Termine

 

Seminar: Der Bürgerhaushalt – Bürgerbeteiligung und neue Medien –

Seminar des Rheinischen Studieninstituts am 10. Juni 2009 in Köln:

Viele Kommunen diskutieren zur Zeit die Einführung eines elektronisch unterstützten Bürgerhaushalts, oder es liegen bereits entsprechende Ratsbeschlüsse vor; in Deutschland praktizieren ihn bereits über 30 Kommunen. Der Bürgerhaushalt schafft Transparenz durch Information über Schwerpunkte des Haushalts und die Finanzlage der Stadt. Transparenz nimmt Bedenken und schafft Verständnis, insbesondere für unpopuläre Entscheidungen. Es entsteht ein besonderes Vertrauensverhältnis mit den Bürgerinnen und Bürgern; der elektronisch unterstützte Bürgerhaushalt hilft, Politikverdrossenheit abzubauen und Potenziale für bürgerschaftliches Engagement zu schaffen.

· In einem ersten Block wird allgemein in das Thema ePartizipation eingeführt. Hier geht es um Chancen der Bürgerbeteiligung bei kommunal-politischen Aufgaben durch Nutzung der neuen Medien (Web 2.0). Hierzu werden verschiedene Projekte aus den Anwendungsfeldern Bildung, Finanzen, Stadtentwicklung und Standortpolitik vorgestellt und diskutiert.

· Der zweite Block konzentriert sich auf das Thema „Bürgerhaushalt und Internet“. Anhand von Projekten aus der Praxis wird konkretisiert, welche Chancen und Nutzen ein elektronisch unterstützter Bürgerhaushalt bietet, aber auch mit welchen technischen und vor allem organisatorischen Herausforderungen dieses Verfahren für die Entscheider verbunden war. Anhand eines konkreten Projekts wird der gesamte Ablauf nachvollzogen und diskutiert, angefangen von ersten konzeptionellen Überlegungen bis hin zu der Auswertung der Ergebnisse.

· Der dritte Block dient der Vertiefung. Die Teilnehmer werden mit einer Beteiligungsplattform spielerisch erste eigene Erfahrungen sammeln. Anhand eines Praxisbeispiels werden in kleinen Übungen zum Bürgerhaushalt die medialen Eigenarten des Internets als Beteiligungsmediums bewusst gemacht.

Teilnehmerkreis: Beigeordnete, Kämmerer, Leiter/innen und Mitarbeiter/innen in den Kämmereien und im Fachbereich Finanzen

Termin: 10.06.2009, 10 : 30 bis 16:30 Uhr

Ort: Rheinisches Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Köln, Alteburger Str. 359–361 , 50968 Köln-Bayenthal

Entgeld: 145,– €

Anmeldeschluss: 20.05.2009

Senminarkoordination: Walter Perrevort, Dozent am Rheinischen Studieninstitut

Referenten: PD Dr. Josef Wehner, Fraunhofer Institut IAIS Sankt Augustin und Dr. Oliver Märker, Zebralog

Infos zum Seminar und Anmeldung als PDF >>>

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Freiburg: Bürger fragen – Politiker antworten

Die Projektgruppe Beteiligungshaushalt Freiburg kündigt folgende Veranstaltung an:

BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), NABU (Naturschutzbund) Freiburg und die Agenda-Projektgruppe Beteiligungshaushalt haben sich zusammengetan, um die KandidatInnen zur Kommunalwahl zu befragen.

Natur und Umwelt und Beteiligungshaushalt:
Bürger fragen – Politiker antworten
am 19.05.2009 von 20 : 00 bis 22 : 00 in der Ökostation im Seepark

Am 7. Juni ist Kommunalwahl. In Freiburg bewerben sich insgesamt 528 Kanditatinnen und Kandidaten auf 11 verschiedenen Listen um die 48 Plätze des Stadtrates. An diesem Abend werden von den Veranstaltern zunächst Eröffnungsfragen zu den Themenfeldern Natur und Umwelt und Beteiligungshaushalt gestellt.

Im 2. Teil des Abends können alle Bürger ihre Fragen direkt an die Kandidaten richten. Folgende Kandidaten haben bereits zugesagt: Sebastian Müller (JF), Per Klabundt (Bündnis 90/Die Grünen), Ulrike Schubert (LL-Solidarische Stadt), Dr. Johannes Gröger (FW), Markus Meyer (CDU), Walter Krögner (SPD), Barbara Wimmel & Traute Hensch (UF), Jörg Dengler (GA Freiburg), Andrea Clark (Kult).

Mehr Informationen zur Veranstaltung >>>

Plakat zur Veranstaltung >>>

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Tagung in Frankreich: Participatory democracy and the Internet/Electronic participatory budgeting

Am 29. Mai 2009 findet in Poitiers (Frankreich, Region Poitou-Charentes) eine Tagung zum Thema „Participatory democracy and the Internet“ statt. Im Rahmen dieser Konferenz wird auch das Thema Bürgerhaushalt in einem Vortrags-Slot beleuchtet – hier der entsprechende Programmauszug, in dem das Thema E-Partizipation und Bürgerhaushalt anhand von Beispielen diskutiert wird:

Electronic participatory budgeting
Bengt Feil, TuTech innovation GmbH, Hambourg, Germany:
“Gender Mainstreaming in multi-channel Participatory Budgeting”

Helvecio Magalhaes, Planning Secretary of Belo Horizonte’s City, Brazil
“The digital participatory budget of Belo Horizonte”

Estelle Charpenay, Director for participatory democracy in the City of Grigny, France:
“The online participatory budget of Grigny”

Discussant: Tiago Peixoto, European University Institute – Florence, Italy

Hier das gesamte Programm zum Download >>>

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Köln: Fachsymposium „Bürgerhaushalt und Gender Budgeting – (wie) geht das zusammen?“

Am Freitag den 5. Juni 2009 lädt die Stadt Köln zu einem Symposium zum Thema Bürgerhaushalt und Gender Budgeting in den Gürzenich ein. In der Einladung heißt es:

Das Kölner Symposium soll klären, ob und wie die innovativen Konzepte „Bürgerhaushalt“ und Gender Budgeting“ verknüpft werden können. Die Stadt Köln konnte einige Expertinnen und Experten gewinnen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Rahmen eines Fachsymposiums weitergeben.

Das Symposium ist geplant für:

Freitag, 5. Juni 2009, 10 bis 16:15 Uhr im
Isabellensaal des Kölner Gürzenich,
Martinstraße 29 bis 37,
50667 Köln

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um teilzunehmen, ist eine Anmeldung per E-Mail nötig:
buergerhaushalt@stadt-koeln.de

Die Tagesordnung beinhaltet verschiedene Vorträge und Arbeitsgruppen:

Teil 1: Vorträge
* Bürgerhaushalte und das Beispiel Köln (Dr. Oliver Märker, zebralog)
* Gender Budgeting (Dr. Elisabeth Klatzer, Bundeskanzleramt, Österreich)
* Bürgerhaushalt und Gender Budgeting verbinden (Prof. Dr. Christine Färber, HAW, Hamburg)
* Praxisbeispiel: Bürgerhaushalt und Gender Budgeting in Freiburg (Annette Schubert, Persönliche Referentin des Oberbürgermeisters, Freiburg)

Teil 2: Parallele Arbeitsgruppen (AG)
* AG 1: Was können Bürgerhaushalte und Gender Budgeting voneinander lernen? Wo gibt es Unterschiede wo Parallelen?
* AG 2: Wie könnten der Bürgerhaushalt und das Gender Budgeting in Köln verbunden werden?
* AG 3: Welche Chancen und Risiken folgen aus der Verbindung von Bürgerhaushalt und Gender Budgeting?

(Themenvorschläge der Beteiligten sind möglich.)

Die Einladung zum Fachsymposium als PDF-Dokument >>>
Die Tagesordnung als PDF-Dokument >>>
Hier geht es zu den Infos der Stadt Köln auf www.stadt-koeln.de >>>

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KGSt-Infotag Bürgerhaushalt am 18.09.2009

Die ursprünglich für Februar 2009 vorgesehene KGSt-Fachkonferenz zum Bürgerhaushalt ist auf den 18. September 2009 verlegt worden. Statt einer zweitägigen Veranstaltung wird es einen kompakten Infotag geben, an dem diverse Voträge über Erfahrungen großer und kleiner Kommunen mit dem Bürgerhaushalt informieren.

Ihre ursprünglich für Ende Februar vorgesehene, zweitägige Fachkonferenz zum Thema Bürgerhaushalt hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) auf den 18. September verschoben. Gleichzeitig wurde das Programm gestrafft und auf einen Tag verkürzt, der Teilnahmebeitrag wurde erheblich gesenkt. Unter dem Titel: „Infotag Bürgerhaushalt: Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen“ werden Expertinnen und Experten aus Kommunen und von beratenden Institutionen über gute und schlechte Erfahrungen und die kritischen Erfolgsfaktoren von Bürgerhaushalten berichten.

Berichten werden unter anderem Referenten aus Köln, Potsdam, Hilden und Groß-Umstadt. Prof. Tony Bovaird (Governance International und University of Birmingham) wird über Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt in Großbrittanien referieren.

Folgende Fragen werden im Mittelpunkt stehen:
→ Wie funktioniert ein Bürgerhaushalt in der Praxis?
→ Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?
→ Wie viel kostet ein Bürgerhaushalt?
→ Was bringt ein Bürgerhaushalt?
→ Wie lassen sich Bürgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?

Im Programm zum Infotag Bürgerhaushalt heißt es:
Welchen demokratischen und inhaltlichen Mehrwert ein Bürgerhaushalt hat, hängt nicht zuletzt von der örtlichen Gestaltung des Beteiligungsprozesses und der örtlichen Unterstützung durch Bürgergruppen, Medien, Politik und Verwaltung ab. Aus gelungenen Beteiligungsprozessen sind inzwischen die kritischen Erfolgsfaktoren bekannt und erleichtern den Kommunen, die jetzt erst mit Bürgerhaushalten beginnen, den Einstieg und die konzeptionelle Gestaltung.

Programm Infotag Bürgerhaushalt 2009 >>>
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der KGSt >>>

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Bürgerhaushalt Köln auf der CeBIT 2009

Kölner Bürgerhaushalt auf der CeBIT 09 Der mehrfach preisgekrönte Kölner Bürgerhaushalt wird auf der diesjährigen CeBIT 2009 (3. bis 8. März 2009 in Hannover von der Stadt Köln am NRW-Stand des Innenministeriums NRW zusammen mit den Kooperationspartnern Fraunhofer IAIS und Zebralog präsentiert.

Hier finden Sie den Stand auf CeBIT 2009: Halle 9, Stand E09; Public Sector Parc

Weitere Infos zum Kölner Bürgerhaushalt auf der CeBIT 2009 >>>

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Berlin: Kommunalkongress 2009 der Bertelsmann Stiftung

Am 9. und 10. März findet in Berlin der 6. Kommunalkongress, der Kommunalkongress 2009 der Bertelsmann Stiftung statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Superwahljahr“ und „Führung“ und damit Fragen wie

→ Welchen Einfluss hat unser Führungsverhalten auf die Beziehungen zwischen Bürgern und ihrer Kommune?
→ Wird es gelingen, die Bürger für die gemeinsame Sache zu aktivieren?
→ Wie motivieren wir uns selbst?

Im Zusammenhang mit der Beteiligung der Bürger an der kommunalen Haushaltsplanung sind aus unserer Sicht insbesondere die angebotenen Foren 1 und 3 am ersten der beiden Kongresstage interessant:

1. Führen statt verführen: Finanzpolitik zwischen Wahlversprechen und Finanzkrise Nachhaltige Haushaltspolitik braucht neben der Methodenkompetenz insbesondere Führungspersönlichkeiten. Wie können die Verantwortlichen in den Kommunen wieder stärker in die Rolle des Gestalters kommen und wie sollen die notwendigen Kurskorrekturen kommuniziert werden?

Bürgerhaushalte könnten als ein Führungsinstrument in Zeiten der Finanzkrise eingesetzt werden, nicht nur um die kritische Situation in Kommunen besser für die Bürgerinnen und Bürger verständlich zu machen. Sie liefern auch wichtige Bürgerexpertise für das Führungspersonal, das dadurch seine Entscheidungen zusätzlich qualifizieren könnte. Und das aus Sicht des Führungspersonal entscheidendste ist wohl, dass durch Bürgerhaushalte die politischen Akteure und ihre verantwortungsvolle Rolle wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken würde. Dass durch mehr Bürgerbeteiligung ein mehr an Führung möglich werden könnte, klingt zunächst paradox.
Es bleibt daher abzuwarten, inwiefern in dem 1. Forum das Thema „Führung durch Bürgerbeteiligung“ zur Sprache kommt, oder ob Instrumente wie Bürgerhaushalte überhaupt in diesem Zusammenhang diskutiert werden. Und wenn, ob sie dann eher als „führungshinderlich“ angesehen werden?

3. Web 2.0: neue Formen der Beteiligung Web 2.0 ermöglicht vollkommen neue Formen der Öffentlichkeit und der Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern. Wie lässt sich diese zweite Generation des Internets sinnvoll einsetzen, um Beteiligung zu effektivieren? Wir stellen innovative Instrumente vor.

Auch dieses Forum ist für das Thema Bürgerhaushalt interessant, da Bürgerhaushaltsverfahren auch auf das Internet als Beteiligungskanal setzen, wie etwa der Bürgerhaushalt Lichtenberg seit vielen Jahren das Internet als zusätzlichen Beteiligungskanal anbietet. Auch die Bürgerhaushalte in Bergheim, Freiburg, Jena, Köln oder Potsdam setzen auf das sogenannte „Mitmachweb“, das Web 2.0. In diesem Forum wird daher auch der Bürgerhaushalt 2008 in Köln von Guido Kahlen (Stadtdirektor, Stadt Köln) vorgestellt, an dem sich mehrere tausend Kölner/innen über eine Beteiligungsplattform mit ihren Vorschlägen zum Haushalt beteiligten.

Mehr Infos:
www.kommunalkongress.de >>>
www.bertelsmann-stiftung.de >>>
Mehr zu Bürgerhaushalte u. Web 2.0 auf dieser Plattform >>>
Mehr zum Bürgerhaushalt Köln auf dieser Plattform >>>

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26. und 27. Februar 2009 in Köln: Fachkonferenz zum Bürgerhaushalt

Wir rechnen mit Ihnen! Aber rechnet sich der Bürgerhaushalt?
Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen

So lautet der Titel der KGSt-Fachkonferenz am 26. und 27. Februar 2009 in Köln, die sich ausschließlich mit dem Bürgerhaushalt beschäftigen wird.

In der Vorankündigung heißt es:

Zeitgleich mit der Umstellung auf das doppische Haushalts‑ und Rechnungswesen schlagen einige Städte auch bei der Bürgerbeteiligung neue Wege ein. So hatten und haben die Kölner Bürgerinnen und Bürger für die Haushalte 2008 und 2009 die Möglichkeit, an der Aufstellung des Haushaltsplans mitzuwirken. Ähnliche Beteiligungsverfahren laufen in Freiburg im Breisgau und in einigen Berliner Bezirken, allen voran Berlin-Lichtenberg. Noch überwiegt bei den meisten Kommunen die Skepsis. Ist der Haushaltsplan schon für viele Feierabendpolitiker ein Buch mit sieben Siegeln, wie soll er dann für die Bürgerschaft verständlich und interessant gemacht werden? Und führt ein Dialog mit der Bürgerschaft nicht nur zu neuen, ohnehin nicht finanzierbaren Begehrlichkeiten? Manchen erscheint die Mitwirkung der Bürgerschaft auch aus demokratischer Sicht bedenklich, weil sie fürchten, dass das Angebot nur von einer kleinen Minderheit oder von den bekannten Interessenvertretern wahrgenommen wird. Daher stellt sich die Frage, welcher demokratische und inhaltliche Mehrwert der Idee des Bürgerhaushalts innewohnt und wie dieser Mehrwert in der Praxis realisiert werden kann.

In der Fachkonferenz werden folgende Fragen behandelt:
→ Wie funktioniert ein Bürgerhaushalt in der Praxis?
→ Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?
→ Wie viel kostet ein Bürgerhaushalt?
→ Was bringt ein Bürgerhaushalt?
→ Wie lassen sich Bürgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?

Weitere Infos zum Programm finden Sie auf den Seiten der KGSt >>>
Hier finden Sie die Ankündigung als PDF >>>

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Jena, 19.1.2009: Beratung der Arbeitsgruppe

Laut einer Meldung von jenanews.de 2.0 trifft sich die Arbeitsgruppe Bürgerhaushalt in Jena am 19.01.2009:

Die nächste Beratung der Arbeitsgruppe Bürgerhaushalt beginnt am Montag, 19. Januar, 18 Uhr im Plenarsaal des Rathauses. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen. Bei diesem Treffen sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, in denen künftig über Öffentlichkeitsarbeit, Einbeziehung Jugendlicher in den Bürgerhaushalt und die Vorbereitung weiterer Bürgerbeteiligungen diskutiert werden kann.

Ganze Meldung auf jenanews.de 2.0 >>>

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European Public Sector Award (EPSA)

Das Projekt European Public Sector Award (EPSA) der Europäischen Kommission, unterstützt von 15 EU-Mitgliedsländern, existiert seit 2007 und zeichnet innovative Ideen im Bereich des öffentlichen Sektors aus:

The EPSA brings together the best, most innovative and efficient performers from the European public sector. Outstanding administrative performances are, after all, produced under different conditions within Europe. By highlighting exemplary models of innovative public performance, the award will serve as a catalyst for continued progress in addressing Europe’s most pressing concerns whilst providing a platform for the public sector innovators behind these cases to disseminate their achievements. The EPSA’s objective is to make these valuable experiences transparent, known to the public and usable.

Außerdem ist eine Plattform entstanden, auf der eine Kurzbeschreibung jedes Gewinner-Projektes, der aktuelle Status, die Weiterentwicklung und die „Lessons Learned“ dokumentiert sind. So können sich die Akteure des öffentlichen Sektors über die Ideen und Erfahrungen, die andererorts gemacht wurden informieren:

EPSA 2007 – the European Public Sector Award is the first pan-European learning platform for public administration. It allows organisations to share experiences and best practices and learn from each other. The EPSA brings together the best and most innovative performers from the European public sector.

Der Bürgerhaushalt Berlin Lichtenberg hat den EPS-Award bereits im Jahr 2007 erhalten. Informationen zum Projekt gibt es auf der EPSA-Seite. Bewerbungen für den diesjährigen EPSA können noch bis zum 20.03.2009 hier eingereicht werden. Am 5. und 6. November 2009 in Maastricht wird der Award dann zum zweiten Mal verliehen. In diesem Zusammenhang wird auch eine Konferenz abgehalten auf der innovative Ideen und Lösungen für die Arbeit öffentlicher Verwaltungen vorgestellt und diskutiert werden:

The European Institute of Public Administration (EIPA) – mandated by its Board of Governors‘ decision of 1 July 2008, and with the institutional and financial support of 15 European countries and the European Commission – invites applications to the second European Public Sector Award – EPSA 2009. The EPSA 2009 will be awarded on the occasion of a high-level symposium on leading-edge public administration solutions, which will be held on 5 and 6 November 2009 in Maastricht (NL), under the auspices of the Swedish Presidency. The conference thus presents a unique opportunity for European administrations with innovative performances and achievements to reach an extensive audience and to be recognised as a leading practice at the European level.

Alle Informationen auf den Seiten des EPSA >>>

Zur Plattform aller teilnehmenden Projekte >>>

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Diskussionsveranstaltung in Bonn: Bürger steuern Steuern

„‚Bürger steuern Steuern‘ – Bürgerbeteiligung, Bürgeranträge, Bürgerbegehren, Bürgerentscheide, Bürgerhaushalt – wie funktioniert das? Was muss verbessert werden?“

 – so lautet die Ankündigung einer Diskussionsveranstaltung im Beueler Rathaus der Bundesstadt Bonn am 21.01.2009 (ab 19:00 Uhr) .

Teilnehmer/innen der von Bündnis 90/Die Grünen organisierten Veranstaltung sind:

 – Thorsten Sterk (Mehr Demokratie e.V.)
 – Oliver Märker (Experte für Bürgerhaushalte)
 – Peter Finger (Bürgermeister)
 – Doro Paß-Weingartz (Fraktionssprecherin Bündnis 90/Die Grünen)
 – Werner Rambow (Beuler Bezirksverordneter Bündnis 90/Die Grünen)

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ARD-Monitor-Spezial am 8.1.09: „Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?“

Unter dem Titel „Demokratie, ja. Aber was machen die Demokraten?“ wird am 8.1.2009 (21:45 Uhr) ein Monitor-Spezial gesendet. In einem Video zur Sendung erklärt Sonia Mikich das Ziel des Monitor-Spezials mit seinen Themen zum Nachdenken über den Stand der Demokratie anzuregen.

In der Monitor-Sendung am 8.1.09 geht es auch um die Frage, welche Chancen das Internet bietet. In den Beiträgen wird gefragt welche Möglichkeiten der politischen Einflussnahme für die Bürgerinnen und Bürger durch neue elektronische Informations‑ und Dialog-Angebote (E-Partizipation) eröffnet werden, in welchem Verhältnis diese Angebote zur repräsentativen Demokratie stehen, und welche positiven oder negativen Veränderungen zwischen Bürger, Politik und Verwaltung erwartet werden können.

Um Antworten zu finden, beleuchten die Beiträge nach den uns vorliegenden Informationen auch die zwei nationalen Internetprojekte Abgeordnetenwatch.de und Kölner Bürgerhaushalt „Deine Stadt. – Dein Geld“.

Weitere Infos zur Monitor-Sendung >>>

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26.2.2009: „Erfolgsfaktoren für die moderne Bürgerbeteiligung – Der Bürgerhaushalt der Stadt Köln

Manfred Ropertz, Stellvertretender Kämmerei-Amtsleiter der Stadt Köln, hält im Rahmen der Jahrestagung der Wirtschaftswoche „Neustart Kommune“ am 26. Februar 2009 einen Vortrag zum Bürgerhaushalt Köln:

Erfolgsfaktoren für die moderne Bürgerbeteiligung – Der Bürgerhaushalt der Stadt Köln

In seinem Vortrag werden u.a. folgende Punkte angesprochen:

* Die Herausforderungen bei der Umsetzung des ersten Bürgerhaushaltes in Köln
* Erste Ergebnisse und Rückschlüsse für die Zukunft
* Nutzen des Bürgerhaushaltes für die Kommune


Mehr Informationen >>>


Wenn Ihnen weitere Veranstaltungen bzw. Präsentationen und Vorträge zum Thema Bürgerhaushalt bekannt sind, freuen wir uns über Ihren Hinweis.

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Informations‑ und Diskussionsveranstaltung: Bürgerhaushalt auch für Mainz?

Bürgerhaushalt auch für Mainz?
Welche Erfahrungen haben andere Städte gemacht?

Unter diesem Titel findet am 11.12.2008 im Rathaus in Mainz ab 19:00 Uhr eine Informations‑ und Diskussionsveranstaltung der Initiative „Kommunaler Bürgerhaushalt für Mainz“ mit folgendem Programm statt:

Begrüßung
Kurt Merkator, Finanz‑ und Sozialdezernent der Stadt Mainz
Hartwig Daniels, Initiative „Kommunaler Bürgerhaushalt in Mainz“

Bürgerhaushalt – ein Modell für deutsche Kommunen?
Prof. Dr. Gunnar Schwarting; Städtetag Rheinland-Pfalz;
Deutsche Hochschule für Verwaltung, Speyer

Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt in Berlin-Lichtenberg
Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich, Berlin-Lichtenberg

Gesprächsrunde Vertreter der demokratischen Fraktionen im Mainzer Stadtrat
Dr. Gerd Eckhardt (CDU)
Miguel Vicente (SPD)
Günter Beck (Bündnis 90/Die Grünen)
Walter Koppius (FDP)
Dr. Claudius Moseler (ödp/Freie Wähler)

Offene Diskussion
Moderation: Dr. Brigitte Bertelmann
Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau

Weitere Weitere Informationen und den Einladungsflyer zur Veranstaltung >>>

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Erste Ankündigung: International Congress on Peoples Budgeting Models

Bundeszentrale für politische Bildung

Servicestelle Kommunen in der Einen Welt Inwent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH

Erste Ankündigung
International Congress on Peoples Budgeting Models
23.-24. November 2009 – Berlin, Germany

Vertretung des Landes NRW
Hiroshimastraße 12 – 16, 10785 Berlin
23.11.2009, 12 : 00 – 18:00 Uhr
24.11.2009, 09 : 30 – 15:00 Uhr

Hintergrund:
Der Bürgerhaushalt ist eines der wichtigsten Instrumente zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Verfahren wird versucht, den zentralsten Bereich kommunaler Politik transparenter und effizienter zu gestalten. Durch die Beteiligung der Öffentlichkeit an der kommunalen Haushaltsplanung sollen den Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten gegeben werden, ihre Ideen, Hinweise und Vorschläge, ihr Wissen in die Beratungsprozesse der Verwaltung und Politik einzubringen. Damit sollen in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen Ausgaben und Einsparungen der öffentlichen Hand nicht mehr über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg, sondern gemeinsam mit ihnen abgestimmt werden. Bürgerinnen und Bürger sind die Experten von Alltagswissen. Sie werden über das Bürgerhaushaltsverfahren motiviert, ihre Kommune zukunftsfähig mitzugestalten. Die aktive Bürgerkommune bleibt nicht nur Leitbild, sondern wird politische Realität.

Bürgerhaushalte können einen effektiven Beitrag zur Demokratieentwicklung leisten. Nichtsdestotrotz gibt es für Euphorie keinen Anlass. Zurzeit haben lediglich knapp vierzig Kommunen in Deutschland den Bürgerhaushalt eingeführt. Nur wenige mehr diskutieren über die Einführung. Im europäischen Kontext gibt es ebenfalls nur wenige Länder bzw. Kommunen, die sich durch Fortschritte im Bürgerhaushalt auszeichnen. Bürgerhaushalt in Europa – eine Utopie?

Im Kontext der historischen Jubiläen 2009, die eine erhebliche Bedeutung für gesellschaftliche Prozesse in Europa hatten (60 Jahre Grundgesetz in West-Deutschland, 20 Jahre Fall der Berliner Mauer und die damit verbundenen Bestrebungen zur Demokratisierung in „Ostblock“-Staaten, EU-Beitritt von mehreren Staaten und die Bestrebung, ein gemeinsames „Haus Europa“ zu schaffen etc.), kann der Bürgerhaushalt der Katalysator für mehr Demokratie vor Ort werden.

Ziele und Inhalte:
Der Erfolg eines Bürgerhaushaltes hängt in vielen Bereichen von den Rahmenbedingungen ab, die auf Seiten der Politik und der Verwaltung geschaffen werden. Der Kongress wird die Entscheidungsträger/innen aus Politik und Verwaltung in einen konstruktiven Dialog bringen. Darüber hinaus werden im europäischen Kontext die Erfahrungen zu bestehenden Bürgerhaushaltsmodellen verglichen und kontrovers diskutiert. Dabei wird die außereuropäische Expertise mithilfe von ausgewählten renommierten Referenten/innen in den Diskurs eingeführt.

Durch den Kongress soll der Meinungsbildungsprozess sowohl auf der kommunalen als auch auf der politischen Ebene im nationalen und europäischen Kontext in Gang gesetzt werden. Sowohl Politiker/innen als auch Verwaltungsfachleute werden europaweit motiviert, den Bürgerhaushalt einzuführen.

Der Bürgerhaushalt wirft einige Fragezeichen und Kontroversen auf, die es zu diskutieren gilt. Folgende Fragen sollen unter anderem diskutiert werden:

• In welchem Verhältnis stehen Beteiligungsinstrumente wie Bürgerhaushalte zur repräsentativen Demokratie?
• Wird die repräsentative Demokratie durch Bürgerhaushalte gestärkt oder geschwächt?
• Ist der Föderalismus (Dezentralisierung) eher Vorteil oder Hindernis für die Einführung?
• Wie sind Bürgerhaushalte umzusetzen? Welche Verfahren und Instrumente gibt es in Europa?
• Inwieweit können Ansätze übertragen und genutzt werden? Oder auch: Inwieweit können Bürgerhaushalte sowohl national als auch international standardisiert werden?
• In welchem Verhältnis stehen Bürgerhaushalte zu formal vorgeschriebenen Verfahren?
• Wie können Bürgerhaushalte verglichen und ihre Wirkung(en) gemessen werden?
• Was sind die Indikatoren, die den Erfolg eines Bürgerhaushaltes messen?
• Kann der Bürgerhaushalt das Engagement der politikfernen Gruppen ins Leben rufen, unterstützen und weiterentwickeln oder werden bestimmte Bevölkerungsschichten durch den Prozess des Bürgerhaushaltes marginalisiert?
• Welche Rolle spielen bei der Umsetzung von Bürgerhaushalten neue Medien (E-Partizipation)?
• Sind Bürgerhaushalte auch auf regionaler und nationaler Ebene durchführbar?
• Inwiefern kann der Bürgerhaushalt als Armutsbekämpfungsstrategie genutzt werden?

Zielgruppe:
Ca. 200 Entscheidungsträger/innen und Meinungsführer/innen aus der Politik und Verwaltung (mit Erfahrung im Bürgerhaushalt und ohne) aus ganz Europa. Da der Bürgerhaushalt „Chefsache“ ist, richtet sich der Kongress an die Schlüsselakteure für die Einführung des Bürgerhaushaltes.

Methoden
Inputs und Diskussionen im Plenum; Workshops/Arbeitsgruppen, Streitgespräch/Pro-Contra-Debatte, Fischbowl, Projektpräsentationen, Posterpräsentationen

Arbeitssprachen
Deutsch und Englisch, mit Übersetzung

Veranstalter
Bundeszentrale für politische Bildung/Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, InWEnt

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