Köln

 

Weiterer Preis für Kölns Bürgerhaushalt

Erster Platz beim 2. NRW.BANK.Ideenwettbewerb

Mit dem ersten Platz wurde der Kölner Bürgerhaushalt beim „2. NRW.BANK.Ideenwettbewerb für Kommunen 2008“ in der Wettbewerbskategorie „Service leben“ in der Teilnehmerklasse über 150.000 Einwohner ausgezeichnet. Unter der Schirmherrschaft von NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf hatten namhafte Kommunal‑ und Wirtschaftsvertreter in der Jury Preise in insgesamt vier Wettbewerbskategorien ausgelobt:

 – „Strukturen verbessern.“
 – „Profil zeigen.“
 – „Service leben.“
 – „Wissen stärken.“

Zur Wettbewerbskategorie „Service leben“ heißt es in dem Newsletter der NRW.Bank [PDF]: Freundlichkeit zu Bürgern und Wirtschaft, Serviceorientierung und Effizienz im Einsatz der vorhandenen Infrastruktur – oder kurz, Bürger und Unternehmen als ihre Kunden zu sehen – sind die Kriterien, die eine moderne Verwaltung auszeichnen. Auf die Frage, wie sich diese Aspekte am besten verbinden lassen, auch unter Nutzung der Potenziale interkommunaler Zusammenarbeit, haben viele Kommunen schon innovative Antworten gefunden. Auf deren Teilnahme am NRW.BANK.Ideenwettbewerb in der Kategorie „Service leben“ freuen sich Jury und Veranstalter.

Der NRW.BANK.Ideenwettbewerb bietet den Kommunen eine Plattform, um ihre Projekte in der Öffentlichkeit vorzustellen, sich über die Lösungswege anderer Kommunen zu informieren und gemeinsam über neue Modelle der Kommunalentwicklung zu diskutieren. Er setzt damit auch ein positives Signal, das über die öffentliche Verwaltung hinaus in alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft reicht.

Wichtigstes Ziel der Initiative ist es, innovative kommunale Ideen für mehr Lebensqualität der Menschen in Nordrhein-Westfalen bekannter zu machen und die Innovatoren zu vernetzen. Insgesamt bewarben sich 80 nordrhein-westfälische Kreise, Städte und Gemeinden mit 130 innovativen Projekten.

Vor kurzem wurde der Kölner Bürgerhaushalt bereits mit dem zweiten Platz beim diesjährigen „UN Public Service Award“ der Vereinigten Nationen ausgezeichnet.

Lesen Sie mehr:
Bürgerhaushalt Köln >>>
Meldung der Stadt Köln zum Wettbewerb >>>
NRW.BANK.Ideenwettbewerb >>>
Die Wettbewerbskategorien [PDF] >>>
Bericht des Behördenspiegels >>>

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Bundesinnenminister möchte mehr Bürgerbeteiligung im Internet

Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble möchte laut einer aktuellen Pressemitteilung des Bundesministerium des Innern mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Internet. So heißt es unter anderem:

„Angebote zur persönlichen Teilhabe und aktiven Beteiligung an den politischen Entscheidungsprozessen sind ein wertvolles Mittel, der zunehmenden Distanz der Bürgerinnen und Bürger zur Politik mit konkreten Maßnahmen zu begegnen.“

Als positives Beispiel wird der Kölner Bürgerhaushalt hervorgehoben, durch den das Mobilisierungspotenzial elektronischer Partizipationsangebote gezeigt würde.

Am 3. Juni wurden die Ergebnisse der beiden Studien E-Partizipation und E-Inclusion dem Bundesinnenminister vorgestellt. In diesen vom Bundesministerium des Innern in Auftrag gegebenen Studien wurden Vorschläge erarbeitet, die nun als Grundlage für die Entwicklung von Projekten für die Bundesverwaltung dienen sollen.

Die Studie E-Partizipation wurde von dem Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) in Kooperation mit Zebralog erstellt.

Informationen zu den Studien finden sich auf www.e-konsultation.de

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Internationale Auszeichnung für Kölner Bürgerhaushalt

Die Stadt Köln hat mit ihrem Bürgerhaushalt „Deine Stadt – Dein Geld“ zum Doppelhaushalt 2008⁄2009 den „UN Public Service Award“ [PDF] gewonnen.

Der Bürgerhaushalt der Stadt Köln ist von der Jury der Vereinten Nationen als zweiter Sieger in der Kategorie „Förderung der Beteiligung an politischen Entscheidungsprozessen durch innovative Mechanismen“ gekürt worden.

Lesen Sie dazu die Meldung aus business.on vom 28.5.2008 >>>

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Köln: Bürgerhaushalt wird fortgeführt

Nach einer Meldung der Stadt Köln vom 25.4.2008 zur gestrigen Sitzung des Rats der Stadt Köln, werden sich die Kölnerinnen und Kölner über 2008 hinaus an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen können. Weiterhin wurden Entscheidungen zur Rechenschaftslegung getroffen:

In seiner Sitzung am 24. April hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, den Bürgerhaushalt fortzuführen und die Verwaltung beauftragt, entsprechende Schritte zur Umsetzung einzuleiten und durchzuführen:

„Die im Rahmen des Doppelhaushalts 2008⁄2009 zu beschließenden Maßnahmenprogramme, die sich aus den Ergebnissen des Bürgerhaushalts herleiten, sollen zügig und soweit möglich, im Geltungszeitraum des Doppelhaushalts umgesetzt werden.“ Für den Hauhalt 2010 wird es nach dem Ratsbeschluss dann ein erneutes Bürgerbeteiligungsverfahren geben.

Mit dem Beschluss wurde darüber hinaus festgelegt, die im Beteiligungsverfahren vorgesehene öffentliche Rechenschaftslegung für den ersten Kölner Bürgerhaushalt in zwei Schritten zu vollziehen: …

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Leipziger Internet Zeitung: Der lange Leipziger Weg zu einem Bürgerhaushalt

Unter dem Titel Bürgerhaushalt für Leipzig Wie geht das? fand am 4. März in Leipzig eine Veranstaltung zum Bürgerhaushalt statt. Darüber berichtet Heike RUHL in der Leipziger Internet Zeitung. Demnach gibt es Signale aufseiten der Verwaltung, einen Bürgerhaushalt in Leizpzig einführen zu wollen – so sprach sich der Kämmereiamtsleiter für eine schrittweise Einführung des Bürgerhaushaltes in Leipzig aus. Dabei gibt es in Leipzig schon länger Bemühungen, einen Bürgerhaushalt einzuführen: Die Initiative ging dabei von „unten“, von der Leizpiger Agenda 21 aus. Darüber berichtete Ralf ELSÄSSER ausgehend von der Frage, wie ein Bürgerhaushalt gestartet werden könne, wenn aus Verwaltung und Politik keine Impulse kommen. Immerhin wurden erste Etappenziele durch die Leipziger Agenda 21 erreicht: So wurde der Haushaltsplan 2008 von der Stadt Leizpig zum Download in das Internet gestellt. Darüber hinaus konnten zu eben diesem Plan formale Eingaben mithilfe eines Haushaltsrechners gemacht werden. Als Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn der Haushalt von der Verwaltung initiiert wird, darüber berichtete Jürgen BEHRENDT aus der Stadt Köln zum Kölner Bürgerhaushalt, in dem „… keine imaginären Gelder verschoben, sondern konkrete Vorschläge vor allem über ein Internetforum gesammelt, bewertet und in den Haushaltsplan nachvollziehbar eingearbeitet [werden].“

Lesen Sie hier den Artikel aus der Leipziger Internet Zeitung

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