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Wolfhagen: „Bürger und ihre Wünsche mitnehmen“

Carsten Röhl, der unabhängige Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Wolfhagen, setzt sich laut eines Berichts der Hessisch/Niedersächsichen Allgemeinen Zeitung für die Einführung eines Bürgerhaushaltes ein:
„In Zeiten klammer Kassen ist es für Politik und Verwaltung wichtiger denn je, herauszufinden, an welcher Stelle die Bürger bereit sind, Verzicht zu üben“, sagt Röhl. Ausgelotet werden könne so auch, wo Beteiligung – beispielsweise durch Eigenleistung – angeboten werde. Letzteres könne durch Formulierung als Zielvereinbarung zwischen Stadt und Bürgern festgeschrieben werden.

„Ein Bürgerhaushalt tut das, wovon Politiker gern in Sonntagsreden sprechen: Er nimmt die Bürger und ihre Wünsche mit.“, fasst Röhl zusammen.

Er wolle sich für Wolfshagen am Angebot der Stadt Gross-Umstadt orientieren, die schon seit mehreren Jahren einen Bürgerhaushalt durchführen. Er wolle den Bürgern die Möglichkeit geben, direkt an Entscheidungen mitzuwirken. Das bedeutet aber auch, dass die Verwaltung offen mit Daten, Zahlen, Zielvorstellungen umgehe. Das könne gerade Wolfhagen zugute kommen, wo die Einwohner wenig oder gar nicht in die Etat-Erarbeitung eingebunden seien, mehr oder weniger von außen gesteuert und schließlich vor vollendete Tatsachen gestellt würden.

Link zum Artikel der HNA

Wir haben Wolfshagen mit dem Status „D“ in unsere Karte aufgenommen. Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wird von einer oder mehreren Parteien gefordert, es liegt aber noch kein Ratsbeschluss vor.

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