Termine
Termine
Nächstes Netzwerktreffen des Bundesweiten Netzwerkes Bürgerhaushalt findet in Bonn vom 19. September bis 20. September in Bonn statt. Bei Informationen und Anmeldungen können Sie sich telefonisch an Frau Hanna Landfermann wenden: 0228/20717-340
| Anhang | Größe |
|---|---|
| 44.43 KB |
Information von der Webseite der SPD Hessen:
Landauf, landab ist derzeit eine breitere Beteiligung der Bevölkerung an politischen Entscheidungen in der Debatte. Diskussionen um Großprojekte verstärken die Forderungen nachVolksentscheiden und Bürgerbegehren. Neben dieser Option besteht auch die Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern bei der Finanzierung von Projekten mit dem Bürgerhaushalt ein geeignetes politisches Instrument zur Verfügung zu stellen.Die Erfahrung in den verschiedenen Kommunen zeigt jedoch, dass zur Etablierung und Umsetzungeines funktionierenden Bürgerhaushaltes gut geplant und kommuniziert werden muss, um eine breite Beteiligung zu garantieren.Inhalte des Seminars sind:• Rechtliche Grundlagen des Bürgerhaushalts• Umsetzung und das Vermeiden von konzeptionellen Fehlern• Der Bürgerhaushalt als Erfolgsmodell für Beteiligung
Seminarleitung: Sylvia KunzeTeilnahmebeitrag: 20,– €
Informationen von der Website der Organisatoren:
Seit einigen Jahren gibt es in vielen Bezirken Modelle des Bürgerhaushalts und gleichzeitig die Vorgabe des Landes, eine Gender-Darstellung und Steuerung des Haushalts vorzunehmen. Die Grundideen gehen auf Ansätze anderer Länder zurück, die unter völlig anderen Rahmenbedingungen entstanden sind. Ein erfolgreicher Ansatz für Berlin muss daher auf die konkreten Berliner Rahmenbedingungen eingehen: Zweistufigkeit der Verwaltung, Budgetierung nach KLR, Haushaltsnotlage, Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Was macht in Berlin Sinn? Wie kann Partizipation und Gender-Orientierung in Berlin weiterentwickelt werden und welche beispielhaften Verfahren haben die einzelnen Bezirke bisher entwickelt?
Inhalte der Veranstaltung:
- Überblick über die Entstehung der Bürgerhaushalts und der Gender-Budget-Modelle
- Internationale und nationale Ansätze
- Auseinandersetzung mit den Berliner Umsetzungen
- Entwicklung von Vorschlägen für die bezirkliche Praxis
- Auseinandersetzung mit der Steuerbarkeit von Leistungen und Kosten
Methodik: Information mit Diskussion, Fallbeispielen, Kleigruppenarbet
Dozent: Oliver Schruoffeneger
Dauer: 1 Tag (4 Doppelstunden)
Veranstaltungsort: Verwaltungsakademie Berlin
Zielgruppe: Führungskräfte
Anmeldeschluss: 08.05.2013
Hinweise: Spaß an der Entwicklung neuer Ansätze und Ideen und das Interesse, diese dann auch modellhaft umzusetzen, ist ausdrücklich erwünscht!
Im Rahmen des Workshops zum Thema Evaluierung von Bürgerhaushalten im November 2012 wurde von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehrfach der Wunsch geäußert, das Thema Evaluierung und Messung von Erfolg oder Misserfolg eines Bürgerhaushaltes weiter zu vertiefen und sich Gedanken darüber zu machen, wie eine einfacherer Evaluation von Bürgerhaushalten - jenseits aufwändiger Evaluationsstudien - in der Praxis aussehen könnte. Aus diesem Grunde möchten die Engagement Global /Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und die Bundeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit Akteuren aus der Praxis ein Online-Tool zur Evaluation von Bürgerhaushalten entwickeln.
Dazu möchten wir eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, die aktiv in die Entwicklung des Tools eingebunden ist. Das erste Treffen der Arbeitsgruppe, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen möchten, findet am 23.05.2013 von 11 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Engagement Global im Tulpenfeld 7 in Bonn statt. Bei diesem Treffen wollen wir die Idee und Ausgestaltung eines solchen Evaluationstools vorstellen, diskutieren und weiterentwickeln. Die Zahl der Teilnehmenden an der AG ist auf 10 Personen begrenzt.
Auf der Seite www.buergerhaushalt.org der Bundeszentrale für politische Bildung wird Bonn als eine der wenigen Kommunen in der Kategorie geführt, in denen sich abzeichnet, dass die Beteiligung der Bürger ein fester und dauerhafter Bestandteil des Haushaltsplanungsverfahrens werden könnte. In der Halbzeitbilanz seiner Amtszeit geht Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch gleich als erstes auf die Bürgerbefragung "Bonn packt’s an" ein. Er wertet die online-Aktion als großen Erfolg, obwohl bereits in der zweiten Runde nur mehr 1.740 Bonner Verbesserungsvorschläge machten und Kommentare abgaben. Im Vorjahr waren es noch 12.000. Mit dieser Entwicklung steht Bonn nicht allein da. Bürgerbefragungen, Liquid Democracy und Onlinebeteiligungen sind in aller Munde, aber die Kritik an den Instrumenten als wirkungslose Wunderwaffen nimmt zu, weil nur eine junge und gut gebildete digitale Elite das Angebot wahrnehmen will oder kann. Im sechsten Bürgerdialog diskutiert Thomas Krüger, der Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung, mit Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Frank Decker von der Universität Bonn darüber, was Internet und Web 2.0 zur Gestaltung von Lokalpolitik beitragen können und wie sichergestellt werden kann, dass viele Bürger Gehör finden. Moderation: Norbert Alich, Kabarettist und Historiker Treffpunkt: Informationszentrum im Haus der Geschichte, Museumsmeile, Willy-Brandt-Allee 14, 53113 Bonn Es ist eine Anmeldung über die VHS Bonn erforderlich: http://bit.ly/15JHz5A
Die Reihe »Impulse: Engagementkultur und Demokratie« will den Blick auf den bislang wenig beachteten Übergangsbereich zwischen bürgerschaftlichem Engagement und der Arbeitsweise der demokratischen Institutionen lenken. Mit wissenschaftlicher Expertise und anhand praktischer Beispiele gilt es zu erkunden, was heute demokratische Legitimation politischer Entscheidungen in der Kommune bedeutet. Welchen Beitrag kann eine starke Kultur des Engagements und der politischen Beteiligung zu einer lebendigen kommunalen Demokratie leisten?Die Veranstaltungsreihe schafft ein Dialogforum für alle Engagierten aus den Kommunen, Förderer zivilen Engagements und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Hier werden Wissen, Erfahrungen, Ideen und Meinungen, die die gesellschaftliche Entwicklung bereichern könnten, im Austausch mit Wissenschaftlern und Vertretern der Praxis diskutiert.
Bürgerhaushalte, Open Government, Regionalgeld – das sind Themen auf der diesjährigen OIDP-Konferenz vom 2. bis 5. Juli in Portugal. Unter dem Titel „Cascais 2013, Capital of Citizenship and Participatory Democracy“ lädt das Netzwerk OIDP nach Cascais, 25 Kilometer westlich von der portugiesischen Hauptstadt Lissabon.
Das OIDP (Observatoirio Internacional de la Democracia Paticipativa) ist ein offenes Netz aus weltweit über 500 Städten, Institutionen, Organisationen und Forschungseinrichtungen, die sich mit demokratischen Beteiligungsformen beschäftigen und unterschiedliche Partizipationsmodelle verwenden, einrichten oder ausbauen wollen. Die 13. Konferenz des OIDP ist offen für alle Interessierten und will mit Workshops und Diskussionsrunden den Teilnehmenden die Möglichkeiten bieten, sich zu informieren und Erfahrungen auszutauschen.
