
Vom 11. bis zum 22. Juni können die Osnabrücker Bürger über eine Internetplattform Haushaltsvorschläge einreichen und kommentieren. Bis zum 01. Juli können die Vorschläge anschließend noch bewertet werden. Die 75 am besten bewerteten Vorschläge werden anschließend dem Rat vorgelegt.
„Wir erwarten nicht einwandfreie Vorschläge, sondern Ideen mit Pfiff“, sagt Oberbürgermeister Pistorius. Doch wer pfiffig sein will, muss sich auskennen. Deshalb informiert die Internetseite über die einzelnen Posten des etwa 420 Millionen Euro umfassenden Jahreshaushalts. Darüber hinaus erklärt sie die einzelnen Posten kurz anhand von Beispielen und in verständlichen Worten. Das ist notwendig. Schließlich soll vom Grundschüler bis zum Senior, Osnabrücker oder nicht, jeder mitmachen können, so heißt es im Marktplatz Osnabrück.
Zur Teilnahme am Dialog ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, Wohnortes, E-Mailadresse und eines Pseudonyms notwendig, auf der Plattform angezeigt wird lediglich das selbst gewählte Pseudonym.
Die Stadt hofft auf eine rege Beteiligung: Der Bürgerhaushalt könne alles werden, sagt Pistorius, Rohrkrepierer oder voller Erfolg. Das hätten die Beispiele anderer Städte gezeigt, die schon früher einen Bürgerhaushalt angeboten haben. In Osnabrück hatten sich bis Montag 110 Nutzer angemeldet. Das reicht dem Oberbürgermeister nicht. Er gibt zwar kein konkretes Ziel vor, hofft aber auf mehrere Hundert Anregungen, so die Neue Osnabrücker Zeitung. Auch bei einer geringeren Beteiligung solle dem Verfahren im nächsten Jahr aber noch eine Chance gegeben werden.
Quellen und Links
Onlineplattform zum Bürgerhaushalt Osnabrück
Montag, 14.5.2012 von Redaktion
