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	<title>Kommentare zu: Beteiligungsangebot ohne Resonanz</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/beteiligungsangebot-ohne-resonanz/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 22:12:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich vermute, dass mit &quot;nicht gewollt&quot; Politik und / oder Verwaltung gemeint ist. Dass B&#252;rger wollen h&#228;ngt davon ab, ob Politik und Verwaltung wollen, wobei &quot;wollen&quot; relativ ist: Wird die Beteiligung grunds&#228;tzlich gew&#252;nscht? Wird ein B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt? Wenn ja, wird er mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet? (z.B. auch f&#252;r &#214;ffentlichkeitsarbeit?) Und das wichtigste: Wird sich anschlie&#223;end (... nachdem zuvor das Verfahren nach dem Stand der Kunst durchgef&#252;hrt wurde ...) ersnthaft durch Verwaltung und Politik mit den Ergebnissen der B&#252;rgerbeteiligung auseinander gesetzt? Flie&#223;en Ergebnisse in die Entscheidungsfindung ein? Werden B&#252;rgervorschl&#228;ge umgesetzt?

Oliver M&#228;rker
(Redaktion)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute, dass mit &#8222;nicht gewollt&#8220; Politik und/oder Verwaltung gemeint ist. Dass B&uuml;rger wollen h&auml;ngt davon ab, ob Politik und Verwaltung wollen, wobei &#8222;wollen&#8220; relativ ist: Wird die Beteiligung grunds&auml;tzlich gew&uuml;nscht? Wird ein B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt? Wenn ja, wird er mit ausreichenden Ressourcen ausgestattet? (z.B. auch f&uuml;r &Ouml;ffentlichkeitsarbeit?) Und das wichtigste: Wird sich anschlie&szlig;end (&#8230; nachdem zuvor das Verfahren nach dem Stand der Kunst durchgef&uuml;hrt wurde&#160;&#8230;) ersnthaft durch Verwaltung und Politik mit den Ergebnissen der B&uuml;rgerbeteiligung auseinander gesetzt? Flie&szlig;en Ergebnisse in die Entscheidungsfindung ein? Werden B&uuml;rgervorschl&auml;ge umgesetzt?</p>
<p>Oliver M&auml;rker<br />
(Redaktion)</p>
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		<title>Von: Carsten Herzberg</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/beteiligungsangebot-ohne-resonanz/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>Carsten Herzberg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 23:10:46 +0000</pubDate>
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		<description>Nicht gewollt? Von wem? Von Seiten der B&#252;rger oder der Verwaltung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht gewollt? Von wem? Von Seiten der B&uuml;rger oder der Verwaltung?</p>
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		<title>Von: Roland Pareik</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/beteiligungsangebot-ohne-resonanz/comment-page-1/#comment-33</link>
		<dc:creator>Roland Pareik</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 16:01:09 +0000</pubDate>
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		<description>es ist zwar ein Allgemeinplatz, doch immer wieder sollte gefragt werden, ob ein wirklicher Beteiligungsprozess auch gewollt ist.  In K&#246;ln haben wir da eine ganze klare Korrelation, davon einmal abgesehen das sich der K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt trotz der guten Anfangsbeteiligung erst noch bew&#228;hren mu&#223;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es ist zwar ein Allgemeinplatz, doch immer wieder sollte gefragt werden, ob ein wirklicher Beteiligungsprozess auch gewollt ist.  In K&ouml;ln haben wir da eine ganze klare Korrelation, davon einmal abgesehen das sich der K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt trotz der guten Anfangsbeteiligung erst noch bew&auml;hren mu&szlig;.</p>
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		<title>Von: Carsten Herzberg</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/beteiligungsangebot-ohne-resonanz/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>Carsten Herzberg</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 11:10:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich sehe aufsuchene Ansprache als einen Teil der &#214;ffentlichkeitsarbeit an. Meine Message ist aber auch: nur Flugbl&#228;tter und Brosch&#252;ren locken den B&#252;rger/die B&#252;rgerin nicht hinter dem Ofen vor.

Beste Gr&#252;&#223;e!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe aufsuchene Ansprache als einen Teil der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit an. Meine Message ist aber auch: nur Flugbl&auml;tter und Brosch&uuml;ren locken den B&uuml;rger/die B&uuml;rgerin nicht hinter dem Ofen vor.</p>
<p>Beste Gr&uuml;&szlig;e!</p>
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		<title>Von: Redaktion</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/beteiligungsangebot-ohne-resonanz/comment-page-1/#comment-31</link>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 08:56:44 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Herr Herzberg, wie beurteilen Sie die Relevanz von &#214;ffentlichkeitsarbeit? Ist das nicht auch ein wichtiger Erfolgsfaktor, die Mobilisierung der &#214;ffentlichkeit?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Herzberg, wie beurteilen Sie die Relevanz von &Ouml;ffentlichkeitsarbeit? Ist das nicht auch ein wichtiger Erfolgsfaktor, die Mobilisierung der &Ouml;ffentlichkeit?</p>
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		<title>Von: Carsten Herzberg</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/beteiligungsangebot-ohne-resonanz/comment-page-1/#comment-30</link>
		<dc:creator>Carsten Herzberg</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 17:06:31 +0000</pubDate>
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		<description>Die Erfahrung der geringen Beteiligung teilen viele St&#228;dte. Bei den Potsdamer B&#252;rgerforen war es z.B. in diesem Jahr nicht anders (15-20 B&#252;rger je Forum, plus Verwaltung etc.). Mir hat der Beitrag trotzdem gut gefallen, vor allem, weil er ehrlich ist und nicht nur Jubelmeldungen verbreitet. 

F&#252;r die Mobilisierung von B&#252;rgern/B&#252;rgerinnen sind meines Erachtens zwei Dinge grundlegend:

1) Gibt es eine Bewegung von unten, die einen B&#252;rgerhaushalt einfordert und mit der gemeinsam f&#252;r das Verfahren geworben und mobilisiert werden kann?

2) Bei den meisten Beispielen des B&#252;rgerhaushalts ist dies nicht der Fall. Die Verfahren werden von oben (der Verwaltung) eingef&#252;hrt und die B&#252;rger/B&#252;rgerinnen werden nicht selten &#252;berrascht. 

Ein zentrales Problem liegt darin, dass der Begriff &quot;B&#252;rgerhausahlt&quot; sich nicht selbst erkl&#228;rt: Formen der Mobilisierung, die bei anderen Verfahren (z.B. Diskussion von Nahverkehrspl&#228;nen) erfolgreich sind, versagen hier. Als ein  geeignetes Instrument sehe ich von daher, die aufsuchende Ansprache an. Das bedeutet, dorthin zu gehen, wo sich B&#252;rger/B&#252;rgerinnen aufhalten, um dort  f&#252;r eine Teilhabe am B&#252;rgerhaushalt zu werben. Geeignete Orte w&#228;ren: Einkaufszentren, Bahnh&#246;fe, aber auch Jugendzentren, Stadtteiltreffs etc.

Nat&#252;rlich ist der Aufwand f&#252;r ein solches Vorgehen ungleich h&#246;her. Meistens sind Verwaltung/Politik nicht bereit, f&#252;r Partizipation Ausgaben in der notwendigen H&#246;he zu t&#228;tigen. Es ist weitaus akzeptierter teure Gutachten f&#252;r z.B. st&#228;dtische Bauvorhaben oder f&#252;r interne Umstrukturierungen zu finanzieren. Der Erfolg von Berlin-Lichtenberg, wo u.a. eine aufsuchende Ansprache praktiziert wurde, zeigt jedoch, dass diese Ausgaben sich lohnen k&#246;nnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Erfahrung der geringen Beteiligung teilen viele St&auml;dte. Bei den Potsdamer B&uuml;rgerforen war es z.B. in diesem Jahr nicht anders (15&#8211;20 B&uuml;rger je Forum, plus Verwaltung etc.). Mir hat der Beitrag trotzdem gut gefallen, vor allem, weil er ehrlich ist und nicht nur Jubelmeldungen verbreitet. </p>
<p>F&uuml;r die Mobilisierung von B&uuml;rgern/B&uuml;rgerinnen sind meines Erachtens zwei Dinge grundlegend:</p>
<p>1) Gibt es eine Bewegung von unten, die einen B&uuml;rgerhaushalt einfordert und mit der gemeinsam f&uuml;r das Verfahren geworben und mobilisiert werden kann?</p>
<p>2) Bei den meisten Beispielen des B&uuml;rgerhaushalts ist dies nicht der Fall. Die Verfahren werden von oben (der Verwaltung) eingef&uuml;hrt und die B&uuml;rger/B&uuml;rgerinnen werden nicht selten &uuml;berrascht. </p>
<p>Ein zentrales Problem liegt darin, dass der Begriff &#8222;B&uuml;rgerhausahlt&#8220; sich nicht selbst erkl&auml;rt: Formen der Mobilisierung, die bei anderen Verfahren (z.B. Diskussion von Nahverkehrspl&auml;nen) erfolgreich sind, versagen hier. Als ein  geeignetes Instrument sehe ich von daher, die aufsuchende Ansprache an. Das bedeutet, dorthin zu gehen, wo sich B&uuml;rger/B&uuml;rgerinnen aufhalten, um dort  f&uuml;r eine Teilhabe am B&uuml;rgerhaushalt zu werben. Geeignete Orte w&auml;ren: Einkaufszentren, Bahnh&ouml;fe, aber auch Jugendzentren, Stadtteiltreffs etc.</p>
<p>Nat&uuml;rlich ist der Aufwand f&uuml;r ein solches Vorgehen ungleich h&ouml;her. Meistens sind Verwaltung/Politik nicht bereit, f&uuml;r Partizipation Ausgaben in der notwendigen H&ouml;he zu t&auml;tigen. Es ist weitaus akzeptierter teure Gutachten f&uuml;r z.B. st&auml;dtische Bauvorhaben oder f&uuml;r interne Umstrukturierungen zu finanzieren. Der Erfolg von Berlin-Lichtenberg, wo u.a. eine aufsuchende Ansprache praktiziert wurde, zeigt jedoch, dass diese Ausgaben sich lohnen k&ouml;nnen.</p>
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