<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Trier: erste Beteiligungsphase abgeschlossen</title>
	<atom:link href="http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/trier-erste-beteiligungsphase-abgeschlossen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/trier-erste-beteiligungsphase-abgeschlossen/</link>
	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
	<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 21:52:04 +0100</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
		<item>
		<title>Von: Wolfgang Schmitt</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/trier-erste-beteiligungsphase-abgeschlossen/comment-page-1/#comment-13853</link>
		<dc:creator>Wolfgang Schmitt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 14:28:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.buergerhaushalt.org/?p=1582#comment-13853</guid>
		<description>Der ber&#252;hmte franz&#246;sische Staatsmann und Kardinal Armand-jean du Plessing Herzog von Richellieu (1585 - 1642) sagte einmal:
&quot;Der Haushalt ist der Nerv des Staates. Daher muss er den profanen Augen der Untetanen entzogen werden&quot;.
Diese Maxime scheint bis heute auch in Trier noch zu gelten. Man erwartet von dem Projekt B&#252;rgerhaushalt mehr Transparenz in den oft nicht leicht verst&#228;ndlichen Haushaltangelegenheiten neuen Schwung und unb&#252;rokratische Vorgehensweisen.B&#252;rgerhaushalt, B&#252;rgerbeteiligung oder Partizipativer Haushalt bedeutet die Einbeziehung des B&#252;rgers an der st&#228;dtischen Haushalts- und Finanzplanung vor der Beschlussfassung durch den Gemeinderat, mit der M&#246;glichkeit verbindlicheEntscheidungen zu treffen und diese zu kontrollieren ohne Interessenzugeh&#246;rigkeit der Parteien. Das Modell des B&#252;rgerhaushaltes K&#246;ln wurde, wie aus der Presse bekannt, von der Stadt Trier &#252;bernommen. K&#246;ln und Mainz haben die Pflichtausgaben und freiwilligen Ausgaben in dem B&#252;rgerhaushalt &#252;bernommen. Trier schweigt bis heute &#252;ber die freiwilligen Ausgaben. Bei den freiwilligen Ausgaben bestehen gr&#246;&#223;ere Gestaltungsspielr&#228;ume. Es ist entscheident, dass die tats&#228;chlichen Verwendung der Haushaltsmittel f&#252;r alle Interessierten transparent und nachvollziehbar ist und interessierte B&#252;rgerinnen und B&#252;rger st&#228;rker in die Betrachtungen einbezogen werden.Es geht also um Partizipation, Tranzparentz und Rechenschaftspflicht.Auch die Vorgehensweise der Stadt Trier ist nicht professionell.In K&#246;ln und Mainz sind die B&#252;rgher in einer Auftaktveranstaltung &#252;ber den B&#252;rgerhaushalt unterrichtet worden. Sp&#228;ter wurden in Mainz und K&#246;ln nochmalin den einzelnen Stadtteilen Informationsveranstaltungen abgehalten. Mit diesen Veranstaltungen hat man auch die B&#252;rger erreicht die sich nie in der Politik eingemischt haben.Die Beteiligungsformen wurden in Mainz und K&#246;ln so gestaltet dass alle sozialen Gruppen Zugang haben und Verantwortung &#252;bernehmen k&#246;nnen.In Mainz  haben verschiedene Vereine und Institutionen zusammen mit der Verwaltung den B&#252;rgerhaushalt vorbereitet. Zu diesen Gruppen geh&#246;ren Einzelpersonen aus verschiedenen Parteien, und Institionen sowie anderen Gruppen wie z.B. Attac an. Es wurden auch Faltbl&#228;tter verfasst und an alle Haushalte verteilt. In Trier wurden weder Vereine noch Institutionen die sich im Vorfeld bei Herrn Loosen Bach (Koordinator des B&#252;rgerhaushalts) zur Verf&#252;gung gestellt haben, ber&#252;cksichtigt um im Vorfeld zusammen mit der Verwaltung den B&#252;rgerhaushalt vorzubereiten.Bedauerlich ist es, dass es die Stadt Trier es ablehnt, &#252;ber das Projekt B&#252;rgerhaushalt in der &#214;ffentlichkeit zu diskutieren. Man hatja f&#252;r das Projekt 50 000 € und kann ausw&#228;rtige Beratung anfordern. Der Beginn des B&#252;rgerhaushalt in Trier wurde von Herrn Oberb&#252;rgermeisterKLaus Jensen mit f&#252;nf Sternen und als Pilotprojekt er&#246;ffnet.In Trier ist der B&#252;rgerhaushalt in der jetzigen Form aber nicht einmal ein Mittel zur Demokratisierung, sondern lediglich ein weiteres Element unverbindlicher &quot;B&#252;rgerbeteiligung&quot; um Meinungen und Stimmen abzufragen ohne Dominanz der etablierten Parteien und der herrschenden neoliberalen Ideologien in Frage zu stellen. Von einem wirklichen B&#252;rgerhaushalt k&#246;nnte man erst sprechen, wenn die Bev&#246;lkerung auch die M&#246;glichkeit hat &#252;ber die gesammten Ausgaben (Freie Leistungen)zu entscheiden, zuvor gef&#228;llte Entscheidungen zu korrigieren, Verztr&#228;ge zu durchleuchten und zu k&#252;ndigen, die Umsetzung von Beschl&#252;ssen zu begleiten und kontrollieren. Der B&#252;rgerhaushalt auf Trierer Art ist im Kern eine  Meinungsumfrage, allerdings nicht repr&#228;sentativ.

Wolfgang Schmitt Sprecher der &quot;Freien Linken Trier &quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der ber&uuml;hmte franz&ouml;sische Staatsmann und Kardinal Armand-jean du Plessing Herzog von Richellieu (1585&#160;&#8211; 1642) sagte einmal:<br />
&#8222;Der Haushalt ist der Nerv des Staates. Daher muss er den profanen Augen der Untetanen entzogen werden&#8220;.<br />
Diese Maxime scheint bis heute auch in Trier noch zu gelten. Man erwartet von dem Projekt B&uuml;rgerhaushalt mehr Transparenz in den oft nicht leicht verst&auml;ndlichen Haushaltangelegenheiten neuen Schwung und unb&uuml;rokratische Vorgehensweisen.B&uuml;rgerhaushalt, B&uuml;rgerbeteiligung oder Partizipativer Haushalt bedeutet die Einbeziehung des B&uuml;rgers an der st&auml;dtischen Haushalts&#8209; und Finanzplanung vor der Beschlussfassung durch den Gemeinderat, mit der M&ouml;glichkeit verbindlicheEntscheidungen zu treffen und diese zu kontrollieren ohne Interessenzugeh&ouml;rigkeit der Parteien. Das Modell des B&uuml;rgerhaushaltes K&ouml;ln wurde, wie aus der Presse bekannt, von der Stadt Trier &uuml;bernommen. K&ouml;ln und Mainz haben die Pflichtausgaben und freiwilligen Ausgaben in dem B&uuml;rgerhaushalt &uuml;bernommen. Trier schweigt bis heute &uuml;ber die freiwilligen Ausgaben. Bei den freiwilligen Ausgaben bestehen gr&ouml;&szlig;ere Gestaltungsspielr&auml;ume. Es ist entscheident, dass die tats&auml;chlichen Verwendung der Haushaltsmittel f&uuml;r alle Interessierten transparent und nachvollziehbar ist und interessierte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger st&auml;rker in die Betrachtungen einbezogen werden.Es geht also um Partizipation, Tranzparentz und Rechenschaftspflicht.Auch die Vorgehensweise der Stadt Trier ist nicht professionell.In K&ouml;ln und Mainz sind die B&uuml;rgher in einer Auftaktveranstaltung &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt unterrichtet worden. Sp&auml;ter wurden in Mainz und K&ouml;ln nochmalin den einzelnen Stadtteilen Informationsveranstaltungen abgehalten. Mit diesen Veranstaltungen hat man auch die B&uuml;rger erreicht die sich nie in der Politik eingemischt haben.Die Beteiligungsformen wurden in Mainz und K&ouml;ln so gestaltet dass alle sozialen Gruppen Zugang haben und Verantwortung &uuml;bernehmen k&ouml;nnen.In Mainz  haben verschiedene Vereine und Institutionen zusammen mit der Verwaltung den B&uuml;rgerhaushalt vorbereitet. Zu diesen Gruppen geh&ouml;ren Einzelpersonen aus verschiedenen Parteien, und Institionen sowie anderen Gruppen wie z.B. Attac an. Es wurden auch Faltbl&auml;tter verfasst und an alle Haushalte verteilt. In Trier wurden weder Vereine noch Institutionen die sich im Vorfeld bei Herrn Loosen Bach (Koordinator des B&uuml;rgerhaushalts) zur Verf&uuml;gung gestellt haben, ber&uuml;cksichtigt um im Vorfeld zusammen mit der Verwaltung den B&uuml;rgerhaushalt vorzubereiten.Bedauerlich ist es, dass es die Stadt Trier es ablehnt, &uuml;ber das Projekt B&uuml;rgerhaushalt in der &Ouml;ffentlichkeit zu diskutieren. Man hatja f&uuml;r das Projekt 50&#160;000&#160;&#8364; und kann ausw&auml;rtige Beratung anfordern. Der Beginn des B&uuml;rgerhaushalt in Trier wurde von Herrn Oberb&uuml;rgermeisterKLaus Jensen mit f&uuml;nf Sternen und als Pilotprojekt er&ouml;ffnet.In Trier ist der B&uuml;rgerhaushalt in der jetzigen Form aber nicht einmal ein Mittel zur Demokratisierung, sondern lediglich ein weiteres Element unverbindlicher &#8222;B&uuml;rgerbeteiligung&#8220; um Meinungen und Stimmen abzufragen ohne Dominanz der etablierten Parteien und der herrschenden neoliberalen Ideologien in Frage zu stellen. Von einem wirklichen B&uuml;rgerhaushalt k&ouml;nnte man erst sprechen, wenn die Bev&ouml;lkerung auch die M&ouml;glichkeit hat &uuml;ber die gesammten Ausgaben (Freie Leistungen)zu entscheiden, zuvor gef&auml;llte Entscheidungen zu korrigieren, Verztr&auml;ge zu durchleuchten und zu k&uuml;ndigen, die Umsetzung von Beschl&uuml;ssen zu begleiten und kontrollieren. Der B&uuml;rgerhaushalt auf Trierer Art ist im Kern eine  Meinungsumfrage, allerdings nicht repr&auml;sentativ.</p>
<p>Wolfgang Schmitt Sprecher der &#8222;Freien Linken Trier &#8222;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

