Termine

 

10 Years On: Participatory Budgeting & the Big Society

Die Konferenz findet statt am

Dienstag, 9. November 2010, 10.00 bis 16:00 Uhr

in London, Westminster Central Hall.

Die Konferenz befasst sich mit dem Erfolg von Bürgerhaushalten der letzten 10 Jahre im Vereinigten Königreich und den Möglichkeiten zukünftiger Beteiligungen.

Aus der Ankündigung:

A one-day conference exploring how PB can be taken forward in the new political and economic climate. Topics covered will include how PB enhances commissioning, co-production and Total Place.

Speakers
Sergio Baierle, CIDADE, Porto Alegre, Brazil
Professor Gerry Stoker, Southampton University
Ed Cox, IPPR
Lord John Shipley, Former Leader of Newcastle City Council
Professor Jonathan Tritter, Warwick University

The programme will include a mixture of plenary and panel sessions with opportunities for genuine interaction, networking and debate. Full details of speakers and the programme will be available shortly.

Lesen Sie hier die vollständige Ankündigung mit Informationen zur Anmeldung und den Kosten der Konferenzteilnahme.

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Multimediakongress 2010 – „Gemeinsam die digitale Welt gestalten“

Der Kongress findet statt am

Donnerstag, 2. September 2010, ab 9:30 Uhr

im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen.

Bei dem Multimediakongress treffen sich Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Aus der Ankündigung:

Das Internet wandelt sich, Netzwerke entstehen, Grenzen verschwinden, Menschen kommunizieren anders miteinander. Jetzt gilt es: Gemeinsam die digitale Welt zu gestalten. Der Multimediakongress 2010 hat sich dieses Thema gewählt, um zusammen mit Ministerpräsident Kurt Beck und Entscheidern aus den Kommunen, der Wirtschaft, den Hochschulen, aus Politik und Verwaltung über die neuesten Trends und Entwicklungen der Informationstechnologie und bei eGovernment zu informieren und die Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren. Der Veranstaltungsort, das Wilhelm-Hack-Museum, bietet reizvolle Möglichkeiten, neue interaktive Formen der Kommunikation auszuprobieren. Die Stadt Ludwigshafen, geprägt durch ihre besondere Lage in der Metropolregion Rhein-Neckar, geht als gutes Beispiel voran und zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich gemacht wird. Frau Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt, Renate Pepper, Vorsitzende der Versammlung der LMK, Ministerialdirektor Jürgen Häfner im Ministerium des Innern und für Sport sowie Thomas Köhler, 1. Vorsitzender des IT-Forums Rhein-Neckar e.V. eröffnen die Runde interessanter Gespräche und Diskussionen zur Weiterentwicklung des innovativen IT-Standorts Rheinland-Pfalz . […]

Lesen Sie hier die gesamte Ankündigung des Kongresses.

Den Einladungsflyer mit Programmablauf als pdf-Datei können Sie hier abrufen.

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Workshop: Bürgerhaushalt und kommunale Zukunftsplanung – Mitsprache von Bürgern im digitalen Zeitalter

Der Workshop findet statt:

am 26. August 2010 von 14.30 bis 17:00 Uhr

während der Kommdienstage im TGO Wechloy, Marie Curie Straße 1, 26129 Oldenburg.

Aus der Ankündigung:

In Zeiten knapper werdender (öffentlicher) Kassen und zurückgehender Wahlbeteiligungen suchen Kommunen zunehmend nach “neuen“ Wegen, ihre Einwohner zu “reaktivieren“ und an der kommunalen Entscheidungsfindung zu beteiligen. Aber wie begeistert man unterschiedlichste Bürgergruppen, sich mit politischen Themen und Prozessen –wie dem Kommunalhaushalt auseinanderzusetzen‑ deren “Spaßfaktor“ schwer zu vermitteln ist?

Die Nutzung von Computersimulationen wie “SimCity“, von öffentlichen OpenSpace-Diskussionen und anderen Medien zur Einbindung von Bürgern und Unternehmern in kommunale Entscheidungsprozesse wird ebenfalls intensiv diskutiert. Beamte der Kommunalverwaltungen Oldenburg und Groningen berichten von ihren jüngsten Erfahrungen mit Bürgerpartizipation.

Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an leitende Beamte von Kommunalverwaltungen und Politiker in deren Aufgabenbereich die Bürgermitsprache fällt. Dabei ist es ausdrücklich die Absicht, einen bereichs‑ und länderübergreifenden Erfahrungsaustausch zu fördern. Ziel dieses Austausches ist es, voneinander zu lernen, aber gemeinsam auch zu neuen Erkenntnissen und Herangehensweisen zu kommen, also Synergieeffekte zu erzielen.


Zu Flyer und Anmeldung >>>

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Tagung 24.-26.09.2010: Die Zukunft der Bürgerbeteiligung

Veranstaltet von der Evangelischen Akademie Loccum und der Stiftung MITARBEIT findet im Rahmen des „Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie“ die Tagung „Die Zukunft der Bürgerbeteiligung: Herausforderungen – Trends – Methoden“ vom 24. bis 26. September in Loccum am Steinhuder Meer statt. Sie wendet sich an „Interessierte aus Bürgergesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die eine bürgernahe, kommunale Demokratie mit gestalten wollen“.

„Annähernd 50 Jahre nach dem Start einer gesellschaftlichen Diskussion um mehr »Demokratie von unten« will das »Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« eine Zwischenbilanz ziehen und fragen, wie es um die kommunale Bürgerbeteiligung in Deutschland derzeit steht. Wo befinden sich Hindernisse, wo Fallstricke und Selbstblockaden? Worin liegt aber auch die originäre Kraft der Bürgerbeteiligung, die Chancen eröffnet, Gesellschaft und Zukunft zu gestalten?

Expert/innen aus Bürgergesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft werden zusammen mit den Teilnehmer/innen darüber debattieren, welche Wege der Beteiligung in den nächsten Jahren beschritten, verbreitert oder völlig neu angelegt werden müssen.“

Zur Einladung und Anmeldung >>>

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Gütersloh: Veranstaltungen der BürgerInneninitiative Demokratie wagen!

* 22.06.2010: Was bedeutet die Finanzkrise für Gütersloh? – Globales lokal betrachtet. Podiumsdiskussion mit Bundestagsabgeordneten aus unserem Wahlkreis (Weberei, Kesselhaus)

* 29.06.2010: Treffen der Bürgerinitiative in der Weberei

* 12.07.2010: Einwohnerfragestunde im Rat der Stadt Gütersloh zum Haushalt

* ab Sept. 2010: Bürgerhaushalt als Unterrichtsthema – Gütersloher Oberstufenschüler behandeln den Bürgerhaushalt

* Oktober 2010: Bürgerhaushalt – was ist das? Vortragsreihe

* Herbst 2010: Prof. A. Fisahn: „Finanzkrise unter Berücksichtigung der Redemokratisierung der Politik“, Vortrag in Zusammenarbeit mit attac

* November 2010: Wie lese ich den städtischen Haushalt? Vortrag

* 26.11.2010: Veröffentlichung und Einbringung des Haushaltsentwurfs 2011 in den Rat
Beginn des Bürgerhaushaltsverfahrens

* 30.11.2010: Finanzausschuss des Rates

* Dezember 2010: Bürgerversammlung zum Haushaltsentwurf

* Januar 2011: Beendigung des Bürgerhaushaltsverfahrens

* März 2011: Verabschiedung des Haushalts 2011 durch den Rat


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Friedrich-Ebert-Stiftung in Starnberg: Bürgerbeteiligung durch Bürgerhaushalt

Quelle: SPD Ortsverein Starnberg

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Kommunalpolitiker mit Bürgerinnen und Bürgern in der Starnberger Volkshochschule über das Projekt „Bürgerhaushalt“ als neuen Weg der Bürgerbeteiligung. Dabei stellte Thomas Ködelpeter, Leiter der Ökologischen Akademie Linden, Konzepte sowie Praxisbeispiele aus dem In‑ und Ausland vor. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten bietet sich die Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung kommunaler Haushalten an. Bürger können sich im Vorfeld über die Haushaltslage informieren, konkrete Vorschläge machen und Prioritäten mitbestimmen. […]

Lesen Sie die gesamte Meldung >>>
Infos zum Programm der Veranstaltungen finden Sie auf unserer Plattform >>>

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13. Bayerischer Budgetierungs‑ und Finanzkongress

15. und 16. Juni 2010
Augsburg

Zeughaus Augsburg
Zeugplatz 4
86150 Augsburg
Tel. (0821) 324 – 39 60
zeughaus.stadt@augsburg.de

Zielgruppe:
Bürgermeister, Landräte, Kämmerer, Leiter Finanzabteilungen,
Controller, Rechnungsprüfer , Hauptamtsleiter und deren
Stellvertreter, Kassenverwalter

Die Auswirkungen der Finanz‑ und Wirtschaftskrise zwingt die kommunalen Haushalte zu teilweise drastischen Sparmaßnahmen. Die Schere zwischen sinkenden Einnahmen und steigenden Ausgaben wird immer größer. Können die Kommunen ihre öffentlichen Aufgaben noch in gewohntem Umfang und in der gewünschten Qualität erfüllen? Haushaltskonsolidierung bleibt ein wichtiges Thema und kurzfristig führt kein Weg an weiteren Sparmaßnahmen vorbei. Allerdings sind die Einsparmöglichkeiten bei vielen Kommunen ziemlich ausgeschöpft. Stellenabbau oder ein weiterer Verkauf von Vermögenswerten ist nicht mehr vertretbar.

Wie gehen Sie bei der Haushaltskonsolidierung systematisch vor? Welche erfolgreichen Praxisbeispiele gibt es? Können Bürger bei den Sparmaßnahmen eingebunden werden? Was bringen bislang wenig genutzte Maßnahmen wie kommunale Leistungsnetzwerke oder Shared Services? Zu diesen Fragen rund um die Haushaltskonsolidierung haben wir interessante Beiträge für Sie gefunden. Langfristig wird nur ein Umdenken in der kommunalen Finanzpolitik dafür sorgen, dass die Verwaltungen ihre Handlungsfähigkeit beibehalten.

Zukünftig wird es stärker auf eine strategische Steuerung ankommen. Aus diesem Grund haben wir auch in diesem Jahr das Thema „Steuerung“ am zweiten Tag auf die Agenda gesetzt. Steuerung mit Zielen, welche praktischen Erfahrungen gibt es und wie kann ein softwaregestütztes Führungssystem bei der systematischen Verfolgung der Ziele helfen? Abschließend haben wir die Leiterin des Europabüros der bayerischen Kommunen zu einem Überblick über die EU-Förderung für Kommunen eingeladen.

Die Einladung als PDF >>>

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Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Bürgerhaushalt in Starnberg

Eine Veranstaltung zum Thema:

Bürgerhaushalt – ein Instrument zur Beteiligung der Bürgerschaft an der Planung des kommunalen Haushalts
Konzept – Praxisbeispiele – Nutzen

findet am

08. Juni 2010
19:00 Uhr
in der vhs Starnberg
Bahnhofplatz 14
82319 Starnberg

statt.

Einladung und Anmeldung als PDF >>>

Hintergrundinformationen der FES zum Bürgerhaushalt von Martin Rüttgers „Bürgerhaushalt: Information, Partizipation, Rechenschaftslegung >>>

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Workshop zum Thema Bürgerhaushalt beim GRÜNEN-Tag in Hessen

19. Juni 2010, Opelvillen in Rüsselsheim

Mit Bürgerinnen und Bürgern den Haushalt diskutieren? „Unmöglich“ war zu Beginn die einhellige Meinung der kommunalen Experten. Dass es doch geht beweisen neben Großstädten wie Hamburg, Köln oder Freiburg auch kleinere wie Bannewitz (Sachsen), Bad Wildungen (Waldeck-Frankenberg) oder Groß-Umstadt (Darmstadt-Dieburg). Dabei werden durchaus unterschiedliche Wege beschritten.

Im Workshop wollen wir die Bausteine eines Bürgerhaushaltes und seiner Einführung betrachten, Querverbindungen zum „BürgerInnenhaushalt“ (Gender Budgeting) herstellen und die Frage diskutieren, wie „Sparen unter Bürgerbeteiligung“ aussehen kann.

Zur Anmeldung >>>

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Diskussionsveranstaltung: Alle entscheiden mit – ein Bürgerhaushalt für Frankfurt

Unter diesem Motto führt die SPD-Fraktion in Frankfurt am Main für Mitglieder und Interessierte eine Diskussionsveranstaltung durch:

31. Mai 2010
19:30 Uhr bis 22:00 Uhr
Sitzungssaal der SPD – Fraktion im Römer (Haus Silberberg)

Die SPD-Fraktion hat mit ihrem Vorschlag zur Einführung eines Bürgerhaushaltes in Frankfurt einen Vorstoß unternommen, die Palette der Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene um einen wichtigen Aspekt zu erweitern: Die Mitsprache darüber, wo und in welchem Umfang Steuergelder für Initiativen, Maßnahmen und Projekte eingesetzt werden.

Es diskutieren unter Moderation von Arijana Neumann, Universität Kassel:

Dr. Carsten Herzberg, Centre Marc Bloch, Berlin
Reiner Michaelis, Stadtverwaltung Groß-Umstadt
Anna Latsch, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Römer

Mehr Informationen auf der Seite der SPD >>>

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Bürgerhaushalt in Diskussion: Schlüchtern und Wernigerode

In Schlüchtern in Hessen (ca. 16 900 Einwohner) ist es der Bürgermeisterkandidat der CDU, der den Bürgerhaushalt in die Diskussion einbringt. In einem Interview auf dem Blog des Kandidaten ist zu lesen:

Womit wir von der Bürgernähe zur Bürgerbeteiligung kommen. Ist diese in Zeiten zunehmender Politikverdrossenheit überhaupt noch gefragt?

REINHOLD BAIER: Auf jeden Fall! Ich bin sogar der Überzeugung, daß fehlende Bürgerbeteiligung ein Hauptgrund für die aktuelle Politikverdrossenheit ist. Mein Ansatz ist der gemeinsame Weg von Verwaltung und Bürgerschaft und ich möchte in Abwandlung eines Wortes von Willy Brandt „Mehr Bürgerbeteiligung wagen“. Es passt einfach nicht mehr in unsere Zeit, daß Weichenstellungen von der Politik durchgedrückt werden, ohne die Betroffenen in die Entscheidungsfindung einzubinden. Deren Vorstellungen interessieren mich zu allererst, bevor wir dann gemeinsam nach Lösungen suchen.

Das klingt etwas blauäugig. Welche Instrumente stehen Ihnen denn zum Erreichen eines so anspruchsvollen Ziels zur Verfügung?

REINHOLD BAIER: Mein Favorit ist das schon gut erprobte Instrument des Bürgerhaushalts. Sowohl Groß- wie Kleinstädte haben damit schon ausgesprochen positive Erfahrungen gemacht, weltweit übrigens. Der Begriff „Bürgerhaushalt“ wird auch als „Beteiligungshaushalt“ beschrieben. Gemeint ist damit, daß sich interessierte Bürger an der Zukunftsplanung ihrer Stadt weitmöglichst beteiligen können. Der Punkt dabei ist: Je mehr sich die Bürger einbringen, desto mehr müssen die Gremien darauf reagieren – und desto weniger kann über die Köpfe der Bürger hinweg entschieden werden. Und genau so stelle ich mir dann auch die Rolle eines Bürgermeisters vor: Als Anwalt der Bürgerinteressen.

Das ganze Interview finden Sie hier >>>

In Wernigerode im Harz (ca. 35 000 Einwohner) ist es die Linke, die den Bürgerhaushalt in die Diskussion bringt und zu einer Infoveranstaltung einlädt:

Bürgerhaushalt – Eine Möglichkeit des demokratischen Mitwirkens durch die Bürger
Das Forum findet am 31.Mai 2010 um 17:00 Uhr im Tagungssaal der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft, IIsenburger Straße 50, in 38855 Wernigerode statt.

Zur Seite der Linke >>>

Beide Kommunen haben in der Karte den Status „D“ wie Diskussion erhalten.
Ⅾ = Diskussion: Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wird in der Kommune diskutiert. Der Bürgerhaushalt wird z.B. von einer Partei oder einer nicht-staatlichen Organisation eingefordert. Die Einführung ist oft umstritten. Ein Ratsbeschluss zur Einführung liegt nicht vor.

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Bürgerhaushalt Potsdam startet am 4. Mai 2010 im Stadthaus

Mitteilung der Stadt Potsdam

Der Bürgerhaushalt der Landeshauptstadt Potsdam geht in eine nächste Runde. Den Startpunkt bildet dazu die Auftaktveranstaltung am Dienstag, den 4. Mai 2010.
Alle Potsdamer, die aktiv die Entwicklung ihrer Stadt mitgestalten wollen, erhalten dann wieder die Gelegenheit, sich über die städtischen Finanzen zu informieren. Auch wird über die Beschlüsse und die Umsetzung der Bürgervorschläge der Vorjahre Bericht erstattet. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, mit Fachleuten aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen und eigene Anregungen einzubringen. Daneben wird die Vorstellung des Bürgerhaushalts 2011 und der Beteiligungsgegenstände im Mittelpunkt stehen.

Termin:
Auftaktveranstaltung Bürgerhaushalt
Dienstag, 4. Mai, 18 Uhr
Plenarsaal des Stadthauses Potsdam

Quelle >>>

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Bürgerbeteiligte Haushaltskonsolidierung in Essen

Mitteilung der Stadt Essen zur Pressekonferenz am 29.4.2009 zum Start der Bürgerbeteiligung „Essen kriegt die Kurve!“

„Essen kriegt die Kurve“
Bürgerinnen und Bürger beteiligen sich am Haushalt

„Als Stadt in drohender Überschuldung ist Essen handlungsunfähig und wir können die Zukunft unserer Stadt nicht gestalten. Daher ist das Erreichen der Konsolidierungslinie alternativlos. Hierzu sind Haushaltsverbesserungen allein für 2010 von über 110 Millionen Euro notwendig“, so die deutlichen Worte von Oberbürgermeister Reinhard Paß Anfang März bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des kommunalen Sparpaketes.

In der Tat ist die kommunale Selbstverwaltung in Essen bedroht, wenn die weiter wachsenden Schulden (aktuell rund drei Milliarden Euro) das gesamte städtische Vermögen übersteigen. Um eine solche Überschuldung, also den vollständigen Verbrauch des Eigenkapitals, noch abzuwenden, muss die Ruhrmetropole jetzt einen harten Konsolidierungskurs verfolgen. Alle Investitionen in freiwilligen Bereichen wie Kultur oder Sport wären sonst nahezu unmöglich.

Um jetzt „Die Kurve zu kriegen“ und die Überschuldung abzuwenden hat die Verwaltung ein Haushaltssicherungskonzept (HSK) mit rund 100 Vorschlägen für Einsparungen und Einnahmeerhöhungen entwickelt, das dem Rat der Stadt am kommenden Mittwoch (28.4.) zur Beratung vorgestellt wird. Einen Tag später, ab Donnerstag, 29. April, haben dann auch alle Bürgerinnen und Bürger erstmals in der Geschichte der Stadt Essen die Gelegenheit, sich drei Wochen lang im Internet über die einzelnen Sparvorschläge zu informieren, sie positiv oder negativ zu bewerten und sogar zu kommentieren.

Sparen geht fast immer mit Verzicht einher – insofern sind auch einige unpopuläre Sparvorschläge dabei. Als Link unter „www.essen.de“ oder direkt unter „www.essen-kriegt-die-kurve.de“ hat jeder die Möglichkeit, Einfluss auf die politische Willensbildung zu nehmen. Durch die Bewertung der Vorschläge können die Internetnutzer ihre Meinung abgeben, an welcher Stelle zuerst und wo gar nicht gespart werden sollte. Sie können damit dem Rat signalisieren, was ihnen wichtig oder weniger wichtig ist.

Wer über keinen heimischen PC mit Internetanschluss verfügt, für den stehen öffentliche Computer im Foyer des Rathauses, in der Volkshochschule, im Bürgeramt Gildehof, im Familienbüro und in den Bezirksvertretungsstellen Altenessen, Stoppenberg und Steele zur Verfügung.

Nach Abschluss der Beteiligungsphase werden alle Bewertungen und Bürgervorschläge ausgewertet, geprüft und nach Möglichkeit mit einem Sparpotential hinterlegt. Die Fraktionen beraten anschließend über die Sparvorschläge und können die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in die politische Meinungsbildung mit einfließen lassen. Bei dem Essener Verfahren handelt es sich um ein öffentliches Forum; im Sinne einer maximalen Transparenz wird es daher keinerlei Beschränkungen geben. Die Stadtverwaltung wird während der Beteiligungsphase zeitnah auf die Vorschläge reagieren und wo es möglich ist, auch eine Rückmeldung zu Umsetzbarkeit veröffentlichen. Nach Abschluss der Beratungen und Entscheidungen, wird an alle Teilnehmenden über die Internetseite „www.essen-kriegt-die-kurve.de“ eine Rückmeldung gegeben, wie mit den Ergebnissen aus dem Bürgerhaushalt umgegangen wurde.

Hinweis an die Redaktionen:

Am kommenden Donnerstag (29.4.), 13 Uhr möchten wir Ihnen im Rathaus, Ratstrakt, 1. Etage, Raum R.1.17 (Saal Grenoble) das Internetportal zum Bürgerhaushalt gern persönlich vorstellen und Einzelheiten erläutern.

Ihre Gesprächspartner sind:
– Oberbürgermeister Reinhard Paß,
– Stadtkämmerer Lars-Martin Klieve,
– Dr. Oliver Märker, Zebralog GmbH & Co KG,
– Dr. Josef Wehner, Fraunhofer-Institut IAIS,
– Eberhard Kanski, Bund der Steuerzahler NRW,
– Reiner König, Projektleiter, Stadtkämmerei Essen,
– Gerhard Grabenkamp, Büroleiter des Stadtkämmerers.


DETLEF FEIGE
Pressesprecher
Presse‑ und Kommunikationsamt
Rathaus
Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: 0201⁄88–88011
Internet: www.essen.de

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Präsentation der Studie „Bürgerhaushalte in Ostdeutschland“ der Heinrich-Böll-Stiftung

Am 15. April 2010 findet in Erfurt die Präsentation der Studie „Bürgerhaushalte in Ostdeutschland“ statt. Die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen untersucht den Stand der Einführung von Bürgerhaushalten in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Die Veranstaltung findet am 15.04.2010, 17.00 bis 19:00 Uhr, in Erfurt, Rathaus Raum 244, statt.

Seit ca. fünf Jahren sind auch verschiedene ostdeutsche Städte und Gemeinden auf dem Weg zu einem Bürgerhaushalt. Die vorliegende Studie untersucht erstmals den Stand der Einführung von Bürgerhaushalten in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt systematisch. Sie analysiert vorhandene Probleme und Lösungsansätze. Die Studie wurde von ORBIT im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftungen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie des DAKT e.V. durchgeführt. Sie soll Kommunen bei der Einführung eines Bürgerhaushaltes unterstützen und zum Ausbau der Beteiligungsprojekte ermutigen.

Zur Terminankündigung auf der Seite der Heinrich-Böll-Stiftung >>>

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Solinger Bürgerinnen und Bürger helfen ihrer Stadt beim Sparen

Pressemitteilung der Stadt Solingen, 4.3.2010

(pa) Heute um 18 Uhr geht der Solinger Bürgerhaushalt im
Internet online. Unter der Adresse „www.solingen-spart.de“ ist
vom 4. bis zum 25. März eine Internet-Plattform geschaltet, auf
der 78 Sparvorschläge des Solinger
Haushaltssicherungskonzeptes diskutiert und bewertet werden
können.

„Bürgerhaushalte“, auch elektronische gab es zwar schon in
anderen deutschen Städten – Solingen geht trotzdem neue
Wege. Neu ist: Solingens Bürger sind aufgerufen, ihrer Stadt
beim Sparen zu helfen und nicht, Vorschläge für neue Ausgaben
und Leistungen zu machen. Denn die „Klingenstadt“ muss bis
2013 ihr Defizit um 45 Millionen Euro reduzieren. Sonst droht ihr
womöglich die Entsendung eines „Staatskommissars“ durch die
Bezirksregierung.

Solingen beschreitet erstmalig der Weg einer Bürgerbeteiligung
via Internet. Verwaltung und Politik erhoffen sich Hilfestellung
bei der politischen Willensbildung. Während der Onlinephase
vom 4. bis zum 25. März können Teilnehmerinnen und
Teilnehmer Sparvorschläge der Verwaltung bewerten,
kommentieren und deutlich machen, an welcher Stelle zuerst
gespart werden sollte. Sie können so Prioritäten setzen und dem
Rat den Bürgerwillen signalisieren. Auch zusätzliche Anregungen
sind willkommen und gehen in die weitere Beratung. Das letzte
Wort hat der Stadtrat. Er entscheidet am 8. Juli über den
Nachtragshaushalt für 2010; im Zentrum des Nachtrags steht
das Sparpaket..

Zum Onlinegang von solingen-spart.de luden Oberbürgermeister
Feith und Kämmerer Weeke interessierte Bürgerinnen und
Bürger in den Konzertsaal der Stadt ein (heute 18 Uhr). Oliver
Märker von der Berliner Beratungsfirma zebralog führt in das
System ein. Oberbürgermeister, Kämmerer und Berater stellen
sich ersten Fragen der Bürgerschaft. Außerdem stehen im Foyer
einige Laptops, an denen Interessierte das System ausprobieren
konnen.

Auch wer nicht über einen eigenen Internetzugang und nicht
über PC-Kenntnisse verfügt, kann mitmachen. Hilfestellung gibt
es an folgenden Stellen zu den angegebenen Zeiten:

Solingen-Mitte:

Internetcafé der VHS
Eiland 16

Die zwölf PC-Arbeitsplätze des Internetcafes der Bergischen VHS, stehen zu den folgenden Öffnungszeiten zur Verfügung:
Di. bis Fr. von 9 bis 21 Uhr
Sa. von 10 bis 21 Uhr
So. von 13 bis 20 Uhr

Haus der Jugend, Dorper Straße 10 bis 16
Mo. bis Fr. 11 bis 18 Uhr
Do. 11 bis 20:30 Uhr
Fr. 11 bis 22 Uhr

Gräfrath:

Jugendzentrum Fritz Gräbe
Schulstraße 2
Di bis Fr, 14 bis 17:30 Uhr

Aufderhöhe:

Kinder‑ und Jugendtreff Aufderhöhe
Friedenstraße 132a
42699 Solingen
Mittwoch 15 – 18 Uhr
Donnerstag 13 – 16 Uhr
Freitag 15 – 18 Uhr

Wer mit Computer und Internet allein zurechtkommt und über
einen Bibliotheksausweis verfügt, kann auch einen der neun
Internet-PCs der Stadtbibliothek (Mummstraße) nutzen.

Öffnungszeiten:
Mo. 16 – 20 Uhr
Di. – Fr. 10 – 20 Uhr
Sa 10. – 16 Uhr

Informationen zu Bürgerhaushalten:
http://www.buergerhaushalt.org

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