Neuigkeiten

 

Tagung: Woran hängts?

Kooperative Verfahren machen Betroffene zu Akteuren – in allen gesellschaftlichen Teilbereichen werden unterschiedliche Beteiligungsverfahren erprobt, zum Teil sind sie sogar schon fester Bestandteil von Institutionen wie Schulen, Planungsämtern oder Unternehmen geworden. Dennoch, obwohl es soviele Ansätze gibt und in den Unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen und Anwendungsbereichen vor Ort die Potenziale der Beteiligung diskutiert und akzeptiert werden: ein flächenhafter Durchbruch ist (noch?) nicht in Sicht. Dies gilt auch für den noch relativ neuen und dynamischen Bereich „Bürgerhaushalte“. Woran liegt das eigentlich? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Tagung „Woran hängts“ in der evangelischen Akademie Loccum.

Link: Informationen zum Programm der Tagung

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Hildener Bürgerhaushalt bereits zum 7. Mal

2008 findet bereits zum 7. Mal in Hilden der Bürger‑ und Beteiligungshaushalt statt. Die Verwaltung hatte dafür am 09.01.08 die Bürgerschaft zur Bürgerversammlung eingeladen von denen ca. 200 der Einladung folgten und sich über die Hildener Haushaltslage informierten.

Bürgerversammlung in Hilden
[Quelle]

Darüber hinaus hatten die Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend die Gelegenheit, Hildener Stiftungen und deren Arbeit kennen zu lernen. Unter dem Motto „Stiften lohnt sich“ wurden Ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie man mittels einer Stiftung Gutes tun kann.

Der neue Kämmerer der Stadt Hilden, Herr Heinrich Klausgrete, berichtete, wie die Umstellung vom kameralen Haushalt zum doppischen Haushalt vonstatten ging und wie der doppische Haushalt aufgebaut ist.

Im Anschluss daran erläuterte Frau Dr. Golombiewski, Dozentin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, gekonnt und verständlich die Eröffnungsbilanz 2008 der Stadt Hilden. Frau Dr. Golombiewski hat in den letzten Jahren bei der Umstellung auf den doppischen Haushalt in Hilden mitgewirkt und stand beratend zur Seite.

Nachdem die Bürgerschaft noch einige Fragen zur Eröffnungsbilanz an die Referenten gestellt hatten, bestand die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen, wie die städtischen Haushaltsmittel teilweise eingesetzt werden können bzw. wo gespart werden kann.

Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt gGmbH hatte wie die Stiftungen die Gelegenheit, Ihre Arbeit sowohl auf dem Gebiet des Bürgerhaushaltes als auch der sonstigen Kernthemen den Bürgern vorzustellen. So konnte den Bürgern vermittelt werde, wo der Bürgerhaushalt überhaupt herkommt und wie so ein Bürgerhaushalt im Detail durchgeführt wird.

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Seminar: Partizipative Haushaltspolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Das Deutsche Institut für Urbanistik veranstaltet vom 10. –11. März 2008 in Berlin ein Seminar mit dem Titel „Partizipative Haushaltspolitik zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Zielgruppen des Difu-Seminars, in dem Beispiele vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht, Erfolgsfaktoren herausgearbeitet, Vor‑ und Nachteile und alternative Ansätze kontrovers diskutiert werden, sind Verwaltungschefs, Fach‑ und Führungskräfte aus Kämmereien, Steuerungsdiensten und allen Verwaltungsbereichen sowie Ratsmitglieder.

Weitere Informationen finden Sie beim Veranstalter:
Informationen zum Difu-Seminar
Programm

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Weltbank interessiert an Lichtenberger Bürgerhaushalt

Die Weltbank ist am Bürgerhaushalt interessiert. Die Berliner Bürgermeisterin Christina Emmrich wurde von der Weltbank nach Südafrika eingeladen. Das Interesse am Lichtenberger Haushalt ist groß. So schreibt die Welt Online: „Aus der Washingtoner Zentrale dieser Internationalen Bankengruppe für Wiederaufbau und Entwicklung hat Bürgermeisterin Christina Emmrich (Linke) jetzt einen Brief erhalten. Darin eine persönliche Einladung, auf einem internationalen Workshop im März in Südafrika Erfahrungen mit der Einbeziehung der Bürger in die Haushaltsplanung zu vermitteln. […]

Lesen Sie hier mehr:
Welt Online: „Bürgerhaushalt: Weltank interessiert“
Berliner Morgenpost: „Weltbank ist interessiert am Bürgerhaushalt – Lichtenberg soll seine Erfahrungen darlegen“

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Wien: Seminar zum Thema Bürgerhaushalt

Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Aufstellung kommunaler Haushalte wird auch in Österreich thematisiert. Das KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung veranstaltet in Kooperation mit dem Lebensministerium zum Thema Bürgerhaushalt ein 1,5-tägiges Seminar mit dem Titel „Wir rechnen mit Ihnen! Mehr Zufriedenheit durch Mitbestimmung der BürgerInnen am Haushalt“.
Das Seminar findet am 13. und 14. März in Wien statt.

Aus dem Programm:

Zielgruppe
AktivbürgerInnen, GemeinderätInnen und Führungskräfte aus Landes‑ und Stadtverwaltungen, VertreterInnen von Bürgerinitiativen

Ziel
Um das öffentliche Leben in der Gemeinde und im Land zu gestalten, wird Geld benötigt und werden Prioritäten bestimmt, wie das vorhandene Geld verteilt wird. Vielerorts werden diese Entscheidungen nicht mehr alleine von der Politik getroffen, sondern die Bürgerschaft aufgefordert, Vorschläge einzureichen und diese gemeinsam zu diskutieren und zu bewerten.

Ein solcher Abstimmungsprozess bringt nachweislich eine höhere Akzeptanz von Politik und Verwaltung und eine verstärkte Identifikation der BürgerInnen mit ihrer Stadt/Region, aber auch Verständnis für notwendige Einsparungen und fördert freiwilliges Engagement. Selbstverständlich ist ein solcher Beteiligungsprozess auch mit Risiken verbunden, ebenso muss eine offene und ehrliche Rückmeldung seitens der Politik an die Bürgerschaft erfolgen.

Mit der 1,5-tägigen Veranstaltung möchten wir aufzeigen, wie ein Bürgerhaushalt konkret aussieht und wie er funktionieren kann. Dazu werden bereits vorliegende praktische Ansätze der Bürgerbeteiligung bei Budgetfragen aus Deutschland und England präsentiert und diskutiert werden. Weiters geht es um das Herausarbeiten notwendiger Erfolgsbedingungen für die Beteiligung verschiedener Bevölkerungsgruppen und wie Einstiegsstrategien auf dem Weg zu mehr Bürgerbeteiligung aussehen können. […]

Progamm als PDF zum Download
Online-Anmelde-Formular

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