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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Bergheim</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Immer mehr St&#228;dte in NRW setzen auf B&#252;rgerhaushalte</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 16:04:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Presseartikel zeigt sehr sch&#246;n die aktuelle Situation: Es gibt immer mehr Kommunen, die sich f&#252;r die &#214;ffnung der kommunalen Haushaltsplanung mithilfe eines B&#252;rgerhaushaltes entscheiden. Das Verfahren gewinnt also an Bedeutung, aber es melden sich auch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Immer mehr St&auml;dte in NRW setzen auf B&uuml;rgerhaushalte&#8220; so lautet der Titel eines Beitrages auf dem Portal &#8222;B2B Nordrhein-Westfalen&#8220; und beschreibt einen Trend hin zur &Ouml;ffnung der kommunalen Haushaltsplanung anhand einiger ausgew&auml;hlter Kommunen NRWs und l&auml;sst verschiedene Stimmen zu den Gr&uuml;nden der Einf&uuml;hrung und Ausgestaltung zu Wort kommen.</p>
<p><em>Der Blick in die Haushaltskasse ihrer Stadt d&uuml;rfte Helga Bickeb&ouml;ller derzeit kaum Freude machen. Zu gro&szlig; sind die L&ouml;cher, die die M&uuml;nsteraner Stadtk&auml;mmerin zu stopfen hat. Doch es naht Unterst&uuml;tzung: K&uuml;nftig sollen auch die B&uuml;rger ihre Ideen und Sparvorschl&auml;ge f&uuml;r den st&auml;dtischen Etat einbringen. Das zumindest sieht ein Beschlussvorschlag der Verwaltung vor, der am 16. Februar im M&uuml;nsteraner Stadtrat zur Debatte steht. Damit folgt M&uuml;nster dem Beispiel zahlreicher anderer Kommunen in Deutschland, die bereits sogenannte B&uuml;rgerhaushalte eingef&uuml;hrt haben</em>.</p>
<p>Aber auch Kritker kommen zu Wort und solche, die das Verfahren wieder eingestellt haben. So wird beispielsweise auf die Problematik einer asymmetrischen Teilnehmerschaft (internetbasierter) B&uuml;rgerhaushalte hingewiesen:</p>
<p><em>Es gibt jedoch auch Kritik an dem internetbasierten Verfahren. So moniert etwa der fr&uuml;here Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel (CDU), dass einige Alters&#8209; und Bev&ouml;lkerungsgruppen im Internet &#8222;heillos unterrepr&auml;sentiert&#8220; und damit auch von der Beteiligung mehr oder weniger ausgeschlossen seien.</em></p>
<p>Der Beitrag zeigt sehr sch&ouml;n die aktuelle Situation: Es gibt immer mehr Kommunen, die sich f&uuml;r die &Ouml;ffnung der kommunalen Haushaltsplanung mithilfe eines B&uuml;rgerhaushaltes entscheiden. Das Verfahren gewinnt also an Bedeutung, weil es faktisch mehr an Verbreitung gewinnt. Gleichzeitig, letztlich auch ein Zeichen seiner Bedeutung, werden aber auch die kritischen Stimmen lauter, die das Verfahren als ganzes oder seine methodische Umsetzung (zum Beispiel: elektronische B&uuml;rgerhaushalte) kritisieren.</p>
<p>Hier geht es zum Artikel <a href="http://www.b2b-deutschland.de/nordrhein-westfalen/region/detail_dapd_2964562110.php">Immer mehr St&auml;dte in NRW setzen auf B&uuml;rgerhaushalte</a></p>
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		<title>Gastbeitrag &#124; Ziele des medien&#252;bergreifenden B&#252;rgerbeteiligungsverfahrens in der Stadt Bergheim</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/beispiele/gastbeitrag-ziele-des-medienuebergreifenden-buergerbeteiligungsverfahrens-in-der-stadt-bergheim/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 13:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der K&#228;mmerer der Stadt Bergheim, Alfred Fassbender, zu den Zielen, die die Stadt Bergheim mit ihrem medien&#252;bergreifenden B&#252;rgerhaushalt verfolgt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Alfred Fassbender, K&auml;mmerer der Stadt Bergheim</em></p>
<p><img class="left" title="Fassbender" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2010/01/Fassbender.jpg" alt="Fassbender" height="220" /></p>
<p>In der Stadt Bergheim wurde erstmals bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2005&#8260;2006 eine B&uuml;rgerbeteiligung durchgef&uuml;hrt. Im Rahmen dieser B&uuml;rgerbeteiligung wurden die B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen &uuml;ber eine Brosch&uuml;re, die an alle Haushalte verteilt wurden, informiert. Beteiligen konnten sie sich &uuml;ber einen dieser Brosch&uuml;re beigef&uuml;gten Fragebogen. Dar&uuml;ber hinaus fand vor der Beschlussfassung des Haushalts im Rat ein B&uuml;rgerforum statt, zu dem nach einem Zufallsprinzip 2800 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger eingeladen wurden.</p>
<p>Nachdem in 2007 aufgrund der der Umstellung des kameralen Haushaltes auf das Neue Kommunale Finanzmanagement auf eine Beteiligung der B&uuml;rger verzichtet wurde, fand vor der Beschlussfassung &uuml;ber den Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 erneut eine B&uuml;rgerbeteiligung statt, bei der die bereits praktizierten Elemente erg&auml;nzt wurden durch eine Internetplattform und die drei unterschiedlichen Beteiligungsformen (Fragebogen, Internet und B&uuml;rgerforum) aufeinander abgestimmt und somit eine einheitliche Auswertung erreicht wurde.</p>
<p>Die Stadt Bergheim verfolgt mit dem medien&uuml;bergreifenden Beteiligungsverfahren insbesondere folgende Zielsetzungen und Strategien:</p>
<p>&bull; Die Fachaussch&uuml;sse und der Rat sollen f&uuml;r die Haushaltsberatungen Meinungsbilder und Bewertungen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu dem von der Verwaltung aufgestellten Haushaltsentwurf und den darin enthaltenen Ma&szlig;nahmen erhalten.</p>
<p>&bull; Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen m&ouml;glichst eigene Ideen und Vorschl&auml;ge einbringen.</p>
<p>&bull; Diese Vorschl&auml;ge sollen wiederum von anderen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bewertet bzw. von der Verwaltung kommentiert werden, z.B. wenn sie unrealistisch sind.</p>
<p>&bull; Die Anzahl der Beteiligungen bzw. Kontakte durch B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie Interessengruppen sollen m&ouml;glichst jedes Jahr gesteigert werden.</p>
<p>&bull; Nach dem Beteiligungsverfahren und der endg&uuml;ltigen Beschlussfassung des Rates &uuml;ber den Haushalts erfolgt soweit m&ouml;glich in geeigneter Form eine R&uuml;ckkopplung mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern &uuml;ber die Umsetzung bzw. Nichtumsetzung der Vorschl&auml;ge.</p>
<p>&bull; Das Internet als zukunftsorientiertes Beteiligungsinstrument soll m&ouml;glichst gest&auml;rkt werden.</p>
<p>&bull; In der Vergangenheit gemachte Erfahrungen sollen konzeptionell bei der Weiterentwicklung der B&uuml;rgerbeteiligung ber&uuml;cksichtigt werden.</p>
<p>&bull; Lobbyismus soll vermieden werden.</p>
<p>&bull; F&uuml;r die Politik ist im Beteiligungsverfahren kein Platz.</p>
<p>&bull; Bei dem Beteiligungselement &bdquo;B&uuml;rgerforum&ldquo; soll m&ouml;glichst eine repr&auml;sentative Zusammensetzung angestrebt werden, Insbesondere die Teilnahme der erfahrungsgem&auml;&szlig; gering vertretenen Gruppen wie Jugendliche, Senioren und B&uuml;rgerinnen soll erreicht werden. Ferner sollen m&ouml;glichst alle der 15 Bergheimer Stadtteile im B&uuml;rgerforum vertreten sein.</p>
<p>&bull; Die B&uuml;rgerbeteiligung soll m&ouml;glichst vor dem Hintergrund eines breiten politischen Konsenses durchgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>Da die Verwaltung der Stadt Bergheim &uuml;ber keinerlei Erfahrungen mit der Durchf&uuml;hrung von medien&uuml;bergreifenden B&uuml;rgerbeteiligungen hat, ist hierf&uuml;r eine externe konzeptionelle Begleitung und Moderation der einzelnen Prozesse erforderlich und vorgesehen. Welche Entwicklung die Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Aufstellung zuk&uuml;nftiger Haushaltspl&auml;ne haben wird ist abh&auml;ngig von der konzeptionellen Weiterentwicklung (ggf. nur noch im Internet) bzw. von den zur Verf&uuml;gung stehenden Ressourcen.</p>
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		</item>
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		<title>K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt-Modell jetzt auch in Trier</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/koelner-buergerhaushalt-modell-jetzt-auch-in-trier/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 13:16:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Trier]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Trier gibt auf ihrer Seite den Beschluss des Stadtrats bekannt, einen B&#252;rgerhaushalt in einem sechs-stufigen Verfahren einzuf&#252;hren. Der erste B&#252;rgerhaushalt wird bereits in diesem... 
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://cms.trier.de/stadt-trier/Integrale?&amp;ACTION=ViewPageView&amp;MODULE=Frontend&amp;PageView.PK=15&amp;Document.PK=24693">Stadt Trier</a> gibt auf ihrer Seite  den Beschluss des Stadtrats vom 25.03.2009 bekannt, einen B&uuml;rgerhaushalt in einem sechs-stufigen Verfahren einzuf&uuml;hren. Der erste B&uuml;rgerhaushalt wird bereits in diesem Jahr stattfinden.</p>
<p><em>Die Trierer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern werden bei den n&auml;chsten Haushaltsberatungen Gelegenheit haben, ihr Wissen und ihre Ideen in die Debatte um den Haushaltsentwurf einzubringen, bevor der Rat &uuml;ber den Etat entscheidet. Einstimmig beschloss der Stadtrat am Mittwoch ein sechsstufiges Verfahren zur Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerhaushaltes.</em></p>
<p>Die Vorschl&auml;ge der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen vor allem &uuml;ber eine Internetplattform eingereicht werden, auf der diese dann auch bewertet werden k&ouml;nnen. Aber auch &uuml;ber den Postweg, besteht die M&ouml;glichkeit Ideen an die Stadt weiterzugeben.</p>
<p><em>Den Kern der B&uuml;rgerbeteiligung bildet eine Online-Plattform, auf der interessierte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die M&ouml;glichkeit erhalten, Ma&szlig;nahmen vorzuschlagen, zu kommentieren und zu bewerten. Die am Ende bestbewerteten Vorschl&auml;ge werden von der Verwaltung mit Erl&auml;uterungen versehen und an den Rat zur Entscheidung im Rahmen der Haushaltsplanberatungen weitergeleitet.</em></p>
<p>Am Ende des Verfahrens soll ein Rechenschaftsbericht herausgegeben werden, der dar&uuml;ber informiert, was genau mit den Vorschl&auml;gen der Trierer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger passiert ist: <em>Das Verfahren endet mit einem Rechenschaftsbericht, der verdeutlicht, wie Rat, Ortsbeir&auml;te und Verwaltung mit den Vorschl&auml;gen umgegangen sind.</em></p>
<p>Das Trierer B&uuml;rgerhaushalt-Verfahren lehnt sich insgesamt stark an den <a href="/tag/koeln">K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt</a> und den B&uuml;rgerhaushalt der Stadt <a href="/tag/bergheim">Bergheim</a> an, wobei Letzterer ebenfalls vom &#8222;K&ouml;lner Modell&#8220; abgeleitet wurde. Auch bei diesen beiden Verfahren sind Eingabe, Kommentierung und Bewertung von Vorschl&auml;gen im Internet zentraler Bestandteil.</p>
<p>Schon jetzt ist es den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern von Trier m&ouml;glich ihre Emailadresse in einem Onlineformular anzugeben, um alle aktuellen Informationen im Vorfeld des B&uuml;rgerhaushalts zu erhalten (<a href="https://secure.trier.de/formulare/buergerhaushalt.html">Link zum Onlineformular &gt;&gt;&gt;</a>). So verspricht sich die Stadt eine gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Zahl von B&uuml;rgern zu erreichen, die dann auch in der Konsultationsphase des B&uuml;rgerhaushalts aktiv werden.</p>
<p><em>Ab Juni 2009 werden auf einer neuen Online-Plattform zum B&uuml;rgerhaushalt Trier die bereits umgesetzten Vorschl&auml;ge aus den <a href="http://cms.trier.de/stadt-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;ACTION=ViewPageView&amp;MODULE=Frontend&amp;PageView.PK=6&amp;Filter.EvaluationMode=standard&amp;Document.CI.Stichwort=Zukunftskonferenz&amp;Filter.OrderCriteria.Idx.Geschaeftsbereich=asc&amp;Filter.OrderCriteria.Idx.Titel=asc&amp;Filter.WindowSize=50">B&uuml;rgergutachten</a> dargestellt.  Die Hauptphase beginnt mit dem Online-Dialog ab September 2009. B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die keinen Internetzugang haben, k&ouml;nnen Vorschl&auml;ge per Post &uuml;bermitteln, oder sie erhalten Hilfe bei der Nutzung des Internets.<br />
</em></p>
<p>Die B&uuml;rgergutachten f&uuml;hrte die Stadt Trier in den Jahren 2004 bis 2006 im Zusammenhang mit der Erstellung der Stadtteilrahmenpl&auml;ne durch. Mehr Informationen dazu gibt es auf den <a href="http://cms.trier.de/stadt-trier/Integrale?SID=CRAWLER&amp;MODULE=Frontend&amp;ACTION=ViewPage&amp;Page.PK=981">Seiten des Amts f&uuml;r Stadtentwicklung und Statistik</a>:</p>
<p><em>Die B&uuml;rgergutachten beinhaltet die Ideen und Vorstellungen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber die Zukunft ihres Stadtteils. Dabei werden konkrete Projekte vorgeschlagen, die sowohl kurzfristig als auch mittel und langfristig von der Verwaltung aber auch von privaten Akteuren umgesetzt werden sollen. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Auf der Basis der B&uuml;rgergutachten werden von der Verwaltung die Stadtteilrahmenpl&auml;ne erarbeitet, die als r&auml;umliche Entwicklungskonzepte als Richtschnur f&uuml;r die k&uuml;nftigen Planungen und Investitionen in den Stadtteilen dienen sollen.</em></p>
<p><a href="http://cms.trier.de/stadt-trier/Integrale?&amp;ACTION=ViewPageView&amp;MODULE=Frontend&amp;PageView.PK=15&amp;Document.PK=24693">Alle Informationen zum B&uuml;rgerhaushalt<br />
auf der Seite der Stadt Trier &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><a href="http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-Stadtrat-Trier-Buergerhaushalt;art1129,2029876">Der Trierische Volksfreund berichtete am 31.03.2009 &uuml;ber die Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerhaushalt &gt;&gt;&gt;<br />
</a></p>
<p><em> Wie haben heute den Status der Stadt Trier in unserer <a href="/karte">Karte </a>von &#8222;D&#8220; auf &#8222;B&#8220; umgestellt: &#8222;&#8218;B&#8216; = Beschluss: Die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaltes wurde durch den Rat (im besten Fall: einstimmig) beschlossen. Ein Ratsbeschluss liegt vor.&#8220;<br />
</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>24.09.2008: Netzwerktreffen B&#252;rgerhaushalt&#160;&#8211; &#187;Vom Projekt zum Programm&#171;</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/termine/6-netzwerktreffen-buergerhaushalt-vom-projekt-zum-programm/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 12:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Budgeting]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mittelpunkt des diesj&#228;hrigen (sechsten) "Netzwerktreffen B&#252;rgerhaushalt" in Bonn steht die Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen B&#252;rgerhaushalte als dauerhafter Bestandteil der kommunalen Hauhaltsplanung verstetigt werden k&#246;nnen. Dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.09.2008 findet das 6. bundesweite Netzwerktreffen B&uuml;rgerhaushalt statt. Diesmal unter dem Titel &#8222;Vom Projekt zum Programm&#8220;. Im Mittelpunkt der eint&auml;gigen Veranstaltung in Bonn steht also die Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen B&uuml;rgerhaushalte als dauerhafter Bestandteil der kommunalen Hauhaltsplanung verstetigt werden k&ouml;nnen. Dazu dienen internationale Beispiele ebenso (Vortrag von Dr. L&ouml;ffler,) wie erste Ans&auml;tze in Deutschland der interkommunalen Zusammenarbeit (Vortrag von Dr. Wehner) oder Beispiele von Kommunen, die schon mehrere B&uuml;rgerhaushalte durchgef&uuml;hrt haben (z.B. Vortr&auml;ge von Klausgrete oder Michaelis).</p>
<p>Das diesj&auml;hrige Treffen findet am 24. September 2008 wieder in der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und in Kooperation mit der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung in Bonn statt (Friedrich-Ebert-Allee 40 von 11.00 &ndash; 16:30&#160;Uhr im Saal A).</p>
<p>Zur Anmeldung nutzen Sie bitte den <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/08/sechtes-netzwerktreffen-24-09-08_ruckmeldebogen.pdf' title='R&uuml;ckmeldebogen 6. Netzwerktreffen'>R&uuml;ckmeldebogen [PDF] &gt;&gt;&gt; </a><br />
Das <a href='/wp-content/uploads/2008/08/sechtes-netzwerktreffen-24-09-08_programm.pdf' title='Programm 6. Netzwerktreffen'>Programm in PDF zum Herunterladen &gt;&gt;&gt; </a></p>
<p>&#160;&#8211;  P  R  O  G  R  A  &#8559;  &#8559; &#160;&#8211;</p>
<p><strong>11:00&#160;Uhr	Begr&uuml;&szlig;ung</strong><br />
	<em>Ulrich Nitschke</em>, <a href="http://www.service-eine-welt.de">Leiter der Servicestelle</a></p>
<p><strong>11:15&#160;Uhr Ablauf und Organisatorisches, Zielsetzung des Tages</strong><br />
	Moderator <em>Benno Tr&uuml;tken</em></p>
<p><strong>11:35&#160;Uhr bis 13:00&#160;Uhr    Input durch Referenten </strong></p>
<p>&#160;&#8211; Erfahrungsbericht &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt in Gro&szlig;britannien sowie &uuml;ber Pariser Modelle<br />
<em>  Dr. Elke L&ouml;ffler</em>, <a href="http://www.governanceinternational.org/indexg.html">Governance Internationa</a>&#8572;</p>
<p>&#160;&#8211; Modelle der interkommunalen Zusammenarbeit, Bericht zum Verfahrens-Know-How und zur Nutzung von technischen Infrastrukturen<br />
  <em>Dr. Josef Wehner</em>, <a href="http://www.iais.fraunhofer.de">Fraunhofer Institut IAIS</a></p>
<p>&#160;&#8211; Kurzberichte &uuml;ber die Verfahren und Herausforderungen bei B&uuml;rgerhaushalten in Klein&#8209;, Mittel&#8209; und Gro&szlig;st&auml;dten<br />
 &#160;&#8211; <em>Heinrich Klausgrete</em>, K&auml;mmerer der <a href="http://www.hilden.de">Stadt Hilden</a><br />
 &#160;&#8211; <em>Reiner Michaelis</em>, Projektkoordinator B&uuml;rgerhaushalt <a href="http://www.gross-umstadt.de">Gro&szlig;-Umstadt </a><br />
 &#160;&#8211; <em>Josef Ahlke</em>, Projektkoordinator zum B&uuml;rgerhaushalt der <a href="http://www.erfurt.de">Stadt Erfurt</a></p>
<p><em>13:00&#160;Uhr	Mittagspause</em></p>
<p><strong>13:45&#160;Uhr	Arbeitsphase im Rahmen vorbereiteter Diskussionsrunden</strong></p>
<p><strong>Tisch 1: </strong>B&uuml;rgerhaushalt und der Gender-Aspekt&#160;&#8211; wie kann man das<br />
	       verbinden?<br />
	       Inputgeberin: <em>Annette Schubert</em>, <a href="http://www.freiburg.de">Stadt Freiburg,</a> am Beispiel von<br />
	       Freiburg (tbc)</p>
<p><strong>Tisch 2: </strong>Internet und B&uuml;rgerhaushalt&#160;&#8211; wie geht das?<br />
	      	       Inputgeber: <em>Volker Vorwerk</em>, <a href="http://www.zebralog.de">Zebralog</a>, am Beispiel der <a href="http://www.haushalt-bergheim.de">Stadt Bergheim</p>
<p></a><strong>Tisch 3:</strong> Planspiel als Beteiligungsinstrument&#160;&#8211; wie funktioniert das?<br />
&#8211;&#160; Einbeziehung spezieller Gruppen<br />
&#160;&#8211;	 Instrument  der Mobilisierung<br />
 Inputgeberin: <em>Denise Enge</em>l, AsA-Stipendiatin</p>
<p><strong>Tisch 4:</strong> B&uuml;rgerhaushalt und NKF&#160;&#8211; wie geht das zusammen?<br />
		       Inputgeber: <em>Dr. Lutz Brangsch</em>, Rosa-Luxemburg-Stiftung</p>
<p><em>14:30&#160;Uhr	Pause</em></p>
<p><strong>14:40&#160;Uhr	Fortf&uuml;hrung der Arbeitsphase (M&ouml;glichkeit des Tischwechsels)</strong><br />
<strong><br />
15:15&#160;Uhr	Diskussion zentraler Fragen aus der Diskussionsrunde</strong><br />
<strong><br />
16:00&#160;Uhr	kurze Abschlussrunde </strong><br />
Themen und Ziele f&uuml;r das n&auml;chste Netzwerktreffen<br />
	<em>Benno Tr&uuml;tken/Ulrich Nitschke</em></p>
<p><strong>16:20&#160;Uhr	Verabschiedung</strong><br />
<strong><br />
16:30&#160;Uhr	Ende</strong></p>
<p><em>- Nach der Veranstaltung besteht die M&ouml;glichkeit der Einf&uuml;hrung in das Onlineportal www.buergerhaushalt.de&#160;&#8211;</em></p>
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		<item>
		<title>Bergheim: Medien&#252;bergreifender B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 04:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Vorwerk</dc:creator>
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		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz wachsender Steuereinnahmen m&#252;ssen die &#246;ffentlichen Haushalte weiter konsolidiert werden, begrenzte Ressourcen m&#252;ssen effizient eingesetzt werden. Bei der B&#252;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt der Stadt Bergheim f&#252;r die Haushaltsjahre 2008/09 zeigten die Bergheimerinnen und Bergheimer ein zweites Mal, ihren Sparwillen und ihr kreatives Potential...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medien&uuml;bergreifende B&uuml;rgerbeteiligung zum Bergheimer Haushalt<br />
Internet f&ouml;rdert B&uuml;rgerschaftliches Engagement</strong></p>
<p><em>von Alfred Fa&szlig;bender und Volker Vorwerk</em></p>
<p><strong> Zusammenfassung</strong><br />
Trotz wachsender Steuereinnahmen m&uuml;ssen die &ouml;ffentlichen Haushalte weiter konsolidiert werden, begrenzte Ressourcen m&uuml;ssen effizient eingesetzt werden. Bei der B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt der Stadt Bergheim f&uuml;r die Haushaltsjahre 2008&#8260;09 zeigten die Bergheimerinnen und Bergheimer ein zweites Mal ihren Sparwillen und ihr kreatives Potential. Etwa die H&auml;lfte der Vorschl&auml;ge waren Sparvorschl&auml;ge. Durch die Nutzung des Internets konnte sowohl die Zahl der Beteiligten als auch die Zahl der Vorschl&auml;ge deutlich erh&ouml;ht werden. Der medien&uuml;bergreifende Ansatz, der von der Stadt Bergheim und Zebralog entwickelt wurde, verkn&uuml;pft das Internet mit den Instrumenten Fragebogen und zuf&auml;llig zusammengesetztes B&uuml;rgerforum erfolgreich. Erstmals wurden auch Vorschl&auml;ge der Verwaltung durch die B&uuml;rgerschaft im Internet kommentiert und bewertet. &Uuml;ber einen Beirat wurden Interessengruppen eingebunden. (<a href="http://www.bergheim.de/haushalt"> www.bergheim.de/haushalt &gt;&gt;&gt;</a>)</p>
<p><strong>Haushaltspolitischer Hintergrund</strong><br />
Bis Ende der 1990er Jahr sprudelten die Gewerbesteuereinnahmen in der Kreisstadt Bergheim (63.000 Einwohner) vor allem aus dem Energiesektor durch die ortsans&auml;ssigen Braunkohlekraftwerke und den Tagebau nicht selten in zweistelliger Millionenh&ouml;he. In dieser Zeit wurde die Infrastruktur der Kreisstadt Bergheim ausgebaut, so erhielt z.B. jeder der drei Siedlungsschwerpunkte ein eigenes Freibad und ein B&uuml;rgerhaus.</p>
<p>Die finanzielle Situation &auml;nderte sich mit beginnender Globalisierung grundlegend. Die bis dahin reichlich sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen brachen weg. Von einem auf das andere Jahr mit knappen Ressourcen auskommen zu m&uuml;ssen, verlangte von B&uuml;rgerschaft, Rat und Verwaltung einen grundlegenden Kurswechsel. Im Jahr 2002 entschloss sich der Rat zu einer Vorw&auml;rtsstrategie, indem er gemeinsam mit der Verwaltung einen grundlegenden Konsolidierungskurs anstie&szlig;; ab dem Haushaltsjahr 2003 befand sich die Kreisstadt Bergheim in einem genehmigten Haushaltssicherungskonzept.</p>
<p>Kommunale Steuern mussten erh&ouml;ht und zuvor oft erlassene Geb&uuml;hren konsequent durchgesetzt werden. Wichtige Ma&szlig;nahmen im Rahmen des Haushaltssicherungskonzeptes waren:<br />
&#8211;&#160;Strikte Personalbewirtschaftung,<br />
&#160;&#8211; &Uuml;berpr&uuml;fung und Reduzierung von Leistungsstandards, z.B. wurden zwei  sanierungsbed&uuml;rftige Hallenb&auml;der geschlossen,<br />
&#160;&#8211; &Uuml;berf&uuml;hrung st&auml;dtischer Leistungen in privat-wirtschaftliche Organisationsformen und Auftragsprivatisierung von Leistungen soweit dies wirtschaftlich darstellbar und sozialvertr&auml;glich umsetzbar war,<br />
&#160;&#8211; Einf&uuml;hrung von Nutzungsgeb&uuml;hren f&uuml;r st&auml;dtische Einrichtungen,<br />
&#160;&#8211; Einf&uuml;hrung von Parkgeb&uuml;hren,<br />
&#160;&#8211; Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeit.</p>
<p><strong>B&uuml;rgerschaft aktiv einbeziehen</strong><br />
Von Anbeginn an hatten sich die Verantwortlichen vorgenommen, mit der prek&auml;ren Lage in m&ouml;glichst kurzer Zeit fertig zu werden. Diesem Kraftakt stellt sich der im Rahmen der Kommunalwahl 2004  gew&auml;hlte Rat auf neuem Weg: Die B&uuml;rgerschaft soll aktiv an der Gestaltung des Konsolidierungsstrategie beteiligt werden. Im November 2004 beschlie&szlig;t der Rat auf Vorschlag der Verwaltung einstimmig &bdquo;die erstmals vorgesehene aktive Beteiligung der B&uuml;rgerschaft im Verfahren zur Aufstellung des Haushaltes als unterst&uuml;tzenden Beitrag zur fundierten Meinungsbildung&#8220;. Gleichzeitig gibt er gr&uuml;nes Licht daf&uuml;r, im Rahmen eines Doppelhaushaltes f&uuml;r 2005 und 2006 den strukturellen Ausgleich herbeizuf&uuml;hren.</p>
<p>Aufgrund des eingeschlagenen Konsolidierungsweges aber auch aufgrund der ab 2006 wieder ansteigenden Gewerbesteuereinnahmen, hat es die Kreisstadt Bergheim geschafft, das Haushaltssicherungskonzept mit Ablauf des Haushaltsjahres 2006 wieder zu verlassen.</p>
<p>In 2007 wurde wegen der aufw&auml;ndigen Umstellung auf das Neue Kommunale Finanzmanagement auf eine B&uuml;rgerbeteiligung verzichtet. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wurden lediglich &uuml;ber den Umstellungsprozess und die Auswirkungen f&uuml;r den st&auml;dtischen Haushalt informiert.</p>
<p>Im Februar und M&auml;rz 2008 wurde ein zweites Mal eine B&uuml;rgerbeteiligung zum Bergheimer Haushalt durchgef&uuml;hrt.</p>
<p><strong>Rechtlicher Rahmen f&uuml;r b&uuml;rgerschaftliche Beteiligung</strong><br />
Anders als in der EU&#8209;, Bundes&#8209; und Landespolitik stehen auf kommunaler Ebene B&uuml;rgerschaft, Rat und Verwaltung in unmittelbarem Austausch. Aber erst, wenn das nahe Nebeneinander zum aktiven Miteinander wird, erw&auml;chst hieraus ein lebendiger demokratischer Prozess.<br />
Die rechtlichen Grundlagen hierf&uuml;r sind in der nordrhein-westf&auml;lischen Gemeindeordnung mit der Reform von 1994 deutlich erweitert worden: B&uuml;rgerantr&auml;ge, B&uuml;rgerbegehren und B&uuml;rgerentscheide wurden eingef&uuml;hrt. Seit l&auml;ngerem ist auch die &ouml;ffentliche Auslegung der Haushaltsentw&uuml;rfe in der nordrhein-westf&auml;lischen Gemeindeordnung verankert. Aber die nordrhein-westf&auml;lische Gemeindeordnung beschr&auml;nkt sich in &#167;&#160;80 Absatz 3 auf den defensiven Hinweis, wonach die Einwohner einer Kommune gegen einen Haushaltsentwurf innerhalb von 14 Tagen nach dessen Auslegung &bdquo;Einwendungen&#8220; erheben k&ouml;nnen.</p>
<p>In der Praxis spielt dieses formelle Verfahren keine Rolle. Kaum ein B&uuml;rger f&uuml;hlt sich von den im Haushaltsbuch auf vielen hundert Seiten dargelegten tausendfachen Zahlenkolonnen mit ihren d&uuml;rren Beschreibungen ermuntert, zu den &uuml;blichen B&uuml;rozeiten den Weg in die K&auml;mmerei zu suchen, um dort eine Stellungnahme oder Verbesserungsvorschl&auml;ge abzugeben.</p>
<p><strong>Erst durch B&uuml;rgerhaushalte gibt es eine Beteiligung an der Haushaltsplanung</strong><br />
Erst mit den informellen &bdquo;B&uuml;rgerhaushalten&ldquo;, die seit 1998 in einigen deutschen Kommunen eingesetzt werden, kann von einer B&uuml;rgerbeteiligung in Haushaltsfragen gesprochen werden. Sie folgen der brasilianischen Millionenstadt Porto Alegre, die den B&uuml;rgerhaushalt 1989 erstmals einf&uuml;hrte und der neuseel&auml;ndischen Stadt Christchurch, die 1993 einen internationalen Preis der Bertelsmann Stiftung f&uuml;r Demokratie und Effizienz gewonnen hatte.</p>
<p>F&uuml;r die B&uuml;rgerschaft erwachsen daraus Chancen, eigene Kompetenzen in den betreffenden Diskussionen einzubringen und auf Entscheidungen Einfluss zu nehmen. Verwaltung und Politik erhalten wichtige Hinweise &uuml;ber die Pr&auml;ferenzen der Bev&ouml;lkerung und neue Impulse. Doch es gibt auch Vorbehalte. Die Verwaltung verliert ihre fr&uuml;here Exklusivstellung als Gralsh&uuml;terin professionellen Expertenwissens. Sie muss ihre &bdquo;Verwaltungsmeinung&#8220; nicht nur gegen&uuml;ber der Politik, sondern auch in Konkurrenz zur ggf. abweichenden B&uuml;rgermeinung vertreten.</p>
<p>Die Verantwortlichen in der Stadt Bergheim haben f&uuml;r die Doppelhaushalte 2005&#8260;2006 und 2008&#8260;09 einen b&uuml;rgernahen finanzpolitischen Weg eingeschlagen. Die Menschen der Stadt sollten ihr Gesp&uuml;r daf&uuml;r, auf was verzichtet werden kann und was wirklich notwendig ist, umfassend einbringen k&ouml;nnen. Dazu m&uuml;ssen der Haushalt und die Vorschl&auml;ge der Verwaltung in eine verst&auml;ndliche und transparente Form gebracht werden. Die Menschen m&uuml;ssen sich umgekehrt ernst genommen f&uuml;hlen und erwarten k&ouml;nnen, dass ihre Vorschl&auml;ge und Bewertungen in den politisch-administrativen Entscheidungsproze&szlig; einflie&szlig;en. Die Dominanz von Interessengruppen sowie soziale Ungleichgewichte unter den Aktiven sind zu vermeiden. Dies galt es bei der Konzeption der informellen Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu ber&uuml;cksichtigen, das federf&uuml;hrend vom K&auml;mmerer, den Mitarbeitern der K&auml;mmerei in Kooperation mit Volker Vorwerk und Dr. Oliver M&auml;rker von Zebralog entwickelt und umgesetzt wurde.</p>
<p>Hier geht es weiter&#160;&#8211; <a href="http://www.buergerhaushalt.org/beispiele/bergheim-medienuebergreifender-buergerhaushalt-2-teil/">Lesen Sie den 2. Teil &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Bergheim: Medien&#252;bergreifender B&#252;rgerhaushalt (2. Teil)</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 04:19:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Volker Vorwerk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>

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		<description><![CDATA[- Fortsetzung (2. Teil)&#160;&#8211; 
Medien&#252;bergreifender Ansatz: Internet &#8211; Fragebogen &#8211; B&#252;rgerforum
Wichtige Neuerung bei der B&#252;rgerbeteiligung in 2008 gegen&#252;ber 2005 war die Implementierung eines auch im Hinblick auf die Auswertung der Beteiligung in sich stimmigen multimedialen Beteiligungsverfahrens mit folgenden einzelnen Modulen:
&#160;&#8211; umfangreiche &#214;ffentlichkeitsarbeit zur Information der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger im Vorfeld der Einbringung des Doppelhaushaltes 2008&#8260;2009,
&#160;&#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>- Fortsetzung (2. Teil)&#160;&#8211; </p>
<p><strong>Medien&uuml;bergreifender Ansatz: Internet &ndash; Fragebogen &ndash; B&uuml;rgerforum</strong><br />
Wichtige Neuerung bei der B&uuml;rgerbeteiligung in 2008 gegen&uuml;ber 2005 war die Implementierung eines auch im Hinblick auf die Auswertung der Beteiligung in sich stimmigen multimedialen Beteiligungsverfahrens mit folgenden einzelnen Modulen:<br />
&#160;&#8211; umfangreiche &Ouml;ffentlichkeitsarbeit zur Information der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im Vorfeld der Einbringung des Doppelhaushaltes 2008&#8260;2009,<br />
&#160;&#8211; Verteilung einer Haushaltsbrosch&uuml;re mit Fragebogen an alle Haushalte nach der Einbringung des Doppelhaushaltes,<br />
&#160;&#8211; Durchf&uuml;hrung einer dreiw&ouml;chigen Onlinephase beginnend am Tag der Haushaltseinbringung,<br />
&#160;&#8211; Durchf&uuml;hrung einer Info-Veranstaltung zu Beginn der Online-Phase im Sinne eines Tages der offenen T&uuml;r im Rathaus und<br />
&#160;&#8211; Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerforums nach Beendigung der Online-Phase und vor den Haushaltsberatungen der politischen Gremien.</p>
<p><a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/07/abbildung1.jpg' title='Abbildung1'><img width="350" src='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/07/abbildung1.jpg' alt='Abbildung2' /></a></p>
<p>Abb.&#160;1: Drei Ebenen der Beteiligung im zeitlichen Verlauf</p>
<p>Unmittelbar nach der nach Einbringung des Haushaltsentwurfes in den Rat wurde im Internet ein Beteiligungsportal frei geschaltet (www.bergheim.de/haushalt). Vom 18. Februar bis zum 9. M&auml;rz 2008 konnten im Internet Vorschl&auml;ge zum Bergheimer Haushalt eingegeben, kommentiert oder bewertet werden. Den Ausgangspunkt bildeten 32 Vorschl&auml;ge der Verwaltung.&#160;587 Personen hatten sich im Internet angemeldet und gaben 358 Vorschl&auml;ge, 1.102 Kommentare und 9.428 Bewertungen ab.&#160;6.016 &bdquo;Sitzungen&ldquo; wurden gez&auml;hlt, das hei&szlig;t, dass etwa 6.000 Personen die Plattform besuchten; die Seiten wurden 90.0000 Mal aufgerufen. Im Internet waren M&auml;nner mit 60 gegen&uuml;ber 40 Prozent Frauen und die Alterklasse der 40&#8209; bis 49-j&auml;hrigen mit 28 Prozent gegen&uuml;ber 20 Prozent bei der Gesamtbev&ouml;lkerung leicht &uuml;berrepr&auml;sentiert. </p>
<p>Die Vorschl&auml;ge der Verwaltung konnten zus&auml;tzlich handschriftlich mit einem 16-seitigen Fragebogen bewertet werden, der vom 18. bis 21. Februar an alle rund 32.000 Bergheimer Haushalte verteilt worden war.&#160;194 Frageb&ouml;gen kamen zur&uuml;ck. In 2005 hatten 390 einen allerdings nur zweiseitigen Fragebogen zur&uuml;ck gesandt. Da einige Frageb&ouml;gen auch von zwei oder mehr Personen bearbeitet wurden, ist die Zahl der erreichten Menschen h&ouml;her. Einige schriftliche Hinweise in den Frageb&ouml;gen wurden als Vorschlag oder Kommentar ins Internet &uuml;bertragen.</p>
<p>Am Tag des Haushalts wurde das Verfahren &ouml;ffentlich vorgestellt. An diesem Tag standen Mitarbeitende der Fachverwaltungen f&uuml;r Fragen zur Verf&uuml;gung. Im extra im Rathaus eingerichteten Internet-Cafe halfen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler der Notebook-Klasse des Erftgymnasium Internetneulingen bei der Nutzung des Internets. Das Angebot nutzten etwa 30 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.</p>
<p>Am &bdquo;st&uuml;rmischen&ldquo; 12. M&auml;rz fand am Abend das B&uuml;rgerforum statt, auf dem 16 Vorschl&auml;ge der Verwaltung und 23 der B&uuml;rger/innen bewertet wurden. Die Vorschl&auml;ge waren am 10. M&auml;rz von Verwaltung und Beirat ausgew&auml;hlt worden. Von 2.800 zuf&auml;llig angeschriebenen Personen hatten sich 80 angemeldet, 50 nahmen schlie&szlig;lich teil. In 2005 waren es 182 gewesen. Trotz der geringen Anzahl an Teilnehmenden war die Zusammensetzung durch die Zufallauswahl hinsichtlich des Geschlechts und der Herkunft aus den Ortsteilen nahezu identisch mit der Gesamtbev&ouml;lkerung. Bei den Altersgruppen waren die 60&#8209; bis 69-j&auml;hringen und die 40&#8209; bis 49-j&auml;hrigen &uuml;berrepr&auml;sentiert.<br />
Der Begr&uuml;&szlig;ung durch die B&uuml;rgermeisterin Maria Pfordt folgte eine Information des damaligen K&auml;mmerers Norbert Feith &uuml;ber alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten des Doppelhaushaltes. Aufgrund der relativ geringen Teilnehmerzahl konnte im Forum, welches vom Sprecher des Agenda-Beirates der Stadt Bergheim, Karl Zellerhoff moderiert wurde, anschlie&szlig;end eine fachlich und auch qualitativ hochwertige Diskussion zu einzelnen wichtigen Fachthemen des st&auml;dtischen Haushalts stattfinden.<br />
Am Ende der von 19.00 bis 23:00&#160;Uhr dauernden Veranstaltung konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Votum zu einzelnen Veranschlagungen des Doppelhaushaltes abgeben.</p>
<p><strong>Ergebnisse der B&uuml;rgerbeteiligung</strong><br />
Insgesamt spiegelt die Zusammensetzung der Beteiligten die Bergheimer Bev&ouml;lkerungsstruktur gut wider.  Mit 852 Personen, etwa zwei Prozent der Wahlberechtigten, konnte die Zahl der Aktiven gegen&uuml;ber 2005 mit 572 um 50 Prozent gesteigert werden. Und dies, obwohl die &ouml;ffentliche Brisanz und damit Aufmerksamkeit in 2008 gegen&uuml;ber 2005 wegen fehlender neuer einschneidender Sparvorschl&auml;ge wesentlich geringer war. Nicht zuletzt durch die Einbindung der Notebook-Klasse und die Verlosung eines Laptops und sonstiger Preise unter den Beteiligten im Internet gelang insbesondere die Aktivierung junger Menschen.</p>
<p>Die Ergebnisse der B&uuml;rgerbeteiligung, die einem Bericht zusammengefasst wurden, und der Haushaltsentwurf der Verwaltung bildeten die Grundlagen f&uuml;r die Haushaltsberatungen in den Fraktionen und Aussch&uuml;ssen des Rates.  Am 2. Juni 2008 wurde der Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 im Rat beschlossen. </p>
<p>Bei den Vorschl&auml;gen zu den in der B&uuml;rgerbeteiligung zur Diskussion gestellten Themenbereichen  &uuml;berwiegen neben dem Globalthema &bdquo;Zus&auml;tzliches&ldquo;  die Themen Verkehr (insbesondere Parkgeb&uuml;hren), B&auml;der, Geb&auml;udemanagement und Sport.</p>
<p><a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/07/abbildung2.jpg' title='Abbildung2'><img width="350" src='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/07/abbildung2.jpg' alt='Abbildung2' /></a></p>
<p>Abb.&#160;2: Verteilung der Vorschl&auml;ge auf die 11 Themen</p>
<p>Alle Vorschl&auml;ge wurden in allen drei Medien (Internet, Fragebogen, B&uuml;rgerforum) &uuml;ber dieselbe Frage bewertet: Ich unterst&uuml;tzte die Ma&szlig;nahme: ja, unentschieden, nein. Die Antwort ja wurde mit +1, unentschieden mit 0 und nein mit&#160;&#8211;1 bewertet. Die Bildung von Mittelwerten erlaubt einen Vergleich der Ergebnisse auf einem Blick. </p>
<p>Am Beispiel des Bereichs Schulen werden die Ergebnisse der B&uuml;rgerbeteiligung exemplarisch dargestellt. Von den Vorschl&auml;gen der Verwaltung, wird die zus&auml;tzliche Beschaffung von Lehr&#8209; und Unterrichtsmaterialien durch die Stadt sowohl im Internet als auch im Fragebogen und im B&uuml;rgerforum sehr stark unterst&uuml;tzt. Die Mittelwerte liegen bei 0,9 bis 1,0, was eine nahezu hundertprozentige Unterst&uuml;tzung bedeutet. &Auml;hnliches gilt f&uuml;r die zus&auml;tzliche Beschaffung von Einrichtungsgegenst&auml;nden und die Betriebskostenzusch&uuml;sse f&uuml;r die Tr&auml;ger der offenen Ganztagsschule (OGS). Bei den Ausgaben f&uuml;r die Mittagsverpflegung in Gymnasien f&auml;llt die Unterst&uuml;tzung hingegen deutlich geringer aus.<br />
Von den Vorschl&auml;gen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger werden vor allem die Einstellung zus&auml;tzliche Schulsozialarbeiter und die Einrichtung einer 2. Gesamtschule gut gehei&szlig;en. Die Einf&uuml;hrung von Samstagsunterricht wird im Mittel eher unentschieden bewertet.</p>
<p><a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/07/abbildung3.jpg' title='Abbildung3'><img width="350" src='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/07/abbildung3.jpg' alt='Abbildung3' /></a></p>
<p>Abb.&#160;3: Bewertungen der Vorschl&auml;ge zu Schulen (Internet, Fragebogen, B&uuml;rgerforum)</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die Beteiligung der B&uuml;rgerschaft an der Beschlussfassung des st&auml;dtischen Haushaltes ist eine positive Erfahrung. Auf die Frage im B&uuml;rgerforum, wie den Beteiligten die Veranstaltung gefallen habe, antworteten 83 Prozent mit &bdquo;gut&ldquo;, 14 Prozent mit &bdquo;geht so&ldquo; und zwei Prozent mit &bdquo;schlecht&ldquo;. F&uuml;r den B&uuml;rgervorschlag, die Beteiligungsplattform im Internet zu einer Dauereinrichtung zu machen, gab es im Internet im Mittel einen Wert von 0,8, im B&uuml;rgerforum sogar von 1,0; &#8574;.h. fast alle Beteiligten unterst&uuml;tzen diese Idee. </p>
<p>Rechtzeitig zu den Haushaltsberatungen der Aussch&uuml;sse legte die Verwaltung die Ergebnisse der B&uuml;rgerbeteiligung in einem Bericht vor, der die Grundlage f&uuml;r die weiteren Beratungen in Politik und Verwaltung bildet. Den Politikerinnen und Politiker steht damit zu den zentralen Vorschl&auml;gen der Verwaltung ein differenziertes Meinungsbild der Bev&ouml;lkerung vor. Au&szlig;erdem gibt es eine Vielzahl neuer Vorschl&auml;ge, die von der preiswerteren Beschaffung von Druckertinte &uuml;ber die Abschaffung von Ampelanlagen bis zu Mehrausgaben f&uuml;r Jugendzentren reichen. Die Bewertungen zeigen die Pr&auml;ferenzen der Bev&ouml;lkerung; die ebenfalls angegebene Streuung um den Mittelwert zeigt an, wie umstritten ein Vorschlag ist.</p>
<p>Nach der abschlie&szlig;enden Entscheidung des Rates zum Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 wurden die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber die &ouml;ffentlichen Medien und &uuml;ber die Online-Plattform der B&uuml;rgerbeteiligung dar&uuml;ber informiert, wie die Ergebnisse der B&uuml;rgerbeteiligung letztendlich ihren Niederschlag im Haushalt gefunden haben. </p>
<p><a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2009/03/bergheim-wachsende-partizipation.pdf'>Der vollst&auml;ndige Bericht als PDF &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><strong>Autoren</strong><br />
Alfred Fa&szlig;bender, Leiter des Fachbereichs Finanzen und ab 1.7.2008 K&auml;mmerer in <a href="http://www.bergheim.de">Bergheim</a><br />
Volker Vorwerk, <a href="http://www.zebralog.de">Zebralog </a></p>
<p>Hier geht es zur&uuml;ck zum <a href="http://www.buergerhaushalt.org/beispiele/bergheim-medienuebergreifender-buergerhaushalt/">1. Teil des Beitrags &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<item>
		<title>Lichtenberg: 4. B&#252;rgerhaushalt gestartet</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 04:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Berliner Bezirk Lichtenberg ist zum 4.-mal der B&#252;rgerhaushalt gestartet. Ab sofort k&#246;nnen die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger im Internet Verwaltungsvorschl&#228;ge kommentieren und bewerten und durch eigene Vorschl&#228;ge...
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Berliner <a href="http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/">Bezirk Lichtenberg</a> wurde zum 4.-mal der B&uuml;rgerhaushalt gestartet. Ab sofort k&ouml;nnen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im Internet (<a href="http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/">http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de</a>) Verwaltungsvorschl&auml;ge zu unterschiedlichen Themen wie &#8222;Gesundheit&#8220;, &#8222;Kinder und Jugendliche&#8220;,  &#8222;Bauinvestitionen&#8220;, &#8222;Kultur&#8220; oder &#8222;Gesundheit&#8220; kommentieren und bewerten. </p>
<p><img class="left" src='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/teaserbuergerhaushalt.gif' alt='Logo B&uuml;rgerhaushalt Lichtenberg' /> Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen die Teilnehmenden die Verwaltungsvorschl&auml;ge durch eigene Vorschl&auml;ge erg&auml;nzen, die ebenfalls durch andere Teilnehmende kommentiert und bewertet werden k&ouml;nnen. Damit wurde das Lichtenberger Verfahren durch den <a href="http://www.haushalt-bergheim.de">B&uuml;rgerhaushalt Bergheim</a> inspiriert, in dem auch Verwaltungsvorschl&auml;ge Ausgangspunkt der B&uuml;rgerbeteiligung waren. W&auml;hrend in Bergheim die Online-Phase auf drei Wochen begrenzt wurde, haben die Lichtenberger&#160;&#8211; und das ist f&uuml;r elektronische Partizipationsverfahren dieser Art ein Novum&#160;&#8211; bis zum 31. Oktober Zeit. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass in Lichtenberg die B&uuml;rgerbeteiligung nicht direkt an das Haushaltsplanungsverfahren gekoppelt ist und somit mehr Zeit zur Gestaltung der Beteiligung bleibt. </p>
<p>Weiteres Charakteristikum des B&uuml;rgerhaushaltes in Lichtenberg ist, dass die Beteiligungsphase ca.1,5 Jahre vor der Verabschiedung des Haushaltes startet. Die Beteiligung ist diesmal auf den Haushalt 2010 ausgerichtet. </p>
<p>Am 21. Juni fand die <a href="http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/index.php?page=detail&#038;id_item=3150&#038;menucontext=32&#038;submenucontext=157">zentrale Auftaktveranstaltung</a> statt, auf der auch &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt 2009 Rechenschaft abgelegt wurde. </p>
<p>Wie es nach dem 31. Oktober 2008 weiter geht erfahren Sie <a href="http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de/discoursemachine.php?page=viewcompiler&#038;id_view=50&#038;menucontext=30">hier..</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Die B&#252;rger sind bereit zu sparen&#8220;&#160;&#8211; Interview mit dem Politiker Rolf Kn&#246;fel aus Bergheim</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wichtig-ist-der-mut-zur-offenheit-interview-mit-dem-politiker-rolf-knoefel-aus-bergheim/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wichtig-ist-der-mut-zur-offenheit-interview-mit-dem-politiker-rolf-knoefel-aus-bergheim/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 22:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stadt Bergheim f&#252;hrte in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Beteiligung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger an der Haushaltsplanung durch. Anl&#228;sslich der B&#252;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2008/2009 sprachen wir mit Herrn Kn&#246;fel, dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergheim....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Bergheim f&uuml;hrte in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger am Haushaltsplanungsverfahren durch. Anl&auml;sslich der B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 sprachen wir mit Herrn Kn&ouml;fel, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergheim. Die Fragen stellte Oliver M&auml;rker.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kn&ouml;fel,<br />
warum beteiligt die Stadt Bergheim die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Haushaltsplanung? Warum haben sich Politik und Verwaltung f&uuml;r dieses Beteiligungsverfahren entschieden?</em></p>
<p>Wir haben die B&uuml;rgerbeteiligung an der Haushaltsplanung eingef&uuml;hrt, weil wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber die schwierige finanzielle Situation in unserer Kommune in Kenntnis setzen wollen. Wir m&ouml;chten, dass auch die B&uuml;rger &uuml;ber die finanzielle Situation in ihrer Kommune Bescheid wissen und nicht nur ihre gew&auml;hlten Vertreter. Mit der Einf&uuml;hrung der B&uuml;rgerbeteiligung haben wir auf das Verst&auml;ndnis der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gesetzt, da aufgrund der finanziellen Situation andere  Schwerpunkte bei den freiwilligen Ausgaben&#160;&#8211; und um die geht es ja haupts&auml;chlich&#160;&#8211; gesetzt werden m&uuml;ssen als dies in Zeiten einer guten Kassenlage der Fall war. Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit der Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes gemeinsam mit dem B&uuml;rger herausfinden, wo bei den freiwilligen Ausgaben diese Schwerpunkte gesetzt werden sollten. Letztlich geht es uns darum, in einem gemeinsamen Abw&auml;gungsprozess mit der B&uuml;rgerschaft hier den richtigen Weg zu finden.</p>
<p><em>Was haben Sie als Politiker davon&#160;&#8211; was verspricht sich die Politik?</em></p>
<p>F&uuml;r Politiker ist es nicht immer leicht, herauszufinden, wo die B&uuml;rger bereit sind, Verzicht zu &uuml;ben und an welcher Stelle sie nicht dazu bereit sind. Schon bei der ersten B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006  haben wir die Erfahrung gemacht, wie wichtig dieses Instrument f&uuml;r die Politik sein kann, um hier mehr Klarheit zu bekommen. Schon damals haben wir erkennen k&ouml;nnen, dass der B&uuml;rger Schwerpunkte setzt, die wir so als Politiker zun&auml;chst so nicht gesehen haben.<br />
Bei manchen Punkten waren wir regelrecht &uuml;berrascht, wie zum Beispiel bei der Parkraumbewirtschaftung: So haben wir Politiker von manchen Interessensgruppen suggeriert bekommen, dass die B&uuml;rgerschaft unter den Parkgeb&uuml;hren sehr leiden w&uuml;rden. W&auml;hrend der Beteiligung kam aber heraus, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger durchaus Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, dass in Zeiten schmaler Kassen die Bewirtschaftung der Parkpl&auml;tze eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Und dass damit in einigen F&auml;llen auch Probleme wie Dauerparken reduziert werden k&ouml;nnen. Hier sah der B&uuml;rger das also viel differenzierter als wir vermuteten.<br />
Andererseits ist es aber auch wichtig, in den eigenen Schwerpunktsetzungen und Vorstellungen best&auml;rkt zu werden: So lagen wir beispielsweise richtig in der Idee, Jugend, Familie und Bildung zu f&ouml;rdern, hier also m&ouml;glichst viel Geld zu investieren. So gesehen wurde uns dieser Akzent &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt best&auml;tigt und hat sich deshalb als ein sehr hilfreiches Instrument erwiesen.</p>
<p><em>Kritiker des Verfahrens werfen der Politik vor, dass sie sich nur die &bdquo;Rosinen picken&ldquo; w&uuml;rden&#160;&#8211; was antworten Sie auf diese Kritik?<br />
</em></p>
<p>Wenn wir nur die Ergebnisse herausnehmen w&uuml;rden, die uns gefallen, dann m&uuml;sste man sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Ich kann f&uuml;r meine Fraktion jedoch sagen, dass wir uns in den vielen Sitzungen und Klausuren sehr intensiv mit den Ergebnissen auseinander setzen. Und da geht es nicht nur darum, eigene Ideen und Zielvorstellungen wiederzufinden, sondern gerade auch darum, unser Programm mit dem Meinungsbild und den Anregungen der B&uuml;rgerschaft abzugleichen und soweit erf&uuml;llbar an den Stellen Korrekturen durchzuf&uuml;hren, die in unserer Wahrnehmung nicht erkannt wurden, also genau da, wo wir Dinge anders einsch&auml;tzten oder noch nicht bedacht und ber&uuml;cksichtigt haben. Wir nehmen die B&uuml;rgerbeteiligung ernst&#160;&#8211; &bdquo;Rosinenpickerei&ldquo; w&auml;re in der Tat nicht gut, in der Sache falsch und ein schlechtes Zeichen an die B&uuml;rger.</p>
<p><em>Wir beurteilen Sie den Verlauf des aktuellen Beteiligungsverfahrens zum Haushalt 2008&#8260;2009?<br />
</em></p>
<p>Bei der ersten Beteiligung zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006 haben wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mithilfe eines Fragebogens und eines abendlichen B&uuml;rgerforums beteiligt. Aufgrund der der guten Erfahrungen haben wir diese Instrumente beibehalten und versucht das Verfahren durch die Einf&uuml;hrung des Internets als zus&auml;tzliche Beteiligungsm&ouml;glichkeit weiter zu optimieren und abzurunden. Und wie wir gesehen haben, hat der Einsatz des Internets noch einmal einen gro&szlig;en Schub in das Verfahren hereingebracht. Die Hinzunahme des Internets war insofern von Bedeutung, weil dadurch noch mehr ein repr&auml;sentativer Charakter in das Verfahren gekommen ist. Das Verfahren ist zwar immer noch nicht repr&auml;sentativ, aber die Zunahme der Beteiligung gibt uns Politiker noch mehr Sicherheit in unserer Besch&auml;ftigung mit den B&uuml;rgervorschl&auml;gen. Alle drei Elemente, also der Fragbogen, das Internet und das abendliche B&uuml;rgerforum haben zu einer gr&ouml;&szlig;eren Ausgeglichenheit gef&uuml;hrt. Im Prinzip k&ouml;nnen wir uns in der CDU-Fraktion eine Haushaltsberatung ohne B&uuml;rgerbeteiligung und schon gar nicht ohne das Instrument &bdquo;Internet&ldquo; mehr vorstellen.</p>
<p><em>Wie sch&auml;tzen Sie die Qualit&auml;t der Ergebnisse ein?</em></p>
<p>Uns liegt jetzt ein sehr umf&auml;ngliches Ausarbeitung mit den Ergebnissen des Verfahrens vor. Klar ist, dass wir Politiker uns nicht mit allen dokumentierten Feinheiten und Details auseinandersetzen k&ouml;nnen. Dazu fehlt dann doch die Zeit. Aber: Wir suchen nach den grunds&auml;tzlichen Schwerpunkten und fragen uns: &bdquo;Was hat uns der B&uuml;rger zusagen, mit welchen Themen hat er sich befasst?&ldquo; Und dazu ist die Ergebnisdokumentation sehr hilfreich und n&uuml;tzlich.</p>
<p><em>Wie gehen Sie bei der Auswertung vor?</em></p>
<p>Wie bereits erw&auml;hnt, vergleichen wird die Ergebnisse mit unseren Zielsetzungen, korrigieren an den Stellen wo wir etwas noch nicht bedacht haben oder sogar anderer Auffassung waren, und passen dies vor dem Hintergrund der Machbarkeit an. So sind wir in der Lage, den B&uuml;rger mitzunehmen und seine Anregungen Wirklichkeit werden zu lassen. Hierzu m&uuml;ssen wir uns angucken, wie die Ideen umgesetzt k&ouml;nnen, welche Auswirkungen mit einer Umsetzung jeweils verbunden sind. Aber wie gesagt: Die B&uuml;rger sind bereit zu sparen. Der B&uuml;rger ist bereit, auch auf Dinge zu verzichten, wie zum Beispiel auf die kurzfristige Ausstattung von Sportpl&auml;tzen mit Kunstrasen. Dies sehen die Vereine unserer Stadt als Interessengruppe naturgem&auml;&szlig; anders. Aber gerade hier wird deutlich, dass die breite B&uuml;rgerschaft eine differenziertere Meinung hat.  Dies soll nicht hei&szlig;en, dass der Kunstrasen auf Sportpl&auml;tzen mittel&#8209; bzw. langfristig gesehen keine Berechtigung hat. Hierzu m&uuml;ssen jedoch tiefer gehende Untersuchungen erfolgen, die letztlich zu dem Ergebnis f&uuml;hren m&uuml;ssen, dass sich die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Investitionen auch rechnen. Die Sichtung der Ergebnisse zeigt: Nicht nur die &bdquo;W&uuml;nscher&ldquo; kamen zu Wort, sondern auch die, die erkannt haben, dass nicht alles machbar ist, dass auch sch&ouml;ne Dinge, wie zum Beispiel der o.&#160;g. Kunstrasen, aufgrund der finanziellen Situation nicht oder vorerst nicht umgesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Wir fassen in unseren Haushaltsklausuren alle Beratungsergebnisse zusammen, arbeiten diese in den Haushaltsentwurf ein, und nehmen einen Abgleich mit unseren Vorstellungen und unseren sachlichen und politischen Zielen vor. Besonders schwer betroffen sind naturgem&auml;&szlig; die freiwilligen Ausgaben. Die freiwilligen Ausgaben sind uns besonders wichtig. Hier gilt es, die geringen Spielr&auml;ume (zum Beispiel Sport, Jugend, Bildung, &auml;ltere Menschen) optimal, sinnvoll und sachdienlich zu nutzen. Vor diesem Hintergrund fragen wir uns: Wo setzen wir die Schwerpunkte? Und gerade f&uuml;r diese Akzentuierung ist der B&uuml;rgerhaushalt n&uuml;tzlich; denn wir sind immerhin eine aus 22 Stadtr&auml;ten und 43 sachkundigen B&uuml;rgern bestehende Fraktion, und da f&auml;llt die Meinungsbildung nicht immer leicht, sodass jede zus&auml;tzliche Orientierung hilfreich ist.</p>
<p><em>Wie werden Sie den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern eine R&uuml;ckmeldung geben?</em></p>
<p>F&uuml;r die CDU-Fraktion kann ich sagen, dass wir uns in einem Pressegespr&auml;ch auf die Verwendung der B&uuml;rgervorschl&auml;ge eingehen werden. Wir werden dort Rede und Antwort stehen&#160;&#8211; die Presse fragt da schon, das k&ouml;nnen Sie sich vorstellen. Auch die B&uuml;rgermeisterin wird sich an die &Ouml;ffentlichkeit wenden, um &uuml;ber die Ergebnisverwertung zu berichten. Die Verwaltung wird auch einen Bericht erstellen.</p>
<p><em>Wie wird es weiter gehen?</em></p>
<p>Erkenntnisse aus dem aktuellen Verfahren m&uuml;ssen wir zur methodischen Weiterentwicklung des Verfahrens nutzen. Die Rolle des Internets wird sicherlich auch in den n&auml;chsten Verfahren von gro&szlig;er Bedeutung sein. Hier hat sich gezeigt, dass es richtig ist, Neuerungen und Erfahrungen aus anderen St&auml;dten aufzunehmen und zu ber&uuml;cksichtigen. F&uuml;r meine Fraktion kann ich sicher sagen, dass wir eine Weiterf&uuml;hrung des Verfahrens bef&uuml;rworten. Aber ich denke auch, dass alle anderen Fraktionen eine Weiterf&uuml;hrung wollen. So war es ein sehr gutes Zeichen, dass die Gelder, die zur Durchf&uuml;hrung der diesj&auml;hrigen Beteiligung notwendig waren, einschlie&szlig;lich der Erweiterung des Verfahrens durch die Hinzunahme des Internets, einstimmig bereitgestellt wurden.</p>
<p><em>Was w&uuml;rden Sie Politikern einer anderen Stadt sagen, in der die &Ouml;ffentlichkeit  bislang nicht an der Haushaltsplanung beteiligt wird, um sie von dem Verfahren zu &uuml;berzeugen?</em></p>
<p>Im Grunde genommen w&uuml;rde ich all die Dinge sagen, die ich Ihnen eben auch gesagt habe. Vielleicht w&uuml;rde ich es noch auf folgende Kernaussage zuspitzen: Nur mit einer Beteiligung k&ouml;nnen wir Volksvertreter sicher sein, dass wir Gedanken und Vorschl&auml;ge aus der B&uuml;rgerschaft auch aufgenommen haben, und dort wo sie umsetzbar waren, das auch getan haben. Und ich w&uuml;rde sagen: In der Regel sind viele Gedanken umsetzbar, denn die meisten  B&uuml;rger bringen vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge ein. Es sind eben nicht die &bdquo;ewigen N&ouml;rgler&ldquo;, sondern gerade, die, die sich verantwortungsbewusst in der Diskussion verhalten.<br />
Man darf allerdings einen Fehler nicht machen: Man muss die B&uuml;rgerbeteiligung ernst nehmen und darf sie auf keinen Fall nur als Alibi nutzen, um nachher doch nur das umzusetzen, was man eh schon vorhatte. Wichtig ist der Mut zur Offenheit. Der B&uuml;rgerhaushalt darf nicht als Makulatur behandelt werden. Man muss das ganze Verfahren ernst nehmen. Wir m&uuml;ssen gewissenhaft hin schauen und uns fragen: &bdquo;Was will der B&uuml;rger uns sagen?&ldquo;</p>
<p>Kurzum: f&uuml;r die Zukunft kann ich mir nicht vorstellen, ohne die Mitwirkung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einen Haushalt zu beraten und zu verabschieden.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kn&ouml;fel,<br />
wir danken Ihnen f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</em></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt in Bergheim: Online-Phase</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 15:28:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 19. Februar 2008 l&#228;uft die erste Beteiligungsphase des Bergheimer B&#252;rgerhaushaltes im Internet. Dort werden zurzeit Verwaltungsvorschl&#228;ge durch die Teilnehmer/innen und Teilnehmer kommentiert und bewertet. Dar&#252;ber hinaus besteht dort die M&#246;glichkeit, online eigene Vorschl&#228;ge...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 19. Februar l&auml;uft die erste Beteiligungsphase des Bergheimer B&uuml;rgerhaushaltes im Internet. Das Beteiligungsangebot der Stadt Bergheim finden Sie unter der Adresse <a href="http://www.haushalt-bergheim.de">http://www.haushalt-bergheim.de</a>. Dort werden zurzeit Verwaltungsvorschl&auml;ge durch die Teilnehmer/innen und Teilnehmer kommentiert und bewertet. Dar&uuml;ber hinaus besteht dort die M&ouml;glichkeit, online eigene Vorschl&auml;ge zu vorgegebenen Themenschwerpunkten einzubringen. Auch diese werden durch Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommentiert und bewertet. </p>
<p>Nach Abschluss der Online-Phase wird es zu jedem Thema eine Rangliste von B&uuml;rgervorschl&auml;gen geben. Die Verwaltungsvorschl&auml;ge und bestbewerteten B&uuml;rgervorschl&auml;ge werden dann in einem repr&auml;sentativ zusammengesetzten B&uuml;rgerforum diskutiert und abschlie&szlig;end bewertet.</p>
<p>Weitere Informationen zum B&uuml;rgerhaushalt in der Stadt Bergheim (60.000 Einwohner) finden Sie im <a href="http://www.buergerhaushalt.org/diskussion/interview-mit-kaemmerer-norbert-feith-cdu/">Interview mit dem K&auml;mmerer Norbert Feith</a></p>
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		<title>Stadt Bergheim: Interview mit K&#228;mmerer Norbert Feith (CDU)</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 19:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stadt Bergheim, ein Mittelzentrum mit 60.000 Einwohnern westlich von K&#246;ln, wird in diesem Jahr die B&#252;rger/innen an der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2008/2009 beteiligen. Aus diesem Anlass f&#252;hrten wir ein Gespr&#228;ch mit Norbert Feith (CDU), dem K&#228;mmerer der Stadt Bergheim.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Bergheim, ein Mittelzentrum mit 60.000 Einwohnern westlich von K&ouml;ln, wird in diesem Jahr die B&uuml;rger/innen an der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2008&#8260;2009 beteiligen. Aus diesem Anlass f&uuml;hrten wir ein Gespr&auml;ch mit Norbert Feith (CDU), dem K&auml;mmerer der Stadt Bergheim.</p>
<p><em><br />
Herr Feith, die Stadt Bergheim wird die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger 2008 an der Aufstellung des Haushaltes 2008&#8260;2009 beteiligen. Warum dieses Beteiligungsangebot in Bergheim?</em></p>
<p>Bereits an der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2005&#8260;2006 haben wir die Bergheimer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger beteiligt. Unsere Gr&uuml;nde f&uuml;r die Beteiligung der B&uuml;rgerschaft am Verfahren zur Haushaltsaufstellung sind damals wie heute die gleichen: Aus unserer Sicht sind die bestehenden Beteiligungsm&ouml;glichkeiten nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. Zwar erm&ouml;glicht die nordrhein-westf&auml;lische Gemeindeordnung &ndash; genauer gesagt der &#167;&#160;80,3 GO &ndash; den Einwohnern w&auml;hrend der &ouml;ffentlichen Auslegung Einwendungen gegen den Haushaltsentwurf zu machen. Nun ist es aber so, dass diese M&ouml;glichkeit, und hier ist die Stadt Bergheim keine Ausnahme, so gut wie nicht genutzt wird. Und das braucht auch niemanden zu wundern. Wer kann schon einen ausliegenden Haushaltsplan lesen und wer wird sich dazu in eine K&auml;mmerei begeben? Eine direkte Betroffenheit wird so nicht hergestellt. Die B&uuml;rger sind aber von unseren Entscheidungen betroffen, denn in Zeiten knapper Ressourcen muss unsere Stadt mehr denn je Schwerpunkte im Haushalt zu setzen, wof&uuml;r sie wie viel Geld ausgeben will und wof&uuml;r nicht. Es geht schlicht darum, ob etwa eine Bibliothek oder ein Schwimmbad geschlossen oder eine Schule neu gebaut wird oder nicht. Da sollten wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einbeziehen. Deshalb werden wir auch 2008 wieder die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Haushaltsaufstellung beteiligen.</p>
<p><em>Wenn Sie von &bdquo;Wir&ldquo; sprechen &ndash; wie kam es zur Entscheidungen, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger st&auml;rker im Verfahren der Haushaltsaufstellung einzubeziehen?</em></p>
<p>Sicherlich wird B&uuml;rgerbeteiligung nicht immer von allen Akteuren gleich hoch bewertet und unterst&uuml;tzt. Auch das ist in anderen St&auml;dten so. Wichtig ist vielmehr, dass der Rat der Stadt Bergheim Ende 2004 auf Vorschlag der Verwaltung einstimmig die Beteiligung der B&uuml;rgerschaft am Verfahren der Haushaltsauf&not;stellung beschlossen hat. Wichtig ist aus meiner Sicht auch, dass der Rat der Beteiligung eine Funktion zuspricht, n&auml;mlich &bdquo;&#8230; als einen unterst&uuml;tzenden Beitrag zur Meinungsbildung des Rates vor der Beschlussfassung&ldquo;. Aufseiten der Verwaltung haben wir viele motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Verfahren mit gro&szlig;em Engagement unterst&uuml;tzt haben und auch diesmal wieder unterst&uuml;tzen. Und das wichtigste ist, dass die sowohl Politik als auch Verwaltung die Beteiligung als einen kontinuierlichen Prozess betrachten, wir sie also nicht nur einmal anbieten, sondern bei jeder Haushaltsaufstellung mitdenken und durchf&uuml;hren wollen. Wir setzen also in diesem Jahr die Beteiligung fort, was aus meiner Meinung nach ein wichtiger, vielleicht sogar der wichtigste Aspekt ist, damit wir vor der B&uuml;rgerschaft Beteiligung glaubw&uuml;rdig anbieten und durchf&uuml;hren k&ouml;nnen und, lassen Sie mich das noch sagen, um letztlich unser Beteiligungsangebot auch weiterentwickeln und verbessern zu k&ouml;nnen.</p>
<p><em><br />
Wie sah die Beteiligung der B&uuml;rgerschaft zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006 aus?</em></p>
<p>2005 haben wir unter dem Slogan &bdquo;&#8230; denn schlie&szlig;lich ist es Ihr Geld&ldquo; eine Beteiligung durchgef&uuml;hrt, die aus drei S&auml;ulen bestand: Wir informierten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mithilfe einer Haushaltsbrosch&uuml;re &uuml;ber die Systematik des st&auml;dtischen Haushaltes und die Ursachen der aktuellen haushaltspolitischen Schwierigkeiten. Im Zentrum aber standen, nach den jeweiligen Fachthemen gegliedert, die Sparvorschl&auml;ge der Verwaltung, durch die der Haushalt konsolidiert werden sollte. Diese Brosch&uuml;re wurde kurz nach der Haushaltseinbringung an alle Haushalte Bergheims verteilt. Mit der Brosch&uuml;re, und damit spreche ich die 2. S&auml;ule an, verteilten wir auch einen Fragebogen. Unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Wenn Sie K&auml;mmerer w&auml;ren&#8230;&ldquo; hatten wir dort in Kurzform alle vorgeschlagenen Sparma&szlig;nahmen in einer Spalte aufgelistet. Diese konnten durch in einer weiteren Spalte durch die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger anders gewichtet oder durch andere Sparvorschl&auml;ge erg&auml;nzt werden, wobei das angestrebte Einsparziel von 2,3 Millionen Euro eingehalten werden sollte. Im Internet hatten wir damals auch die Brosch&uuml;re und den Online-Fragebogen eingestellt. Dort konnte der Fragebogen online ausgef&uuml;llt und direkt an die K&auml;mmerei gesendet werden. Heute setzen andere Kommunen f&uuml;r so etwas ja so genannte Haushaltsrechner ein.</p>
<p><em>Was wurde mit den Ergebnissen der Fragebogen-Befragung gemacht?</em></p>
<p>Es wurde ermittelt, welche Verwaltungsvorschl&auml;ge wie h&auml;ufig unterst&uuml;tzt oder abgelehnt wurden. Weiterhin wurden die selbst formulierten Sparvorschl&auml;ge der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zusammengestellt und mit den Ergebnissen des B&uuml;rgerforums dokumentiert. Das B&uuml;rgerforum stellte die 3. S&auml;ule unserer B&uuml;rgerbeteiligung zum Haushalt 2005&#8260;2006 dar. Hierzu lud die B&uuml;rgermeisterin gezielt 2.800 nach dem Zufallsprinzip ausgew&auml;hlte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; das sind etwa 10 Prozent der Wahlberechtigten &ndash; ein.&#160;230 meldeten sich an und tats&auml;chlich kamen knapp 190 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu der Veranstaltung.</p>
<p><em>Wie verlief das B&uuml;rgerforum? Und: Warum eine Zufallsauswahl?</em></p>
<p>Durch die Zufallsauswahl pers&ouml;nlicher und auch nicht &uuml;bertragbarer Einladungen wollten wir eine gewisse Repr&auml;sentativit&auml;t erreichen &ndash; oder umgekehrt gesagt: eine zu starke Einflussnahme von Interessensgruppen vermeiden. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des B&uuml;rgerforums erhielten zuerst eine Einf&uuml;hrung in die Haushaltslage. Die Mitwirkung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erfolgte dann in mehreren moderierten Gruppenworkshops zu einzelnen Fachthemen, wie zum Beispiel Sport, Kultur oder Schwimmb&auml;der. Am Ende der Veranstaltungen konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mithilfe von roten, gelben oder gr&uuml;nen Klebepunkten ihre Voten an den Stellw&auml;nden zu den einzelnen Verwaltungsvorschl&auml;gen abgeben: Auch ohne detaillierte Auswertung konnte dadurch zum Abschluss der Veranstaltung gesehen werden, wo die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger den von uns eingeschlagenen Weg unterst&uuml;tzen und wo sie keine Einsparungen sehen wollen. Die Moderation des B&uuml;rgerforums &uuml;bernahm der Vorsitzende des Agenda-Beirates, wodurch die Unabh&auml;ngigkeit der Willensbildung aufseiten der B&uuml;rger unterstrichen wurde.</p>
<p><strong><a href="/diskussion/interview-mit-kaemmerer-norbert-feith-cdu-2-teil/">Weiterlesen&#160;&#8211; hier geht es zum 2. Teil des Interviews</a></strong></p>
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