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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Grundlagen</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt &#8211; Einf&#252;hrung muss durchdacht sein (Teil &#8544;)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 14:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 4. Statusbericht zu B&#252;rgerhaushalten in Deutschland weist immerhin 207 Kommunen aus, die sich in irgendeiner Form mit dem Konzept eines B&#252;rgerhaushalts befassen; die Zahl derjenigen Kommunen, die bereits &#252;ber mehrere Jahre aktiv ein B&#252;rgerhaushaltsverfahren betreiben, ist naturgem&#228;&#223; deutlich kleiner. Das Ergebnis mag angesichts von fast 12.000 St&#228;dten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland noch sehr wenig erscheinen; dabei sollte jedoch nicht au&#223;er Acht gelassen werden, dass ein betr&#228;chtlicher Teil der Gemeinden gerade in S&#252;ddeutschland sehr klein ist, f&#252;r die ein formalisiertes B&#252;rgerhaushaltsverfahren allein schon wegen fehlender administrativer Kapazit&#228;ten nicht in Frage kommt. Gerade hier ist aber zu unterstellen, dass die B&#252;rgerschaft ganz unmittelbar in viele Entscheidungen zur Generierung und Verwendung von Haushaltsmitteln eingebunden ist.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Prof. Dr. Gunnar Schwarting, Mainz/Speyer</em><br />
<img class="left" title="sturm2" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/11/Foto-Dr.-Schwarting-neu.jpg" alt="sturm2" height="100" /> Der 4. Statusbericht zu B&uuml;rgerhaushalten in Deutschland weist immerhin 207 Kommunen aus, die sich in irgendeiner Form mit dem Konzept eines B&uuml;rgerhaushalts befassen; die Zahl derjenigen Kommunen, die bereits &uuml;ber mehrere Jahre aktiv ein B&uuml;rgerhaushaltsverfahren betreiben, ist naturgem&auml;&szlig; deutlich kleiner. Das Ergebnis mag angesichts von fast 12.000 St&auml;dten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland noch sehr wenig erscheinen; dabei sollte jedoch nicht au&szlig;er Acht gelassen werden, dass ein betr&auml;chtlicher Teil der Gemeinden gerade in S&uuml;ddeutschland sehr klein ist, f&uuml;r die ein formalisiertes B&uuml;rgerhaushaltsverfahren allein schon wegen fehlender administrativer Kapazit&auml;ten nicht in Frage kommt. Gerade hier ist aber zu unterstellen, dass die B&uuml;rgerschaft ganz unmittelbar in viele Entscheidungen zur Generierung und Verwendung von Haushaltsmitteln eingebunden ist.</p>
<p>Eine &ndash; wenngleich nicht unproblematische &ndash; Dynamik hat die Diskussion um B&uuml;rgerhaushalte in j&uuml;ngster Zeit allerdings durch den versch&auml;rften Konsolidierungsdruck erhalten. In dem Bem&uuml;hen, Einsparungen oder Erh&ouml;hungen von Abgaben m&ouml;glichst einvernehmlich umzusetzen, haben viele Kommunen zumindest erwogen, die B&uuml;rgerschaft &ndash; genauer: EinwohnerInnen &ndash; in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Die Verpflichtung der Kommunen, die in Rheinland-Pfalz am &bdquo;Entschuldungsfonds&ldquo; teilnehmen, die mit der Aufsichtsbeh&ouml;rde vereinbarten Ma&szlig;nahmen zur Leistung des dort vorgesehenen eigenen Drittels in geeigneter Weise im Internet zu pr&auml;sentieren, f&ouml;rdert dies gewiss. Allerdings wird in dem Fall eine aktive Beteiligung der &Ouml;ffentlichkeit schwierig sein, da die Vereinbarungen mit der Aufsichtsbeh&ouml;rde in den n&auml;chsten Monaten getroffen werden m&uuml;ssten. Hier sind insoweit andere, einfachere Formen der Mitwirkung als ein B&uuml;rgerhaushalt erforderlich, soll der Eindruck vermieden werden, das Konsolidierungsprogramm entstehe in einer &bdquo;black box&ldquo;.</p>
<p>Aus kommunaler Sicht sind im Konsolidierungsprozess aber auch zwei weitere Erw&auml;gungen zum B&uuml;rgerhaushalt ma&szlig;geblich: Zum einen f&auml;llt es einer Kommunalvertretung leichter, solche Konsolidierungsma&szlig;nahmen zu beschlie&szlig;en, die von einer (breiten) Mehrheit auch in der Bev&ouml;lkerung getragen werden. Das birgt indes die Gefahr, dass durchaus berechtigte spezielle Interessen dabei verloren gehen. Ein Beispiel mag die Ber&uuml;cksichtigung von Anliegen einzelner (kleinerer) Ortsteile sein. Zum anderen dient ein negatives Votum aber auch dazu, Auflagen und Hinweise der Aufsichtsbeh&ouml;rden mit dem Verweis auf die &ouml;ffentliche Meinung abzulehnen. Vor allem Mehrbelastungen, die einen gro&szlig;en Kreis betreffen w&uuml;rden (Grundsteuer B, Geb&uuml;hrens&auml;tze), w&auml;ren von einem solchen Verdikt m&ouml;glicherweise besonders betroffen. Ob eine solche Instrumentalisierung von B&uuml;rgerhaushalten deren Grundgedanken gerecht wird bzw. den haushaltswirtschaftlichen Notwendigkeiten dient, muss zumindest fraglich bleiben.</p>
<p><a title="Einf&uuml;hrung muss durchdacht sein Teil II" href="/diskussion/buergerhaushalt-einfuehrung-muss-durchdacht-sein-teil-ii">Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels</a></p>
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		<title>Bachelorarbeit mit kritischer Analyse der B&#252;gerhaushalte K&#246;ln und Freiburg</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/publikationen/bachelorarbeit-mit-interessanter-analyse-der-buegerhaushalte-koeln-und-freiburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 10:20:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
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		<description><![CDATA[In seiner Bachelorarbeit "Der B&#252;rgerhaushalt: Partizipation in der kommunalen Haushaltspolitik am Beispiel der St&#228;dte Freiburg und K&#246;ln" besch&#228;ftigt sich Tom Eich mit der Bedeutung von B&#252;rgerhaushalten in der Kommunalpolitik]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Bachelorarbeit &#8222;Der B&uuml;rgerhaushalt: Partizipation in der kommunalen Haushaltspolitik am Beispiel der St&auml;dte Freiburg und K&ouml;ln&#8220; besch&auml;ftigt sich Tom Eich mit der Bedeutung der B&uuml;rgerhaushalte in der kommunalen Haushaltspolitik. Seine Ergebnisse fallen kritisch aus: Sowohl mit Bezug auf die Input als auch Output-Legitimit&auml;t sieht er bei beiden untersuchten Beispielen deutliche Grenzen. Mit seiner Arbeit leistet Tom Eich einen weiteren wertvollen Beitrag in der kritischen <a href="/tag/evaluation/">Evaluation </a>b&uuml;rgerbeteiligter Verfahren der Haushaltsplanung.</p>
<p>Die Arbeit ist <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/07/Bachelorarbeit_TomEich_Endversion.pdf'>als Download (PDF)</a> erh&auml;ltlich.</p>
<p><strong>Zusammenfassung:</strong></p>
<p><em>Die Anzahl der deutschen Kommunen, die B&uuml;rgerhaushaltsverfahren planen, umsetzen oder bereits fest etabliert haben, hat heute einen neuen H&ouml;hepunkt erreicht. Trotz dieser Entwicklung wurde in Umfragen der Vergangenheit immer wieder best&auml;tigt, dass B&uuml;rger nur ein geringes Interesse an der Haushaltspolitik haben und sich lieber an konkreten Projekten beteiligen. Zudem scheinen die Komplexit&auml;t des kommunalen Haushalts sowie der geringe Kenntnisstand der B&uuml;rger bei kommunalpolitischen Fragestellungen gerade in Gro&szlig;st&auml;dten auf Grund ihrer gro&szlig;en Aufgabenvielfalt hinderliche Faktoren f&uuml;r eine erfolgreiche B&uuml;rgerbeteiligung im Rahmen eines B&uuml;rgerhaushaltverfahrens zu sein. Ferner kann sich die schwierige Finanzlage vieler Kommunen und der damit h&auml;ufig einhergehende Verlust von Handlungsspielr&auml;umen f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung einer B&uuml;rgerbeteiligung an der Haushaltsaufstellung in diesen Kommunen als problematisch erweisen.  Dennoch ist die Anzahl von B&uuml;rgerhaushalten in deutschen Gro&szlig;st&auml;dten in den letzten Jahren stetig gewachsen. Doch handelt es sich hierbei um eine erfolgreiche Partizipation in der kommunalen Haushaltspolitik?</p>
<p>Ziel der Arbeit war es, Antworten auf diese Fragestellung mittels eines fallorientierten, qualitativen Vergleichs der B&uuml;rgerhaushaltsverfahren der Gro&szlig;st&auml;dte Freiburg und K&ouml;ln zu erarbeiten. Dabei wurden mit Freiburg und K&ouml;ln zwei Gro&szlig;st&auml;dte untersucht, die sich im Hinblick auf die kommunale Haushaltssituation, die Bundeslandzugeh&ouml;rigkeit und die Konzeption des Verfahrens unterscheiden.  Auf Grund der Komplexit&auml;t der Fragestellung und der Vorgaben im Hinblick auf den Zeitrahmen und die maximale Seitenanzahl einer Bachelorarbeit beschr&auml;nkte sich die Untersuchung auf zwei F&auml;lle: Dem Verfahren &bdquo;Beteiligungshaushalt 2009&#8260;2010&ldquo; der Stadt Freiburg, das in den Jahren 2007 und 2008 durchgef&uuml;hrt wurde, sowie dem Verfahren &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt 2010&ldquo; der Stadt K&ouml;ln, das in den Jahren 2009 und 2010 stattfand. Um neben den Dokumentationen zu den beiden Verfahren und der unabh&auml;ngigen wissenschaftliche Evaluierung des K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalts 2010 weitere Hintergrund-Informationen zu erhalten, wurden insgesamt acht Leitfrageninterviews mit zentralen Akteuren der Verfahren gef&uuml;hrt. Hierzu z&auml;hlten die hauptverantwortlichen Mitarbeiter der Verwaltung der beiden Kommunen, Vertreter zentraler zivilgesellschaftlicher Akteure, Vertreter der kommunalpolitischen Oppositionsfraktionen sowie an dem jeweiligen Verfahren beteiligte externe Berater.</p>
<p>Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass das K&ouml;lner Verfahren &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt 2010&ldquo; auf Grund einer geringen Steigerung von Input&#8209; sowie Output-Legitimit&auml;t nur sehr bedingt als erfolgreiche Partizipation an der kommunalen Haushaltspolitik bezeichnet werden kann. Auf Grund einer ebenfalls geringen Steigerung der Input-Legitimit&auml;t und einer maximal sehr geringen Steigerung der Output-Legitimit&auml;t, muss das Freiburger Verfahren &bdquo;Beteiligungshaushalt 2009&#8260;2010&ldquo; im Vergleich als noch weniger erfolgreich angesehen werden. Dabei war das Hauptproblem des Freiburger Verfahrens, dass sowohl von den Teilnehmern der Online-Plattform wie auch von den Teilnehmern der Stadtkonferenz eine Reihe von Vorschl&auml;gen erarbeitet wurden, die lediglich dokumentiert, jedoch von der Verwaltung weder bewertet noch &uuml;bersichtlich aufbereitet wurden. So wurde dem Freiburger Gemeinderat eine gro&szlig;e Menge an dokumentierten Informationen zum Ablauf und den Ergebnissen der Beteiligungsbausteine &uuml;bergeben, deren Aussagekraft fraglich blieb und die nicht in greifbare Politikergebnisse verarbeitet werden konnten. Im Vergleich zu Freiburg erwies sich das K&ouml;lner Verfahren als deutlich ausgereifter. Im Verh&auml;ltnis zum Aufwand des Verfahrens waren jedoch auch hier die erzielten Politikergebnisse marginal. Dies gilt insbesondere dann, wenn man die zus&auml;tzlich ausgegebenen Mittel zur Umsetzung der Vorschl&auml;ge von ca.&#160;2 Mio. Euro in Bezug zum Gesamthaushalt der Stadt K&ouml;ln von ca.&#160;3,5 Milliarden Euro pro Jahr setzt. Trotz einer intensiven &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ist es dennoch in beiden Verfahren nicht gelungen mehr als 1&#160;% bis 2&#160;% der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r eine Beteiligung zu gewinnen. Aber auch wenn es in Zukunft gelingen sollte, dass durch eine weitere Verbesserung der Verfahren beispielsweise 3&#160;% bis 4&#160;% der Bev&ouml;lkerung an den Verfahren teilnehmen, werden die zentralen Probleme beider Verfahren nicht gel&ouml;st. Daher sollten auch m&ouml;gliche Alternativen in Betracht gezogen werden, die im Hinblick auf eine Steigerung der Input&#8209; sowie der Output-Legitimit&auml;t auf kommunaler Ebene zu besseren Ergebnissen f&uuml;hren k&ouml;nnten.</p>
<p>In Bezug auf m&ouml;gliche Alternativen zu einer Partizipation &uuml;ber ein B&uuml;rgerhaushaltsverfahren hat das Verfahren &bdquo;K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt 2010&ldquo; &#8211;&#160;das im Kern ein themenbezogenes Anliegenmanagement, welches an die Haushaltsaufstellung der Kommune gekoppelt wurde&#160;&#8211; bereits gute Ans&auml;tze geliefert. Der Vorteil f&uuml;r die am Verfahren beteiligten B&uuml;rger war dabei, dass sie sich nicht mit dem Haushalt auseinandersetzen mussten und dennoch ihr Anliegen in das Verfahren einbringen konnten. Dabei hat die Arbeit gezeigt, dass aus Perspektive des B&uuml;rgers eher der Wunsch zu bestehen scheint, ein pers&ouml;nliches Anliegen unabh&auml;ngig vom Themenbereich in das politische System einzubringen als umgekehrt, zun&auml;chst Themenbereiche zu beleuchten und sich dann ein Anliegen zu &uuml;berlegen. Eine zuk&uuml;nftige L&ouml;sung hierf&uuml;r k&ouml;nnte in K&ouml;ln beispielsweise die Etablierung eines st&auml;ndigen Anliegenmanagements sein. Ein Vorteil eines solchen Vorgehens w&auml;re, dass pers&ouml;nliche Anliegen von B&uuml;rgern der Stadt zeitnah nach ihrem Entstehen in das politische System eingespeist werden k&ouml;nnten. F&uuml;r die Verwaltung h&auml;tte ein st&auml;ndiges Anliegenmanagement zudem den Vorteil, dass die Vorschl&auml;ge nicht innerhalb kurzer Zeit eingehen und bearbeitet werden m&uuml;ssen sondern sich diese auf die gesamte Haushaltsperiode verteilen. Auf Grund des B&uuml;rgerhaushaltverfahrens scheinen in K&ouml;ln bereits eingespielte Strukturen und Prozesse innerhalb der Verwaltung zu existieren, auf denen f&uuml;r die Etablierung eines Anliegenmanagements aufgebaut werden k&ouml;nnte. Erg&auml;nzt werden m&uuml;sste dieses durch den Einsatz partizipativer und direktdemokratischer Elemente bei Projekten mit einem hohen Finanzierungsbedarf, die gerade in Gro&szlig;st&auml;dten keine Seltenheit darstellen. In diesem Zusammenhang machte ein Gespr&auml;chspartner in Bezug zum K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt folgende Aussage: &bdquo;Schade ist, dass die gro&szlig;en Themen, wie die Messe, der U-Bahn-Bau, die Neugestaltung des Rhein-Ufers, politisch alle durch sind und so hat der B&uuml;rger bisher auch nicht das Gef&uuml;hl, dass es um gro&szlig;e Themen geht.&ldquo;  In Zukunft k&ouml;nnte man &auml;hnlich bedeutende Themen, die auch in der &Ouml;ffentlichkeit diskutiert werden, zum Anlass nehmen, im Vorfeld ein Partizipationsverfahren zu etablieren, das auf der Beteiligungsplattform des B&uuml;rgerhaushalts aufbaut und bei dem die W&uuml;nsche und Anregungen der B&uuml;rger einflie&szlig;en k&ouml;nnen. Auf Basis des Partizipationsverfahrens sollte anschlie&szlig;end ein B&uuml;rgerentscheid stattfinden, bei dem die B&uuml;rger der Stadt &uuml;ber die Durchf&uuml;hrung des Vorhabens entscheiden k&ouml;nnen. Beispiele wie der Konflikt um Stuttgart 21 oder der B&uuml;rgerentscheid zum Verkauf der Freiburger Wohnungsgesellschaft zeigen, dass mit den B&uuml;rgern durchaus zu rechnen ist, wenn Sie &uuml;ber bedeutende Themen der Stadt mit gro&szlig;en finanziellen Auswirkungen entscheiden d&uuml;rfen. </em></p>
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		<title>Evaluation des Oldenburger B&#252;rgerhaushaltes: Viel Licht, aber auch Schatten</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 15:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[B&#252;rgerhaushalte sind im Trend. Um so mehr ist es zu begr&#252;&#223;en, dass B&#252;rgerhaushalte wissenschaftlich beobachtet und evaluiert werden. Ganz aktuell wurde nun auch eine Evaluation des B&#252;rgerhaushaltes in Oldenburg vom Zentrum f&#252;r Methoden der Sozialwissenschaften vorgelegt... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>B&uuml;rgerhaushalte sind im Trend. Um so mehr ist es zu begr&uuml;&szlig;en, dass B&uuml;rgerhaushalte wissenschaftlich beobachtet und evaluiert werden. Eine erste Evaluation zu einem B&uuml;rgerhaushalt entstand 2007 zum Lichtenberger Modell, ein weitere Evaluation erschien k&uuml;rzlich zum B&uuml;rgerhaushalt in K&ouml;ln. Ganz aktuell wurde nun auch eine Evaluation des B&uuml;rgerhaushaltes in Oldenburg vorgelegt. Die Evaluation wurde vom Zentrum f&uuml;r Methoden der Sozialwissenschaften (MSW) in Oldenburg durchgef&uuml;hrt. Die Ergebnisse sind interessant, und nicht nur f&uuml;r den Oldenburger B&uuml;rgerhaushalts lesenswert. &Auml;hnlich wie in K&ouml;ln, kommt die Evaluation zu einem differenzierten Fazit. Hier die steckbriefartige Zusammenfassung, die wir &#8211;&#160;entnommen der Seite 6&#160;&#8211; gerne zitieren:</p>
<p>&bull;<em>  Finanzielle Rahmenbedingungen:<br />
Gesch&auml;tztes Haushaltdefizit rund 40 Mio. &#8364; zu Anfang des Jahres, rund 20<br />
Mio. bei Verabschiedung des Haushalts im Dezember 2010.<br />
&bull;    Beteiligung:<br />
127 Besucher auf Pr&auml;senzveranstaltungen<br />
640 User im Onlineforum<br />
1137 Teilnehmer bei B&uuml;rgerbefragung (22,7&#160;% R&uuml;cklauf), 1159 f&uuml;llten den<br />
Abstimmungsbogen aus<br />
&bull;    Vorschl&auml;ge:<br />
200 (netto), &uuml;berwiegend online eingereicht<br />
Rund 75&#160;% Ausgabevorschl&auml;ge<br />
&bull;    Umsetzung:<br />
9 Vorschl&auml;ge gingen in den Haushaltsplan ein (Sieben Ausgaben, eine<br />
Investition, eine Einnahme). Genehmigung des Haushalts durch die<br />
Kommunalaufsicht beim Ministerium Inneres, Sport, und Integration erfolgte<br />
im April 2011.<br />
&bull;    Was lief gut:<br />
Onlinebeteiligung<br />
B&uuml;rgerbefragung<br />
Fast gleich starke Beteiligung von M&auml;nnern und Frauen<br />
&bull;    Was lief schlecht:<br />
Geringe Beteiligung bei Pr&auml;senzveranstaltungen<br />
Sehr hohe Beteiligung von Personen mit hoher formaler Bildung<br />
Sehr hohe Beteiligung von Personen im Alter von 40&#8211;60 Jahren<br />
Sehr geringe Beteiligung von Migranten<br />
Sehr geringe Beteiligung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen<br />
&bull;    Handlungsbedarf:<br />
Werbung/Kommunikation verst&auml;rken<br />
Vertrauen in das Verfahren aufbauen<br />
Feinabstimmung des Verfahrens vornehmen<br />
&bull;    Fazit:<br />
Basis f&uuml;r das Verfahren geschaffen B&uuml;rgerbeteiligung wurde angeregt, Vorschl&auml;ge generiert Transparenz der Haushaltspolitik verbessert </em></p>
<p>Interessant ist, dass die im Rahmen der Evaluation des Oldenburger B&uuml;rgerhaushaltes festgestellte asymmetrische Beteiligungsstruktur&#160;&#8211; einmal abgesehen von der fast gleichen Beteiligung von M&auml;nnern und Frauen&#160;&#8211; auch ein zentrales Ergebnis des K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushaltes ist&#160;&#8211; dort wird zum Beispiel auf der Seite 11 festgestellt:</p>
<p><em>Einzig das Kriterium der Pluralit&auml;t kann nur mit Vorbehalt als erf&uuml;llt bezeichnet werden, da die Gruppe Hoch-Beteiligter von ihrer Struktur her recht homogen ist, und weil sich zu wenig K&ouml;lner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger aus bildungsfernen Schichten am Verfahren beteiligen.  Mit  dieser  Einschr&auml;nkung  bildet  das  Verfahren  dennoch  Meinungsvielfalt  ab  und erm&ouml;glicht einen Wettbewerb der Ideen im Rahmen kommunaler Gestaltungsaufgaben. </em></p>
<p>Ein lange bekanntes Problem der B&uuml;rgerbeteiligung, dass offensichtlich nicht durch das Internet gel&ouml;st, sondern reproduziert wird.</p>
<p>Links:<br />
&#160;&#8211; <a href="http://buergerhaushalt.oldenburg.de">buergerhaushalt.oldenburg.de</a><br />
&#160;&#8211; <a href="http://www.buergerhaushalt.oldenburg.de/fileadmin/oldenburg/Benutzer/PDF/20/Buergerhaushalt/Evaluationsbericht_20102011.pdf">Evaluationsbericht B&uuml;rgerhaushalt Oldenburg (PDF)</a><br />
&#160;&#8211; <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2010/site/downloads/10454_15_Evaluationsbericht_BHH_final_bf_abA7.pdf">Evaluationsbericht zum B&uuml;rgerhaushalt K&ouml;ln (PDF)</a></p>
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		<item>
		<title>4. Statusbericht: B&#252;rgerhaushalte in Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 11:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Statusbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Der 4. Statusbericht seit dem Bestehen der Seite buergerhaushalt.de im Jahr 2007 bietet einen kurzen &#220;berblick &#252;ber alle auf der Seite dokumentierten B&#252;rgerhaushalt-Kommunen und ihre Status...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 4. Statusbericht seit dem Bestehen der Seite buergerhaushalt.de im Jahr 2007 bietet einen kurzen &Uuml;berblick &uuml;ber alle auf der Seite dokumentierten B&uuml;rgerhaushalt-Kommunen und ihre Status:&nbsp;207 Kommunen sind inzwischen in die Karte der B&uuml;rgerhaushalte in Deutschland aufgenommen. Zu den aktiven Kommunen &ndash; also jenen mit dem Status &bdquo;I&ldquo;, &bdquo;E&ldquo;, &bdquo;F&ldquo; oder &bdquo;B&ldquo; &ndash; z&auml;hlen mittlerweile insgesamt 94 Kommunen. Der Gro&szlig;teil davon (54) f&auml;llt unter die Kategorie &bdquo;Einf&uuml;hrung&ldquo;. Zum Vergleich: Im Juli 2009 waren es insgesamt 58 aktive Kommunen.</p>
<p>Insgesamt l&auml;sst sich in beinahe allen Sparten ein Anstieg verzeichnen; besonders deutlich ist dieser in den Sparten &bdquo;Diskussion&ldquo; und &bdquo;Einf&uuml;hrung&ldquo;: Der Status &#8222;D&#8220; ist beispielsweise von 52 im letzten Statusbericht auf mittlerweile 106 gelistete Kommunen gestiegen. Diese Entwicklung zeigt, dass das Thema B&uuml;rgerhaushalt besonders in Zeiten knapper Kassen in immer mehr Kommunen zum Thema wird.</p>
<p>Auch Kommunen mit dem Status &bdquo;I&ldquo; sind seit 2008 kontinuierlich mehr geworden: Von 10 im Jahr 2008 bis hin zu mittlerweile 21 Kommunen. Ein geringer Anstieg (von 4 auf 9 Kommunen) ist in der Sparte &bdquo;Beschluss&ldquo; zu erkennen. Lediglich die beiden Status &bdquo;Fortf&uuml;hrung&ldquo; und &bdquo;Abstellgleis&ldquo; lassen sich kaum Ver&auml;nderungen erkennen. Dies zeigt vor allem, dass bisher nur wenige St&auml;dte ihre B&uuml;rgerhaushaltsverfahren eingestellt haben. Den Status &bdquo;F&ldquo; wie &bdquo;Fortf&uuml;hrung&ldquo; erhalten nur Kommunen, die bereits drei oder mehr B&uuml;rgerhaushaltsverfahren durchgef&uuml;hrt haben &ndash; der geringe Anstieg in diesem Bereich ist daher unter anderem auch darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass die Seite buergerhaushalt.de erst seit vier Jahren Kommunen mit B&uuml;rgerhaushalten erfasst.</p>
<p>Das Interesse an dem Thema &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220; l&auml;sst sich auch an den wachsenden Besucherzahlen auf der Seite buergerhaushalt.de erkennen:</p>
<p>Von 3.122 im Januar 2008 bis zu mittlerweile &uuml;ber 31.575 Besuchern in diesem Jahr; das bedeutet eine Verzehnfachung der Besucherzahlen innerhalb von vier Jahren. Noch weitaus st&auml;rker angestiegen ist die Zahl der Seitenaufrufe: Im Januar 2010 wurde mit 202.678 Seitenaufrufen ein bisheriger H&ouml;chstwert erreicht. Anfang 2011 wurden 128.755 Seitenaufrufe verzeichnet &ndash; weniger als im Vorjahr, aber deutlich mehr als zum Zeitpunkt des ersten Statusberichtes 2008 (9.835 Seitenaufrufe).</p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/04/Vierter-Statusbericht-Buergerhaushalt.de-April-2011.pdf">Link zum vollst&auml;ndigen 4. Statusbericht als PDF </a></p>
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		<title>Weltkarte der B&#252;rgerhaushalte</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 07:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Beispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Karte der Participatory Budgeting Aktivit&#228;ten zeigt, dass B&#252;rgerhaushalte (in ihren unterschiedlichsten Varianten) mittlerweile eine weltweite Verbreitung gefunden haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiago Peixoto (<a href="http://twitter.com/participatory">@participatory</a>), <a href="http://theconnectedrepublic.org/users/Tiago%20Peixoto">Doktorant am European University Institute in Florenz</a>, stellt im Internet eine Karte weltweiter B&uuml;rgerhaushalte zur Verf&uuml;gung. Die &#8222;PB-Weltkarte&#8220;, die Karte der Participatory Budgeting Aktivit&auml;ten zeigt, dass B&uuml;rgerhaushalte (in ihren unterschiedlichsten Varianten) mittlerweile eine weltweite Verbreitung gefunden haben. Auch wenn die Karte l&uuml;ckenhaft sein mag&#160;&#8211; so fehlen auf der Weltkarte viele deutsche Kommunen (vergleiche <a href="/karte">Deutschlandkarte</a> dieser Plattform)&#160;&#8211; stellt sie dennoch eine beeindruckende Zusammenstellung dar.</p>
<p><a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;msa=0&amp;msid=210554752554258740073.00045675b996d14eb6c3a&amp;ll=6.839971,28.205177&amp;spn=170.959424,24.609375&amp;z=1"><img class="left" title="Ausschnitt aus der Weltkarte Participatory Budgeting" src="/wp-content/uploads/2011/02/pb-europa-300x228.jpg" alt="Ausschnitt aus der Weltkarte Participatory Budgeting" width="300" height="228" /></a></p>
<p>Andererseits: Die Karte kann auch nicht dar&uuml;ber hinweg t&auml;uschen, dass der Weg zu einer wirklichen nachhaltigen Verbreitung noch weit ist. Es gibt viele L&auml;nder ohne jegliche dokumentierte Aktivi&auml;ten, und in den &#8222;B&uuml;rgerhaushalts-L&auml;ndern&#8220; stellen die Aktivi&auml;ten immer noch eine Erscheinung weniger Kommunen dar.</p>
<p>Link: <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;msa=0&amp;msid=210554752554258740073.00045675b996d14eb6c3a&amp;ll=6.839971,28.205177&amp;spn=170.959424,24.609375&amp;z=1">Weltkarte der B&uuml;rgerhaushalte</a><br />
Linkempfehlung: Siehe auch Meldung <a href="/grundlagen/studie-buergerhaushalte-weltweit/">Studie: B&uuml;rgerhaushalte weltweit</a></p>
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		<title>Studie: B&#252;rgerhaushalte weltweit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Participatory Budgeting]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von B&#252;rgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch &#252;ber Hintergr&#252;nde und Netzwerke berichtet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studie &uuml;ber weltweite B&uuml;rgerhaushalte</p>
<p>Die Servicestelle hat die Studie &bdquo;Vom S&uuml;den lernen: B&uuml;rgerhaushalte weltweit &ndash; eine Einladung zur globalen Kooperation&ldquo; herausgegeben. Ein internationales AutorInnenteam, welches sich aus Dr. Carsten Herzberg, Prof. Dr. Yves Sintomer, Giovanni Allegretti und Dr. Anja R&ouml;cke zusammensetzt, nimmt die LeserInnen mit auf eine Reise rund um den Globus, auf der ganz unterschiedliche Formen und Auspr&auml;gungen des &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo; kennen gelernt werden. </p>
<p>B&uuml;rgerhaushalte sind ein besonderes Projekt der Entwicklungskooperation: Im globalen S&uuml;den erfunden, wurden sie von L&auml;ndern des Nordens aufgegriffen. B&uuml;rgerhaushalte sind in sehr unterschiedlichen Gesellschaften, Kulturen und politischen Systemen zu finden. W&auml;hrend sie in manchen F&auml;llen f&uuml;r eine St&auml;rkung der B&uuml;rgergesellschaft oder f&uuml;r eine Vertiefung der repr&auml;sentativen Demokratie stehen, dienen sie in anderen zur Bek&auml;mpfung von Korruption oder einer ersten &Ouml;ffnung verschlossener Strukturen. </p>
<p>Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen und Formen bieten sich B&uuml;rgerhaushalte f&uuml;r einen weltweiten Dialog an. Die Studie &uuml;ber die B&uuml;rgerhaushalte in der Welt stellt diese Vielfalt dar und zeigt Beispiele aus verschiedenen Kontinenten auf. Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von B&uuml;rgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch &uuml;ber Hintergr&uuml;nde und Netzwerke berichtet. Die Dokumentation ist als deutsche und englische Ausgabe verf&uuml;gbar und kann kostenfrei bei der Servicestelle bestellt oder hier heruntergeladen werden:</p>
<p><strong>Hier als PDF herunterladen:</strong><br />
<a href='/wp-content/uploads/2011/02/Studie-Vom-S&uuml;den-Lernen_B&uuml;rgerhaushalte.pdf'>Vom S&uuml;den lernen: B&uuml;rgerhaushalte weltweit &ndash; eine Einladung zur globalen Kooperation (PDF, 1,9 MB)</a></p>
<p><strong>Download the English version here:</strong><br />
<a href='/wp-content/uploads/2011/02/LearningfromtheSouth-ParticipatoryBudgetingWorldwide-Study.pdf'>Study&#160;&#8211; Learning from the South: Participatory Budgeting Worldwide &ndash; an Invitation to Global Cooperation (PDF, 1,8 MB)</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Christian Wilhelm, Fon 0228&#8260;4460&#8211;1631, Fax 0228&#8260;4460&#8211;1601, <a href="http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html">www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html</a></p>
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		<title>Jetzt online: Dokumentation zum internationalen B&#252;rgerhaushaltskongress</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/jetzt-online-dokumentation-zum-internationalen-buergerhaushaltskongress/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 11:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 160 ExpertInnen und PraktikerInnen aus 13 L&#228;ndern diskutierten am 21. und 22. Januar 2010 in Berlin &#252;ber den kommunalen B&#252;rgerhaushalt. Alle Vortr&#228;ge und Diskussionsrunden &#252;ber die verschiedenen Modelle und Instrumente des B&#252;rgerhaushaltes finden sich in dieser Dokumentation...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 160 ExpertInnen und PraktikerInnen aus 13 L&auml;ndern diskutierten am 21. und 22. Januar 2010 in Berlin &uuml;ber den kommunalen B&uuml;rgerhaushalt. Alle Vortr&auml;ge und Diskussionsrunden &uuml;ber die verschiedenen Modelle und Instrumente des B&uuml;rgerhaushaltes finden sich in dieser Dokumentation. Die Berichte von B&uuml;rgerhaushalten in Lateinamerika, Afrika, China, Kanada und Europa stie&szlig;en bei den deutschen KommunalvertreterInnen auf gro&szlig;es Interesse und haben gezeigt, dass der globale S&uuml;den in einigen F&auml;llen weiter ist als Deutschland. Die Dokumentation soll helfen, neue Elemente, Instrumente und Erfahrungen des B&uuml;rgerhaushaltes kennen zu lernen und dazu anregen, dar&uuml;ber nachzudenken, was Ihre Kommune austauschen, &uuml;bernehmen oder anpassen kann. Die Dokumentation ist als deutsche und englische Ausgabe verf&uuml;gbar und kann kostenfrei bei der Servicestelle bestellt oder hier direkt heruntergeladen werden.</p>
<p><strong>Hier Studie Herunterladen:</strong><br />
<a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/02/Internationaler-Kongress-zu-Modellen-des-B&uuml;rgerhaushaltes-Berlin-Dokumentation.pdf">Dokumentation Internationaler Kongress zu Modellen des B&uuml;rgerhaushaltes (PDF, 3,5 MB)</a>.<br />
<strong><br />
Download the documentation in English language:</strong><br />
<a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/02/International-Congress-on-Models-of-Participatory-Budgeting-Berlin-Documentation.pdf">International Congress on Models of Participatroy Budgeting  (PDF, 3,3 MB)</a></p>
<p><strong>Kontakt:<br />
</strong>Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Christian Wilhelm, Fon 0228&#8260;4460&#8211;1631, Fax 0228&#8260;4460&#8211;1601, <a href="http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html">www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html</a></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt in C&#243;rdoba, Lateinamerika</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/buergerhaushalt-in-cordoba-lateinamerika/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 16:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Masterarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Masterarbeit von Hadyn Lindsey Kihm besch&#228;ftigt sich anhand einer Studie &#252;ber den B&#252;rgerhaushalt in Córdoba mit der Frage, welche Faktoren eine erfolgreiche Durchf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes beeinflussen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://repositories.lib.utexas.edu/bitstream/handle/2152/ETD-UT-2010-05-1124/KIHM-MASTERS-REPORT.pdf?sequence=1">Masterarbeit von Hadyn Lindsey Kihm</a> besch&auml;ftigt sich anhand einer Studie &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt in C&oacute;rdoba mit der Frage, welche Faktoren eine erfolgreiche Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes beeinflussen. Untersucht werden dabei vor allem die Struktur des Angebots, die finanziellen Mittel und den politischen Kontext des B&uuml;rgerhaushaltes.</p>
<p>Zusammenfassung: <em>Participatory budgeting (PB) is a governing mechanism whereby citizens decide how to allocate part of a local budget. It promises greater accountability, efficiency, and citizen participation in the budgetary process with minimal cost and effort. The process is in place in hundreds of cities in Latin America, but what is unclear in the scholarship is what factors and pre-conditions determine its success. This case study of C&oacute;rdoba, Argentina is useful for analyzing whether a consideration of pre-conditions is useful in predicting success. This study isolates the primary influential factors to determine why only 10&#160;% of projects have been completed and participation rates are declining by: examining the structure, funding, history, and political and social context of participatory budgeting; comparing C&oacute;rdoba to other similar countries that have adopted participatory budgeting; conducting key informant interviews; and participating in PB workshops. Of the pre-conditions identified in the study, waning political will and political distractions most influenced the evolution of PB in C&oacute;rdoba. Despite these setbacks, key individuals both inside the government, such as Director of Participatory Budgeting Jorge Guevara, and outside, such as the members of the Grupo Promotor de Participaci&oacute;n Ciudadana (GPPC), operated as a web to generate social capital where institutional knowledge and political will were lacking. The presence of such a web suggests that given the opportunity, PB in C&oacute;rdoba may yet improve and thrive. &#8544; conclude by recommending a strategic planning methodology as a means for cities to independently evaluate their participatory budgeting performance. </em></p>
<p><a href="http://repositories.lib.utexas.edu/bitstream/handle/2152/ETD-UT-2010-05-1124/KIHM-MASTERS-REPORT.pdf?sequence=1">Link zur vollst&auml;ndigen Arbeit</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Evaluationsbericht zum B&#252;rgerhaushalt K&#246;ln liegt vor</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/evaluationsbericht-zum-buergerhaushalt-koeln-liegt-vor/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 12:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutes Zeugnis f&#252;r den B&#252;rgerhaushalt - Uni Bielefeld untersuchte das K&#246;lner Beteiligungsverfahren - Evaluationsbericht liegt nun vor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung der Stadt K&ouml;ln vom 23.11.2010:</p>
<p><em>Gutes Zeugnis f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt<br />
Uni Bielefeld untersuchte das K&ouml;lner Beteiligungsverfahren</p>
<p>Das Institut f&uuml;r Wissenschafts&#8209; und Technikforschung der Universit&auml;t Bielefeld hat im Auftrag der Stadt K&ouml;ln den K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt analysiert und bewertet. F&uuml;r diese so genannte Evaluation befragten die Wissenschaftler B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die sich an dem Verfahren beteiligt hatten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Politikerinnen und Politiker. Alle drei Gruppen erteilten &uuml;berwiegend gute Noten. Die Nutzerinnen und Nutzer bewerteten sowohl die Funktionalit&auml;t der Plattform bei Abgabe, Kommentierung und Bewertung der Vorschl&auml;ge als auch die Redaktion und Moderation positiv. Es gab aber auch Verbesserungsvorschl&auml;ge. So wollen viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger besser &uuml;ber die Umsetzung der Vorschl&auml;ge informiert werden.</p>
<p>Die Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ergab, dass sie sich den zus&auml;tzlichen Belastungen durch den B&uuml;rgerhaushalt gewachsen f&uuml;hlen. Au&szlig;erdem stehen sie dem Verfahren positiv gegen&uuml;ber und haben es zum Teil mit gro&szlig;em Engagement unterst&uuml;tzt.</p>
<p>Auch die Politik beurteilt den K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt quer durch alle Parteien grunds&auml;tzlich gut. Eine Beschneidung der repr&auml;sentativen Demokratie kann sie darin nicht erkennen. Sie lobt vielmehr die aufkl&auml;rende Funktion des B&uuml;rgerhaushalts in Hinblick auf die M&ouml;glichkeiten und Beschr&auml;nkungen kommunaler Finanzpolitik. Die Volksvertreter sehen ebenfalls noch M&ouml;glichkeiten, das Verfahren weiter zu optimieren. Sie fordern bei der Themenauswahl noch st&auml;rker die W&uuml;nsche der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu ber&uuml;cksichtigen. Und sie w&uuml;nschen sich &#8211;&#160;wie die Nutzerinnen und Nutzer&#160;&#8211; eine bessere Dokumentation der Umsetzung der Vorschl&auml;ge.</p>
<p>Am Schluss ihrer Evaluation gibt das Bielefelder Institut Empfehlungen f&uuml;r k&uuml;nftige B&uuml;rgerhaushaltsverfahren. So regt es an, die Bev&ouml;lkerung noch besser &uuml;ber die Erfolge des B&uuml;rgerhaushalts zu informieren, um den Kreis der Nutzerinnen und Nutzer zu vergr&ouml;&szlig;ern. Es hatte sich herausgestellt, dass &#8211;&#160;wie bei anderen Internet-Kommunikationsplattformen auch&#160;&#8211; eine relativ kleine Gruppe von Personen das Geschehen beim B&uuml;rgerhaushalt pr&auml;gt. So stammen s&auml;mtliche Vorschl&auml;ge von nur 6,5 Prozent der registrierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.</em></p>
<p>Link <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2010/site/downloads/10454_15_Evaluationsbericht_BHH_final_bf_abA7.pdf">zum Evaluationsbericht (PDF, Direktzugriff)&gt;&gt;&gt;</a><br />
Mehr Informationen zum K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt auf den Seiten der Stadt K&ouml;ln: <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt">http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Planspiel B&#252;rgerhaushalt</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/planspiel-buergerhaushalt/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/planspiel-buergerhaushalt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 12:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitshilfen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buergerhaushalt.org/?p=3879</guid>
		<description><![CDATA[Das Planspiel B&#252;rgerhaushalt vermittelt den Teilnehmenden in einem zeitlich festgesetzten Rahmen von ca.&#160;3 Stunden Kenntnisse zum Thema B&#252;rgerhaushalt. Zielgruppe des Planspiels sind interessierte B&#252;rger und B&#252;rgerinnen (urspr&#252;nglich wurde das Planspiel im Rahmen des B&#252;rgerhaushalts Berlin 2008 initiiert). Das Planspiel ist auf 11 Personen ausgerichtet.
Neben einer Einleitung zum Hintergrund und den Zielen von B&#252;rgerhaushalten wird den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Planspiel B&uuml;rgerhaushalt vermittelt den Teilnehmenden in einem zeitlich festgesetzten Rahmen von ca.&#160;3 Stunden Kenntnisse zum Thema B&uuml;rgerhaushalt. Zielgruppe des Planspiels sind interessierte B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen (urspr&uuml;nglich wurde das Planspiel im Rahmen des B&uuml;rgerhaushalts Berlin 2008 initiiert). Das Planspiel ist auf 11 Personen ausgerichtet.</p>
<p>Neben einer Einleitung zum Hintergrund und den Zielen von B&uuml;rgerhaushalten wird den Teilnehmern die Thematik in Form eines Rollenspiels zum B&uuml;rgerhaushalt der Kleinstadt Wuhlheidlingen nahe gebracht. Diskussionsthema ist die weitere Nutzung bzw. Sanierung der zentralen Gr&uuml;nfl&auml;che der Stadt.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2010/09/Planspiel_BHH.pdf">Planspiel_BHH</a></p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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