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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Europäische Union</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Keine Transparenz beim Umgang mit Steuergeldern: EU-Agrarsubventionen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 May 2009 11:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
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		<description><![CDATA[Tageschau.de berichtet aktuell &#252;ber die geplante Offenlegung der EU-Agrarsubventionen. Nach einem bereits im Jahr 2006 gefassten Beschluss der EU-Komission sollen die Subventionen, die in die Landwirtschaft...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tagesschau.de/agrarsubventionen104.html">Tageschau.de</a> berichtet aktuell &uuml;ber die geplante Offenlegung der EU-Agrarsubventionen. Nach einem bereits im Jahr 2006 gefassten Beschluss der EU-Komission sollen die Subventionen, die in die Landwirtschaft flie&szlig;en, seit dieser Woche transparent gemacht werden.</p>
<p>H&ouml;he und Empf&auml;nger der Subventionen&#160;&#8211; f&uuml;r Deutschland zuletzt etwa 7 Milliarden Euro&#160;&#8211; sollten im Internet ver&ouml;ffentlicht werden. Allerdings will die Bundesregierung unter Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner sich mit Berufung auf den Datenschutz nicht an diese, ehemals bef&uuml;rwortete, Verordnung halten:</p>
<p><em>Daraus allerdings wird jetzt zun&auml;chst einmal nichts&#160;&#8211; zumindest nicht, geht es nach Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die hat jetzt &#8211;&#160;im Namen der Bundesregierung&#160;&#8211; der Ver&ouml;ffentlichung der Daten im Internet einen Riegel vorgeschoben. Die Begr&uuml;ndung: Die deutschen Datenschutzrichtlinien lie&szlig;en die Umsetzung der Verordnung nicht zu: &#8222;Transparenz ja, aber keine Verletzung der Grundrechte der B&uuml;rger&#8220;, fasste eine Sprecherin Aigners die deutsche Position zusammen.</em></p>
<p>Wie bei einem B&uuml;rgerhaushalt geht es auch bei den Agrarsubventionen letztlich um Steuergelder und einen transparenten Umgang mit ihnen. Es stellt sich an dieser Stelle wieder die Frage, sollte die Offenlegung &ouml;ffentlicher Gelder nicht eigentlich eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sein? Nur so k&ouml;nnte der Verdacht eines verschwenderischen Umgangs oder Einsatz der Mittel nach gezielter Lobbyarbeit ausger&auml;umt werden.</p>
<p>Tageschau.de dazu:<br />
<em>In der Kritik noch weiter gehen Umwelt&#8209; und Verbrauchersch&uuml;tzer: Sie halten es f&uuml;r einen Skandal, dass Deutschland die Daten nicht l&auml;ngst ver&ouml;ffentlicht hat&#160;&#8211; und vermuten dahinter gezielte Lobbyarbeit gro&szlig;er Konzerne. Denn nicht der notleidende Milchbauer profitiert in erster Linie von EU-Hilfen, sondern Massentierbetriebe, der Altadel oder Energiekonzerne. </em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Das belegen erste Teilver&ouml;ffentlichungen von Bundesl&auml;ndern wie Nordrhein-Westfalen oder Brandenburg: So kassierte etwa der Energiekonzern RWE f&uuml;r die Rekultivierung ehemaliger Braunkohlegruben 2007 mehr als 526.000 Euro von der EU.</em></p>
<p>Es bleibt abzuwarten, ob die Landwirtschaftsministerin sich doch noch f&uuml;r Transparenz im Umgang mit den Agrarsubventionen entscheidet. Andernfalls droht m&ouml;glicherweise sogar eine Klage vor dem Europagericht:</p>
<p><em>Mit ihrer Haltung riskiert die Bundesregierung eine Klage aus Br&uuml;ssel: Sie sei &#8222;&uuml;berrascht und entt&auml;uscht&#8220;, sagte EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer Boel. &#8222;Es geht um Steuerzahlergeld. Es ist deshalb sehr wichtig, dass die Menschen wissen, wof&uuml;r es ausgegeben wird&#8220;, sagte sie. Wenn Berlin nicht nachgibt, will Fischer Boel notfalls vor dem obersten Europagericht in Luxemburg klagen. Im &auml;u&szlig;erten Fall drohen der Bundesregierung dann empfindliche Strafzahlungen.</em></p>
<p><a href="http://www.tagesschau.de/agrarsubventionen104.html">Der ganze Beitrag bei Tageschau.de &gt;&gt;&gt;</a></p>
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