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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Erfolgsfaktoren</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Worpswede: Hohe Anspr&#252;che an B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Durchf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes stellt eine kleine Gemeinde vor andere Herausforderungen als eine Gro&#223;stadt - soviel ist auch dem Worpsweder Finanzausschuss klar. Bei ihren Beratungen &#252;ber die Einf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes blicken die Worpsweder daher vor allem auf andere kleinere Kommunen und Gemeinden, um sich Anregungen zu holen. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes stellt eine kleine Gemeinde vor andere Herausforderungen als eine Gro&szlig;stadt&#160;&#8211; soviel ist auch dem Worpsweder Finanzausschuss klar. Bei ihren Beratungen &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes blicken die Worpsweder daher vor allem auf andere kleinere Kommunen und Gemeinden, um sich Anregungen zu holen.</p>
<p>So sei zum Beispiel die Samtgemeinde Artland vergleichbar mit Worpswede. Dort sei in diesem Jahr ein erster B&uuml;rgerhaushalt in Form eines <em>vereinfachten Entwurfes des Haushaltsplans, der den B&uuml;rgern zur Diskussion und Mitsprache vorgelegt wird, </em><a title="Weser Kurier" href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Osterholz/489137/Eine-%22Light-Version%22-des-Buergerhaushalts-will-keiner.html">zitiert der Weser Kurier in einem Artikel</a>. Eine Mitsprachem&ouml;glichkeit f&uuml;r die B&uuml;rger gab es &uuml;ber das Internet. Das Konzept des Artl&auml;nder B&uuml;rgerhaushaltes &uuml;berzeugte aber zumindest J&ouml;rg Schmidt von der Linkspartei nicht: <em>Es gebe sehr wohl eine Definition des Begriffs &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220;, von der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung. Ein B&uuml;rgerhaushalt bedeute Mitsprache und Mitwirkung der Bev&ouml;lkerung&#160;&#8211; die Kompetenz, die in einer Gemeinde vorhanden sei, solle genutzt werden. In Artland habe es nur eine 14-t&auml;gige Beteiligungsphase gegeben, das habe mit Partizipation nichts zu tun. </em>Stattdessen schlug er laut dem Bericht des Weser Kuriers vor, sich an der Gemeinde Wadersloh zu orientieren, <em>wo der B&uuml;rgerhaushalt zum Dialog zwischen B&uuml;rgern, Politik und Verwaltung gef&uuml;hrt habe.</em></p>
<p>Von Seiten der CDU wurden sogar noch h&ouml;here Anspr&uuml;che an einen B&uuml;rgerhaushalt gestellt: Hubert Hahndrich forderte, dass eine B&uuml;rgerbeteiligung direkt von den B&uuml;rgern mit entwickelt werden m&uuml;sse. Hierf&uuml;r schlug er laut Weser Kurier eine B&uuml;rgerversammlung vor. Diskutiert wurde auch die Frage, wie ein B&uuml;rgerhausahlt organisatorisch von der Verwaltung gest&auml;mmt werden k&ouml;nnte. <em>Harm Bruns von der Unabh&auml;ngigen W&auml;hlergemeinschaft (UWG) fand, eine Diskussion im Internet reiche nicht. &#8222;Aber wir k&ouml;nnen auch nicht zwei neue Leute einstellen, die den ganzen Tag B&uuml;rgerhaushalt machen.&#8220;</em></p>
<p>Mit diesen und weiteren Fragen soll sich nun zun&auml;chst der Worpsweder B&uuml;rgermeister besch&auml;ftigen, bevor der Antrag der Linken in der n&auml;chsten Sitzung des Finanzausschusses weiter diskutiert wird.</p>
<p><a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Region/Landkreis-Osterholz/489137/Eine-%22Light-Version%22-des-Buergerhaushalts-will-keiner.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel des Weser Kurier</a></p>
<p><em>Wir haben Worpswede mit dem Status &#8222;D&#8220; wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen. </em></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt &#8211; Einf&#252;hrung muss durchdacht sein (Teil &#8544;)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 14:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Haushaltskonsolidierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Der 4. Statusbericht zu B&#252;rgerhaushalten in Deutschland weist immerhin 207 Kommunen aus, die sich in irgendeiner Form mit dem Konzept eines B&#252;rgerhaushalts befassen; die Zahl derjenigen Kommunen, die bereits &#252;ber mehrere Jahre aktiv ein B&#252;rgerhaushaltsverfahren betreiben, ist naturgem&#228;&#223; deutlich kleiner. Das Ergebnis mag angesichts von fast 12.000 St&#228;dten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland noch sehr wenig erscheinen; dabei sollte jedoch nicht au&#223;er Acht gelassen werden, dass ein betr&#228;chtlicher Teil der Gemeinden gerade in S&#252;ddeutschland sehr klein ist, f&#252;r die ein formalisiertes B&#252;rgerhaushaltsverfahren allein schon wegen fehlender administrativer Kapazit&#228;ten nicht in Frage kommt. Gerade hier ist aber zu unterstellen, dass die B&#252;rgerschaft ganz unmittelbar in viele Entscheidungen zur Generierung und Verwendung von Haushaltsmitteln eingebunden ist.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Prof. Dr. Gunnar Schwarting, Mainz/Speyer</em><br />
<img class="left" title="sturm2" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/11/Foto-Dr.-Schwarting-neu.jpg" alt="sturm2" height="100" /> Der 4. Statusbericht zu B&uuml;rgerhaushalten in Deutschland weist immerhin 207 Kommunen aus, die sich in irgendeiner Form mit dem Konzept eines B&uuml;rgerhaushalts befassen; die Zahl derjenigen Kommunen, die bereits &uuml;ber mehrere Jahre aktiv ein B&uuml;rgerhaushaltsverfahren betreiben, ist naturgem&auml;&szlig; deutlich kleiner. Das Ergebnis mag angesichts von fast 12.000 St&auml;dten, Gemeinden und Kreisen in Deutschland noch sehr wenig erscheinen; dabei sollte jedoch nicht au&szlig;er Acht gelassen werden, dass ein betr&auml;chtlicher Teil der Gemeinden gerade in S&uuml;ddeutschland sehr klein ist, f&uuml;r die ein formalisiertes B&uuml;rgerhaushaltsverfahren allein schon wegen fehlender administrativer Kapazit&auml;ten nicht in Frage kommt. Gerade hier ist aber zu unterstellen, dass die B&uuml;rgerschaft ganz unmittelbar in viele Entscheidungen zur Generierung und Verwendung von Haushaltsmitteln eingebunden ist.</p>
<p>Eine &ndash; wenngleich nicht unproblematische &ndash; Dynamik hat die Diskussion um B&uuml;rgerhaushalte in j&uuml;ngster Zeit allerdings durch den versch&auml;rften Konsolidierungsdruck erhalten. In dem Bem&uuml;hen, Einsparungen oder Erh&ouml;hungen von Abgaben m&ouml;glichst einvernehmlich umzusetzen, haben viele Kommunen zumindest erwogen, die B&uuml;rgerschaft &ndash; genauer: EinwohnerInnen &ndash; in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Die Verpflichtung der Kommunen, die in Rheinland-Pfalz am &bdquo;Entschuldungsfonds&ldquo; teilnehmen, die mit der Aufsichtsbeh&ouml;rde vereinbarten Ma&szlig;nahmen zur Leistung des dort vorgesehenen eigenen Drittels in geeigneter Weise im Internet zu pr&auml;sentieren, f&ouml;rdert dies gewiss. Allerdings wird in dem Fall eine aktive Beteiligung der &Ouml;ffentlichkeit schwierig sein, da die Vereinbarungen mit der Aufsichtsbeh&ouml;rde in den n&auml;chsten Monaten getroffen werden m&uuml;ssten. Hier sind insoweit andere, einfachere Formen der Mitwirkung als ein B&uuml;rgerhaushalt erforderlich, soll der Eindruck vermieden werden, das Konsolidierungsprogramm entstehe in einer &bdquo;black box&ldquo;.</p>
<p>Aus kommunaler Sicht sind im Konsolidierungsprozess aber auch zwei weitere Erw&auml;gungen zum B&uuml;rgerhaushalt ma&szlig;geblich: Zum einen f&auml;llt es einer Kommunalvertretung leichter, solche Konsolidierungsma&szlig;nahmen zu beschlie&szlig;en, die von einer (breiten) Mehrheit auch in der Bev&ouml;lkerung getragen werden. Das birgt indes die Gefahr, dass durchaus berechtigte spezielle Interessen dabei verloren gehen. Ein Beispiel mag die Ber&uuml;cksichtigung von Anliegen einzelner (kleinerer) Ortsteile sein. Zum anderen dient ein negatives Votum aber auch dazu, Auflagen und Hinweise der Aufsichtsbeh&ouml;rden mit dem Verweis auf die &ouml;ffentliche Meinung abzulehnen. Vor allem Mehrbelastungen, die einen gro&szlig;en Kreis betreffen w&uuml;rden (Grundsteuer B, Geb&uuml;hrens&auml;tze), w&auml;ren von einem solchen Verdikt m&ouml;glicherweise besonders betroffen. Ob eine solche Instrumentalisierung von B&uuml;rgerhaushalten deren Grundgedanken gerecht wird bzw. den haushaltswirtschaftlichen Notwendigkeiten dient, muss zumindest fraglich bleiben.</p>
<p><a title="Einf&uuml;hrung muss durchdacht sein Teil II" href="/diskussion/buergerhaushalt-einfuehrung-muss-durchdacht-sein-teil-ii">Hier geht es zum zweiten Teil des Artikels</a></p>
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		<title>Mainz: Das Engagement muss von oben kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 12:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manfred Wolf, Mitglied der Initiative "Kommunaler B&#252;rgerhaushalt f&#252;r Mainz" hat in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau &#252;ber Erfolgsfaktoren von b&#252;rgerbeteiligten Haushaltsverfahren gesprochen. Sein Fazit: Um m&#246;glichst viele B&#252;rger einzubinden, muss das Engagement von ganz oben, m&#246;glichst direkt vom B&#252;rgermeister oder einem Dezernenten, kommen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Manfred Wolf, Mitglied der Initiative &#8222;Kommunaler B&uuml;rgerhaushalt f&uuml;r Mainz&#8220; hat in einem <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/manfred-wolf-kaempfte-fuer-mainzer-buergerhaushalt--konkrete-fragen-sind-wichtig-,1472798,11058848.html">Interview mit der Frankfurter Rundschau </a>&uuml;ber Erfolgsfaktoren von b&uuml;rgerbeteiligten Haushaltsverfahren gesprochen. Sein Fazit: Um m&ouml;glichst viele B&uuml;rger einzubinden, muss das Engagement von ganz oben, m&ouml;glichst direkt vom B&uuml;rgermeister oder einem Dezernenten, kommen.</p>
<p>In Mainz waren auf Anregung der Initiative in den letzten Jahren B&uuml;rger zu Informations&#8209; und Beratungsveranstaltungen in das Rathaus eingeladen worden. Was hat sich durch diese Beteiligung ver&auml;ndert und wie hoch war die Beteiligung der B&uuml;rger, fragte die Frankfurter Rundschau?<em> Anfangs waren es 100, am Schluss noch 30, </em>so Wolf. Den Grund daf&uuml;r sieht er in dem fehlenden Engagement der Politik: <em>Man konnte aber sehen, dass es nicht reicht, wenn sich eine Gruppe von B&uuml;rgern daf&uuml;r einsetzt, mehr Mitsprache zu bekommen. Damit wirklich ein breiter Teil der Bev&ouml;lkerung eingebunden wird, muss das Engagement dazu von oben, aus dem Rathaus selbst, kommen. </em></p>
<p><em> </em>Durch Werbe&#8209; und Informationsma&szlig;nahmen m&uuml;ssten alle Haushalte direkt angesprochen werden.&nbsp;Wichtig sei auch, dass m&ouml;glichst konkrete Fragen und Projekte zur Diskussion st&auml;nden. Es sei selbstverst&auml;ndlich, dass nicht alle Projekte, die von den B&uuml;rgern angeregt werden, umgesetzt werden k&ouml;nnen. Deswegen sei es auch gut, dass letzten Endes immer die Politik die Entscheidungen trifft. &nbsp;Wolf glaubt aber daran, dass die B&uuml;rger&#160;&#8211; wenn man Ihnen die M&ouml;glichkeit einer Beteiligung bietet&#160;&#8211; auch bereit sein, daf&uuml;r einen eigenen Beitrag zu leisten. So h&auml;tten die Mainzer B&uuml;rger beispielsweise eine Anhebung der Grundsteuer unterst&uuml;tzt.</p>
<p><a title="Interview FR" href="http://www.fr-online.de/frankfurt/manfred-wolf-kaempfte-fuer-mainzer-buergerhaushalt--konkrete-fragen-sind-wichtig-,1472798,11058848.html">Link zum vollst&auml;ndigen Interview in der Frankfurter Rundschau</a></p>
<p><em><br />
</em></p>
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		<title>Welt Online: &#8222;Beteiligung muss in die Kultur der Gemeinde &#252;bergehen&#8220;</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/welt-online-beteiligung-muss-in-die-kultur-der-gemeinde-uebergehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Kommunen tun es - die B&#252;rger an Haushaltsentscheidungen beteiligen. Die Welt versucht in einem Artikel anhand der B&#252;rgerhaushalte in Berlin Lichtenberg, Esslingen und Stuttgart erfolgreiche Modelle und Risiken zusammenzufassen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Kommunen tun es&#160;&#8211; die B&uuml;rger an Haushaltsentscheidungen beteiligen. Die Welt versucht in einem <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13483170/Wenn-Buerger-ueber-den-Haushalt-mitentscheiden.html">Artikel</a> anhand der B&uuml;rgerhaushalte in Berlin Lichtenberg, Esslingen und Stuttgart erfolgreiche Modelle und Risiken zusammenzufassen.</p>
<p>In Esslingen zum Beispiel, einer der ersten deutschen St&auml;dte, die einen B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt haben, sei der B&uuml;rgerhaushalt wegen des hohen Aufwandes wieder eingestellt worden: <em>Der Personaleinsatz sei, gemessen am Interesse, zu gro&szlig; gewesen, sagte der Esslinger Finanzb&uuml;rgermeister Bertram Schiebel der Nachrichtenagentur dpa: &bdquo;Je mehr B&uuml;rgerbeteiligung, desto mehr qualifizierte Antworten m&uuml;ssen Sie auch geben.&ldquo;</em></p>
<p>Ein &auml;hnlicher Pionier in Sachen B&uuml;rgerhaushalten war Lichtenberg: 2005 f&uuml;hrten sie zum ersten Mal einen B&uuml;rgerhaushalt durch und sind im Gegensatz zu Esslingen auch dabei geblieben; mittlerweile geht der Lichtenberger Haushalt in die siebte Runde. Das Verfahren ist mit den Jahren gewachsen: <em>Mit jedem Haushalt versucht Bezirksb&uuml;rgermeisterin Christina Emmrich, ein wenig nachzujustieren.<br />
</em> Dass ein B&uuml;rgerhaushalt Arbeit bedeuten w&uuml;rde, war ihr von vornherein klar. <em>Bereits ein Jahr vor der Einf&uuml;hrung 2005 trommelte die Bezirksb&uuml;rgermeisterin von Berlin-Lichtenberg auf Veranstaltungen f&uuml;r ihre Pl&auml;ne, streute ihre Hoffnungen &uuml;ber eine neue Form des Miteinanders &uuml;ber die Medien. &bdquo;Wer einfach nur sagt: B&uuml;rgerlein, komm mal &ndash; das klappt auf keinen Fall&ldquo;, sagt die Linke-Politikerin. &bdquo;Man braucht einen langen Vorlauf, viele Diskussionen und den pers&ouml;nlichen Einsatz von vielen Menschen.&ldquo;</em></p>
<p>Jochen Franzke, Verwaltungswissenschaftler der Universit&auml;t Potsdam, beurteilt das Lichtenberger Verfahren positiv: Es sei<em> ein deutschlandweites Beispiel f&uuml;r einen gelungenen B&uuml;rgerhaushalt</em>, hei&szlig;t es in dem Artikel. Im Allgemeinen gehe er davon aus, dass B&uuml;rgerbeteiligungsverfahren &uuml;ber mehrere Jahre hinweg durchgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssten, bis sie sich wirklich etablieren und<em> in die Kultur der Gemeinde &uuml;bergehen.</em> Dies h&auml;tte sich in den bisher bekannten B&uuml;rgerhaushaltsverfahren gezeigt. </p>
<p>Der gerade erst angelaufene Stuttgarter B&uuml;rgerhaushalt habe daher noch einen langen Weg vor sich. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Roswitha Blind setzte sich f&uuml;r das Verfahren ein: <em>Auch in Stuttgart hielt Roswitha Blind einen B&uuml;rgerhaushalt lange nicht f&uuml;r m&ouml;glich. Doch dann kamen die Demonstrationen gegen den neuen Bahnhof. Blind nutzte die Situation Ende des vergangenen Jahres, um ihre Idee bei den anderen Fraktionen durchzusetzen: &bdquo;Es war eine Atmosph&auml;re, in der sich keiner getraut hat, sich gegen B&uuml;rgerbeteiligung zu stellen.&ldquo;</em> Jetzt hei&szlig;t es abwarten und hoffen, dass sich viele B&uuml;rger beteiligen. <em>&bdquo;Die entscheidende Frage ist: Machen gen&uuml;gend B&uuml;rger mit, sodass die Ergebnisse einigerma&szlig;en repr&auml;sentativ sind&ldquo;, sagt Blind.</em> </p>
<p>Das Problem der Repr&auml;sentativit&auml;t kennt auch Franzke. B&uuml;rgerhaushalte seien f&uuml;r ihn daher immer noch ein Experiment. <em>&bdquo;Wir reden &uuml;ber ein bis zwei Prozent der B&uuml;rger, die sich in den jeweiligen Gemeinden beteiligen&ldquo;, sagte Franzke. Doch er sieht, was m&ouml;glich ist: &bdquo;In Lateinamerika sind es mittlerweile bis zu 30 Prozent. Da entsteht eine ganz andere Diskussionsdynamik.&ldquo;</em><br />
Der f&uuml;r ihn wohl wichtigste Erfolgsfaktor f&uuml;r B&uuml;rgerbeteiligung ist eine tats&auml;chliche Einbeziehung der B&uuml;rger. Sein Fazit: <em>&bdquo;Lokale Politik, Verwaltung und B&uuml;rgergesellschaft m&uuml;ssen zusammenarbeiten. Es darf keine Frontalpolitik mehr geben. Wenn man dies nicht will, sollte man es lieber lassen.&ldquo;</em></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13483170/Wenn-Buerger-ueber-den-Haushalt-mitentscheiden.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel auf Welt Online</a></p>
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		<title>Studie: B&#252;rgerhaushalte weltweit</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/studie-buergerhaushalte-weltweit/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von B&#252;rgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch &#252;ber Hintergr&#252;nde und Netzwerke berichtet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studie &uuml;ber weltweite B&uuml;rgerhaushalte</p>
<p>Die Servicestelle hat die Studie &bdquo;Vom S&uuml;den lernen: B&uuml;rgerhaushalte weltweit &ndash; eine Einladung zur globalen Kooperation&ldquo; herausgegeben. Ein internationales AutorInnenteam, welches sich aus Dr. Carsten Herzberg, Prof. Dr. Yves Sintomer, Giovanni Allegretti und Dr. Anja R&ouml;cke zusammensetzt, nimmt die LeserInnen mit auf eine Reise rund um den Globus, auf der ganz unterschiedliche Formen und Auspr&auml;gungen des &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo; kennen gelernt werden. </p>
<p>B&uuml;rgerhaushalte sind ein besonderes Projekt der Entwicklungskooperation: Im globalen S&uuml;den erfunden, wurden sie von L&auml;ndern des Nordens aufgegriffen. B&uuml;rgerhaushalte sind in sehr unterschiedlichen Gesellschaften, Kulturen und politischen Systemen zu finden. W&auml;hrend sie in manchen F&auml;llen f&uuml;r eine St&auml;rkung der B&uuml;rgergesellschaft oder f&uuml;r eine Vertiefung der repr&auml;sentativen Demokratie stehen, dienen sie in anderen zur Bek&auml;mpfung von Korruption oder einer ersten &Ouml;ffnung verschlossener Strukturen. </p>
<p>Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen und Formen bieten sich B&uuml;rgerhaushalte f&uuml;r einen weltweiten Dialog an. Die Studie &uuml;ber die B&uuml;rgerhaushalte in der Welt stellt diese Vielfalt dar und zeigt Beispiele aus verschiedenen Kontinenten auf. Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von B&uuml;rgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch &uuml;ber Hintergr&uuml;nde und Netzwerke berichtet. Die Dokumentation ist als deutsche und englische Ausgabe verf&uuml;gbar und kann kostenfrei bei der Servicestelle bestellt oder hier heruntergeladen werden:</p>
<p><strong>Hier als PDF herunterladen:</strong><br />
<a href='/wp-content/uploads/2011/02/Studie-Vom-S&uuml;den-Lernen_B&uuml;rgerhaushalte.pdf'>Vom S&uuml;den lernen: B&uuml;rgerhaushalte weltweit &ndash; eine Einladung zur globalen Kooperation (PDF, 1,9 MB)</a></p>
<p><strong>Download the English version here:</strong><br />
<a href='/wp-content/uploads/2011/02/LearningfromtheSouth-ParticipatoryBudgetingWorldwide-Study.pdf'>Study&#160;&#8211; Learning from the South: Participatory Budgeting Worldwide &ndash; an Invitation to Global Cooperation (PDF, 1,8 MB)</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Christian Wilhelm, Fon 0228&#8260;4460&#8211;1631, Fax 0228&#8260;4460&#8211;1601, <a href="http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html">www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html</a></p>
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		<item>
		<title>B&#252;rgerhaushalt in C&#243;rdoba, Lateinamerika</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/buergerhaushalt-in-cordoba-lateinamerika/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 16:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Masterarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Masterarbeit von Hadyn Lindsey Kihm besch&#228;ftigt sich anhand einer Studie &#252;ber den B&#252;rgerhaushalt in Córdoba mit der Frage, welche Faktoren eine erfolgreiche Durchf&#252;hrung eines B&#252;rgerhaushaltes beeinflussen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://repositories.lib.utexas.edu/bitstream/handle/2152/ETD-UT-2010-05-1124/KIHM-MASTERS-REPORT.pdf?sequence=1">Masterarbeit von Hadyn Lindsey Kihm</a> besch&auml;ftigt sich anhand einer Studie &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt in C&oacute;rdoba mit der Frage, welche Faktoren eine erfolgreiche Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes beeinflussen. Untersucht werden dabei vor allem die Struktur des Angebots, die finanziellen Mittel und den politischen Kontext des B&uuml;rgerhaushaltes.</p>
<p>Zusammenfassung: <em>Participatory budgeting (PB) is a governing mechanism whereby citizens decide how to allocate part of a local budget. It promises greater accountability, efficiency, and citizen participation in the budgetary process with minimal cost and effort. The process is in place in hundreds of cities in Latin America, but what is unclear in the scholarship is what factors and pre-conditions determine its success. This case study of C&oacute;rdoba, Argentina is useful for analyzing whether a consideration of pre-conditions is useful in predicting success. This study isolates the primary influential factors to determine why only 10&#160;% of projects have been completed and participation rates are declining by: examining the structure, funding, history, and political and social context of participatory budgeting; comparing C&oacute;rdoba to other similar countries that have adopted participatory budgeting; conducting key informant interviews; and participating in PB workshops. Of the pre-conditions identified in the study, waning political will and political distractions most influenced the evolution of PB in C&oacute;rdoba. Despite these setbacks, key individuals both inside the government, such as Director of Participatory Budgeting Jorge Guevara, and outside, such as the members of the Grupo Promotor de Participaci&oacute;n Ciudadana (GPPC), operated as a web to generate social capital where institutional knowledge and political will were lacking. The presence of such a web suggests that given the opportunity, PB in C&oacute;rdoba may yet improve and thrive. &#8544; conclude by recommending a strategic planning methodology as a means for cities to independently evaluate their participatory budgeting performance. </em></p>
<p><a href="http://repositories.lib.utexas.edu/bitstream/handle/2152/ETD-UT-2010-05-1124/KIHM-MASTERS-REPORT.pdf?sequence=1">Link zur vollst&auml;ndigen Arbeit</a></p>
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		<title>Evaluationsbericht zum B&#252;rgerhaushalt K&#246;ln liegt vor</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Nov 2010 12:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Evaluation]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>

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		<description><![CDATA[Gutes Zeugnis f&#252;r den B&#252;rgerhaushalt - Uni Bielefeld untersuchte das K&#246;lner Beteiligungsverfahren - Evaluationsbericht liegt nun vor]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung der Stadt K&ouml;ln vom 23.11.2010:</p>
<p><em>Gutes Zeugnis f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt<br />
Uni Bielefeld untersuchte das K&ouml;lner Beteiligungsverfahren</p>
<p>Das Institut f&uuml;r Wissenschafts&#8209; und Technikforschung der Universit&auml;t Bielefeld hat im Auftrag der Stadt K&ouml;ln den K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt analysiert und bewertet. F&uuml;r diese so genannte Evaluation befragten die Wissenschaftler B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die sich an dem Verfahren beteiligt hatten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie Politikerinnen und Politiker. Alle drei Gruppen erteilten &uuml;berwiegend gute Noten. Die Nutzerinnen und Nutzer bewerteten sowohl die Funktionalit&auml;t der Plattform bei Abgabe, Kommentierung und Bewertung der Vorschl&auml;ge als auch die Redaktion und Moderation positiv. Es gab aber auch Verbesserungsvorschl&auml;ge. So wollen viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger besser &uuml;ber die Umsetzung der Vorschl&auml;ge informiert werden.</p>
<p>Die Befragung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ergab, dass sie sich den zus&auml;tzlichen Belastungen durch den B&uuml;rgerhaushalt gewachsen f&uuml;hlen. Au&szlig;erdem stehen sie dem Verfahren positiv gegen&uuml;ber und haben es zum Teil mit gro&szlig;em Engagement unterst&uuml;tzt.</p>
<p>Auch die Politik beurteilt den K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt quer durch alle Parteien grunds&auml;tzlich gut. Eine Beschneidung der repr&auml;sentativen Demokratie kann sie darin nicht erkennen. Sie lobt vielmehr die aufkl&auml;rende Funktion des B&uuml;rgerhaushalts in Hinblick auf die M&ouml;glichkeiten und Beschr&auml;nkungen kommunaler Finanzpolitik. Die Volksvertreter sehen ebenfalls noch M&ouml;glichkeiten, das Verfahren weiter zu optimieren. Sie fordern bei der Themenauswahl noch st&auml;rker die W&uuml;nsche der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu ber&uuml;cksichtigen. Und sie w&uuml;nschen sich &#8211;&#160;wie die Nutzerinnen und Nutzer&#160;&#8211; eine bessere Dokumentation der Umsetzung der Vorschl&auml;ge.</p>
<p>Am Schluss ihrer Evaluation gibt das Bielefelder Institut Empfehlungen f&uuml;r k&uuml;nftige B&uuml;rgerhaushaltsverfahren. So regt es an, die Bev&ouml;lkerung noch besser &uuml;ber die Erfolge des B&uuml;rgerhaushalts zu informieren, um den Kreis der Nutzerinnen und Nutzer zu vergr&ouml;&szlig;ern. Es hatte sich herausgestellt, dass &#8211;&#160;wie bei anderen Internet-Kommunikationsplattformen auch&#160;&#8211; eine relativ kleine Gruppe von Personen das Geschehen beim B&uuml;rgerhaushalt pr&auml;gt. So stammen s&auml;mtliche Vorschl&auml;ge von nur 6,5 Prozent der registrierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger.</em></p>
<p>Link <a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/2010/site/downloads/10454_15_Evaluationsbericht_BHH_final_bf_abA7.pdf">zum Evaluationsbericht (PDF, Direktzugriff)&gt;&gt;&gt;</a><br />
Mehr Informationen zum K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt auf den Seiten der Stadt K&ouml;ln: <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt">http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt</a></p>
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		<title>eGovernment Computing: &#8222;B&#252;rgerbeteiligung bremst Politikverdrossenheit&#8220;</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/egovernment-computing-buergerbeteiligung-bremst-politikverdrossenheit/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 13:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gütersloh]]></category>
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		<category><![CDATA[Trier]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Artikel fasst die Handlungsempfehlungen der Studie "Leitfaden Online-Konsultation - Praxisempfehlungen f&#252;r die Einbeziehung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger &#252;ber das Internet" der Bertelsmann-Stiftung zusammen und beleuchtet die B&#252;rgerhaushalte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ein Artikel in der aktuellen Ausgabe (07&#8260;2010) von <a href="http://www.egovernment-computing.de/">eGovernment Computing</a>, der sich mit den folgenden Fragen besch&auml;ftigt:</p>
<p><em>&#8222;Wollen Kommunen in Sachen ePartizipation brillieren, f&uuml;hrt derzeit kein Weg an einem B&uuml;rgerhaushalt vorbei. Nach den Vorreitern K&ouml;ln und Essen haben jetzt auch Trier, Solingen und G&uuml;tersloh entsprechende Projekte gestartet. Doch was steckt wirklich hinter solchen B&uuml;rgerhaushalten? Wie werden sie erfolgreich aufgesetzt? Und vor allem: Was hat der B&uuml;rger davon?&#8220;</em></p>
<p>Der Artikel fasst die Handlungsempfehlungen der Studie &#8222;Leitfaden Online-Konsultation&#160;&#8211; Praxisempfehlungen f&uuml;r die Einbeziehung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber das Internet&#8220; der Bertelsmann-Stiftung zusammen und beleuchtet die B&uuml;rgerhaushalte G&uuml;tersloh, Solingen und Trier.</p>
<p>Der Artikel ist bislang (noch?) nicht online verf&uuml;gbar, kann aber &uuml;ber die Website von eGovernment Computing bezogen werden.<br />
<a href="http://www.egovernment-computing.de/"><br />
eGovernment Computing &gt;&gt;&gt; </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden: Verbesserungsbed&#252;rftiges Verfahren aber kein schlechter Anfang</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wiesbaden-verbesserungsbeduerftiges-verfahren/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wiesbaden-verbesserungsbeduerftiges-verfahren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wiesbadener B&#252;rgerhaushalt ist seit einiger Zeit beendet und die Verantwortlichen der Stadt ziehen eher entt&#228;uscht Bilanz. Aber so einfach...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wiesbadener B&uuml;rgerhaushalt ist seit einiger Zeit beendet &#8211;&#160;die Beteiligungsphase fand im Juli diesen Jahres statt&#160;&#8211; und die Verantwortlichen der Stadt ziehen eher entt&auml;uscht Bilanz. Das <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/7348312.htm">Wiesbadener Tageblatt</a> zitiert Oberb&uuml;rgermeister Helmut M&uuml;ller wie folgt:</p>
<p><em>Der sogenannte &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220; hatte wegen der geringen Beteiligung der Bev&ouml;lkerung nur einen m&auml;&szlig;igen Erfolg und d&uuml;rfte kaum wiederholt werden. Zu diesem Fazit kam Oberb&uuml;rgermeister Helmut M&uuml;ller, als er die Auswertung des Abstimmungsverfahrens vorstellte.</em></p>
<p>Den CDU-Finanzpolitiker Torsten Tollebeck zitiert das <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/7267497_1.htm">Wiesbadener Tageblatt</a> mit den Worten:</p>
<p><em>Ganz einfach. So etwas k&ouml;nnen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes einfach sparen. Das Geld f&uuml;r diese Aktion ist weg und ob wir das Ganze &uuml;berhaupt wirklich nutzen k&ouml;nnen, ist jetzt eine v&ouml;llig offene Frage.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich meine, es ist zwar sch&ouml;n und gut, wenn die Leute vorschlagen k&ouml;nnen, wo sie die &ouml;ffentlichen Mittel ausgeben wollen, aber letztlich bleibt es dann doch den Stadtverordneten &uuml;berlassen, &uuml;ber Investitionen zu entscheiden.</em></p>
<p>Laut des Berichts des Wiesbadener Tageblatts soll die Stadt Wiesbaden 226&#160;000 Euro in die B&uuml;rgerbeteiligung am Haushalt investiert haben. F&uuml;r diesen finanziellen Aufwand sieht Stadt die 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung, die sich beteiligten, als zu gering an.</p>
<p><em>Nur etwas mehr als 3.200 Menschen haben sich beteiligt, knapp 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Dem steht ein hoher Aufwand gegen&uuml;ber: Das Budget betrug 226.000 Euro. &Uuml;berrascht ist M&uuml;ller auch vom geringen Anteil der Internet-Abstimmung. Nur 950 Teilnehmer votierten online, fast 2300 aber gaben ihre Stimmzettel bei den Ortsverwaltungen ab.</em></p>
<p>Hierzu ist zu sagen, dass eine aktive Beteiligung von 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung, kein schlechter Anfang f&uuml;r eine neu eingef&uuml;hrte B&uuml;rgerbeteiligung ist. Denn zu den B&uuml;rgern, die sich aktiv beteiligen, kommt in der Regel ein weit gr&ouml;&szlig;erer Teil B&uuml;rger hinzu, die sich informieren, aber nicht aktiv beteiligen. Es w&auml;re also spannend auch diese Zahl zu kennen. Weiterhin w&auml;re interessant zu wissen, wie sich der doch relativ hohe Betrag von &uuml;ber 200&#160;000 Euro f&uuml;r das Projekt B&uuml;rgerhaushalt zusammensetzt. F&uuml;r das Geld w&auml;re sicherlich deutlich mehr m&ouml;glich gewesen. Insbesondere die verwendete Software entsprach nicht dem Stand der Kunst und ist sicherlich &#8211;&#160;neben konzeptionellen Problemen&#160;&#8211; eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum nur wenige f&uuml;r diesen Beteiligungskanal entschieden, der sich in anderen Verfahren zunehmend zum &#8222;Hauptkanal&#8220; der Beteiligung entwickelt.</p>
<p>Schon w&auml;hrend dem Verfahren wurde Kritik am Verfahren laut (<a href="http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/buergerhaushalt-wiesbaden-reine-abstimmung-ohne-neue-ideen/">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &ndash; reine Abstimmung ohne neue Ideen?</a>) In Wiesbaden konnten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger keine neuen und eigenen Vorschl&auml;ge einreichen, sondern f&uuml;nf f&uuml;r ihren Stadtteil vorgegebene Vorschl&auml;ge bewerten. Dieses Verfahren wurde von Anfang an viel diskutiert (<a href="http://www.buergerhaushalt.org/diskussion/buergerhaushalt-wiesbaden-weiter-in-diskussion/">&#8222;B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden weiter in Diskussion&#8220;</a>).</p>
<p>Zum Umgang mit den gerankten Vorschl&auml;gen gibt es auf den Seiten der Stadt (noch) keine Informationen. Lediglich die <a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/die_stadt/stadtinformation/menue.php&#038;content=/die_stadt/stadtinformation/haushalt/hh_2010_bh.php">Ergebnisse des Rankings</a> sind dort ver&ouml;ffentlicht. Der Artikel des Wiesbadener Tageblatts gibt dazu folgende Informationen:</p>
<p><em>Aus den Voten der B&uuml;rger wurde eine Liste erstellt, die je Ortsbezirk die beiden Ma&szlig;nahmen enth&auml;lt, die die meiste Zustimmung fanden. Au&szlig;erdem gibt es eine Priorit&auml;tenliste aller 129 Ma&szlig;nahmen, die zur Abstimmung standen. </p>
<p>Diese Listen sollen den Fraktionen in ihren Haushaltsberatungen zus&auml;tzlich zu den W&uuml;nschen der Fachverwaltung als Entscheidungshilfe dienen. Was letztendlich in den Haushalt kommt, beschlie&szlig;t die Stadtverordnetenversammlung.</em></p>
<p>Das Fazit des ersten B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden f&auml;llt sicherlich nicht so positiv aus, dennoch ist es sehr zu begr&uuml;&szlig;en, dass Wiesbaden den Schritt in Richtung B&uuml;rgerbeteiligung gemacht hat. Die Kritik sollte jetzt genutzt werden um das Verfahren weiterzuentwickeln. </p>
<p>Den B&uuml;rgerhaushalt vorschnell wieder aufzugeben, nur weil das Verfahren vermeintlich nicht gen&uuml;gend B&uuml;rger mobilisierte bzw. nicht dem Stand der Kunst entspricht, w&auml;re sehr schade. Auch der Bev&ouml;lkerung Desinteresse zu unterstellen ist sicherlich nicht die richtige Einsch&auml;tzung, vielmehr sollte &uuml;ber die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit nachgedacht werden. Au&szlig;erdem: 1,2 Prozent Beteiligung sind f&uuml;r ein eher schwer zug&auml;ngliches Thema wie Haushalt keine schlechte Bilanz. Wie viele haben sich vor der Einf&uuml;hrung beteiligt?</p>
<p>Es sollte vor allem &uuml;ber die Art und die Durchf&uuml;hrung des Verfahrens nachgedacht werden. Nur ein transparentes, gut verst&auml;ndliches Verfahren dessen Ziele von Anfang an klar werden, wird auch B&uuml;rger mobilisieren. Aber an dieser Stelle kann aus den Erfahrungen gelernt werden. Sowohl die Erfahrungen des eigenen Verfahrens, als auch von St&auml;dten, die eine deutlich positivere Bilanz gezogen haben.</p>
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		<title>Pressemitteilung zur KGSt Fachkonferenz zum B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 14:51:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
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		<description><![CDATA[PRESSEINFORMATION
B&#252;rgerhaushalt: KGSt veranstaltet Fachkonferenz
(K&#246;ln, 11.11.2008) Eine Fachkonferenz zum Thema B&#252;rgerhaushalt veranstaltet die Kommunale Gemeinschaftsstelle f&#252;r Verwaltungsmanagement (KGSt) am 26. und 27. Februar 2009 in K&#246;ln. Unter dem Titel: &#8222;Wir rechnen mit Ihnen! Aber rechnet sich der B&#252;rgerhaushalt?&#8220; geht es um Erfahrungen mit der Beteiligung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger am kommunalen Haushaltsgeschehen.
Nachdem bisher in den meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.kgst.de' title='KGSt-Logo'><img class="left" height="100" src='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/11/kgst.jpg' alt='KGSt-Logo' /></a>PRESSEINFORMATION<br />
B&uuml;rgerhaushalt: KGSt veranstaltet Fachkonferenz</p>
<p>(K&ouml;ln, 11.11.2008) Eine Fachkonferenz zum Thema B&uuml;rgerhaushalt veranstaltet die Kommunale Gemeinschaftsstelle f&uuml;r Verwaltungsmanagement (KGSt) am 26. und 27. Februar 2009 in K&ouml;ln. Unter dem Titel: &bdquo;Wir rechnen mit Ihnen! Aber rechnet sich der B&uuml;rgerhaushalt?&ldquo; geht es um Erfahrungen mit der Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger am kommunalen Haushaltsgeschehen.</p>
<p>Nachdem bisher in den meisten Kommunen die Skepsis &uuml;berwog, machen positive Praxiserfahrungen inzwischen neugierig. Viele Kommunen stehen&#160;&#8211; nicht zuletzt durch entsprechende Initiativen aus Kommunalpolitik und B&uuml;rgerschaft&#160;&#8211; vor der Frage, wie sie ebenfalls aktiv werden k&ouml;nnen. Die bei-den Veranstalter, neben der KGSt auch das internationale Beratungsnetzwerk Governance International, haben zu ihrer Konferenz kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus K&ouml;ln, einem Berliner Bezirk und dem badischen Viernheim als Referenten eingeladen. Au&szlig;erdem werden internationale Ans&auml;tze und Erfahrungen vorgetragen, Erfolgsfaktoren f&uuml;r die B&uuml;rgerbeteiligung am Haushaltsgeschehen entwickelt und ein Zukunftskonzept kommunaler B&uuml;rgerbeteiligung dargestellt, in dem der B&uuml;rgerhaushalt ein Element unter mehreren darstellt. </p>
<p>Unter den Referenten sind der K&ouml;lner Stadtk&auml;mmerer Peter Michael So&eacute;nius, KGSt-Altvorstand Prof. Gerhard Banner und Univ.-Prof. Dr. Helmut Klages von der Deutschen Hochschule f&uuml;r Verwaltungswissenschaften in Speyer. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Fragen:</p>
<p>&#8594; Wie funktioniert ein B&uuml;rgerhaushalt in der Praxis?</p>
<p>&#8594; Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?</p>
<p>&#8594; Wie viel kostet ein B&uuml;rgerhaushalt?</p>
<p>&#8594; Was bringt ein B&uuml;rgerhaushalt?</p>
<p>&#8594; Wie lassen sich B&uuml;rgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?</p>
<p>Weitere Informationen zur anderthalbt&auml;gigen Fachkonferenz, unter anderem das Programm mit allen Referentinnen und Referenten, k&ouml;nnen bei der KGSt angefordert oder auf den Internetseiten der KGSt abgerufen werden. Die Teilnahmegeb&uuml;hr f&uuml;r KGSt-Mitglieder betr&auml;gt 335 Euro (Nicht-Mitglieder 435 Euro), hinzu kommen eine Konferenzpauschale und die &Uuml;bernachtung. Bei rechtzeitiger Anmeldung k&ouml;nnen Rechnungstellung und Bezahlung noch im Jahr 2008 abgewickelt werden.</p>
<p><em>Anmeldung und Organisation:<br />
</em>KGSt Seminare&#160;&#38;&#160;Kongresse<br />
Birgit Breuer,  02 21&#160;&#8211; 3 76 89&#8211;82</p>
<p><em>Inhaltliche Beratung:<br />
</em>KGSt Programmbereich Finanzmanagement<br />
Christiane Wenner,  02 21&#160;&#8211; 3 76 89&#8211;40</p>
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