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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Erfurt</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Erfurt: Spannungsfeld B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 10:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erfurter B&#252;rgerhaushalt startet 2011 in das vierte Jahr - seit knapp vier Jahren versucht die Stadt Erfurt nun, B&#252;rger in die Haushaltsplanungen einzubeziehen und daf&#252;r einen R&#252;ckhalt in Verwaltung und Politik zu generieren. Der gr&#246;&#223;te Kritikpunkt am B&#252;rgerhaushalt sei die fehlende Transparenz, hei&#223;t es in einem Artikel auf jenapolis.de.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfurter B&uuml;rgerhaushalt startet 2011 in das vierte Jahr&#160;&#8211; seit knapp vier Jahren versucht die Stadt Erfurt demnach nun, B&uuml;rger in die Haushaltsplanungen einzubeziehen und daf&uuml;r einen R&uuml;ckhalt in Verwaltung und Politik zu generieren. Der gr&ouml;&szlig;te Kritikpunkt am B&uuml;rgerhaushalt sei die fehlende Transparenz,&nbsp;hei&szlig;t es in einem Artikel auf <a href="http://www.jenapolis.de/101265/buergerhaushalt-in-erfurt-chancen-und-grenzen/">jenapolis.de</a>.</p>
<p><em>Seit seiner Einf&uuml;hrung bewegt der B&uuml;rgerhaushalt sich im Spannungsfeld von genau diesem Engagement der B&uuml;rger, sich mit ihren Ideen und Vorstellungen einzubringen und den M&ouml;glichkeiten und der Bereitschaft der Politiker und der Stadtverwaltung diese Anregungen aufzunehmen.</em> Die Rechenschaft &uuml;ber den Umgang mit den eingegangenen Vorschlag scheint verbesserungsw&uuml;rdig, die B&uuml;rger f&uuml;hlen sich nicht ausreichend informiert dar&uuml;ber, welche Vorschl&auml;ge in die Beratungen eingehen und umgesetzt werden, bzw. welche Vorschl&auml;ge aus welchen Gr&uuml;nden nicht umgesetzt werden, so Kathrin Hoyer, die Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen im Erfurter Stadtrat laut jenapolis.de.</p>
<p>Von den insgesamt 79 eingegangenen B&uuml;rgervorschl&auml;gen seien beim B&uuml;rgerhaushalt 2010 insgesamt f&uuml;nf Vorschl&auml;ge in die Haushaltsberatungen aufgenommen worden. <em>Weitere Vorschl&auml;ge zu &ouml;kologischen Themen sind in den &Auml;nderungsantrag zum Umsetzungsplan Biologische Vielfalt aufgenommen worden, der ebenfalls im letzten Stadtrat beschlossen wurde,</em> berichtet&nbsp;Hoyer.</p>
<p>Ein h&ouml;heres Ma&szlig; an Transparenz und B&uuml;rgern&auml;he, so vermutet sie, <em>w&auml;re sicher eine gro&szlig;e Motivation f&uuml;r mehr Beteiligung und weniger Politikverdrossenheit.</em></p>
<p>Link zum <a href="http://www.jenapolis.de/101265/buergerhaushalt-in-erfurt-chancen-und-grenzen/">vollst&auml;ndigen Artikel auf jenapolis.de</a></p>
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		<title>Erfurt&#160;&#8211; 4. B&#252;rgerbeteiligungshaushalt 2011&#8260;2012</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Oct 2010 09:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerhaushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Stadt Erfurt l&#228;uft vom 17. September bis zum 22. Oktober 2010 die Konsultationsphase des 4. B&#252;rgerbeteiligungshaushalts 2011/2012.
Zu insgesamt 19 Themen sollen die B&#252;rger &#228;u&#223;ern, welche Akzente sie setzen und welche Aufgaben aus ihrer Sicht zur&#252;ckgestellt werden sollen....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.erfurt.de/ef/de/engagiert/bbhaushalt/  ">Stadt Erfurt</a> l&auml;uft vom 17. September bis zum 22. Oktober 2010 die Konsultationsphase des 4. B&uuml;rgerbeteiligungshaushalts 2011&#8260;2012.</p>
<p>Zu insgesamt 19 Themen/Stichw&ouml;rtern sollen die B&uuml;rger &auml;u&szlig;ern, welche Akzente sie setzen und welche Aufgaben aus ihrer Sicht zur&uuml;ckgestellt werden sollen. Beispielsweise geht es um Themen wie <em>&bdquo;Schulen und Turnhallen&ldquo;, &bdquo; Wirtschaftsf&ouml;rderung und Stadtmarketing&ldquo; , &bdquo;Museen und Theater&ldquo;</em> oder <em> &bdquo;Kindereinrichtungen, Aktionen f&uuml;r Kinder&ldquo;. </em></p>
<p>Eine Auflistung aller Themen zeigt eine Abbildung der Stadt Erfurt, die Sie <a href="http://www.erfurt.de/imperia/md/images/wirtschaft/stadtentwicklung/buergerhaushalt/2010/bbh_plakat_schlagworte-b600.jpg ">hier</a> abrufen k&ouml;nnen.</p>
<p>Um an dem B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2011&#8260;2012 teilzunehmen m&uuml;ssen sich die B&uuml;rger registrieren und k&ouml;nnen dann zu gew&auml;hlten Themen im <a href="http://forum.erfurt.de/viewforum.php?f=51 ">Online-Forum </a>diskutieren. </p>
<p>Dir B&uuml;rger sind in diesem Jahr <em>explizit </em>dazu aufgefordert, bei ihren Anregungen und Konzepten, <em>den Schwerpunkt ihrer &Uuml;berlegungen auf Effizienz&#8209; und Sparma&szlig;nahmen zu legen.</em></p>
<p>Zus&auml;tzlich zu dem Online-Forum, welches den Schwerpunkt der Beteiligung bilden soll, k&ouml;nnen die B&uuml;rger auch <em>per Post an die Stadtverwaltung, [ihre] Anregungen in den Konsultationsprozess einzubringen. </em>  </p>
<p><em>Nach Beendigung der Konsultationsphase werden die Anregungen zu einem Dokument zusammengestellt und den Stadtr&auml;ten &uuml;bergeben. Die Verwaltung erarbeitet parallel Stellungnahmen, die den Fraktionen f&uuml;r die Haushaltsberatung zur Verf&uuml;gung gestellt werden. </p>
<p>Die Fraktionen k&ouml;nnen die Vorschl&auml;ge aus der B&uuml;rgerschaft individuell aufgreifen und in Form von sogenannten &Auml;nderungsantr&auml;gen in die Haushaltsdebatten des Stadtrates im November und Dezember 2010 einbringen [&hellip;]. Nach dem Beschluss des Haushaltes 2011&#8260;2012 [&hellip;] wird [&hellip;] im Amtsblatt und Internet &uuml;ber die Ergebnisse informiert. </em></p>
<p>Abzuwarten bleibt, wie hoch die Beteiligung in diesem Jahr ausfallen wird. Mit Stand vom 1. Oktober sind 6 Vorschl&auml;ge und 20 Beitr&auml;ge im Forum zu verzeichnen. </p>
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		<item>
		<title>Erfurt: 73 Vorschl&#228;ge an Stadtratsfraktionen &#252;bergeben</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/erfurt-73-vorschlaege-an-stadtratsfraktionen-uebergeben/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 20:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt ist die Politik drann: Vorschl&#228;ge aus dem B&#252;rgerbeteiligungshaushalt 2010 an die Stadtratsfraktionen &#252;bergeben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf www.erfurt.de hei&szlig;t es:</p>
<p><em>73 Vorschl&auml;ge aus dem B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2010 an die Stadtratsfraktionen &uuml;bergeben</em></p>
<p><em>Die Anregungen der B&uuml;rger wurden redaktionell bearbeitet und zu 73 Vorschl&auml;gen zusammengefasst. Am 09.11.2009 wurden sie den Fraktionen des Erfurter Stadtrates &uuml;bergeben.</p>
<p>Die Vorschl&auml;ge wurden vier Themenfeldern zugeordnet, davon zehn der Kategorie Bildung und Soziales, 38 der Kategorie Umwelt, Stadtentwicklung und Infrastruktur, weitere zehn Kultur und Freizeit sowie 15 der Kategorie Wirtschaft und Politik.</p>
<p></em></p>
<p><em>Die Fraktionen k&ouml;nnen in den Beratungen zum Haushalt 2010 die B&uuml;rgervorschl&auml;ge aufgreifen und versuchen, in den Haushaltsdebatten Mehrheiten zu finden, so dass sie in den Haushalt 2010 eingehen und im laufenden Haushaltsjahr &#8211;&#160;oder bei finanziell notwendiger Vorplanung&#160;&#8211; in den Folgejahren realisiert werden.<br />
</em></p>
<p><a href="http://www.erfurt.de/ef/de/engagiert/bbhaushalt/aktuelles/2009/34086.shtml">Quelle und weitere Infos zum B&uuml;rgerhaushalt Erfurt &gt;&gt;&gt;</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erfurt: B&#252;rgerhaushalt startet</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/erfurt-buergerhaushalt-startet/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:53:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer Meldung auf www.erfurt.de, startet die Beteiligungsphase zum B&#252;rgerhaushalt in Erfurt am 4. September 2009. Dabei wird erstmals auch auf E-Partizipation als neuen Beteiligungskanal mithilfe eines &#8222;Online-Forums&#8220; gesetzt. Aus der aktuellen Pressemitteilung &#8222;Weltfinanzkrise und B&#252;rgerbeteiligungshaushalt?&#8220; vom 1. September erfahren wir:
 Vom 4. September bis zum 11. Oktober 2009 findet die &#246;ffentliche Konsultations-Phase im dritten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut einer <a href="http://www.erfurt.de/ef/de/engagiert/bbhaushalt/aktuelles/2009/33651.shtml">Meldung auf www.erfurt.de</a>, startet die Beteiligungsphase zum B&uuml;rgerhaushalt in Erfurt am 4. September 2009. Dabei wird erstmals auch auf E-Partizipation als neuen Beteiligungskanal mithilfe eines &#8222;Online-Forums&#8220; gesetzt. Aus der <a href="http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/aktuell/presse/2009/09/33638.shtml">aktuellen Pressemitteilung &#8222;Weltfinanzkrise und B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt?&#8220; </a>vom 1. September erfahren wir:</p>
<p><em> Vom 4. September bis zum 11. Oktober 2009 findet die &ouml;ffentliche Konsultations-Phase im dritten Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungs&shy;haushalt statt. Mit dem Pilotprojekt eines Online-Forums unter www.erfurt.de und in diesem Jahr vier Informationsveranstaltungen im Stadtgebiet wurde das Beteiligungsangebot erneut erweitert. Ziele des B&uuml;rgerbeteiligungshaushaltes in Erfurt sind die Transparenz des st&auml;dtischen Haushaltes und seiner Prozesse, die St&auml;rkung des Dialoges zwischen den B&uuml;rgern, den Parteien und der Verwaltung und die Einbringung der B&uuml;rgeranregungen in die Haushaltsberatungen.</p>
<p>Die Fragestellung in diesem Jahr: Auf welche der folgenden Themen/Stichw&ouml;rter sollten aus Ihrer Sicht im st&auml;dtischen Haushalt 2010 st&auml;rkere Akzente gesetzt werden?</p>
<p>Schulen und Turnhallen ● Volkshochschule, Bibliotheken ● Spielpl&auml;tze ● Bau, Unter&shy;haltung und Sanierung von Sportst&auml;tten und B&auml;dern ● Sanierung von st&auml;dtebaulich bedeutenden Brachen ● Geh&#160;&#8211; und Radwegenetz, Pflege/Unterhaltung von Wegen und Pl&auml;tzen ● Naherholung, Verbesserung/Ausbau von Gr&uuml;n&#8209; und Parkanlagen ● &Ouml;f&shy;fentlicher Nahverkehr&#160;&#8211; Stadtbahn und Bus ● Ordnung und Sicherheit in der Stadt und im &ouml;ffentlichen Nahverkehr ● Wirtschaftsf&ouml;rderung und Stadtmarketing ● e nergieeffi&shy;ziente Stadt, Kostensenkung bei Heizung und Strom etc. ● Museen und Theater ● freie Kultur, Soziokultur und Stadtteilzentren ● B&uuml;rgerh&auml;user und B&uuml;rgerzentren ● Entwick&shy;lungskonzepte f&uuml;r Ortsteile ● Kindereinrichtungen, Aktionen f&uuml;r Kinder ● Jugendsozi&shy;alarbeit und Jugendf&ouml;rderung ● Seniorenpflege/-betreuung, barrierefreie Stadt, Ver&shy;anstaltungen ● Sozialer, moderner, altersgerechter und bezahlbarer Wohnraum</p>
<p>Die diesj&auml;hrige B&uuml;rgerbeteiligung steht vor dem Hintergrund von Welt&shy;finanzkrise, Abwrackpr&auml;mie und Steuereinbr&uuml;chen. Hinzu kommen zur weiteren Verunsicherung fast im w&ouml;chentlichen Rhythmus andere Prognosen: die Krise ist vorbei, sanfte Landung, harte Landung&#8230;</p>
<p>Positiv ist, dass aus dem Konjunkturpaket dringend notwendige Ma&szlig;&shy;nahmen in Erfurt realisiert werden k&ouml;nnen. Sanierungsma&szlig;nahmen, wie sie insbesondere an unseren Schulen und Kindertagesst&auml;tten seit Jahren dringend notwendig waren. Dies ist allerdings auch verbunden mit hohen finanziellen Belastungen, die die Stadt zu schultern hat.</p>
<p>All diese Rahmenbedingungen machen die Aufstellung eines ausgegli&shy;chenen Haushaltes f&uuml;r das Jahr 2010&#160;&#8211; aber auch die B&uuml;rgerbeteili&shy;gung&#160;&#8211; zu einer besonderen Herausforderung, auch an die Ernsthaftigkeit und Dialogkultur aller Beteiligten.</p>
<p>Ein Haushaltsentwurf liegt w&auml;hrend der Beteiligungsphase, anders als in den vergangenen Jahren, noch nicht vor. Es kann somit nicht &uuml;ber konkrete Zahlen diskutiert werden. Stattdessen werden die obigen 19 Themen/Stichw&ouml;rter zur Diskussion angeboten, zu denen Anregungen und konkrete Vorschl&auml;ge erfragt werden. Insbesondere der Gedanke von zus&auml;tzlicher Effizienz und sinnvollen finan&shy;ziellen Einsparm&ouml;glich&shy;keiten sollte st&auml;rker als in den ersten beiden Jahren bei der Erarbei&shy;tung und Diskussion der Vorschl&auml;ge einen Rolle spielen. Angesichts der absehbaren Haushaltsentwicklung bieten die Anregungen aus der B&uuml;r&shy;gerschaft einen Rahmen, der den Stadtr&auml;ten bei der Entscheiungs&shy;findung helfen wird.</p>
<p>Hierzu eignet sich insbesondere die mit dem Pilotprojekt des Online-Forums gegebene M&ouml;glichkeit, Ideen einzubringen, zu kommentieren und gemeinsam mit den Mitb&uuml;rgerinnen und Mitb&uuml;rgern weiterzuent&shy;wi&shy;ckeln und zu konkretisieren. Es besteht nat&uuml;rlich wie 2007 und 2008 die M&ouml;glichkeit, in einem einfachen Online-Formular oder per Post an die Stadtverwaltung, Anregungen in den Konsultationsprozess einzu&shy;bringen. Diese werden dann anonymisiert und in das Forum zur weiteren Diskussion eingespeist. Ziele des B&uuml;rgerbeteiligungs&shy;haushaltes in Erfurt sind die Transparenz des Haushaltes und seiner Prozesse, die St&auml;rkung des Dialoges zwi&shy;schen den B&uuml;rgern, den Parteien und der Verwaltung und die Einbrin&shy;gung der B&uuml;rgeranregungen in den Haushalt. Die abschlie&shy;&szlig;ende Ent&shy;scheidung &uuml;ber den Haushalt verbleibt beim gew&auml;hlten Stadtrat. Nach Beschluss des Haushaltes soll im Fr&uuml;hjahr 2010 dar&uuml;ber informiert werden, welche Vorschl&auml;ge Mehrheiten gefunden haben und in den Haushalt 2010 aufgenommen werden konnten, beziehungsweise wel&shy;che nicht oder erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt realisierbar sind.</em></p>
<p>Damit zeigen sich auch in Erfurt zwei Trends in der aktuellen B&uuml;rgerhaushalte-Landschaft in Deutschland: Zum einem wird zunehmend auf das Internet als Beteiligungsmedium gesetzt (neben anderen). Zum anderen werden die B&uuml;rger/innen aufgefordet, Vorschl&auml;ge zu vorgegebenen Themenschwerpunkten zu formulieren, die dann in die Haushaltsberatungen einflie&szlig;en. Dadurch scheint die Anschlussf&auml;higkeit des Verfahrens an die politisch-administrativen Beratungsprozesse am ehesten gew&auml;hrleistet zu sein. Wir werden das Verfahren in Erfurt beobachten und hier wieder dar&uuml;ber berichten.</p>
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		</item>
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		<title>24.09.2008: Netzwerktreffen B&#252;rgerhaushalt&#160;&#8211; &#187;Vom Projekt zum Programm&#171;</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/termine/6-netzwerktreffen-buergerhaushalt-vom-projekt-zum-programm/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 12:55:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Bergheim]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
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		<category><![CDATA[Gender Budgeting]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Beispiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mittelpunkt des diesj&#228;hrigen (sechsten) "Netzwerktreffen B&#252;rgerhaushalt" in Bonn steht die Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen B&#252;rgerhaushalte als dauerhafter Bestandteil der kommunalen Hauhaltsplanung verstetigt werden k&#246;nnen. Dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.09.2008 findet das 6. bundesweite Netzwerktreffen B&uuml;rgerhaushalt statt. Diesmal unter dem Titel &#8222;Vom Projekt zum Programm&#8220;. Im Mittelpunkt der eint&auml;gigen Veranstaltung in Bonn steht also die Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen B&uuml;rgerhaushalte als dauerhafter Bestandteil der kommunalen Hauhaltsplanung verstetigt werden k&ouml;nnen. Dazu dienen internationale Beispiele ebenso (Vortrag von Dr. L&ouml;ffler,) wie erste Ans&auml;tze in Deutschland der interkommunalen Zusammenarbeit (Vortrag von Dr. Wehner) oder Beispiele von Kommunen, die schon mehrere B&uuml;rgerhaushalte durchgef&uuml;hrt haben (z.B. Vortr&auml;ge von Klausgrete oder Michaelis).</p>
<p>Das diesj&auml;hrige Treffen findet am 24. September 2008 wieder in der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und in Kooperation mit der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung in Bonn statt (Friedrich-Ebert-Allee 40 von 11.00 &ndash; 16:30&#160;Uhr im Saal A).</p>
<p>Zur Anmeldung nutzen Sie bitte den <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/08/sechtes-netzwerktreffen-24-09-08_ruckmeldebogen.pdf' title='R&uuml;ckmeldebogen 6. Netzwerktreffen'>R&uuml;ckmeldebogen [PDF] &gt;&gt;&gt; </a><br />
Das <a href='/wp-content/uploads/2008/08/sechtes-netzwerktreffen-24-09-08_programm.pdf' title='Programm 6. Netzwerktreffen'>Programm in PDF zum Herunterladen &gt;&gt;&gt; </a></p>
<p>&#160;&#8211;  P  R  O  G  R  A  &#8559;  &#8559; &#160;&#8211;</p>
<p><strong>11:00&#160;Uhr	Begr&uuml;&szlig;ung</strong><br />
	<em>Ulrich Nitschke</em>, <a href="http://www.service-eine-welt.de">Leiter der Servicestelle</a></p>
<p><strong>11:15&#160;Uhr Ablauf und Organisatorisches, Zielsetzung des Tages</strong><br />
	Moderator <em>Benno Tr&uuml;tken</em></p>
<p><strong>11:35&#160;Uhr bis 13:00&#160;Uhr    Input durch Referenten </strong></p>
<p>&#160;&#8211; Erfahrungsbericht &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt in Gro&szlig;britannien sowie &uuml;ber Pariser Modelle<br />
<em>  Dr. Elke L&ouml;ffler</em>, <a href="http://www.governanceinternational.org/indexg.html">Governance Internationa</a>&#8572;</p>
<p>&#160;&#8211; Modelle der interkommunalen Zusammenarbeit, Bericht zum Verfahrens-Know-How und zur Nutzung von technischen Infrastrukturen<br />
  <em>Dr. Josef Wehner</em>, <a href="http://www.iais.fraunhofer.de">Fraunhofer Institut IAIS</a></p>
<p>&#160;&#8211; Kurzberichte &uuml;ber die Verfahren und Herausforderungen bei B&uuml;rgerhaushalten in Klein&#8209;, Mittel&#8209; und Gro&szlig;st&auml;dten<br />
 &#160;&#8211; <em>Heinrich Klausgrete</em>, K&auml;mmerer der <a href="http://www.hilden.de">Stadt Hilden</a><br />
 &#160;&#8211; <em>Reiner Michaelis</em>, Projektkoordinator B&uuml;rgerhaushalt <a href="http://www.gross-umstadt.de">Gro&szlig;-Umstadt </a><br />
 &#160;&#8211; <em>Josef Ahlke</em>, Projektkoordinator zum B&uuml;rgerhaushalt der <a href="http://www.erfurt.de">Stadt Erfurt</a></p>
<p><em>13:00&#160;Uhr	Mittagspause</em></p>
<p><strong>13:45&#160;Uhr	Arbeitsphase im Rahmen vorbereiteter Diskussionsrunden</strong></p>
<p><strong>Tisch 1: </strong>B&uuml;rgerhaushalt und der Gender-Aspekt&#160;&#8211; wie kann man das<br />
	       verbinden?<br />
	       Inputgeberin: <em>Annette Schubert</em>, <a href="http://www.freiburg.de">Stadt Freiburg,</a> am Beispiel von<br />
	       Freiburg (tbc)</p>
<p><strong>Tisch 2: </strong>Internet und B&uuml;rgerhaushalt&#160;&#8211; wie geht das?<br />
	      	       Inputgeber: <em>Volker Vorwerk</em>, <a href="http://www.zebralog.de">Zebralog</a>, am Beispiel der <a href="http://www.haushalt-bergheim.de">Stadt Bergheim</p>
<p></a><strong>Tisch 3:</strong> Planspiel als Beteiligungsinstrument&#160;&#8211; wie funktioniert das?<br />
&#8211;&#160; Einbeziehung spezieller Gruppen<br />
&#160;&#8211;	 Instrument  der Mobilisierung<br />
 Inputgeberin: <em>Denise Enge</em>l, AsA-Stipendiatin</p>
<p><strong>Tisch 4:</strong> B&uuml;rgerhaushalt und NKF&#160;&#8211; wie geht das zusammen?<br />
		       Inputgeber: <em>Dr. Lutz Brangsch</em>, Rosa-Luxemburg-Stiftung</p>
<p><em>14:30&#160;Uhr	Pause</em></p>
<p><strong>14:40&#160;Uhr	Fortf&uuml;hrung der Arbeitsphase (M&ouml;glichkeit des Tischwechsels)</strong><br />
<strong><br />
15:15&#160;Uhr	Diskussion zentraler Fragen aus der Diskussionsrunde</strong><br />
<strong><br />
16:00&#160;Uhr	kurze Abschlussrunde </strong><br />
Themen und Ziele f&uuml;r das n&auml;chste Netzwerktreffen<br />
	<em>Benno Tr&uuml;tken/Ulrich Nitschke</em></p>
<p><strong>16:20&#160;Uhr	Verabschiedung</strong><br />
<strong><br />
16:30&#160;Uhr	Ende</strong></p>
<p><em>- Nach der Veranstaltung besteht die M&ouml;glichkeit der Einf&uuml;hrung in das Onlineportal www.buergerhaushalt.de&#160;&#8211;</em></p>
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		<title>B&#252;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ahlke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit den drei Phasen Information, Konsultation und Rechenschaft f&#252;gt sich der B&#252;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt in den aktuell angestrebten Standard voll ein. Zur Umsetzung des Konzeptes in Erfurt wurde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Erfurt wurde wie in vielen anderen Kommunen Th&uuml;ringens ein B&uuml;rgerhaushalt eingef&uuml;hrt. &Uuml;ber den B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt in Erfurt berichtet Josef AHLKE, Stadtentwicklungsamt und Lokale Agenda, Erfurt.<br />
Diesen Beitrag <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/burgerbeteiligungshaushalt-erfurt.pdf' title='B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt'>als PDF herunterladen &gt;&gt;&gt;</a><br />
</em></p>
<p><strong><br />
B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt<br />
</strong></p>
<p>Erfurt ist eine Stadt, die viel zu bieten hat, in der es sich gut leben l&auml;sst. Als Landeshauptstadt Th&uuml;ringens mit zur Zeit 200.000 Einwohnern, Hochschulen, Hightechunternehmen oder dem Ruf als Blumenstadt und einer wundersch&ouml;n restaurierten Altstadt ist sie eine der St&auml;dte in den neuen Bundesl&auml;ndern in Deutschland, die Chancen haben, den gesellschaftlichen Wandel aktiv mit gestalten zu k&ouml;nnen. Mit einem Schuldenstand von wieder unter 200 Mio. EURO tr&auml;gt auch der Konsolidierungsprozess seit 2005 bereits Fr&uuml;chte. Prognosen sehen allerdings f&uuml;r das Jahr 2030 eine Absinken auf ca. &#177; 170.000 Einwohner voraus. Die Arbeitslosenquote betr&auml;gt zurzeit ca.&#160;14,5&#160;%, und der Leerstand an Wohnungen bel&auml;uft sich  auf immer noch ca.&#160;10.000 Wohnungen, nachdem in den letzen Jahren bereits ca.&#160;5.000 abgerissen wurden.  </p>
<p>In Erfurt wurde der B&uuml;rgerhaushalt bewusst unter dem sperrigen Begriff &bdquo;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&ldquo; eingef&uuml;hrt. Nach den in anderen St&auml;dten gemachten Erfahrungen sollte so versucht werden, falsche Erwartungshaltungen in der B&uuml;rgerschaft zu vermeiden: wir bestimmen jetzt wie das Geld ausgegeben wird. Inwieweit dieses Ziel so erreicht worden ist, ist aktuell noch schwer abzusch&auml;tzen.<br />
Mit den drei Phasen <em>Information, Konsultation und Rechenschaft</em> f&uuml;gt sich der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt in den aktuell angestrebten Standard voll ein. Zur Umsetzung des Konzeptes in Erfurt wurde eine Arbeitsgruppe &bdquo;Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&ldquo; bestehend aus den finanzpolitischen Sprechern der Stadtratsfraktionen, der Stadtk&auml;mmerei und des Amtes f&uuml;r Stadtentwicklung und Stadtplanung gebildet. Dieser oblag die Organisation des B&uuml;rgerbeteiligungshaushaltes 2008. Im ersten Jahr wurden alle Verfahrensschritte einstimmig beschlossen. Diese Arbeitsweise wird auch f&uuml;r den zweiten B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009 in unver&auml;nderter Form fortgesetzt. </p>
<p><strong><br />
Erfahrungen aus dem B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2008<br />
</strong></p>
<p><em>Informationsphase</em><br />
Im Juni 2007 wurde zun&auml;chst mit drei allgemeinen Informationsveranstaltungen der erste Schritt zur Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerbeteiligungshaushalts getan. Der Oberb&uuml;rgermeister und die Beigeordnete f&uuml;r Finanzen und Liegenschaften stellten die Brosch&uuml;re &#8222;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt der Th&uuml;ringer Landeshauptstadt 2007&#8220; vor. In dieser Informationsbrosch&uuml;re wurde umfassend anhand des st&auml;dtischen Haushaltes 2007 &uuml;ber das Finanzvolumen und die Zuordnung der Mittel informiert. Die Auflage der Brosch&uuml;re betrug 5.000 St&uuml;ck.</p>
<p><em>Konsultationsphase</em><br />
Mit der Einbeziehung der B&uuml;rger in die Beratung des Stadtrates zwischen der ersten und der zweiten Lesung des st&auml;dtischen Haushaltes f&uuml;r das Jahr 2008 wurde eine anspruchsvolle, intensive und sehr interessante Form der Beteiligung gew&auml;hlt, die so bisher in gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten in Deutschland nicht durchgef&uuml;hrt wurde. In drei zeitgleichen Informations&#8209; und Diskussionsveranstaltungen am 11. Oktober 2007 wurden hierzu die drei in einer Befragung im Fr&uuml;hsommer ausgew&auml;hlten Schwerpunktthemen &#8222;Soziales, Gesundheit und Jugend&#8220;, &#8222;Sicherheit und Ordnung&#8220; sowie &#8222;Stadtentwicklung, Umwelt, Bau und Verkehr&#8220; von den Fachbeigeordneten und ihren Mitarbeitern vorgestellt. Insgesamt nutzten ca.&#160;100 B&uuml;rger die Gelegenheit, mehr &uuml;ber den Haushaltsplan 2008 zu erfahren.</p>
<p>Bis zum 30. Oktober 2007 bestand die M&ouml;glichkeit, Vorschl&auml;ge und Ideen seitens der Erfurter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einzureichen. Dies wurde von 49 Personen und Institutionen wahrgenommen. Die Vorschl&auml;ge wurden den Stadtratsfraktionen &uuml;bergeben, die diese sichteten und schlie&szlig;lich 95 fachliche Stellungnahmen von der Verwaltung abforderten und entschieden, welche Vorschl&auml;ge sie als Antrag in die Haushaltsdebatte einbringen. Die Fraktionen waren hierbei eine Art &#8222;Paten&#8220; auf der Suche nach Mehrheiten f&uuml;r die von Ihnen ausgew&auml;hlten Vorschl&auml;ge der B&uuml;rger. </p>
<p>In der Stadtratssitzung am 19. Dezember 2007 wurden in der Debatte einige Vorschl&auml;ge direkt und eine Reihe weiterer Vorschl&auml;ge indirekt  diskutiert und mit dem Haushalt f&uuml;r 2008 beschlossen. In einigen F&auml;llen waren dies Beschl&uuml;sse, die einen Pr&uuml;fauftrag oder eine Konzepterarbeitung zur Anregung an die Verwaltung  Anregung umfassten. Die zu Beginn von Politik und Verwaltung ge&auml;u&szlig;erte Sorge &#8222;wir wecken Erwartungen und es kommen W&uuml;nsche, die wir nicht realisieren k&ouml;nnen&#8220; bzw. &#8222;es kommen Beleidigungen und der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt wird f&uuml;r andere Intentionen missbraucht&#8220; trat nicht ein.<br />
Die Anregungen waren sachlich, h&auml;ufig sehr konkret und kreisten entweder um Themen im eigenen Umfeld oder waren an aktuellen Themen, die im Jahr 2007 die ganze Stadt besch&auml;ftigten orientiert. Beispiele hierf&uuml;r sind der neue st&auml;dtische Park &#8222;Hirschgarten&#8220; oder die Sanierung des Freibades &#8222;Nordbad&#8220;. Generell waren die Anregungen den Themenkomplexen Verkehr, Fahrradwege, Zustand von Stra&szlig;en und Pl&auml;tzen; Natur, Park, Alleen, Kinderspielpl&auml;tzen  oder sozialen Themen zuzuordnen. Zur Bezahlung des Arbeitslosengeldes bzw. der st&auml;dtischen Beteiligungsverwaltung oder der Finanzierung der st&auml;dtischen Umweltbildungsst&auml;tte wurden Anregungen bis hin zur Angabe von Satzungen und Gesetzen zugesandt. Interessant auch die H&auml;ufung von Anregungen zu &ouml;ffentlicher Sicherheit und Ordnung mit unter anderem ganz konkreten Vorschl&auml;gen zum Netz der &ouml;ffentlichen Toiletten. Ein Vorschlag der auch im Hinblick auf Erfurt als Stadt mit vielen Touristen begr&uuml;ndet wurde. Als direkter unmittelbarer Sparvorschlag im engeren Sinne lie&szlig; sich nur das Abschalten von Stra&szlig;enlaternen werten. Dies ist allerdings aufgrund der aktuellen Gesetzgebung nicht umsetzbar.</p>
<p><strong><br />
Hier geht es <a href="/beispiele/buergerbeteiligungshaushalt-erfurt-fortsetzung/">zum 2. Teil dieses Beitrages</a> &gt;&gt;&gt;</strong></p>
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		<title>B&#252;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt (Fortsetzung)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfurt ist eine Stadt, die viel zu bieten hat, in der es sich gut leben l&#228;sst. Als Landeshauptstadt Th&#252;ringens mit zur Zeit 200.000 Einwohnern, Hochschulen, Hightechunternehmen oder dem Ruf als Blumenstadt und einer wundersch&#246;n restaurierten Altstadt ist sie eine der St&#228;dte in den neuen Bundesl&#228;ndern in Deutschland, die Chancen haben, den gesellschaftlichen Wan-del aktiv mit gestalten zu k&#246;nnen. Mit einem Schuldenstand von wieder unter 200 Mio. EURO tr&#228;gt auch der Konsolidierungsprozess seit 2005 bereits Fr&#252;chte. Prognosen sehen allerdings f&#252;r das Jahr 2030...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/beispiele/buergerbeteiligungshaushalt-erfurt/">Hier geht es zum 1. Teil des Beitrags &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><em>&Ouml;ffentlichkeitsarbeit</em><br />
Intensive &Ouml;ffentlichkeitsarbeit begleitete die Informations&#8209; und die Konsultationsphase. Pressekonferenzen, weitere Vortragsveranstaltungen, die Nutzung des st&auml;dtischen Amtsblattes und ein eigener Internet Auftritt vervollst&auml;ndigten das Konzept des ersten Jahres. Sobald es etwas zu berichten gab wurde in Presse, Radio und Fernsehen kritisch aber sehr wohlwollend und umfangreich berichtet. Entsprechend dieser f&uuml;r die bisherige Lokale Agenda 21 Arbeit sehr umfangreichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit war mit mehr als den tats&auml;chlich an den Veranstaltungen teilnehmenden B&uuml;rgern gerechnet worden. Sehr gut angenommen wurde das Internet. Im Zeitraum vom 15.06. bis 30.11.2007 wurden ca.&#160;12.800 Besucher registriert und die Brosch&uuml;re &uuml;ber 3.000-mal heruntergeladen. </p>
<p><em>Rechenschaft</em><br />
Nach Beschluss des Haushaltes am 19. Dezember 2007 und seiner Genehmigung  wird der Oberb&uuml;rgermeister per Brief an jeden Einreicher von Vorschl&auml;gen im Fr&uuml;hjahr 2008 dar&uuml;ber Rechenschaft ablegen, welche Vorschl&auml;ge Mehrheiten gefunden haben und in den Haushalt 2008 aufgenommen werden konnten bzw. welche nicht oder erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt realisierbar sind. </p>
<p><strong><br />
Der Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009<br />
</strong></p>
<p>Aus den Erfahrungen der geringen Beteiligung der Erfurter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an den Informationsveranstaltungen legte die Arbeitsgruppe fest, die Informationsphase f&uuml;r den B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009 mit der Konsultationsphase komprimiert in den Herbst zu legen. Es ist vorgesehen, die Brosch&uuml;re mit den Daten des Haushaltplanentwurfes 2009 im Oktober 2008 zu drucken, um mit der Erfurter B&uuml;rgerschaft noch direkter gleich an den aktuellsten Finanzpl&auml;nen diskutieren zu k&ouml;nnen. In diesem Zeitrahmen werden auch die Informationsveranstaltungen stattfinden, wobei &uuml;ber die Volkshochschule, Stadtverwaltung und per Internet auch im Vorfeld der Diskussion Informationen zum Verfahren und Methodik des st&auml;dtischen Haushaltes angeboten werden. Um mehr Beteiligung bei den Erfurter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zu erreichen, ist f&uuml;r den Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009 geplant, an 1.000 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte B&uuml;rger die Brosch&uuml;re mit den Einladungen zu den Foren zu versenden. Dies wird auch unter dem Gesichtspunkt einer ausgewogeneren gesellschaftlichen Basis der Beteiligung der B&uuml;rgerschaft vorgenommen, um den Vorwurf, es beteiligen sich immer die &#8222;&uuml;blichen Verd&auml;chtigen&#8220; zu begegnen.  </p>
<p><strong><br />
Ausblick<br />
</strong></p>
<p>Entwickelt sich der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt in Erfurt ein St&uuml;ck ann&auml;hernd zur in Porto Alegre und einigen anderen europ&auml;ischen St&auml;dten schon erreichten Qualit&auml;t und Quantit&auml;t der Beteiligung, erhofft sich auch die Stadt Erfurt eine St&auml;rkung der lokalen Demokratie, des zivilgesellschaftlichen Engagements und auch Konsolidierungseffekte. Insbesondere das Experte<em>nwissen des B&uuml;rgers in sein</em>em direkten Lebensumfeld im Zuge des gravierenden Wandels der Stadt wird sicherlich auch f&uuml;r Politik und Verwaltung zu ganz unverhofften Ergebnissen, aber auch eigenen Lernerfahrungen f&uuml;hren.<br />
Wird der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt in den n&auml;chsten Jahren gut angenommen, so ist &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines geeigneten &#8222;Votingverfahrens&#8220; von Seiten der beteiligten B&uuml;rgerschaft nachzudenken, um so eine Vorauswahl der besten Vorschl&auml;ge zu treffen und Stadtrat und Verwaltung nicht mit hunderten Anregungen &#8222;lahmzulegen&#8220;. So geschehen im Berliner Bezirk Lichtenberg, im K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt oder bei der Beteiligung zum Haushalt in der Stadt Bergheim.</p>
<p>Interessiert beobachtet Erfurt die ersten Erfahrungen anderer St&auml;dte zu Stadteilhaushalten oder die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Form von Sch&uuml;lerhaushalten oder &auml;hnlichem. Insbesondere unter diesen Gesichtspunkten ist das voneinander Lernen der Kommunen im europ&auml;ischen/weltweiten Kontext &#8211;&#160;bench learning&#160;&#8211; auf der Grundlage von breiten Analysen auch Mut machend zu einem Ausprobieren</p>
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		<item>
		<title>Pressespiegel &#124; B&#252;rgerhaushalte in Th&#252;ringen</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/pressespiegel-brgerhaushalte-in-thueringen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 08:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenach]]></category>
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		<category><![CDATA[Westhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenstellung uns bekannter Presseartikel zu B&#252;rgerhaushalten in Th&#252;ringen, Stand 28.11.2007.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie eine Zusammenstellung uns bekannter Presseartikel zu B&uuml;rgerhaushalten in Th&uuml;ringen. Stand 28.11.2007.</p>
<p><b>Th&uuml;ringer Landtag</b><br />
die-news.de (20.11.2007)<br />
&bdquo;Porto Alegre in Th&uuml;ringen&#160;&#8211; <i>B&uuml;rgerhaushalte</i> ist das Thema des 9. Kommunalen Agenda-21-Tages&ldquo;<br />
<a href="http://www.die-news.de/include.php?path=content/articles.php&#038;contentid=37300">Link zur Originalquelle</a><br />
<a href="http://www.thueringen.de/de/tmlnu/aktuell/presse/29735/uindex.html">Link zur Pressemitteilung aus dem Th&uuml;ringer Ministerium f&uuml;r Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt</a></p>
<p><b>Grossbreitenbach</b><br />
freies wort (03.11.2007, Klaus-Ulrich Hubert)<br />
&bdquo;Ehrenb&uuml;rgerschaften und B&uuml;rgerhaushalt&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,729040">Link zur Originalquelle</a></p>
<p>freies wort (28.04.2007, Klaus-Ulrich Hubert)<br />
&bdquo;Stadtrat und direkte Demokratie: Ernste Gespr&auml;che und freudiges Mitwirken?&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,645778">Link zur Originalquelle</a></p>
<p>freies wort (24.03.2007, Klaus-Ulrich Hubert)<br />
&bdquo;Gute Aussichten: Vom Turm und auf sagenhafte F&ouml;rderung: B&uuml;rgerhaushalt noch vertagt&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,628063">Link zur Originalquelle</a></p>
<p><b>Suhl</b><br />
freies wort (17.10.2007, ru)<br />
&bdquo;Interesse am Suhler Haushalt fast null&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,721616">Link zur Originalqelle</a></p>
<p>freies wort (04.09.2007, Heike H&uuml;chtemann)<br />
&bdquo;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt: Eher Prozess als Ergebnis. Ein Schritt zu Transparenz und Dialog&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,703068">Link zur Originalqelle</a></p>
<p><b>Westhaushen</b><br />
freies wort (04.09.2007, Katja Semleit)<br />
&bdquo;Westhausen ist mehr als ein h&uuml;bsches Dorf: Zukunftsideen und Dinge, die den Westh&auml;usern auf den N&auml;geln brennen, sind gefragt&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/hildburghausen/hildburghausenlokal/art2480,718148">Link zur Originalqelle</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Premiere f&#252;r den Erfurter B&#252;rgerbeteiligungshaushalt: Auftaktveranstaltung am 10. Oktober 2007</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/premiere-fuer-den-erfurter-buergerbeteiligungshaushalt-auftaktveranstaltung-heute-11-oktober-2007/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 13:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle:  Radio F.R.E.I.
Datum: 10.10.2007
Mit einer Auftaktveranstaltung im Haus der Sozialen Dienste beginnt am heutigen Donnerstag, 10. Oktober 2007 um 18:00&#160;Uhr die &#246;ffentliche Konsultationsphase des ersten Erfurter B&#252;rgerhaushalts. Die Mitglieder von Stadtrat und Stadtverwaltung informieren &#252;ber das Finanzvolumen, das der Stadt Erfurt im kommenden Jahr zur Verf&#252;gung steht. Im wird in drei zeitgleichen Veranstaltungen &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.radio-frei.de" target="_blank"> Radio F.R.E.I.</a><br />
Datum: 10.10.2007</p>
<p>Mit einer Auftaktveranstaltung im Haus der Sozialen Dienste beginnt am heutigen Donnerstag, 10. Oktober 2007 um 18:00&#160;Uhr die &ouml;ffentliche Konsultationsphase des ersten Erfurter B&uuml;rgerhaushalts. Die Mitglieder von Stadtrat und Stadtverwaltung informieren &uuml;ber das Finanzvolumen, das der Stadt Erfurt im kommenden Jahr zur Verf&uuml;gung steht. Im wird in drei zeitgleichen Veranstaltungen &uuml;ber die Verwendung der Mittel beraten. Von 18 bis 20 Uhr werden die Themen<br />-Soziales, Gesundheit und Jugend<br />-Sicherheit und Ordnung sowie<br />-Stadtentwicklung, Umwelt, Bau und Verkehr diskutiert.</p>
<p>Bis zum 30. Oktober haben alle Erfurter und Erfurterinnen die M&ouml;glichkeit, eigene Vorschl&auml;ge und Ideen zur Gestaltung des st&auml;dtischen Haushalts 2008 einzubringen. Alle Vorschl&auml;ge sollen &#8222;ungefiltert&#8220; den vier Stadtratsfraktionen &uuml;bergeben werden. Die Fraktionen entscheiden dar&uuml;ber, welche Vorschl&auml;ge sie als Antrag in die Haushaltsdebatte einbringen werden. Die abschlie&szlig;ende Entscheidung &uuml;ber den Haushalt verbleibt &#8211;&#160;nach den Haushaltsberatungen&#160;&#8211; beim gew&auml;hlten Stadtrat. Somit werden nur mehrheitsf&auml;hige Vorschl&auml;ge in den Haushaltsentwurf eingebracht und Mitte Dezember mit dem Haushalt verabschiedet werden.</p>
<p>Lesen Sie den Originaltext auf <a href="http://www.radio-frei.de/index.php?iid=5.2.3&#038;fk5_2_3_artsubmit_kontext=public_einer&#038;fk5_2_3_artartikel_id=1677" target="_blank">http://www.radio-frei.de</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eher Prozess als Ergebnis: Ein Schritt zu Transparenz und Dialog</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/eher-prozess-als-ergebnis-ein-schritt-zu-transparenz-und-dialog/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/eher-prozess-als-ergebnis-ein-schritt-zu-transparenz-und-dialog/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2007 07:05:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/eher-prozess-als-ergebnis-ein-schritt-zu-transparenz-und-dialog/</guid>
		<description><![CDATA[Quelle: Freies Wort
von Heike H&#252;chtemann
Datum: Dienstag, 04. September 2007
Was seit kurzem auf 32 Seiten einer handlichen Brosch&#252;re daherkommt, will den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern helfen, in die mitunter doch recht schwierige Materie des Haushalts der Stadt Suhl einzusteigen.
Suhl &#8211; Mit Fertigstellung des Heftchens, das ab sofort unter anderem in den Rath&#228;usern und Verwaltungsstellen der Ortsteile, kostenlos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.freies-wort.de">Freies Wort</a><br />
von Heike H&uuml;chtemann<br />
Datum: Dienstag, 04. September 2007</p>
<p><i>Was seit kurzem auf 32 Seiten einer handlichen Brosch&uuml;re daherkommt, will den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern helfen, in die mitunter doch recht schwierige Materie des Haushalts der Stadt Suhl einzusteigen.</i></p>
<p><strong>Suhl</strong> &ndash; Mit Fertigstellung des Heftchens, das ab sofort unter anderem in den Rath&auml;usern und Verwaltungsstellen der Ortsteile, kostenlos zu haben ist, wurde ein erster Schritt zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses gegangen, die B&uuml;rger k&uuml;nftig st&auml;rker in die kommunalen Finanzangelegenheiten einzubeziehen. &bdquo;Mit klar gegliederten Eckdaten, aus denen sich herauslesen l&auml;sst, wie viel Geld wof&uuml;r ausgegeben wird, wollen wir zu mehr Transparenz und somit auch zu mehr direkter Beteiligung der B&uuml;rger kommen,&ldquo; so Oberb&uuml;rgermeister Jens Triebel (parteilos). Ein solch komplexes Werk wie den kommunalen Haushalt, der einen Gesamtumfang von knapp 90 Millionen Euro hat, in hunderte Positionen aufgeschl&uuml;sselt und in einem dicken W&auml;lzer auf etwa 800 Seiten dargestellt ist, auf 32 Seiten zu erkl&auml;ren, ist f&uuml;rwahr kein Kinderspiel. &bdquo;Wir haben nicht nur Ausgaben und Einnahmen gegen&uuml;bergestellt, sondern auch Aufgaben definiert &ndash; beispielsweise freiwillige und Pflichtaufgaben&ldquo;, erl&auml;utert die Stadtk&auml;mmerin Tamara Schlegel-Fahrenbach. Und wenn B&uuml;rger fragen: &bdquo;Ja, was machen die denn mit meinen Steuern?&ldquo;, kann man in der Brosch&uuml;re in groben Z&uuml;gen Antwort finden. Dieses Informationsangebot allerdings ist noch l&auml;ngst nicht das, was sich schlussendlich hinter dem Begriff &bdquo;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&ldquo; verbirgt. Der ist nicht etwa eine Suhler Erfindung, sondern wird schon in etlichen St&auml;dten wie beispielsweise in Leipzig und Erfurt praktiziert. Prinzip dieser direkten Art kommunaler B&uuml;rgerbeteiligung ist: Stadtrat und Verwaltung legen den Haushalt offen und lassen &uuml;ber dessen Teile die B&uuml;rger mitbestimmen. Auch in Berlin-Lichtenberg ist das schon gegl&uuml;ckt. Etwa 4000 B&uuml;rger haben sich in die Haushaltsplanung eingebracht, in Foren diskutiert, Priorit&auml;tenlisten aufgestellt und so weiter.</p>
<p><strong>Enges Korsett</strong><br />
Diese Beteiligungskultur soll nun auch in Suhl Einzug halten. &bdquo;Hierbei kommt es auch darauf an, deutlich zu machen, das jeder Vorschlag auch finanziell untersetzt sein muss. Das ist in der Brosch&uuml;re gut herausgearbeitet worden. Wo Geld ausgegeben werden kann, das wei&szlig; jeder. Aber kaum einer kennt das enge Korsett, in dem sich eine Kommune mit ihren Finanzen bewegen muss&ldquo;, sagt Werner Ulbrich (CDU), Mitglied in Finanzausschuss.</p>
<p>Der erste Schritt zum B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt und damit zur Umsetzung des Stadtratsbeschlusses, der auf Antrag von &bdquo;Aktiv f&uuml;r Suhl&ldquo; zustande kam, ist getan. Ein Fragebogen am Ende des Heftchens soll nun Erkenntnis dar&uuml;ber bringen, inwieweit sich die Suhler &uuml;berhaupt f&uuml;r dieses Ansinnen interessieren und ob sie bereit sind, sich an solch einem Haushalt zu beteiligen. Insofern liegt mit der Brosch&uuml;re, die mit &bdquo;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&ldquo; titelt etwas vor, das eher ein Prozess ist als ein Ergebnis. </p>
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