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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Bonn</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Stuttgarter B&#252;rgerhaushalt mit guter Beteiligung abgeschlossen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 09:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit Anfang August ist die Online-Beteiligung des Stuttgarter B&#252;rgerhaushaltes nun beendet. Rund 9000 B&#252;rger und B&#252;rgerinnen haben sich an dem Verfahren beteiligt und insgesamt 1745 Vorschl&#228;ge abgegeben. Die 120 am besten bewerteten Vorschl&#228;ge werden nun von der Verwaltung gesichtet und anschlie&#223;end dem Stadtrat zur Verwaltung vorgelegt. Die Stadt zeigt sich mit dem Ergebnis und der hohen Beteiligung sehr zufrieden. ... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang August ist die Online-Beteiligung des Stuttgarter B&uuml;rgerhaushaltes nun beendet. Rund 9000 B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen haben sich an dem Verfahren beteiligt und insgesamt 1745 Vorschl&auml;ge abgegeben. Die 120 am besten bewerteten Vorschl&auml;ge werden nun von der Verwaltung gesichtet und anschlie&szlig;end dem Stadtrat zur Verwaltung vorgelegt.</p>
<p>Die Stadt zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. In einem Artikel der <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.buergerhaushalt-1745-vorschlaege-fuer-den-stadthaushalt.8be7fd9e-cd34-4841-b53a-38c0fb30aafa.html">Stuttgarter Nachrichten</a> hei&szlig;t es dazu:<em> In keiner anderen deutschen Gro&szlig;stadt, die solches unternahm, h&auml;tten die Menschen so viele Hinweise geliefert, wo man investieren oder lieber sparen sollte. In K&ouml;ln h&auml;tten 10.000 B&uuml;rger etwa 1250 Vorschl&auml;ge geliefert und 39.000 Bewertungen vorgenommen. In Essen lieferten rund 4000 B&uuml;rger rund 250 Vorschl&auml;ge und rund 114.000&nbsp;Bewertungen. Aber dass Stuttgart vorne liege, sei ja nicht ungew&ouml;hnlich, meinte Schuster.</em></p>
<p>Im bundesweiten Vergleich von B&uuml;rgerhaushaltsverfahren in St&auml;dten &uuml;ber 100.000 Einwohner hat Stuttgart in der Tat eine gute Beteiligung erzielt: Im Vergleich zu anderen Verfahren erreicht Stuttgart mit einer Beteiligungsquote von knapp 1,5&#160;% einen beachtlichen Wert. Andere Verfahren erreichten &auml;hnliche Werte, wie zum Beispiel Bonn (3,9%), Solingen (2,4%), Trier (1,9%), Essen (0,7%), K&ouml;ln (unter Ber&uuml;cksichtigung der Frageb&ouml;gen und Call-Center und ohne Gast-Beitr&auml;ge nicht registriert Teilnehmender = 1,3&#160;%), und Hamburg (0,04%). Grunds&auml;tzlich sind diese Zahlen aber mit Vorsicht zu genie&szlig;en, da beispielsweise auch immer die konzeptuellen Unterschiede der einzelnen Verfahren zu beachten sind. So wurde in Solingen und Essen beispielsweise eine &#8222;b&uuml;rgerbeteiligte Haushaltskonsolidierung&#8220; durchgef&uuml;hrt, bei der die B&uuml;rger lediglich Spar&#8209; und Einnahmevorschl&auml;ge der Verwaltung kommentieren und bewerten konnten. Auch in Hamburg wurde ein anderes Konzept zugrunde gelegt, indem Teilnehmende in einem dreiphasigen Dialogprozess aufgefordert waren, Vorschl&auml;ge und Kriterien f&uuml;r den Hamburger Haushalt entwickeln.</p>
<p>Die Stadt <em>sei sich sicher, dass es die Aktion auch k&uuml;nftig geben werde</em>, hei&szlig;t es in dem Artikel der <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.buergerhaushalt-1745-vorschlaege-fuer-den-stadthaushalt.8be7fd9e-cd34-4841-b53a-38c0fb30aafa.html">Stuttgarter Nachrichte</a>n. Bis M&auml;rz n&auml;chsten Jahres soll au&szlig;erdem eine Evaluation des Verfahrens stattfinden.</p>
<p>F&uuml;r die kommenden Verfahren w&uuml;nschen wir Stuttgart weiterhin viel Erfolg!</p>
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		<title>bonn-packts-an.de: Das Problem der Interessenskonflikte</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 15:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Auf der Suche nach dem Gemeinwohl" betitelt der General Anzeiger einen aktuellen Artikel zum Bonner B&#252;rgerhaushalt - im Zentrum steht unter anderem die Frage, wie viele verschiedene Interessen und Meinungen in politischen Prozessen unter einen Hut gebracht werden k&#246;nnen...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Auf der Suche nach dem Gemeinwohl&#8220; betitelt der <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=906801">General Anzeiger</a> einen aktuellen Artikel zum Bonner B&uuml;rgerhaushalt&#160;&#8211; im Zentrum steht unter anderem die Frage, wie viele verschiedene Interessen und Meinungen in politischen Prozessen unter einen Hut gebracht werden k&ouml;nnen.</p>
<p>So st&uuml;nde zum Beispiel die Kulturlobby gegen jene, die auf Zusch&uuml;sse in diesem Bereich gut verzichten k&ouml;nnten: <em>Einer schreibt: &#8222;Kultur ist f&uuml;r mich &uuml;berlebenswichtig&#8220;&#160;&#8211; und erh&auml;lt postwendend ein Echo: &#8222;Du wirst schon nicht sterben ohne Oper.&#8220;</em><br />
So best&uuml;nde also zwischen den 12.739 Teilnehmer/innen absolut kein Konsens &uuml;ber die m&ouml;glichen Sparma&szlig;nahmen. Das stelle auch den Bonner Oberb&uuml;rgermeister Nimptsch vor ein Problem: Die b&uuml;rgerliche Zustimmung reiche gerade mal f&uuml;r Sparma&szlig;nahmen in der H&ouml;he von 45,2 Millionen, nicht genug um den Bonner Haushalt zu sichern.</p>
<p>Neben den Kontroversen auf der Online-Plattform best&uuml;nde aber auch das Problem der Stimmen der <em>Online-Sprachlosen,</em> wie es in dem Artikel hei&szlig;t, also derer, die &uuml;ber keinen Zugang zum Internet verf&uuml;gten, z.B. Personen in Alten&#8209; und Pflegeheimen. Dabei w&uuml;rde vor allem &uuml;ber ihre Belange h&auml;ufig &uuml;ber ihren Kopf hinweg entschieden.</p>
<p>Dieses Ph&auml;nomen erkl&auml;rt Professor Lars Holzkamp von der Fernuniversit&auml;t Hagen: Es best&uuml;nde n&auml;mlich ein weiterer Interessenskonflikt&#160;&#8211; w&auml;hrend Politik und Verwaltung Entscheidungen in der Regel <em>dazu tendieren, die Akteure unter Zeitdruck zu setzen und in der parlamentarischen Arena m&ouml;glichst wenig Diskussionsraum und Entscheidungsspielr&auml;ume einzur&auml;umen, werden zivilgesellschaftliche Akteure bestrebt seien, das Gegenteil zu erreichen, um die Schlie&szlig;ung von Einrichtungen und massive K&uuml;rzungen abzuwenden. </em>Daraus folge, dass Entscheidungen oft als alternativlos dargestellt w&uuml;rden, in der Hoffnung, Diskussionen dar&uuml;ber zu vermeiden. Dies gelinge besonders gut, bei Themenfeldern, die &uuml;ber keine wirkliche Lobby verf&uuml;gten, so hei&szlig;t es im General-Anzeiger.</p>
<p>Und wo bleibt dabei das gesuchte Gemeinwohl? Die Antwort bleibt der Artikel schuldig, eine m&ouml;gliche Richtung w&auml;re aber: Gemeinwohl gibt es nur, wenn eine Beteiligung auf allen Ebenen gew&uuml;nscht ist und alle Parteien auch tats&auml;chlich die M&ouml;glichkeit haben, sich zu beteiligen?</p>
<p><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=906801">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel des General Anzeigers</a></p>
<p><em>&Uuml;berarbeitet am 5.7.2011, 10:30&#160;Uhr durch Redaktion</em></p>
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		<title>ruhrbaron.de: B&#252;rgerhaushalte als Beispiel f&#252;r demokratischen Wandel</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/beispiele/ruhrbaron-de-buergerhaushalte-als-beispiel-fuer-demokratischen-wandel/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 12:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Ende der korporatistischen Demokratie spricht Martin Boettger vom Ruhrbaron und meint damit die kaum mehr aufzuhaltende Entwicklung von einer wirklichkeitsfernen, in eigenen Sph&#228;ren treibenden zu einer b&#252;rgernahen und in der Gesellschaft verankerten Politik. Neben internationalen Entwicklungen wie dem arabischen Fr&#252;hling verweist Boettger auf kommunalpolitische Versuche, zum Beispiel durch B&#252;rgerhaushalte einen st&#228;rkeren R&#252;ckbezug zu den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern zu gewinnen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Ende der korporatistischen Demokratie spricht Martin Boettger von den Ruhrbaronen in <a href="http://www.ruhrbarone.de/vom-ende-der-korporatistischen-demokratie/">seinem gleichnamigen Artikel</a> und meint damit die kaum mehr aufzuhaltende Entwicklung von einer wirklichkeitsfernen, in eigenen Sph&auml;ren treibenden zu einer b&uuml;rgernahen und in der Gesellschaft verankerten Politik.</p>
<p>Alleine internationale Entwicklungen wie der arabische Fr&uuml;hling zeigen, dass B&uuml;rger es mittlerweile nicht mehr akzeptieren, von Entscheidungen und Informationen ausgeschlossen zu werden. Auch in Deutschland zeichnet sich diese Entwicklung deutlich ab, Stuttgart21 ist nur eines von viele Beispielen hierf&uuml;r. Boettger verweist an dieser Stelle auf den Versuch mancher Kommunen, &uuml;ber B&uuml;rgerhaushalte einen R&uuml;ckbezug zum B&uuml;rger zu gewinnen. Vor allem traditionelle Verfahren&#160;&#8211; &ouml;ffentliche Sitzungen und Versammlungen&#160;&#8211; kritisiert er hierbei aber als vergeblich, da <em>dorthin immer nur die kommen, die es beruflich bedingt m&uuml;ssen, als lokaler Gesch&auml;ftsmensch oder PolitikerIn, und die, die viel Zeit und Langeweile haben.</em></p>
<p>Als erfolgsversprechender bewertet er hingegen Onlinebeteiligungen. Bereits die B&uuml;rgerhaushalte in Solingen, Essen und K&ouml;ln h&auml;tten gezeigt, dass online eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Beteiligten mobilisiert werden k&ouml;nne. Besonders hervorgehoben wird aber der Bonner B&uuml;rgerhaushalt, an dem sich ca.&#160;12.700 Menschen beteiligten (Einwohner Bonn: rund 300.000). Daraus schlie&szlig;t Boettger:&nbsp;<em>Das Bonner Verfahren hat bewiesen: es gibt einen sehr gro&szlig;en Beteiligungsbedarf bei den B&uuml;rgerInnen. Sie haben jedoch bisher kaum eine M&ouml;glichkeit dazu. Und weder die Kommunalverwaltung noch die Parteien kommen damit klar, wenn sich mal ein Beteiligungsventil &ouml;ffnet.</em> Das parteipolitische Gerangel und die zum Teil vorherrschende Unf&auml;higkeit, mit neuen Beteiligungskan&auml;len umzugehen, zeigten, dass auch Verwaltung und Politik noch an den M&ouml;glichkeiten wachsen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen.</p>
<p>Den h&auml;ufig genannten Kritikpunkt, dass B&uuml;rgerhaushalte h&auml;ufig erst dann durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden, wenn die Kassen bereits leer sind, l&auml;sst Boettger nicht gelten. Im Gegenteil seien gerade knappe Kassen ein Grund, B&uuml;rger st&auml;rker zu beteiligen: <em>Sollen wir es deswegen also lieber weiter denen &uuml;berlassen, die nicht mehr weiter wissen?, </em>fragt er und folgert: <em>Die B&uuml;rgerInnen sind nicht d&uuml;mmer, sondern kl&uuml;ger als Verwaltung und politische Klasse. Wer sie mitmachen und mitentscheiden l&auml;sst, ist gut beraten und tut was Gutes f&uuml;r seine Stadt und ihren sozialen Zusammenhalt.</em></p>
<p>Das Fazit des Artikels:<em> Es wird kein Weg daran vorbeif&uuml;hren, immer mehr kommunale Entscheidungen aus Fraktionssitzungen heraus wieder in die Stadtgesellschaften zu verlagern. Das wird Lobbyinteressen nicht abschaffen, sie vielleicht noch nicht einmal wirklich schw&auml;chen. Aber es zwingt zu mehr &ouml;ffentlicher Rechtfertigung, es erweitert die Diskursfelder. Das ist keine hinreichende, aber eine notwendige Bedingung, um die Demokratie, wie sie das Grundgesetz meinte, zu erhalten.</em></p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/vom-ende-der-korporatistischen-demokratie/">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel auf ruhrbarone.de</a></p>
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		<title>Wie teuer darf ein B&#252;rgerhaushalt sein?</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wie-teuer-darf-ein-buergerhaushalt-sein/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:11:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein h&#228;ufiger Kritikpunkt an Beteiligungsprojekten wie dem B&#252;rgerhaushalt sind die damit einhergehenden Kosten: Vor allem in Zeiten knapper Kassen sollten die Kommunen ihre knappen Gelder nicht f&#252;r so teure Projekte verschwenden. Dieser Kritik muss sich nun auch der Bonner B&#252;rgerhaushalt stellen...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein h&auml;ufiger Kritikpunkt an Beteiligungsprojekten wie dem B&uuml;rgerhaushalt sind die damit einhergehenden Kosten: Vor allem in Zeiten knapper Kassen sollten die Kommunen ihre knappen Gelder nicht f&uuml;r so teure Projekte verschwenden. Dieser Kritik muss sich nun auch der Bonner B&uuml;rgerhaushalt stellen.</p>
<p>Bereits w&auml;hrend des Verfahrens wurde von Seiten der B&uuml;rger, aber auch von B&uuml;rgerhaushaltsgegnern wie Stephan Eisel die Frage nach den Kosten des Verfahrens gestellt. Diese wurden mit rund 70.000 Euro f&uuml;r die externe Beratungsfirma Zebralog beziffert, die der Stadt die Plattform zur Verf&uuml;gung stellte und das Verfahren begleitete. Vier Monate nach Abschluss des Verfahrens wurde nun aber bekannt gegeben, dass die tats&auml;chlichen Kosten sich auf gute 300.000 Euro belaufen&#160;&#8211; der gr&ouml;&szlig;te Anteil sind dabei die internen Personalkosten der Statdtverwaltung.</p>
<p>Skeptiker wie die Bonner SPD und der ehemalige Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel (CDU) sehen ihre Zweifel damit best&auml;tigt: <em>Das Projekt sei auch finanziell aus dem Ruder gelaufen, moniert SPD-Ratsfrau Gabriele Klingm&uuml;ller </em>laut einem Artikel des <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=898753">Bonner General-Anzeigers</a>. Der Grund hierf&uuml;r sei, dass die Plattform v&ouml;llig &uuml;berladen gewesen sei und dadurch immer neue Zusatzaufgaben in der Verwaltung anfielen. Eisel rechnet:&nbsp;<em>Hinter den gut 12&nbsp;000 Mailadressen, die sich f&uuml;r &#8222;Bonn packt&#8217;s an&#8220; registrieren lie&szlig;en, st&uuml;nden nur etwa 8&nbsp;000 Bonner, wenn man Ortsfremde und Mehrfachteilnehmer abziehe.&nbsp;Insofern habe die Befragung pro Bonner Teilnehmer mehr als 30 Euro gekostet. &#8222;Davon lie&szlig;en sich mehrere repr&auml;sentative detaillierte Meinungsumfragen finanzieren.&#8220;</em></p>
<p>Ganz anders bewertet hingegen Guido Pfeiffer von den Gr&uuml;nen die aktuellen Kostenberechnungen: Die Personalkosten derart kritisch zu betrachten h&auml;lt er f&uuml;r nicht korrekt, denn eine Beteiligung der Verwaltung am B&uuml;rgerhaushalt war offiziell gew&uuml;nscht. Au&szlig;erdem sei das Personal und die damit verbundenen Kosten doch sowieso vorhanden. So wird auch in einer Stellungnahme der Stadt argumentiert, in der es hei&szlig;t, dass <em>die Dienstleistungen der Verwaltungsmitarbeiter f&uuml;r die B&uuml;rgerbeteiligung im Rahmen ihrer Aufgaben zus&auml;tzlich erbracht worden sind. Die Personalkosten w&auml;ren also in jedem Fall entstanden.</em> Pfeiffer sieht den B&uuml;rgerhaushalt weiterhin als Chance f&uuml;r die Zukunft:&nbsp;<em>&#8222;Wir haben damit Dinge nachgeholt, die jahrelang nicht gemacht wurden. Und das ist nicht zum Nulltarif zu haben.&#8220; </em></p>
<p>Am Ende bleibt f&uuml;r wohl alle B&uuml;rgerhaushaltsverfahren die Frage nach einer Legitimit&auml;t der Kosten: Wie viel ist eine Beteiligung der B&uuml;rger wert, wie viel Kosten sind tats&auml;chlich n&ouml;tig und wie sehr w&uuml;nschen die B&uuml;rger sich solche Ausgaben &uuml;berhaupt?</p>
<p><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=898753">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel des Bonner General-Anzeigers</a></p>
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		<title>B&#252;rgerbeteiligung muss langsam wachsen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der ORF hat in dem Artikel "B&#252;rger machen Budget" die Vor- und Nachteile von digitalen B&#252;rgerhaushalten zusammengefasst. Das Fazit: Es beteiligen sich zwar vor allem Interessengruppen - doch gerade diese Form der B&#252;rgerbeteiligung kann auch gew&#252;nscht sein.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ORF hat in dem Artikel <a href="http://oe1.orf.at/artikel/279456">&#8222;B&uuml;rger machen Budget&#8220;</a> die Vor&#8209; und Nachteile von digitalen B&uuml;rgerhaushalten zusammengefasst. Das Fazit: Es beteiligen sich zwar vor allem Interessengruppen&#160;&#8211; doch gerade diese Form der B&uuml;rgerbeteiligung kann auch gew&uuml;nscht sein.</p>
<p>Sowohl in Europa als auch in den USA wird das Internet h&auml;ufig als Medium f&uuml;r Beteiligungsverfahren genutzt. Pr&auml;senzveranstaltungen seien mit einem hohen Aufwand verbunden und werden daf&uuml;r kaum von den B&uuml;rgern angenommen, Dialogplattformen im Internet hingegen lassen sich mit einem relativ geringen Aufwand organisieren.</p>
<p>Kritiker wie der Bonner CDU-Politiker Stephan Eisel weisen aber daraufhin, dass <em>das Internet nichts anderes sei als eine neue Spielwiese f&uuml;r jene Gruppen, die ohnehin schon politisch aktiv sind und sich in Parteien, Vereinen oder B&uuml;rgerinitiativen engagieren, </em>hei&szlig;t es in dem Artikel des ORF.</p>
<p>Diese Behauptung deckt sich auch mit den Erfahrungen der Kommunen, die bereits B&uuml;rgerhaushalte durchgef&uuml;hrt haben, so zum Beispiel Freiburg. Allerdings wird der von Eisel angef&uuml;hrte Punkt nicht unbedingt negativ betrachtet: <em>Denn bisher h&auml;tten diese Gruppen nichts mit der Realpolitik am Hut gehabt. Durch den Beteiligungshaushalt sei es zu einer gegenseitigen Ann&auml;hrung gekommen: Die B&uuml;rgerinitiativen machten die Erfahrung, endlich geh&ouml;rt zu werden und die Gemeinder&auml;te h&auml;tten bemerkt, was f&uuml;r eine aktive Kulturszene es in der Stadt gibt. </em>Edith Lamersdorf, die Sprecherin der Stadtverwaltung Freiburg, w&uuml;nschte sich sogar eine noch st&auml;rkere Beteiligung weiterer Interessengruppen. B&uuml;rgerbeteiligung &#8211;&#160;so Lamersdorf&#160;&#8211; m&uuml;sse langsam wachsen. B&uuml;rgerhaushalte seien aber schon jetzt <em>ein sehr gutes Instrument, um politische Prozesse transparent zu machen und um aktive B&uuml;rger der Stadt an die Politik heranzuf&uuml;hren.</em></p>
<p><a href="http://oe1.orf.at/artikel/279456">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel des ORF</a></p>
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		<title>Bonner B&#252;rgerhaushalt vs. Marktforschung</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/bonner-buergerhaushalt-vs-marktforschung/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 09:51:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Initiative Markt- und Sozialforschung hat im Rahmen des Tages der Marktforschung eine Studie zum Thema "Wo dr&#252;ckt die Bonner der Schuh" durchgef&#252;hrt. Die Fragestellung war eine &#228;hnliche wie die des Bonner B&#252;rgerhaushaltes bonn-packts-an.de - die Ergebnisse unterscheiden sich aber zum Teil erheblich...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative Markt&#8209; und Sozialforschung hat im Rahmen des Tages der Marktforschung eine Studie zum Thema &#8222;Wo dr&uuml;ckt die Bonner der Schuh&#8220; durchgef&uuml;hrt. Die Fragestellung war eine &auml;hnliche wie die des Bonner B&uuml;rgerhaushaltes <a href="http://bonn-packts-an.de">bonn-packts-an.de</a>&#160;&#8211; die Ergebnisse unterscheiden sich aber zum Teil erheblich.</p>
<p>Bei der telefonischen Umfrage des Marktforschungsinstitut wurden 1211 Bonner B&uuml;rger befragt:<br />
<em>Jeder zweite sieht das Debakel rund um das World Conference Center auf der Agenda ganz oben. Die angedrohte Schlie&szlig;ung von Freib&auml;dern ist f&uuml;r 21 Prozent, die Situation bei Oper und Theater f&uuml;r 18 Prozent und das m&ouml;gliche Festspielhaus und die Finanzsituation f&uuml;r je 13 Prozent der Bonner ein Thema. Damit deckt sich die Einsch&auml;tzung der Einwohner mit dem Agenda-Setting der regionalen Presse, </em>hei&szlig;t es in der Pressemitteilung zur Erhebung. Weitere gro&szlig;e Problemfeldet seien vor allem die Kriminalit&auml;t, die Leistungen f&uuml;r Kinder und Jugendliche und der Stra&szlig;enausbau sowie mangelnde Parkm&ouml;glichkeiten.</p>
<p>Anders gestaltet sich diese Problemanalyse auf der Plattform bonn-packts-an.de: Rund vier Prozent der Bonner B&uuml;rger haben sich aktiv an dem Haushaltsdialog beteiligt. Probleme wie die Parkplatzsituation und der Stra&szlig;enausbau spielten beim Bonner B&uuml;rgerhaushalt eine untergeordnete Rolle, stattdessen wurden vor allem kulturelle Themen in den Mittelpunkt gestellt.</p>
<p>Der Grund f&uuml;r die Unterschiede in der Problemwahrnehmung wird vor allem in der Teilnehmerstruktur der beiden Verfahren gesehen:<em> Auch die Markt&#8209; und Sozialforschung arbeitet mit Ausschnitten der Grundgesamtheit &ndash; in diesem Fall alle Erwachsenen in der Stadt Bonn. Dabei wird jedoch darauf geachtet, dass diese Stichproben m&ouml;glichst genau die Gesamtheit abbilden, etwa durch eine Zufallsaus&#8209; wahl. Die Nutzer der Plattform &bdquo;Bonn packt&rsquo;s an&ldquo; unterscheiden sich hingegen in vielem deutlich von der Bonner Gesamtbev&ouml;lkerung: Sie kommen h&auml;ufiger aus gehobenen und formal h&ouml;her gebildeten Familienhaushalten. Seltener sind dagegen &auml;ltere Personen zu finden, hier wirkt der Online-Zugang ebenfalls als Barriere. Die Nutzer der Partizipationsplatt&#8209; form sind dar&uuml;ber hinaus deutlich engagierter und nehmen in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig; am Bonner Leben teil. </em>Ein Problem, dass durch eine solch spezielle Zusammensetzung der Teilnehmer entstehen k&ouml;nnte, ist eine falsche Einsch&auml;tzung der Problemfelder seitens der Politik.</p>
<p>Link zur <a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/05/Pressemitteilung_Tag_der_Marktforschung_20110513.pdf">vollst&auml;ndigen Pressemitteilung der Initiative Markt&#8209; und Sozialforschung</a></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Iserlohn startet das &#8222;Experiment&#8220; B&#252;rgerbeteiligung</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltssicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Iserlohn]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zunehmend auch kleinere Kommunen die auf das Internet als Beteiligungsplattform setzen: Neben Ostbevern und Hilden folgen auch Babenhausen und Iserlohn mit einem B&#252;rgerhaushalt im Netz....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zunehmend auch kleinere Kommunen die auf das Internet als Beteiligungsplattform setzen: Neben Ostbevern und Hilden folgen auch Babenhausen und Iserlohn mit einem <a href="http://www.iserlohn.de/Buergerbeteiligte-Haushaltskonsolidierung.2914.0.html">B&uuml;rgerhaushalt im Netz</a>.</p>
<p>Bis zum 13. Februar k&ouml;nnen die Iserlohner B&uuml;rger die insgesamt 61 Spar&#8209; und Einnahmevorschl&auml;ge der Verwaltung bewerten und kommentieren. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen auch eigene Sparvorschl&auml;ge eingereicht werden. Um ein m&ouml;glichst aussagekr&auml;ftiges Ergebnis zu erzielen, verpflicht die Stadt die Teilnehmenden, &uuml;ber mindestens zehn der Haushaltsvorschl&auml;ge abzustimmen. Eine Angabe der pers&ouml;nlichen Daten wie Name und Adresse ist zwar erw&uuml;nscht, aber nicht verpflichtend f&uuml;r die Teilnahme.</p>
<p>Das Portal, das die Stadt selbst realisiert hat, sei zun&auml;chst ein <em>Experiment, das nur dann funktionieren kann, wenn die Teilnehmer sich vor ihrer Bewertung der Pr&uuml;fauftr&auml;ge eingehend informieren &uuml;ber die finanzielle Gesamtsituation der Stadt und den Hintergrund der einzelnen Vorschl&auml;ge&ldquo;, </em>wird<em> </em>K&auml;mmerer Friedhelm Kowalski in einem Beitrag in <a href="http://www.derwesten.de/staedte/iserlohn/Etat-Buergerbeteiligung-ein-Experiment-id4203806.html">Der Westen</a> zitiert.</p>
<p><em>&bdquo;Ziel unserer Haushaltskonsolidierung ist es ganz eindeutig, mittelfristig wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen, um die Zukunftsf&auml;higkeit dieser Stadt sicherzustellen&ldquo;, betonte B&uuml;rgermeister Dr. Peter Paul Ahrens bei der Erl&auml;uterung der Modalit&auml;ten. Die B&uuml;rgerbeteiligung am ersten Vorschlagspaket der Kleinen Kommission diene auf dem Weg hierhin aber nicht als Entscheidungsgrundlage f&uuml;r das Stadtparlament, sondern nur der politischen Meinungsbildung, betonten Peter Leye (SPD) und Hartmut Bogatzki (CDU) als Vorsitzende der Kleinen Kommission. &bdquo;Der Rat kann und wird sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen&ldquo;, erkl&auml;rte Bogatzki, w&auml;hrend Leye darauf hofft, dass durch die B&uuml;rgerbeteiligung neue Argumente und Ans&auml;tze in die Spardebatte eingebracht werden.</em></p>
<p>Link zum <a href="http://www.derwesten.de/staedte/iserlohn/Etat-Buergerbeteiligung-ein-Experiment-id4203806.html">vollst&auml;ndigen Artikel bei Der Westen</a></p>
<p>Link zur <a href="http://www.iserlohn.de/Buergerbeteiligte-Haushaltskonsolidierung.2914.0.html">Plattform des B&uuml;rgerhaushalts</a></p>
<p><em>Wir haben Iserlohn mit dem Status &#8222;E&#8220; wie Einf&uuml;hrung in unsere Karte aufgenommen und werden das Experiment weiter beobachten.</em></p>
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		<title>taz.de: Bonn packt&#8217;s weg</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 15:08:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Kritische Stimmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der B&#252;rgerhaushalt kommt langsam aber sicher aus der "&#246;kologischen Nische" heraus. Er wird immer &#246;fters zur Konsultation der B&#252;rgerschaft eingesetzt und mit seiner wachsenden Sichtbarkeit werden auch die Stimmen h&#246;rbarer, die...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der B&uuml;rgerhaushalt kommt langsam aber sicher aus der &#8222;&ouml;kologischen Nische&#8220; heraus. Er wird immer &ouml;fters zur Konsultation der B&uuml;rgerschaft eingesetzt und mit seiner wachsenden Sichtbarkeit werden auch die Stimmen h&ouml;rbarer, die das Verfahren &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220; als Ganzes oder seine methodische Umsetzung(en) kritisieren. Insbesondere im Kontext der Haushaltskonsolidierung, also &#8222;B&uuml;rgerhaushalt und Sparen&#8220;, was auch das Thema des diesj&auml;hrigen <a href="neuigkeiten/7-bundesweite-netzwerktreffen-buergerhaushalt-zum-thema-sparen-mit-buergerhaushalt/">7. Bundesweiten Netzwerktreffen B&uuml;rgerhaushalt</a> ist, wird der B&uuml;rgerhaushalt sehr kritisch gesehen. Dies spiegelt der Beitrag in der aktuellen Taz &#8222;Bonn packt&#8217;s weg&#8220; &uuml;ber die B&uuml;rgerbeteiligung zum Haushalt 2011&#8260;2012 wider. </p>
<p>Hauptvorwurf in dem konkreten Beitrag, ist der Verdacht, dass die Politik die Verantwortung an die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mithilfe des Verfahrens abgeben m&ouml;chte, indem sie viele &#8222;freiwillige Leistungen&#8220; zur Diskussion beziehungsweise Disposition stellt:</p>
<p>So hei&szlig;t es abschlie&szlig;end im Beitrag:</p>
<p><em>Noch bis zum 16. Februar haben die Bonner B&uuml;rger Zeit, ihr Votum abzugeben. Die 50 Vorschl&auml;ge mit den meisten Stimmen sollen in die Beratungen f&uuml;r den Doppelhaushalt 2011&#8260;12 einflie&szlig;en. Am Ende k&ouml;nnte die Bonner Kulturlandschaft einem untergepfl&uuml;gten Acker gleichen und die Schuldigen w&auml;ren, so suggeriert es uns die Politik, dann die B&uuml;rger selbst.</em></p>
<p>Zum taz-Artikel <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/bonn-packts-weg/">Bonn packt&#8217;s weg &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Bonn packt&#8217;s an: 100.000 Seitenzugriffe und 1.000 Teilnehmer bis zum fr&#252;hen Nachmittag</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 16:12:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Lahmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits innerhalb des ersten Tages haben sich in Bonn &#252;ber 1.000 Teilnehmende auf www.bonn-packts-an.de angemeldet und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung</p>
<p><em>Bonn packt&#8217;s an: 100.000 Seitenzugriffe und 1.000 Teilnehmer bis zum fr&uuml;hen Nachmittag 150 B&uuml;rger kamen zur Auftaktveranstaltung am 18. Januar in das Haus der Stadtwerke</em></p>
<p>Die Bonnerinnen und Bonner packen den Haushalt an: Knapp 1.000 Teilnehmer haben sich bis zum fr&uuml;hen Mittwochnachmittag, 19. Januar, auf der Webseite <a href="http://www.bonn-packts-an.de">www.bonn-packts-an.de </a>registriert und &uuml;ber 250<br />
Sparvorschl&auml;ge gemacht. Diese wurden bereits &uuml;ber 30.000 Mal bewertet. Insgesamt hatte die Internetseite bis dahin rund 100.000 Klicks zu verzeichnen. &#8222;Die Zugriffs&#8209; und Registrierungszahlen liegen in den ersten 19 Stunden nach Start des Portals weit &uuml;ber denen der St&auml;dte Essen, Solingen und G&uuml;tersloh&#8220;, freut sich Projektleiter Dirk Lahmann. Laut Dr. Oliver M&auml;rker von der Firma Zebralog, die das Portal gemeinsam mit der Stadt betreut, ist &#8222;Bonn packt&#8217;s an&#8220; im Vergleich zu den anderen St&auml;dten &#8222;ein fulminanter Auftakt&#8220; gelungen. Auch diese St&auml;dte hatte die Firma mit dem Portal bei der B&uuml;rgerbeteiligung zum Haushalt<br />
unterst&uuml;tzt.</p>
<p><em>Fragerunde zur Auftaktveranstaltung</em><br />
Zur Auftaktveranstaltung am Dienstag, 18. Januar, waren rund 150 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in das Haus der Stadtwerke gekommen. Dort moderierte Oberb&uuml;rgermeister J&uuml;rgen Nimptsch eine Diskussionsrunde zwischen Bonnern und Vertretern der Stadt, darunter Dirk Lahmann, dem Projektleiter von &#8222;Bonn packt&#8217;s an&#8220;, und Stadtk&auml;mmerer Prof. Ludger<br />
Sander. Auch Dr. Oliver M&auml;rker von der Agentur Zebralog beantwortete Fragen der B&uuml;rger wie beispielsweise &#8222;Sind unsere Daten sicher?&#8220;. Um 20 Uhr ging das Portal dann ans Netz.</p>
<p><em>Lob von den B&uuml;rgern und Internetnutzern</em><br />
Ein B&uuml;rger bedankte sich w&auml;hrend der Veranstaltung bei der Stadt, dass sie den Bonnerinnen und Bonner eine Mitbestimmung am Haushalt erm&ouml;gliche und so umfassend dar&uuml;ber informiere. Auch auf der Webseite gibt es Lob. User &#8222;miro&#8220; schreibt: &#8222;Ein sehr gutes Konzept f&uuml;r eine unkompliziert Beteiligung der B&uuml;rger&#8220;. Aktuelle Vorschl&auml;ge auf www.bonn-packts-an.de. Die Sparvorschl&auml;ge der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind vielf&auml;ltig. Nutzer &#8222;Ernesto&#8220; schl&auml;gt die Einf&uuml;hrung einer Katzensteuer vor. &#8222;hardbuerger&#8220; stellt die Abschaffung des Gutscheinheftes f&uuml;r Neub&uuml;rger und die Einf&uuml;hrung einer Bettensteuer f&uuml;r Hotels zur Abstimmung. Der Verkauf oder die Vermietung der Bonner Bunker ist ein Vorschlag der B&uuml;rgerin &#8222;Iris&#8220;.</p>
<p>Noch bis zum 9. Februar k&ouml;nnen Bonnerinnen und Bonner online und an Terminals in den Rath&auml;usern Sparvorschl&auml;ge einbringen. Bis zum 16. Februar k&ouml;nnen die Vorschl&auml;ge bewertet werden. Auch &uuml;ber das Call-Center der Stadt unter 0228&#8260;770 besteht die M&ouml;glichkeit zur Beteiligung und per Post an Stadt Bonn, VR 02-B&uuml;rgerbeteiligung, 53111 Bonn.</p>
<p><em>Pressemitteilung der Stadt Bonn, eingestellt von Dirk Lahmann<br />
Projektleiter B&uuml;rgerbteiligung Bonn</em></p>
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		<item>
		<title>Bonn packt&#8217;s an&#160;&#8211; B&#252;rgerbeteiligung zum Haushalt 2011&#8260;2012 mit Perspektive bis 2015</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/beispiele/bonn-packts-an-buergerbeteiligung-zum-haushalt-20112012-mit-perspektive-bis-2015/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 08:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Lahmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Solingen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 18. Januar ist es soweit: Dann k&#246;nnen die Bonnerinnen und Bonner vier Wochen lang mitreden, wenn es um die Aufstellung des st&#228;dtischen Haushalts geht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" title="Mitmachen" src="/wp-content/uploads/2010/12/BN_mitmachen_4c_15c-100m-100y_P-300x183.jpg" alt="Mitmachen" width="125" /><em>Stadt stellt f&uuml;r die B&uuml;rgerbeteiligung ihre freiwilligen Leistungen umfassend da</em></p>
<p>Am 18. Januar ist es soweit: Dann k&ouml;nnen die Bonnerinnen und Bonner vier Wochen lang mitreden, wenn es um die Aufstellung des st&auml;dtischen Haushalts geht. &#8222;Bonn packt&#8217;s an&#8220; hei&szlig;t das Motto, und es geht um nichts Geringeres, als den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern &uuml;ber das Internet eine Mitsprache-M&ouml;glichkeit bei der Konsolidierung des Haushalts zu geben. Start ist am 18. Januar, 19:30&#160;Uhr, mit einer &ouml;ffentlichen Veranstaltung im Haus der Stadtwerke, Theaterstra&szlig;e 24.</p>
<p>&#8222;Wir finanzieren jedes Jahr bis zu 80 Millionen Euro, manchmal auch mehr, indem wir unser Verm&ouml;gen angreifen. Das darf nicht mehr so weitergehen&#8220;, sagt Oberb&uuml;rgermeister J&uuml;rgen Nimptsch. &#8222;Deshalb bitten wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sehr herzlich: Pr&uuml;fen Sie, worauf Sie am ehesten bei unseren st&auml;dtischen Ausgaben verzichten w&uuml;rden.&#8220; Bonn sei knapp bei Kasse, aber reich an B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, die sich engagierten. Dieses Potenzial wolle man nutzen. OB Nimptsch: &#8222;Das k&ouml;nnte dann eigentlich so zugehen, wie in einer Familie. Wenn die Familie feststellt, dass sie sich im kommenden Jahr weniger leisten kann, wird doch auch zusammen &uuml;berlegt, worauf man am ehesten verzichten kann. Ein B&uuml;rger hat mir bei einer Veranstaltung gesagt, bei den Kindern w&uuml;rde dann bei ihm zuhause ganz bestimmt nicht gespart, er w&uuml;rde sich dann lieber ein kleineres Auto zulegen. So kann man es machen und eigentlich geht es jetzt nur noch darum herauszufinden, wo &#8211;&#160;um im Bild zu bleiben&#160;&#8211; &#8222;das kleinere Auto&#8220; in unserem st&auml;dtischen Haushalt zu finden ist.&#8220;</p>
<p>Der Vorsitzende des Ausschusses f&uuml;r die Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, B&uuml;rgermeister Helmut Joisten, stellte fest: &#8222;Das Projekt ist deckungsgleich mit den Interessen aller Fraktionen.&#8220; Das Internetportal www.bonn-packts-an.de ist bis zum 16. Februar freigeschaltet. Jede Bonnerin und jeder Bonner, die oder der kommunalwahlberechtigt ist, kann mitmachen. Dazu werden bei der erstmaligen Registrierung im Internet das Alter der Nutzerin oder des Nutzers und der Stadtteil, in dem sie bzw. er wohnt, erfragt, Wer keinen eigenen Internetzugang hat oder nicht so erfahren im Umgang mit dem Medium ist, findet in den Stadtbezirken &ouml;ffentliche Zug&auml;nge, die zu bestimmten Zeiten auch personell betreut werden. Orte und Zeiten werden auf dem Internetportal und in den Medien ver&ouml;ffentlicht.</p>
<p><strong>Eigene Vorschl&auml;ge einbringen, Vorschl&auml;ge anderer bewerten  </strong><br />
Die B&uuml;rgerbeteiligung findet im Wesentlichen im Internet statt. Das Portal, das auch &uuml;ber die Homepage der Stadt (www.bonn.de) erreichbar ist, l&auml;sst alle Optionen zu: die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnen nicht nur die von der Verwaltung eingestellten Konsolidierungs&#8209; und Diskussionsvorschl&auml;ge bewerten und kommentieren. Sie k&ouml;nnen auch eigene Vorschl&auml;ge einbringen, die dann wie die bereits voreingestellten Diskussionsvorschl&auml;ge von den Nutzerinnen und Nutzern des Portals bewertet werden. Struktur und Design dieses Internetauftritts orientieren sich an denen der St&auml;dte Solingen und Essen, die diese Form der B&uuml;rgerbeteiligung am Haushalt bereits in diesem Jahr durchgef&uuml;hrt haben.</p>
<p>Neu in Bonn ist allerdings, dass die f&uuml;nfzig am besten bewerteten B&uuml;rgervorschl&auml;ge im Anschluss an die B&uuml;rgerbeteiligung als Antr&auml;ge formuliert und mit Stellungnahmen versehen in die politischen Beratungen gegeben und dort entschieden werden. Nach Abschluss der Haushaltsberatungen im Sommer wird in einem Rechenschaftsbericht erl&auml;utert, mit welchen Ergebnissen die B&uuml;rgervorschl&auml;ge im Haushalt 2011&#8260;2012 Ber&uuml;cksichtigung fanden.</p>
<p><strong>Erstmals umfassende Darstellung der freiwilligen Leistungen der Stadt  </strong><br />
In der von der Verwaltung zusammengestellten Auflistung der Diskussionsvorschl&auml;ge f&uuml;r die B&uuml;rgerbeteiligung werden erstmals die so genannten freiwilligen Leistungen der Stadt umfassend dargestellt. Dies sind Leistungen, zu deren Erbringung die Stadt nicht gesetzlich verpflichtet ist oder, wenn eine gesetzliche Verpflichtung grunds&auml;tzlich besteht, deren Art und Umfang sie selbst bestimmen kann. OB Nimptsch: &#8222;Der weitaus gr&ouml;&szlig;te Teil des st&auml;dtischen Haushalts ist durch gesetzliche Aufgaben gebunden. Sparen k&ouml;nnen wir nur dort, wo wir auch einen entsprechenden Spielraum haben. Dieser umfasst aber leider viele Bereiche, die das Leben in unserer Stadt lebenswert machen wie Infrastruktur, soziales Miteinander, Kultur, Sport und Freizeit.&#8220; </p>
<p><strong>Nicht alle freiwilligen Leistungen sind disponibel  </strong><br />
Nicht dargestellt sind Ma&szlig;nahmen im Hochbaubereich (SGB), weil hier die Entscheidungen f&uuml;r die Investitionen in 2011&#8260;2012 bereits getroffen wurden und schon Zusagen f&uuml;r F&ouml;rdermittel des Landes vorliegen (z.B. Haus der Bildung) bzw. im Schulbereich unaufschiebbar sind. Geplant ist allerdings, in sp&auml;tere B&uuml;rgerbeteiligungsprojekte auch Ma&szlig;nahmen des st&auml;dtischen Geb&auml;udemanagements einzubeziehen. Ebenfalls nicht in der Zusammenstellung ber&uuml;cksichtigt sind Aufwendungen f&uuml;r Querschnittsleistungen innerhalb der Stadtverwaltung, deren Notwendigkeiten zwar nicht gesetzlich beschrieben sind, ohne die aber ein Funktionieren der Verwaltung nicht denkbar ist (z.B. Kosten f&uuml;r die EDV). Im Kulturbereich sind Einzelma&szlig;nahmen nicht genannt, die &uuml;ber 2015 hinaus per Intendantenvertrag gebunden sind (Kunstmuseum, Beethovenfest).  Das WCCB ist nicht Gegenstand der B&uuml;rgerbeteiligung, dies wird den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern im Portal ausf&uuml;hrlich erl&auml;utert.</p>
<p>Dass nicht jede freiwillige Leistung disponibel ist, zeigt das Beispiel &#8222;Qualifizierter Mietspiegel&#8220;. Obwohl keine Pflicht zur Erstellung dieses Mietspiegels besteht, gibt es die gesetzliche Forderung, die Angemessenheit von Mieten bei Transferleistungsempf&auml;ngerinnen und&#160;&#8211;empf&auml;ngern rechtsfest festzulegen. Dies ist durch die Sozialgerichte stets im Zusammenhang mit dem Vorliegen eines qualifizierten Mietspiegels gesehen worden und Urteile zur Angemessenheit von Mieth&ouml;hen fu&szlig;en auf den Festlegungen des Mietspiegels. Die Alternative, keinen Mietspiegel zu erstellen, gibt es also nicht, denn in der Folge w&auml;ren die Festsetzungsbescheide der Stadt und des Jobcenters nicht mehr gerichtsfest und die Stadt w&uuml;rde dar&uuml;ber hinaus jegliche M&ouml;glichkeit der Steuerung der &#8222;Kosten der Unterkunft&#8220;, auch der H&ouml;he nach, verlieren.</p>
<p><strong>Gro&szlig;e Resonanz erhofft</strong><br />
In Anlehnung an die Zugriffszahlen auf die Portale der St&auml;dte Solingen und Essen, werden f&uuml;r Bonn 7.500 bis 10.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer erwartet, die rund 12.000 Kommentare abgeben und ca.&#160;300.000 Einzelbewertungen vornehmen werden. An den Haushalten der vergangenen Jahre haben sich an den dazu organisierten Veranstaltungen jeweils nur wenige B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger beteiligt (im Durchschnitt 27 je Veranstaltung), die Zahl der Anregungen aus der B&uuml;rgerschaft zum Haushaltsplanverfahren lag z.B.&#160;2008&#8260;2009 bei 46. Das neue Verfahren l&auml;sst also eine ungleich h&ouml;here Resonanz erwarten. Wenn auch nicht im wissenschaftlichen Sinne repr&auml;sentativ, wird die Vielfalt der Beteiligten dazu f&uuml;hren, dass deren durchschnittliche Bewertungen verwendbare Ergebnisse erzeugen. Um m&ouml;glichst viele Bonnerinnen und Bonner zu erreichen, hat die Stadtverwaltung einige Bev&ouml;lkerungsgruppen wie Benachteiligte, junge Erwachsene, Zuwanderer oder Senioren gesondert angesprochen, weil sie sich erfahrungsgem&auml;&szlig; nicht so intensiv an Online-Befragungen beteiligen. Briefe an Schulen und Dachorganisationen oder Vereine, Faltbl&auml;tter in Seniorenzentren sind einige Beispiele f&uuml;r die Wege, die die Stadtverwaltung gegangen ist, um f&uuml;r die B&uuml;rgerbeteiligung in Sachen Haushalt zu werben.</p>
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