Pressespiegel

 

Ansturm auf solingen-spart.de

Pressemitteilung der Stadt Solingen vom 8. März 2010. Nr. 152/pe – 08.03.2010.

(pa) „Kölner Verhältnisse“ registriert Oliver Märker vom
Beratungsunternehmen zebralog auf der Internetplattform
www.solingen-spart.de. Nur beim Kölner Bürgerhaushalt 2008
habe er eine ähnlich rege Teilnahme in den ersten Onlinetagen
erlebt. Doch Köln sei eine Millionenstadt. Auch wenn der
Zuspruch bis zum 25. März abflauen sollte, rechnet der Experte
damit, dass das Ziel, ein Prozent der Bevölkerung auf die
Beteiligungsplattform zu locken, erreicht, wenn nicht sogar
übertroffen wird.
Am Montag nachmittag, 16:30 Uhr, lagen folgende Nutzerzahlen
vor: 1.285 registrierte Teilnehmende, 6.482 Besucherinnen und
Besucher auf der Seite insgesamt; dazu kamen 1.654
Kommentare und rund 34.000 Pro‑ und Contra-Bewertungen.
Das heißt: durchschnittlich hatte jeder registrierte Nutzer rund
30 Sparvorschläge bewertet. Märker: „Und das nach vier Tagen
 – das sind im Vergleich zu anderen Bürgerhaushalten
hervorragende Beteiligungszahlen.“ Ab Dienstag morgen wird
die Startseite um eine sogenannte „Statistikbox“ erweitert –
dann kann jeder Internetnutzer die Teilnehmerzahlen selbst
verfolgen.

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Weltsichten – Bürgerhaushalte in Deutschland und Lateinamerika

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Weltsichten – Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit – sind zwei Artikel zum Thema Bürgerhaushalt erschienen.

Mehr Transparenz, mehr Mitbestimmung
Bürgerhaushalte in Lateinamerika und in Deutschland >>>

Weltweit können in rund 2000 Städten die Bürger über die Verwendung öffentlicher Haushalte mitentscheiden. Vorbild ist die brasilianische Stadt Porto Alegre, die seit mehr als zwanzig Jahren einen Bürgerhaushalt hat. Auf einer internationalen Konferenz der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von InWent in Berlin wurde auch über die Fallstricke dieser Form der Beteiligung diskutiert.

„Bürgerhaushalte müssen sich an Ergebnissen messen lassen“
Interview mit George Matovu, einem Experten für Kommunalpolitik von der Organisation Municipal Development Partnership in Simbabwe >>>

Lateinamerika gilt als Heimat der Bürgerhaushalte. Aber auch in Afrika gibt es Beispiele. Laut George Matovu, einem Experten für Kommunalpolitik von der Organisation Municipal Development Partnership (MDP) in Simbabwe, passen sie gut zu dem Kontinent, weil dort Beteiligung und Konsensbildung traditionell wichtig sind.

Zur Website der Zeitschrift Weltsichten >>>

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Gütersloh: Bürgerversammlung als erster Schritt zum Bürgerhaushalt

Die Online-Ausgabe der Zeitung Die Glocke berichtet über die erste Bürgerversammlung zum Haushalt in Gütersloh:

Mit einem positiven Fazit ist am Samstag die Bürgerversammlung zum Bürgerhaushalt 2010 der Stadt zu Ende gegangen. Rund 150 Gütersloher hatten den Weg ins Städtische Gymnasium gefunden, um dort ihre Vorschläge für einen möglichen Etat in die Diskussion einzubringen.

Neben einem „Ärgerforum“ mit der Bürgermeisterin standen vier weitere Arbeitsgruppen zur Auswahl:

Selbst im „Ärgerforum“ mit Bürgermeisterin Maria Unger blieben die befürchteten „Schläge unter die Gürtellinie“ aus. Außer für die Bürgerstunde mit Maria Unger konnten sich die Teilnehmer für eine von vier Arbeitsgruppen entscheiden. Kultur und Sport, Jugend und Bildung, Stadtreinigung, Grünflächen und Tiefbau sowie die allgemeine Finanzsituation standen zur Wahl.

Zum Artikel „Gütersloh: Erster Schritt auf dem Weg zum Bürgerhaushalt“ >>>

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Pressespiegel | Bürgerhaushalt in Diskussion

Immer mehr Kommunen – Großstädte genauso wie Klein‑ und Mittelstädte – diskutieren in Zeiten knapper Kassen den Bürgerhaushalt:

Elsdorf im Rhein-Erft-Kreis (ca. 21 000 Einwohner):

„Wir möchten die Bürger unserer Gemeinde noch mehr in politische Entscheidungen vor Ort, insbesondere bei den Haushaltsberatungen einbinden“, erklärt Andreas Heller, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Elsdorfer Gemeinderat. Deswegen hat die CDU beantragt, einen Bürgerhaushalt in Elsdorf erstmals für das Jahr 2011 einzuführen.
Zur Seite der CDU Elsdorf >>>

Spiesen-Elversberg im Saarland (ca. 14 000 Einwohner):

Der Vorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen in Spiesen-Elversberg, Patrick Andres, hat eine verstärkte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Aufstellung des kommunalen Haushalts gefordert. Nicht nur die gewählten Politiker, sondern auch die Bürger selbst sollten mitbestimmen, wofür die Steuergelder ausgegeben würden. Das Internet biete die entsprechende Plattform für diese Art der Bürgerbeteiligung.
Zur Seite der Grünen in Spiesen-Elversberg >>>

OB-Kandidatin Kathi Petersen in Schweinfurt (Unterfranken, ca. 53 500 Einwohner):

Wie kann man das in der Praxis ändern? Stadtteilarbeit und Bürgerhaushalt nennt sie als Beispiele. Dabei sollen die Schweinfurter gefragt werden, was ihnen wichtig ist. Per Internet zum Beispiel, wie das die Stadt Köln bereits praktiziere. Viele möchten sich gerne in die Politik einmischen, so Petersens Erfahrung: „Doch sie haben das Gefühl, dass ihre Meinung keinen interessiert.“
Zum Artikel der MainPost >>>

Linksfraktion in Bochum, NRW, ca. 380 000 Einwohner:

„Und schließlich erinnern wir die Verwaltung daran, dass der Rat bereits 2005 beschlossen hat, dass die Verwaltung Vorschläge für einen Einstieg in Richtung Bürgerhaushalt macht. Hier erwarten wir nun die Umsetzung des Beschlusses.“
Zum Artikel von Bo-alternativ.de >>>

Bad Zwischenahn, Niedersachsen, ca. 27 000 Einwohner:

Für die nächste Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Finanzen und Fremdenverkehr den Tagesordnungspunkt hat die SPD im Rat die „Aufstellung eines Bürgerhaushaltes“ beantragt.
Zur Seite der SPD >>>

In unserer Karte haben alle Kommunen den Status „D“ wie Diskussion erhalten. „D“ = Diskussion: Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wird in der Kommune diskutiert. Der Bürgerhaushalt wird z.B. von einer Partei oder einer nicht-staatlichen Organisation eingefordert. Die Einführung ist oft umstritten. Ein Ratsbeschluss zur Einführung liegt nicht vor.

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Finanzkrise: Essen und Solingen führen Bürgerhaushalt ein

In den Städten Solingen und Essen steht die Einführung des Bürgerhaushaltes bevor. In beiden Städten werden die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, im Internet Sparvorschläge der Verwaltung zu bewerten und zu kommentieren und auch eigene Sparvorschläge zu machen.

Beiden Kommunen steht finanziell gesehen das Wasser bis zum Hals: Um die drohende Überschuldung zu vermeiden, müssen jährlich große Millionenbeträge eingespart werden. Der Bürgerhaushalt wird in Solingen und Essen im Lichte der (kommunalen) Finanzkrise daher als ein Instrument verstanden, um die Bürgerinnen und Bürger beim Sparen als Ratgeber und Pritoritätensetzer einzubeziehen. Man will die Scheere nicht ohne das Feedback der Bürgerinnen und Bürger ansetzen.

Sobald die Verfahren gestartet sind, werden wir hier berichten. Folgende Beiträge, in denen (auch) über Solingen und Essen berichtet wird, sind uns unter anderem bekannt:

–> Solinger Tageblatt: „Internet-Sparliste: Im Netz die Krallen…“ >>>
–> Solinger Tageblatt: „Kommentar: Widerstände ausloten“ >>>
–> taz.de: „Kaputtsanierung – so gehts“ >>>
–> RP-online: „Bürger sparen mit“ >>>
–> Rheinischer Merkur: „Bürgerhaushalt: Mit Löchern leben“ >>>
–> Der Westen: „Parteien setzen bei Spardebatte auf …“ >>>

Wir haben in unserer Karte Solingen und Essen aufgenommen und den Status „E“ vergeben (“E“ = Einführung: Der Bürgerhaushalt wird zum 1. oder 2. mal durchgeführt. Die Öffentlichkeit wird nicht nur über den Haushalt Informiert (z.B. durch eine Broschüre), sondern auch konsultiert: Sie hat die Möglichkeit, Verwaltungsvorschläge zu bewerten und/oder eigene Vorschläge einzubringen, zu diskutieren und zu bewerten. Darüber hinaus ist eine Rückmeldung darüber vorgesehen (Rechenschaft), ob und wie die Bürgervorschläge berücksichtigt wurden).

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Bürgerhaushalt Steinfurt – „dem Defizit entgegen wirken“

Am 17. Februar findet zum fünften Mal eine Informationsveranstaltung zum Haushalt in Steinfurt statt. Auf dieser Veranstaltung können die Bürgerinnen und Bürger auch eigene Vorschläge zum Haushalt der Stadt machen. Konnte in den Jahren zuvor noch Geld verteilt werden, geht es in diesem Jahr vor allem darum nach Einsparmöglichkeiten zu suchen. Die Münstersche Zeitung berichtet:

Zwei aktuelle und zwei strategische Themenpunkte kündigt Bürgermeister Andreas Hoge für den fünften Bürgerhaushalt an: Freiwillige Leistungen und Investitionen sowie Grundschullandschaft und Müllbeseitigung. Sämtliche Überlegungen schweben unter dem Damoklesschwert „Haushaltsdefizit“.

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt telefonisch:
Bisher haben sich 50 Bürger zum Bürgerhaushalt am 17. Februar um 19 Uhr angemeldet. Weitere Interessierte werden gebeten, sich anzumelden bei Heike Melchers, Tel. (0 25 52) 92 51 32, oder bei Andreas Meyer, Tel. (0 25 52) 92 51 33. Wer spontan teilnehmen möchte, darf auch ohne Anmeldung erscheinen.

Zum Artikel der Münsterschen Zeitung >>>

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Servicestelle Kommunen in der Einen Welt: Mit Bürgerhaushalt Wandel erreichen

Erfolgreicher internationaler Kongress zum kommunalen Bürgerhaushalt in Berlin
Pressemitteilung vom 26.01.2010

Am 21. und 22. Januar 2010 diskutierten in Berlin über 160 internationale Experten und Praktiker aus 13 Ländern über den kommunalen Bürgerhaushalt. In vielen Teilen der Welt – etwa in Afrika und Südamerika – erweist sich der Bürgerhaushalt als erfolgreiches Instrument der Bürgerbeteiligung. Deutsche Kommunen scheinen – bisher – noch zögerlich zu sein. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Centre Marc Bloch und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt gGmbH luden deshalb zum internationalen Erfahrungsaustausch ein. In Foren und Diskussionsrunden analysierten die Teilnehmer die verschiedenen Modelle und Instrumente des Bürgerhaushaltes und ihre Eignung für Deutschland.

Eröffnungspodium Berichte von Bürgerhaushalten in Lateinamerika, Afrika, China, Kanada und Europa stießen bei den Vertretern aus deutschen Kommunen dabei auf großes Interesse, auch wenn Instrumente oft nicht eins zu eins übertragbar sind. „Bestimmte Elemente, Instrumente und Erfahrungen des Bürgerhaushaltes können und sollen ausgetauscht, übernommen, revidiert und angepasst werden“, sagte Thomas Krüger, Präsident der bpb. „Der Bürgerhaushalt ist und kann ein erfolgreiches Beteiligungsinstrument für alle Bürgerinnen und Bürger werden; für Menschen mit Migrationshintergrund, Männer und Frauen, Jugendliche und Senioren.“

So fand beispielsweise ein in der senegalesischen Gemeinde Fissel praktizierter Bürgerhaushalt viel Beachtung und Anerkennung. „Afrika ist hier viel weiter als wir!“, stellte einer der Teilnehmer fest. Anita Reddy, Abteilungsleiterin der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt, SKEW, ergänzt: „Afrika ist ein Kontinent, der reich an sehr unterschiedlichen Beispielen des Bürgerhaushalts ist. Das könnte in Zukunft zu neuen Modellen führen, in denen Demokratisierung als ein wesentliches Thema erfasst wird, die aber auch die Verteilung von Ressourcen, den Zugang zu Bildung, Wissen und politische Einflussnahme einbeziehen.“

Doch beim Bürgerhaushalt geht es um mehr als die Verteilung knapper Ressourcen: er mobilisiert Menschen zur Teilhabe an Demokratie, fördert soziale Gerechtigkeit, politische Bildung und Armutsbekämpfung. Wichtig ist dabei sowohl die Einbettung des Bürgerhaushaltes in ein nachhaltiges kommunales Beteiligungskonzept als auch die Transparenz des Verfahrens. Allerdings ist es schwierig, die gelungene Implementation sichtbar zu machen, denn die Wirkung eines Bürgerhaushaltes ist nur schwer messbar.

Doch angesichts vieler neuer Herausforderungen der Kommunen bietet sich der Bürgerhaushalt als ein Instrument an, um den Wandel mitzugestalten. „Wandel ist eine inhärente Eigenschaft des Bürgerhaushaltes, er inspiriert Menschen, etwas zum Guten zu verändern,“ bilanziert Josh Lerner von der New School for Social Research in New York. „Deshalb muss ein Bürgerhaushalt nicht perfekt sein: beginnen Sie einfach und verbessern Sie ihren Haushalt Jahr für Jahr.“

Die Veranstaltung war hierfür ein interessanter Impulsgeber. Dr. Béatrice von Hirschhausen, Stellvertretende Direktorin des Centre Marc Bloch (cmb), sagt: „Ein spannender und anregender Kongress, der den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch befördern soll.“

Antworten, Ideen und Kontakte mit Experten, wie dem nationalen Netzwerk der Bürgerhaushälter, bietet die bpb und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt.

Quelle, InWEnt, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt >>>

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Bürgerhaushalt für Frankfurt: „Alle Möglichkeiten nutzen“

Die Frankfurter Rundschau berichtet aktuell, dass die Stadt Frankfurt die baldige Einführung eines Bürgerhaushaltes plant:

Die Frage ist allein, wann es diese neue Möglichkeit der politischen Partizipation geben soll. Während die schwarz-grünen Koalitionäre im Römer den Bürgeretat für die Zeit nach dem bis Ende 2011 reichenden Doppelhaushalt in Aussicht stellt, dringt die oppositionelle SPD darauf, konkrete Projekte aus diesem Posten bereits im kommenden Jahr zur Diskussion der Bürger zu stellen.

Die bislang gehegten Bedenken auf Seiten der Kämmerei seien Vergangenheit, berichtet die FR weiter. In Zeiten knapper Kassen sollen alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden:

Bislang standen dem Projekt die Bedenken der Stadtkämmerei entgegen. Doch damit sei es jetzt vorbei, berichtete Joachim Geiger, Sprecher von Stadtrat Uwe Becker, am Donnerstag. Inzwischen gelte als Maxime: „Alle Möglichkeiten nutzen.“ Und dazu gehöre die Erwartung, dass es sicherlich „viele Leute mit guten Ideen gibt“, die die Entwicklung der Stadt befördern könnten. Gegenwärtig prüfe man, wie sich in Frankfurt der Bürgerhaushalt umsetzen ließe.

Vorbilder für den Bürgerhaushalt Franfurt könnten laut Grünen-Fraktionschef Olaf Cunitz Freiburg, Köln und Hamburg sein:

Die Vorbilder Hamburg, Köln und Freiburg, wo es bereits seit Jahren einen Bürgerhaushalt gibt, seien durchaus vielversprechend, findet Cunitz. Es stände Frankfurt gut an, „die besten Ideen aus anderen Städten“ zu bündeln, um die Beteiligung via Internet zu ermöglichen.

Zum Artikel der Frankfurter Rundschau >>>

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Ingolstadt macht Schritt zum Bürgerhaushalt

Quelle: www.ingolstadt.de Wie donaukurier.de berichtet, wird in Ingolstadt (124.000 EW) eine neue Form der Bürgerbeteiligung in der kommunalen Haushaltsplanung eingeführt. Für die 12 Stadtbezirke wird ein Budget über ca. 1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, das – anteilig nach der jeweiligen Einwohnerzahl pro Bezirk – für die Umsetzung von Projekten genutzt werden kann.

Dieser „budget-orientierte Bürgerhaushalt“ setzt an an den in Ingolstadt freiwillig eingeführten und laut der Angaben der Stadt erfolgreichen Modell der Bezirksausschüsse an, in denen schon seit jeher Bürgervorschläge beraten und mit einer hohen Erfolgsquote umgesetzt wurden. So heißt es auf www.ingolstadt.de:

In Ingolstadt findet eine aktive Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger schon seit Jahrzehnten u. a. in Gestalt der Bezirksausschüsse statt. Die Arbeit dieser beratenden Gremien vor Ort stellt ein wertvolles Bindeglied zwischen Verwaltung und Bürgern dar. Gerade hier kommt die Mitwirkung und die ins Detail gehende Ortskenntnis der Bürger der Entscheidungsfindung der Kommunalverwaltung zugute. Ingolstadt ist die einzige Stadt in Bayern – ausgenommen München, dem aufgrund der Einwohnerzahl die Bezirksausschüsse gesetzlich vorgeschrieben sind –, die Bezirksausschüsse eingerichtet hat. Schon die statistische Auswertung zeigt, in welch hohem Umfange hier Bürgeranliegen und Kenntnisse für Verwaltungsentscheidungen nutzbar sind und auch bereits genutzt werden. So haben in der Zeit von 2002 bis 2009 die Ingolstädter Bezirksausschüsse in ca. 350 Sitzungen mehr als 3.500 Anträge und Beschlüsse gefasst, die auch zu rd. 95 % umgesetzt worden sind.

Positiv ist, dass das vorgesehene Verfahren auf den Seiten der Stadt erläutert wird. Dabei wird deutlich, dass ein wichtiges Kriterium für Bürgerhaushalte umgesetzt wird: es handelt sich um ein wiederholtes und stets in die kommunale Haushaltsplanung eingebettetes Verfahren. Auch wird auf die zentralen Säulen „Informieren“, „Konsultieren“ und „Rechenschaft“ Bezug genommen. So heißt es auf www.ingolstadt.de weiter:

Die eigentliche Planungs‑ und Aufstellungsphase wird in einem mehrstufigen Verfahren vorgenommen. In der nachfolgenden Modellbeschreibung, die sich hier am Haushaltsjahr (Kalenderjahr) orientiert, wird der Zeitplan eines solchen Verfahrens idealtypisch dargestellt.

* Ⅰ. und Ⅱ. Quartal
o Bürgergespräche und Beratung der Projekte in den Bezirksausschüssen
o Abstimmungsgespräche zwischen den Bezirksausschüssen und den Fachämtern (Kostenplanung usw.)
o Erstellen der Vorschlagslisten durch die Bezirksausschüsse mit Stellungnahme der Verwaltung
* Vor der Sommerpause
o Vorlage der Gesamtvorschlagsliste der Bezirksausschüsse (mit Stellungnahmen der Verwaltung) zur Beschlussfassung in den zuständigen Gremien
* Ⅳ. Quartal
o Einstellen der beschlossenen Vorhaben und Projekte in den Haushaltsplanentwurf
o Beschlussfassung über den Haushalt für das nächste Haushaltsjahr
* Folgejahr
o Unterjährige Berichterstattung über die Umsetzung der einzelnen Projekte und Maßnahmen der Bezirksausschüsse (ggf. mit den Quartalsberichten)

In allen Phasen dieses neuen Aufstellungsverfahrens (Information-Konsultation-Rechenschaftslegung) agieren die Bezirksausschüsse in einer Art Gelenkfunktion. Zielsetzung ist es, durch die stärkere Einbindung und Mitwirkung der Bezirksausschüsse bei der Haushaltsaufstellung eine bessere Transparenz, die Steigerung des Kostenbewusstseins und eine aktive Einbindung und Verantwortung der Bürgerschaft zu erreichen und herauszustellen.

Beteiligungsformular, Quelle = www.ingolstadt.deNeben den bürgernahen Beratungsgremien in den Bezirken, wird auch das Internet als Beteiligungsmedium eingesetzt. Darauf spielt auch der Bericht von donaukurier.de „Ein Klick zum Bürgerhaushalt “ an. Schade ist, dass hier nur ein Online-Formular (vgl. Bildschirmfoto) zum Einsatz kommt, das aus Sicht des Bürgers eine intransparente, auf die Verwaltung gerichtete „Einbahnstraße“ darstellt. Denn hier eingegebene Vorschläge werden nicht für andere Bürgerinnen und Bürger sichtbar, geschweige denn, dass sie disktuiert werden könnten. Dadurch wird das Potenzial internet-basierter Bürgerbeteiligung, nämlich Lernprozesse durch einen Bürger-Bürger-Dialog über Straßenzüge, Stadtquartiere und Bezirke hinaus anzuregen, nicht genutzt.

Dennoch stellt der Ansatz in Ingolstadt – zumindest aus der Ferne betrachtet – ein zu begrüßender Ansatz dar, der, wie alle Bürgerhaushalte, als Lernprozess betrachtet und weiterentwickelt werden kann und sollte.

Oliver Märker

Zum Beitrag im donaukurier.de >>>
Zu den Seiten der Stadt Ingolstadt >>>

Wir haben Ingolstadt in unserer Karte den Status „E“ gegeben (= Einführung: Der Bürgerhaushalt wird zum 1. oder 2. mal durchgeführt. Die Öffentlichkeit wird nicht nur über den Haushalt Informiert (z.B. durch eine Broschüre), sondern auch konsultiert: Sie hat die Möglichkeit, Verwaltungsvorschläge zu bewerten und/oder eigene Vorschläge einzubringen, zu diskutieren und zu bewerten. Darüber hinaus ist eine Rückmeldung darüber vorgesehen (Rechenschaft), ob und wie die Bürgervorschläge berücksichtigt wurden).

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Henstedt-Ulzburg: Bürgermeister-Kandidat möchte Bürgerhaushalt

Pressemitteilung des Bürgermeister-Kandidaten Christian Carstensen:

Spätestens zum Haushalt 2012 sollen die Bürgerinnen und Bürger von Henstedt-Ulzburg über die Einnahmen und Ausgaben der Gemeinde mitentscheiden dürfen. Dafür setzt sich Bürgermeisterkandidat Christian Carstensen ein.

„Beim Haushalt der Gemeinde geht es um das Geld aller Bürgerinnen und Bürger von Henstedt-Ulzburg, deswegen sollen auch alle an den Haushaltsberatungen beteiligt werden“, so Christian Carstensen. Das Mittel dafür ist der Bürgerhaushalt. Die Idee ist seit rund zwanzig Jahren weltweit erprobt und findet auch in deutschen Kommunen immer mehr Anwendung.

Dazu Christian Carstensen: „Nach meiner Wahl zum Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass erstmals der Haushalt 2012 auch in Henstedt-Ulzburg ein Bürgerhaushalt wird.“

Der Vorschlag des Kandidaten für die Wahl am 25. April folgt einer einfachen Grundhaltung: „Einsame Entscheidungen der politischen Verantwortlichen in Rathäusern und Parlamenten fern von der Bevölkerung sind nicht mehr zeitgemäß. Vielmehr haben die Bürgerinnen und Bürger selbst ein gutes Gespür für notwendige Veränderungen in ihrer Nachbarschaft und Gemeinde. Es wäre daher ein großer Fehler, das Wissen und die Ideen der Menschen vor Ort nicht zu beachten. Aufgabe von Verwaltung und Politik muss es eher sein, alle Bürgerinnen und Bürger anzusprechen, sie zu eigenen Vorschlägen zu motivieren und ihre Anregungen ernst zu nehmen.

Kein Politikfeld eignet sich dafür besser, als die Beratung über den Haushalt. Werden doch mit dem Beschluss über die Einnahmen und Ausgaben die Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung der Gemeinde festgelegt. Es wird dabei nicht über irgendwelches Geld gesprochen sondern über das Geld der steuern‑ und abgabenzahlenden Bevölkerung. Und deswegen gilt:

Weil es um das Geld der Bürger geht, braucht Henstedt-Ulzburg den Bürgerhaushalt!“

Webseite von Christian Carstensen >>>

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Trend Bürgerhaushalte: Chance für kommunale Nachhaltigkeit?

Trend Bürgerhaushalte: Chance für kommunale Nachhaltigkeit?

Deutsche Städte und Gemeinden räumen ihren Bürgerinnen und Bürgern zunehmend Mitsprache bei der Planung der kommunalen Finanzpolitik ein. Über sogenannte Bürgerhaushalte können sie eigene Ideen für die Budgetplanung einbringen, vorschlagen, wo gespart werden soll oder wo sie sich höhere Investitionen wünschen. Köln, Bonn, Leipzig und etliche weitere Städte sind schon dabei. In der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam überreichte die Bürgerschaft den Stadtoberen Ende Januar ihre Vorschläge, und am 21. und 22. Januar waren Bürgerhaushalte Thema eines internationalen Kongresses in Berlin. Mit der sprießenden Bewegung befasste Praktiker glauben, dass Bürgerhaushalte für mehr kommunale Nachhaltigkeit sorgen können. …. Mehr lesen >>>

Quelle: Rat für Nachhaltigkeit >>>

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Mit Bürgerhaushalt Wandel erreichen – Internationaler Kongress zum kommunalen Bürgerhaushalt in Berlin

Pressemitteilung zum Internationalen Kongress zum kommunalen Bürgerhaushalt in Berlin der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt

Am 21. und 22. Januar 2010 diskutierten in Berlin über 160 internationale Experten und Praktiker aus 13 Ländern über den kommunalen Bürgerhaushalt. In vielen Teilen der Welt – etwa in Afrika und Südamerika – erweist sich der Bürgerhaushalt als erfolgreiches Instrument der Bürgerbeteiligung. Deutsche Kommunen scheinen bisher noch zögerlich zu sein. Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, das Centre Marc Bloch und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt gGmbH luden deshalb zum internationalen Erfahrungsaustausch ein. In Foren und Diskussionsrunden analysierten die Teilnehmer die verschiedenen Modelle und Instrumente des Bürgerhaushaltes und ihre Eignung für Deutschland.

Berichte von Bürgerhaushalten in Lateinamerika, Afrika, China, Kanada und Europa stießen bei den Vertretern aus deutschen Kommunen auf großes Interesse, auch wenn Instrumente oft nicht eins zu eins übertragbar sind. „Bestimmte Elemente, Instrumente und Erfahrungen des Bürgerhaushaltes können und sollen ausgetauscht, übernommen, revidiert und angepasst werden“, sagte Thomas Krüger, Präsident der bpb. „Der Bürgerhaushalt ist und kann ein erfolgreiches Beteiligungsinstrument für alle Bürgerinnen und Bürger werden; für Menschen mit Migrationshintergrund, Männer und Frauen, Jugendliche und Senioren.“

So fand beispielsweise ein in der senegalesischen Gemeinde Fissel praktizierter Bürgerhaushalt viel Beachtung und Anerkennung. „Afrika ist hier viel weiter als wir!“, stellte einer der Teilnehmer fest. Anita Reddy, Abteilungsleiterin der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt, SKEW, ergänzt: „Afrika ist ein Kontinent, der reich an sehr unterschiedlichen Beispielen des Bürgerhaushaltes ist. Das könnte in Zukunft zu neuen Modellen führen, in denen Demokratisierung als ein wesentliches Thema erfasst wird, die aber auch die Verteilung von Ressourcen, den Zugang zu Bildung, Wissen und politische Einflussnahme einbeziehen.“

Doch beim Bürgerhaushalt geht es um mehr als die Verteilung knapper Ressourcen: er mobilisiert Menschen zur Teilhabe an Demokratie, fördert soziale Gerechtigkeit, politische Bildung und Armutsbekämpfung. Wichtig ist dabei sowohl die Einbettung des Bürgerhaushaltes in ein nachhaltiges kommunales Beteiligungskonzept als auch die Transparenz des Verfahrens. Allerdings ist es schwierig, die gelungene Implementation sichtbar zu machen, denn die Wirkung eines Bürgerhaushaltes ist nur schwer messbar.

Angesichts vieler neuer Herausforderungen der Kommunen bietet sich der Bürgerhaushalt als Instrument an, um den Wandel mitzugestalten. „Wandel ist eine inhärente Eigenschaft des Bürgerhaushaltes, er inspiriert Menschen, etwas zum Guten zu verändern,“ bilanziert Josh Lerner von der New School for Social Research in New York. „Deshalb muss ein Bürgerhaushalt nicht perfekt sein: beginnen Sie einfach und verbessern Sie ihren Haushalt Jahr für Jahr.“

Die Veranstaltung war hierfür ein wichtiger Impulsgeber. Dr. Béatrice von Hirschhausen, Stellvertretende Direktorin des Centre Marc Bloch (cmb), sagt: „Ein spannender und anregender Kongress, der den nationalen und internationalen Erfahrungsaustausch befördern soll.“

Antworten, Ideen und Kontakte mit Experten, wie dem nationalen Netzwerk der Bürgerhaushälter, bieten die bpb und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt.

Pressekontakt
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/InWEnt gGmbH
Heike Wülfing
Friedrich-Ebert-Allee 40
53113 Bonn
Mobil: 0171 5400 920
hf.wuelfing@t-online.de

Pressekontakt/bpb
Bundeszentrale für politische Bildung
Daniel Kraft
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515–200
Fax +49 (0)228 99515–293
presse@bpb.de

Die Pressemitteilung als PDF-Dokument (59 KB) >>>

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Münster: Bürgerversammlung zum Haushalt

Unter dem Titel „Bürgerhaushalt“ führte die Stadt Münster am 14.01.2010 eine Bürgerversammlung durch. Die Bürgerinnen und Bürger wurden zunächst über die aktuelle knappe Haushaltslage informiert. So heißt es in einer Meldung der Stadt:

Dabei wurde der Blick zunächst in die Vergangenheit gerichtet: So wurden die Defizite im städtischen Haushalt seit 2001 und die städtischen Bemühungen um einen Abbau dieser Defizite beleuchtet. Dass ein sofortiger Haushaltsausgleich nur mit radikalen Einschnitten machbar wäre, wurde dabei deutlich.

Nach dem Informationsteil konnten sich die Bürger dann auch selbst zu Wort melden und Vorschläge zum Haushalt und möglichem Sparpotential machen.

Weit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Rathaus mit Oberbürgermeister Markus Lewe, Stadtkämmerin Helga Bickeböller, dem Leiter des Amtes für Finanzen und Beteiligungen, Alfons Reinkemeier, und dem Büroleiter des Oberbürgermeisters, Rainer Uetz, über die aktuelle Haushaltslage, aber auch über zukünftig denkbare Beteiligungsmöglichkeiten für alle Einwohnerinnen und Einwohner Münsters diskutiert.

Die Stadt sieht die Bürgerversammlung als ersten Schritt auf dem Weg zu einem Bürgerhaushalt. Weitere Veranstaltungen sind geplant. In unsere Karte haben wir den Status von Münster von „D“ wie Diskussion zunächst in „I“ = Information geändert.

Information = Die Bürgerbeteiligung befindet sich (oder verharrt) auf der 1. Stufe: Die Bürgerinnen und Bürger werden über den Haushalt und die Haushaltsplanungen informiert, z.B. mittels Broschüren oder Informationsveranstaltungen. Eine Konsultation ist (noch oder dauerhaft) nicht oder nur in Ansätzen vorgesehen.

Eine durchgeführte Informationsveranstaltung ist noch kein Bürgerhaushalt, aber dennoch in diesem Fall sehr wahrscheinlich ein Schritt in Richtung bürgerbeteiligter Haushaltsplanung. Ein Bürgerhaushalt besteht aus den drei Säulen Information, Konsultation und Rechenschaft. In Münster wurden die Bürger informiert und konnten sich auch bereits zu Wort melden.

Von einer Konsultation im Rahmen eines vollwertigen Bürgerhaushalts kann man noch nicht sprechen. Aber möglicherweise ja schon sehr bald. Über das Thema Rechenschaft, also wie mit den Bürgervorschlägen umgegangen wird, erfährt man noch nichts, aber auch das wird möglicherweise bald kommen.

Wie das Stadtmagazin Echo Münster berichtet, wurden bereits auf der ersten Veranstaltung Bürger-Arbeitsgruppen gegründet, um die Bürgerbeteiligung am Haushalt weiter auszubauen.

Als sich nach gut zwei Stunden die Reihen zu lichten begannen, ging es daran, Teilnehmer zu gewinnen, die sich in Bürgergruppen des Themas annehmen. Nicht ohne zuvor denkbare Möglichkeiten der Beteiligung vorgestellt zu haben.

Zum Artikel des Echo Münster >>>

Seite der Stadt Münster mit Informationen zum Haushalt >>>

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„Eine Bürgerbeteiligung kann zu konkreten Sparvorschlägen und damit zu entscheidenden Haushaltsmaßnahmen führen.“

So wird Hans-Peter Lindlar, der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Köln, in einem Interview des Lokalanzeiger Waldbröl zitiert. Transparente Haushaltsgestaltung und Bürgerbeteiligung sieht Lindlar als sinnvolle Mittel neue Ideen zu sammeln und die Akzeptanz der politischen Entscheidungen bei den Bürgern zu erhöhen.

„Die Kommunen müssen aktiv auf die Bürger zugehen und ihre Haushalte transparent gestalten. Nur dann wird es gelingen, dass die Bürger Verantwortung für den Haushalt ihrer Kommune empfinden und mit Anregungen und Vorschlägen zur Konsolidierung beitragen.

Immer wieder wird vom Bürger verlangt, Einschnitte zu akzeptieren. Sinnvoll wäre es zunächst einmal, dass die Informationsbrüche zwischen Rat, Verwaltung und Bürgern aufgehoben werden.“

Weiterhin heißt es in dem Interview:

„Die Räte müssen sich wieder stärker der Tatsache bewusst werden, dass es die Bürger sind, die mit ihren Steuern und Abgaben das Budget einer Kommune schaffen. […] In vielen Fällen hat sich schon gezeigt, dass Bürgerbeteiligung gelebte Haushaltskonsolidierung ist.“

Zum Interview mit Hans Peter Lindlar >>>

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Bürgerhaushalt Köln im ARD Mittagsmagazin: Donnerstag, 7.1.2010

Morgen strahlt das ARD-Mittagsmagazin um 13:24 Uhr einen Beitrag zum Bürgerhaushalt in Köln aus.

Zur ARD-Homepage des Mittagsmagazins >>>

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