Kommunen

 

Osnabrück ab nächstem Jahr mit Bürgerhaushalt

Auch Osnabrück will den Haushaltsplanentwurf für 2013 mit den Bürgern zusammen diskutieren. Kämmerer Horst Baier plant ein Beteiligungsverfahren, in dem die Bürger zunächst umfassend informiert und anschließend konsultiert werden. Die Beteiligung soll vorrangig online abgewickelt werden.

Bis zum Mai nächsten Jahres soll die Informationsphase laufen, erst danach sollen die Bürger online über den Haushaltsplan mitreden dürfen. Der Erfolg hänge wesentlich von einer aussagekräftigen und verständlichen Information der Öffentlichkeit über den Haushalt, die Zahlen und die strategische Ausrichtung der Finanzplanung ab, sagt Horst Baier. Das soll in einer Broschüre, im Internet und in einer öffentlichen Veranstaltung zum Auftakt des Beteiligungsverfahrens geschehen, wird der Kämmerer in einem Artikel der Neuen Osnarücker Zeitung zitiert.

Während der eigentlichen Beteiligungsphase sollen die Bürger online eigene Vorschläge einbringen und diese bewerten und kommentieren können. Im Anschluss an die Online-Phase ist ein Rechenschaftsbericht geplant. Die letzte Entscheidung trifft der Rat, der „transparent und nachvollziehbar“ Rechenschaft ablegen muss, wie Finanzvorstand Baier in der Vorlage schreibt. Durch diese Rechenschaft werde die „Ernsthaftigkeit der Bürgerbeteiligung deutlich und glaubhaft gemacht“. Das Beteiligungsmodell müsse „ein auf Dauer angelegtes und sich wiederholendes Verfahren“ sein. Ein einmaliger Prozess würde dem Aufwand nicht gerecht, heißt es in dem Artikel.

Link zum Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung

Wir haben Osnabrück mit dem Stauts „B“ wie Beschluss in unsere Karte aufgenommen.

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Darmstadt folgt Frankfurt

Nachdem bereits Frankfurt in diesem Jahr erfolgreich einen ersten Bürgerhaushalt durchgeführt hat, folgt nun die zweite hessische Großstadt: Darmstadt plant, den Haushaltsentwurf 2013 online zur Diskussion zu stellen.

Bereits am 28. November hatten die Darmstädter Bürger zum ersten Mal die Möglichkeit, Haushaltsvorschläge zu äußern. Im Rahmen einer Bürgerversammlung wurden die Interessierten zunächst über den städtischen Haushalt informiert und konnten im Anschluss erste eigene Vorschläge äußern, berichtet Echo Online in einem Artikel. Voraussichtlich ab Februar soll schließlich auch eine Online-Plattform geschaltet werden, auf der die Bürger den Haushalt diskutieren können. Vorbild für die Plattform wird das Verfahren in Babenhausen, das ebenso wie der Darmstädter Bürgerhaushalt von dem Start Up werdenktwas umgesetzt wurde.

Link zu dem vollständigen Artikel auf Echo-Online

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Worpswede: Hohe Ansprüche an Bürgerhaushalt

Die Durchführung eines Bürgerhaushaltes stellt eine kleine Gemeinde vor andere Herausforderungen als eine Großstadt – soviel ist auch dem Worpsweder Finanzausschuss klar. Bei ihren Beratungen über die Einführung eines Bürgerhaushaltes blicken die Worpsweder daher vor allem auf andere kleinere Kommunen und Gemeinden, um sich Anregungen zu holen.

So sei zum Beispiel die Samtgemeinde Artland vergleichbar mit Worpswede. Dort sei in diesem Jahr ein erster Bürgerhaushalt in Form eines vereinfachten Entwurfes des Haushaltsplans, der den Bürgern zur Diskussion und Mitsprache vorgelegt wird, zitiert der Weser Kurier in einem Artikel. Eine Mitsprachemöglichkeit für die Bürger gab es über das Internet. Das Konzept des Artländer Bürgerhaushaltes überzeugte aber zumindest Jörg Schmidt von der Linkspartei nicht: Es gebe sehr wohl eine Definition des Begriffs „Bürgerhaushalt“, von der Bundeszentrale für politische Bildung. Ein Bürgerhaushalt bedeute Mitsprache und Mitwirkung der Bevölkerung – die Kompetenz, die in einer Gemeinde vorhanden sei, solle genutzt werden. In Artland habe es nur eine 14-tägige Beteiligungsphase gegeben, das habe mit Partizipation nichts zu tun. Stattdessen schlug er laut dem Bericht des Weser Kuriers vor, sich an der Gemeinde Wadersloh zu orientieren, wo der Bürgerhaushalt zum Dialog zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung geführt habe.

Von Seiten der CDU wurden sogar noch höhere Ansprüche an einen Bürgerhaushalt gestellt: Hubert Hahndrich forderte, dass eine Bürgerbeteiligung direkt von den Bürgern mit entwickelt werden müsse. Hierfür schlug er laut Weser Kurier eine Bürgerversammlung vor. Diskutiert wurde auch die Frage, wie ein Bürgerhausahlt organisatorisch von der Verwaltung gestämmt werden könnte. Harm Bruns von der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) fand, eine Diskussion im Internet reiche nicht. „Aber wir können auch nicht zwei neue Leute einstellen, die den ganzen Tag Bürgerhaushalt machen.“

Mit diesen und weiteren Fragen soll sich nun zunächst der Worpsweder Bürgermeister beschäftigen, bevor der Antrag der Linken in der nächsten Sitzung des Finanzausschusses weiter diskutiert wird.

Link zum vollständigen Artikel des Weser Kurier

Wir haben Worpswede mit dem Status „D“ wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.

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Worpswede (PLZ 27726)

Standortdaten

Stadt/Kommune

Name: Worpswede

Postleitzahl: 27726

Status: Diskussion


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Wetteraukreis: Erste Beteiligungsebene zum Haushalt

Der Landrat des Wetteraukreises Joachim Arnold lud in der letzten Woche zu einer Informationsveranstaltung über den städtischen Haushalt. Die Resonanz war mäßig: Die Zahl der Mitarbeiter der Kreisverwaltung unter den Zuhörern war deutlich höher als die der interessierten Bürger, als Landrat Joachim Arnold den ersten Bürgerhaushalt des Wetteraukreises vorstellte und das über 1000-seitige Werk in eine allgemein verständliche Sprache übersetzte, heißt es in einem Artikel des Lauterbacher Anzeigers.

Die Haushaltsinformationen sollen auf der Homepage des Kreises jederzeit frei abrufbar sein. Die Bürger sind außerdem dazu aufgerufen, noch bis zum 25. November Haushaltsvorschläge per E-Mail an den Landrat zu richten.

Link zum Artikel des Lauterbacher Anzeigers

Wir haben den Status des Wetteraukreises auf „I“ wie Information gesetzt, da die momentane Beteiligungsebene in puncto Transparenz und Dialog noch ausbaufähig ist. Über weitere Schritte werden wir an dieser Stelle berichten.

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Herzebrock-Clarholz befragt zum zweiten Mal die Bürger

Bereits im letzten Jahr hat Herzebrock-Clarholz seinen Bürgern die Möglichkeit gegeben, sich online an den Haushaltsberatungen zu beteiligen. Auch in diesem Jahr ist die Plattform wieder geöffnet: Bis zum 15. Dezember können die Bürger Haushaltsvorschläge einreichen.

Der Haushaltsplanentwurf 2012 wird am 16. November 2011 in den Rat der Gemeinde Herzebrock-Clarholz eingebracht. Die Internetseite wird mit gleichem Datum freigeschaltet und bleibt bis zum 31. Dezember 2011 geöffnet. In diesem Zeitraum haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich an dem Verfahren zu beteiligen. Die Ergebnisse der Haushaltsberatungen werden nach Verabschiedung des Haushaltsplans 2012 durch den Rat voraussichtlich im März 2012 veröffentlicht, heißt es in dem Begrüßungstext auf der Startseite.

Link zum Bürgerhaushalt

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Europäischer Best-Practice-Preis für solingen-spart.de

Der Solinger Bürgerhaushalt wurde vom Europäischen Institut für öffentliche Verwaltung ausgezeichnet: Anfang 2011 hatte das Institut den Wettbewerb „European Public Sector Award,“ kurz EPSA, europaweit ausgeschrieben. Von 247 Gemeinden und öffentlichen Stellen, die sich um den Preis bewarben, erhielten 58 ein „Best Practice Certificate“, berichtet die Rheinische Post in einem Artikel. Der Solinger Sparhaushalt sei ein Erfolgsmodell für öffentliches Verwaltungshandeln in Europa, hieß es laut Artikel in der Begründung für die Auszeichnung.

Der European Public Sector Award wird von der Europäischen Kommission und zehn europäischen Ländern unterstützt. Er soll die innovativsten, effizientesten und leistungsfähigsten Teilnehmer aus dem öffentlichen Sektor Europas zusammenführen. An dem Wettbewerb können sich sämtliche Ebenen der öffentlichen Verwaltungen in Europa beteiligen. Die Zielsetzung von EPSA besteht darin, ein europaweites Netzwerk für beispielhafte Leistungen im öffentlichen Dienst zu schaffen.

Link zum Artikel der Rheinischen Post

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Frankfurt fragt seine Bürger

Am Freitag startete die erste Bürgerbeteilgung zum Frankfurter Haushalt: 420 Bürger haben sich bereits registriert und 183 Vorschläge abgegeben. Bis zum 11. Dezember können die Frankfurter Bürger eigene Haushaltsvorschläge abgeben und kommentieren, in der Woche bis zum 18. Dezember können die Vorschläge nur noch bewertet werden.

„Mit Herz, Bauchgefühl und Menschenverstand sollen sich die Bürgerinnen und Bürger Gedanken über unsere Stadt machen. Ich bin darauf mehr als gespannt!“, sagte Kämmerer Becker laut einem Artikel im Hessen Tageblatt. Vorschläge können über die Plattform ffm.de (kurz für: frankfurt-fragt-mich.de) abgegeben werden. Die Teilnehmer müssen sich dabei mit ihrem Namen und ihrer Adresse registrieren.

Im Anschluss an die Online-Phase wird es in Frankfurt eine vor-Ort-Veranstaltung geben, zu der ein Gremium unabhängiger Bürger eingeladen wird und über die 100 am besten bewerteten Vorschläge erneut abstimmen und diskutieren kann. Daraus wird dann letztlich eine Liste der Vorschläge erstellt, die dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden.

Link zum Artikel im Hessen Tageblatt

Link zur Plattform

Wir haben Frankfurt mit dem Status „E“ wie Einführung in unsere Karte aufgenommen und gratulieren zum erfolgreichen Start!

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Schmölln: Beratungen mit Jena

Die Einführung eines Bürgerhaushaltes ist für eine Verwaltung immer mit organisatorischen und personellen Kosten und Aufwänden verbunden. Um diese besser abschätzen zu können, informierte die Stadt Schmölln sich bei der Jenaer Arbeitsgruppe „Bürgerhaushalt“.

Ralf Reinhardt und Wieland Rose berichteten aus immerhin vier Jahren Erfahrung mit Bürgerhaushalt, Bürgerbeteiligung, Bürgerverfahren, ehrenamtlicher AG-Arbeit, Online-Abstimmungen, umfangreicher Öffentlichkeitsarbeit und Auswertungsmarathonen. Die Beteiligungsquote am Bürgerhaushalt stieg seit 2007 von fünf auf knapp 16 Prozent. Eine Quote, die sowohl Ralf Reinhardt als auch Wieland Rose als steigerungsfähig einschätzen. Immerhin zähle Jena rund 100 000 Einwohner, so Reinhardt, heißt es in einem Artikel der Thüringer Allgemeine. Positive Ergebnisse seien aber durchaus auch zu verzeichnen: Man habe in den letzten Jahren vor allem an Transparenz gewonnen. Klar stellten sowohl Reinhardt als auch Rose in Schmölln, dass es mit dem Bürgerhaushalt nicht darum gehen kann, dem Stadtrat die Entscheidungsbefugnis über Verwendung von Einnahmen oder Prioritäten bei Ausgaben zu nehmen. Es gehe vielmehr um Aufklärung, wofür welche Gelder verwendet werden, was den Einwohnern der Stadt wichtig ist und welche Schwerpunkte davon umgesetzt werden können.

Auch über den zusätzlichen Arbeitsaufwand, den ein Bürgerhaushalt mit sich bringt, wurde offen gesprochen. Ob ein solches Projekt auch in Schmölln durchgeführt werden kann, sollen nun die Ausschüsse des Stadtrates diskutieren.

Link zum Artikel der Thüringer Allgemeinen

Wir haben Schmölln mit dem Status „D“ wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.

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Blankenfelde-Mahlow (PLZ 15827)

Standortdaten

Stadt/Kommune

Name: Blankenfelde-Mahlow

Postleitzahl: 15827

Status: Einführung


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Bischofsheim (PLZ 65474)

Standortdaten

Stadt/Kommune

Name: Bischofsheim

Postleitzahl: 65474

Status: Diskussion


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Nürnberg: Zu hohe Erwartungen?

Auch in Nürnberg wird momentan die Einführung eines Bürgerhaushaltes diskutiert, die CSU-Fraktion hatte sich sogar bereits in diesem Jahr eine erste Bürgerbeteiligung gewünscht. Statt einem vollständigen Bürgerhaushaltsverfahren hat die Stadt nun aber erstmal einen Live-Chat mit dem Kämmerer angeboten. Die Beteiligung war eher gering – doch kann man daraus auf mangelndes Interesse der Bürger schließen?

In den anderthalb Stunden waren nicht einmal mehr als zehn „User“ zugleich online, die Experten mitgerechnet. Auch der Wechsel war nicht sehr hoch. Eine bemerkenswerte Zahl vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte über einen Bürgerhaushalt in der Stadt Nürnberg, heißt es in einem Artikel der Nürnberger Nachrichten.

Ob man daraus aber tatsächlich auf mangelndes Interesse der Bürger schließen kann ist fraglich. Zum einen werden bei zeitlich punktuellen Beteiligungsangeboten grundsätzlich weniger Beteiligte erreicht als bei Beteiligungsprozessen über einen längeren Zeitraum, zum anderen stellt sich bei einem offenen Chat-Angebot grundsätzlich die Frage, inwiefern die Ergebnisse in das weitere Haushaltsplanungsverfahren integriert sind. Es bleibt daher zu hoffen, dass die Stadt Nürnberg von der geringen Beteiligung in diesem Fall nicht auf fehlendes Interesse der Bürger generell schließt.

Link zum Artikel der Nürnberger Nachrichten

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Aachen rechnet mit seinen Bürgern

Bis zum 11. Dezember können Aachener Bürger und Bürgerinnen sich nun am Haushalt beteiligen. Im Vordergrund soll dabei das Sparen stehen: Unser finanzieller Spielraum ist sehr eng und somit steht auch die Bürgerbeteiligung am Haushalt ganz klar unter dem Zwang den Haushalt zu beschneiden, nicht ihn zu vergrößern, heißt es im Grußwort der Kämmerin auf der Dialog-Plattform. Eines der am heißesten diskutierten Themen bisher: Finanzielle Unterstützung für die Alemannia Aachen.

Der Dialog lief gestern mit kurzen Startschwierigkeiten an: Wer am Montagmorgen mündiger Bürger spielen wollte, musste notgedrungen erst einmal stumm bleiben – digital sprachlos sozusagen. Erst quasi kurz vor zwölf ging sie an den Start, die zweite Onlinebefragung zum Thema Haushalt, berichtet die Aachener Zeitung in einem Artikel. Trotz des holprigen Starts lief die Beteiligung bisher aber gut an: 425 Teilnehmer registrierten sich bisher und gaben 39 Vorschläge ab.  Zur Teilnahme am Verfahren müssen die Bürger sich mit Ihrer E-Mailadresse auf der Plattform registrieren. Das war bei der Erstauflage ein Hauptkritikpunkt. Beliebig oft konnte die Seite angeklickt werden, Abtimmen im Sekundentakt quasi. Was für viele eine absolute Verfälschung der Daten darstellte, heißt es dazu in der Aachener Zeitung.

Link zur Plattform des Aachener Bürgerhaushaltes

Link zum Artikel der Aachener Zeitung

Wir gratulieren der Stadt Aachen zum Einstieg in den Bürgerhaushalt und haben den Status der Stadt auf „E“ wie Einführung gesetzt.

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Nürnberg (PLZ 90403)

Standortdaten

Stadt/Kommune

Name: Nürnberg

Postleitzahl: 90403

Status: Diskussion


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Schmölln (PLZ 04626)

Standortdaten

Stadt/Kommune

Name: Schmölln

Postleitzahl: 04626

Status: Diskussion


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