Beitrag

Interview: „Hat sich der Bürgerhaushalt durchgesetzt oder bleibt er ein Experimentierfeld der Kommunalpolitik?“

Im Interview mit der Märkischen Allgemeinen spricht Christian Wilhelm von der Servicestelle „Kommunen in der einen Welt“ (InWent) über den Bürgerhaushalt als Instrument in der Kommunalpolitik. Im Rahmen seiner Arbeit bei der Servicestelle, die die Seite Buergerhaushalt.de mit ins Leben gerufen hat, begleitet Christian Wilhelm die Entwicklung des Thema Bürgerhaushalt bereits seit längerem.

Reden die Bürger wirklich mit bei den Bürgerhaushalten oder bekommen sie nur Häppchen vorgeworfen?

Wilhelm: Es gibt unterschiedliche Systeme – je nachdem, was man bezweckt. Die Städte können ihre Haushalte in Teilen oder als Ganzes zur Disposition stellen. In Köln wurden zum Beispiel bestimmte Bereiche ausgesucht. Es kamen dann 5000 Vorschläge. Das sind ungeheuer viele. So wird auf Missstände aufmerksam gemacht, die sonst nicht gesehen wurden. Wenn Jüterbog 5000 Euro einstellt, ist das zwar eine magere Summe. Aber es geht nicht nur ums Geld, sondern darum, dass Politik und Verwaltung erkennen, wo den Bürgern der Schuh drückt.
[…]

Das vollständige Interview in der Märkischen Allgemeinen >>>

ausdrucken Kommentar schreiben

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 5.00 von 5)
Loading ... Loading ...
Kommentar hinterlassen: