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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Bürgerumfrage</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>In der Kritik: Hattinger Haushaltsfragebogen</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 09:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur 30 B&#252;rger hatten sich am Hattinger B&#252;rgerhaushalt beteiligt und den von der Stadt entworfenen Fragebogen ausgef&#252;llt. Mindestens einen Grund daf&#252;r hat der Leserbeirat der WAZ gefunden: Der Fragebogen werfe vor allem neue Fragen auf, statt Antworten zu erm&#246;glichen.
Als Beispiel druckte die WAZ in einem Artikel drei Fragen aus dem Fragebogen ab und &#228;u&#223;erte anschlie&#223;end ihre Kritik an den Formulierungen..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur 30 B&uuml;rger hatten sich am Hattinger B&uuml;rgerhaushalt beteiligt und den von der Stadt entworfenen Fragebogen ausgef&uuml;llt. Mindestens einen Grund daf&uuml;r hat der Leserbeirat der WAZ gefunden: Der Fragebogen werfe vor allem neue Fragen auf, statt Antworten zu erm&ouml;glichen.</p>
<p>Als Beispiel druckte die WAZ in einem <a href="http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/Fragebogen-wirft-nur-Fragen-auf-id4718316.html">Artikel</a> drei Fragen aus dem Fragebogen ab und &auml;u&szlig;erte anschlie&szlig;end ihre Kritik an den Formulierungen:<br />
<em> Fragebogen:<br />
Das Aufkommen aus der Grund&#8209; und der Gewerbesteuer ist f&uuml;r das Jahr 2011 mit 8,9 bzw.&#160;19,5 Mio Euro kalkuliert und deckt etwa 20&nbsp;Prozent der j&auml;hrlichen Aufwendungen des st&auml;dtischen Haushalts (= etwa 133 Mio Euro) ab. Die Hebes&auml;tze dieser Steuerarten wurden zuletzt mit dem Etat f&uuml;r das Jahr 2011 neu festgesetzt, und zwar f&uuml;r die Grundsteuern A und B auf 270&#8260;540 Prozent (zuvor 250&#8260;500) und die Gewerbesteuer auf 490 Prozent (zuvor 470). Wie sch&auml;tzen Sie die H&ouml;he dieser Steuern ein? Die Steuern sollten weiter erh&ouml;ht werden? Die Steuern sollten gesenkt werden? Die Steuern sind angemessen? Falls Sie eine Senkung vorschlagen, wie sollen die Einnahmeausf&auml;lle kompensiert werden?</em></p>
<p><em>Leserfragen:<br />
Hier ben&ouml;tigt man dringend Vergleichszahlen anderer St&auml;dte und Informationen &uuml;ber die Entwicklung der Grund&#8209; und Gewerbesteuer der letzten Jahre in Hattingen. Au&szlig;erdem geh&ouml;ren die absoluten Angaben &uuml;ber den finanziellen Rahmen bei einer vorzunehmenden Erh&ouml;hung/Erm&auml;&szlig;igung der Grund&#8209; bzw. Gewerbesteuer zwingend in diesen Bogen. So bleibt das Raster &bdquo;sollten weiter erh&ouml;ht werden&ldquo;/&bdquo;sollten gesenkt werden&ldquo;/&bdquo;sind angemessen&ldquo; ohne detaillierte Ausf&uuml;hrungen unbefriedigend und nicht zielf&uuml;hrend. &gt;So f&uuml;hlen sich (zu Recht) viele B&uuml;rger &uuml;berfordert, und die Gefahr ist nicht von der Hand zu weisen, dass solche Aktionen verpuffen oder auf &bdquo;Stammtisch&ldquo;- Niveau gezogen werden. </em></p>
<p><em>Fragebogen:<br />
Die Stadt Hattingen bietet ihren B&uuml;rgern ein umfangreiches Weiterbildungs&#8209; und Kulturangebot. Dieses Angebot verursacht Aufwendungen in H&ouml;he von 3,6 Mio Euro (zuz&uuml;glich Geb&auml;udemieten von 0,8 Mio Euro), denen Ertr&auml;ge in H&ouml;he von 1,6 Mio Euro gegen&uuml;ber stehen. Der gesamte Zuschussbedarf betr&auml;gt in 2011 mithin 2,8 Mio Euro. Wie beurteilen Sie den Zuschussbedarf bezogen auf die nachstehend genannten Einrichtungen &ndash; zu hoch? zu niedrig? angemessen? Stadtmuseum 362&nbsp;000 Euro, Stadtbibliothek 864&nbsp;000 Euro, Musikschule 362&nbsp;000 Euro, Kulturb&uuml;ro 289&nbsp;000 Euro, Altstadtfest 155&nbsp;000 Euro, Volkshochschule 473&nbsp;000 Euro, Denkmalschutz/-pflege 191&nbsp;000 Euro.</em></p>
<p><em>Leserfragen:<br />
Die Fragen sind in dieser Form nicht seri&ouml;s zu beantworten. Als Beispiel: Weiterbildung und Kultur (gleiches gilt aber auch f&uuml;r Schule, Jugend und Sport, Soziales und Wohnen etc.): Stets stellen sich eine Reihe von Fragen, die f&uuml;r eine fundierte Beantwortung vorher zu kl&auml;ren w&auml;ren: Wie setzt sich der aufgef&uuml;hrte Betrag im Detail zusammen? Was sind darin Sachleistungen, was sind Verwaltungs&#8209;, Organisations&#8209;, Dienstleistungskosten etc.? Wie stellt sich dieser Betrag in Bezug auf vergleichbare St&auml;dte dar? Wie soll ich ohne Kenntnis genauer Details einen Betrag f&uuml;r zu hoch/zu niedrig/angemessen halten? Was w&uuml;rde konkret zuerst gestrichen, falls ich eine Reduzierung bef&uuml;rworte? </em></p>
<p><em>Fragebogen:<br />
Die Stadtverordnetenversammlung (46 Ratsmitglieder) hat nach der letzten Kommunalwahl zw&ouml;lf Fachaussch&uuml;sse gebildet. Nach der in NRW geltenden Entsch&auml;digungsverordnung betragen die Aufwendungen f&uuml;r die ehrenamtlichen T&auml;tigkeiten der Rats&#8209; und Ausschussmitglieder im Jahr 295&nbsp;000 Euro. Zur Abdeckung ihrer Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungskosten werden daneben an die Fraktionen Zuwendungen in H&ouml;he von 21&nbsp;000 Euro gezahlt. Ich bin der Ansicht</em></p>
<p><em>&ndash; dass die Aufwendungen angemessen sind;</em></p>
<p><em>&ndash; dass die Aufwendungen eigentlich erh&ouml;ht werden m&uuml;ssten;</em></p>
<p><em>&ndash; dass die Aufwendungen noch zu reduzieren sind, zum Beispiel durch Reduzierung der Gremien oder deren Mitgliederzahl.</em></p>
<p><em>Leserfragen:<br />
Die Aktion hat ein sehr populistisches und nur auf den ersten Blick lobenswertes Ziel. Die Fragen zu den einzelnen Themen ziehen sich durch den ganzen Fragebogen immer wieder in gleicher Form. Ich will hier nur einen Punkt beispielhaft aufgreifen, die politischen Gremien.</em></p>
<p><em>Um die Fragen sachgerecht und nicht nach Gef&uuml;hl zu beantworten, muss man hinterfragen und unabh&auml;ngig m&ouml;glichst objektiv pr&uuml;fen:</em></p>
<p><em>1. Sind zw&ouml;lf Fachaussch&uuml;sse notwendig?</em></p>
<p><em>2. K&ouml;nnen Aussch&uuml;sse zusammengelegt werden?</em></p>
<p><em>3. Ist die Anzahl der Mitglieder effektiv (Verringerung der Anzahl der Mitglieder)?</em></p>
<p><em> 4. Sind die Ausschussmitglieder kompetent genug f&uuml;r die spezielle Aufgabe?</em></p>
<p>Kritisiert wurde dar&uuml;ber hinaus, dass das Verfahren &#8222;unseri&ouml;s&#8220; sei. <em>Jetzt, wo es nichts mehr zu verteilen gebe, solle der B&uuml;rger &bdquo;die Drecksarbeit machen und Sparziele benennen&ldquo;.</em></p>
<p>Die Stadt gab bisher nur an, dass die geringe Teilnahme entt&auml;uschend sei und die eingegangenen Fragebogen ausgewertet werden w&uuml;rden. Ob eine weitere Stellungnahme zu der ge&auml;u&szlig;erte Kritik folgt, ist bisher nicht klar.</p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/Fragebogen-wirft-nur-Fragen-auf-id4718316.html">Link zur Kritik am Verfahren in DerWesten</a></p>
<p><a href="http://www.derwesten.de/staedte/hattingen/Nur-30-Buerger-haben-Ideen-zum-Stadtetat-id4739421.html">Link zu einem weiteren Artikel auf DerWesten</a></p>
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		<title>Aachen: Fragenkatalog zur Haushaltsplanung</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/aachen-fragenkatalog-zur-haushaltsplanung/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 11:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Aachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerumfrage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Aachen will ihren B&#252;rgern ab Ende Januar eine Beteiligungsm&#246;glichkeit am st&#228;dtischen Haushalt bieten: Im Rahmen einer Internetumfrage sollen die Haushaltsvorschl&#228;ge der Stadt zur Bewertung stehen...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Aachen will ihren B&uuml;rgern ab Ende Januar eine Beteiligungsm&ouml;glichkeit am st&auml;dtischen Haushalt bieten: Im Rahmen einer Internetumfrage sollen die Haushaltsvorschl&auml;ge der Stadt zur Bewertung stehen.</p>
<p>Der Fragenkatalog wird laut einem Bericht der <a href="http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/1512533?_link=&amp;skip=&amp;_g=Schwarz-Gruen-stellt-Steuererhoehungen-zur-Diskussion.html">Aachener Zeitung</a> unter anderem Themen wie eine Gewerbe&#8209; und Grundsteuererh&ouml;hung sowie die Erh&ouml;hung der Eintrittspreise des Aachener Theaters beinhalten. Der genaue Inhalt sei bisher aber noch unbekannt: <em>Die Vorlage f&uuml;r den Finanzausschuss am 18. Januar, die jetzt in den Mehrheitsfraktionen diskutiert wurde, wird der &Ouml;ffentlichkeit noch vorenthalten&#160;&#8211; nicht einmal allen CDU-Fraktionsmitgliedern lag die Liste dem Vernehmen nach schriftlich vor.</em></p>
<p>Die Internetbefragung wird voraussichtlich am 20. Januar online gehen; die Ergebnisse werden in die Haushaltsberatungen des Rats im April einflie&szlig;en.</p>
<p>Link zum <a href="http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/1512533?_link=&amp;skip=&amp;_g=Schwarz-Gruen-stellt-Steuererhoehungen-zur-Diskussion.html">vollst&auml;ndigen Artikel der Aachener Zeitung</a></p>
<p><em>Wir haben den Status der Stadt Aachen in &#8222;E&#8220; wie Einf&uuml;hrung abge&auml;ndert. </em></p>
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		<title>Dreieich: Gr&#252;ne pr&#252;fen Interesse an mehr B&#252;rgerbeteiligung</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 12:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dreieich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Internetumfrage wollen die Dreieicher Gr&#252;nen noch bis Mitte Januar pr&#252;fen, ob die B&#252;rger sich tats&#228;chlich mehr Beteiligungsm&#246;glichkeiten w&#252;nschen. Die B&#252;rger sollen nicht nur alle paar Jahre ihre Kreuzchen auf Stimmzetteln machen d&#252;rfen, «sondern sie sollen beteiligt werden, bevor fertige Pl&#228;ne auf dem Tisch liegen». Auch bei den Finanzen sollen sie ein W&#246;rtchen mitreden k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer <a href="http://www.gruene-dreieich.de/">Internetumfrage</a> wollen die Dreieicher Gr&uuml;nen noch bis Mitte Januar pr&uuml;fen, ob die B&uuml;rger sich tats&auml;chlich mehr Beteiligungsm&ouml;glichkeiten w&uuml;nschen.&#160;60 registrierte Teilnehmer verzeichnet die Seite bisher, der Gro&szlig;teil der Teilnehmer sei f&uuml;r eine st&auml;rkere Einbeziehung der B&uuml;rger, so berichtet die Franktfurter Neue Presse<a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/gruene-fuer-mehr-buergerbeteiligung_rmn01.c.8523562.de.html"> in einem Artikel.</a></p>
<p>Die Gr&uuml;nen fordern, dass B&uuml;rger intensiv in Planungsprozesse einbezogen werden. <em>Die B&uuml;rger sollen nicht nur alle paar Jahre ihre Kreuzchen auf Stimmzetteln machen d&uuml;rfen, &laquo;sondern sie sollen beteiligt werden, bevor fertige Pl&auml;ne auf dem Tisch liegen&raquo;. Auch bei den Finanzen sollen sie ein W&ouml;rtchen mitreden k&ouml;nnen.</em></p>
<p><em></em><br />
Ein m&ouml;gliches Instrument hierf&uuml;r sei der B&uuml;rgerhaushalt, so Gr&uuml;nen-Sprecher und Stadtverordneter Roland Kreyscher.&nbsp;<em>&laquo;In Zeiten knapper Kassen ist es wichtig, den Menschen zu erkl&auml;ren, warum die eine oder andere Sache nicht verwirklicht werden kann&raquo;, sagte Kreyscher. Der B&uuml;rgerhaushalt sei somit eine direkte Art der B&uuml;rgerbeteiligung. &laquo;Dabei nehmen auch Menschen ohne politisches Mandat an der Erstellung des kommunalen Haushalts teil.&raquo; Die Stadtverordneten m&uuml;ssten aber vorher festlegen, auf welchen Haushaltsgebieten die B&uuml;rger ein W&ouml;rtchen mitreden k&ouml;nnen.</em></p>
<p>Link<em> </em>zum &#8564;<a href="http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/gruene-fuer-mehr-buergerbeteiligung_rmn01.c.8523562.de.html">ollst&auml;ndigen Artikel der Frankfurter Neuen Presse</a></p>
<p><em>Wir haben Dreieich mit dem Status &#8222;D&#8220; wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.</em></p>
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		<item>
		<title>Freiburger Beteiligungshaushalt: guter R&#252;cklauf der Umfrage absehbar</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/freiburger-beteiligungshaushalt-guter-ruecklauf-der-umfrage-absehbar/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 10:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Smola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Budgeting]]></category>

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		<description><![CDATA[Umfrage der Stadt Mannheim zu Beteiligungsformen bei „Kommunalen B&#252;rgerhaushalten“ unter 19 bundesdeutschen St&#228;dten zeigt: Freiburgs Pilotprojekt zu Gender Budgeting bietet vielseitigen Beteiligungsm&#246;glichkeiten. Guter R&#252;cklauf bei Freiburger B&#252;rgerbefragung erwartet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>St&auml;dteumfrage zu Beteiligungsformen bei &bdquo;Kommunalen B&uuml;rgerhaushalten&ldquo; zeigt: Freiburgs Pilotprojekt zu Gender Budgeting mit vielseitigen Beteiligungsm&ouml;glichkeiten</strong></p>
<p>Eine Umfrage der Stadt Mannheim unter 19 deutschen St&auml;dten zeigt, dass die Teilnahmem&ouml;glichkeiten beim Freiburger Beteiligungshaushalt vielseitig und umfangreich sind. Erst vor zehn Tagen startete das Freiburger Verfahren zum Doppelhaushalt 2009&#8260;2010 mit der repr&auml;sentativen B&uuml;rgerumfrage, bei der 5000 Haushalte zu st&auml;dtischen Themen allgemein aber auch zu den speziellen Themen Finanzen und Haushalt befragt werden. Bislang gibt es rund 1000 R&uuml;ckl&auml;ufe, so dass eine gute Beteiligungsquote absehbar ist. Die umfassende Infophase des Beteiligungshaushaltes beginnt im M&auml;rz n&auml;chsten Jahres. Dabei wird es vier dezentrale Informations&#8209; und Diskussionsveranstaltungen geben. Zus&auml;tzlich wird ein Infobus unterschiedliche Orte und Veranstaltungen im Stadtgebiet anfahren, um f&uuml;r das Verfahren zu werben und Informationen vor Ort weiterzugeben. Neben der Stadtkonferenz im Juni, auf der die Teilnehmenden den Gesamthaushalt und seine Gewichtung aus verschiedenen Blickwinkeln diskutieren, sind au&szlig;erdem Beteiligungsm&ouml;glichkeiten im Internet mit Haushaltsrechner und Online-Diskussionsforen sowie Umfragen geplant.</p>
<p>Die Auswertung der Mannheimer Umfrage zeigt, dass Freiburg &auml;hnlich wie die Verfahren in Berlin-Lichtenberg oder Erfurt versucht, ein breit gef&auml;chertes Beteiligungsangebot zu bieten und die B&uuml;rgerschaft durch einen Mix aus Diskussionsm&ouml;glichkeiten vor Ort, begleitenden Umfragen oder &uuml;ber das Internet einzubinden. Ziel des Freiburger Verfahrens ist es, ein breites Bev&ouml;lkerungsspektrum f&uuml;r den Prozess zu aktivieren und daf&uuml;r zu sorgen, dass auch beteiligungsferne Personen &uuml;ber Multiplikatoren daran teilnehmen k&ouml;nnen. Das Deutsche Forschungsinstituts f&uuml;r &ouml;ffentliche Verwaltung in Speyer, das den B&uuml;rgerhaushalt in Berlin&#160;&#8211; Lichtenberg eingehend untersucht hat, lobte dort den Einsatz dieser methodischen Vielfalt mit dem Ziel der Aktivierung von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern ausdr&uuml;cklich.</p>
<p>Dadurch, so die Evaluation des Instituts aus dem Jahr 2006, sei es gelungen, eine gro&szlig;e Zahl von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern f&uuml;r die Teilnahme am B&uuml;rgerhaushalt zu motivieren und mobilisieren. Zudem habe der Medienmix bei der Repr&auml;sentativit&auml;t, wie auch bei der Einflussnahme auf das Verfahren durch einzelne Interessengruppen eine ausgleichende Funktion gehabt. In der Evaluation wird auch auf die Schwierigkeiten eines lang dauernden Verfahrens hingewiesen. Je l&auml;nger das Verfahren dauert, desto weniger nehmen nicht organisierte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger daran teil.</p>
<p>Aus diesem Grund werden die intensiven b&uuml;rgerschaftlichen Beratungen auf der eineinhalbt&auml;gigen Stadtkonferenz stattfinden. Dort soll die B&uuml;rgerschaft &uuml;ber die Gewichtung von st&auml;dtischen Leistungen sowie die Auswirkungen auf die Lebensverh&auml;ltnisse von M&auml;nnern und Frauen diskutieren. Dieses Ergebnis wird dann im Herbst n&auml;chsten Jahres dem Gemeinderat vorgelegt, der die Ergebnisse im Rahmen seiner Haushaltsberatungen beraten wird.</p>
<p>Mit der Fragestellung des Gender Budgetings, also der Frage nach den Auswirkungen auf die unterschiedlichen Lebensverh&auml;ltnisse von Frauen und M&auml;nnern, hat der Freiburger Beteiligungshaushalt zudem einen einzigartigen Pilotcharakter unter den insgesamt 19 angefragten St&auml;dten, wie der Umfrage zu entnehmen ist. Aufgrund der Ber&uuml;cksichtigung von Gender Mainstreaming wird der Freiburger Beteiligungshaushalt zudem von der Landesstiftung Baden-W&uuml;rttemberg gef&ouml;rdert, um die Relevanz dieses Verfahrens auch f&uuml;r andere St&auml;dte auszuloten.</p>
<p>F&uuml;r Freiburg wird mit starkem Interesse der B&uuml;rgerschaft gerechnet, nachdem bereits die Auftaktveranstaltung Mitte September sehr gut besucht war.</p>
<p>Weitere Informationen unter <a href="http://www.freiburg.de/beteiligungshaushalt">www.freiburg.de/beteiligungshaushalt</a></p>
<p><em>(Pressemitteilung der Stadt Freiburg)</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Start f&#252;r ersten Baustein des Freiburger Beteiligungshaushaltes</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/start-fuer-ersten-baustein-des-freiburger-beteiligungshaushaltes/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 09:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jürgen Smola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerumfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligungshaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Budgeting]]></category>
		<category><![CDATA[statistische Erhebung]]></category>

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		<description><![CDATA[B&#252;rgerumfrage diesmal mit Schwerpunkt zu haushaltsrelevanten Fragen – Ergebnisse werden bei sp&#228;teren Beteiligungsschritten und in Gesamtergebnis ber&#252;cksichtigt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>B&uuml;rgerumfrage diesmal mit Schwerpunkt zu haushaltsrelevanten Fragen &ndash; Ergebnisse werden bei sp&auml;teren Beteiligungsschritten und in Gesamtergebnis ber&uuml;cksichtigt</strong></p>
<p>Wof&uuml;r soll die Stadt Freiburg mehr Geld ausgeben als bisher, und wo sollte sie stattdessen sparen? Der Gemeinderat hat beschlossen, diese Frage, die er bisher selbst beantworten musste, jetzt einmal der B&uuml;rgerschaft zu stellen. Aufgabenstellung wird sein, st&auml;dtische Leistungen unter Ber&uuml;cksichtung der Auswirkungen auf Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen zu gewichten.</p>
<p>Zwischen M&auml;rz und Juni 2008 bestehen f&uuml;r die B&uuml;rgerschaft vielf&auml;ltige Gelegenheiten, ausf&uuml;hrlich mitzureden und mitzurechnen. In verschiedenen Phasen dieses in Kooperation mit der Landesstiftung Baden&#8209; W&uuml;rttemberg durchgef&uuml;hrten Projektes wird es zahlreiche Angebote zur Information und Diskussion geben und auch im Internet wird es die M&ouml;glichkeit geben, sich &uuml;ber Foren und einen Haushaltsplaner zu beteiligen und mitzudiskutieren.</p>
<p>Abschluss des mehrmonatigen Verfahrens im n&auml;chsten Jahr wird eine zweit&auml;gige Stadtkonferenz Ende Juni sein. S&auml;mtliche Bausteine werden dann zu einem Gesamtergebnis zusammengef&uuml;hrt werden, das dann den Gemeinder&auml;tinnen und Gemeinder&auml;ten vorgelegt wird. Was der Gemeinderat mit dem Ergebnis der B&uuml;rgerinnenbeteiligung macht, wird sich dann in den Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt im Herbst n&auml;chsten Jahres zeigen.</p>
<p>Den Auftakt des Verfahrens bildet jetzt eine Umfrage, f&uuml;r die 5.000 repr&auml;sentativ aus dem Melderegister ausgew&auml;hlte B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger angeschrieben werden. Einem Brief des Oberb&uuml;rgermeisters liegt ein 27 Fragen umfassender Erhebungsbogen bei. Die Teilnahme ist freiwillig. Alle Angaben unterliegen den Anforderungen des Datenschutzes und werden ohne Namensangabe beim Amt f&uuml;r B&uuml;rgerservice und Informationsverarbeitung gespeichert. Sie sind ausschlie&szlig;lich f&uuml;r zusammenfassende und statistische Auswertungen bestimmt.</p>
<p>&bdquo;Um ein m&ouml;glichst umfassendes Meinungsbild zu erhalten und um sichere Grundlagen f&uuml;r eine an den Interessen der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger orientierte Kommunalpolitik zu schaffen&#8220;, bittet Oberb&uuml;rgermeister Dieter Salomon in seinem Schreiben, die Fragen zu beantworten. Die Ergebnisse sollen bis Ende Februar vorliegen.</p>
<p>Vorrangiges Interesse der B&uuml;rgerumfrage zum Beteiligungshaushalt sind haushaltsrelevante Fragen: So wird Auskunft dar&uuml;ber gew&uuml;nscht, wie gut man sich &uuml;ber st&auml;dtische Finanzen informiert f&uuml;hlt und wie man die Gewichtung der Ausgaben gegebenenfalls &auml;ndern w&uuml;rde. Dabei ist es m&ouml;glich, anhand 29 konkreter Projekte wie Schwimmb&auml;der oder Betreuungsangebote eigene Schwerpunkte zu setzen. Dar&uuml;ber hinaus werden die Teilnehmenden gebeten, Fragen zur Beteiligung am politischen Geschehen sowie zur eigenen Person zu beantworten. Alle Befragten haben zudem die M&ouml;glichkeit &uuml;ber Angabe der E-Mail-Adresse oder Telefonnummer an weiteren Befragungen im sp&auml;teren Verlauf des Verfahrens teilzunehmen.</p>
<p><a href="http://www.freiburg.de/beteiligungshaushalt">www.freiburg.de/beteiligungshaushalt</a></p>
<p><em>(Pressemitteilung Stadt Freiburg im Breisgau)</em></p>
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