Neuigkeiten

 

Stuttgart: Ergebnisse online

Auf der Online-Plattform des Bürgerhaushaltes Stuttgart können jetzt die Ergebnisse der Haushaltsberatungen und die Stellungnahmen zu den Bürgervorschlägen eingesehen werden.

Darüber hinaus können auf der Online-Plattform unter „Ergebnisse“ und „Gemeinderat prüft“ weitere Informationen zu den Bürgervorschlägen eingesehen werden, die vom Gemeinderat in den Haushaltsberatungen behandelt wurden. Hier finden sich beispielsweise Verweise auf die dazugehörigen Gemeinderatsdrucksachen und Anträge der Fraktionen, die Stellungnahme der Verwaltung, die Anzahl der positiven und negativen Bewertungen des Vorschlags und der Platz des Vorschlags. So können Leser den Gang der Entscheidungsfindung nachvollziehen, heißt es in der Pressemitteilung der Stadt.

Link zur vollständigen Pressemitteilung

Link zur Plattform des Bürgerhaushaltes

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Steinfurt: Kooperation mit Zeitung erfolgreich

Die Stadt Steinfurt hat nun bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit den Westfälischen Nachrichten eine Bürgerbeteiligung am Haushalt durchgeführt. Dort hatten die Bürger die Möglichkeit, eigene Sparvorschläge einzureichen, zu kommentieren und zu bewerten. Fast 500 Steinfurter beteiligten sich an dem Angebot und diskutierten knapp 50 Vorschläge, berichtet die Münsterländische Volkszeitung.

Das Verfahren war bereits im November gestartet: Ab dem 11.11. konnten die Bürger drei Wochen lang eigene Haushaltsvorschläge einbringen. Diese konnten im Anschluss daran diskutiert werden, eine Bewertung war seit Mitte Dezember bis zum 25. Januar möglich.

Mit fast 500 Beteiligten habe sich die Resonanz um mehr als das Doppelte gesteigert im Vergleich zum Vorjahresprojekt, berichtet die Münsterländische Volkszeitung, und spricht daher mit dem Abschluss des diesjährigen Projektes von einem „Happy End“. Die best bewerteten Vorschläge werden derzeit von der Verwaltung gesichtet und gehen im Anschluss in die Haushaltsberatungen der Stadt ein.

Link zum vollständigen Artikel der Münsterländer Volkszeitung

Link zu einer Info-Seite der Stadt Steinfurt

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Lünen zufrieden mit Bürgerbeteiligung

258 Vorschläge von 125 Teilnehmern wurden über die Internetplattform des Bürgerhaushaltes Lünen gemacht. Die Stadt zeigt sich damit laut einem Artikel auf Der Westen sehr zufrieden.

Kämmerer Hans-Georg Schlienkamp sprach von einem „Riesen-Erfolg“. „Ich hatte erst befürchtet, dass viele Bürger ihren Ärger und Frust bei uns abladen“. Gerade zuletzt seien aber „viele vernünftige Vorschläge“ eingegangen. Schlienkamp: „Da waren welche bei, da sage ich: Alle Achtung. Das waren intensive, hochkarätige Vorschläge“, heißt es in dem Artikel. Auch der Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick zeigte sich zufrieden und zog auch einen Vergleich zu herkömmlichen Beteiligungsverfahren: Vier Wochen liege ein Haushaltsentwurf öffentlich aus. Seit dem Krieg hätten in Lünen gerade einmal fünf Personen von ihrem Recht auf Einwendung Gebrauch gemacht. Für Stodollick ist auch das ein Zeichen, dass der Bürgerhaushalt keine Alibiveranstaltung ist.

Aus diesem Grund soll das Instrument Bürgerhaushalt auch in den nächsten Jahren weiterhin genutzt werden.

Link zum vollständigen Artikel auf Der Westen

Wir gratulieren Lünen zur erfolgreichen Einführung des Bürgerhaushaltes!

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Bad Wörishofen: Kämmerin zufrieden mit Beteiligung

Zum Haushalt 2012 hatten die Bad Wörishofener Bürger die Möglichkeit, sich über eine Internetplattform mit eigenen Vorschlägen einzubringen. Eine „abgespeckte Variante“ des Bürgerhaushalts nennt die Augsburger Allgemeine das städtische Modell, Kämmerin Beate Ullrich zeigt sich aber mit der Beteiligung sehr zufrieden.

Rund 130 Teilnehmer haben bisher ca 70 Vorschläge abgegeben. Die Beteiligung läuft noch bis zum 31.01. , Kämmerin Ullrich bezeichnet das Verfahren aber bereits jetzt als „Erfolgsmodell“ und kommentiert jeden Bürgervorschlag persönlich.

Link zum Artikel der Augsburger Allgemeinen
Link zum Bürgerhaushalt

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Heiligenhaus: 2012 unter Vorzeichen Bürgerhaushalt

Die Stadt Heiligenhaus bietet ihren Bürgern in diesem Jahr zum ersten Mal die Möglichkeit, beim städtischen Haushalt mitzureden. Der Rat habe sich mehrheitlich für das Modell „Bürgerhaushalt“ ausgesprochen, heißt es in einem Artikel der Rheinischen Post.

Die Bürger sollen die Möglichkeit bekommen, über das Internet und per Post Haushaltsvorschläge zu machen. Wichtig ist der Stadt, dass die Teilnehmenden sich nicht mit Pseudonymen, sondern mit ihrem echten Namen beteiligen: Der Verfasser muss sich mit Echtnamen und Adresse registrieren lassen, um seine Vorschlagsberechtigung zum städtischen Haushalt dokumentieren zu können. Der Name (ohne Adresse) wird beim Vorschlag mit ausgewiesen. Vorschläge mit Pseudonamen oder anonyme Eingaben werden sofort gelöscht, heißt es dazu in der Rheinischen Post.

Die Verwaltung will das Projekt ohne externe Unterstützung durchführen. Kämmerer Beck: „Wir sind in der Lage, das Projekt mit unseren Bordmitteln zu unterstützen, ohne dass dafür zusätzliches Geld bereitgestellt werden müsste.“
Die eingegangenen Vorschläge sollen im Anschluss alle ohne eine Vorauswahl in die Haushaltsberatungen eingehen, wo schließlich der Haupt‑ und Finanzausschuss über eine mögliche Umsetzung entscheidet.

Link zum vollständigen Artikel der Rheinischen Post

Wir haben Heiligenhaus mit dem Status „B“ wie Beschluss in unsere Karte aufgenommen.

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Tönisvorst: Nur drei Haushaltsvorschläge

Bis zum 06. Januar hatten die Tönisvorster Bürger die Möglichkeit, sich am zweiten städtischen Bürgerhaushalt zu beteiligen. Im Gegensatz zum letzten Verfahren, in dem 24 Bürger insgesamt 42 Vorschläge machten, gingen dieses mal aber lediglich 3 Bürgervorschläge ein.

Die Verwaltung hatte ursprüunglich auf eine stärkere Beteiligung als im ersten Verfahren gehofft, heißt es in einem Artikel der Rheinischen Post. Aber egal ob drei oder 30 Anregungen: Man werde sich mit den Vorschlägen befassen und sie in den Ausschüssen beraten.

Link zum vollständigen Artikel der Rheinischen Post

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Altenberge: Bürger können bis Anfang Februar Vorschläge einreichen

Von heute bis zum 05. Februar können die Altenberger Bürger über ein Internetformular oder im Rathaus der Stadt Vorschläge zum Haushalt abgeben. Damit geht Altenberge in diesem Jahr den ersten Schritt in Richtung Bürgerhaushalt.

Insgesamt vier Phasen sollen das Projekt Bürgerhaushalt begleiten: Die Vorschlags‑, die Dokumentations‑ und Auswertungs‑ sowie die Präsentations‑ und die Rechenschaftsphase, wird der Altenberger Bürgermeister Jochen Paus von der Ahlener Zeitung zitiert. Im März 2012 soll über den Haushalt entschieden werden – bis dahin muss daher auch entschieden werden, welche der Vorschläge aus dem Verfahren umgesetzt werden. Darüber sollen die Bürger schließlich in einem Rechenschaftsbericht informiert werden.

Link zum vollständigen Artikel der Ahlener Zeitung

Link zu den Informationsseiten der Stadt Ahlen

Wir haben Altenberge mit dem Status „E“ wie Einführung in unsere Karte aufgenommen, obwohl das Verfahren derzeit in Hinblick auf Dialogmöglichkeiten und Transparenz noch Verbesserungsmöglichkeiten aufweist.

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Gera: Was lange währt wird endlich gut

Bereits seit Anfang 2011 arbeitet die AG Bürgerhaushalt in Gera an der Einführung eines Bürgerhaushaltsverfahrens – für das Haushaltsjahr 2013 wurde er jetzt von der Stadt beschlossen.

Die AG Bürgerhaushalt, ein Zusammenschluss ehrenamtlicher Bürger, soll hierbei laut einer Pressemitteilung der Stadt Gera als Koordinator zwischen der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und den Bürgern überparteilich und unabhängig agieren.

Link zur vollständigen Pressemitteilung der Stadt Gera

Wir haben den Status der Stadt Gera auf „B“ wie Beschluss geändert und sind gespannt auf die Umsetzung der Bürgerbeteiligung!

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Friedrich-Ebert-Stiftung: Veranstaltung „Bürgerhaushalt – Möglichkeiten und Grenzen“

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am 09.03. – 10.03  ein zu einem Seminar mit dem Titel: Bürgerhaushalte – Möglichkeiten und Grenzen.

Wird die Bürgerbeteiligung neu entdeckt, wenn es um die Sanierung kommunaler Haushalte geht? Der Bürger als Sparkommissar? Oder steckt doch mehr dahinter, wenn immer mehr Städte und Gemeinden vor allem mit Hilfe des Internets die Bür-gerinnen und Bürger aktiv an der Aufstellung des Haushalts beteiligen? Und wie misst man den Erfolg solcher neuen Ansätze? Welche Ziele kann Politik dabei ver-folgen? Das Seminar will anhand von Praxisbeispielen die Möglichkeiten und Grenzen ausleuchten. Welche Handlungsfelder ergeben sich, wenn Bürgerbeteiligung ernst genommen wird und wie kann Politik damit umgehen, ohne die eigene Verantwortung aufzugeben? In einer Mischung aus Wissensvermittlung und Workshop sollen Hilfestellungen für die kommunale Praxis erarbeitet werden.

Das Seminar findet vom 09.03. – 10.03. in Hamm statt. Es wird eine Teilnahmegebühr von 50 Euro erhoben. Anmeldungen können über ein Anmeldeformular auf der Seite durchgeführt werden.

Link zur Veranstaltungsbeschreibung

Link zum Anmeldeformular

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Lünen befragt seine Bürger

Zum ersten Mal haben auch die Bürger der Stadt Lünen die Möglichkeit, sich an der Haushaltsplanung zu beteiligen. Bis zum 27. Januar können Vorschläge zum städtischen Haushalt eingebracht werden, ab Januar werden die Vorschläge anschließend auf der Seite des Bürgerhaushaltes veröffentlicht.

Die Vorschlagsabgabe kann über den Postweg, per Fax oder über ein Kontaktformular auf der Seite der Stadt erfolgen. Die Verwaltung prüft die eingegangenen Vorschläge zunächst und versieht sie mit einer Stellungnahme, ab dem 02. Januar werden diese dann im Internet veröffentlicht.

Teilnehmen kann jeder Bürger der Stadt Lünen. Die Vorschläge werden unter Angabe des Namens auf der Seite des Bürgerhaushaltes veröffentlicht, die Teilnehmer erhalten außerdem eine postalische Rückmeldung oder eine E-Mail mit der Stellungnahme der Stadt zu ihrem Vorschlag.

Link zur Seite des Bürgerhaushaltes Lünen

Wir haben Lünen mit dem Status „E“ wie Einführung in unsere Karte aufgenommen, obwohl das momentane Verfahren vor allem in Bezug auf das Dialogangebot noch ausbaufähig ist.

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Münster: Bürgervorschläge ganzjährig ermöglichen

Die Stadt Münster hatte in diesem Jahr zum ersten Mal einen Bürgerhaushalt durchgeführt. Dieser steht nun kurz vor dem endgültigen Abschluss: Am 14. Dezember hat der Rat über die Vorschläge der Bestenliste entschieden. Von 90 Bürgervorschlägen sollen 65 in den Haushaltsplan aufgenommen werden. Die Stadt zeigt sich mit dem ersten Verfahren zufrieden und will den Bürgern demnächst ganzjährig die Möglichkeit geben, Vorschläge einzureichen, berichtet die Münsterland Zeitung.

„Wer will, kann ganzjährig Vorschläge unterbreiten“, erklärt Frank Möller, Finanzreferent der Stadt Münster. Öffentlich gemacht werden die Vorschläge allerdings erst während der offiziellen Vorschlagsphase,

so heißt es in dem Artikel der Münsterland Zeitung. Die Anregungen, die im Laufe des Jahres eingehen, sollen dann automatisch im folgenden Bürgerhaushaltsverfahren berücksichtigt werden.

Neben der Ausweitung der Beteiligungsphase wird diskutiert, ob es im nächsten Verfahren eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit geben und die Haushaltsbroschüre soll durch ein Vorschlagsformular erweitert werden soll. Dadurch sollen mehr Bürger erreicht werden. Die Vorschläge auf der Plattform sollen außerdem übersichtlicher dargestellt werden. Möglich wäre zum Beispiel eine Unterteilung in Spar‑ und Ausgabenvorschläge.

Link zum vollständigen Artikel der Münsterland Zeitung

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Aachener Bürgerhaushalt in der Kritik

Bis zum 11.12. hatten die Aachener Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, den Vorschläge der Verwaltung zum Haushalt zu diskutieren und zu bewerten und eigene Vorschläge zum Haushalt einzubringen. 1591 Bürger haben diese Möglichkeit genutzt – ein „unbefriedigendes“ Ergebnis, laut einem Artikel der Aachener Zeitung:

Bei 1591 online registrierten Bürgern und 80.000 Euro Kosten für den Steuerzahler hat die Stadt – über den Daumen gepeilt – gut 50 Euro pro Teilnehmer für die Aktion «Aachen rechnet mit Ihnen!» ausgegeben. Da hätte die Verwaltung auch jeden Fragebogen zum Bürgerhaushalt von Sachbearbeitern per Taxi persönlich zustellen und abholen können – ganz ohne Internet,

heißt es in dem Artikel. Kritisiert wird neben den Kosten vor allem die Beteiligungszahlen:

Nicht einmal ein Prozent der Wahlberechtigten der jüngsten Kommunalwahl (ab 16 Jahre) nahm teil.

Damit wird einer der Hauptkritikpunkte an Bürgerhaushalten und ähnlichen Online-Beteiligungen: Es fehle diesen Online-Verfahren im Vergleich zu Wahlen sowohl ausreichend Teilnehmende als auch an Repräsentativität. Ersteres wird sogar solchen Verfahren vorgeworfen, die bislang die höchsten je gemessenen Teilnehmendenzahlen hatten wie etwa die Bürgerbeteiligung am Haushalt der Stadt Bonn (über 12.000 Teilnehmende und mehrere zehntausend Besucher). Befürworter dieser Verfahren verweisen dagegen darauf, dass der Vergleich mit der Wahlbeteiligung nicht richtig sei, da es sich bei Bürgerbeteilgiung am Haushalt um Beteiligung zwischen den Wahlen handele, und daher die Beteiligungszahlen vor der Einführung einer Bürgerbeteilgung oder einer internet-basierten Erweiterung der Beteiligung maßgeblich für den Vergleich seien. In die gleiche Richtung geht es bei dem Thema Repräsentativität: Während Gegner von Bürgerhaushalten darauf verweisen, dass diese nicht repräsentativ seien, und daher wenig aussagekräftig für die Politik, verweisen Befürworter auch hier darauf, dass Bürgerhaushalte keine Wahlverfahren seien, sondern Verfahren, um ein zusätzliches Feedback aus der Bevölkerung zum Haushalt zu erhalten.

Solange noch nicht klar ist, wie Bürgerhaushalte oder andere konsultative Verfahren (mit oder ohne Internet) einzuordnen sind, solange wird eine sehr kontroverse und politisierte Diskussion und Bewertung über Kosten und Nutzen zu erwarten sein, wie sie auch in Aachen (nicht nur) innerhalb der Politik geführt wird.

So berichtet die Aachener Zeitung weiter, dass die CDU skeptisch sei, was die Fortführung des Verfahrens betrifft, SPD und FDP sähen die Beteiligung zwar auch durchaus kritisch, suchten aber vor allem nach Verbesserungsansätzen. SPD-Fraktionschef Höfken sehe laut der Aachener Zeitunjg die Beteiligung ebenfalls

nicht gerade als rauschenden Erfolg. Das liege aber wohl vor allem daran, dass kaum jemand angesichts der zeitlichen Nähe zu den Haushaltsberatungen der Politiker und der geplanten Beschlussfassung am 21. März 2012 daran geglaubt habe, dass er als Bürger wirklich noch etwas bewegen könne,

Er gehe außerdem davon aus, dass das Budget von 80.000 Euro sogar noch zu gering gewesen sei,

um ein solches Verfahren professionell über die Bühne zu bringen. Andere Städte investieren deutlich mehr,

wird er zitiert. Trotz oder gerade durch die Kritik hat das Verfahren innerhalb der Stadt durchaus einige Aufmerksamkeit bekommen: So setzte der Aachener Christian Scholz, alias MrTopf, kurzfristig eine alternative Darstellung der Vorschlagseite um. Hendrik vom Lehn visualisierte die Beteiligungsstatistiken der Plattform während der Online-Phase.

Die 50 Vorschläge der Bestenliste sollen nun in die Haushaltsberatungen der Stadt eingehen. Damit beginnt nun – unabhängig von den Beteiligungszahlen – eine weitere kritische Phase des Verfahrens: Werden sich Verwaltung und Politik mit den Bürgervorschlägen ernsthaft und intensiv auseinandersetzen und ein Feedback geben, wie und warum über welche Vorschläge entschieden wurde?

Links:
Link zum vollständigen Artikel der Aachener Zeitung
Link zur Plattform des Aachener Bürgerhaushaltes
Link zur alternativen Darstellung von MrTopf
Link zur Visualisierung der Beteiligungsstatistig von Hendrik vom Lehn

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Osnabrück ab nächstem Jahr mit Bürgerhaushalt

Auch Osnabrück will den Haushaltsplanentwurf für 2013 mit den Bürgern zusammen diskutieren. Kämmerer Horst Baier plant ein Beteiligungsverfahren, in dem die Bürger zunächst umfassend informiert und anschließend konsultiert werden. Die Beteiligung soll vorrangig online abgewickelt werden.

Bis zum Mai nächsten Jahres soll die Informationsphase laufen, erst danach sollen die Bürger online über den Haushaltsplan mitreden dürfen. Der Erfolg hänge wesentlich von einer aussagekräftigen und verständlichen Information der Öffentlichkeit über den Haushalt, die Zahlen und die strategische Ausrichtung der Finanzplanung ab, sagt Horst Baier. Das soll in einer Broschüre, im Internet und in einer öffentlichen Veranstaltung zum Auftakt des Beteiligungsverfahrens geschehen, wird der Kämmerer in einem Artikel der Neuen Osnarücker Zeitung zitiert.

Während der eigentlichen Beteiligungsphase sollen die Bürger online eigene Vorschläge einbringen und diese bewerten und kommentieren können. Im Anschluss an die Online-Phase ist ein Rechenschaftsbericht geplant. Die letzte Entscheidung trifft der Rat, der „transparent und nachvollziehbar“ Rechenschaft ablegen muss, wie Finanzvorstand Baier in der Vorlage schreibt. Durch diese Rechenschaft werde die „Ernsthaftigkeit der Bürgerbeteiligung deutlich und glaubhaft gemacht“. Das Beteiligungsmodell müsse „ein auf Dauer angelegtes und sich wiederholendes Verfahren“ sein. Ein einmaliger Prozess würde dem Aufwand nicht gerecht, heißt es in dem Artikel.

Link zum Artikel der Neuen Osnabrücker Zeitung

Wir haben Osnabrück mit dem Stauts „B“ wie Beschluss in unsere Karte aufgenommen.

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Darmstadt folgt Frankfurt

Nachdem bereits Frankfurt in diesem Jahr erfolgreich einen ersten Bürgerhaushalt durchgeführt hat, folgt nun die zweite hessische Großstadt: Darmstadt plant, den Haushaltsentwurf 2013 online zur Diskussion zu stellen.

Bereits am 28. November hatten die Darmstädter Bürger zum ersten Mal die Möglichkeit, Haushaltsvorschläge zu äußern. Im Rahmen einer Bürgerversammlung wurden die Interessierten zunächst über den städtischen Haushalt informiert und konnten im Anschluss erste eigene Vorschläge äußern, berichtet Echo Online in einem Artikel. Voraussichtlich ab Februar soll schließlich auch eine Online-Plattform geschaltet werden, auf der die Bürger den Haushalt diskutieren können. Vorbild für die Plattform wird das Verfahren in Babenhausen, das ebenso wie der Darmstädter Bürgerhaushalt von dem Start Up werdenktwas umgesetzt wurde.

Link zu dem vollständigen Artikel auf Echo-Online

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Evaluation des Frankfurter Bürgerhaushaltes

Ähnlich wie bereits in Köln und in Berlin-Lichtenberg wird auch in Frankfurt am Main parallel zum ersten Durchlauf des Bürgerhaushaltes eine unabhängige wissenschaftliche Evaluation durchgeführt.

An der wissenschaftlichen Begleitung und Auswertung arbeiten die Politikwissenschaftlerinnen Prof. Dr. Brigitte Geißel und Alma Kolleck von der Goethe-Universität. Sie wollen klären, inwiefern der Frankfurter Bürgerhaushalt zum einen den Dialog zwischen der städtischen Politik und Verwaltung und dem Bürger verbessert, ob zum anderen Bürger eine bessere Einsicht in den Haushalt und die Mittelverteilung bekommen und ob schließlich umsetzbare Vorschläge dabei herauskommen.

Während der zwei Jahre, die das Projekt an der Frankfurter Universität läuft, stehen unterschiedliche Bereiche des Bürgerhaushalts auf dem Prüfstand. Durch eine Online-Umfrage und direkte Befragungen können die Teilnehmer der Onlinephase und an den anschließenden Workshops ihre Sicht auf die Stärken und Schwächen des Bürgerhaushalts schildern. Interviews mit Mitgliedern aus Politik und Verwaltung ergänzen diese Sicht. Durch teilnehmende Beobachtung und eine Inhaltsanalyse der Vorschläge sollen sowohl das Verfahren, als auch die Ergebnisse in der Evaluation Berücksichtigung finden.

In den Befragungen verwenden die Frankfurter zum Teil ähnliche Fragen wie sie bereits in Berlin-Lichtenberg und in Köln gestellt wurden, so dass sich die Ergebnisse zumindest teilweise vergleichen lassen werden.

Der Frankfurter Bürgerhaushalt befindet sich derzeit noch in seiner ersten Beteiligungsphase: Die Bürger können ihre Vorschläge für den Haushalt 2013 online abgeben, kommentieren und bewerten. Im März 2012 wählen 100 FrankfurterInnen bei einem Bürger-Workshop die besten Vorschläge aus.

Die Seite des Frankfurter Bürgerhaushaltes findet sich unter http://www.ffm.de
Mehr Informationen zum Frankfurter Evaluations-Projekt (Sie verlassen buergerhaushalt.org)
Mehr Informationen zur Evaluation des Kölner Bürgerhaushaltes

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