Freiburg

 

Freiburg: Zwischenbilanz des Beteiligungshaushaltes 2008

Pressemitteilung, Freitag, 4. Juli 2008
Lokale Agenda 21 Freiburg
Projektgruppe Beteiligungshaushalt
Zwischenbilanz des Beteiligungshaushaltes 2008

Zwischenbilanz des Beteiligungshaushaltes 2008
Mit der „Stadtkonferenz“ vom 20./21. Juni ist im ersten Freiburger Beteiligungshaushalt die Phase der Beratung durch die BürgerInnen zu Ende gegangen. Gespannt warten viele, die sich daran beteiligten, nun darauf, wie es weitergeht. Gespannt ist auch die „Projektgruppe Beteiligungshaushalt“ der Lokalen Agenda 21 Freiburg, die als parteiübergreifendes Gremium seit 2004 für das Beteiligungsverfahren wirbt und in den vergangenen Monaten genau beobachtet hat, wie ihr „Kind“ das Laufen lernte. Nun steht an, die vielen Beiträge der BürgerInnen zu dokumentieren, in den Gemeinderat einzubringen, dort über die Ergebnisse zu diskutieren – auch über das Verfahren selbst – und zu klären, wie es mit dem Beteiligungshaushalt weitergehen soll.

Zeit für eine Zwischenbilanz!
Alles in allem hat sich das „Kind“ gut entwickelt, meinen die Mitglieder der Projektgruppe Beteiligungshaushalt.

Das verwaltungsinterne „Team Beteiligungshaushalt“, das erst im Oktober 2007 nach dem Gemeinderatsbeschluss seine Arbeit aufnehmen konnte, hat in kürzester Zeit eine Herkules-Aufgabe bewältigt. Mit viel Energie, Fachkompetenz und Kreativität haben VerwaltungsmitarbeiterInnen gemeinsam mit den externen ModeratorInnen ein umfangreiches Beteiligungsverfahren entwickelt und durchgeführt. Innerhalb der von Gemeinderat und Verwaltung dem Verfahren gesetzten Grenzen ist sehr viel geleistet und erreicht worden.

Hier ist zunächst die Informationsphase zu nennen, in der fast alle Stadtteile mit einem Infobus angefahren, eine Informationsbroschüre an die Haushalte verteilt und verschiedene Informationsveranstaltungen durchgeführt wurden. Das Team hat darüber hinaus auch eine Reihe weiterer Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit professionell eingesetzt – der Clou war vielleicht die mit dem Beteiligungshaushalt-Logo geschmückte Straßenbahn.

Dazu eine Konsultationsphase, die bereits ein respektables Spektrum an Beteiligungsangeboten für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen aufwies. Mehrere Tausend BürgerInnen haben sich erfreulicherweise darauf eingelassen und sich teils viel Zeit genommen. Sowohl die Bürgerumfrage als auch der Online-Haushaltsrechner gaben interessante Hinweise auf den Bürgerwillen. Aber insbesondere die Stadtkonferenz sieht die Projektgruppe als ausgesprochen gelungen an: mit relativ gemischter Teilnehmerschaft, in angenehmer Atmosphäre, schnell, abwechslungsreich, spannend, konzentriert, effektiv.

Auf dem Erreichten kann man aufbauen. Und beim nächsten Zyklus im Jahr 2010 wieder ein Stückchen mehr Demokratie wagen, wünscht sich die Projektgruppe.

Dafür muss bereits im kommenden Herbst eine öffentliche Debatte beginnen – denn schließlich muss in den nächsten Hauhalt (2009⁄2010) auch ausreichend Geld für den nächsten Beteiligungshaushalt (zum Doppelhaushalt 2011⁄2012) eingestellt werden.

Diese öffentliche Debatte möchte die Projektgruppe mit diesem Diskussionsbeitrag anstoßen. Was wünschen wir, was empfehlen wir für die nächste Zeit? Im Folgenden nur eine Auswahl der uns wichtigsten Aspekte:

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Bürgerhaushalte starten in neue Runde

Zurzeit starten einige Bürgerhaushalte in eine neue Runde. Dabei wird deutlich, wie vielfältig Bürgerhaushalte umgesetzt werden. Zunehmend spielt dabei das Internet als Informations‑, Beteiligungs‑ und Dokumentationsmedium eine Rolle, wobei medienübergreifend das Internet mit anderen Beteiligungsformaten wie zum Beispiel Bürgerversammlungen verknüpft wird.

Landau: In Landau startet zurzeit der 2. Bürgerhaushalt. Wieder werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert Vorschläge für den Haushalt – diesmal für 2009 – einzureichen. Mithilfe des Internet wird das gesamte Verfahren abgebildet: Es wird über den Verlauf und die Ziele der Beteiligung informiert und ein Formular für Vorschläge zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verfügung gestellt. Die schriftlich eingereichten Vorschläge und die Ergebnisse der Vorschlagsprüfung (Stellungnahmen der Verwaltung) werden anschließend im Internet veröffentlicht. Das gesamte Verfahren wird – wenn auch mit recht minimalistischen Mitteln – im Internet abgebildet. Einzig die Rechenschaft scheint etwas dürftig auszufallen. [ www.landau.de >>>]

Potsdam: Auch in Potsdam startete der 2. Bürgerhaushalt: Am 9. Juli 2008 findet die Auftaktveranstaltung für den Bürgerhaushalt 2009 statt, die gleichzeitig auch die Abschlussveranstaltung für den Bürgerhaushalt 2008 darstellt: Neben der Rechenschaftslegung zum Umgang mit den Bürgervorschlägen aus dem Bürgerhaushalt 2008 wird über den Beteiligungsprozess an dem Haushaltsplanungsverfahren für das kommende Jahr informiert, über die verschiedenen Formen der Beteiligungsangebote, insbesondere über die Internet-Plattform zum Austausch von
Vorschlägen, Ideen und Fragen. Vorbildlich ist, dass in einer Broschüre – wenn auch etwas textlastig – den Bürgeirnnen und Bürgern das dem Verfahren zugrundegelegte Konzept und der Ablauf erläutert wird: Von der Information –> Konsultation mit Vorschlagssammlung, Priorisierung, Bearbeitung der Vorschläge und Votierung –> Entscheidung der Politik bis hin zur –> Rechenschaftsphase) [zum Bürgerhaushalt Potsdam >>>]

Jena: Auch in Jena geht die Beteiligung über die Verteilung von Mehreinnahmen weiter. Lesen Sie hier zu mehr im dem Beitrag „Liebe Bürgerinnen und Bürger – wohin mit dem Überschuss?“ >>>

Lichtenberg: Der Berliner Bezirk Lichtenberg startet mit dem 4. Bürgerhaushalt. Dazu wurde im Netz ein Vorschlagseingabe‑ und bewertungssystem freigeschaltet. Lesen Sie hierzu mehr in dem Beitrag „Lichtenberg: 4. Bürgerhaushalt gestartet“ >>>

Freiburg: In die letzte Beteiligungsrunde ging der medienübergreifende Bürgerhaushalt zum Doppelhaushalt 2009⁄2010 in Freiburg. In Freiburg beruhte die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im ersten Bürgerhaushalt auf drei Säulen: Auf einer Befragung von 5500 Haushalten im Jahr 2007, auf einer Online-Beteiligungsphase im Frühjahr 2008 und zum Abschluss am 20. und 21. Juni auf einer Stadtteilkonferenz. [zum Beteiligungshaushalt Freiburg >>>]

Köln: In Köln hat der Rat der Stadt in dieser Woche über die 300 bestbewerten Bürgervorschläge beraten und entschieden. Die Verwaltung bereitet zurzeit den Rechenschaftsbericht und eine detaillierte Rückmeldung zu den bestbewerten Vorschlägen im Internet vor – dort werden die fachlichen Stellungnahmen aus der Verwaltung und die Voten aus den politischen Gremien zu jedem Vorschlag veröffentlicht werden. [zum Bürgerhaushalt Köln >>>]

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„Berlin08 – Festival für junge Politik“ auch mit dem Thema Bürgerhaushalt

Vom 13. bis 15. Juni 2008 findet das Festival „Berlin08 – Festival für junge Politik“ in Berlin statt. Es werden mehr als 500 Veranstaltungen für die jugendlichen Teilnehmer/innen geboten. In Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge, Aktionen, Spiele oder Musik können sie sich mit Themen wie Politik im Web, Religion und Politik, Jugendgewalt, Globalisierung, Umwelt oder Kultur auseinandersetzen.

Auch das Thema Bürgerhaushalt wird in zwei Veranstaltungen angeboten. So bieten die Bundeszentrale für politische Bildung und InterSocial e.V. ein Planspiel „Planspiel: Bürgerhaushalt. Mitentscheiden in der Kommune?“ an: „Wollt ihr mitentscheiden, wofür die Kommune das Geld ausgibt? Wollt ihr Einfluss nehmen auf eure Umgebung und mitgestalten können? Im Planspiel schlüpt Ihr in die Rollen der Bürger/innen und Verwaltung, entwickelt Vorschläge und diskutiert, wofür das Stadtbudget ausgegeben wird!“ .

Ein weiterer Workshop wird von der Initiative „Jugend im Haushalt – mit uns ist zu rechnen“ unter dem Titel „Jugend rechnet mit im Freiburger Beteiligungshaushalt“ angeboten: „Die Stadt Freiburg hat sich in diesem Jahr dafür entschieden, die Bürger beim nächsten Haushalt mitentscheiden zu lassen und startete mit einer Umfrage, bei der Jugendliche nicht befragt wurden. Deshalb hat sich die Initiative ‚Jugend im Haushalt‘ bestehend aus Vertretern der veschiedenen Jugendorgansisationen gegründet, um Jugendliche bei der Zukunftsgestaltung ihrer Stadt zu unterstützen. Dabei haben wir viele Erfahrungen gemacht bei Infoveranstaltungen und Seminartagen. Darüber hinaus haben wir Videostatements von Jugendlichen gesammelt, wofür sie die städtischen Gelder ausgeben würden und was sie in der Stadt Freiburg verändern wollen. Eine spannende und oft anstrengende Arbeit. Und am Ende – lohnenswert?“

Berlin 08 ist eines der vielen Projekte und Initiativen ⅾ es „Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung“. Es steht unter dem Motto „Nur wer was macht, kann auch verändern!“. die Träger und Initiatoren des Aktionsprogramms sind das Bundesministerium für Familien,Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), die Bundeszentrale für politisch e Bildung/bpb und der Deutsche Bundesjugendring (DBJR).

Programm Berlin08 zum Download [PDF 2,4 MB] >>>

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Freiburg: Erste Ergebnisse der Online-Plattform zum Beteiligungshaushalt

  • Soziale Themen Schule und Bildung, Kinderbetreuung, bei Gewichtung am höchsten eingestuft
  • Fast 1300 individuelle Haushalte mit zahlreichen Begründungen registriert
  • Rund 750 Einträge in verschiedene Foren zu unterschiedlichen Themen gesetzt

Nach vier Wochen intensiver Diskussion und der Erstellung von fast 1.300 Haushalten ist das Online‑ Beteiligungsverfahren seit einer Woche beendet. Insgesamt haben sich 1.861 Teilnehmerinnen und Teilnehmer registriert, 757 Beiträge wurden in den verschiedenen Foren eingestellt. Damit ist der zweite Baustein des Gesamtverfahrens „Beteiligungshaushalt 2009⁄2010“ nun abgeschlossen. Bereits Anfangs des Jahres gab es zu dem Thema „Gewichtung städtischer Finanzen“ eine repräsentative Bürgerumfrage, im kommenden Juni wird im Rahmen des Beteiligungshaushaltes noch die Stadtkonferenz stattfinden. Ähnlich wie bei der Bürgerumfrage sind auch im Ranking des Online-Rechners die Themen Schule (insg. 111 Prozent), Kinderbetreuung (108 Prozent) und Bildung (107 Prozent) als die drei Top-Themen platziert worden. Durch breite Überschneidungen bei den Ergebnissen konnten damit bei beiden Erhebungen ähnliche Präferenzen festgestellt werden.

Für die Verwaltung, die mit der Online-Plattform zum Beteiligungshaushalt Neuland betreten hat, hat sich dieses Instrument bewährt: „Mit 1.300 registrierten Haushalten wurden unsere Erwartungen leicht übertroffen. Aber auch die Anzahl und Tiefe der Beiträge in den Diskussionsforen sind ein wertvoller Beitrag im Gesamtverfahren,“ so Annette Schubert, Projektleiterin und persönliche Referentin des Oberbürgermeisters heute vor der Presse. Gemeinsam mit Rolf Lührs, der für die Online-Moderation und die Administration der Plattform durch die Hamburger Firma TuTech Innovation GmbH verantwortlich zeichnet, zeigte sie sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Verglichen mit dem Verfahren in der Millionenstadt Hamburg, wo insgesamt etwa 3.000 Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben, ist die Beteiligung hier in Freiburg ein gutes Ergebnis. Interessanterweise waren auch in Hamburg die Themen Bildung und Kinderbetreuung auf den obersten Plätzen zu finden.“

Beeindruckt waren Rolf Lührs und sein Team insbesondere von der Tiefe der abgegebenen Begründungen auf der Website: „Viele UserInnen haben sich die Mühe gemacht, ihren Haushalt sehr differenziert zu begründen. Das zeigt, dass sich die meisten sehr ernst mit der Materie auseinandergesetzt haben. So haben sich der Haushaltsrechner und die Diskussionsforen in idealer Weise ergänzt.“ Der starke Vorteil der Online-Beteiligung mit interessanten, facettenreichen Dialogen und einem schnellen Austausch der Bürgerinnen und Bürger habe sich bestätigt. Annette Schubert kündigte an, dass in den nächsten Wochen die gesamten Begründungen und Arbeitsergebnisse strukturiert aufgearbeitet werden, damit sie im Endergebnis neben der Bürgerumfrage und der noch stattfindenden Stadtkonferenz in die Haushaltsberatungen eingebracht werden können. Die Plattform ist weiterhin einsehbar, so dass auf www.freiburg.de/beteiligung die Auswertung und der Gang der Diskussion weiterhin nachgelesen werden kann.

Rolf Lührs konnte am heutigen Freitag auch weitere Informationen zur Struktur der Teilnehmenden auf der Online-Plattform liefern, weil von den 1.861 registrierten Nutzerinnen und Nutzern 83 Prozent ihre soziodemografischen Daten angegeben haben: Positiv hervorzuheben ist die hohe Beteiligung von Frauen an der Diskussion im Internet: 38,5 Prozent der Registrierten waren weiblich, was im Vergleich zu online‑ Verfahren in anderen Städten eine erfreuliche Steigerung darstellt. Rund 9 Prozent der Teilnehmenden verfügen über einen Migrationshintergrund.

Die größte Altersgruppe waren die 30‑ bis 44-Jährigen mit 37,2 Prozent, gefolgt von den 45‑ bis 64-Jährigen mit 32,4 Prozent und der Altersgruppe 65 Jahre und höher mit 4,9 Prozent. Jugendliche unter 17 Jahren haben sich mit 5,1 Prozent an der Diskussion beteiligt, bei den 18‑ bis 29-Jährigen waren es 20,4 Prozent. Bemerkenswert war auch, dass viele Familien bei der Internetbeteiligung mitgemacht haben (39 Prozent), gefolgt von Haushalten ohne Kinder, (32 Prozent) und 24,3 Prozent Singlehaushalten. Alleinerziehende machten einen Anteil von 3,9 Prozent aus.

Mit 57,7 Prozent waren über die Hälfte der Registrierten ganztägig berufstätig, 17 Prozent SchülerInnen, Studierende oder Auszubildende sind auf das Verfahren aufmerksam geworden. Bei den Angaben zum Bildungsgrad gaben 52, 5 Prozent an, über einen Hochschulabschluss, 32 Prozent über eine Fachhochschulreife, 9,7 Prozent über die Mittlere Reife und 5,7 Prozent über einen Hauptschulabschluss zu verfügen.

Sowohl beim Haushaltsrechner als auch bei den Diskussionsforen konnten Rolf Lührs und sein Team eine differenzierte Herangehensweise der Besucherinnen und Besucher der Plattform feststellen: „Mehr als die Hälfte der Registrierten haben einen Haushalt abgegeben, bei dem mindestens elf Haushaltsposten verändert wurden. Haushalte mit wenigen drastischen Angaben gab es selten, so dass sich eine moderate Umschichtung der Mittel durchgesetzt hat.“ Nicht zu übersehen war für Lührs auch der kritische Umgang vieler Teilnehmenden mit dem Verfahren selber: „In Hamburg gab es dem Verfahren gegenüber eine positivere Grundstimmung als hier in Freiburg. Allerdings gab es in dem Freiburger Verfahren auch eine insgesamt intensivere Diskussion.“

Ausführlich diskutiert wurde in den verschiedensten Foren. So wurden neben der Live Diskussion mit der Gender-Expertin Prof. Christine Färber zum Thema Chancengleichheit die Themen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Frauen und Altersarmut und die Förderung von Jungen in der Schule in verschiedenen Foren differenziert erörtert. Im Forum Begründungen wurden alle den Haushalt betreffenden Themenfelder diskutiert, zum Beispiel zu ÖPNV-Linien, Förderung der Wirtschaft oder das Theater. Die Teilnehmenden haben das Thema Gender Budgeting in den einzelnen Haushaltsposten und Themenfeldern anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag erörtert und Anregungen gegeben. Der Stadt Freiburg und der Landesstiftung war es in diesem Verfahren ein Anliegen, die Lebensverhältnisse von Männern und Frauen bei der Diskussion um die Gewichtung der städtischen Leistungen zu verdeutlichen.

Aus den meisten dieser Themen entstanden sogenannte „Wikis“, die als gemeinsam erarbeitetes Ergebnis festgehalten wurden. In vielen Einträgen sei auch der Wunsch nach mehr Detailinformationen zu einzelnen Haushaltsposten formuliert worden, um noch tiefer in die Thematik einsteigen zu können, erklärte Rolf Lührs.

Abschließend legte Lührs noch einmal Wert auf die Feststellung, dass die Plattform mit Foren und Haushaltsrechner ein hochgradig transparentes Verfahren darstelle. Verschiedene Versuche, das Ergebnis in die eine oder andere Richtung zu lenken, wurden festgestellt und haben sich am Ende durch die große Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer von selbst bereinigt. Zu guter letzt sei es auch fast nie zu Überschreitungen der Spielregeln gekommen. „Die Diskussionen waren zwar hart, aber fair.“

Die Stadt Freiburg führt in Kooperation mit der Landesstiftung Baden-Württemberg im Rahmen deren Programms „Chancen=Gleichheit. Gleiche Chancen für Frauen und Männer“ das Verfahren zum geschlechtersensiblen Beteiligungshaushalt 2009⁄2010 durch.

Weitere Informationen unter www.freiburg.de/beteiligung

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Freiburg: Beteiligungshaushalt gestartet

In Freiburg läuft seit dem 7. April die Beteiligungsphase des Bürgerbeteiligungshaushalts. Dazu können die Freiburgerinnen und Freiburger im Internet diskutieren und mithilfe eines sogenannten „Haushaltsrechners“ vorschlagen, wo im Haushalt gespart werden und wohin mehr Geld fließen soll.

via DEMOS-Monitor

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