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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Internationale Beispiele</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>Brosch&#252;re: 7. Netzwerktreffen B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 13:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Thema "Sparen mit dem B&#252;rgerhaushalt" fand im Februar 2011 das Siebte Netzwerktreffen B&#252;rgerhaushalt in Eisenach statt, u.a. mit einem Gastbeitrag zu den Haushaltskonsultationen in Solingen und Essen. Dazu gab es Weitere Schwerpunkte zu den Themenbereichen Netzwerkentwicklung und internationale Projekte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema &#8222;Sparen mit dem B&uuml;rgerhaushalt&#8220; fand im Februar 2011 das Siebte Netzwerktreffen B&uuml;rgerhaushalt in Eisenach statt, u.a. mit einem Gastbeitrag zu den Haushaltskonsultationen in Solingen und Essen. Dazu gab es Weitere Schwerpunkte zu den Themenbereichen Netzwerkentwicklung und internationale Projekte. Hier ging es vor allem um die Weiterentwicklung von Landesnetzwerken (am Beispiel Th&uuml;ringen) und internationale Erfahrungsberichte (Argentinien, Peru). Eine Dokumenation des Treffens ist nun online verf&uuml;gbar oder kann kostenlos als Heftversion bestellt werden.</p>
<p><a href="http://www.service-eine-welt.de/images/text_material-2256.img">Link zur Dokumentation mit den Ergebnissen des siebten Netzwerktreffens<br />
</a></p>
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		<title>Kenia: Haushaltsvorschl&#228;ge &#252;ber Social Media</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 12:56:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Online-B&#252;rgerhaushalte m&#252;ssen nicht immer &#252;ber aufw&#228;ndige Plattformen umgesetzt werden. Wie Vorschl&#228;ge auf simple Weise &#252;ber Social-Media-Kan&#228;le generiert werden k&#246;nnen, zeigt ausgerechnet der stellvertretende kenianische Ministerpr&#228;sident und Finanzminister Uhuru Kenyatta... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Online-B&uuml;rgerhaushalte m&uuml;ssen nicht immer &uuml;ber aufw&auml;ndige Plattformen umgesetzt werden. Wie Vorschl&auml;ge auf simple Weise &uuml;ber Social-Media-Kan&auml;le generiert werden k&ouml;nnen, zeigt ausgerechnet der stellvertretende kenianische Ministerpr&auml;sident und Finanzminister Uhuru Kenyatta.</p>
<p>Sein Facebook&#8209; und Twitter-Account erfreut sich schon seit l&auml;ngerem gro&szlig;er Beliebtheit (70.500 Fans auf Facebook, 4.150 Follower bei Twitter) und diese Popularit&auml;t nutzte Kenyatta nun, um den kenianischen B&uuml;rgern eine Partizipationsplattform zu bieten: Er rief dazu auf, eigene Haushaltsvorschl&auml;ge in ein Google-Dokument einzutragen. Diese M&ouml;glichkeit wurde insgesamt gut aufgenommen und verbreitet, viele posteten ihr Anliegen als Kommentar auf Facebook, einige trugen ihre Vorschl&auml;ge direkt in das Dokument ein.</p>
<p>Seit dem 13. Mai ist die Beteiligungsm&ouml;glichkeit nun vorbei, Mitte Juni wird der aktuelle Haushalt Kenias beschlossen.</p>
<p><a href="http://govinthelab.com/participatory-budgeting-in-kenya-finance-minister-invites-suggestions-through-social-media/">Link zum vollst&auml;ndigen Bericht &uuml;ber den kenianischen &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220;</a></p>
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		<title>Weltkarte der B&#252;rgerhaushalte</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 07:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Karte der Participatory Budgeting Aktivit&#228;ten zeigt, dass B&#252;rgerhaushalte (in ihren unterschiedlichsten Varianten) mittlerweile eine weltweite Verbreitung gefunden haben...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tiago Peixoto (<a href="http://twitter.com/participatory">@participatory</a>), <a href="http://theconnectedrepublic.org/users/Tiago%20Peixoto">Doktorant am European University Institute in Florenz</a>, stellt im Internet eine Karte weltweiter B&uuml;rgerhaushalte zur Verf&uuml;gung. Die &#8222;PB-Weltkarte&#8220;, die Karte der Participatory Budgeting Aktivit&auml;ten zeigt, dass B&uuml;rgerhaushalte (in ihren unterschiedlichsten Varianten) mittlerweile eine weltweite Verbreitung gefunden haben. Auch wenn die Karte l&uuml;ckenhaft sein mag&#160;&#8211; so fehlen auf der Weltkarte viele deutsche Kommunen (vergleiche <a href="/karte">Deutschlandkarte</a> dieser Plattform)&#160;&#8211; stellt sie dennoch eine beeindruckende Zusammenstellung dar.</p>
<p><a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;msa=0&amp;msid=210554752554258740073.00045675b996d14eb6c3a&amp;ll=6.839971,28.205177&amp;spn=170.959424,24.609375&amp;z=1"><img class="left" title="Ausschnitt aus der Weltkarte Participatory Budgeting" src="/wp-content/uploads/2011/02/pb-europa-300x228.jpg" alt="Ausschnitt aus der Weltkarte Participatory Budgeting" width="300" height="228" /></a></p>
<p>Andererseits: Die Karte kann auch nicht dar&uuml;ber hinweg t&auml;uschen, dass der Weg zu einer wirklichen nachhaltigen Verbreitung noch weit ist. Es gibt viele L&auml;nder ohne jegliche dokumentierte Aktivi&auml;ten, und in den &#8222;B&uuml;rgerhaushalts-L&auml;ndern&#8220; stellen die Aktivi&auml;ten immer noch eine Erscheinung weniger Kommunen dar.</p>
<p>Link: <a href="http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&amp;hl=en&amp;msa=0&amp;msid=210554752554258740073.00045675b996d14eb6c3a&amp;ll=6.839971,28.205177&amp;spn=170.959424,24.609375&amp;z=1">Weltkarte der B&uuml;rgerhaushalte</a><br />
Linkempfehlung: Siehe auch Meldung <a href="/grundlagen/studie-buergerhaushalte-weltweit/">Studie: B&uuml;rgerhaushalte weltweit</a></p>
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		<title>Studie: B&#252;rgerhaushalte weltweit</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 12:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von B&#252;rgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch &#252;ber Hintergr&#252;nde und Netzwerke berichtet...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Studie &uuml;ber weltweite B&uuml;rgerhaushalte</p>
<p>Die Servicestelle hat die Studie &bdquo;Vom S&uuml;den lernen: B&uuml;rgerhaushalte weltweit &ndash; eine Einladung zur globalen Kooperation&ldquo; herausgegeben. Ein internationales AutorInnenteam, welches sich aus Dr. Carsten Herzberg, Prof. Dr. Yves Sintomer, Giovanni Allegretti und Dr. Anja R&ouml;cke zusammensetzt, nimmt die LeserInnen mit auf eine Reise rund um den Globus, auf der ganz unterschiedliche Formen und Auspr&auml;gungen des &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo; kennen gelernt werden. </p>
<p>B&uuml;rgerhaushalte sind ein besonderes Projekt der Entwicklungskooperation: Im globalen S&uuml;den erfunden, wurden sie von L&auml;ndern des Nordens aufgegriffen. B&uuml;rgerhaushalte sind in sehr unterschiedlichen Gesellschaften, Kulturen und politischen Systemen zu finden. W&auml;hrend sie in manchen F&auml;llen f&uuml;r eine St&auml;rkung der B&uuml;rgergesellschaft oder f&uuml;r eine Vertiefung der repr&auml;sentativen Demokratie stehen, dienen sie in anderen zur Bek&auml;mpfung von Korruption oder einer ersten &Ouml;ffnung verschlossener Strukturen. </p>
<p>Aufgrund unterschiedlicher Voraussetzungen und Formen bieten sich B&uuml;rgerhaushalte f&uuml;r einen weltweiten Dialog an. Die Studie &uuml;ber die B&uuml;rgerhaushalte in der Welt stellt diese Vielfalt dar und zeigt Beispiele aus verschiedenen Kontinenten auf. Die Publikation richtet sich an jene, die in Praxis und Wissenschaft an der Weiterentwicklung von B&uuml;rgerhaushalten interessiert sind. Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, als auch &uuml;ber Hintergr&uuml;nde und Netzwerke berichtet. Die Dokumentation ist als deutsche und englische Ausgabe verf&uuml;gbar und kann kostenfrei bei der Servicestelle bestellt oder hier heruntergeladen werden:</p>
<p><strong>Hier als PDF herunterladen:</strong><br />
<a href='/wp-content/uploads/2011/02/Studie-Vom-S&uuml;den-Lernen_B&uuml;rgerhaushalte.pdf'>Vom S&uuml;den lernen: B&uuml;rgerhaushalte weltweit &ndash; eine Einladung zur globalen Kooperation (PDF, 1,9 MB)</a></p>
<p><strong>Download the English version here:</strong><br />
<a href='/wp-content/uploads/2011/02/LearningfromtheSouth-ParticipatoryBudgetingWorldwide-Study.pdf'>Study&#160;&#8211; Learning from the South: Participatory Budgeting Worldwide &ndash; an Invitation to Global Cooperation (PDF, 1,8 MB)</a></p>
<p><strong>Kontakt:</strong><br />
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Christian Wilhelm, Fon 0228&#8260;4460&#8211;1631, Fax 0228&#8260;4460&#8211;1601, <a href="http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html">www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html</a></p>
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		<title>Jetzt online: Dokumentation zum internationalen B&#252;rgerhaushaltskongress</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/jetzt-online-dokumentation-zum-internationalen-buergerhaushaltskongress/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 11:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als 160 ExpertInnen und PraktikerInnen aus 13 L&#228;ndern diskutierten am 21. und 22. Januar 2010 in Berlin &#252;ber den kommunalen B&#252;rgerhaushalt. Alle Vortr&#228;ge und Diskussionsrunden &#252;ber die verschiedenen Modelle und Instrumente des B&#252;rgerhaushaltes finden sich in dieser Dokumentation...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 160 ExpertInnen und PraktikerInnen aus 13 L&auml;ndern diskutierten am 21. und 22. Januar 2010 in Berlin &uuml;ber den kommunalen B&uuml;rgerhaushalt. Alle Vortr&auml;ge und Diskussionsrunden &uuml;ber die verschiedenen Modelle und Instrumente des B&uuml;rgerhaushaltes finden sich in dieser Dokumentation. Die Berichte von B&uuml;rgerhaushalten in Lateinamerika, Afrika, China, Kanada und Europa stie&szlig;en bei den deutschen KommunalvertreterInnen auf gro&szlig;es Interesse und haben gezeigt, dass der globale S&uuml;den in einigen F&auml;llen weiter ist als Deutschland. Die Dokumentation soll helfen, neue Elemente, Instrumente und Erfahrungen des B&uuml;rgerhaushaltes kennen zu lernen und dazu anregen, dar&uuml;ber nachzudenken, was Ihre Kommune austauschen, &uuml;bernehmen oder anpassen kann. Die Dokumentation ist als deutsche und englische Ausgabe verf&uuml;gbar und kann kostenfrei bei der Servicestelle bestellt oder hier direkt heruntergeladen werden.</p>
<p><strong>Hier Studie Herunterladen:</strong><br />
<a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/02/Internationaler-Kongress-zu-Modellen-des-B&uuml;rgerhaushaltes-Berlin-Dokumentation.pdf">Dokumentation Internationaler Kongress zu Modellen des B&uuml;rgerhaushaltes (PDF, 3,5 MB)</a>.<br />
<strong><br />
Download the documentation in English language:</strong><br />
<a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2011/02/International-Congress-on-Models-of-Participatory-Budgeting-Berlin-Documentation.pdf">International Congress on Models of Participatroy Budgeting  (PDF, 3,3 MB)</a></p>
<p><strong>Kontakt:<br />
</strong>Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, Christian Wilhelm, Fon 0228&#8260;4460&#8211;1631, Fax 0228&#8260;4460&#8211;1601, <a href="http://www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html">www.service-eine-welt.de/publikationen/publikationen-start.html</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Veranstaltung &#8222;Beteiligungshaushalte in Europa&#160;&#8211; mehr Demokratie wagen auch in Freiburg?&#8220;</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/veranstaltung-beteiligungshaushalte-in-europa-mehr-demokratie-wagen-auch-in-freiburg/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Sep 2010 09:58:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Jahre nach dem ersten Freiburger Beteiligungshaushalt m&#246;chten wir die Debatte um diese zukunftsweisende Form der B&#252;rgerbeteiligung erneuern. Dazu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>FREIBURG: Beteiligungshaushalte in Europa<br />
Mehr Demokratie wagen &ndash; auch in Freiburg?<br />
Veranstaltung mit Dr. Carsten Herzberg (Potsdam)</em></p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>zwei Jahre nach dem ersten Freiburger Beteiligungshaushalt m&ouml;chten wir die Debatte um diese zukunftsweisende Form der B&uuml;rgerbeteiligung erneuern. Dazu soll der Blick &uuml;ber Freiburg hinaus auf Europa gehen. &Uuml;ber 50 St&auml;dte haben in Europa mit einem Beteiligungshaushalt begonnen.</p>
<p>Mit Dr. Carsten Herzberg aus Potsdam konnten wir den deutschen Fachmann f&uuml;r Europ&auml;ische Beteiligungshaushalte gewinnen, um der Freiburger Diskussion Anregungen zu geben. Wir laden Sie herzlich ein am </p>
<p><strong>Donnerstag, 30. September 2010, 20&#8211;22 Uhr in die Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung, Bertoldstr.&#160;55 in Freiburg </strong></p>
<p>Dr. Herzberg zeigt, welche Chancen ein B&uuml;rgerhaushalt bietet. Dazu sch&ouml;pft er aus seinem Wissen &uuml;ber Beteiligungshaushalte bei vielen europ&auml;ischen Nachbarn. Er geht u.a. der Frage nach, ob B&uuml;rgerbeteiligung nur ein Mittel zur Legitimation von K&uuml;rzungen ist oder doch die M&ouml;glichkeit besteht, Einwohner in die Gestaltung einzubeziehen. Dazu: Was sind Kriterien einer &#8222;guten Partizipation&#8220;? Worauf ist zu achten, wenn B&uuml;rgerbeteiligung eine positive Wirkung haben soll? Welche Rolle k&ouml;nnen Stadtteile bei einem solchen Beteiligungsverfahren haben?</p>
<p>Carsten Herzberg, Politikwissenschaftler am Berliner Centre Marc Bloch, ist derzeit an der Leitung einer Arbeitsgruppe zu partizipativer Demokratie beteiligt sowie an einem Projekt &uuml;ber &ouml;ffentliche Wasserunternehmen. Von 2005 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt &bdquo;Europ&auml;ische B&uuml;rgerhaushalte&ldquo;. Aus diesem kenntnisreichen Vortrag m&ouml;chten wir Schlussfolgerungen f&uuml;r die Freiburger<br />
B&uuml;rgerbeteiligung ziehen, es wird also Zeit f&uuml;r Fragen und Diskussion sein. Wir freuen uns auf die Debatte mit Ihnen!</p>
<p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br />
Franz-Albert Heimer<br />
<em>(Lokale Agenda Freiburg)</em><br />
Dr. Michael Wehner<br />
<em>(Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung Projektgruppe Beteiligungshaushalt, Au&szlig;enstelle Freiburg)<br />
</em></p>
<p>Eine Veranstaltung der:<br />
<em>Landeszentrale f&uuml;r politische Bildung<br />
Baden-W&uuml;rttemberg<br />
Au&szlig;enstelle Freiburg<br />
Dr. Michael Wehner<br />
Bertoldstr.&#160;55<br />
&#8558;&#160;&#8211; 79098 Freiburg &#8560;. Br.<br />
Tel.: +49&#160;761 20773&#8211;0<br />
Fax: +49&#160;761 20773&#8211;99<br />
E-Mail: freiburg [&auml;t] lpb.bwl.de</em><br />
und<br />
<em>Lokale Agenda 21 Freiburg<br />
Projektgruppe Beteiligungshaushalt<br />
Franz-Albert Heimer<br />
Treffpunkt Freiburg<br />
Schwarzwaldstr.&#160;78d<br />
79117 Freiburg<br />
Email: info [&auml;t] treffpunkt-freiburg.de</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>British Taxpayers Select Their Favorite Budget Cuts</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/british-taxpayers-select-their-favorite-budget-cuts/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 15:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritannien]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beispiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Britische Regierung fragte k&#252;rzlich ihre B&#252;rgerinnen und B&#252;rger, wo gespart werden kann und sollte. Wie NPR berichtet, gingen mehr als 100 000 Vorschl&#228;ge...
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Britische Regierung fragte k&uuml;rzlich ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, wo gespart werden kann und sollte. Wie das Onlineangebot von <a href="http://www.npr.org/blogs/money/2010/08/19/129292506/british-taxpayers-weigh-in-on-budget-cuts">NPR (National Public Radio) USA</a> berichtet, gingen mehr als 100&#160;000 Vorschl&auml;ge ein:</p>
<p><em>Facing a 155 billion pound budget deficit, Britain asked its citizens to suggest areas where the government could cut spending. The public made more than 100,000 suggestions, ranging from withdrawing troops from Afghanistan to phasing out line-painting on backroads.</em></p>
<p>Noch bis 31. August k&ouml;nnen nun 40&#160;000 dieser Vorschl&auml;ge bewertet werden:<br />
<em><br />
Britain&#8217;s Treasury Department compiled more than 40,000 of them onto its <a href="http://spendingchallenge.hm-treasury.gov.uk/">&#8222;Spending Challenge&#8220;</a> Web site. Citizens have until Aug.&#160;31 to visit the site and vote on the suggestions, using a five-star system.</em></p>
<p><a href="http://www.npr.org/blogs/money/2010/08/19/129292506/british-taxpayers-weigh-in-on-budget-cuts">Zum Artikel von NPR &gt;&gt;&gt;</a><br />
<a href="http://spendingchallenge.hm-treasury.gov.uk/"><br />
Spending Challenge Website &gt;&gt;&gt;</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>B&#252;rgerhaushalt in La Plata in Argentinien f&#252;r Reinhard Mohn Preis vorgeschlagen</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/buergerhaushalt-in-la-plata-in-argentinien-fuer-reinhard-mohn-preis-vorgeschlagen/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 16:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Internationale Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[La Plata]]></category>

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		<description><![CDATA[Der B&#252;rgerhaushalt in La Plata in Argentinien (ca. 570 000 Einwohner) findet seit 2008 j&#228;hrlich statt. Jetzt ist das Projekt f&#252;r den Reinhard Mohn Preis 2011 der Bertelsmann Stiftung vorgeschlagen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der B&uuml;rgerhaushalt in La Plata in Argentinien (ca.&#160;570&#160;000 Einwohner) findet seit 2008 j&auml;hrlich statt. Jetzt ist das Projekt f&uuml;r den Reinhard Mohn Preis 2011 der Bertelsmann Stiftung vorgeschlagen: <em>&#8222;With the upcoming Reinhard Mohn Prize 2011, the Bertelsmann Stiftung will therefore focus on the crucial topic of &#8222;Vitalizing Democracy through Participation&#8220;.</em></p>
<p><a href="http://www.vitalizing-democracy.org/discoursemachine.php?page=detail&#038;id_item=277&#038;detail_layout_field=itemtype_layoutmisc4&#038;menucontext=4">Zur Projektbeschreibung auf der Bertelsmann-Seite &gt;&gt;&gt;</a> </p>
<p>Ein innovatives Konzept mit verschiedenen Beteiligungskan&auml;len und eine hohe Beteiligung (92000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger) sprechen f&uuml;r das Projekt im argentinischen La Plata: </p>
<p><em>La Plata&#8217;s Multi-Channel PB uses an innovative combination of offline, online and mobile channels to promote the engagement of citizens in the direct allocation of the investment budget of the city. The municipality&rsquo;s unique participatory design, combining face-to-face deliberation with remote voting (e.g. mobile voting), has produced outstanding results, with over 92.000 participants having engaged in the process so far. </em></p>
<p>Der Beteiligungsprozess gliedert sich in 3 Phasen:</p>
<p><em>During the first phase, face-to-face deliberative meetings are held across the city, where citizens are entitled to directly allocate up to 30 percent of the total budget available (USD 5.3 million in 2010), and to present a list of options for the allocation of the remaining 70 percent of the budget.</p>
<p>The second phase consists of a larger process of voting between the options previously selected by the deliberative meetings, where a secured system allowed votes to be remotely cast through paper ballots, electronic ballots and text messages (SMS).</p>
<p>In a third moment the projects selected by the citizens are executed by the citizen administration while monitored by the citizens. </em></p>
<p>Zu den Auswirkungen auf die lokale Poltik und Demokratie und der Rolle des Internets ist in der Projektbeschreibung folgendes zu lesen:</p>
<p><em>In La Plata&rsquo;s PB incentives are created for a variety of citizens &#8211;&#160;who are willing to bear diverse costs of participation&#160;&#8211; to engage in the process.</p>
<p>First, by giving citizens who attend the meetings the opportunity to definitively allocate up to 30 percent of the budget and to select the options for the remaining budget to be submitted to vote in the second phase, a strong incentive for residents to attend the deliberative stage of the process is created. These deliberative face-to-face meetings (over 200 in 2010) are held across different areas of the city, in order to reflect the variety of demands geographically dispersed across the municipality.</p>
<p>Nonetheless, the participation costs that are traditionally associated with face-to-face processes keep a number of citizens from taking part in the process. In order to counter this effect, citizens are able to remotely participate in the process (e.g. mobile voting) by selecting options for public investment that have been previously generated during the deliberative phase.</p>
<p>The effectiveness of this measure with regard to citizen participation levels is inevitable. Each year, the number of participants in the remote voting process (&#8560;.e. mobile, electronic ballots) is on average 10 times higher than in that of face-to-face participation. In other words, the creation of additional channels of participation comes to address a significant demand of citizens who are willing to participate in the process once the participation costs are lowered.</p>
<p>Finally, the municipality has deployed a specific website relating to the initiative with information about the process (e.g. voting points). This has been effective as it is relayed by traditional media, thus reaching broader audiences. </em></p>
<p><a href="http://www.presupuestoparticipativo.laplata.gov.ar/presupuesto.html">Zur Website Presupuesto Participativo La Plata &gt;&gt;&gt;</a> </p>
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		<title>Gastbeitrag &#124; Der B&#252;rgerhaushalt in Rosario. Ein Beitrag zur Demokratisierung der lokalen Ebene</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 09:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Internationale Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Serie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Beitrag von Eva Roeder zum B&#252;rgerhaushalt in der argentinischen Stadt Rosario. Themen sind unter anderem Lernerfahrungen mit B&#252;rger-Delegierten, Jugend-B&#252;rgerhaushalt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Eva Roeder</em></p>
<p><img src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2010/05/roeder-224x300.jpg" alt="roeder" title="roeder" height="130" class="left" /></p>
<p>Zusammenfassung der gleichnamigen Publikation</p>
<p>Auch wenn der B&uuml;rgerhaushalt urspr&uuml;nglich aus der brasilianischen Stadt Porto Alegre stammt, liegen zu seiner Auspr&auml;gung in anderen lateinamerikanischen Staaten zumindest in deutscher Sprache nur wenige Untersuchungen vor. Dabei implementierte auch die argentinische Stadt Rosario (ca.&#160;1 Mio. Einwohner) den B&uuml;rgerhaushalt (Presupuesto Participativo &ndash; PP) im Jahr 2002 als erste Stadt des Landes und konnte &auml;hnlich wie Porto Alegre internationale Aufmerksamkeit als Beispiel f&uuml;r eine gute Regierungsf&uuml;hrung auf sich ziehen. Die Studie beleuchtet detailliert die Erfahrungen in Rosario und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur vergleichenden Analyse in der B&uuml;rgerhaushaltsforschung. Besonders hervorzuheben sind neben den Lernerfahrungen der B&uuml;rger-Delegierten auch der Jugend-B&uuml;rgerhaushalt und der spezifische Gender-Ansatz.</p>
<p>Argentinien kehrte im Jahr 1983 zur Demokratie zur&uuml;ck. Bis heute wird diese jedoch von einem hohen Ma&szlig; an Klientelismus und Korruption untergraben und weist Probleme in Bereichen der Rechtsstaatlichkeit und Responsivit&auml;t auf. Die erschwerte Aus&uuml;bung des B&uuml;rgerstatus wird durch die soziale Exklusion gro&szlig;er Bev&ouml;lkerungsteile bzw. stark ausgepr&auml;gte sozialer Ungleichheit erheblich verst&auml;rkt. Die Bev&ouml;lkerung reagiert mit dem R&uuml;ckzug ins Private und auch die Zivilgesellschaft versteht sich bis heute &uuml;berwiegend als Gegenpol zum Staat. Es besteht demnach die Herausforderung, nicht nur die demokratischen Institutionen zu st&auml;rken, sondern auch die substantielle und sozietale Dimensionen einer Demokratie (Chancengleichheit und Werteinstellungen). </p>
<p><strong>Lokale Demokratie st&auml;rken</strong><br />
Die lokale Ebene bietet in diesem Zusammenhang einen geeigneten Ansatzpunkt; hier wird Politik f&uuml;r die B&uuml;rgerInnen greif&#8209; und erfahrbar. An dieser Stelle setzt auch der B&uuml;rgerhaushalt an, welcher als ein deliberatives, kooperatives Beteiligungsverfahren charakterisiert wird, das auf den Prinzipien der partizipativen Demokratietheorie basiert. Im Fokus steht dabei die Wechselwirkung zwischen repr&auml;sentativer und direkter Demokratie. Es wird im ersten Schritt die These aufgestellt, dass der B&uuml;rgerhaushalt die lokale Demokratie st&auml;rken kann und die Herausbildung einer B&uuml;rgergesellschaft f&ouml;rdert. Zweitens geh&ouml;rt zu den zentralen Erkenntnissen der Studie, dass der B&uuml;rgerhaushalt nicht isoliert betrachtet werden kann. Nur durch seine Einbettung in einen umfassenden &Ouml;ffnungs&#8209; und Transformationsprozess der lokalen Demokratie kann er seine volle Wirksamkeit entfalten. Umgekehrt bietet der B&uuml;rgerhaushalt den Raum, die korrespondierenden Programme und Regierungsinstrumente in sich aufzunehmen und dadurch zu st&auml;rken.</p>
<p>Die erfolgreiche und effektive Umsetzung des B&uuml;rgerhaushaltes h&auml;ngt von unterschiedlichen Einflussfaktoren ab. Im Hinblick auf den Entstehungskontext und die &auml;u&szlig;eren Rahmenbedingungen wirken Faktoren wie der relativ hohe Dezentralisierungsgrad des politischen Systems sowie die Machtkonstellation der (zivil&#8209;)gesellschaftlichen und politischen Akteure. Die Stadt wird seit dem Jahr 1989 von der sozialistischen Partei (Partido Socialista &ndash; PS) regiert, welche die Prinzipien der partizipativen Demokratietheorie in ihr Parteiprogramm integriert. Im argentinischen Parteiensystem spielt sie jedoch eine untergeordnete bzw. oppositionelle Rolle. Die schwere Wirtschaftskrise in Argentinien im Jahr 2001 bewirkte die v&ouml;llige Diskreditierung der politischen Eliten durch die Bev&ouml;lkerung. In Verbindung mit der geschw&auml;chten Opposition er&ouml;ffnete sich ein Handlungsfenster f&uuml;r die PS, das letztendlich zur Implementierung des B&uuml;rgerhaushaltes f&uuml;hrte. Schon in den vorangegangenen Jahren leitete die PS eine Verwaltungsmodernisierung (bzw. Dekonzentration) ein, erstellte ein st&auml;dtisches Leitbild und wandte weitere Methoden f&uuml;r eine b&uuml;rgernahe Politik an. Die korrespondierende Stadtplanung und Regierungsprogramme zeugen insofern von der Einleitung eines umfassenden Transformationsprozesses der lokalen Demokratie. </p>
<p><strong>Institutionelles Design</strong><br />
Der B&uuml;rgerhaushalt von Rosario orientiert sich am Modell von Porto Alegre. Basierend auf einem Analyserahmen von Yves Cabannes wird das institutionelle Design des B&uuml;rgerhaushaltes hinsichtlich seiner finanziellen, partizipativen, legalen und territorialen Dimension bzw. Reichweite untersucht. Bei den Stadtteilversammlungen in den sechs Distrikten der Stadt werden Ideen gesammelt und B&uuml;rger-Delegierte gew&auml;hlt. Diese bilden anschlie&szlig;end den Beteiligungsrat des Distriktes und erarbeiten in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung die Projektvorschl&auml;ge. An dieser Stelle finden tiefgehende deliberative Austauschprozesse statt. Die Projektvorschl&auml;ge werden anschlie&szlig;end der gesamten Bev&ouml;lkerung zur Wahl gestellt und verbindlich umgesetzt. Das elektronische Votum erlaubt es, die B&uuml;rger mit innovativen Regierungsinstrumenten vertraut zu machen. Durch das hohe Ma&szlig; an Verbindlichkeit und Entscheidungskompetenz f&uuml;hrte der B&uuml;rgerhaushalt in Rosario zu einem umfassenden Machttransfer. Verbesserungsm&ouml;glichkeiten bestehen dagegen bei der Kontroll-Instanz, der interdistriktalen Zusammenarbeit f&uuml;r gesamtst&auml;dtische Angelegenheiten, der finanziellen Umverteilung (bisher ist kein Umverteilungsschl&uuml;ssel f&uuml;r benachteiligte Stadtviertel vorgesehen) und hinsichtlich erg&auml;nzenden Partizipationskan&auml;len f&uuml;r zivilgesellschaftliche Organisationen. </p>
<p>Josh Lerner und Daniel Schugurensky untersuchten im Rahmen einer Studie die Lernerfahrungen der B&uuml;rgerdelegierten. In allen vier Kategorien (Wissen, F&auml;higkeiten, Meinung und Praxis) konnten positive Ver&auml;nderungen nachgewiesen werden, wobei die st&auml;rksten im Bereich Wissen anzusiedeln sind (z.B. lokale Vernetzung, Abl&auml;ufe und Verantwortlichkeiten innerhalb der Stadtverwaltung oder der Haushaltsplanung). Es zeigt sich, dass die Delegierten ein bedeutsames empowerment und wichtige Lernerfahrungen erfuhren, die den Weg f&uuml;r eine entstehende B&uuml;rgergesellschaft bereiten. Der B&uuml;rgerhaushalt st&auml;rkt insofern die sozietale Dimension der Demokratie und das Sozialkapital.</p>
<p><strong>Gender Mainstreaming</strong><br />
Die substantielle Dimension der Demokratie wird durch die spezielle F&ouml;rderung von Frauen und Jugendlichen gest&auml;rkt. Die Programme zielen auf die politische und soziale Inklusion dieser Gruppen. Im Rahmen des Gender Mainstreaming werden die B&uuml;rger f&uuml;r bestehende Geschlechterverh&auml;ltnisse sensibilisiert und bef&auml;higt, so dass auch im Hinblick auf die Haushaltsausgaben mehr Geschlechtergerechtigkeit entwickelt werden kann (Gender Budgeting). Im Plan der Chancengleichheit und Gleichbehandlung von M&auml;nner und Frauen (PIO) wurde festgelegt, dass 50&#160;% der gew&auml;hlten B&uuml;rger-Delegierten weiblich sein m&uuml;ssen, Spielecken und Kinderbetreuung w&auml;hrend den Sitzungen zur Verf&uuml;gung gestellt werden, eine nicht-diskriminierende Sprache verwendet sowie das Programm B&uuml;rgerhaushalt und aktive B&uuml;rgerschaft der Frau umgesetzt wird. Im letztgenannten Programm werden verschiedene Workshops angeboten, an denen inzwischen auch m&auml;nnliche Delegierte teilnehmen, da auch sie die Geschlechterverh&auml;ltnisse reproduzieren. Im Zeitverlauf konnten positive Auswirkungen verzeichnet werden: In den Jahren 2006 und 2007 nahmen mehr Frauen als M&auml;nner am PP teil. Weiterhin wurden vermehrt Projekte mit Gender-Komponente vorgeschlagen und gew&auml;hlt, was sich positiv auf die Geschlechtergerechtigkeit des finanziellen Haushaltes auswirkt. Dieser Erfolg ist nicht nur der politischen Entscheidung zu verdanken, Gender Mainstreaming querschnittsm&auml;&szlig;ig in Politik und Verwaltung zu verankern, sondern auch der aktiven Teilnahme an internationalen Netzwerken und Programmen mit entsprechenden technischen und finanziellen Ressourcen. </p>
<p><strong>Jugendb&uuml;rgerhaushalt</strong><br />
Der Jugendb&uuml;rgerhaushalt (PP Joven) stellt ein weiteres innovatives Element dar. Er richtet sich an Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren und wird seit 2005 unter der Leitung des st&auml;dtischen Jugendzentrums (Centro de Juventud) durchgef&uuml;hrt. Auch wenn die Methodik speziell an die Jugendlichen angepasst wurde, gleichen Aufbau und Ablauf dem &sbquo;gro&szlig;em&rsquo; B&uuml;rgerhaushalt. Mit der fr&uuml;hzeitigen Bef&auml;higung zur Aus&uuml;bung des B&uuml;rgerstatus zielt er auf die politische und soziale Inklusion der Jugendlichen und leistet so einen wichtigen Beitrag f&uuml;r ein zukunftsf&auml;higes, stabiles und demokratisches Gemeinwesen. Auch die Erwachsenen werden st&auml;rker f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse der Jugend sensibilisiert und von der freien und kreativen Denkweise der Jugendlichen inspiriert. Durch den erh&ouml;hten Kommunikationsfluss kann die Stadtverwaltung ad&auml;quate Ma&szlig;nahmen (z.B. Pr&auml;vention) gezielter einsetzen und die Beziehung zu den zivilgesellschaftlichen Jugendorganisationen st&auml;rken. Die Einbindung der Schulen nimmt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Verfahrens ein. Der Jugend-Integrationsplan &ndash; Rosario 100&#160;% jugendlich (Plan Integral de Juventud &ndash; Rosario 100&#160;% Joven) bildet seit 2009 das Fundament der st&auml;dtischen Jugendpolitik und steht in enger Verbindung mit dem PP Joven. Der B&uuml;rgerhaushalt verdeutlicht insofern seine Adaptions&#8209; und Wandelf&auml;higkeit hinsichtlich stadt&uuml;bergreifender Politikinhalte. </p>
<p>Der B&uuml;rgerhaushalt von Rosario verdeutlicht sowohl Potenziale als auch Herausforderungen des Verfahrens. Viele der herausgearbeiteten Voraussetzungen, Einflussfaktoren, Grenzen und Erfolge lassen sich auch auf andere Beispiele &uuml;bertragen. Die Studie schlie&szlig;t mit dem Fazit, dass kooperative Beteiligungsinstrumente wie der B&uuml;rgerhaushalt stets als positive Bereicherung f&uuml;r die repr&auml;sentative Demokratie betrachtet und in Zukunft noch verfeinert und vertieft werden sollten. </p>
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		<title>&#8222;B&#252;rgerhaushalt&#8220; mal anders ODER Top Delinquent Taxpayers online</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 14:17:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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The City of Los Angeles Municipal Code (LAMC) Section 21.15(n) directs the Office of Finance to publish a quarterly list of the top 250 tax delinquencies in excess of $100,000. Before we publish the list, we [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Los Angeles ver&ouml;ffentlicht die Namen von Firmen die Steuern hinterzogen haben auf der Website <a href="http://finance.lacity.org/delinquent.htm">&#8222;Top Delinquent Taxpayers&#8220; &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><em>The City of Los Angeles Municipal Code (LAMC) Section 21.15(n) directs the Office of Finance to publish a quarterly list of the top 250 tax delinquencies in excess of $100,000. Before we publish the list, we mail each taxpayer who may potentially be on the list a certified letter, return receipt requested. The letter provides them an opportunity to voluntarily settle their liability.</em></p>
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