
Laut eines Berichtes der RP-Online, möchte der Kämmerer der Stadt Düsseldorf, Manfred Abrahams, keinen Bürgerhaushalt einführen. Wie gewünscht habe sich die Verwaltung auf Anforderung der Politik über Bürgerhaushalte in anderen Städten informiert und ein negatives Fazit gezogen.
So heißt es unter anderem in der RP-Online:
Sein Fazit: Ein nachhaltiger Nutzen aus den Vorschlägen der Bürger zum Haushalt sei in keiner der Städte zu erkennen. Eine solche Bürgerbeteiligung erfordere viel Personaleinsatz – sowohl der städtischen Mitarbeiter als auch der Ratsleute. Hingegen sei das Interesse relativ gering.
In dem Beitrag der RP-Online wird das Fazit Abrahams auf die Bürgerhaushalte der Städte Köln, Freiburg, Bonn und Solingen bezogen: In diesen Städten sei die Beteiligung relativ gering gewesen, es wären nur wenige (verwertbare) Vorschläge von wenigen Bürgerinnen und Bürgern eingegangen bei gleichzeitig hohen Kosten für die Durchführung beziehungsweise Aufwänden aufseiten der Verwaltung und Politik. Nur Stuttgart und Lichtenberg angeblich mit ihren Bürgerhaushalt zufrieden.
Dennoch soll das Thema Bürgerhaushalt 2015 in Düsseldorf „wieder auf den Tisch kommen“.
Lesen Sie hier den Beitrag der RP-Online von Denisa Richters vom 13.4.2012: Kämmerer rät weiterhin von Bürgerhaushalt ab
Freitag, 13.4.2012 von Redaktion
