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	<title>Bürgerhaushalt.org</title>
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	<pubDate>Fri, 16 May 2008 12:22:49 +0000</pubDate>
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		<title>Leipzig: B&#252;rgerhaushalt 2009 gestartet</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 12:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>

		<category><![CDATA[Haushaltsrechner]]></category>

		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Absofort k&#246;nnen die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger in Leipzig sich an der Haushaltsplanung f&#252;r den Haushalt 2009 beteiligen. Die AG B&#252;rgerhaushalt der Leipziger Agenda hat die Durchf&#252;hrung eines Beteiligungsverfahrens angeregt, das bereits lange vor der Ver&#246;ffentlichung eines neuen Planentwurfes im Herbst beginnen soll und den B&#252;rgerinnen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Absofort k&ouml;nnen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Leipzig sich an der Haushaltsplanung f&uuml;r den Haushalt 2009 beteiligen. Die AG B&uuml;rgerhaushalt der <a href="http://www.leipzigeragenda21.de">Leipziger Agenda 21</a> hat die Durchf&uuml;hrung eines Beteiligungsverfahrens angeregt, das bereits lange vor der Ver&ouml;ffentlichung eines neuen Planentwurfes im Herbst beginnen soll und den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bis zum 15. Juni 2008 die M&ouml;glichkeit gibt, Vorschl&auml;ge einzureichen.<a href="http://www.haushaltsplanrechner-leipzig.de/cont/haushaltsplanrechner.asp"> Vorschl&auml;ge k&ouml;nnen auch online mithilfe eines Haushaltsrechners eingereicht werden. </a> </p>
<p>Der Leipziger B&uuml;rgerhaushalt wei&szlig;t damit zwei Besonderheiten auf: <strong><em>Zum Einen</em></strong> wird er nicht von der Verwaltung der Stadt Leipzig initiiert, sondern von der <a href="http://www.leipzigeragenda21.de">Leipziger Lokalen Agenda</a>. Der B&uuml;rgerhaushalt stellt somit eine zivilgesellschaftliche Initiative dar. Verbunden ist damit die Frage, inwieweit sich dieser Umstand postiv oder negativ auf die Relevanz des Verfahrens f&uuml;r das politisch-administrative Haushaltsplanungsverfahren auswirkt, wieviel Bedeutung also Politik und Verwaltung dem Verfahren und damit den Vorschl&auml;gen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger beimessen. So wird das Verfahren nicht auf den <a href="http://www.leipzig.de">Seiten der Stadt Leipzig</a> angek&uuml;ndigt, was auf eine eher geringe Bedeutung des Verfahrens f&uuml;r die Verwaltung hinweisen k&ouml;nnte. </p>
<p>Allerdings ist ein Verwertungsprozess vorgesehen, an dem Verwaltung und Politik beteiligt sind: <a href="http://www.leipzigeragenda21.de/civixx/projekte_buergergesellschaft.asp#haushalt2">Dazu ist auf den Seiten der Lokalen Agenda Leipzig zu lesen:</a> </p>
<p><em>Die Vorschl&auml;ge werden anschlie&szlig;end in einem Arbeitskreis unter Mitwirkung der AG B&uuml;rgerhaushalt sowie Mitgliedern des Stadtrates und Mitarbeitern der Stadtverwaltung systematisiert, redaktionell &uuml;berarbeitet und f&uuml;r eine &ouml;ffentliche Abstimmung vorbereitet. Im Sommer soll dann dazu ein &ouml;ffentliches Abstimmungsverfahren stattfinden, um die Zustimmung zu den einzelnen Vorschl&auml;gen zu ermitteln. Ergebnisse werden in zwei Schritten an die Verwaltung und den Stadtrat &uuml;bergeben:<br />
1. Bereits vor der Abstimmung werden alle Vorschl&auml;ge an die Verwaltung &uuml;bergeben, damit sie bei der Aufstellung des Haushaltsplan durch die Fach&auml;mter ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen.<br />
2. Nach der Befragung werden die Abstimmungsergebnisse bereits vor der Ver&ouml;ffentlichung des Haushaltsplanentwurfes f&uuml;r 2009 den Fraktionen des Stadtrates zug&auml;nglich gemacht und k&ouml;nnen somit rechzeitig f&uuml;r die Erarbeitung von &Auml;nderungsantr&auml;gen durch die Fraktionen verwendet werden.</em></p>
<p><strong><em>Zum Anderen </em></strong> wird als Beteiligungsmedium ein <a href="http://www.haushaltsplanrechner-leipzig.de">Haushaltsrechner </a>angeboten, der &#8211;&#160;hier auf der Basis des aktuellen Haushaltes 2008&#160;&#8211; die M&ouml;glichkeit bietet, einen eigenen Haushalt vorzuschlagen, indem Ein&#8209; oder Ausgaben zu einzelnen Ressorts ver&auml;ndert werden k&ouml;nnen. Zus&auml;tzlich ist es m&ouml;glich, eine so ver&auml;nderte Gewichtung schriftlich zu begr&uuml;nden. Bei unver&auml;nderbaren Haushaltspositionen k&ouml;nnen zwar nicht Zahlen aber Kommentare abgegeben werden. Damit steht das Zahlenwerk und die Auseinandersetzung mit Zahlen f&uuml;r die Teilnehmenden im Vordergrund und die Auseinandersetzung mit einer eher anspruchsvolleren Benutzeroberfl&auml;che. Spannend ist daher die Frage, ob dieser Ansatz im Vergleich zu anderen eher Dialog-orientierten Ans&auml;tzen (Diskussion und Bewertung von Vorschl&auml;gen im Internet und in Vor-Ort-Veranstaltungen) methodisch ein h&ouml;herschwelliges Angebot darstellt.</p>
<p>Vergleiche auch eine aktuelle Meldung aus der Leipziger Internet Zeitung: <a href="http://www.lizzy-online.de/modules.php?op=modload&#038;name=News&#038;file=article&#038;sid=12468&#038;mode=thread&#038;order=0&#038;thold=0">&#8222;Ab sofort wieder gefragt: Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Leipziger Haushaltsplan 2009&#8220;</a></p>
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		<title>Leipzig (PLZ 04109)</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 22:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>

		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Standortdaten
Stadt/Kommune
Name: Leipzig
Postleitzahl: 04109
          Status: E                   
  

       
       
       [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Standortdaten</h3>
<h4>Stadt/Kommune</h4>
<p><b>Name</b>: Leipzig</p>
<p><b>Postleitzahl</b>: 04109</p>
<p>          <b>Status:</b> E          <br /></br>         </p>
<p></br>  </p>
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		<title>&#8222;Die B&#252;rger sind bereit zu sparen&#8220;&#160;&#8211; Interview mit dem Politiker Rolf Kn&#246;fel aus Bergheim</title>
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		<pubDate>Mon, 05 May 2008 22:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>

		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>

		<category><![CDATA[medienübergreifend]]></category>

		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Bergheim f&#252;hrte in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Beteiligung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger an der Haushaltsplanung durch. Anl&#228;sslich der B&#252;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2008/2009 sprachen wir mit Herrn Kn&#246;fel, dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergheim....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Bergheim f&uuml;hrte in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger am Haushaltsplanungsverfahren durch. Anl&auml;sslich der B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 sprachen wir mit Herrn Kn&ouml;fel, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergheim. Die Fragen stellte Oliver M&auml;rker.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kn&ouml;fel,<br />
warum beteiligt die Stadt Bergheim die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Haushaltsplanung? Warum haben sich Politik und Verwaltung f&uuml;r dieses Beteiligungsverfahren entschieden?</em></p>
<p>Wir haben die B&uuml;rgerbeteiligung an der Haushaltsplanung eingef&uuml;hrt, weil wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber die schwierige finanzielle Situation in unserer Kommune in Kenntnis setzen wollen. Wir m&ouml;chten, dass auch die B&uuml;rger &uuml;ber die finanzielle Situation in ihrer Kommune Bescheid wissen und nicht nur ihre gew&auml;hlten Vertreter. Mit der Einf&uuml;hrung der B&uuml;rgerbeteiligung haben wir auf das Verst&auml;ndnis der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gesetzt, da aufgrund der finanziellen Situation andere  Schwerpunkte bei den freiwilligen Ausgaben&#160;&#8211; und um die geht es ja haupts&auml;chlich&#160;&#8211; gesetzt werden m&uuml;ssen als dies in Zeiten einer guten Kassenlage der Fall war. Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit der Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes gemeinsam mit dem B&uuml;rger herausfinden, wo bei den freiwilligen Ausgaben diese Schwerpunkte gesetzt werden sollten. Letztlich geht es uns darum, in einem gemeinsamen Abw&auml;gungsprozess mit der B&uuml;rgerschaft hier den richtigen Weg zu finden.</p>
<p><em>Was haben Sie als Politiker davon&#160;&#8211; was verspricht sich die Politik?</em> </p>
<p>F&uuml;r Politiker ist es nicht immer leicht, herauszufinden, wo die B&uuml;rger bereit sind, Verzicht zu &uuml;ben und an welcher Stelle sie nicht dazu bereit sind. Schon bei der ersten B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006  haben wir die Erfahrung gemacht, wie wichtig dieses Instrument f&uuml;r die Politik sein kann, um hier mehr Klarheit zu bekommen. Schon damals haben wir erkennen k&ouml;nnen, dass der B&uuml;rger Schwerpunkte setzt, die wir so als Politiker zun&auml;chst so nicht gesehen haben.<br />
Bei manchen Punkten waren wir regelrecht &uuml;berrascht, wie zum Beispiel bei der Parkraumbewirtschaftung: So haben wir Politiker von manchen Interessensgruppen suggeriert bekommen, dass die B&uuml;rgerschaft unter den Parkgeb&uuml;hren sehr leiden w&uuml;rden. W&auml;hrend der Beteiligung kam aber heraus, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger durchaus Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, dass in Zeiten schmaler Kassen die Bewirtschaftung der Parkpl&auml;tze eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Und dass damit in einigen F&auml;llen auch Probleme wie Dauerparken reduziert werden k&ouml;nnen. Hier sah der B&uuml;rger das also viel differenzierter als wir vermuteten.<br />
Andererseits ist es aber auch wichtig, in den eigenen Schwerpunktsetzungen und Vorstellungen best&auml;rkt zu werden: So lagen wir beispielsweise richtig in der Idee, Jugend, Familie und Bildung zu f&ouml;rdern, hier also m&ouml;glichst viel Geld zu investieren. So gesehen wurde uns dieser Akzent &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt best&auml;tigt und hat sich deshalb als ein sehr hilfreiches Instrument erwiesen.</p>
<p><em>Kritiker des Verfahrens werfen der Politik vor, dass sie sich nur die &bdquo;Rosinen picken&ldquo; w&uuml;rden&#160;&#8211; was antworten Sie auf diese Kritik?<br />
</em></p>
<p>Wenn wir nur die Ergebnisse herausnehmen w&uuml;rden, die uns gefallen, dann m&uuml;sste man sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Ich kann f&uuml;r meine Fraktion jedoch sagen, dass wir uns in den vielen Sitzungen und Klausuren sehr intensiv mit den Ergebnissen auseinander setzen. Und da geht es nicht nur darum, eigene Ideen und Zielvorstellungen wiederzufinden, sondern gerade auch darum, unser Programm mit dem Meinungsbild und den Anregungen der B&uuml;rgerschaft abzugleichen und soweit erf&uuml;llbar an den Stellen Korrekturen durchzuf&uuml;hren, die in unserer Wahrnehmung nicht erkannt wurden, also genau da, wo wir Dinge anders einsch&auml;tzten oder noch nicht bedacht und ber&uuml;cksichtigt haben. Wir nehmen die B&uuml;rgerbeteiligung ernst&#160;&#8211; &bdquo;Rosinenpickerei&ldquo; w&auml;re in der Tat nicht gut, in der Sache falsch und ein schlechtes Zeichen an die B&uuml;rger.</p>
<p><em>Wir beurteilen Sie den Verlauf des aktuellen Beteiligungsverfahrens zum Haushalt 2008&#8260;2009?<br />
</em></p>
<p>Bei der ersten Beteiligung zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006 haben wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mithilfe eines Fragebogens und eines abendlichen B&uuml;rgerforums beteiligt. Aufgrund der der guten Erfahrungen haben wir diese Instrumente beibehalten und versucht das Verfahren durch die Einf&uuml;hrung des Internets als zus&auml;tzliche Beteiligungsm&ouml;glichkeit weiter zu optimieren und abzurunden. Und wie wir gesehen haben, hat der Einsatz des Internets noch einmal einen gro&szlig;en Schub in das Verfahren hereingebracht. Die Hinzunahme des Internets war insofern von Bedeutung, weil dadurch noch mehr ein repr&auml;sentativer Charakter in das Verfahren gekommen ist. Das Verfahren ist zwar immer noch nicht repr&auml;sentativ, aber die Zunahme der Beteiligung gibt uns Politiker noch mehr Sicherheit in unserer Besch&auml;ftigung mit den B&uuml;rgervorschl&auml;gen. Alle drei Elemente, also der Fragbogen, das Internet und das abendliche B&uuml;rgerforum haben zu einer gr&ouml;&szlig;eren Ausgeglichenheit gef&uuml;hrt. Im Prinzip k&ouml;nnen wir uns in der CDU-Fraktion eine Haushaltsberatung ohne B&uuml;rgerbeteiligung und schon gar nicht ohne das Instrument &bdquo;Internet&ldquo; mehr vorstellen. </p>
<p><em>Wie sch&auml;tzen Sie die Qualit&auml;t der Ergebnisse ein?</em></p>
<p>Uns liegt jetzt ein sehr umf&auml;ngliches Ausarbeitung mit den Ergebnissen des Verfahrens vor. Klar ist, dass wir Politiker uns nicht mit allen dokumentierten Feinheiten und Details auseinandersetzen k&ouml;nnen. Dazu fehlt dann doch die Zeit. Aber: Wir suchen nach den grunds&auml;tzlichen Schwerpunkten und fragen uns: &bdquo;Was hat uns der B&uuml;rger zusagen, mit welchen Themen hat er sich befasst?&ldquo; Und dazu ist die Ergebnisdokumentation sehr hilfreich und n&uuml;tzlich.</p>
<p><em>Wie gehen Sie bei der Auswertung vor?</em></p>
<p>Wie bereits erw&auml;hnt, vergleichen wird die Ergebnisse mit unseren Zielsetzungen, korrigieren an den Stellen wo wir etwas noch nicht bedacht haben oder sogar anderer Auffassung waren, und passen dies vor dem Hintergrund der Machbarkeit an. So sind wir in der Lage, den B&uuml;rger mitzunehmen und seine Anregungen Wirklichkeit werden zu lassen. Hierzu m&uuml;ssen wir uns angucken, wie die Ideen umgesetzt k&ouml;nnen, welche Auswirkungen mit einer Umsetzung jeweils verbunden sind. Aber wie gesagt: Die B&uuml;rger sind bereit zu sparen. Der B&uuml;rger ist bereit, auch auf Dinge zu verzichten, wie zum Beispiel auf die kurzfristige Ausstattung von Sportpl&auml;tzen mit Kunstrasen. Dies sehen die Vereine unserer Stadt als Interessengruppe naturgem&auml;&szlig; anders. Aber gerade hier wird deutlich, dass die breite B&uuml;rgerschaft eine differenziertere Meinung hat.  Dies soll nicht hei&szlig;en, dass der Kunstrasen auf Sportpl&auml;tzen mittel&#8209; bzw. langfristig gesehen keine Berechtigung hat. Hierzu m&uuml;ssen jedoch tiefer gehende Untersuchungen erfolgen, die letztlich zu dem Ergebnis f&uuml;hren m&uuml;ssen, dass sich die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Investitionen auch rechnen. Die Sichtung der Ergebnisse zeigt: Nicht nur die &bdquo;W&uuml;nscher&ldquo; kamen zu Wort, sondern auch die, die erkannt haben, dass nicht alles machbar ist, dass auch sch&ouml;ne Dinge, wie zum Beispiel der o.&#160;g. Kunstrasen, aufgrund der finanziellen Situation nicht oder vorerst nicht umgesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Wir fassen in unseren Haushaltsklausuren alle Beratungsergebnisse zusammen, arbeiten diese in den Haushaltsentwurf ein, und nehmen einen Abgleich mit unseren Vorstellungen und unseren sachlichen und politischen Zielen vor. Besonders schwer betroffen sind naturgem&auml;&szlig; die freiwilligen Ausgaben. Die freiwilligen Ausgaben sind uns besonders wichtig. Hier gilt es, die geringen Spielr&auml;ume (zum Beispiel Sport, Jugend, Bildung, &auml;ltere Menschen) optimal, sinnvoll und sachdienlich zu nutzen. Vor diesem Hintergrund fragen wir uns: Wo setzen wir die Schwerpunkte? Und gerade f&uuml;r diese Akzentuierung ist der B&uuml;rgerhaushalt n&uuml;tzlich; denn wir sind immerhin eine aus 22 Stadtr&auml;ten und 43 sachkundigen B&uuml;rgern bestehende Fraktion, und da f&auml;llt die Meinungsbildung nicht immer leicht, sodass jede zus&auml;tzliche Orientierung hilfreich ist.</p>
<p><em>Wie werden Sie den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern eine R&uuml;ckmeldung geben?</em></p>
<p>F&uuml;r die CDU-Fraktion kann ich sagen, dass wir uns in einem Pressegespr&auml;ch auf die Verwendung der B&uuml;rgervorschl&auml;ge eingehen werden. Wir werden dort Rede und Antwort stehen&#160;&#8211; die Presse fragt da schon, das k&ouml;nnen Sie sich vorstellen. Auch die B&uuml;rgermeisterin wird sich an die &Ouml;ffentlichkeit wenden, um &uuml;ber die Ergebnisverwertung zu berichten. Die Verwaltung wird auch einen Bericht erstellen.</p>
<p><em>Wie wird es weiter gehen?</em></p>
<p>Erkenntnisse aus dem aktuellen Verfahren m&uuml;ssen wir zur methodischen Weiterentwicklung des Verfahrens nutzen. Die Rolle des Internets wird sicherlich auch in den n&auml;chsten Verfahren von gro&szlig;er Bedeutung sein. Hier hat sich gezeigt, dass es richtig ist, Neuerungen und Erfahrungen aus anderen St&auml;dten aufzunehmen und zu ber&uuml;cksichtigen. F&uuml;r meine Fraktion kann ich sicher sagen, dass wir eine Weiterf&uuml;hrung des Verfahrens bef&uuml;rworten. Aber ich denke auch, dass alle anderen Fraktionen eine Weiterf&uuml;hrung wollen. So war es ein sehr gutes Zeichen, dass die Gelder, die zur Durchf&uuml;hrung der diesj&auml;hrigen Beteiligung notwendig waren, einschlie&szlig;lich der Erweiterung des Verfahrens durch die Hinzunahme des Internets, einstimmig bereitgestellt wurden.</p>
<p><em>Was w&uuml;rden Sie Politikern einer anderen Stadt sagen, in der die &Ouml;ffentlichkeit  bislang nicht an der Haushaltsplanung beteiligt wird, um sie von dem Verfahren zu &uuml;berzeugen?</em> </p>
<p>Im Grunde genommen w&uuml;rde ich all die Dinge sagen, die ich Ihnen eben auch gesagt habe. Vielleicht w&uuml;rde ich es noch auf folgende Kernaussage zuspitzen: Nur mit einer Beteiligung k&ouml;nnen wir Volksvertreter sicher sein, dass wir Gedanken und Vorschl&auml;ge aus der B&uuml;rgerschaft auch aufgenommen haben, und dort wo sie umsetzbar waren, das auch getan haben. Und ich w&uuml;rde sagen: In der Regel sind viele Gedanken umsetzbar, denn die meisten  B&uuml;rger bringen vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge ein. Es sind eben nicht die &bdquo;ewigen N&ouml;rgler&ldquo;, sondern gerade, die, die sich verantwortungsbewusst in der Diskussion verhalten.<br />
Man darf allerdings einen Fehler nicht machen: Man muss die B&uuml;rgerbeteiligung ernst nehmen und darf sie auf keinen Fall nur als Alibi nutzen, um nachher doch nur das umzusetzen, was man eh schon vorhatte. Wichtig ist der Mut zur Offenheit. Der B&uuml;rgerhaushalt darf nicht als Makulatur behandelt werden. Man muss das ganze Verfahren ernst nehmen. Wir m&uuml;ssen gewissenhaft hin schauen und uns fragen: &bdquo;Was will der B&uuml;rger uns sagen?&ldquo;</p>
<p>Kurzum: f&uuml;r die Zukunft kann ich mir nicht vorstellen, ohne die Mitwirkung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einen Haushalt zu beraten und zu verabschieden.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kn&ouml;fel,<br />
wir danken Ihnen f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</em></p>
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		<item>
		<title>K&#246;ln: B&#252;rgerhaushalt wird fortgef&#252;hrt</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 11:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Köln]]></category>

		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Meldung der Stadt K&#246;ln vom 25.4.2008 zur gestrigen Sitzung des Rats der Stadt K&#246;ln, werden sich die K&#246;lnerinnen und K&#246;lner &#252;ber 2008 hinaus an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen k&#246;nnen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer <a href="http://www.stadt-koeln.de/stadtinitiativ/finanzen/news/artikel/12220/index.html">Meldung der Stadt K&ouml;ln vom 25.4.2008 zur gestrigen Sitzung des Rats der Stadt K&ouml;ln</a>, werden sich die K&ouml;lnerinnen und K&ouml;lner &uuml;ber 2008 hinaus an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen k&ouml;nnen. Weiterhin wurden Entscheidungen zur Rechenschaftslegung getroffen:</p>
<p><em>In seiner Sitzung am 24. April hat der Rat der Stadt K&ouml;ln beschlossen, den B&uuml;rgerhaushalt fortzuf&uuml;hren und die Verwaltung beauftragt, entsprechende Schritte zur Umsetzung einzuleiten und durchzuf&uuml;hren:</p>
<p>&#8222;Die im Rahmen des Doppelhaushalts 2008&#8260;2009 zu beschlie&szlig;enden Ma&szlig;nahmenprogramme, die sich aus den Ergebnissen des B&uuml;rgerhaushalts herleiten, sollen z&uuml;gig und soweit m&ouml;glich, im Geltungszeitraum des Doppelhaushalts umgesetzt werden.&#8220; F&uuml;r den Hauhalt 2010 wird es nach dem Ratsbeschluss dann ein erneutes B&uuml;rgerbeteiligungsverfahren geben.</p>
<p>Mit dem Beschluss wurde dar&uuml;ber hinaus festgelegt, die im Beteiligungsverfahren vorgesehene &ouml;ffentliche Rechenschaftslegung f&uuml;r den ersten K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt in zwei Schritten zu vollziehen:&#160;&#8230; </em></p>
<p><a href="http://www.stadt-koeln.de/stadtinitiativ/finanzen/news/artikel/12220/index.html">Lesen Sie den gesamten Artikel &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		</item>
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		<title>8 Jahre B&#252;rgerhaushalt in Gro&#223;-Umstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 09:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

		<category><![CDATA[Groß-Umstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die <a href="http://www.gross-umstadt.de">Stadt Gro&#223;-Umstadt</a>, ca. 22.600 Einwohner/innen in S&#252;d-Hessen, f&#252;hrt seit nunmehr 8 Jahren B&#252;rgerhaushalte durch. Damit geh&#246;rt sie wahrscheinlich zu den aktuellen Rekordhalterinnen in Sachen B&#252;rgerhaushalte in Deutschland...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.gross-umstadt.de">Stadt Gro&szlig;-Umstadt</a>, ca.&#160;22.600 Einwohner/innen in S&uuml;d-Hessen, f&uuml;hrt seit nunmehr 8 Jahren B&uuml;rgerhaushalte durch. Damit geh&ouml;rt sie wahrscheinlich zu den aktuellen Rekordhalterinnen in Sachen B&uuml;rgerhaushalte in Deutschland. </p>
<p>Seit 8 Jahren legt die Stadt Gro&szlig;-Umstadt allen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern eine Brosch&uuml;re mit den aktuellen Haushaltszahlen vor. Neben den Informationen zum aktuellen Haushalt werden die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger j&auml;hrlich zu einer Informationsveranstaltung eingeladen, in der der Haushaltsentwurf vorgestellt und in einer Diskussion Vorschl&auml;ge aus der B&uuml;rgerschaft entgegengenommen werden.</p>
<p>Vor zwei Jahren wurde das Verfahren weiterentwickelt: Seitdem gibt es neben der gewohnten Brosch&uuml;re <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/04/bhh-2008.pdf' title='Brosch&uuml;re B&uuml;rgerhaushalt der Stadt Gro&szlig;-Umstadt 2008'>B&uuml;rgerhaushalt der Stadt Gro&szlig;-Umstadt 2008</a> den &#8222;Tag des B&uuml;rgers&#8220; in der Stadthalle Gro&szlig;-Umstadt, bei der nicht nur der Haushaltsentwurf in einem Vortrag pr&auml;sentiert wird, sondern &#8211;&#160;ganz im Sinne des neuen doppischen Haushaltsrecht&#160;&#8211; sich die Verwaltung mit ihren Dienstleistungen bzw. Produkten pr&auml;sentiert und gleichzeitig die damit verbundenen Kosten &ouml;ffentlich macht.</p>
<p>Auch in diesem Jahr wurde wieder diese &bdquo;Verwaltungsmesse&ldquo; durchgef&uuml;hrt: In der Stadthalle pr&auml;sentierten sich alle sechs Fachbereiche und die Stadtwerke u.a. mit Themen wie:</p>
<p>&bull; Was kostet ein Ausbildungsplatz bei der Stadt Gro&szlig;-Umstadt?<br />
&bull; Kulturprogramm 2008 mit Kosten anhand von 3 Beispielen<br />
&bull; Freibad-Geb&uuml;hrenentwicklung<br />
&bull; Beisetzung in einem Friedpark<br />
&bull; Aktuelle Planungen der Verkehrsplanung, Kinderbetreuung, Fl&auml;chennutzungsplanung<br />
&bull; Hausanschl&uuml;sse f&uuml;r Wasser und Abwasser</p>
<p>B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wurde an den Info-St&auml;nden und im anschlie&szlig;enden Forum, in dem speziell der B&uuml;rgerhaushalt 2008 vorgestellt und zur Diskussion gestellt wurde, die Gelegenheit gegeben, eigene Ideen, Vorstellungen und Verbesserungsvorschl&auml;ge zum Haushaltsplan m&uuml;ndlich oder schriftlich einzureichen. </p>
<p>Die von der Verwaltung aufgenommen Vorschl&auml;ge werden dokumentiert und gehen als Vorlage in den Haupt&#8209; und Finanzausschuss. &Uuml;ber die anschlie&szlig;ende Umsetzung (Rechenschaft) werden die Ideengeber, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, sowohl pers&ouml;nlich als auch &ouml;ffentlich informiert.</p>
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		<title>Westhausen (bei Hildburgshausen)</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 16:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Westhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur geplanten Einf&#252;hrung des B&#252;rgerhaushaltes in dem Dorf Westhausen im Heldburger Unterland liegen nur sp&#228;rliche Informationen vor. Lediglich in einem Pressebericht "Westhausen ist mehr als ein h&#252;bsches Dorf" wird &#252;ber Westhausen berichtet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.heldburg.de/' title='Westhausen – Heldbuger Unterland'><img src='/wp-content/uploads/2008/04/westhau2.jpg' height="125" alt='Westhausen – Heldbuger Unterland' /></a> [<a href="http://www.heldburg.de/westhausen/default.htm">Quelle</a>]</p>
<p>Zur geplanten Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerhaushaltes in dem Dorf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westhausen_%28bei_Hildburghausen%29">Westhausen im Heldburger Unterland</a> liegen nur sp&auml;rliche Informationen vor. Lediglich in einem <a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/hildburghausen/hildburghausenlokal/art2480,718148">Pressebericht &#8222;Westhausen ist mehr als ein h&uuml;bsches Dorf&#8220; (Freies Wort | 09.10.2007)</a> wird &uuml;ber Westhausen berichtet.</p>
<p>Wei&szlig; jemand mehr zu berichten? Nutzen Sie dazu einfach die Kommentarfunktion unterhalb dieses Beitrags!</p>
<p>Danke,<br />
Oliver M&auml;rker<br />
(Moderation)</p>
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		<title>Heiligenstadt (PLZ 37308)</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 09:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>

		<category><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Standortdaten
Stadt/Kommune
Name: Heiligenstadt
Postleitzahl: 37308
          Status: &#8544;                   
  

       
       
       [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Standortdaten</h3>
<h4>Stadt/Kommune</h4>
<p><b>Name</b>: Heiligenstadt</p>
<p><b>Postleitzahl</b>: 37308</p>
<p>          <b>Status:</b> &#8544;          <br /></br>         </p>
<p></br>  </p>
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		<title>Neustadt an der Weinstra&#223;e (PLZ 67433)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 19:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>

		<category><![CDATA[Neustadt an der Weinstraße]]></category>

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		<description><![CDATA[Standortdaten
Stadt/Kommune
Name: Neustadt an der Weinstra&#223;e
Postleitzahl: 67433
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    [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Standortdaten</h3>
<h4>Stadt/Kommune</h4>
<p><b>Name</b>: Neustadt an der Weinstra&szlig;e</p>
<p><b>Postleitzahl</b>: 67433</p>
<p>          <b>Status:</b> &#8558;          <br /></br>         </p>
<p></br>  </p>
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		<title>Gro&#223;breitenbach: B&#252;rgerhaushalt wird vorbildlich eingef&#252;hrt</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 15:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Praxis]]></category>

		<category><![CDATA[Großbreitenbach]]></category>

		<category><![CDATA[Kleinstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem der Stadtrat (fast) einstimmig in einem Grundsatzbeschluss im Fr&#252;hjahr 2007 die Einf&#252;hrung des B&#252;rgerbeteiligungshaushaltes bef&#252;rwortet hat, wurde die Bev&#246;lkerung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.stadt-grossbreitenbach.de' title='Wappen von Gro&szlig;breitenbach'><img src='/wp-content/uploads/2008/04/wappen-grosbreitenbach.gif' alt='Wappen von Gro&szlig;breitenbach' /></a></p>
<p>Die Stadt Gro&szlig;breitenbach in Th&uuml;ringen (ca.&#160;2800 Einwohner) hat im vergangenen Jahr 2007 beschlossen, den B&uuml;rgerhaushalt f&uuml;r das Haushaltsjahr 2009 einzuf&uuml;hren. Im <a href="http://www.stadt-grossbreitenbach.de/Frame%20Gro%DFbreitenbach/grossbreitenbach.htm">Internet der Stadt Gro&szlig;breitenbach</a> wird ausf&uuml;hrlich &uuml;ber das Verfahren und den Einf&uuml;hrungsprozess informiert. </p>
<p>Nach dem der Stadtrat (fast) einstimmig in einem Grundsatzbeschluss im Fr&uuml;hjahr 2007 die Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerbeteiligungshaushaltes bef&uuml;rwortet hat, wurde die Bev&ouml;lkerung mithilfe eines <a href="http://www.stadt-grossbreitenbach.de/Web_BHH/Infoblatt.pdf">Informationsblattes [PDF | 793KB]</a> &uuml;ber die m&ouml;gliche Einf&uuml;hrung informiert und mithilfe eines beigelegten Fragebogens um R&uuml;ckmeldung gebeten, ob sie dieses Beteiligungsinstrument begr&uuml;&szlig;en. Dar&uuml;ber hinaus wurde am Rande weiterer &ouml;ffentlicher Veranstaltungen der Dialog mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern &uuml;ber das Beteiligungsverfahren B&uuml;rgerhaushalt gesucht. Das Ergebnis der B&uuml;rgerbefragungen veranlasste den <a href="http://www.stadt-grossbreitenbach.de/Web_BHH/Seite9.htm">Stadtrat am 1.11.2007 einstimmig f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerbeteiligunghaushalt 2009 in der Stadt Gro&szlig;breitenbach zu stimmen</a>.</p>
<p>Neben der vorbildlichen Entscheidungsvorbereitung und Vorlaufzeit, um das Beteiligungsinstrument in der Bev&ouml;lkerung bekannt zu machen und um die Bev&ouml;lkerung um Feedback zum Beteiligungsinstrument zu bitten, ist hervorzuheben, dass die Stadt &uuml;ber die M&ouml;glichkeiten und Grenzen des Beteiligungsinstrumentes ausf&uuml;hrlich informiert. Der zentralste Punkt ist aber, dass die Stadt Gro&szlig;breitenbach vorbildlich Aussagen dazu macht, was mit den Ergebnissen geschehen wird und wie die R&uuml;ckmeldung gestaltet wird:</p>
<p><em>Durch die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes kann jeder B&uuml;rger bei der Gestaltung der Stadt mitreden. Dem Stadtrat werden hierbei konkrete Vorschl&auml;ge und Hinweise f&uuml;r Projekte und deren Finanzierung f&uuml;r das zuk&uuml;nftige Haushaltsjahr gegeben. Dadurch kann sich der Stadtrat an der Priorit&auml;tensetzung der B&uuml;rger und ihrer tats&auml;chlichen Bed&uuml;rfnisse orientieren und diese bei seiner endg&uuml;ltigen Entscheidung ber&uuml;cksichtigen.<br />
Alle Vorschl&auml;ge und Hinweise werden aufgenommen und gepr&uuml;ft. Jeder B&uuml;rger wird benachrichtigt, ob sein Vorschlag in den Haushalt eingebracht werden kann oder nicht.</em></p>
<p>Im Jahr 2008 wird eine B&uuml;rgerhaushaltsbrosch&uuml;re (lesbarer Haushalt) erstellt und an alle Haushalte verteilt. Und die B&uuml;rger/innen werden in einer B&uuml;rgerinformationsveranstaltung informiert und zur Diskussion eingeladen. Nach der Auswertung wird es eine schriftliche R&uuml;ckinfo (= Rechenschaft) an die B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen geben.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>B&#252;rgerhaushalt Castrop-Rauxel</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/beispiele/buergerhaushalt-castrop-rauxel/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 14:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beispiele]]></category>

		<category><![CDATA[Castrop Rauxel]]></category>

		<category><![CDATA[NRW Modellprojekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Castrop-Rauxel nahm von November 2000 bis Juni 2004 an dem von der Bertelsmann Stiftung und dem Innenministerium NRW initiierten Modellprojekt &#8222;Kommunaler B&#252;rgerhaushalt&#8220; teil.
Das Projekt setzte sich zum Ziel, ein Verfahren zur B&#252;rgerbeteiligung bei der Haushaltsaufstellung zu entwickeln, praktisch erproben und dokumentieren. Aufbauend auf diesen Erfahrungen sollte der kommunale Haushalt b&#252;rgern&#228;her und besser verst&#228;ndlich gemacht werden.
Neben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Castrop-Rauxel nahm von November 2000 bis Juni 2004 an dem von der Bertelsmann Stiftung und dem Innenministerium NRW initiierten <a href="http://www.buergerhaushalt.org/tag/nrw-modellprojekt/">Modellprojekt &bdquo;Kommunaler B&uuml;rgerhaushalt&ldquo;</a> teil.</p>
<p>Das Projekt setzte sich zum Ziel, ein Verfahren zur B&uuml;rgerbeteiligung bei der Haushaltsaufstellung zu entwickeln, praktisch erproben und dokumentieren. Aufbauend auf diesen Erfahrungen sollte der kommunale Haushalt b&uuml;rgern&auml;her und besser verst&auml;ndlich gemacht werden.</p>
<p>Neben Castrop Rauxel nahmen die St&auml;dte Emsdetten, Hamm, Hilden, Monheim und Vlotho an diesem Projekt teil.</p>
<p>Aus dem <a href="http://www.bhh.nrw.de/imnrw/docs/publik/zbbhh2.pdf">2. Zwischenbericht der Bertelsmann-Stiftung [PDF | 710KB]</a> erfahren wir: In Castrop-Rauxel fand im Rahmen des Pilotprojektes f&uuml;r die Haushaltsjahre 2003&#8260;2004 eine Beteiligung der B&uuml;rger im Rahmen des Haushaltsplanverfahren statt: 2002 wurde eine Borsch&uuml;re zum Haushalt unter dem Titel &#8222;Keine Panik&#8220; an alle Haushalte verteilt. Neben einem Fragebogen (Bestandteil der Brosch&uuml;re), hatten am 6. Februar 2003 interessierte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Gelegenheit, sich vor Ort &uuml;ber den Haushalt zu informieren&#160;&#8211; vor allem &uuml;ber Sparm&ouml;glichkeiten und&#160;&#8211;ma&szlig;nahmen. In kleinen Gruppen konnten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger Sparma&szlig;nahmen diskutieren und vorschlagen. </p>
<p>Warum Catrop-Rauxel den B&uuml;rgerhaushalt nicht weitergef&uuml;hrt hat, ist unbekannt. Sobald uns mehr Informationen dazu vorliegen, werden wir Sie hier informieren.</p>
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