Karlsruhe: Bürgerhaushalt würde die Bürger überfordern
Die Karlsruher Stadträte lehnten merheitlich die Einführung eines Bürgerhaushaltes, wie sie beispielsweise die Grünen und die Freien Wähler gefordert hatten, ab. Der Grund dafür sei, dass man die Bürger mit einem solchen Angebot überfordern würde, so wird Rita Fromm von der FDP in einem Artikel der ka-news zitiert.
Der Oberbürgermeister Fenrich gab außerdem zu bedenken, dass für den Bürger bereits die Möglichkeit bestünde, sich mit Anregungen an die Verwaltung zu richten. Von diesem Angebot sei bisher auch reger Gebrauch gemacht worden. Beispiele wir der Freiburger Bürgerhaushalt hätten außerdem gezeigt, dass solche Verfahren lediglich Tendenzen der Bürgermeinung aufzeigen könnten.
Auch der Antrag auf einen so genanten Offenen Haushalt von den Grünen wurde abgelehnt, da es sich hierbei lediglich um eine Visualisierung des Haushaltes handle, welche die Komplexität des Themas nicht verringern würde. Eine Überarbeitung des Haushaltes im Sinne einer besseren Lesbarkeit sei aber für den Doppelhaushalt 2013⁄2014 geplant, so die ka-news.
