Potsdam

 

Neu im April: Bonn packts an und Bürgerhaushalt Potsdam

Im April starte(te)n gleich mehrere Bürgerhaushaltsprojekte: Als Wiederholungstäter mit dabei sind neben Münster auch Bonn und Potsdam. Hier die Verfahren in Bonn und Potsdam im Überblick – der Bericht zu Bonn stammt von der Bundestadt Bonn selbst.

Bonn packt’s an: Der Bürgerdialog zum Haushalt startet in die zweite Runde
von Dirk Lahmann, Vorstandsreferat Grundsatzangelegenheiten Projektleitung Bürgerbeteiligung, Bundesstadt Bonn

Die Bonner Bürgerbeteiligung am Haushalt im vergangenen Jahr war ein großer Beteiligungserfolg. Die Stadt Bonn erreichte mit über 12.300 Registrierungen einen europäischen Spitzenwert bezogen auf die Einwohnerzahl. Dies zeigte eindrucksvoll, wie sehr sich die Bonnerinnen und Bonner für die finanziellen Belange ihrer Stadt interessieren und dass Sie mitreden wollen.

Die 108 bestbewerteten Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger wurden in einem aufwändigen Verfahren im Rahmen der Haushaltsberatungen innerhalb von drei Monaten in mehr als 40 Ausschuss‑ und Bezirksvertretungssitzungen intensiv beraten, fast die Hälfte von ihnen wurden vom Rat befürwortet und/oder werden bereits umgesetzt.

2011 stand die Beteiligung ganz im Zeichen der Haushaltskonsolidierung – für den Bürgerdialog zum Haushalt 2013⁄2014 wurde das Verfahren weiterentwickelt:

 – Der Bürgerdialog zum Haushalt besteht künftig aus drei Komponenten:

 – Die Bewertung einer Leitfrage. In diesem Jahr ist es die Frage, wie schnell und durch welche Maßnahmen die Sanierung des Haushalts angegangen werden soll.

 – Je Haushalt werden in einem rotierenden Verfahren zwei Produktbereiche des Gesamthaushalts anschaulich und informativ dargestellt; die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, zu diesen Produktbereichen Ausgabe‑, Einnahmeerhöhungs‑ sowie Sparvorschläge zu machen. Als Produktbereiche, zu denen die Bürgerinnen und Bürger für 2013⁄14 konkret Vorschläge für Ausgaben, Einnahmeerhöhungen bzw. Einsparungen machen können, wurden die „Natur‑ und Landschaftspflege“ sowie die „Sportförderung“ ausgewählt.

 – Wie 2011 gibt es die Möglichkeit, Einnahmeerhöhungs‑ und Sparvorschläge für alle Bereiche des Haushalts zu machen.

 – Alle Vorschläge werden von den Bürgerinnen und Bürgern bewertet und können kommentiert werden. Die Verwaltung beantwortet während der Onlinephase Fragen der Bürgerinnen und Bürger und/oder reagiert auf Kommentare.

 – Nach der Online-Phase werden je Produktbereich die jeweils 25 bestbewerteten Vorschläge sowie die 25 bestbewerteten Vorschläge für Einnahmeerhöhungen bzw. Einsparungen – also für das Verfahren 2013⁄2014 insgesamt 75 Vorschläge – mit Stellungnahmen versehen und in das Haushaltsplan-Beratungsverfahren überführt.

Besonderheiten der Weiterentwicklung

 – Alle Daten zum Produkthaushalt werden offengelegt – und erstmals kombiniert – (gibt es so noch nicht in anderen Bürgerhaushalten, Bonner Alleinstellungsmerkmal) mit der Möglichkeit, Vorschläge einzureichen (Zielsetzung: weniger, dafür durch Informationen qualifizierte Bürgervorschläge)

 – Erstmals wird ein nutzerfreundlich aufbereiteter Produkthaushalt eingesetzt: höhere Transparenz zum Aufbau und den Zahlen des Haushaltes durch interaktive Grafik

 – ein großer Schritt in Richtung der von vielen Seiten geforderten Offenlegung von Daten öffentlichen Interesses, Schritt in Richtung Open Data

 – Es gibt diesmal höhere Anforderungen an die Teilnehmenden bei der Abgabe eines Vorschlags durch einen drei-schrittigen Workflow: 1. Informieren über die Haushaltsdaten, 2. Aufforderung zu prüfen, ob bereits ähnliche Vorschläge eingereicht wurden und 3. Vorschlagseingabe.

 – Es wurde eine hierarchische Verschlagwortung angelegt, um ähnliche Vorschläge besser finden zu können

 – Auf Dauer angelegte, verbesserte und transparentere Rechenschaftslegung mit einer jahrgangsübergreifenden Archivierung der Vorschläge (Monitoring)

 – Verbesserung des Designs

Der Bürgerdialog zum Haushalt findet vom 12. April bis zum 10. Mai 2012 statt.

(Dirk Lahmann, Stadt Bonn)

Potsdam 2013⁄14 startet am 19. April
von Redaktion buergerhaushalt.org

Auch in Potsdam wird nicht zum ersten Mal ein Bürgerhaushalt durchgeführt. Bereits 2006 wurden die Bürgerinnen und Bürger zum ersten Mal am Haushalt beteiligt. Aufgrund konzeptioneller Unklarheiten wurden die Ergebnisse des ersten Verfahrens jedoch nicht im Haushaltsplan berücksichtigt. Das Konzept wurde daher in den darauffolgenden Jahren weiterentwickelt und sieht heute ein mehrstufiges Verfahren vor.

In der ersten Phase werden die Bürgerinnen und Bürger über den städtischen Haushalt informiert und können sowohl über das Internet als auch in Bürgerversammlungen und per Post Vorschläge einreichen. Die gesammelten Vorschläge werden anschließend priorisiert: Hierbei stehen jedem Bürger fünf Punkte zur Verfügung, die er auf die gesammelten Vorschläge verteilen kann.

Dadurch entsteht eine gewichtete Liste der Bürgervorschläge, die anschließend in der dritten Phase von der Redaktion der Stadt sortiert wird. Die Bearbeitung erfolgt dabei nach festgelegten Kriterien. Betreffen die Vorschläge nicht steuerbare Aufgaben oder Sachverhalte, bei der die Zuständigkeit nicht bei der Landeshauptstadt Potsdam liegt, so werden diese ausgeschlossen. Als Ergebnis der Arbeit des Redaktionsteams liegt abschließend die „Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger“ vor. Um eine Übersichtlichkeit bei der Votierung zu gewährleisten, soll die Liste eine Maximalzahl von 40 Vorschlägen nicht überschreiten. Wird diese Anzahl durch die eingereichten und priorisierten Bürgervorschläge nicht erreicht, kann das Redaktionsteam Vorschläge der Verwaltung oder eigene Vorschläge ergänzen, heißt es dazu auf einer Infoseite der Stadt. Die priorisierten Vorschläge werden außerdem den Bereichen „Haushaltskonsolidierung“, „Finanzhaushalt“ und „Ergebnishaushalt“ zugeordnet.

In der abschließenden Beteiligungsphase werden die Ergebnisse erneut von den Bürgerinnen und Bürgern bewertet. Dabei stehen je fünf Punkte pro Haushaltsbereich (also insgesamt 15 Punkte pro Person) zur Verfügung. Aus dieser Bewertungsphase entsteht letztlich die sogenannte „Top-Liste der Bürgerinnen und Bürger“, die  schließlich dem Rat zum Beschluss vorgelegt wird.

Links:
Link zur Plattform des Bonner Bürgerhaushaltes Bonn packts an
Link zu den Seiten des Bürgerhaushaltes Potsdam

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Gelsenkirchen: Nicht ganz so rege Diskussion um Bürgerhaushalt

Der Antrag der Grünen zur Einführung eines Bürgerhaushaltes stieß im Haupt‑ und Finanzausschuss auf keine große Begeisterung. Eine intensive Diskussion um mögliche Modelle gab es nicht, Vorschläge der anderen Fraktionen ebenfalls nicht, heißt es in einem Artikel auf Der Westen.

Die SPD sehe vor allem ein Finanzierungsproblem, da auch der Bürgerhaushalt im Verfahren Geld koste, das nicht vorhanden sei, egal welches Modell man nun wählen würde, heißt es in dem Artikel. Die CDU sieht vor allem die Zeitplanung kritisch, da eventuell noch in diesem Jahr der Haushalt für 2013 aufgestellt werden müsse. Lediglich Monika Gärtner-Engel von der AUF befürwortete laut der Westen das Instrument des Bürgerhaushaltes. Die Grünen selbst würden den Bürgerhaushalt gerne am Potsdamer Haushaltsmodell orientieren, bei dem die Bürgerbeteiligung über mehrere Runden durchgeführt wird.

Link zum vollständigen Artikel auf Der Westen

Wir haben Gelsenkirchen mit dem Status „D“ wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.

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Potsdam: Letzte Abstimmungsphase startet

Seit dem 22. August haben die Potsdamer Bürger und Bürgerinnen die Möglichkeit, im Internet über eine Liste von 41 Haushaltsvorschlägen abzustimmen. Die Vorschläge konnten über Bürgerversammlungen, das Internetportal und per Post eingereicht werden. Daran beteiligten sich laut einem Artikel auf potsdam-abc.de mehr als 1400 Potsdamerinnen und Potsdamer und reichten insgesamt 617 Vorschläge ein. Diese wurden im Rahmen einer ersten Priorisierungsphase auf die Liste der 41 Bürgervorschläge reduziert.

Teilnahmeberechtigt sind alle Einwohner und Einwohnerinnen ab 14 (mit Haupt‑ oder Nebenwohnsitz gemeldet). 18.000 zufällig ausgewählte aus dem Melderegister gewählte Bürger und Bürgerinnen erhielten hierfür per Post eine Aufforderung zur Teilnahme. Für alle Einwohner, die nichtangeschrieben wurden, liegen kostenlose Abstimmungsmaterialien im Bürgerservice des Stadthauses bereit. Ebenfalls kann im Internet unter www.potsdam.de/buergerhaushalt abgestimmt werden. Im September werden weiterhin Großplakate im gesamten Stadtgebiet auf die Votierung des Bürgerhaushalts 2012 hinweisen, heißt es in einem Artikel von Blickpunkt Brandenburg.

Die Abstimmung erfolgt über ein Punktesystem: Jede Person darf maximal fünf Punkte vergeben. Basierend auf den Ergebnissen dieser Punkteverteilung werden die 20 best bewerteten Vorschläge an die Stadtverordneten zur Entscheidung übergeben.

Link zu dem vollständigen Artikel auf Blickpunkt Brandenburg

Link zu dem vollständigen Artikel auf potsdam-abc.de

Link zum Internetportals des Potsdamer Bürgerhaushaltes

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Potsdam: Alternatives Konzept für Bürgerhaushalt?

Ein Netzwerk aus Bürgerinitiativen und Vereinen hat in Potsdam ein alternatives Beteiligungskomzept für den Bürgerhaushalt vorgelegt. Der Schwerpunkt des Konzepts liegt auf einem stärkeren Mitspracherecht der Bürger.

So soll zum einen ein festes Budget festgesetzt werden, über das die Bürger entscheiden können. Weitere Punkte: Wird das Budget nicht ausgeschöpft, soll das übrig gebliebene Geld dem Bürgerhaushalt des nächsten Jahres zugute kommen. 50 Prozent des Bürgerhaushaltes sollen gesamtstädtisch, 50 Prozent sollen einzelnen, Sozialraum genannten Stadtgebieten zugute kommen. Laut Beteiligungskonzept haben die Stadtverordneten das letzte Wort bei der Bewilligung des Bürgerhaushaltes, nach dem Vorschlag der Bürgerkooperation soll künftig erst auch noch die Zustimmung von Einwohnerversammlungen der betreffenden Stadtteile eingeholt werden, so heißt es in einem Artikel der Märkischen Allgemeinen.

Der Antrag der Bürgerkooperation soll per Einwohnerantrag auf die Tagesordnung der Stadtverordneten gesetzt werden – hierzu sind 5000 Unterschriften von wahlberechtigten Potsdamer Bürgern nötig.

Wir werden die Diskussion weiter verfolgen und gegebenenfalls hier darüber berichten.

Link zum vollständigen Artikel der Märkischen Allgemeinen

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Stadt Brandenburg orientiert sich an Solingen und Potsdam

„Wir wollen, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger bei der kommunalen Haushaltsaufstellung mitreden können. Im nordrhein-westfälischen Solingen konnte über Bürgerbeteiligung sogar eine Einigung für notwendige Haushaltseinsparungen erzielt werden“, heißt es in einer Pressemitteilung vom Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen in Brandenburg an der Havel.

Der Kreisverband der Grünen befürchtet, ähnlich wie es auch in Solingen der Fall war, dass in anbetracht der momentanen Haushaltslage die kommunale Selbstverwaltung auf dem Spiel stehe. Es sei daher an der Zeit, die Bürger über den Haushalt –  und damit auch über Spaßmaßnahmen – mitentscheiden zu lassen. Denn: In Brandenburg stünde man schon länger vor dem Problem, dass sich die Kommunalpolitik nicht über Maßnahmen zur Haushaltssanierung einigen kann.

Ein aufwändiges, aber interessantes Beispiel für eine Bürgerbeteiligung sei das Verfahren aus Potsdam, so die Projektleiterin Bürgerhaushalt, Sibylle Strotzer: Nach dem Start im Jahr 2005 hätten sich 2010 bereits knapp 6000 Potsdamerinnen und Potsdamer beteiligt. Die Qualität der Diskussionen und die Zahl der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger nähme Jahr für Jahr zu. Über den Erfolg des Instruments herrsche in der Potsdamer Politik Konsens. In Potsdam sei man dabei das Verfahren kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Link zur ⅴollständigen Pressemitteilung auf meetingpoint-brandenburg.de

Wir haben Brandenburg mit dem Status „D“ wie Diskussion in unsere Karte aufgenommen.

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Potsdam diskutiert Ausweitung des Bürgerhaushaltes

Laut einem Bericht der Märkischen Allgemeinen soll das Beteiligungsverfahren zum Potsdamer Bürgerhaushalt in den nächsten Verfahren noch erweitert werden. Die Idee geht auf eine Empfehlung des Finanzausschusses zurück, eine genaue Umsetzung wird derzeit aber noch von den Fraktionen diskutiert.
Während die Grünen auch Investitionen etwa im Bereich der öffentlichen Hochbauten, bei Sportanlagen oder Grünflächen zur Diskussion freigeben wollen, schlägt die SPD die modellhafte Bereitstellung von Budgets für einzelne Stadtteile vor.
Zurückhaltendere Töne kommen aus der FDP-Fraktion, die zwar betonte, dem Verfahren des Bürgerhaushaltes positiv gegenüberzustehen, aber angesichts der geringen Bürgerbeteiligung von vier Prozent die Kosten-Nutzen-Frage stellte.
Kritik von Seiten der CDU, die vor allem die Manipulationsvorwürfe der anonymen Gruppe Team Potsdam im Rahmen des letzten Bürgerhaushaltes betrafen, lief dem Bericht der Märkischen Allgemeinen zufolge allerdings eher ins Leere.

Inwiefern der Potsdamer Bürgerhaushalt in den nächsten Verfahren tatsächlich verändert und erweitert wird, bleibt abzuwarten. Wir werden das Ganze weiter im Auge behalten und gegebenenfalls darüber berichten!

Zum vollständigen Bericht der Märkischen Allgemeinen geht es hier.

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Potsdamer Bürgerhaushalt manipuliert

Wie die Märkische Allgemeine am 19.10. berichtete, wurde dem Potsdamer Bürgerhaushalt vorgeworfen, manipulierbar zu sein. Die anonyme Gruppe „Team Potsdam“ behauptete, am Vortag die Bewertung der Vorschläge beeinflusst zu haben. Der Potsdamer Bürgermeister Burkhard Exner wies den Vorwurf zunächst von sich, in einem zweiten Artikel der Markischen Allgemeinen (20.10.) musste er allerdings einräumen, dass es dem „Team Potsdam“ tatsächlich gelungen sei, die Abstimmung zu manipulieren.

Um beim Potsdamer Bürgerhaushalt einen Vorschlag bewerten zu können, müssen der Name, die Anschrift und das Geburtsdatum angegeben werden. Wegen dieser detaillierten Angaben zweifelte die Potsdamer Verwaltung zunächst auch an dem Wahrheitsgehalt des Vorwurfs. Daraufhin legte das „Team Potsdam“ den Manipulationsvorgang offen: Die Aktivisten verrieten, am Sonntag zwischen 15 und 17:30 Uhr mit den Daten von 200 Potsdamern mehrere hundert Punkte für das Vorhaben „Erhalt der Sportanlagen an der Heinrich-Mann-Allee“ vergeben zu haben. Damit schnellte der Vorschlag, der bis dahin 123 Stimmen hatte, in zweieinhalb Stunden auf immerhin Platz 7 von 37 nach oben. Die persönlichen Daten, die zur Online-Abstimmung benötigt wurden, hatten sie aus dem Internet, von Unterschriftenlisten und bei Straßenbefragungen gesammelt. Die Gruppe wollte damit „einen öffentlichen Aufschrei forcieren“ und eine „Änderung des Systems Bürgerhaushalt“ erzwingen.

Die Verwaltung lässt nun das System erneut prüfen, sieht den Vorfall aber relativ gelassen: Exner will die detaillierteren Vorwürfe noch einmal prüfen lassen, stellte aber die Dimension der Manipulation offen in Frage. Er räumte ein, dass die Internetabstimmung manipulierbar sei, betonte aber, bislang habe es genügt, an die Seriosität der Bürger zu appellieren. Er wolle das System auch nicht komplizierter machen, um die Beteiligungshürden für die Bürger möglichst gering zu halten.

Die vollständigen Berichte der Märkischen Allgemeinen finden Sie hier:

Angebliche Manipulation beim Bürgerhaushalt

Abstimmung wurde doch manipuliert

Ein Video-Interview mit einer Mitarbeiterin der Stadtverwaltung gibt es bei potsdamtv.de.

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Potsdam – Abstimmung zum Bürgerhaushalt bis zum 17. Oktober 2010

In Potsdam können sich seit Montag (30. August 2010) bis Sonntag (17. Oktober 2010) alle EinwohnerInnen ab 14 Jahren an der Abstimmung über die Vorschläge zum Bürgerhaushalt 2011 beteiligen. Insgesamt stehen 37 Vorschläge zur Abstimmung, denen die BürgerInnen ihre Punkte geben können. Über die 20 Vorschläge, die die meisten Punkte bekommen haben, werden die Stadtverordneten diskutieren und entscheiden.
Abgestimmt werden kann unter www.potsdam.de/buergerhaushalt.

Die Liste der Vorschläge können Sie hier einsehen. Hierin finden sich „alle Anregungen mit den Einschätzungen der Verwaltung zu Kosten, Umsetzbarkeit und zeitlichen Bedingungen“.

Ergänzend zur Beteiligung im Internet liegen kostenlose Exemplare der Liste der „Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger im Bürgerservice” des Stadthauses Potsdam aus. Zusätzlich wurden 10.000 zufällig aus dem Melderegister ausgewählte PotsdamerInnen angeschrieben. Sie erhielten die Liste der Vorschläge und wurden gebeten, an der Befragung teilzunehmen.

Zur Seite des Bürgerhaushalts der Stadt Potsdam
Zum Pressebericht der Märkischen Allgemeinen

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Bürgerhaushalt Potsdam startet am 4. Mai 2010 im Stadthaus

Mitteilung der Stadt Potsdam

Der Bürgerhaushalt der Landeshauptstadt Potsdam geht in eine nächste Runde. Den Startpunkt bildet dazu die Auftaktveranstaltung am Dienstag, den 4. Mai 2010.
Alle Potsdamer, die aktiv die Entwicklung ihrer Stadt mitgestalten wollen, erhalten dann wieder die Gelegenheit, sich über die städtischen Finanzen zu informieren. Auch wird über die Beschlüsse und die Umsetzung der Bürgervorschläge der Vorjahre Bericht erstattet. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, mit Fachleuten aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen und eigene Anregungen einzubringen. Daneben wird die Vorstellung des Bürgerhaushalts 2011 und der Beteiligungsgegenstände im Mittelpunkt stehen.

Termin:
Auftaktveranstaltung Bürgerhaushalt
Dienstag, 4. Mai, 18 Uhr
Plenarsaal des Stadthauses Potsdam

Quelle >>>

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Online-Umfrage zum Bürgerhaushalt Potsdam

bhh potsdam

In Potsdam werden die Bürgerinnen und Bürger in diesem Jahr bereits zum vierten Mal an der Haushaltsplanung beteiligt. Gegenwärtig (und noch bis zum 18. April) wird in Kooperation mit der Universität Potsdam eine Umfrage zum Bürgerhaushalt durchgeführt. An der Umfrage kann online auf den Seiten des Bürgerhaushalts ohne vorherige Registrierung teilgenommen werden.

Zur Umfrage >>>

Die Märkische Allgemeine berichet:

Um das Potsdamer Bürgerhaushaltsverfahren auch zukünftig erfolgreich zu gestalten, hat die Stadt Potsdam in Zusammenarbeit mit der Universität Potsdam ein Fragenkatalog erarbeitet. Dieser ist in der Zeit vom 29. März bis 18. April 2010 unter www.potsdam.de/buergerhaushalt abrufbar. Diese beinhaltet neun Fragen zum Potsdamer Beteiligungsverfahren.

Dabei können Wünsche und eigene Vorstellungen zur Verbesserung des Projekts abgegeben werden. Die Auswertung erfolgt im Rahmen einer Projektarbeit durch Studierende der Universität Potsdam. Erste Ergebnisse sollen bereits im Rahmen der Auftaktveranstaltung, die für den 4. Mai 2010 geplant ist, veröffentlicht werden.

Zum Artikel der Märkischen Allgemeinen >>>

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Potsdam: Bürgerhaushalt: Abschlussveranstaltung am 14. Januar 2010

09-06-04_Stadthaus-Potsdam_Fotograf_Michael_Lueder Vom 23. November 2009 bis 3. Januar bestand für alle Potsdamerinnen und Potsdamer die Möglichkeit im Internet oder per Post an der Vorschlagsvotierung des Bürgerhaushaltes 2010 teilzunehmen. Die Votierungsphase wurde nun abgeschlossen und mit der Zwischenauszählung begonnen.

Alle Potsdamerinnen und Potsdamer, die noch nicht abgestimmt haben, können dies bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag, den 14. Januar 2010 tun. Beginn ist 18 Uhr im Plenarsaal des Stadthauses in der Friedrich-Ebert-Str. 79–81.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die mindestens 14 Jahre alt und haupt‑ oder nebenwohnsitzlich in Potsdam gemeldet sind, können an der Abstimmung teilnehmen. Es dürfen im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2010 pro Person maximal fünf Punkte vergeben werden.

[…]

Quelle: http://www.potsdam.de >>>

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Potsdam: Halbzeit der Vorschlagsvotierung – Teilnehmerzahl verdoppelt

In Potsdam läuft aktuell und noch bis zum 3. Januar 2010 die Votierungsphase des Bürgerhaushalt:

Zur Halbzeit der Vorschlagsvotierung zum Bürgerhaushalt haben bereits mehr als 2000 Potsdamerinnen und Potsdamer für ihre Favoriten gestimmt. Mit diesem Zwischenergebnis hat sich – zur Mitte der Votierung – die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt.

Noch bis 3. Januar 2010 besteht auf der Website www.potsdam.de/buergerhaushalt die Möglichkeit über die 40 Vorschläge auf der „Liste der Bürgerinnen und Bürger“ abzustimmen. Alle Potsdamerinnen und Potsdamer sind aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen.

Ziel der Votierung ist es, eine repräsentative Auswahl der 20 wichtigsten Vorschläge des Bürgerhaushaltes 2010 zu ermitteln. Diese Empfehlungen der Bürgerschaft sollen als Ergebnis am 27. Januar 2010 der Stadtverordnetenversammlung zur Entscheidung übergeben werden.

Seit dieser Woche machen Großplakate im gesamten Stadtgebiet auf die Votierung des Bürgerhaushaltes 2010 aufmerksam. Aktuelle Informationen und Abstimmungsmaterialien erhalten Potsdamerinnen und Potsdamer im Bürgerservice im Stadthaus oder online unter www.potsdam.de/buergerhaushalt.

Siehe MyHeimat.de Potsdam >>>

Und auch Brandenburg-abc.de >>>

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Potsdam: Schon viele Vorschläge und Ideen

Jan Bosschaart berichtet in der Online-Ausgabe der Märkischen Allgemeine über den laufenden Bürgerhaushalt in Potsdam. Offenbar sind schon zur Halbzeit des Bürgerhaushaltes mehr Vorschläge eingegangen als beim letzten Bürgerhaushalt 2008:

Der Bürgerhaushalt erfreut sich wachsenden Interesses: Zwar ist erst die Hälfte der Zeit verstrichen, in der die Potsdamer Vorschläge für „ihren“ Haushalt machen können, doch zählt man im Rathaus schon jetzt mehr Ideen als im Jahr 2008 zum Ende der Frist. Eine Entwicklung, die Bürgermeister Burkhard Exner als „hocherfreulich“ bezeichnet. 215 Ideen gingen bislang ein, 2008 waren es insgesamt nur 213 Vorschläge – und für dieses Jahr läuft die Frist noch bis zum 20. September. In zwölf Kategorien, darunter Nahverkehr, Kultur, Sport, Jugendarbeit, Wegebau und Gesundheit können die Bürger ihre Anregungen vortragen, auch Ideen zum Sparen sind hoch willkommen. Alle Kategorien fallen unter die „steuerbaren Produkte“, also freiwillige Aufgaben der Stadt.

Lesen Sie den gesamten Artikel der Märkischen Allgemeinen, in dem auch über die Verteilung der Vorschläge auf die Haushaltsthemen und Zahlen über die Beteiligten berichtet wird >>>

Lesen Sie auch die Pressemitteilung der Stadt Potsdam zum aktuellen Stand des Bürgerhaushaltels >>>

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Potsdam: 5. Bürgerhaushalt startet

In Potsdam startet zum 5. mal der Bürgerhaushalt. Am 7.7. findet dazu eine Bürgerversammlung statt, in der auch über die Ergebnisse des 4. Bürgerhaushaltes Rechenschaft abgegeben wird. Mit der Bürgerversammlung startet die neue Vorschlagsphase bis Ende September. So heißt es unter www.potsdam.de/buergerhaushalt:

Der Bürgerhaushalt der Landeshauptstadt Potsdam geht in eine neue Runde.
Die erste Bürgerversammlung am 7. Juli 2009 bildet dazu den Auftakt. Alle Potsdamerinnen und Potsdamer, die aktiv die Entwicklung ihrer Stadt mitgestalten wollen, erhalten ab 18 Uhr im Plenarsaal des Stadthauses Potsdam die Gelegenheit, sich zu informieren und eigene Vorschläge einzubringen.
Im Vordergrund dieser Veranstaltung wird die Vorstellung des Bürgerhaushaltsprozesses und der neuen Beteiligungsgegenstände stehen. Daneben erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zur aktuellen Finanz‑ und Haushaltslage der Landeshauptstadt Potsdam. Gleichzeitig beginnt die Rechenschaftsphase des Bürgerhaushalts 2009. Dazu wird der Beschluss
der Stadtverordneten zu den wichtigsten 20 Bürgervorschlägen des Vorjahres präsentiert und begründet. Es besteht dabei die Möglichkeit, mit Fachleuten aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.
[…]
In der Zeit vom 7. Juli bis Ende September 2009 können dann wieder alle Potsdamerinnen und Potsdamer ab 14 Jahren ihre Ideen für den Bürgerhaushalt einbringen. Dazu stehen der Postweg, das Internet sowie weitere Bürgerversammlungen Ende September zur Verfügung. Erstmals besteht in diesem Jahr auch die Möglichkeit, ab dem 8. Juli telefonisch unter 0331 289–1120 Vorschläge abzugeben.

In Potsdam scheint zu gelingen, was letztlich einen guten Bürgerhaushalt ausmacht: Er wird selbstverständlicher und integraler Bestandteil der kommunalen Haushaltsplanung. Er hat damit nicht bloßen „Event-Charakter“ einmaliger Projekte. Er wird nicht jährlich erneut in Frage gestellt, z.B. dann, wenn große Defizite vorliegen und der Bürgerhaushalt selbst mit auf der Streichliste steht. Er scheint in Potsdam als Instrument verstanden zu werden, gerade in schwierigen Zeiten die Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen, um sie so in schwierigen Entscheidungen auch im Hinblick auf Leistungskürzungen einzubeziehen.

www.potsdam.de/buergerhaushalt >>>

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Potsdam: Bürgerhaushalt startet in neue Runde

Die Stadt Potsdam teilt mit, dass der Bürgerhaushalt 2010 am 7. Juli 2009 mit einer Auftaktveranstaltung startet. Konkretere Informationen dazu sollen ab 1. Juli auf den Seiten der Stadt zu finden sein.

Die erste Bürgerversammlung am 7. Juli 2009 bildet dazu den Auftakt. Alle Potsdamerinnen und Potsdamer, die aktiv die Entwicklung ihrer Stadt mitgestalten wollen, erhalten ab 18 Uhr im Plenarsaal des Stadthauses Potsdam die Gelegenheit, sich zu informieren und eigene Vorschläge einzubringen.

Auftaktveranstaltung Bürgerhaushalt 2010
Dienstag, 7. Juli 2009, 18 Uhr, Plenarsaal des Stadthauses Potsdam
Friedrich-Ebert-Str. 79–81, 14469 Potsdam

Im Vordergrund dieser Veranstaltung wird die Vorstellung des Bürgerhaushaltsprozesses und der neuen Beteiligungsgegenstände stehen. Daneben erhalten Besucherinnen und Besucher Informationen zur aktuellen Finanz‑ und Haushaltslage der Landeshauptstadt Potsdam.

Auf der Veranstaltung am 7. Juli soll aber nicht nur der neue Bürgerhaushalt vorgestellt werden, sondern auch Rechenschaft über den vorgehenden Bürgerhaushalt abgelegt werden. Die Stadt will über den Bürgerhaushalt 2009 berichten und Möglichkeiten zur Diskussion mit Fachleuten bieten.

Gleichzeitig beginnt die Rechenschaftsphase des Bürgerhaushalts 2009. Dazu wird der Beschluss der Stadtverordneten zu den wichtigsten 20 Bürgervorschlägen des Vorjahres präsentiert und begründet. Es besteht dabei die Möglichkeit, mit Fachleuten aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.

Zu den Seiten des Bürgerhaushalt Potsdam >>>

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