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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Bonn</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Bonn: B&#252;rger sollen beim Sparhaushalt mitreden</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 09:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bonner Verwaltung will einen internetbasierten B&#252;rgerhaushalt einf&#252;hren, das den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern die Gelegenheit geben soll, Sparvorschl&#228;ge...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut eines Berichtes des Beh&ouml;rdenspiegels vom 26.7.2010 will die Stadt Bonn einen elektronischen B&uuml;gerhaushalt einf&uuml;hren und zun&auml;chst wie die St&auml;dte Solingen und Essen eine &#8222;b&uuml;rgerbeteiligte Haushaltskonsolidierung&#8220; durchf&uuml;hren, bei dem vor allem das Sparen im Vordergrund steht:</p>
<p><em>Die Verwaltung will dazu ein internetbasiertes Partizipations-Verfahren einf&uuml;hren, das den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern die Gelegenheit gibt, Sparvorschl&auml;ge der Stadt zu bewerten und zu kommentieren. Die Bonnerinnen und Bonner k&ouml;nnen auch selbst Einsparungen anregen. Wesentlich bei diesem Verfahren ist, dass zun&auml;chst keine Plattform zur &Auml;u&szlig;erung zus&auml;tzlicher W&uuml;nsche und Begehrlichkeiten geschaffen wird, sondern der Fokus f&uuml;r den kommenden Haushalt ausschlie&szlig;lich auf Sparvorschl&auml;ge gerichtet ist. &Auml;hnliche Beteiligungsmodelle sind in diesem Jahr bereits in den St&auml;dten Essen und Solingen durchgef&uuml;hrt worden.</em></p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://www.behoerden-spiegel.de/Internet/nav/f68/broker.jsp?uMen=f6810068-1671-1111-be59-264f59a5fb42&#038;uCon=0c33d255-25d0-a21a-3b21-717b988f2ee2&#038;uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000011">Meldung des Beh&ouml;rdenspiegels &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Bonn hat schon seit vielen Jahren einen B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt, allerdings auf einem recht niedrigen Niveau&#160;&#8211; neben einer sehr sch&ouml;n gestalteten Brosch&uuml;re wurden in den Stadtbezirken jeweils B&uuml;rgerversammlungen angeboten, die vor allem informierenden Charakter hatten. Zwar konnten dort auch Vorschl&auml;ge eingebracht werden, allerdings wurde weder die Erfassung noch der Einfluss der Vorschl&auml;ge auf die kommunaler Haushaltsplanung transparent gemacht. Entsprechend gering waren die Beteiligungszahlen, die auch deshalb nicht hoch waren, weil auf eine stadtweite Mobilisierung der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit verzichtet wurde.</p>
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		<title>Ja&#160;&#8211; Bonns B&#252;rger wollen mitreden ODER Qualitative Vorstudie zum B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 13:39:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
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		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstudie]]></category>

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		<description><![CDATA[Erstmal fragen, ob die B&#252;rger &#252;berhaupt gefragt werden m&#246;chten - hat man sich in Bonn gedacht und das Zentrum f&#252;r Evaluation und Methoden (ZEM) zu einer qualitativen Vorstudie...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmal fragen, ob die B&uuml;rger &uuml;berhaupt gefragt werden m&ouml;chten&#160;&#8211; hat man sich in Bonn gedacht und das Zentrum f&uuml;r Evaluation und Methoden (ZEM) zu einer qualitativen Vorstudie zu einer B&uuml;rgerbefragung beauftragt. Der <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&#038;itemid=10490&#038;detailid=724760">Bonner General Anzeiger</a> berichtet:</p>
<p><em>Urspr&uuml;nglich hatte Oberb&uuml;rgermeister J&uuml;rgen Nimptsch (SPD) am Tag der Landtagswahl am 9. Mai alle Wahlberechtigten im Rahmen einer Vollbefragung fragen wollen, was ihnen in der Stadt lieb und teuer ist und worauf sie eher verzichten w&uuml;rden. Seine Idee stie&szlig; jedoch bei der schwarz-gr&uuml;nen Ratsmehrheit auf Ablehnung. Nach einigem Hickhack einigte sich der Stadtrat auf diese Vorstudie mit dem Ziel, die B&uuml;rger zun&auml;chst zu fragen, zu was und wie sie dazu befragt werden wollen.  </em></p>
<p>Nur sieben Prozent der 237, durch das ZEM unter Leitung von Prof. Georg Rudinger, Befragten lehnen laut GA eine B&uuml;rgerbefragung ab.&#160;55 Prozent m&ouml;chten &uuml;ber klassische Papierfrageb&ouml;gen befragt werden, 35 Prozent das Internet nutzen:</p>
<p><em>Fast 90 Prozent der Interviewten bewerteten die Idee einer B&uuml;rgerbefragung in Bonn mit &#8222;gut&#8220; (67,9 Prozent) oder &#8222;eher gut&#8220; (21,9), sagte Rudinger. Etwas mehr als sieben Prozent lehnen dagegen eine Befragung ab. Von denen, die eine B&uuml;rgerbefragung gut f&auml;nden, sprachen sich 55 Prozent f&uuml;r eine Befragung &#8211;&#160;ganz klassisch&#160;&#8211; per Papier-Frageb&ouml;gen aus. Eine Online-Befragung im Internet w&uuml;rden 35 Prozent begr&uuml;&szlig;en. </em></p>
<p>Ein B&uuml;rgerhaushalt &uuml;ber mehrere Kan&auml;le&#160;&#8211; wie die meisten B&uuml;rgerhaushalt-Kommunen ohnehin verfahren&#160;&#8211; w&uuml;rde sich folglich auch f&uuml;r Bonn anbieten. Zumal die st&auml;dtische Finanzlage als Thema oft genannt wurde. Ein wenig fraglich ist, wie repr&auml;sentativ die Telefonumfrage mit 237 Befragten ist und ob sie alle potentiellen Zielgruppen erreicht hat. So verwundert es ein wenig, dass nur 35 Prozent der Befragten f&uuml;r eine Beteiligung im Internet pl&auml;dieren, wo das Internet bei laufenden B&uuml;rgerbeteiligungsverfahren der meist am st&auml;rksten genutzte Kanal ist.</p>
<p><em>&#8222;Ich halte f&uuml;r denkbar, dass es nach der Sommerpause eine B&uuml;rgerbeteiligung zu den beiden gro&szlig;en Themen Haushalt und Festspielhaus geben kann&#8220;, sagte Nimptsch auf GA-Anfrage, wie es jetzt weiter gehen soll. Dabei orientiere sich die Verwaltung an Modellen, wie sie in K&ouml;ln oder Solingen umgesetzt werden, ohne dass er jetzt schon sagen k&ouml;nne, welche Variante in Bonn zum Zuge komme.</em></p>
<p>Da man sich inzwischen wohl gegen das neue Festspielhaus entschieden hat, vielleicht also tats&auml;chlich bald ein B&uuml;rgerhaushalt f&uuml;r Bonn?</p>
<p><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&#038;itemid=10490&#038;detailid=724760">Zum Artikel des Bonner General Anzeiger &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Neuer OB in Bonn J&#252;rgen Nimptsch: Projektgruppe B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 10:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In seinem jetzt bekannt gewordenen 100-Tage-Programm taucht der B&#252;rgerhaushalt gleich unter Punkt I "Finanzen" auf...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J&uuml;rgen Nimptsch ist der neue Oberb&uuml;rgermeister der Bundesstadt Bonn (ca.&#160;310.000 EW). Schon im Wahlkampf hat er den B&uuml;rgerhaushalt thematisiert (wir berichteten). In seinem jetzt bekannt gewordenen 100-Tage-Programm &#8222;10 Punkte f&uuml;r meine ersten 100 Tage&#8220; taucht der B&uuml;rgerhaushalt gleich unter Punkt &#8544; &#8222;Finanzen&#8220; auf:</p>
<p><em>2. Einrichtung einer Projektgruppe &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo;.<br />
Der Auftrag f&uuml;r die Projektgruppe besteht darin, bis zum Mai 2010 in einem umfassenden und transparenten Beteiligungsverfahren mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern eine Vorhabenliste aller bekannten und ggf. noch im Prozess entstehenden Projekte zu erstellen, die am Tag der Landtagswahl einer B&uuml;rgerbefragung zugef&uuml;hrt wird (Bildung einer Priorit&auml;tenliste). Dieser Beteiligungsprozess wird unterst&uuml;tzt durch ein &bdquo;Stadtbarometer&ldquo;.</em></p>
<p>Interessant ist, dass Nimptsch die kommenden Landtagswahlen dazu nutzen will, auch &uuml;ber Vorhaben abstimmen zu lassen. Was unter einem &#8222;umfassenden und transparenten Beteilgungsverfahren&#8220; im Vorfeld dieser Abstimmung gemeint sein k&ouml;nnte, bleibt spannend. Wir werden das weitere Geschehen beobachten und hier dar&uuml;ber berichten.</p>
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		<title>Bonn: OB-Kandidat Nimptsch will Bonner zum Haushalt befragen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 15:33:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[J&#252;rgen Nimptsch, der OB-Kandidat der SPD, m&#246;chte im Falle seiner Wahl die Bonner B&#252;rgerinnen und B&#252;rger am Tag der Landtagswahl im Mai 2010 zum Haushalt befragen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>J&uuml;rgen Nimptsch, der OB-Kandidat der SPD, m&ouml;chte im Falle seiner Wahl die Bonner B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger am Tag der Landtagswahl im Mai 2010 befragen&#160;&#8211; so hei&szlig;t es in gro&szlig;formatigen Anzeigen in Bonner Wurfzeitungen&#160;&#8211; <em>&#8222;[wof&uuml;r] wir im Haushalt 2011&#8260;12 unser Geld ausgeben. Wir werden dann besser und gemeinsam dar&uuml;ber befinden k&ouml;nnen, was wir uns in diesen beiden Jahren leisten wollen und k&ouml;nnen.&#8220; </em></p>
<p>Im Falle der Wahl von Nimptsch und entsprechender Umsetzung, w&uuml;rde der B&uuml;rgerhaushalt in Bonn, der bislang auf niedrigen Niveau, wenig wahrnehmbar und mit weitgehend unattraktiven Beteiligungsangeboten durchgef&uuml;hrt wurde, durch eine stadtweite Befragung einen starken Impuls erhalten. Andererseits w&uuml;rde diese Form der Beteiligung nicht ausreichen, um von einem B&uuml;rgerhaushalt zu sprechen, da zur Konsultation der Bev&ouml;lkerung weiter reichende Konsultations-Instrumente eingef&uuml;hrt werden m&uuml;ssten und&#160;&#8211; unabh&auml;ngig davon&#160;&#8211; Rechenschaft dar&uuml;ber gegeben werden m&uuml;sste, wie die Ergebnisse der Befragung (und weiterer Beteiligungskan&auml;le) Eingang in den Haushaltsplanungsprozess finden. Aber immerhin&#160;&#8211; eine solche Befragung k&ouml;nnte eine gute Gelegenheit f&uuml;r die Reanimation des Bonner B&uuml;rgerhaushaltes darstellen.</p>
<p>Im <a href="http://www.juergen-nimptsch.de/fileadmin/user_upload/pdf/Wahlprogramm2009.pdf">Wahlprogramm der SPD </a>findet sich folgende Aussage zur Fortentwicklung des Bonner B&uuml;rgerhaushaltes:</p>
<p><em>Gerade in krisenhaften Zeiten ist<br />
es wichtig, die Menschen bei den<br />
erforderlichen Entscheidungen<br />
mitzunehmen. Bei der Haushaltsplanung<br />
der n&auml;chsten Jahre<br />
wollen wir die B&uuml;rgerinnen und<br />
B&uuml;rger daher im Rahmen der Fortentwicklung<br />
des B&uuml;rgerhaushaltes<br />
besser einbinden. Hierbei werden<br />
wir insbesondere die K&ouml;lner<br />
Erfahrungen auswerten und auf<br />
die &Uuml;bertragbarkeit nach Bonn<br />
&uuml;berpr&uuml;fen.</em></p>
<p>Wir werden beobachten, was in Bonn geschehen wird und hier dar&uuml;ber berichten.</p>
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		<title>Bonn: Diskussionsveranstaltung zum Thema &#8222;B&#252;rger steuern Steuern&#8220;</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 12:57:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 21.01.2009 fand in Bonn die Diskussionsveranstaltung "B&#252;rger steuern Steuern", organisiert von den Gr&#252;nen, statt. Auf der Homepage von Mehr Demokratie e.V. ist ein Kurzbericht &#252;ber die Veranstaltung zu lesen, bei der es um Themen wie B&#252;rgerbeteiligung, B&#252;rgerantr&#228;ge...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.01.2009 fand in Bonn die Diskussionsveranstaltung &#8222;B&uuml;rger steuern Steuern&#8220;, organisiert von den <a href="http://www.gruene-bonn.de/">Gr&uuml;nen</a>, statt. Auf der Homepage von <a href="http://www.mehr-demokratie.de/893.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=4787&#038;tx_ttnews[backPid]=908&#038;cHash=84ec1291f1">Mehr Demokratie e.V.</a> ist ein Kurzbericht &uuml;ber die Veranstaltung zu lesen, bei der es um Themen wie B&uuml;rgerbeteiligung, B&uuml;rgerantr&auml;ge, B&uuml;rgerbegehren, B&uuml;rgerentscheide und B&uuml;rgerhaushalt ging. Wie funktionieren diese Beteiligungsinstrumente und was sollte verbessert werden? Waren die Fragen, denen sich die Referenten stellten.</p>
<p>Thorsten Sterk, Sprecher des Arbeitskreises B&uuml;rgerbegehren bei Mehr Demokratie e.V., berichtete beispielsweise &uuml;ber Probleme bei B&uuml;rgerbegehren. Oliver M&auml;rker (Zebralog) stellte den <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/">B&uuml;rgerhaushalt K&ouml;ln</a> vor.</p>
<p>Zur B&uuml;rgerbeteiligung in Bonn ist zu lesen:<br />
<em>Unter den rund 30 Veranstaltungsteilnehmern war man sich einig, dass die B&uuml;rgerbeteiligung in Bonn leider noch zu wenig gepflegt wird. So gibt es Frust dar&uuml;ber, wie mit den Ergebnissen einer B&uuml;rgerwerkstatt zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes umgegangen wird. Die B&uuml;rgerwerkstatt war Ergebnis eines B&uuml;rgerbegehrens gegen die Umbaupl&auml;ne der Stadt.</em></p>
<p><a href="http://www.mehr-demokratie.de/893.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=4787&#038;tx_ttnews[backPid]=908&#038;cHash=84ec1291f1">Informationen zur Veranstaltung auf den Seiten von Mehr Demokratie e.V. &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<item>
		<title>B&#252;rgerhaushalt in Bonn</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 10:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Doppelhaushalt 2008/2009 hat die Stadt Bonn zum dritten Mal einen B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt. In der Karte der B&#252;rgerhaushalt-Kommunen in Deutschland hat Bonn inzwischen den Status "F" erhalten...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 hat die Stadt Bonn zum dritten Mal einen B&uuml;rgerhaushalt (<a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergermitwirkung/buergerhaushalt2006/00219/index.html?lang=de">Informationsbrosch&uuml;re B&uuml;rgerhaushalt Bonn</a>) durchgef&uuml;hrt. In der <a href="/karte">Karte</a> der B&uuml;rgerhaushalt-Kommunen in Deutschland hat Bonn deshalb inzwischen den Status &#8222;F&#8220; erhalten. <em>&#8222;F&#8220; = Fortf&uuml;hrung: Der B&uuml;rgerhaushalt wird zum dritten Mal oder h&auml;ufiger durchgef&uuml;hrt. Es zeichnet sich (erst jetzt) ab, dass die Beteiligung der B&uuml;rger ein fester und dauerhafter Bestandteil des Haushaltsplanungsverfahrens werden k&ouml;nnte/wird.</em></p>
<p>Ein Bericht des Bonner Generalanzeiger aus dem April 2008, nach dem die Stadt Bonn die Einstellung des B&uuml;rgerhaushalt plane, wurde von der Stadt (<a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/03229/index.html">zur Seite der Stadt Bonn &gt;&gt;&gt;</a>) dementiert: </p>
<p><em>Der Bonner B&uuml;rgerhaushalt bleibt bestehen. Oberb&uuml;rgermeisterin B&auml;rbel Dieckmann und Stadtk&auml;mmerer Prof. Dr. Ludger Sander haben nach der Sitzung des Verwaltungsvorstandes ein deutliches Bekenntnis zur Fortsetzung des Dialogs &uuml;ber die st&auml;dtischen Finanzen mit der B&uuml;rgerschaft abgelegt.</em></p>
<p><em>Zwar sei die Beteiligung der B&uuml;rgerschaft an der Diskussion &uuml;ber den st&auml;dtischen Haushalt entwicklungsf&auml;hig und das Interesse an den Veranstaltungen in den Stadtbezirken verbesserungsf&auml;hig. Das Gespr&auml;ch mit den am st&auml;dtischen Haushalt interessierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern habe aber dennoch einen hohen Wert. Daher denke niemand daran, die eingef&uuml;hrte Form der B&uuml;rgerinformation zum Bonner Haushalt einzustellen.</em></p>
<p>Ab Herbst 2009 k&ouml;nnen die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger Bonns laut <a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergermitwirkung/buergerhaushalt2006/00248/index.html?lang=de">Bonn.de</a> erneut Vorschl&auml;ge zum Haushalt machen:</p>
<p><em>Bei den n&auml;chsten Haushaltsberatungen f&uuml;r den Doppeletat 2010&#8260;2011 ab Herbst 2009 m&ouml;chte die Stadt den Dialog &uuml;ber die st&auml;dtischen Finanzen mit der B&uuml;rgerschaft erneut f&uuml;hren.</em></p>
<p>Oberb&uuml;rgermeisterin und Stadtk&auml;mmerer informieren in einer <a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/03229/index.html">Pressemeldung</a> auf der Seite der Stadt Bonn, dass die B&uuml;rgerbeteiligung sogar m&ouml;glicherweise noch ausgebaut weden soll:</p>
<p><em>Stadtk&auml;mmerer Sander weist auf &Uuml;berlegungen hin, auf welche Weise die Stadt ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger noch st&auml;rker an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligen kann. &#8222;Die Stadtverwaltung wird sich unter Einbeziehung eines interfraktionellen Arbeitskreises mit den unterschiedlichen M&ouml;glichkeiten der B&uuml;rgerbeteilung besch&auml;ftigen. Unter anderem wird hier die Frage zu kl&auml;ren sein, inwiefern Internetforen eine Erweiterung der Diskussionsplattform f&uuml;r den Bonner B&uuml;rgerhaushalt darstellen k&ouml;nnen&#8220;, f&uuml;hrt Sander aus.</em></p>
<p>Im Dokument <a href="http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/08/0810564.htm">&#8222;B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009: Erfahrungsbericht&#8220;</a> aus dem M&auml;rz 2008 informiert die Stadt Bonn &uuml;ber die durchgef&uuml;hrten Ma&szlig;nahmen im Vorfeld und und w&auml;hrend des B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009. &Uuml;ber die Beteiligungsm&ouml;glichkeiten, die Ma&szlig;nahmen und Kosten f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit und die Erfahrungen aus den B&uuml;rgerversammlungen in den Stadtteilen ist zu lesen:</p>
<p><em>Im Rahmen des Doppelhaushaltes 2008&#8260;2009 wurden folgende Ma&szlig;nahmen umgesetzt:</p>
<p>Die B&uuml;rgerbrosch&uuml;re zum Haushalt der Stadt Bonn wurde ab der zweiten Januar Woche 2008 an allen st&auml;dtischen Informationsstellen ausgelegt.</p>
<p>Die B&uuml;rgerbrosch&uuml;re und die zur B&uuml;rgerbeteiligung vorgesehene Verfahrensweise wurde der lokalen Presse in einer Pressekonferenz zur Einbringung des Haushaltsplanentwurfes am 30.01.2008 vorgestellt. Neben der Schaltung von 2 Anzeigen im &#8222;Schaufenster&#8220; am 06.02 und 13.02.2008 (Auflage rund 160.000) und der Schaltung von einer Anzeige im General-Anzeiger (Wochenendauflage rund 115.000) am 16.02.2008 sind zahlreiche Pressemeldungen in der lokalen Presse (General-Anzeiger, Express etc.) zum B&uuml;rgerhaushalt erschienen. </p>
<p>Auch wurde im Radio Bonn/Rhein-Sieg auf die Veranstaltungen hingewiesen. Zudem wurden rund 300 Vereine, Verb&auml;nde, Institutionen und Schulen &uuml;ber ein Anschreiben eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. &Uuml;ber 2 Wochen hinweg sind die Veranstaltungen zus&auml;tzlich &uuml;ber 4 Info-Screens am Bonner Hauptbahnhof und &uuml;ber das Fahrgast-TV in den Bonner Stra&szlig;enbahnen sowie in jedem der 4 Bonner Stadtbezirke &uuml;ber jeweils 3 Dreiecksst&auml;nder beworben worden.</p>
<p>Die Ausgaben f&uuml;r die bereits durchgef&uuml;hrten &ouml;ffentlichkeitswirksamen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009 belaufen sich auf ca.&#160;13.000 EUR (Ansatz 15.000 EUR).</p>
<p>[&#8230;]</em></p>
<p><a href="http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/08/0810564.htm">Zur vollst&auml;ndigen Dokumentation &#8222;B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009: Erfahrungsbericht&#8220; der Stadt Bonn &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Auch die Vorschl&auml;ge der B&uuml;rger zum B&uuml;rgerhaushalt kann man in dem Dokument nachlesen. Zur Rechenschaft &uuml;ber die Verwirklichung der B&uuml;rgervorschl&auml;ge ist zu lesen:</p>
<p><em>Die Verwaltung wird geeignete Vorschl&auml;ge aus den B&uuml;rgerversammlungen auf ihre Umsetzbarkeit pr&uuml;fen. Eine zentrale B&uuml;rgerveranstaltung mit Bericht zu den Ergebnissen der Haushaltsberatungen zum Haushaltsplanentwurf 2008&#8260;2009 wird nach der Haushaltsverabschiedung (Termin steht noch nicht fest) veranstaltet.</em></p>
<p>Am 4. Juni 2008 fand dann die Rechenschaftsveranstaltung zum B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009 statt. Die Pr&auml;sentation des K&auml;mmerers steht <a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/buergermitwirkung/buergerhaushalt2006/00248/index.html?lang=de">hier</a> als Pdf-Dokument zum Download bereit. Allerdings informiert die Pr&auml;sentation vor allem dar&uuml;ber welche Vorschl&auml;ge es von B&uuml;rgerseite gegeben hat. </p>
<p>Was genau umgesetzt worden ist, wird aus der Pr&auml;sentation nicht deutlich. Die Rechenschaft des Bonner B&uuml;rgerhaushalts im Internet ist also durchaus noch ausbauf&auml;hig. Aber dazu besteht ja beim n&auml;chsten B&uuml;rgerhaushalt f&uuml;r die Jahre 2010&#8260;2011 die M&ouml;glichkeit.</p>
<p>Lesen Sie auch den Beitrag von <a href="http://zukunftsfaehiges-bonn.de/">Zukunftsf&auml;higes Bonn e.V.</a> <a href="/neuigkeiten/bonn-buergerhaushalt-light/">Bonn: B&uuml;rgerhaushalt &#8222;light&#8220;?</a> mit Kritik am Verfahren und Empfehlungen f&uuml;r die Weiterentwicklung des Verfahrens.</p>
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		<title>Diskussionsveranstaltung in Bonn: B&#252;rger steuern Steuern</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 11:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerentscheide]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Mehr Demokratie e.V.]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2009/01/burgersteuern.jpg"><img src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2009/01/burgersteuern.jpg" alt="B&uuml;rger steuern Steuern" title="burgersteuern" height="150" class="left" /></a>&#8220;&#8218;B&uuml;rger steuern Steuern&#8216;&#160;&#8211; B&uuml;rgerbeteiligung, B&uuml;rgerantr&auml;ge, B&uuml;rgerbegehren, B&uuml;rgerentscheide, B&uuml;rgerhaushalt&#160;&#8211; wie funktioniert das? Was muss verbessert werden?&#8220; </em></p>
<p>&#160;&#8211; so lautet die Ank&uuml;ndigung einer Diskussionsveranstaltung im Beueler Rathaus der Bundesstadt Bonn am 21.01.2009 (ab 19:00&#160;Uhr) . </p>
<p>Teilnehmer/innen der von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen organisierten Veranstaltung sind:</p>
<p>&#160;&#8211; Thorsten Sterk (<a href="http://nrw.mehr-demokratie.de/">Mehr Demokratie e.V.</a>)<br />
&#160;&#8211; Oliver M&auml;rker (www.buergerhaushalt.de/<a href="http://www.zebralog.de">Zebralog</a>/<a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt">B&uuml;rgerhaushalt K&ouml;ln</a>)<br />
&#160;&#8211; Peter Finger (B&uuml;rgermeister)<br />
&#160;&#8211; Doro Pa&szlig;-Weingartz (Fraktionssprecherin <a href="http://www.gruene-bonn.de/">B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen</a>)<br />
&#160;&#8211; Werner Rambow (Beuler Bezirksverordneter <a href="http://www.gruene-bonn.de/">B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen</a>)</p>
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		<title>B&#252;rger Bund Bonn: Nicht Resignation &#8211; Mut zum Dialog ist n&#246;tig</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 12:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Lahmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r den BBB ist der Bonner B&#252;rgerhaushalt ein wichtiges Instrument, B&#252;rgerinnen und B&#252;rger an das Thema „kommunaler Haushalt“ heranzuf&#252;hren. Mit Bedauern nimmt der BBB zur Kenntnis, dass zumindest &#252;ber die Option nachgedacht wird, das Projekt einzustellen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung des BBB, Freie W&auml;hlervereinigung in Bonn vom 8. April 2008</em></p>
<p>B&uuml;rgerhaushalt</p>
<p><strong>BBB: Nicht Resignation &ndash; Mut zum Dialog ist n&ouml;tig</strong></p>
<p>F&uuml;r den BBB ist der Bonner B&uuml;rgerhaushalt ein wichtiges Instrument, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an das Thema &bdquo;kommunaler Haushalt&ldquo; heranzuf&uuml;hren. Mit Bedauern nimmt der BBB zur Kenntnis, dass zumindest &uuml;ber die Option nachgedacht wird, das Projekt einzustellen. Dr. Hans-Ulrich Lang, Sprecher des BBB im Rat: &bdquo;Die Verwaltung hat es bisher nicht geschafft, den B&uuml;rgern Sinn und Zweck der Veranstaltung nahezubringen. Sie hat zwar informiert, aber nicht mobilisiert. Resignation ist der falsche Weg, das Konzept sollte &uuml;berdacht und mit echten Beteiligungselementen f&uuml;r die B&uuml;rger erg&auml;nzt werden.&ldquo; Tats&auml;chlich hatte man bei den Veranstaltungen h&auml;ufig den Eindruck, es handele sich um Verkaufsveranstaltungen f&uuml;r eine augenscheinlich erfolgreiche Finanzpolitik der Stadt, bei der kritisches Nachfragen der B&uuml;rgerschaft eher unerw&uuml;nscht war. Wer das einmal erlebt hat, geht beim n&auml;chsten Mal nicht mehr hin.</p>
<p>Nach Ansicht des BBB sollte die Stadt auch in den n&auml;chsten Jahren &uuml;ber den Haushalt informieren. Statt der bisherigen vier Veranstaltungen k&ouml;nnte man eine zentrale B&uuml;rgerversammlung im Stadthaus durchf&uuml;hren und die Infobrosch&uuml;re weniger aufw&auml;ndig gestalten, sie aber daf&uuml;r allen Haushalten zur Verf&uuml;gung stellen. Johannes Schott, Bezirksverordneter des BBB: &bdquo;Nat&uuml;rlich sollte man sehen, ob Kosten gesenkt werden k&ouml;nnen. Es w&auml;re aber falsch, die Veranstaltungen ersatzlos zu streichen. Eine umfassende B&uuml;rgerinformation geh&ouml;rt zur gelebten Demokratie und die gibt es nun mal nicht zum Nulltarif.&ldquo;</p>
<p>Der BBB regt an, k&uuml;nftig den Haushaltsplanentwurf komplett auf die Website der Stadt Bonn einzustellen. Es sollten internetgest&uuml;tzte Beteiligungselemente f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger entwickelt werden, um so einen echten Dialog zu gew&auml;hrleisten. Dann, davon ist der BBB &uuml;berzeugt, wird auch das Interesse wachsen.</p>
<p><a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/04/8408-burgerhaushalt.pdf' title='Pressemitteilung B&uuml;rger Bund Bonn 8. April 2008'>Pressemitteilung B&uuml;rger Bund Bonn, 8. April 2008 [PDF]</a></p>
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		<title>Bonn bleibt beim B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 14:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem der <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/i">Bonner General Anzeiger</a> in seiner Ausgabe vom 8. April 2008 in einem Beitrag mit dem Titel "Jeder Interessent kostete mehr als 116 Euro / Stadtspitze will B&#252;rgerinformationen zum Haushalt einstellen" das Ende des Bonner B&#252;rgerhaushaltes ank&#252;ndigte, wurde heute durch eine Pressemitteilung der Stadt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de">Bonner General Anzeiger</a> in seiner Ausgabe vom 8. April 2008 in einem Beitrag mit dem Titel <em>&#8222;Jeder Interessent kostete mehr als 116 Euro/Stadtspitze will B&uuml;rgerinformationen zum Haushalt einstellen&#8220;</em> &uuml;ber das bevorstehende Ende des Bonner B&uuml;rgerhaushaltes berichtete, wurde heute durch eine Pressemitteilung der Stadt nicht das Ende, sondern die Weiterentwicklung des B&uuml;rgerhaushaltes in Bonn angek&uuml;ndigt. In der <a href="http://www.bonn.de/rat_verwaltung_buergerdienste/presseportal/pressemitteilungen/03229/index.html">Pressemitteilung &#8222;Stadt bleibt beim Bonner B&uuml;rgerhaushalt&#8220; </a>widersprechen die Oberb&uuml;rgermeisterin B&auml;rbel DIECKMANN und der Stadtk&auml;mmerer Prof. Dr. Ludger SANDER der Pressedarstellung.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bonn: B&#252;rgerhaushalt &#8222;light&#8220;?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 15:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne von Itter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bonner B&#252;rgerhaushalt in der jetzigen Form ist ein wichtiges Instrument, B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu informieren und zum Thema Haushaltsplanung heranzuf&#252;hren. Die Veranstaltungen auf Bezirksebene und die dazugeh&#246;rige Brosch&#252;re dr&#252;cken den Willen der Verwaltung aus, gut zu informieren und Akzeptanz zu schaffen f&#252;r erforderliche Einsparmassnahmen. Dennoch gibt es Optimierungsbedarf....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Stellungnahme des Vereins <a href="http://zukunftsfaehiges-bonn.de/">Zukunftf&auml;higes Bonn e.V.</a> zum Bonner B&uuml;rgerhaushalt.</em></p>
<p><strong>B&uuml;rgerhaushalt &bdquo;light&ldquo;<br />
Der Bonner B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009 &ndash; Begreifen, bewerten, beteiligen</strong></p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Die Stadt Bonn begann im Jahr 2005 mit einer Brosch&uuml;re und B&uuml;rgerversammlungen auf Bezirksebene, um den Haushaltsentwurf interessierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zu erl&auml;utern. Vorl&auml;ufer war eine Informationsveranstaltung zum Doppelhaushalt 2001&#8260;2002 in der Beethovenhalle. F&uuml;r den Doppelhaushalt 2006&#8260;2007 wurde ein weiteres B&uuml;rgerhaushaltsverfahren durchgef&uuml;hrt. Die Initiative f&uuml;r einen Bonner B&uuml;rgerhaushalt entstand 2003 im Ausschuss f&uuml;r Internationale Beziehungen und Lokale Agenda und ein interfraktioneller Arbeitskreis wurde gegr&uuml;ndet, qualitativ begleitet von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Die Initiative der Lokalpolitiker startete mit dem Ziel, die Bonner Haushalts&#8209; und Finanzplanung f&uuml;r B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nachvollziehbar zu machen, und zur Partizipation zu motivieren. Ein Beteiligungshaushalt, bei dem B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber Mittelzuweisungen ein Votum abgeben, war von Seiten der Politik allerdings nicht erw&uuml;nscht.</p>
<p>F&uuml;r den Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 l&auml;uft derzeit wieder ein B&uuml;rgerhaushaltsverfahren mit einer Brosch&uuml;re, einem Fragebogen und vier Informationsveranstaltungen auf Stadtbezirksebene. </p>
<p>Der Bonner B&uuml;rgerhaushalt in der jetzigen Form ist ein wichtiges Instrument, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu informieren und zum Thema Haushaltsplanung heranzuf&uuml;hren. Die Veranstaltungen auf Bezirksebene und die dazugeh&ouml;rige Brosch&uuml;re dr&uuml;cken den Willen der Verwaltung aus, gut zu informieren und Akzeptanz zu schaffen f&uuml;r erforderliche Einsparmassnahmen. Dennoch gibt es Optimierungsbedarf.</p>
<p><strong>Kritik am jetzigen Bonner B&uuml;rgerhaushaltsverfahren &ndash; rege Beteiligung erw&uuml;nscht??</strong></p>
<p>Was aber ist das genaue Ziel des Bonner B&uuml;rgerhaushaltes? Au&szlig;er Verst&auml;ndnis wecken f&uuml;r erforderliche Einsparma&szlig;nahmen wie allgemein in der Brosch&uuml;re erw&auml;hnt, die aber konkret nicht genannt werden, und Vorschl&auml;ge von B&uuml;rgern zum Haushaltsentwurf und zum Verfahren selber entgegenzunehmen und somit der gesetzlichen Informationspflicht in einer etwas pro-aktiveren Weise als die blo&szlig;e Auslegung (gem&auml;&szlig; &#167;&#160;80,3 GO) nachzukommen, wird der Sinn und Zweck des Unternehmens leider bisher nicht sehr deutlich.</p>
<p>Wenn es aber um notwendige Einsparungen geht: Wo aber sieht die Stadt Bonn Einsparpotentiale und in welcher H&ouml;he? Dies wird leider weder in der Brosch&uuml;re noch in den B&uuml;rgerversammlungen erl&auml;utert. Auch scheint es nicht darum zu gehen, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger bei der Mittelzuweisung f&uuml;r die exemplarisch vorstellten Verwaltungsbereiche zu beteiligen.</p>
<p>Es wird keine Frist f&uuml;r m&ouml;gliche Einwendungen oder Vorschl&auml;ge angegeben. Diese seien zwar im Amtsblatt nachlesbar, aber es w&auml;re doch einfacher, diese in der Brosch&uuml;re und der Internetseite zum B&uuml;rgerhaushalt mit zu ver&ouml;ffentlichen.</p>
<p>In allen g&auml;ngigen Ver&ouml;ffentlichungen und Erfahrungsberichten zum B&uuml;rgerhaushalt wird betont, wie wichtig eine &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ist, die auf die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zugeht. Zwar zieht die Bonner Stadtverwaltung eine positive Bilanz des B&uuml;rgerhaushalts 2006&#8260;2007, gibt aber auch zu, dass insgesamt sehr wenige B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger dieses Angebot wahrnahmen und auch bedauerlicherweise bei weitem kein repr&auml;sentativer Querschnitt der Bev&ouml;lkerung zugegen war. Daher verwundert es, dass beim B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009 keine offensiveren Strategien bei der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit gew&auml;hlt wurden, sondern in Art und Umfang genau dieselben wie 06&#8260;07. Beispielsweise spricht die passive Auslage der Brosch&uuml;ren in st&auml;dtischen Einrichtungen und die Ank&uuml;ndigung der B&uuml;rgerversammlungen auf einigen wenigen Dreieckst&auml;ndern pro Stadtbezirk sowie die &uuml;bliche Pressearbeit nur Personen an, die sowieso schon kommunal aktiv sind. Ist eine regere Beteilung nicht erw&uuml;nscht?</p>
<p>Auf den B&uuml;rgerversammlung kann man zwar Vorschl&auml;ge einbringen, aber der Fragebogen ist so allgemein und missverst&auml;ndlich gehalten, dass man nicht wei&szlig;, ob man jetzt Verbesserungsvorschl&auml;ge zum Haushalt machen soll oder zum Verfahren des B&uuml;rgerhaushaltes an sich. Ein internetgest&uuml;tztes Beteiligungsverfahren fehlt komplett (au&szlig;er dass man den Fragebogen von der Website herunterladen kann).</p>
<p><em>Haushaltsjargon</em><br />
Die Brosch&uuml;re zum B&uuml;rgerhaushalt 2008&#8260;2009 ist ausf&uuml;hrlich und detailgenau, aber bedient sich eines ausgepr&auml;gten Fachjargons. Mehr konkrete und praktische Beispiele w&auml;ren hilfreich. Die zwei Artikel zu den beispielhaft geschilderten Verwaltungsbereichen sind zwar engagiert geschrieben, haben aber leider keinerlei Bezug zum Haushaltsentwurf, die in diesen Verwaltungsbereichen angesetzten Aufwendungen oder gar Einsparvorschl&auml;ge sind mit keinem Wort erw&auml;hnt. </p>
<p><em>Rechtfertigung, Vorgeschlagene Ma&szlig;nahmen</em><br />
Wie werden die Ergebnisse verarbeitet? Die Ergebnisse aus dem letzten B&uuml;rgerhaushaltsverfahren schienen sehr generell formuliert gewesen zu sein, so dass sie kaum brauchbar zu verarbeiten waren. Dies liegt sicherlich auch an dem eher allgemein gehaltenen Fragebogen. Es kommt eben darauf an, wie man fragt und wie man beteiligt, welchen Auftrag man den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern gibt, sprich: welcher Input aus der B&uuml;rgerschaft erw&uuml;nscht ist. Und dies k&ouml;nnte ein weiteres Indiz f&uuml;r ein mangelndes Interesse der Stadt an wirklich f&uuml;r den Haushalt relevanten Vorschl&auml;gen sein. Die Ergebnisse des B&uuml;rgerhaushalts und die Anregungen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wurden zwar im Hauptausschuss pr&auml;sentiert, die Stellungsnahmen der Verwaltung zu den einzelnen Vorschl&auml;gen ist allerdings im Bonner Ratsinformationssystem nicht dokumentiert.</p>
<p>Insgesamt gesehen erzeugt die Stadt Bonn weder mit der Brosch&uuml;re noch mit den damit verbundenen &Ouml;ffentlichkeitsma&szlig;nahmen besondere Erwartungen an den B&uuml;rgerhaushaltsprozess. Sie informiert zwar, aber sie mobilisiert nicht.</p>
<p><strong>Erstes Fazit</strong></p>
<p>Der Ansatz der Stadt Bonn einen B&uuml;rgerhaushalt durchzuf&uuml;hren ist gut, aber die Wahl der Mittel ist nicht ausreichend, um die Bonner Bev&ouml;lkerung zu aktivieren. Er entspricht im &Uuml;brigen auch nicht dem Stand-der-Kunst, was man leicht mit Blick auf andere Kommunen sehen kann. Beispiele aus Berlin und K&ouml;ln zeigen, dass ein B&uuml;rgerhaushalt genutzt werden kann, um die B&uuml;rgerschaft an kommunalen Fragen zu interessieren und zum Mitdenken und Mitplanen anzuregen. Diese Kommunen zeigen, dass es in einer finanziell schwierigen Situation auch anders geht. Es ist an der Zeit, dass Bonn neue Wege beschreitet, damit die Lebenswirklichkeit, die Expertise der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger n&auml;her an die Politik gebracht wird, und umgekehrt auch Verst&auml;ndnis f&uuml;r Verwaltungsprozesse und&#160;&#8211;zw&auml;nge gef&ouml;rdert wird.. Der B&uuml;rgerhaushalt K&ouml;ln, an dem sich knapp 100.000 K&ouml;lnerinnen und K&ouml;lner beteiligten, &uuml;ber 4700 Vorschl&auml;ge einbrachten, diese 9000 mal kommentierten und &uuml;ber 50.000 mal bewerteten, zeigt, dass es &uuml;ber den Haushalt hinaus ein gro&szlig;en Bedarf in der B&uuml;rgerschaft gibt, sich in die Gestaltung ihrer Stadt einzubringen. Dabei werden nicht nur Vorschl&auml;ge gemacht, die Haushaltsmittel einsparen, sondern dar&uuml;ber hinaus auch Vorschl&auml;ge die Geld kosten: z.B. der Umbau einer gro&szlig;en innerst&auml;dtischen Kreuzung, die den B&uuml;rgern und Pendlern seit Jahren ein Dorn im Auge ist und nun ganz oben auf der politischen Agenda steht.</p>
<p>Lesen Sie hier den <a href="/diskussion/bonn-buergerhaushalt-light-teil-2/">2. Teil der Stellungnahme Bonn B&uuml;rgerhaushalt &#8222;light&#8220;?</a></p>
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