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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Bürgerkommune</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Gastbeitrag &#124; Der B&#252;rgerhaushalt als Beteiligungschance: Auf dem Weg zur B&#252;rgerkommune</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerkommune]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[von PD Dr. Ansgar Klein
In den Kommunen ist die N&#228;he der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu den zu l&#246;senden Problemen am gr&#246;&#223;ten. Dort sind Lebenswelt und Sozialraum von politischen Entscheidungen noch nicht deutlich getrennt. B&#252;rgerschaftliches Engagement ist in den Kommunen am st&#228;rksten ausgepr&#228;gt (Deutscher Bundestag/Enquete-Kommission 2002).
Vor diesem Hintergrund hat Petra Roth, die Pr&#228;sidentin des Deutschen St&#228;dtetags, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img class="left" title="PD Dr. Ansgar Klein" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2009/10/angar_klein_small.jpg" alt="PD Dr. Ansgar Klein" width="120" height="143" />
<p><em>von PD Dr. Ansgar Klein</em></p>
<p>In den Kommunen ist die N&auml;he der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu den zu l&ouml;senden Problemen am gr&ouml;&szlig;ten. Dort sind Lebenswelt und Sozialraum von politischen Entscheidungen noch nicht deutlich getrennt. B&uuml;rgerschaftliches Engagement ist in den Kommunen am st&auml;rksten ausgepr&auml;gt (Deutscher Bundestag/Enquete-Kommission 2002).</p>
<p>Vor diesem Hintergrund hat Petra Roth, die Pr&auml;sidentin des Deutschen St&auml;dtetags, in ihrer Er&ouml;ffnungsrede zum bundesweiten Kongress &bdquo;B&uuml;rger f&uuml;r B&uuml;rger&ldquo; im Mai dieses Jahres in Berlin die Bedeutung des Leitbilds der &bdquo;B&uuml;rgerkommune&ldquo; f&uuml;r die Zukunftsentwicklung der St&auml;dte und Kommunen hervorgehoben. Der Kongress hatte die Agenda der kommunalen Engagementf&ouml;rderung zum Thema (<a href="http://www.deutscher-verein.de/aktuelles/fachkongress-201eburger-fur-burger201c/">siehe auch &gt;&gt;&gt;</a>)</p>
<p>Die B&uuml;rgerkommune, so Helmut Klages im BBE-Newsletter 22&#8260;2008 (siehe auch BBE/Senat Berlin 2005) , setzt aus mehrfachen Gr&uuml;nden auf B&uuml;rgerbeteiligung: Sie entwickelt das Miteinander von Politik, Verwaltung und B&uuml;rgern und beugt der Politiker&#8209; und Parteien&#8209;&bdquo;Verdrossenheit&ldquo; breiter Bev&ouml;lkerungskreise vor, &bdquo;Partnerschaftliche L&ouml;sungsmodelle sind zweitens aber auch notwendig, um die &ouml;ffentliche Aufgabenerf&uuml;llung effizienter und effektiver zu gestalten. Drittens lassen sich in einer un&uuml;bersichtlichen und dynamischen Gesellschaft nur im Dialog mit den B&uuml;rgern die Voraussetzungen f&uuml;r Entscheidungen schaffen, welche den Anspr&uuml;chen und Erwartungen an die Politik Rechnung tragen und auf einer breiten Akzeptanzbasis aufbauen k&ouml;nnen. Der aktive B&uuml;rger wird zu Recht aus allen diesen Gr&uuml;nden als Akteur und Mitspieler eingefordert.&ldquo; Die B&uuml;rgerkommune &uuml;berwindet konstruktiv das bestehende Spannungsfeld zwischen gew&auml;hlten kommunalen Mandatstr&auml;gern und dem erg&auml;nzenden Engagement der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, das die lokale Demokratie erst mit dem notwendigen Leben erf&uuml;llt.</p>
<p>In Finanzfragen ist diese Kluft zwischen gew&auml;hlten kommunalen Mandatstr&auml;gern und engagierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger traditionell am st&auml;rksten ausgepr&auml;gt &ndash; es besteht die Furcht seitens kommunaler Mandatstr&auml;ger, dass sie auch noch im ureigensten Kern kommunaler Politik von schwach legitimierten engagierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern herausgefordert werden. Die vorliegenden Erfahrungen mit dem B&uuml;rgerhaushalt in Deutschland  machen jedoch deutlich, dass diese Sorgen nicht begr&uuml;ndet sind. Die repr&auml;sentativ-demokratische Legitimation der durch Partizipation in kommunalen Finanzfragen entstehenden Entscheidungen wird nicht in Frage gestellt, gewinnt aber deutlich durch ein Mehr an Beteiligung.</p>
<p>Der B&uuml;rgerhaushalt hat als modernes Partizipationsmodell Zukunft. Als partizipativer Rahmen bietet er kombinierte Beteiligungsverfahren, die das Engagement der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern systematisch ansprechen und entwickeln helfen. Ein Zukunftsbeitrag f&uuml;r Zivilgesellschaft und Demokratie (R&uuml;ttgers 2008; <a href="http://www.fes.de/buergergesellschaft/publikationen/download.htm#BetrifftBuerger">siehe auch &gt;&gt;&gt;</a>)</p>
<p><strong>Literatur</strong><br />
&#160;&#8211; Bundesnetzwerk B&uuml;rgerschaftliches Engagement/Senatskanzlei Berlin 2005: B&uuml;rgerkommune. Die Zukunft der Engagementf&ouml;rderung im kommunalen Raum<br />
&#160;&#8211; Deutscher Bundestag/Enquete-Kommission &bdquo;Zukunft des B&uuml;rgerschaftlichen Engagements 2002: B&uuml;rgerschaftliches Engagement: auf dem Weg in eine zukunftsf&auml;hige B&uuml;rgergesellschaft, Opladen 2002: 333&#8211;350<br />
&#160;&#8211; R&uuml;ttgers, Martin 2008: B&uuml;rgerhaushalt: Information, Partizipation, Rechenschaftslegung, in: Betrifft B&uuml;rgergesellschaft Nr.&#160;30, Arbeitskreis &bdquo;B&uuml;rgergesellschaft und aktivierender Staat&ldquo; der Friedrich-Ebert-Stiftung</p>
<p><strong>Der Autor</strong><br />
<em>PD Dr. Klein, Ansgar, </em>geb.&#160;1959, Publizist, Redakteur und Privatdozent f&uuml;r Politische Wissenschaft an der Universit&auml;t Bremen. Seit August 2002 Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des &bdquo;Bundesnetzwerk B&uuml;rgerschaftliches Engagements&ldquo;. Mitherausgeber des Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen und der Buchreihe &bdquo;B&uuml;rgergesellschaft und Demokratie&ldquo; im VS-Verlag.</p>
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