Bürgerhaushalt

 

Tönisvorst – Bürger können sich bald zum Haushalt äußern

Laut Pressebericht der Rheinischen Post soll der Bürger in Tönisvorst bald in einem ersten Schritt die Möglichkeit haben, Anregungen, Sparvorschläge oder Kritikpunkte zum nächsten Etat oder zu bestimmten einzelnen Maßnahmen entweder online oder per Vordruck, der bald in den Verwaltungsgebäuden zu haben ist, vorzutragen.

Der Hauptausschuss hat sich einstimmig für die die zusätzliche Bürgerbeteiligung ausgesprochen.

Man wolle „mit dem Bürgerhaushalt in kleinen Schritten anfangen“ […] Auf der Home-Page der Stadtverwaltung werde ein spezieller Link „Bürgerhaushalt“ eingerichtet. Es würden dann Informationen zum Haushaltsentwurf 2011 aber auch zu anderen Maßnahmen in den Schwerpunkten Schule, Bildung, Jugend, Kultur und Sport gegeben. Dazu können die Bürger ihre Meinungen abgeben und Vorschläge machen. Bei der Einbringung des nächsten Etats soll die Vorschlagsfrist vier Wochen betragen. Die Vorschläge würden dann gesammelt und anonymisiert wieder ins Netz gestellt und im Hauptausschuss diskutiert.

Mit der Beteiligungsmöglichkeit der Bürger soll die Transparenz erhöht werden.

Obgleich die Verschuldung des Kernhaushaltes in den vergangenen Jahren abgenommen hatte und voraussichtlich diese Kreditverpflichtungen bis Ende 2015 getilgt seien, sprach Kämmerin Nicole Waßen in der Vorlage von einer dramatischen Entwicklung der derzeitigen Kassenlage. Danach soll das derzeitige Defizit rund 900 000 Euro betragen. Dieses Defizit könnte sich noch bis Ende 2010 auf rund 2,5 Millionen Euro erhöhen, so dass für die Folgejahre die ständige Aufnahme von zusätzlichen Liquiditätskrediten wahrscheinlich sei.

Tönisvorst bekommt in unserer Karte den Status B (= Beschluss: Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wurde durch den Rat (im besten Fall: einstimmig) beschlossen. Ein Ratsbeschluss liegt vor.)

Zum vollständigen Artikel der Rheinischen Post gelangen Sie hier.

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Tübingen – Umfrage zum Bürgerhaushalt gestartet

Gemäß eines Artikels des Schwäbischen Tageblatts Tübingen können die Bürger Tübingens seit vergangenem Samstag (18.09.2010) mithilfe einer repräsentativen Umfrage beim Sparen helfen. Insgesamt will die Stadt 6,6 Mio. Euro einsparen.

Verschickt wurde der Fragebogen an Tübinger Bürger, die die Stadtverwaltung zusammen mit dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (Speyer) zufällig, wenn auch nach repräsentativen Gesichtspunkten ausgesucht [hat]: Alter, Geschlecht, Adresse in Kernstadt oder Teilort.

Gemäß den Ausführungen auf den Internetseiten der Stadt Tübingen wurde der Fragebogen an insgesamt 1.000 der über 82.000 Einwohner Tübingens versandt.

In dem vom Forschungsinstitut entwickelten achtseitigen Fragebogen sollen die Angeschriebenen zunächst ankreuzen, wie (un)zufrieden sie mit ihrer Heimatstadt sind: angefangen von Parks und Grünanlagen über Busverbindungen und Altstadt-Qualität bis hin zu Kinderbetreuung und Sportmöglichkeiten. Dann geht’s ans Eingemachte: Soll die Stadt lieber Steuern und Gebühren erhöhen oder Zuschüsse kürzen, weitere Kredite aufnehmen oder Bauvorhaben schieben? Oder alles zusammen?

Und weiter: Welche kommunalen Leistungen könnten mehr, welche weniger, welche sollen gar nicht beschnitten werden? Was ist mit Stadtmuseum, Bücherei, Wirtschaftsförderung, Stadtverkehr? Auch eigene Vorschläge, wo noch Geld zu holen wäre, sind sehr erwünscht. Schließlich können die Tübinger/innen melden, ob sie selbst zu ehrenamtlicher Mitarbeit bereit wären – etwa bei der Pflege kleiner Grünflächen, im Schwimmbad oder durch eine Spielplatz-Patenschaft.

Ergänzend zu der postalischen Zustellung steht der Fragebogen allen Tübingern auch im Internet unter www.tuebingen.de/befragung zur Verfügung. Zusätzlich stehen auch die insgesamt 200 Sparvorschläge und ein Interview mit Bürgermeister Michael Lucke zur Information bereit.

Über die Eingabe eines Pins können die an der repräsentativen Befragung Teilnehmenden den Bogen auf den Internetseiten ausfüllen. Aber auch alle anderen Tübinger können und sollen per Internet ihre Meinung zum Sparhaushalt kundtun. Auch diese Äußerungen werden berücksichtigt, allerdings gehen sie nicht in die vom Speyerer Institut ausgewertete Umfrage ein.

Die Befragung läuft insgesamt bis zum 3. Oktober. Am 25. Oktober werden die Ergebnisse bei einer öffentlichen Gemeinderatssitzung vorgestellt.

Dann sind wieder die Gemeinderäte am Zug – die Umfrage ersetzt nicht die Abstimmung im gewählten Gremium. Allerdings glaubt Lucke, dass die Räte die Meinung der Bürger/innen bei ihrer Beratung mit einbeziehen werden. „Fatal“ wäre aus seiner Sicht das Signal: „Jetzt fragen wir euch mal, und dann ignorieren wir euer Votum.“

Gemäß eines Presseberichts der Badischen Zeitung soll sich die Beteiligung am Vorbild der Stadt Freiburg orientieren. Allerdings sollen die Einflussmöglichkeiten der Bürger ausgeweitet werden.

In Freiburg hatten die Bürger für den Doppelhaushalt 2008⁄09 wochenlang Finanzpolitik am Küchentisch betrieben. In Internetforen und einem großen Abschluss-Workshop konnten sie dann diskutieren, wofür die Stadt mehr Geld ausgeben sollte und in welchen Bereichen Einsparungen möglich wären.

Diverse Ergebnisse der Bürgerbeteiligung wurden schließlich durch Anträge der Fraktionen in die Haushaltsdiskussionen im Gemeinderat aufgenommen. „Vielen Bürgern ging das aber nicht weit genug“, sagt eine Stadtsprecherin, „weil sie den Haushalt nicht wirklich umstülpen konnten.“

In Freiburg sieht man die Beteiligung kritisch und plant keine Neuauflage. Angeführt werden in diesem Zusammenhang die als gering eingestuften Beteiligungszahlen sowie der große Aufwand, auch finanzieller Art.

Abzuwarten bleibt, wie die Beteiligungszahlen und Ergebnisse der Befragung in Tübingen aussehen werden und wie diese letztlich in den Haushalt der Stadt einfließen werden. Wir werden zu gegebener Zeit über den Erfolg der Beteiligungsform in Tübingen berichten.

Tübingen bekommt in unserer Karte den Status E (= Einführung: Der Bürgerhaushalt wird zum 1. oder 2. mal durchgeführt. Die Öffentlichkeit wird nicht nur über den Haushalt Informiert (z.B. durch eine Broschüre), sondern auch konsultiert: Sie hat die Möglichkeit, Verwaltungsvorschläge zu bewerten und/oder eigene Vorschläge einzubringen, zu diskutieren und zu bewerten. Darüber hinaus ist eine Rückmeldung darüber vorgesehen (Rechenschaft), ob und wie die Bürgervorschläge berücksichtigt wurden.)

Zu den Seiten der Stadt Tübingen gelangen sie hier.

Hier können Sie den vollständigen Presseartikel des Schwäbischen Tageblatts Tübingen abrufen.

Den vollständigen Artikel der Badischen Zeitung finden Sie hier.

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Ingelheim – „Hat Bürgerhaushalt eine Chance?“

Gemäß eines Presseartikels der Allgemeinen Zeitung brachten die Freien Wähler in Ingelheim den Antrag in den Stadtrat ein, den Bürgern mehr Mitspracherechte bei der Planung und Aufstellung künftiger städtischer Haushalte zuzuweisen.

„Der Bürgerhaushalt ist das erfolgreichste Partizipationsinstrument der letzten 15 Jahre. In Deutschland sind es inzwischen circa 140 Städte und Gemeinden, die den Bürgerhaushalt eingeführt beziehungsweise beschlossen haben“, begründete Dr. Wolfgang Gaida den Vorstoß seiner Wählergruppe. Gestärkt werden solle damit die direkte Demokratie. Zudem solle der Haushalt den Bürgern verständlicher gemacht und die Beteiligung daran ermöglicht werden. Nicht zuletzt biete die Bürgerbeteiligung auch eine Entscheidungshilfe für die Politiker. „Wir denken, dass auch in Ingelheim die Zeit reif ist, die Menschen in Form eines Bürgerhaushaltes an der Erstellung der Haushalte zu beteiligen“, schloss Gaida.

Die Sprecher der anderen im Rat vertretenen Fraktionen betonten unisono, dass man einen derartigen Antrag vom Grundsatz her gar nicht ablehnen könne, warnten aber davor, vorschnell etwas zu beschließen, was inhaltlich noch nicht exakt abgeklärt ist. Pro und Contra dieser Form der Beteiligungsmöglichkeit wurden angeführt.

Ergebnis ist, dass das Thema Bürgerhaushalt […] im Ausschuss beraten [wird], zudem wird eine Fachtagung einberufen. Erst dann soll eine abschließende Entscheidung getroffen werden.

Zum vollständigen Artikel der Allgemeinen Zeitung.

Wir haben Ingelheim in unsere Karte aufgenommen. Ingelheim erhält den Status „D“.
(Ⅾ = Diskussion: Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wird in der Kommune diskutiert. Der Bürgerhaushalt wird z.B. von einer Partei oder einer nicht-staatlichen Organisation eingefordert. Die Einführung ist oft umstritten. Ein Ratsbeschluss zur Einführung liegt nicht vor. )

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Münster: Workshop zum Bürgerhaushalt

Das Presse‑ und Informationsamt der Stadt Münster kündigt für

Samstag, den 18. September 2010, 10 bis 16 Uhr, in der VHS‑Überwasser, Katthagen 7,

einen Workshop zum Thema Bürgerhaushalt in Münster an.

Hierzu lädt Oberbürgermeister Markus Lewe […] alle kommunalpolitisch Aktiven und Interessierten ein. Johannes Middendorf (Berlin) wird als Praxisbeispiel den Lichtenberger Bürgerhaushalt vorstellen. Volker Vorwerk (Bielefeld) erläutert unterschiedliche Modelle von Bürgerhaushalten. In Arbeitsgruppen wird anschließend ein für Münster passendes Verfahren für einen Bürgerhaushalt erarbeitet. Dieses wird dem Rat zur Entscheidung vorgelegt.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.muenster.de/stadt.

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Bürgerhaushalt Trier: Verwaltung will 19 Vorschläge umsetzen

Laut Bericht des Trierer Volksfreundes hat die Trierer Verwaltung die  Vorschläge für den Bürgerhaushalt 2011 abschließend bearbeitet.

Insgesamt 388 Vorschläge sind im Rahmen des Bürgerhaushaltes Trier im Juni von den Bürgern zum Haushalt 2011 eingebracht worden. Nachdem doppelte, bereits umgesetzte und unsinnige Vorschläge aussortiert wurden, blieben 121 Bürgervorschläge übrig.

Das Ergebnis liegt jetzt vor: Umgesetzt werden sollen 19 Vorschläge, beispielsweise private Patenschaften für Spielplätze und Grünanlagen, mehr Fahrradabstellmöglichkeiten und der weitere Ausbau des Radwegenetz. Auch der Bürgervorschlag, statt Ampelkreuzungen Kreisverkehre zu bauen und so teure Signalanlagen einzusparen, soll bei „jeder erforderlichen Erneuerung von Knotenpunkten“ geprüft werden. 27 Bürgerideen will die Verwaltung nochmals analysieren, zum Beispiel weitere Anwohnerparkzonen oder die Umwandlung des Stadttheaters in einen Zweckverband, an dem die umliegenden Landkreise finanziell beteiligt sind.

Abgelehnt hat die Stadtverwaltung 20 Ideen, etwa den Spar-Vorschlag, dass Ortsbeiräte für Ortsbeiratssitzungen keine Sitzungsgelder mehr erhalten sollen und die Einnahmeidee, dass die Stadt für ihre an Kleingärtner verpachteten Flächen den Pachtzins erhöhen soll.

Die Ergebnisse der Stadtverwaltung werden jetzt in den Ortsbeiräten thematisiert und schließlich – am 23. und 30. November – in die Haushaltsberatungen des Stadtrats eingebracht, wo letztendlich über die Umsetzung Bürgervorschläge entschieden wird.

Den vollständigen Artikel des Trierer Volksfreundes finden Sie hier.

Die Bürgervorschläge und zugehörige Bewertungen können Sie unter buergerhaushalt-trier.de nachlesen.

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Bürgerhaushalt in Groß-Umstadt – Chancen und Risiken des Beteiligungsinstruments

Der Artikel der FAZ befasst sich neben der Entstehung des Bürgerhaushalts in den 80er Jahren in Porto Alegre – der zum Paradebeispiel für kommunale Selbstverwaltung wurde – mit dem Bürgerhaushalt in Groß-Umstadt.

In der Kommune leitet Reiner Michaelis das so genannte „Agenda-Büro“, das die Mitbestimmung der Bürger organisiert. „Im Gegensatz zu Porto Alegre, wo es um existentielle Dinge geht, befinden wir uns in Deutschland schon auf einem so fein definierten demokratischen Level, dass es nur noch um Promille der Verbesserung geht – nicht um Überlebensfragen“, sagt er. Die Projekte, die umgesetzt werden, sind dementsprechend klein.

Überdies stellt der Artikel Chancen und Risiken von Bürgerhaushalten heraus. Diese basieren auf Aussagen von Carsten Herzberg, Politologe am deutsch-französischen Institut Centre Marc Bloch in Berlin.

„Der Bürgerhaushalt hat die Lebensbedingungen der Menschen deutlich verbessert“, sagt der Wissenschaftler. An den deutschen Bürgerhaushaltsmodellen kritisiert er gleichwohl, dass die Anliegen der Teilnehmer meist nicht gewichtet würden – und dass mit vielen sehr halbherzig umgegangen werde.

Groß-Umstadt ist da eine recht vorbildliche Ausnahme: „Wir haben uns verpflichtet, die Bürger detailliert zu informieren, ob und welche ihrer Anregungen angenommen wurden“ sagt Projektleiter Michaelis. „Rund 80 Prozent aller Bürgervorschläge werden umgesetzt.“ Die restlichen Ideen scheitern entweder aus juristischen Gründen oder weil das nötige Kleingeld fehlt.

Knappe Mittel sind generell eines der häufigsten Probleme, die Bürgerhaushalte zum Scheitern bringen: Gerade bei den aktuellen Sparzwängen in den Kommunen sei oft schon das gesamte Budget verplant, wenn die Bürger in Versammlungen oder Fokusgruppen um ihre Anregungen gebeten werden, sagt Herzberg. […] Oberstes Gebot beim Beteiligungshaushalt sei es, keine falschen Hoffnungen zu wecken, sondern „zu tun, was man sagt“. Herzberg rät daher allen Gemeinden, die einen Bürgerhaushalt planen, ein gesondertes Budget für die Anliegen der Menschen einzurichten – sei es auch noch so klein.

Zusätzlich zu den knappen Kassen führt Herzberg das Problem der Erreichbarkeit breiter Bevölkerungsschichten und die Gefahr von Ungleichgewichten an.

„An den Versammlungen nehmen meistens nur die üblichen Verdächtigen teil.“ Manchen Kommunen sei es gelungen, auch die weniger engagierten und politisch gebildeten Bürger ins Boot zu holen: Es wurden Straßenstände aufgestellt, Kontakt zu sozialen Einrichtungen gesucht und die entsprechenden Zielgruppen direkt angeschrieben und eingeladen.

Hier können Sie den vollständigen Artikel der FAZ abrufen.

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Lüdenscheid – bisher geringe Beteiligung am Bürgerhaushalt

Noch bis zum 16. September haben die LüdenscheiderInnen Gelegenheit ihre Vorschläge zum Haushalt 2011 einzubringen.

Bislang sind insgesamt 24 Vorschläge von den BürgerInnen eingegangen (Stand 3.9.2010). Die aktuelle Liste mit den Bürgervorschlägen ist unter www.luedenscheid.de abrufbar.

In den Tagen bis zum 16. September 2010 werden sicherlich weitere Vorschläge abgegeben. Laut Presseartikel der WAZ sieht Dezernent Michael Walker den weiteren Verlauf der Beteiligung allerdings realistisch: „Es sollte mich wundern, wenn wir über 100 Vorschläge kommen.“

Die Politik will aber am Bürgerhaushalt festhalten und den Lüdenscheider BürgerInnen auch zukünftig ermöglichen, ihre Ideen und Sparvorschläge zum städtischen Haushalt einzubringen. Im kommenden Jahr soll ein neuer Versuch gestartet werden. „Es sei ja nicht auszuschließen, dass der Bürgerhaushalt besser angenommen wird, wenn man das mehrmals gemacht hat.“ Zudem frage man sich, was man im nächsten Jahr an dem Verfahren verbessern könne.

Erste Ideen hierzu gibt es bereits: „Wir werden nächstes Jahr noch ein bisschen früher mit der Aktion anfangen und eventuell mit Themengebieten wie Kindergarten, Grünflächen und Straßen Schwerpunkte bilden“, so Walker. Vielleicht sei das „ein besserer Anreiz“ für die Bürger mitzumachen.

Zum vollständigen Presseartikel der WAZ

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Potsdam – Abstimmung zum Bürgerhaushalt bis zum 17. Oktober 2010

In Potsdam können sich seit Montag (30. August 2010) bis Sonntag (17. Oktober 2010) alle EinwohnerInnen ab 14 Jahren an der Abstimmung über die Vorschläge zum Bürgerhaushalt 2011 beteiligen. Insgesamt stehen 37 Vorschläge zur Abstimmung, denen die BürgerInnen ihre Punkte geben können. Über die 20 Vorschläge, die die meisten Punkte bekommen haben, werden die Stadtverordneten diskutieren und entscheiden.
Abgestimmt werden kann unter www.potsdam.de/buergerhaushalt.

Die Liste der Vorschläge können Sie hier einsehen. Hierin finden sich „alle Anregungen mit den Einschätzungen der Verwaltung zu Kosten, Umsetzbarkeit und zeitlichen Bedingungen“.

Ergänzend zur Beteiligung im Internet liegen kostenlose Exemplare der Liste der „Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger im Bürgerservice” des Stadthauses Potsdam aus. Zusätzlich wurden 10.000 zufällig aus dem Melderegister ausgewählte PotsdamerInnen angeschrieben. Sie erhielten die Liste der Vorschläge und wurden gebeten, an der Befragung teilzunehmen.

Zur Seite des Bürgerhaushalts der Stadt Potsdam
Zum Pressebericht der Märkischen Allgemeinen

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Stadt Köln: Bürgerhaushalt erfolgreich beendet

Pressemitteilung der Stadt Köln vom 22.12.2009, 12:38 Uhr

Kölner Bürgerhaushalt erfolgreich beendet

Mehr als 10.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich registriert

Bis zum vergangenen Sonntag, 20. Dezember 2009, konnten sich Bürgerinnen und Bürger am zweiten Kölner Bürgerhaushalt beteiligen. Vom 12. bis 20. Dezember war noch eine Kommentierung bereits eingereichter Vorschläge für den Bürgerhaushalt über das Internet möglich. Die Internetplattform wurde am 20. Dezember um 24 Uhr abgeschaltet.

Insgesamt haben sich rund 10.000 Kölnerinnen und Kölner registriert und es wurden 1.254 Vorschläge abgegeben. Davon entfallen 396 auf den Bereich „Bildung und Schule“ und 393 auf den Bereich „Umweltschutz“, 465 Vorschläge wurden unter „Sonstiges“ eingeordnet. Obwohl die Beteiligung am Bürgerhaushalt auch schriftlich sowie telefonisch über das Call-Center möglich war, wurden 98 Prozent aller Vorschläge über das Internet eingereicht, nur jeweils zwölf Vorschläge über das Call-Center und auf schriftlichem Wege.

63 Prozent aller Vorschläge entfallen auf keinen bestimmten Stadtbezirk, sondern betreffen die gesamte Stadt. Für die Stadtbezirke sind die meisten Vorschläge für die Innenstadt abgegeben worden, 8 Prozent, gefolgt von Lindenthal mit 7 Prozent sowie Porz und Nippes mit jeweils 5 Prozent. Die Bürgerinnen und Bürger haben 797 Ausgabevorschläge und 327 Sparvorschläge eingereicht. Weitere 130 Vorschläge konnten noch nicht konkret den Themen Ausgaben oder Sparen zugeordnet werden.

Von den Ausgabevorschlägen entfallen 25 Prozent auf den Umweltschutz, 37 Prozent auf die Themen Bildung und Schule sowie 38 Prozent auf das Thema „Sonstiges“. Von den Sparvorschlägen entfallen 50 Prozent auf „Umweltschutz“, 28 Prozent auf „Bildung/Schule“ und 22 Prozent auf „Sonstiges“.

Die Beteiligung am diesjährigen Bürgerhaushalt ist vergleichbar mit der am ersten Bürgerhaushalt für das Haushaltsjahr 2008; auch seinerzeit gab es über 10.000 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In diesem Jahr aber wurde gegenüber dem ersten Bürgerhaushalt etwa nur ein Viertel der Vorschläge abgegeben. Es ist erkennbar, dass erfolgreich versucht wurde, möglichst viele Menschen für einen bestimmten Vorschlag zu begeistern anstatt viele gleichartige Vorschläge einzureichen. So gab es im ersten Bürgerhaushalt zwar deutlich mehr Vorschläge, knapp 5.000, aber viel weniger Stimmen für jeden einzelnen Vorschlag.

Erstmals war es auch möglich, Voten auf schriftlichem Weg mit einem speziellen Vordruck abzugeben: diese Möglichkeit wurde über 3.700 Mal genutzt. Eindruckvoll hat sich gezeigt, dass es auf diese Weise möglich ist, viele Menschen zu mobilisieren, insbesondere die Schulen haben ihre Schülerinnen und Schüler zum Mitmachen bewegt.

Kämmerer Dr. Norbert Walter-Borjans:
Es zeigt sich deutlich, dass das Instrument „Bürgerhaushalt“ bei den Kölnerinnen und Kölnern angekommen ist und auch angenommen wird. Der Trend beim zweiten Kölner Bürgerhaushalt geht dahin, dass man sich gemeinsam für einzelne Schwerpunktprojekte stark macht und diese nachhaltig unterstützt.

Bestbewertete Vorschläge für die beiden Themenbereiche

Thema Umweltschutz

1. „Neue Schaugewächshäuser für den Botanischen Garten der Stadt Köln“ (554 Pro‑ und 38 Contrastimmen)
2. „Industriegebiet in Longerich – Nein!“ (257 Pro, 16 Contra)
3. „Nachtbusse und Nachtbahnen, KVB“ (259 Pro, 23 Contra)
4. „Radwege erweitern und sicherer gestalten“ (243 Pro, 11 Contra)
5. „Stadtkonzept für mehr Fahrradverkehr entwickeln“ (233 Pro, 6 Contra)

Thema Schule/Bildung

1. „Köln als soziale Stadt braucht (weiterhin) Jugendzentren“ (937 Pro‑ und 70 Contrastimmen)
2. „Unerträgliche Toilettensituation im Gebäude der Grundschule Schulstraße 51, Köln-Höhenberg“ (918 Pro, 217 Contra)
3. „OGTS-Räume (Offene Ganztagsschule) platzen aus allen Nähten im Gebäude der Grundschule Schulstraße 51, Köln-Höhenberg“ (879 Pro, 188 Contra)
4. „Medienausstattung Hölderlin-Gymnasium, Köln-Mülheim“ (784 Pro, 99 Contra)
5. „Rheinische Musikschule – Musikalische Bildung für die Zukunft sichern“ (542 Pro, 94 Contra)

Die insgesamt 100 bestbewerteten Vorschläge aus jedem der beiden Themenbereiche werden nun an die zuständigen Ämter und Dienststellen der Stadt zur Prüfung weitergeleitet. Das Ergebnis wird die Kämmerei anschließend den politischen Gremien zur Beratung vorlegen. Der Rat entscheidet über eine Umsetzung oder Ablehnung der Vorschläge. Dies wird voraussichtlich bis Mai 2010 abschließend erfolgen. Die Prüfergebnisse der Ämter und Dienststellen und auch die letztlich getroffenen politischen Entscheidungen zu den Vorschlägen wird die Verwaltung zeitnah im Internet veröffentlichen.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse‑ und Öffentlichkeitsarbeit, Jürgen Müllenberg

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Stellungnahme/Offener Brief der BI in Gütersloh

Offener Brief –
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
sehr geehrte Damen und Herren des Rates der Stadt Gütersloh,
sehr geehrte Damen und Herren,
wir wenden uns an Sie in der Form eines offenen Briefs, da wir befürchten, dass unser Anliegen eines Bürgerhaushaltes für Gütersloh nach der Einbringung des Haushalts 2010 nicht in der zugesagten Form durchgeführt wird. Da die Frist für die komplette Beratung als Bürgerhaushalt zum Zeitpunkt der Ratsentscheidung zu kurz war, wurde in einem Gespräch im Juni dieses Jahres mit der Bürgermeisterin, der Kämmerin Frau Lang, sowie Herrn Dr. Kremer vereinbart, einen Teil des Haushalts für 2010 exemplarisch zusammen mit den BürgerInnen zu beraten und die gesammelten Erfahrungen für zukünftige Regelungen zu nutzen. Nun haben in den Gremien des Rates die Beratungen begonnen, ohne dass Anstrengungen erkennbar sind, Bürger-Innen nach den Prinzipien eines Bürgerhaushalts „Information, Konsultation und Rechenschaft“ zu beteiligen.
In der Finanzausschusssitzung am 30.11.09 wurde der TOP „Entwicklung eines Verfahrens/Konzeptes für einen Bürgerhaushalt“ behandelt, doch leider wurde unsere BürgerInneninitiative nicht zu dieser Sitzung eingeladen. Wenn jedoch bereits ein Verfahren/Konzept entwickelt worden ist, warum wurde es dann ohne Beteiligung derjenigen entwickelt, die für einen Bürgerhaushalt den Anstoß gaben?
Ziele von Bürgerhaushalten sollten doch Transparenz und Dialog zwischen BürgerInnen, dem Rat und der Verwaltung sein, sowie Beteiligung der BürgerInnen an den Beratungen (siehe auch unser Flyer ‚Warum einen Bürgerhaushalt?’).
Der eingebrachte Haushaltsplan sieht vor, dass in fast allen Bereichen eine mehr oder weniger pauschale Kürzung der Ausgaben um 20 % erfolgen soll, in einigen Be-reichen auch weit darüber hinaus. Damit soll anscheinend erreicht werden, dass kei-ne Institution oder Einrichtung gegenüber anderen über die Maßen benachteiligt wird. Ein solch pauschales Vorgehen widerspricht jedoch dem Wesen eines Bürger-haushaltes, denn nur Detailberatungen machen es den BürgerInnen möglich, sich zu beteiligen und sich konstruktiv einzubringen. Pauschale Kürzungen sind in unseren Augen ein falsches Signal, das die erfolgreiche Einführung des Bürgerhaushalts ge-fährdet. Wir fordern daher eine inhaltliche Diskussion der einzelnen Maßnahmen.
Wir sehen gerade in der jetzigen Situation, die empfindliche Einsparungen von uns allen erfordert, die Notwendigkeit der BürgerInnenbeteiligung, da nur so die erforder-liche Akzeptanz für Einschnitte erreicht werden kann. Wir schlagen deshalb vor, den Teil des Haushalts bereits in diesem Jahr exemplarisch öffentlich zu beraten, der besonders im Fokus der Gütersloher Bürger steht. Das ist nach unserer Meinung der Kulturhaushalt.
In der Finanzausschusssitzung mussten wir jedoch erfahren, dass ausgerechnet ein besonders wichtiger Teil des Kulturhaushalts, nämlich der Etat der Kulturräume, in nichtöffentlicher Sitzung entgegen der Gepflogenheit vergangener Jahre beraten wurde. Die Begründung, dass die Kulturräume in Konkurrenz zu anderen Einrichtun-gen stünden und deshalb der Etat nicht öffentlich werden dürfe, ist uns nicht einsich-tig, da auch andere Einrichtungen sich in Konkurrenzsituationen befinden und ihre Etats trotzdem öffentlich beraten werden. Auch durch dieses Vorgehen sehen wir einen erfolgreichen Bürgerhaushalt gefährdet.
Der Heimatverein, der Kunstverein und die Weberei haben in ihrem Brandbrief zu den geplanten Sparmaßnahmen bereits die Forderung nach einem gleichberechtig-ten Nebeneinander kommunaler und freier Kulturanbieter erhoben. Diese Forderung nach Gleichberechtigung unterstützen wir voll und ganz und fordern sie auch für die Finanzberatung ein, um den Verdacht der Ungleichbehandlung zu vermeiden. Gleichbehandlung muss auch bedeuten, dass Institutionen, die bereits von den Sparmaßnahmen vom Februar dieses Jahres betroffen sind, nun nicht über die Maßen erneut einsparen müssen und damit existenziell gefährdet werden.
Wir würden gern öffentlich über die Maßnahmen reden, für die Gütersloh direkt und allein verantwortlich ist, z.B. der Gewerbesteuerhebesatz, freiwillige Leistungen, usw.. Auch würden wir gern darüber diskutieren, warum Mittel der Jugendhilfe teil-weise komplett gestrichen werden, was unseres Erachtens den sozialen Frieden in unserer Stadt gefährden könnte.
Wir erinnern also an das gemachte Versprechen, mit einem Teilbürgerhaushalt schon für das Jahr 2010 zu beginnen. Wir schlagen daher vor, öffentliche Informati-onsveranstaltungen zum Haushalt 2010 mit interessierten BürgerInnen und Vertreter-Innen aus Politik und Verwaltung durchzuführen – wie gesagt – exemplarisch für den Kulturhaushalt. Diese sollten spätestens ab Januar 2010 in Gütersloh beginnen.
Mit freundlichen Grüßen
BürgerInneninitiative „Demokratie wagen“
Bogenstr. 1–8 33330 Gütersloh
@: http://www.demokratie-wagen.org/
email: buergerinitiative [ät] lists.ctrl‑ⅽ.de
ⅰ.A.: Jürgen Droop Kronenstr. 34 33330 Gütersloh

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Freiburg: Positive Zwischenbilanz zum Beteiligungshaushalt 2008

Nach einem Bericht der Badischen Zeitung vom 28.01.2009 hat die Projektgruppe Beteiligungshaushalt der Lokalen Agenda 21 eine positive Zwischenbilanz für den Freiburger Beteiligungshaushalt 2008 gezogen.

Die Projektgruppe der Lokalen Agenda 21 hatte den Beteiligungshaushalt Freiburg über ein halbes Jahr lang auf Stärken und Schwächen überprüft. Hannegret Bauss vom Nachhaltigkeitsrat der Lokalen Agenda 21 wird zum Thema Bürgerhaushalt mit den Worten „In allen Phasen gut gemacht“ zitiert.

Ein halbes Jahr lang hat die Gruppe jedes Detail unter die Lupe genommen, jeden Baustein des ersten Freiburger Bürgerhaushalts auf Stärken und Schwächen überprüft. Jetzt, kurz bevor die Stadt ihre eigene Evaluation vorstellen und Rechenschaft darüber ablegen wird, wie mit den Vorschlägen der Bürger umgegangen worden ist und werden wird, fällt das Resümee erstaunlich positiv aus.

Dennoch gäbe es eine Reihe von Punkten, bei denen noch Verbesserungsbedarf bestehe:

Was nicht heißt, dass es nicht zig Dinge zu verbessern gäbe. Denn der vergleichsweise milde Blick, den die Projektgruppe auf die Premiere geworfen hat, entspringt vor allem der Hoffnung, dass das zarte Pflänzchen [Beteiligungshaushalt] jetzt ordentlich gedüngt und gegossen wird.

Zum Beispiel spricht die Projektgruppe die Empfehlung aus, statt einer großen Stadtkonferenz für ganz Freiburg, lieber mehrere kleine Bürgerversammlungen in den Stadtteilen zu veranstalten, um die Bürger noch effektiver miteinzubeziehen und vor allem stadtteil-spezifischen Themen besser gerecht zu werden.

Auch das Informationsangebot für die Bürgerinnen und Bürger im Internet soll noch optimiert werden. Der Nachhaltigkeitsrat empfiehlt, sich dabei am Online-Angebot des Bürgerhaushalt Köln zu orientieren: „Als Vorbild könne die Internetseite zum Beteiligungshaushalt der Stadt Köln gelten.“

Zum vollständigen Artikel der Badischen Zeitung >>>

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Bonn: Diskussionsveranstaltung zum Thema „Bürger steuern Steuern“

Am 21.01.2009 fand in Bonn die Diskussionsveranstaltung „Bürger steuern Steuern“, organisiert von den Grünen, statt. Auf der Homepage von Mehr Demokratie e.V. ist ein Kurzbericht über die Veranstaltung zu lesen, bei der es um Themen wie Bürgerbeteiligung, Bürgeranträge, Bürgerbegehren, Bürgerentscheide und Bürgerhaushalt ging. Wie funktionieren diese Beteiligungsinstrumente und was sollte verbessert werden? Waren die Fragen, denen sich die Referenten stellten.

Thorsten Sterk, Sprecher des Arbeitskreises Bürgerbegehren bei Mehr Demokratie e.V., berichtete beispielsweise über Probleme bei Bürgerbegehren. Oliver Märker (Zebralog) stellte den Bürgerhaushalt Köln vor.

Zur Bürgerbeteiligung in Bonn ist zu lesen:
Unter den rund 30 Veranstaltungsteilnehmern war man sich einig, dass die Bürgerbeteiligung in Bonn leider noch zu wenig gepflegt wird. So gibt es Frust darüber, wie mit den Ergebnissen einer Bürgerwerkstatt zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes umgegangen wird. Die Bürgerwerkstatt war Ergebnis eines Bürgerbegehrens gegen die Umbaupläne der Stadt.

Informationen zur Veranstaltung auf den Seiten von Mehr Demokratie e.V. >>>

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Ministerpräsident Platzeck lobt Bürgerhaushalt

Niederlausitz Aktuell berichtet am 23.01.2009, Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck habe sich in seiner Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Potsdam sehr positiv zum Engagement der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt geäußert. Besonders den Bürgerhaushalt sieht er als innovatives und zukunftsweisendes Projekt.

Die Potsdamer hätten schon oft gezeigt, dass sie gern Verantwortung übernehmen, sagte Platzeck. Er erinnerte an das ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement in der Stadt und an innovative Beteiligungsmöglichkeiten wie den Bürgerhaushalt und das neue Potsdamer Toleranzedikt.

Große Veränderungen innerhalb der Stadt werden laut Platzeck von den Bürgern mitgetragen, wenn sie bereits im Vorfeld informiert und miteinbezogen werden. Niederlausitz Aktuell zitiert Platzeck wie folgt:

Und mit der Weichenstellung, das neue Landtagsgebäude im historischen Gewande zu errichten, bekommt Potsdam seine schöne alte Mitte zurück.“ Die Neugestaltung der Stadtmitte am Alten Markt und die Verkehrserschließung der Stadt seien in den kommenden Jahren prägende Aufgaben, betonte Platzeck. „Diese großen Vorhaben gelingen umso besser, je mehr die Bürger bei der Umsetzung mitgenommen werden. Das ist auch ganz im Sinne des diesjährigen Mottos der Landeshauptstadt ‚Potsdam 2009 – Stadt der Bürgerinnen und Bürger’.“

Zum vollständigen Artikel von Niederlausitz Aktuell >>>

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Dokumentation: 6. bundesweites Netzwerktreffen Bürgerhaushalt

Am 24.09.2008 fand in Bonn das 6. bundesweite Netzwerktreffen zum Bürgerbeteiligungshaushalt statt. Die Dokumentation des Treffens ist jetzt zum Download als Pdf-Dokument verfügbar oder kann kostenlos bei der Servicestelle Kommunen der Einen Welt bestellt werden.

Zum Download der Dokumentation (11,6 MB) >>>

Inhalt der Dokumentation:

* Erfahrungsbericht über den Bürgerhaushalt in Großbritannien sowie Pariser Modelle
(Dr. Elke Löffler, Governance International)

* E-Partizipation und interkommunale Zusammenarbeit, Bericht zum Verfahrens‑
Know-How und zur Nutzung von technischen Infrastrukturen – Bürgerhaushalt als Verwaltungsmodernisierung
(PD Dr. Josef Wehner, Fraunhofer IAIS)

* Kurzberichte über die Verfahren und Herausforderungen bei Bürgerhaushalten in
Klein‑, Mittel‑ und Großstädten von:
 – Heinrich Klausgrete, Kämmerer der Stadt Hilden
 – Reiner Michaelis, Projektkoordinator Bürgerhaushalt Groß-Umstadt
 – Josef Ahlke, Projektkoordinator zum Bürgerhaushalt der Stadt Erfurt

* Erfahrungsaustausch zu den Themen:
 – Bürgerhaushalt und der Gender-Apsekt – wie kann man das verbinden?
 – Internet und Bürgerhaushalt – wie geht das?
– Planspiel als Beteiligungsinstrument
 – Bürgerhaushalt und NKF – wie geht das zusammen?

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