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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Bürgerbeteiligung</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>N&#252;rnberg: Zu hohe Erwartungen?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 13:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in N&#252;rnberg wird momentan die Einf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes diskutiert, die CSU-Fraktion hatte sich sogar bereits in diesem Jahr eine erste B&#252;rgerbeteiligung gew&#252;nscht. Statt einem vollst&#228;ndigen B&#252;rgerhaushaltsverfahren hat die Stadt nun aber erstmal einen Live-Chat mit dem K&#228;mmerer angeboten. Die Beteiligung war eher gering - doch kann man daraus auf mangelndes Interesse der B&#252;rger schlie&#223;en?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in N&uuml;rnberg wird momentan die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes diskutiert, die CSU-Fraktion hatte sich sogar bereits in diesem Jahr eine erste B&uuml;rgerbeteiligung gew&uuml;nscht. Statt einem vollst&auml;ndigen B&uuml;rgerhaushaltsverfahren hat die Stadt nun aber erstmal einen Live-Chat mit dem K&auml;mmerer angeboten. Die Beteiligung war eher gering&#160;&#8211; doch kann man daraus auf mangelndes Interesse der B&uuml;rger schlie&szlig;en?</p>
<p><em>In den anderthalb Stunden waren nicht einmal mehr als zehn &bdquo;User&ldquo; zugleich online, die Experten mitgerechnet. Auch der Wechsel war nicht sehr hoch. Eine bemerkenswerte Zahl vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte &uuml;ber einen B&uuml;rgerhaushalt in der Stadt N&uuml;rnberg, </em>hei&szlig;t es in <a href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/absage-an-stadion-umbau-1.1646425">einem Artikel der N&uuml;rnberger Nachrichten.</a></p>
<p>Ob man daraus aber tats&auml;chlich auf mangelndes Interesse der B&uuml;rger schlie&szlig;en kann ist fraglich. Zum einen werden bei zeitlich punktuellen Beteiligungsangeboten grunds&auml;tzlich weniger Beteiligte erreicht als bei Beteiligungsprozessen &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum, zum anderen stellt sich bei einem offenen Chat-Angebot grunds&auml;tzlich die Frage, inwiefern die Ergebnisse in das weitere Haushaltsplanungsverfahren integriert sind. Es bleibt daher zu hoffen, dass die Stadt N&uuml;rnberg von der geringen Beteiligung in diesem Fall nicht auf fehlendes Interesse der B&uuml;rger generell schlie&szlig;t.</p>
<p><a href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/absage-an-stadion-umbau-1.1646425">Link zum Artikel der N&uuml;rnberger Nachrichten</a></p>
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		<title>Mainz: Das Engagement muss von oben kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 12:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manfred Wolf, Mitglied der Initiative "Kommunaler B&#252;rgerhaushalt f&#252;r Mainz" hat in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau &#252;ber Erfolgsfaktoren von b&#252;rgerbeteiligten Haushaltsverfahren gesprochen. Sein Fazit: Um m&#246;glichst viele B&#252;rger einzubinden, muss das Engagement von ganz oben, m&#246;glichst direkt vom B&#252;rgermeister oder einem Dezernenten, kommen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Manfred Wolf, Mitglied der Initiative &#8222;Kommunaler B&uuml;rgerhaushalt f&uuml;r Mainz&#8220; hat in einem <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/manfred-wolf-kaempfte-fuer-mainzer-buergerhaushalt--konkrete-fragen-sind-wichtig-,1472798,11058848.html">Interview mit der Frankfurter Rundschau </a>&uuml;ber Erfolgsfaktoren von b&uuml;rgerbeteiligten Haushaltsverfahren gesprochen. Sein Fazit: Um m&ouml;glichst viele B&uuml;rger einzubinden, muss das Engagement von ganz oben, m&ouml;glichst direkt vom B&uuml;rgermeister oder einem Dezernenten, kommen.</p>
<p>In Mainz waren auf Anregung der Initiative in den letzten Jahren B&uuml;rger zu Informations&#8209; und Beratungsveranstaltungen in das Rathaus eingeladen worden. Was hat sich durch diese Beteiligung ver&auml;ndert und wie hoch war die Beteiligung der B&uuml;rger, fragte die Frankfurter Rundschau?<em> Anfangs waren es 100, am Schluss noch 30, </em>so Wolf. Den Grund daf&uuml;r sieht er in dem fehlenden Engagement der Politik: <em>Man konnte aber sehen, dass es nicht reicht, wenn sich eine Gruppe von B&uuml;rgern daf&uuml;r einsetzt, mehr Mitsprache zu bekommen. Damit wirklich ein breiter Teil der Bev&ouml;lkerung eingebunden wird, muss das Engagement dazu von oben, aus dem Rathaus selbst, kommen. </em></p>
<p><em> </em>Durch Werbe&#8209; und Informationsma&szlig;nahmen m&uuml;ssten alle Haushalte direkt angesprochen werden.&nbsp;Wichtig sei auch, dass m&ouml;glichst konkrete Fragen und Projekte zur Diskussion st&auml;nden. Es sei selbstverst&auml;ndlich, dass nicht alle Projekte, die von den B&uuml;rgern angeregt werden, umgesetzt werden k&ouml;nnen. Deswegen sei es auch gut, dass letzten Endes immer die Politik die Entscheidungen trifft. &nbsp;Wolf glaubt aber daran, dass die B&uuml;rger&#160;&#8211; wenn man Ihnen die M&ouml;glichkeit einer Beteiligung bietet&#160;&#8211; auch bereit sein, daf&uuml;r einen eigenen Beitrag zu leisten. So h&auml;tten die Mainzer B&uuml;rger beispielsweise eine Anhebung der Grundsteuer unterst&uuml;tzt.</p>
<p><a title="Interview FR" href="http://www.fr-online.de/frankfurt/manfred-wolf-kaempfte-fuer-mainzer-buergerhaushalt--konkrete-fragen-sind-wichtig-,1472798,11058848.html">Link zum vollst&auml;ndigen Interview in der Frankfurter Rundschau</a></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Frankfurt erhofft sich hohe Beteiligung</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Oct 2011 13:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch Frankfurt geh&#246;rt bald zu der Reihe von deutschen Gro&#223;st&#228;dten, in denen ein B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt wird. Der Stadtk&#228;mmerer Uwe Becker erhofft sich von dem Verfahren eine Hilfe bei der Finanzplanung. Die st&#228;dtischen Finanzen auszugleichen w&#228;re sch&#246;n, die Frankfurter B&#252;rger sollen aber nicht nur Spar- und Einnahmevorschl&#228;ge machen k&#246;nnen, sondern ihre Ideen zu allen haushaltsrelevanten Themen abgeben. Wie teuer diese dabei sind, spielt Becker zufolge erstmal keine Rolle, hei&#223;t es in einem Artikel auf ad-hoc.news.de.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch Frankfurt geh&ouml;rt bald zu der Reihe von deutschen Gro&szlig;st&auml;dten, in denen ein B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt wird. Der Stadtk&auml;mmerer Uwe Becker erhofft sich von dem Verfahren eine Hilfe bei der Finanzplanung. Die st&auml;dtischen Finanzen auszugleichen w&auml;re sch&ouml;n, die Frankfurter B&uuml;rger sollen aber nicht nur Spar&#8209; und Einnahmevorschl&auml;ge machen k&ouml;nnen, sondern ihre Ideen zu allen haushaltsrelevanten Themen abgeben. <em>Wie teuer diese dabei sind, spielt Becker zufolge erstmal keine Rolle</em>, hei&szlig;t es in <a href="http://www.ad-hoc-news.de/frankfurt-hofft-auf-bessere-stadtfinanzen-dank--/de/News/22494428">einem Artikel auf ad-hoc.news.de</a>.</p>
<p>Wichtig sei Becker vor allem eine hohe Beteiligung: <em>In anderen Gro&szlig;st&auml;dten gaben manchmal nur ein bis zwei Prozent der Bev&ouml;lkerung einen Vorschlag ab. Becker betont: &#8218;Das darf auf Dauer nicht so in Frankfurt sein, sonst hat der B&uuml;rgerhaushalt keine Legitimation&#8216;. </em>Aus diesem Grund hat die Stadt auch einen Etat von 1,2 Millionen Euro f&uuml;r Personal und Werbekosten zur Verf&uuml;gung gestellt.</p>
<p>Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sollen sich &uuml;ber eine Internetplattform beteiligen k&ouml;nnen. Neben der Online-Beteiligung sollen die beliebtesten Ideen anschlie&szlig;end <em>in kleineren B&uuml;rger-Gruppen bewertet werden</em>. Die so generierten Vorschlagslisten sollen der Stadt zum Beschluss vorgelegt werden. <em>Becker betont, wenn die Vorschl&auml;ge von den Politikern ernsthaft angegangen und nicht in die Ecke gestellt w&uuml;rden, erwarte er eine hohe Akzeptanz bei den B&uuml;rgern. &#8218;Es ist eine neue Form von Politik&#8216;, schw&auml;rmt der K&auml;mmerer.</em></p>
<p><a href="http://www.ad-hoc-news.de/frankfurt-hofft-auf-bessere-stadtfinanzen-dank--/de/News/22494428">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel auf ad-hoc-news.de</a></p>
<p><em>Wir haben den Status der Stadt Frankfurt auf &#8222;B&#8220; wie Beschluss ge&auml;ndert und werden &uuml;ber die Einf&uuml;hrung des Verfahrens berichten!</em></p>
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		<title>Lampertheim: Ein Forum macht noch keinen B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 14:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Stadt Lampertheim stellt ihren B&#252;rgern derzeit ein Forum zur Verf&#252;gung, in dem &#252;ber die Haushaltsplanung der Stadt diskutiert und eigene Haushaltsvorschl&#228;ge gemacht werden k&#246;nnen. Nach Angaben der Stadt soll so "mit Ihrer Mitarbeit in einem offenen und transparenten Verfahren ein „B&#252;rgerhaushalt“ entstehen". ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Lampertheim stellt ihren B&uuml;rgern derzeit ein Forum zur Verf&uuml;gung, in dem &uuml;ber die Haushaltsplanung der Stadt diskutiert und eigene Haushaltsvorschl&auml;ge gemacht werden k&ouml;nnen. Nach<a href="http://lampertheim.de/cms/bfh.php?netfolderID=10696&amp;depth=1&amp;ida=0&amp;idb=0"> Angaben der Stadt</a> soll so <em>&#8222;mit Ihrer Mitarbeit in einem offenen und transparenten Verfahren ein &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo; entstehen&#8220;</em>.</p>
<p>Die momentane Umsetzung der Haushaltsdiskussion kann leider auch noch nicht als B&uuml;rgerhaushalt bezeichnet werden. Die Stadt hatte zwar bereits im Rahmen einer Informationsinitiative &uuml;ber die aktuelle Haushaltslage und den Haushaltsplan 2011 informiert, das B&uuml;rgerforum kn&uuml;pft allerdings an diese Informationen nicht direkt an. Statt die Verwaltungsvorschl&auml;ge in verst&auml;ndlich aufgearbeiteter Form zur Verf&uuml;gung und Diskussion zu stellen, k&ouml;nnen die B&uuml;rgern momentan nur ohne konkrete Fragestellungen eigene Anregungen in ein Diskussionsforum einstellen. Die Beteiligungsh&uuml;rden sind dementsprechend hoch&#160;&#8211; dies zeigt sich auch daran, dass bisher kein Beitrag in dem Forum eingegangen ist. Dar&uuml;ber hinaus entspricht das Diskussionsforum derzeit nicht dem aktuellen Stand der Kunst: Betrachtet man erfolgreiche Beteiligungsprojekte wie K&ouml;ln, Solingen und Stuttgart f&auml;llt auf, dass diese sich alle durch eine eigenst&auml;ndige Diskussionsplattform auszeichnen.</p>
<p>Auch &uuml;ber die Form der Rechenschaft fehlt bisher ein konkreter Hinweis. Ob die B&uuml;rgervorschl&auml;ge demnach tats&auml;chlich von der Politik aufgegriffen werden, ist derzeit unklar.</p>
<p><a href="http://lampertheim.de/cms/bfh.php?netfolderID=10012&amp;depth=1&amp;ida=&amp;idb=&amp;obj=article&amp;id=11610&amp;preview=off">Link zu einer Meldung der Stadt zum B&uuml;rgerforum</a></p>
<p><a href="http://www.lampertheim.de/forum/">Link zum B&uuml;rgerforum</a></p>
<p><em>Wir werden die Entwicklungen der Stadt weiterhin beobachten, belassen den Status auf unserer Karte aber derzeit noch auf &#8222;I&#8220; wie Information.</em></p>
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		<title>Nottuln plant B&#252;rgerprojekt mit Hilfe von Sch&#252;lern</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 13:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 24. Oktober bis zum 18. Oktober will die Stadt Nottuln Ihren B&#252;rgern eine Beteiligung an den Haushaltsplanungen erm&#246;glichen. Die Durchf&#252;hrung des Projekts B&#252;rgerhaushalt nimmt die Stadt mit einem st&#228;dtischen Gymnasium in Angriff: Die Sch&#252;ler der Leistungskurse Sozialwissenschaften helfen sowohl bei der Pressearbeit, der Erstellung von Texten f&#252;r die Homepage und die technische Umsetzung des Portals...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 24. Oktober bis zum 18. Oktober will die Stadt Nottuln Ihren B&uuml;rgern eine Beteiligung an den Haushaltsplanungen erm&ouml;glichen. Die Durchf&uuml;hrung des Projekts B&uuml;rgerhaushalt nimmt die Stadt laut einem <a href="http://www.bbv-net.de/lokales/kreis_coesfeld/nottuln/1691391_Bemerkenswerter_Vertrauensbeweis.html">Artikel Bocholter-Borkener Volksblatts</a> mit einem st&auml;dtischen Gymnasium in Angriff: Die Sch&uuml;ler der Leistungskurse Sozialwissenschaften helfen sowohl bei der Pressearbeit, der Erstellung von Texten f&uuml;r die Homepage und die technische Umsetzung des Portals.</p>
<p>Mit Hilfe eines Fragebogens, den die Sch&uuml;ler in Laufe eines Projekttages erstellt haben, sollen die Kenntnisse der Nottulner B&uuml;rger &uuml;ber den st&auml;dtischen Haushalt erfragt werden. Nach dem Abschluss der Beteiligungsphase werden die Gymnasiasten die eingegangenen B&uuml;rgervorschl&auml;ge auswerten und in Form einer Vorschlagsliste an die Stadt weitergeben. Dort soll dann der Gemeinderat &uuml;ber die Umsetzung der B&uuml;rgervorschl&auml;ge im Haushaltsplan beraten.</p>
<p><a href="http://www.bbv-net.de/lokales/kreis_coesfeld/nottuln/1691391_Bemerkenswerter_Vertrauensbeweis.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel des Bocholter-Borkener Volksblattes</a></p>
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		<title>Karlsruhe: Erneute Diskussion &#252;ber B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 14:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bisher seien bereits mehrere Anl&#228;ufe, einen B&#252;rgerhaushalt in Karlsruhe einzuf&#252;hren, gescheitert, hei&#223;t es in einem Bericht der ka-news. Die Freien W&#228;hler starten nun mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung einen erneuten Versuch...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher seien bereits mehrere Anl&auml;ufe, einen B&uuml;rgerhaushalt in Karlsruhe einzuf&uuml;hren, gescheitert, hei&szlig;t es in einem Bericht der <a href="http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Freie-Waehler-regen-Buergerhaushalt-in-Karlsruhe-an;art6066,669327">ka-news</a>. Die Freien W&auml;hler starten nun mit einer Anfrage an die Stadtverwaltung einen erneuten Versuch.</p>
<p>Die beiden Stadtr&auml;te der Freien W&auml;hler Karlsruhe hatten die Stadtverwaltung gebeten, eine Erkl&auml;rung dar&uuml;ber abzugeben, unter welchen Voraussetzungen die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes m&ouml;glich sei. <em>Ziel des Projekts sei, eine st&auml;rkere B&uuml;rgerbeteiligung auf allen Ebenen</em>, so die ka-news. Als Vorbild gelten internationale Beispiele aus Brasilien und Neuseeland, aber auch deutsche Projekte, wie das K&ouml;lner Verfahren oder der aktuell laufende Stuttgarter B&uuml;rgerhaushalt.</p>
<p>Laut einem Bericht auf <a href="http://www.boulevard-baden.de/lokales/politik-lokal/2011/07/20/stadtrate-der-freien-wahler-fragen-nach-moglichkeiten-der-umsetzung-eines-burgerhaushaltes-in-karlsruhe-395668/">Boulevard Baden</a> habe sich die Stadtverwaltung zu der Anfrage bisher nicht ge&auml;u&szlig;ert.</p>
<p><a href="http://www.ka-news.de/region/karlsruhe/Freie-Waehler-regen-Buergerhaushalt-in-Karlsruhe-an;art6066,669327">Link zu dem Artikel der ka-news</a></p>
<p><a href="http://www.boulevard-baden.de/lokales/politik-lokal/2011/07/20/stadtrate-der-freien-wahler-fragen-nach-moglichkeiten-der-umsetzung-eines-burgerhaushaltes-in-karlsruhe-395668/">Link zu dem vollst&auml;ndigen Bericht auf Boulevard Baden</a></p>
<p><em>Wir haben Karlsruhe mit dem Status &#8222;D&#8220; wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kornwestheim: B&#252;rgerhaushalt ja, aber nicht jetzt</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 10:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kornwestheim]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst m&#252;sse die Stadt die Umstellung auf die doppische Buchhaltung &#252;berstehen, nach 2013 k&#246;nnte aber &#252;ber den Antrag der Gr&#252;nen weiter nachgedacht werden. Gedanken &#252;ber eine m&#246;gliche Umsetzung hat die Verwaltung sich aber trotzdem schon gemacht.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst m&uuml;sse die Stadt die Umstellung auf die doppische Buchhaltung &uuml;berstehen, nach 2013 k&ouml;nnte aber &uuml;ber den Antrag der Gr&uuml;nen weiter nachgedacht werden. Gedanken &uuml;ber eine m&ouml;gliche Umsetzung hat die Verwaltung sich aber trotzdem schon gemacht.</p>
<p>Dabei wurden laut einem Artikel der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.anregen-ja-aber-nicht-entscheiden.a5c13e5d-be3f-429e-9b78-d82ca8b6cd56.html">Stuttgarter Zeitung</a> vor allem drei zentrale Punkte erarbeitet:</p>
<p><em>Der Gemeinderat muss hinter dem Projekt stehen. </em>Denn bei ihm liegt die letztendliche Entscheidungshoheit, die B&uuml;rger k&ouml;nnen lediglich Anregungen machen.</p>
<p>Es m&uuml;ssen auch <em>heilige K&uuml;he zur Disposition gestellt werden; </em>die B&uuml;rger sollten nicht den Eindruck bekommen, nur &uuml;ber belanglose Themen mitreden zu d&uuml;rfen. Gleichzeitig sollte der B&uuml;rgerhaushalt von den B&uuml;rgern aber auch nicht als <em>Wunschkonzert</em> verstanden werden.</p>
<p><em>Der B&uuml;rgerhaushalt m&uuml;sse von einer intensiven &Ouml;ffentlichkeitsarbeit begleitet werden, um m&ouml;glichst viele Kornwestheimer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber das Verfahren zu informieren.</em></p>
<p>Die Gr&uuml;nen kritisieren die Entscheidung, den B&uuml;rgerhaushalt auf so lange Sicht zu vertagen und fordern stattdessen eine Einf&uuml;hrung f&uuml;r das Jahr 2013, zeitgleich mit der Umstellung auf die doppische Buchf&uuml;hrung.</p>
<p>Im Gespr&auml;ch ist au&szlig;erdem die Weiterf&uuml;hrung des Leitbildprozesses, der f&uuml;r den SPD-Stadtrat Prof. Walter Habenicht <em>nichts anderes als ein B&uuml;rgerhaushalt</em> gewesen sei, denn auch hier hatten die B&uuml;rger die M&ouml;glichkeit, W&uuml;nsche zu &auml;u&szlig;ern. Er schl&auml;gt daher vor, diesen Prozess weiter zu vertiefen, statt sich auf ein neues Verfahren zu st&uuml;tzen. Bei einem B&uuml;rgerhaushalt sehe er au&szlig;erdem die Gefahr, dass <em>es immer die gleichen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger seien, die sich engagierten.</em></p>
<p>Im Herbst wird der Rat erneut &uuml;ber das Thema B&uuml;rgerhaushalt sprechen und entscheiden, ob und wann ein solches Verfahren in Kornwestheim durchgef&uuml;hrt wird.</p>
<p><a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.anregen-ja-aber-nicht-entscheiden.a5c13e5d-be3f-429e-9b78-d82ca8b6cd56.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel der Stuttgarter Zeitung</a></p>
<p>Wir haben Kornwestheim mit dem Status &#8222;D&#8220; wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.</p>
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		<title>Interview: Warum Esslingens B&#252;rgerhaushalt auf dem Abstellgleis steht</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 09:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Esslingen war 2003 eine der ersten deutschen St&#228;dte einen B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt, doch leider wurde das Projekt auch schnell wieder eingestellt. In einem Interview mit der S&#252;dwestumschau erkl&#228;rt der Finanzb&#252;rgermeister Betram Schiebel nun, wie es dazu kam...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Esslingen war 2003 eine der ersten deutschen St&auml;dte einen B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt hat, doch leider wurde das Projekt auch schnell wieder eingestellt. In einem Interview mit der <a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Fuer-Esslingen-war-der-Buergerhaushalt-einfach-zu-aufwendig-_arid,138872.html">S&uuml;dwestumschau</a> erkl&auml;rt der Finanzb&uuml;rgermeister Betram Schiebel nun, wie es dazu kam:</p>
<p><em>Es lag am Aufwand. Man muss irgendwann Entscheidungen treffen: Je mehr B&uuml;rgerbeteiligung, desto mehr qualifizierte Antworten m&uuml;ssen Sie auch geben. Um Haushaltsfragen richtig zu erkl&auml;ren, m&uuml;ssen Sie diejenigen nehmen, die den &Uuml;berblick haben. F&uuml;r uns war das dann insgesamt zu aufwendig. </em>Dabei sei die&nbsp;Qualit&auml;t der B&uuml;rgervorschl&auml;ge eigentlich zufriedenstellend und auch breit gef&auml;chert gewesen.</p>
<p>Schiebel sieht in B&uuml;rgerhaushalten vor allem den Vorteil, dass die B&uuml;rger durch die aufbereiteten Informationen Haushaltszusammenh&auml;nge besser nachvollziehen k&ouml;nnen&#160;&#8211; aus diesem Grund bietet die Stadt Esslingen auch weiterhin &ouml;ffentliche Haushaltssitzungen und Haushaltspl&auml;ne im Internet an.</p>
<p>Er bef&uuml;rchtet aber, dass die Rollenverteilung bei B&uuml;rgerhaushaltsverfahren unklar sei: <em>Die Schwierigkeit ist aber, es so zu organisieren, dass Gemeinder&auml;te und B&uuml;rgerhaushalt nicht in Konkurrenz treten. Ist das eine Informationsaufbereitung f&uuml;r die gew&auml;hlten Vertreter oder ersetzt sie das? Dann wird nat&uuml;rlich die Repr&auml;sentanz entwertet. </em></p>
<p><a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Fuer-Esslingen-war-der-Buergerhaushalt-einfach-zu-aufwendig-_arid,138872.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel der S&uuml;dwestumschau</a></p>
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		<title>bonn-packts-an.de: Das Problem der Interessenskonflikte</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 15:29:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Auf der Suche nach dem Gemeinwohl" betitelt der General Anzeiger einen aktuellen Artikel zum Bonner B&#252;rgerhaushalt - im Zentrum steht unter anderem die Frage, wie viele verschiedene Interessen und Meinungen in politischen Prozessen unter einen Hut gebracht werden k&#246;nnen...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Auf der Suche nach dem Gemeinwohl&#8220; betitelt der <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=906801">General Anzeiger</a> einen aktuellen Artikel zum Bonner B&uuml;rgerhaushalt&#160;&#8211; im Zentrum steht unter anderem die Frage, wie viele verschiedene Interessen und Meinungen in politischen Prozessen unter einen Hut gebracht werden k&ouml;nnen.</p>
<p>So st&uuml;nde zum Beispiel die Kulturlobby gegen jene, die auf Zusch&uuml;sse in diesem Bereich gut verzichten k&ouml;nnten: <em>Einer schreibt: &#8222;Kultur ist f&uuml;r mich &uuml;berlebenswichtig&#8220;&#160;&#8211; und erh&auml;lt postwendend ein Echo: &#8222;Du wirst schon nicht sterben ohne Oper.&#8220;</em><br />
So best&uuml;nde also zwischen den 12.739 Teilnehmer/innen absolut kein Konsens &uuml;ber die m&ouml;glichen Sparma&szlig;nahmen. Das stelle auch den Bonner Oberb&uuml;rgermeister Nimptsch vor ein Problem: Die b&uuml;rgerliche Zustimmung reiche gerade mal f&uuml;r Sparma&szlig;nahmen in der H&ouml;he von 45,2 Millionen, nicht genug um den Bonner Haushalt zu sichern.</p>
<p>Neben den Kontroversen auf der Online-Plattform best&uuml;nde aber auch das Problem der Stimmen der <em>Online-Sprachlosen,</em> wie es in dem Artikel hei&szlig;t, also derer, die &uuml;ber keinen Zugang zum Internet verf&uuml;gten, z.B. Personen in Alten&#8209; und Pflegeheimen. Dabei w&uuml;rde vor allem &uuml;ber ihre Belange h&auml;ufig &uuml;ber ihren Kopf hinweg entschieden.</p>
<p>Dieses Ph&auml;nomen erkl&auml;rt Professor Lars Holzkamp von der Fernuniversit&auml;t Hagen: Es best&uuml;nde n&auml;mlich ein weiterer Interessenskonflikt&#160;&#8211; w&auml;hrend Politik und Verwaltung Entscheidungen in der Regel <em>dazu tendieren, die Akteure unter Zeitdruck zu setzen und in der parlamentarischen Arena m&ouml;glichst wenig Diskussionsraum und Entscheidungsspielr&auml;ume einzur&auml;umen, werden zivilgesellschaftliche Akteure bestrebt seien, das Gegenteil zu erreichen, um die Schlie&szlig;ung von Einrichtungen und massive K&uuml;rzungen abzuwenden. </em>Daraus folge, dass Entscheidungen oft als alternativlos dargestellt w&uuml;rden, in der Hoffnung, Diskussionen dar&uuml;ber zu vermeiden. Dies gelinge besonders gut, bei Themenfeldern, die &uuml;ber keine wirkliche Lobby verf&uuml;gten, so hei&szlig;t es im General-Anzeiger.</p>
<p>Und wo bleibt dabei das gesuchte Gemeinwohl? Die Antwort bleibt der Artikel schuldig, eine m&ouml;gliche Richtung w&auml;re aber: Gemeinwohl gibt es nur, wenn eine Beteiligung auf allen Ebenen gew&uuml;nscht ist und alle Parteien auch tats&auml;chlich die M&ouml;glichkeit haben, sich zu beteiligen?</p>
<p><a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&amp;itemid=10490&amp;detailid=906801">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel des General Anzeigers</a></p>
<p><em>&Uuml;berarbeitet am 5.7.2011, 10:30&#160;Uhr durch Redaktion</em></p>
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		<title>ruhrbaron.de: B&#252;rgerhaushalte als Beispiel f&#252;r demokratischen Wandel</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 12:58:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom Ende der korporatistischen Demokratie spricht Martin Boettger vom Ruhrbaron und meint damit die kaum mehr aufzuhaltende Entwicklung von einer wirklichkeitsfernen, in eigenen Sph&#228;ren treibenden zu einer b&#252;rgernahen und in der Gesellschaft verankerten Politik. Neben internationalen Entwicklungen wie dem arabischen Fr&#252;hling verweist Boettger auf kommunalpolitische Versuche, zum Beispiel durch B&#252;rgerhaushalte einen st&#228;rkeren R&#252;ckbezug zu den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern zu gewinnen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom Ende der korporatistischen Demokratie spricht Martin Boettger von den Ruhrbaronen in <a href="http://www.ruhrbarone.de/vom-ende-der-korporatistischen-demokratie/">seinem gleichnamigen Artikel</a> und meint damit die kaum mehr aufzuhaltende Entwicklung von einer wirklichkeitsfernen, in eigenen Sph&auml;ren treibenden zu einer b&uuml;rgernahen und in der Gesellschaft verankerten Politik.</p>
<p>Alleine internationale Entwicklungen wie der arabische Fr&uuml;hling zeigen, dass B&uuml;rger es mittlerweile nicht mehr akzeptieren, von Entscheidungen und Informationen ausgeschlossen zu werden. Auch in Deutschland zeichnet sich diese Entwicklung deutlich ab, Stuttgart21 ist nur eines von viele Beispielen hierf&uuml;r. Boettger verweist an dieser Stelle auf den Versuch mancher Kommunen, &uuml;ber B&uuml;rgerhaushalte einen R&uuml;ckbezug zum B&uuml;rger zu gewinnen. Vor allem traditionelle Verfahren&#160;&#8211; &ouml;ffentliche Sitzungen und Versammlungen&#160;&#8211; kritisiert er hierbei aber als vergeblich, da <em>dorthin immer nur die kommen, die es beruflich bedingt m&uuml;ssen, als lokaler Gesch&auml;ftsmensch oder PolitikerIn, und die, die viel Zeit und Langeweile haben.</em></p>
<p>Als erfolgsversprechender bewertet er hingegen Onlinebeteiligungen. Bereits die B&uuml;rgerhaushalte in Solingen, Essen und K&ouml;ln h&auml;tten gezeigt, dass online eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Beteiligten mobilisiert werden k&ouml;nne. Besonders hervorgehoben wird aber der Bonner B&uuml;rgerhaushalt, an dem sich ca.&#160;12.700 Menschen beteiligten (Einwohner Bonn: rund 300.000). Daraus schlie&szlig;t Boettger:&nbsp;<em>Das Bonner Verfahren hat bewiesen: es gibt einen sehr gro&szlig;en Beteiligungsbedarf bei den B&uuml;rgerInnen. Sie haben jedoch bisher kaum eine M&ouml;glichkeit dazu. Und weder die Kommunalverwaltung noch die Parteien kommen damit klar, wenn sich mal ein Beteiligungsventil &ouml;ffnet.</em> Das parteipolitische Gerangel und die zum Teil vorherrschende Unf&auml;higkeit, mit neuen Beteiligungskan&auml;len umzugehen, zeigten, dass auch Verwaltung und Politik noch an den M&ouml;glichkeiten wachsen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen.</p>
<p>Den h&auml;ufig genannten Kritikpunkt, dass B&uuml;rgerhaushalte h&auml;ufig erst dann durchgef&uuml;hrt w&uuml;rden, wenn die Kassen bereits leer sind, l&auml;sst Boettger nicht gelten. Im Gegenteil seien gerade knappe Kassen ein Grund, B&uuml;rger st&auml;rker zu beteiligen: <em>Sollen wir es deswegen also lieber weiter denen &uuml;berlassen, die nicht mehr weiter wissen?, </em>fragt er und folgert: <em>Die B&uuml;rgerInnen sind nicht d&uuml;mmer, sondern kl&uuml;ger als Verwaltung und politische Klasse. Wer sie mitmachen und mitentscheiden l&auml;sst, ist gut beraten und tut was Gutes f&uuml;r seine Stadt und ihren sozialen Zusammenhalt.</em></p>
<p>Das Fazit des Artikels:<em> Es wird kein Weg daran vorbeif&uuml;hren, immer mehr kommunale Entscheidungen aus Fraktionssitzungen heraus wieder in die Stadtgesellschaften zu verlagern. Das wird Lobbyinteressen nicht abschaffen, sie vielleicht noch nicht einmal wirklich schw&auml;chen. Aber es zwingt zu mehr &ouml;ffentlicher Rechtfertigung, es erweitert die Diskursfelder. Das ist keine hinreichende, aber eine notwendige Bedingung, um die Demokratie, wie sie das Grundgesetz meinte, zu erhalten.</em></p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/vom-ende-der-korporatistischen-demokratie/">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel auf ruhrbarone.de</a></p>
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