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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Esslingen</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Welt Online: &#8222;Beteiligung muss in die Kultur der Gemeinde &#252;bergehen&#8220;</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 15:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Kommunen tun es - die B&#252;rger an Haushaltsentscheidungen beteiligen. Die Welt versucht in einem Artikel anhand der B&#252;rgerhaushalte in Berlin Lichtenberg, Esslingen und Stuttgart erfolgreiche Modelle und Risiken zusammenzufassen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Kommunen tun es&#160;&#8211; die B&uuml;rger an Haushaltsentscheidungen beteiligen. Die Welt versucht in einem <a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13483170/Wenn-Buerger-ueber-den-Haushalt-mitentscheiden.html">Artikel</a> anhand der B&uuml;rgerhaushalte in Berlin Lichtenberg, Esslingen und Stuttgart erfolgreiche Modelle und Risiken zusammenzufassen.</p>
<p>In Esslingen zum Beispiel, einer der ersten deutschen St&auml;dte, die einen B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt haben, sei der B&uuml;rgerhaushalt wegen des hohen Aufwandes wieder eingestellt worden: <em>Der Personaleinsatz sei, gemessen am Interesse, zu gro&szlig; gewesen, sagte der Esslinger Finanzb&uuml;rgermeister Bertram Schiebel der Nachrichtenagentur dpa: &bdquo;Je mehr B&uuml;rgerbeteiligung, desto mehr qualifizierte Antworten m&uuml;ssen Sie auch geben.&ldquo;</em></p>
<p>Ein &auml;hnlicher Pionier in Sachen B&uuml;rgerhaushalten war Lichtenberg: 2005 f&uuml;hrten sie zum ersten Mal einen B&uuml;rgerhaushalt durch und sind im Gegensatz zu Esslingen auch dabei geblieben; mittlerweile geht der Lichtenberger Haushalt in die siebte Runde. Das Verfahren ist mit den Jahren gewachsen: <em>Mit jedem Haushalt versucht Bezirksb&uuml;rgermeisterin Christina Emmrich, ein wenig nachzujustieren.<br />
</em> Dass ein B&uuml;rgerhaushalt Arbeit bedeuten w&uuml;rde, war ihr von vornherein klar. <em>Bereits ein Jahr vor der Einf&uuml;hrung 2005 trommelte die Bezirksb&uuml;rgermeisterin von Berlin-Lichtenberg auf Veranstaltungen f&uuml;r ihre Pl&auml;ne, streute ihre Hoffnungen &uuml;ber eine neue Form des Miteinanders &uuml;ber die Medien. &bdquo;Wer einfach nur sagt: B&uuml;rgerlein, komm mal &ndash; das klappt auf keinen Fall&ldquo;, sagt die Linke-Politikerin. &bdquo;Man braucht einen langen Vorlauf, viele Diskussionen und den pers&ouml;nlichen Einsatz von vielen Menschen.&ldquo;</em></p>
<p>Jochen Franzke, Verwaltungswissenschaftler der Universit&auml;t Potsdam, beurteilt das Lichtenberger Verfahren positiv: Es sei<em> ein deutschlandweites Beispiel f&uuml;r einen gelungenen B&uuml;rgerhaushalt</em>, hei&szlig;t es in dem Artikel. Im Allgemeinen gehe er davon aus, dass B&uuml;rgerbeteiligungsverfahren &uuml;ber mehrere Jahre hinweg durchgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssten, bis sie sich wirklich etablieren und<em> in die Kultur der Gemeinde &uuml;bergehen.</em> Dies h&auml;tte sich in den bisher bekannten B&uuml;rgerhaushaltsverfahren gezeigt. </p>
<p>Der gerade erst angelaufene Stuttgarter B&uuml;rgerhaushalt habe daher noch einen langen Weg vor sich. Die Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Roswitha Blind setzte sich f&uuml;r das Verfahren ein: <em>Auch in Stuttgart hielt Roswitha Blind einen B&uuml;rgerhaushalt lange nicht f&uuml;r m&ouml;glich. Doch dann kamen die Demonstrationen gegen den neuen Bahnhof. Blind nutzte die Situation Ende des vergangenen Jahres, um ihre Idee bei den anderen Fraktionen durchzusetzen: &bdquo;Es war eine Atmosph&auml;re, in der sich keiner getraut hat, sich gegen B&uuml;rgerbeteiligung zu stellen.&ldquo;</em> Jetzt hei&szlig;t es abwarten und hoffen, dass sich viele B&uuml;rger beteiligen. <em>&bdquo;Die entscheidende Frage ist: Machen gen&uuml;gend B&uuml;rger mit, sodass die Ergebnisse einigerma&szlig;en repr&auml;sentativ sind&ldquo;, sagt Blind.</em> </p>
<p>Das Problem der Repr&auml;sentativit&auml;t kennt auch Franzke. B&uuml;rgerhaushalte seien f&uuml;r ihn daher immer noch ein Experiment. <em>&bdquo;Wir reden &uuml;ber ein bis zwei Prozent der B&uuml;rger, die sich in den jeweiligen Gemeinden beteiligen&ldquo;, sagte Franzke. Doch er sieht, was m&ouml;glich ist: &bdquo;In Lateinamerika sind es mittlerweile bis zu 30 Prozent. Da entsteht eine ganz andere Diskussionsdynamik.&ldquo;</em><br />
Der f&uuml;r ihn wohl wichtigste Erfolgsfaktor f&uuml;r B&uuml;rgerbeteiligung ist eine tats&auml;chliche Einbeziehung der B&uuml;rger. Sein Fazit: <em>&bdquo;Lokale Politik, Verwaltung und B&uuml;rgergesellschaft m&uuml;ssen zusammenarbeiten. Es darf keine Frontalpolitik mehr geben. Wenn man dies nicht will, sollte man es lieber lassen.&ldquo;</em></p>
<p><a href="http://www.welt.de/dieweltbewegen/article13483170/Wenn-Buerger-ueber-den-Haushalt-mitentscheiden.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel auf Welt Online</a></p>
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		<title>Interview: Warum Esslingens B&#252;rgerhaushalt auf dem Abstellgleis steht</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 09:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Esslingen war 2003 eine der ersten deutschen St&#228;dte einen B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt, doch leider wurde das Projekt auch schnell wieder eingestellt. In einem Interview mit der S&#252;dwestumschau erkl&#228;rt der Finanzb&#252;rgermeister Betram Schiebel nun, wie es dazu kam...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Esslingen war 2003 eine der ersten deutschen St&auml;dte einen B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt hat, doch leider wurde das Projekt auch schnell wieder eingestellt. In einem Interview mit der <a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Fuer-Esslingen-war-der-Buergerhaushalt-einfach-zu-aufwendig-_arid,138872.html">S&uuml;dwestumschau</a> erkl&auml;rt der Finanzb&uuml;rgermeister Betram Schiebel nun, wie es dazu kam:</p>
<p><em>Es lag am Aufwand. Man muss irgendwann Entscheidungen treffen: Je mehr B&uuml;rgerbeteiligung, desto mehr qualifizierte Antworten m&uuml;ssen Sie auch geben. Um Haushaltsfragen richtig zu erkl&auml;ren, m&uuml;ssen Sie diejenigen nehmen, die den &Uuml;berblick haben. F&uuml;r uns war das dann insgesamt zu aufwendig. </em>Dabei sei die&nbsp;Qualit&auml;t der B&uuml;rgervorschl&auml;ge eigentlich zufriedenstellend und auch breit gef&auml;chert gewesen.</p>
<p>Schiebel sieht in B&uuml;rgerhaushalten vor allem den Vorteil, dass die B&uuml;rger durch die aufbereiteten Informationen Haushaltszusammenh&auml;nge besser nachvollziehen k&ouml;nnen&#160;&#8211; aus diesem Grund bietet die Stadt Esslingen auch weiterhin &ouml;ffentliche Haushaltssitzungen und Haushaltspl&auml;ne im Internet an.</p>
<p>Er bef&uuml;rchtet aber, dass die Rollenverteilung bei B&uuml;rgerhaushaltsverfahren unklar sei: <em>Die Schwierigkeit ist aber, es so zu organisieren, dass Gemeinder&auml;te und B&uuml;rgerhaushalt nicht in Konkurrenz treten. Ist das eine Informationsaufbereitung f&uuml;r die gew&auml;hlten Vertreter oder ersetzt sie das? Dann wird nat&uuml;rlich die Repr&auml;sentanz entwertet. </em></p>
<p><a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Fuer-Esslingen-war-der-Buergerhaushalt-einfach-zu-aufwendig-_arid,138872.html">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel der S&uuml;dwestumschau</a></p>
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		<title>tagblatt.de: Auch im L&#228;ndle sollen B&#252;rgerhaushalte aus den roten Zahlen helfen</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Not zur Tugend machen: In etlichen St&#228;dten wird die Bev&#246;lkerung an der Aufstellung der Haushalte beteiligt. Das erh&#246;ht die Akzeptanz beim Sparen und hilft hier...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf tageblatt.de wird dar&uuml;ber berichtet, wie immer mehr Kommunen den B&uuml;rgerhaushalt nutzen (wollen), um B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bei der Haushaltssicherung aktiv einzubinden. So hei&szlig;t es einleitend:</p>
<p><em>Die Not zur Tugend machen: In etlichen St&auml;dten wird die Bev&ouml;lkerung an der Aufstellung der Haushalte beteiligt. Das erh&ouml;ht die Akzeptanz beim Sparen und hilft hier und da Rat und Verwaltung auf die Spr&uuml;nge.</em></p>
<p>Neben einem &Uuml;berblick was B&uuml;rgerhaushalte sind und woher sie stammen, und drei Beispielen aus S&uuml;ddeutschland, wird deutlich gemacht, dass B&uuml;rgerhaushalte, um als solche bezeichnet werden zu k&ouml;nnen, auch Qualit&auml;tskriterien erf&uuml;llen m&uuml;ssen, wozu insbesondere geh&ouml;rt, ausf&uuml;hrlich zur&uuml;ck zu melden, wie B&uuml;rgervorschl&auml;ge in Politik beraten und entschieden wurden:</p>
<p><em>Damit das Modewort nicht zur H&uuml;lse verkommt, schlagen Carsten Herzberg und andere Forscher Kriterien f&uuml;r einen &#8222;echten&#8220; B&uuml;rgerhaushalt vor: Die Diskussion soll explizit finanzielle Angelegenheiten betreffen, und zwar auf einer Ebene mit eigenem Parlament und zugeordneter Verwaltung, also nicht nur in einem Stadtviertel.</p>
<p>Ferner ist ein B&uuml;rgerhaushalt nicht blo&szlig; ein einmaliges Referendum oder eine Umfrage, sondern ein auf Dauer angelegtes Verfahren mit eigenen B&uuml;rgerversammlungen. Politiker und Verwalter m&uuml;ssen nicht nur zum Gemeindehaushalt informieren und konsultieren, sondern &uuml;ber die Ergebnisse auch Rechenschaft ablegen. Also etwa erkl&auml;ren, warum neue Dienstwagen gekauft, Kinderg&auml;rten aber geschlossen werden m&uuml;ssen.</em></p>
<p>Lesen Sie hier <a href="http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/land-welt_artikel,-Auch-im-Laendle-sollen-Buergerhaushalte-aus-den-roten-Zahlen-helfen-_arid,124371.html">den ganzen Beitrag &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>&#8222;Esslinger Haushalt im Dialog&#8220;&#160;&#8211; Ein fr&#252;hes Pilotprojekt im Internet</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/publikationen/esslinger-haushalt-im-dialog-ein-fruehes-pilotprojekt-im-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2007 12:58:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Projekt &#8222;Esslinger Haushalt im Dialog&#8220; wurde 2003 durchgef&#252;hrt. Es war das erste B&#252;rgerhaushaltsverfahren in Deutschland dieser Art, in der das Internet nicht nur zur Information, sondern auch f&#252;r den Dialog mit den B&#252;rger/innen eingesetzt wurde.
Das Verfahren wurde in 2 Online-Phasen im Internet und 3 Vor-Ort-Veranstaltungen durchgef&#252;hrt  (vgl. Abbildung &#8222;Verfahrensablauf&#8220;). Die Pr&#228;senzveranstaltungen wurden als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt &#8222;Esslinger Haushalt im Dialog&#8220; wurde 2003 durchgef&uuml;hrt. Es war das erste B&uuml;rgerhaushaltsverfahren in Deutschland dieser Art, in der das Internet nicht nur zur Information, sondern auch f&uuml;r den Dialog mit den B&uuml;rger/innen eingesetzt wurde.</p>
<p>Das Verfahren wurde in 2 Online-Phasen im Internet und 3 Vor-Ort-Veranstaltungen durchgef&uuml;hrt <a href="/wp-content/uploads/2007/08/projekt-ablauf-esslingen2003.jpg"><strong> (vgl. Abbildung &#8222;Verfahrensablauf&#8220;)</strong></a>. Die Pr&auml;senzveranstaltungen wurden als &#8222;typische B&uuml;rgerversammlungen&#8220; realisiert, also mit starken Informationscharakter. In der Auftaktveranstaltung wurde &uuml;ber den Haushalt der Stadt Esslingen informiert und &uuml;ber die Beteiligungsm&ouml;glichkeiten via Internet. In der ersten, 4-w&ouml;chigen, Online-Phase (&#8220;Informations&#8209; und Themensammlung&#8220;) wurde im Internet ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den Haushalt informiert (&#8220;Bibliothek&#8220;) und durch die Teilnehmer/innen Themen gesammelt, aber auch schon konkrete Vorschl&auml;ge gemacht (in moderierten Diskussionsforen). Die so eingebrachten und im Internet diskutierten Ideen wurden anschlie&szlig;end durch die Redaktion gesichtet und nach zuvor festgelegten Kriterien (insbesondere: &#8222;Entscheidungsspielraum vorhanden?&#8220;) ausgewertet und zu Themen f&uuml;r die 2. Online-Phase (&#8220;Vertiefungsphase&#8220;) zusammengefasst. In dieser 2. Online-Phase (2-w&ouml;chig), diesmal durch zuvor geschulte Esslinger B&uuml;rger moderiert, wurden die Themen in einem weiteren Online-Dialog vertieft und weitere Sparvorschl&auml;ge entwickelt. Die Ergebnisse der B&uuml;rgerbeteiligung wurden in einer Abschlussveranstaltung pr&auml;sentiert und im Internet in Form einer Dokumentation zusammengefasst zur Verf&uuml;gung gestellt.</p>
<p>Auch wenn das Projekt aus heutiger Sicht nicht mehr dem Stand-der-Kunst entspricht, weist es Ans&auml;tze in der Verfahrensgestaltung und Umsetzung auf, die wichtige Impulse f&uuml;r andere Verfahren geben (k&ouml;nnen). Dazu geh&ouml;ren etwa:</p>
<p>&#8211;&gt; Der Versuch ein medien&#8209;&uuml;bergreifendes Verfahren zu realisieren, also die Verbindung von Vor-Ort-Veranstaltungen mit dem Internet. Dieser Ansatz wurde beispielsweise im <a href="http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de">B&uuml;rgerhaushalt Lichtenberg</a> aufgenommen und dort erfolgreich umgesetzt (Mehr unterschiedliche Teilnehmer/innen durch unterschiedliche Beteiligungsm&ouml;glichkeiten). In Esslingen hingegen wurde kritisiert, dass die Vor-Ort-Veranstaltungen nicht interaktiv genug gestaltet wurden (Schwerpunkt des Projektes lag im Internet).</p>
<p>&#8211;&gt; B&uuml;rger/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen wurden als Online-Moderatoren ausgebildet und eingesetzt. Eine Beteiligung der B&uuml;rger/innen nicht nur im Verfahren, sondern auch bei der eigentlichen Realisierung und Umsetzung wird wohl in Zukunft eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen: Sollen Verfahren institutionalisiert, also fester Bestandteil des Verwaltungshandelns werden, ist auch ein h&ouml;heres Engagement der Bev&ouml;lkerung notwendig. Einerseits, um Verfahren kosteneffizient durchf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Andererseits, um auch die Realisierung und Weiterentwicklung im engen Kontakt mit den Adressaten zu erm&ouml;glichen. Zudem ist auch die Entwicklung von Verfahrens&#8209; bzw. Moderations-Know-how in der Verwaltung notwendig. Auch dieser Punkt wurde in <a href="http://www.buergerhaushalt-lichtenberg.de">Lichtenberg </a>realisiert: Moderation des Internet-Dialoges zun&auml;chst teilweise dann haupts&auml;chlich durch Verwaltungsmitarbeiter/innen.</p>
<p>&#8211;&gt; Neben einer Online-Moderation wurde in Esslingen eine &#8222;Redaktion&#8220; installiert, die als Scharnier zwischen B&uuml;rger/innen (die Informationsfragen in den Diskussionsforen stellten) und den Fachverwaltungen fungierte: Informationsanfragen wurden an die Fachverwaltungen weitergeleitet, Antworten, durch die Redaktion koordiniert und zusammengefasst, in die Diskussionsforen eingespeist. Dadurch konnte eine bedarfsorientierte und z&uuml;gige Beantwortung von Fragen gew&auml;hrleistet werden. Und durch die Redaktion konnten zudem Mitarbeiter in den Verwaltungen dazu motiviert werden, Informationen selbst in die Foren einzustellen. Insbesondere Letzteres wurde sehr positiv durch die Teilnehmer/innen bewertet: Eine Verwaltung, die in den Dialog mit Teilnehmer/innen tritt. Ein Konzept, das zunehmend auch in anderen Verfahren, wie z.B. <a href="http://www.haushalt-lichtenberg.de">Lichtenberg </a>oder K&ouml;ln beobachtet werden kann.</p>
<p>&#8211;&gt; Die Evaluation des Verfahrens: Evaluation wird leider in vielen Projekten zur &Ouml;ffentlichkeitsbeteiligung immer noch sehr stiefm&uuml;tterlich behandelt. In Esslingen wurde eine Evaluation durchgef&uuml;hrt und dadurch Schwachpunkte des Verfahrens aufgedeckt (z.B.: zu geringe &Ouml;ffentlichkeitsarbeit f&uuml;r das Verfahren, zu geringe Einbettung/politische Relevanz des Verfahrens). Nur durch eine begleitende Evaluation und/oder abschlie&szlig;ende Evaluation k&ouml;nnen Verfahren systematisch verbessert werden und, regelm&auml;&szlig;ig durchgef&uuml;hrt, Ver&auml;nderungen (z.B. in der Zusammensetzung der Teilnehmerschaft) beobachtet werden. <em>(Kritisch anzumerken ist im Falle Esslingens, dass dort das Verfahren und die Evaluation vom gleichen Akteur durchgef&uuml;hrt wurde&#160;&#8211; dies ist zwar kein grunds&auml;tzlicher Widerspruch. So evaluiert etwa die <a href="http://www.hilden.de/"> Verwaltung der Stadt Hilden </a>ihre B&uuml;rgerhaushalte j&auml;hrlich mit Hilfe eines Fragebogens selbst. Dennoch ist es sinnvoll, bei Pilotprojekten zun&auml;chst eine externe Evaluierung zu beautragen, letztlich auch, um so methodischen Know-how zu gewinnen). </em></p>
<p>Das Pilotprojekt wurde evaluiert und ausf&uuml;hrlich dokumentiert: <a title="Projektbericht" href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2007/08/projektbericht_esslinger-haushalt-im-dialog-www.pdf">Projektbericht [PDF | 1MB] </a>. Auch sind (noch immer) die fast musealen  <a href="http://alex.ais.fraunhofer.de/zeno/forum?action=editJournal&amp;id=1465&amp;view=">Internetseiten des Dialoges&#8220; </a> online.</p>
<p>Abschlie&szlig;end bleibt noch zu sagen, dass das Pilotprojekt &#8222;Haushalt im Dialog&#8220; leider nicht fester Bestandteil der Beteiligungskultur der Stadt Esslingen wurde. Dazu mag es verschiedene Gr&uuml;nde geben. Ein gewichtiger war (und ist?) der fehlende politische Wille der Mehrheit der Ratsmitglieder, ein Verfahren dieser Art als festen Bestandteil zur aktiveren Einbeziehung der B&uuml;rger zu f&ouml;rdern. Vielleicht deshalb, weil auch in Esslingen durch den B&uuml;rgerhaushalt typische Vorurteile zutage traten: &#8222;Die B&uuml;rger w&uuml;rden &uuml;ber den Haushalt entscheiden&#8220;, &#8222;Der B&uuml;rger seien nicht zur qualifizierten Auseinandersetzung mit dem Haushalt in der Lage&#8220; oder &#8222;Die B&uuml;rger w&uuml;rden nur W&uuml;nsche &auml;u&szlig;ern, was zu zus&auml;tzlichen Ausgaben f&uuml;hren w&uuml;rde&#8220;&#160;&#8230; .</p>
<p><em>Oliver M&auml;rker<br />
(Redaktion)</em></p>
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		<title>Esslingen (PLZ 73728)</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2007 21:41:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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Stadt/Kommune
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       [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Standortdaten</h3>
<h4>Stadt/Kommune</h4>
<p><b>Name</b>: Esslingen</p>
<p><b>Postleitzahl</b>: 73728</p>
<p>          <b>Status:</b> Abstellgleis          <br /></br>         </p>
<p></br>  </p>
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