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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Rechenschaft</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>M&#252;nster: Rechenschaftsbericht online</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rechenschaftsbericht zum ersten B&#252;rgerhaushalt der Stadt M&#252;nster ist nun online. Dort kann eingesehen werden, wie der Rat &#252;ber die 90 bestplatzierten B&#252;rgerhaushaltsvorschl&#228;ge entschieden hat. 63 der 90 Vorschl&#228;ge sollen insgesamt aufgegriffen werden, hei&#223;t es in einer Pressemittelung der Stadt. ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rechenschaftsbericht zum ersten B&uuml;rgerhaushalt der Stadt M&uuml;nster ist nun online. Dort kann eingesehen werden, wie der Rat &uuml;ber die 90 bestplatzierten B&uuml;rgerhaushaltsvorschl&auml;ge entschieden hat.&#160;63 der 90 Vorschl&auml;ge sollen insgesamt aufgegriffen werden, hei&szlig;t es in <a href="http://www.wolbeck-muenster.de/muenster-in-nrw/muenster_;-sonstiges/rechenschaftsbericht-zum-buergerhaushalt-muenster-201201315205/">einer Pressemittelung der Stadt</a>.</p>
<p><em>Stadtk&auml;mmerer Alfons Reinkemeier: &#8222;Die Verwaltung setzt die Vorschl&auml;ge z&uuml;gig um. Gerade im ersten B&uuml;rgerhaushalt-Verfahren will sie auch m&ouml;glichst schnell gegen&uuml;ber der B&uuml;rgerschaft und den politischen Gremien darstellen, dass und wie das bereits mit den ersten Vorschl&auml;gen geschieht&#8220;,</em> hei&szlig;t es in der Meldung.</p>
<p>Bei 35 der aufgegriffenen Vorschl&auml;ge gebe es bereits erste Zwischenst&auml;nde, neun davon wurden sogar bereits abgeschlossen. Auch diese Schritte k&ouml;nnen im Rechenschaftsbericht eingesehen werden.<br />
<em>Reinkemeier: &#8222;Die neun Vorschl&auml;ge wurden schon umgesetzt. Zu den weiteren 26 Punkten enth&auml;lt der erste Rechenschaftsbericht Zwischenberichte. Sie werden im zweiten Rechenschaftsbericht, der f&uuml;r die Ratssitzung im Dezember 2012 vorgesehen ist, erneut aufgegriffen.&#8220;</em></p>
<p>Auch im n&auml;chsten Jahr soll es in M&uuml;nster wieder einen B&uuml;rgerhaushalt geben.</p>
<p><a href="http://www.wolbeck-muenster.de/muenster-in-nrw/muenster_;-sonstiges/rechenschaftsbericht-zum-buergerhaushalt-muenster-201201315205/">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel</a></p>
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		<title>Stuttgart: Ergebnisse online</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Online-Plattform des B&#252;rgerhaushaltes Stuttgart k&#246;nnen jetzt die Ergebnisse der Haushaltsberatungen und die Stellungnahmen zu den B&#252;rgervorschl&#228;gen eingesehen werden. ... 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der <a href="https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/">Online-Plattform des B&uuml;rgerhaushaltes Stuttgart</a> k&ouml;nnen jetzt die Ergebnisse der Haushaltsberatungen und die Stellungnahmen zu den B&uuml;rgervorschl&auml;gen eingesehen werden.</p>
<p><em>Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen auf der Online-Plattform unter &bdquo;Ergebnisse&ldquo; und &bdquo;Gemeinderat pr&uuml;ft&ldquo; weitere Informationen zu den B&uuml;rgervorschl&auml;gen eingesehen werden, die vom Gemeinderat in den Haushaltsberatungen behandelt wurden. Hier finden sich beispielsweise Verweise auf die dazugeh&ouml;rigen Gemeinderatsdrucksachen und Antr&auml;ge der Fraktionen, die Stellungnahme der Verwaltung, die Anzahl der positiven und negativen Bewertungen des Vorschlags und der Platz des Vorschlags. So k&ouml;nnen Leser den Gang der Entscheidungsfindung nachvollziehen, </em>hei&szlig;t es in der <a href="http://newsroom.stuttgart.de/aktuelles/detail/4f269e3b7321441bff000008/ergebnisse-des-buergerhaushalts-im-internet">Pressemitteilung der Stadt.</a></p>
<p><a href="http://newsroom.stuttgart.de/aktuelles/detail/4f269e3b7321441bff000008/ergebnisse-des-buergerhaushalts-im-internet">Link zur vollst&auml;ndigen Pressemitteilung</a></p>
<p><a href="https://www.buergerhaushalt-stuttgart.de/">Link zur Plattform des B&uuml;rgerhaushaltes</a></p>
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		<title>M&#252;nster: B&#252;rgervorschl&#228;ge ganzj&#228;hrig erm&#246;glichen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausweitung der Bürgerbeteiligung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Stadt M&#252;nster hatte in diesem Jahr zum ersten Mal einen B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt. Dieser steht nun kurz vor dem endg&#252;ltigen Abschluss: Am 14. Dezember hat der Rat &#252;ber die Vorschl&#228;ge der Bestenliste entschieden. Von 90 B&#252;rgervorschl&#228;gen sollen 65 in den Haushaltsplan aufgenommen werden. ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt M&uuml;nster hatte in diesem Jahr zum ersten Mal einen B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt. Dieser steht nun kurz vor dem endg&uuml;ltigen Abschluss: Am 14. Dezember hat der Rat &uuml;ber die Vorschl&auml;ge der Bestenliste entschieden. Von 90 B&uuml;rgervorschl&auml;gen sollen 65 in den Haushaltsplan aufgenommen werden. Die Stadt zeigt sich mit dem ersten Verfahren zufrieden und will den B&uuml;rgern demn&auml;chst ganzj&auml;hrig die M&ouml;glichkeit geben, Vorschl&auml;ge einzureichen,<a href="http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/muenster/Stadt-will-Vorschlaege-ganzjaehrig-moeglich-machen;art993,1495374"> berichtet die M&uuml;nsterland Zeitung.</a></p>
<p><em>&bdquo;Wer will, kann ganzj&auml;hrig Vorschl&auml;ge unterbreiten&ldquo;, erkl&auml;rt Frank M&ouml;ller, Finanzreferent der Stadt M&uuml;nster. &Ouml;ffentlich gemacht werden die Vorschl&auml;ge allerdings erst w&auml;hrend der offiziellen Vorschlagsphase, </em></p>
<p>so hei&szlig;t es in dem Artikel der M&uuml;nsterland Zeitung. Die Anregungen, die im Laufe des Jahres eingehen, sollen dann automatisch im folgenden B&uuml;rgerhaushaltsverfahren ber&uuml;cksichtigt werden.</p>
<p>Neben der Ausweitung der Beteiligungsphase wird diskutiert, ob es im n&auml;chsten Verfahren eine verst&auml;rkte &Ouml;ffentlichkeitsarbeit geben und die Haushaltsbrosch&uuml;re soll durch ein Vorschlagsformular erweitert werden soll. Dadurch sollen mehr B&uuml;rger erreicht werden. Die Vorschl&auml;ge auf der Plattform sollen au&szlig;erdem &uuml;bersichtlicher dargestellt werden. M&ouml;glich w&auml;re zum Beispiel eine Unterteilung in Spar&#8209; und Ausgabenvorschl&auml;ge.</p>
<p><a href="http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/muenster/Stadt-will-Vorschlaege-ganzjaehrig-moeglich-machen;art993,1495374">Link zum vollst&auml;ndigen Artikel der M&uuml;nsterland Zeitung</a></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden &#8211; reine Abstimmung ohne neue Ideen?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Wiesbaden l&#228;sst die B&#252;rger nicht wie viele andere St&#228;dte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" title="B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2009/07/wiesbaden-bhh.jpg" alt="B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden" width="120" height="54" /> In Wiesbaden hat die Konsultation der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf <a href="http://www.wiesbaden.de/">Wiesbaden.de</a> am 01.07.2009 begonnen und dauert noch bis zum 31.07.2009 an. Die Stadt Wiesbaden l&auml;sst die B&uuml;rger nicht wie viele andere St&auml;dte ohne weitere Vorgaben Vorschl&auml;ge einreichen, diskutieren und bewerten, sondern hat ein anderes Modell gew&auml;hlt: Die Ortsbeir&auml;te jedes der 26 Wiesbadener Stadtteile haben im Vorfeld f&uuml;nf Vorschl&auml;ge ausgew&auml;hlt &uuml;ber die die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nun jeweils abstimmen kann.</p>
<p>Jeder dieser Vorschl&auml;ge kann von den registrierten Nutzern in den Abstufungen &bdquo;hohe Priorit&auml;t&ldquo;, &bdquo;mittlere Priorit&auml;t&ldquo;, &bdquo;niedrige Priorit&auml;t&ldquo; oder &bdquo;keine Priorit&auml;t&ldquo; bewertet werden. Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen unter jedem Vorschlag Kommentare eingestellt werden. Au&szlig;erdem gibt es noch zwei weitere Diskussions-Foren, das &bdquo;offene Forum&ldquo; und ein &bdquo;Eltern-Forum&ldquo; in denen zu unterschiedlichen Themen diskutiert werden kann.</p>
<p>Zum Ablauf gibt die Stadt Wiesbaden folgendes bekannt:<br />
<em>&Uuml;ber die f&uuml;nf Ma&szlig;nahmen jedes Ortsbeirats wird im November beraten. Zu diesem Termin, der bekannt gegeben wird, sind alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger herzlich eingeladen. Nach Beschlussfassung des Haushaltsplan im Dezember werden die Ergebnisse im Internet ver&ouml;ffentlicht.</em></p>
<p>Beim genauen Betrachten der Seite und der Informationen zum Verfahren bleiben einige Fragen offen und einige Aspekte beim B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden kann man durchaus kritisch bewerten.</p>
<p>So sind die vorgegeben Vorschl&auml;ge der Ortsbeir&auml;te sehr knapp formuliert, es geht wenig Information aus ihnen hervor. Zum Beispiel: <em>&bdquo;Russischer Friedhof &ndash; Neroberg: Finanzmittel zur Beteiligung der Stadt an der Instandhaltung des russischen Friedhofes auf dem Neroberg. Kostensch&auml;tzung: bis 250.000&#160;&#8364;.&ldquo;</em></p>
<p>In den Foren diskutieren die B&uuml;rger weitgehend unter sich. Antworten der Stadt sind keine zu finden. Es bleibt au&szlig;erdem offen, wie mit den Diskussions-Beitr&auml;gen der Teilnehmer umgegangen wird, ob die Stadt die Beitr&auml;ge auswertet und sie in die Entscheidungen mit einflie&szlig;en l&auml;sst.</p>
<p>Die Schritte des Verfahrens besonders der sp&auml;tere Umgang mit den gevoteten Vorschl&auml;gen werden (noch?) nicht ersichtlich. Zur Rechenschaft findet man bislang nur folgende Information:</p>
<p><em>Die Ergebnisse dienen bei den Haushaltsplanberatungen neben den Anmeldungen der Fachverwaltung als Entscheidungshilfe. Die Entscheidung &uuml;ber die Aufnahme in den Haushalt verbleibt bei der Stadtverordnetenversammlung. Die Beratung und Entscheidung wird offen erfolgen. Das hei&szlig;t, die B&uuml;rger sind an diesem Tag herzlich eingeladen, die Beratungen zu verfolgen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.</em></p>
<p>Generell stellt sich die Frage, wie mit den jeweils f&uuml;nf von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bewerteten Vorschl&auml;gen f&uuml;r jeden Stadtteil umgegangen wird. Wie viele der bewerteten Vorschl&auml;ge pro Stadtteil werden verwirklicht? Bestimmen die Voten nur die Reihenfolge der Verwirklichung oder werden nur einzelne Vorschl&auml;ge umgesetzt? Wie werden die gevoteten Vorschl&auml;ge zwischen den Stadtteilen gegeneinander abgewogen, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass sowohl gro&szlig;e als auch kleine Stadtteile mit jeweils unterschiedlich vielen Bewohnern beteiligt sind. Antworten auf diese Fragen werden wohl erst die Haushalts-Beratungen im November geben, mit der Gefahr, dass sowohl gro&szlig;e Frustration aufseiten der Politik als auch aufseiten der B&uuml;rger/innen entstehen k&ouml;nnen, da der Umgang mit den Vorschl&auml;gen nicht vorher nicht transparent festgelegt wurde.</p>
<p>Unabh&auml;ngig davon kann man auch fragen, warum die Ortsbeir&auml;te Vorschl&auml;ge vorlegen, &uuml;ber die dann die B&uuml;rger/innen abstimmen sollen. Dieses Vorgehen gibt dem B&uuml;rgerhaushalt n&auml;mlich eine direkt-demokratische und repr&auml;sentative Anmutung, die bei den B&uuml;rger/innen Erwartungen weckt, die gar nicht erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen, da &#8222;gevotete Ergebnisse&#8220; so nicht anschlussf&auml;hig sind an den repr&auml;sentativ gew&auml;hlten Stadtrat. Dieser m&uuml;sste n&auml;mlich die Ergebnisse &uuml;bernehmen, um dem direkt-demokratischen Konzept zu folgen, einmal ganz abgesehen von den dann immer noch ungel&ouml;sten konzeptionellen Problemen, die schon bei der Stimmenerhebung auftreten und solchen der anschlie&szlig;enden Gewichtung und Behandlung aller Voting-Ergebnisse untereinander. Dass dies sowohl aus fachlichen als auch institutionellen Gr&uuml;nden (sprich: die Haushaltsberatungen haben einen v&ouml;llig anderen Charakter) kaum erwartet werden kann, spiegeln auch die folgenden Ausschnitte wider:</p>
<p>So hei&szlig;t es in einem Artikel im <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_37404474">Online-Angebot des Hessischen Rundfunks</a>, dass auf Grund der Haushaltslage nur wenige der insgesamt 130 Vorschl&auml;ge verwirklicht werden k&ouml;nnen:</p>
<p><em>Allerdings werden sie bei den Haushaltsplan-Beratungen lediglich als Entscheidungshilfe dienen. Das letzte Wort hat die Stadtverordnetenversammlung. Vorsorglich wies die Stadt bereits daraufhin, dass aus finanziellen Gr&uuml;nden nur ein Bruchteil der 130 Projekte realisiert werden kann.</em></p>
<p>Laut einem <a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/7050713.htm">Artikel der Allgemeinen Zeitung</a> &auml;u&szlig;ern sich mehrere Ortsbeir&auml;te kritisch zum Wiesbadener Verfahren mit f&uuml;nf vorgegeben Vorschl&auml;gen:</p>
<p><em>Skeptisch zeigte sich Kostheims Ortsvorsteher Carlo M&uuml;ller, der die eher zur&uuml;ckhaltende Meinung seiner Kolleginnen aus Am&ouml;neburg und Kastel zu best&auml;tigen schien: &#8222;Der Wunschvorschlag des B&uuml;rgers wird zwar registriert, findet aber keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis der vorgegebenen f&uuml;nf Ma&szlig;nahmen.&#8220;</em></p>
<p>Auch besteht bei einigen Ortsvorstehern die Angst daf&uuml;r verantwortlich gemacht zu werden, sollten nur wenige oder keine der von den B&uuml;rgern gevoteten Vorschl&auml;ge umgesetzt werden:</p>
<p><em>Skeptisch &auml;u&szlig;erte sich auch die Kasteler Ortsvorsteherin Margot Sch&auml;fer (SPD). Die Einwohner h&auml;tten hohe Erwartungen. Wer sich an der Abstimmung beteilige, wolle positive Konsequenzen. Faktisch h&auml;tten die B&uuml;rger aber keinen Einfluss auf die Entscheidungen von Magistrat und Stadtparlament.  Ob vierspuriger Ausbau der Boelckestra&szlig;e oder die Errichtung eines Gymnasiums, &#8222;das Votum muss den Magistrat nicht interessieren&#8220;, sagte Sch&auml;fer. Die Ortsbeir&auml;te als direkte Ansprechpartner wollten sich von den B&uuml;rgern daf&uuml;r nicht &#8222;pr&uuml;geln&#8220; lassen.<br />
</em></p>
<p>Diese konzeptionellen Probleme hat man zum Beispiel in <a href="/tag/koeln">K&ouml;ln </a>dadurch vermieden, indem zun&auml;chst die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger um Vorschl&auml;ge zum Haushalt gebeten wurden. Diese wurden dann in die haushaltspolitischen Beratungen eingespeist, zun&auml;chst fachlich von der Verwaltung gepr&uuml;ft und erst dann politisch beraten: in den Bezirksvertretungen, in den Fachaussch&uuml;ssen, im Finanzausschuss, im Rat der Stadt K&ouml;ln. Auch in K&ouml;ln wurde gevotet&#160;&#8211; aber nur zur Erzeugung <em>gesamtst&auml;dtischer </em> Rankinglisten, um die gro&szlig;e Menge der Vorschl&auml;ge auf eine handhabbare zu reduzieren, mit der Zusage der Verwaltung und Politik, dass die bestbewerteten Vorschl&auml;ge fachlich gepr&uuml;ft und politisch beraten werden. Von Anfang an war durch das Verfahren klar: die Letztentscheidung bleibt (wie in Wiesbaden) beim Rat.</p>
<p>Neben konzeptionellen Problemen kommt in Wiesbaden hinzu, dass die elektronische Beteiligung (E-Partizipation) nicht nach dem Stand der Kunst umgesetzt, also keine professionelle Beteiligungsplattform (wie z.B. in Bergheim, Hamburg, K&ouml;ln oder Lichtenberg) sondern lediglich ein Bulletin-Board eingesetzt wird, das sehr wahrscheinlich eine Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zahlenm&auml;&szlig;ig nur auf einem verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen geringen Niveau erm&ouml;glicht, da erfahrungsgem&auml;&szlig; Bulletin-Boards nur eine geringer Gebrauchstauglichkeit (Usability) aufweisen und viele einfach an der Nutzung scheitern, ganz abgesehen von Fragen der Barrierefreiheit oder Sicherheit.</p>
<p>Es bleibt also abzuwarten, ob das Wiesbadener Modell sich bew&auml;hrt. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnen bei diesem Verfahren jedenfalls erstmal keine eigenen und neuen Ideen einbringen. Bei aller Kritik: jeder B&uuml;rgerhaushalt ist ein Lernprozess. Und nur die St&auml;dte, die sich auf den Weg begeben, k&ouml;nnen kritisiert werden&#160;&#8211; noch gibt es viel zu viele St&auml;dte, die Angst vor ihren B&uuml;rgern haben und noch nicht bereit sind, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in die Beratungs&#8209; und Priorisierungsprozesse als Ideen&#8209; und Hinweisgeber einzubeziehen.</p>
<p><em>Oliver M&auml;rker<br />
Sophia Rieck</em></p>
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		<title>Abschlussveranstaltung zum 1. K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 18:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>C. Wilhelm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30.10.2008 fand im K&#246;lner G&#252;rzenich die Abschlussveranstaltung zum 1. K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt statt. Nahezu 250 B&#252;rger fanden den Weg in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Bilanz zum 1. B&uuml;rgerhaushalt in K&ouml;ln" href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/11/dscf3025.JPG"><img class="left" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/11/dscf3025.JPG" alt="Bilanz zum 1. B&uuml;rgerhaushalt in K&ouml;ln" height="125" /></a>Erfolgreiche Abschlussveranstaltung des K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushaltes<br />
Ein Protokoll von <em>Christian Wilhelm (<a href="http://www.service-eine-welt.de">Servicestelle Kommunen in der einen Welt</a>)</em></p>
<p>Am 30.10.2008 fand im K&ouml;lner G&uuml;rzenich die Abschlussveranstaltung zum 1. K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt statt.<br />
Die K&ouml;lner B&uuml;rger sind zahlreich zur Informationsveranstaltung erschienen. Nahezu 250 B&uuml;rger fanden den Weg in das Traditionshaus.<br />
K&ouml;lns Oberb&uuml;rgermeister Fritz Schramma hielt wie auch bei der Auftaktveranstaltung vor einem Jahr die Er&ouml;ffnungsrede. Er fing seine Rede mit der Verk&uuml;ndung der 1. Vorschlagsumsetzung an, der Neugestaltung des Spielplatzes am Honnefer Platz und erz&auml;hlte im Anschluss von seiner Begeisterung, die er dem B&uuml;rgerhaushaltsmodell entgegenbringt.</p>
<p>Im Anschluss an die Rede von Fritz Schramma konkretisierte Volker Vorwerk von <a href="http://www.zebralog.de">Zebralog </a>die Ergebnisse durch Zahlen, Daten, Fakten.</p>
<p>&#160;&#8211;	Von den 4973 Vorschl&auml;gen wurden 85&#160;% im Internet abgegeben.<br />
&#160;&#8211;	Die h&ouml;chste Beteiligung fand man in der Innenstadt und im akademischen Viertel Lindenthal, wogegen die Brennpunkte Kalk und Chorweiler nicht ganz so gut vertreten waren.<br />
&#160;&#8211;	59&#160;% der Vorschl&auml;ge kamen von M&auml;nnern, demnach 41&#160;% von Frauen.<br />
&#160;&#8211;	64&#160;% aller Vorschl&auml;ge wurden zum Thema Stra&szlig;en, Wege, Pl&auml;tze abgegeben.</p>
<p>Peter Michael So&eacute;nius, K&auml;mmerer der Stadt K&ouml;ln war der N&auml;chste, der seine Begeisterung am B&uuml;rgerhaushalt trotz 8,2 Millionen Euro Mehrausgaben f&uuml;r die Umsetzung der Vorschl&auml;ge Ausdruck verleihen durfte.<br />
Herr So&eacute;nius konnte stolz berichten, dass bereits 83 Vorschl&auml;ge (21 %) umgesetzt worden sind; 168 Vorschl&auml;gen (43 %) wurde vom Rat und der Verwaltung zugestimmt, dass sie in kurz&#8209; und mittelfristiger Zukunft umgesetzt werden.<br />
Lediglich 91 Vorschl&auml;ge (23&#160;% Prozent der 300 bestbewerteten Vorschl&auml;ge) mussten leider abgelehnt werden, da der Umsetzung haupts&auml;chlich rechtliche Gr&uuml;nde entgegenstehen.</p>
<p>Herr So&eacute;nius berichtete, dass der B&uuml;rgerhaushalt rundherum gut gelaufen sei und alle (bis auf einer) Vorschl&auml;ge konstruktiv waren. Er erz&auml;hlte stolz, dass die K&ouml;lner B&uuml;rger diese Beteiligungsm&ouml;glichkeit zwischen den Wahlen mit der erforderlichen Ernsthaftigkeit genutzt h&auml;tten.</p>
<p>Im Anschluss an Herrn So&eacute;nius fanden sich der Finanzausschuss und OB Schramma zur Podiumsdiskussion auf der B&uuml;hne ein.</p>
<p>Es wurden einige Tatsachen festgestellt:<br />
&#160;&#8211;	Viele ge&auml;u&szlig;erte Vorschl&auml;ge hatte der Finanzausschuss bisher nicht im Blick.<br />
&#160;&#8211;	Durch den B&uuml;rgerhaushalt wird deutlich, wo bei den B&uuml;rgern der Schuh am meisten dr&uuml;ckt.<br />
&#160;&#8211;	Viele Ma&szlig;nahmen der Politik, die in der Planung standen,  wurden durch die Vorschl&auml;ge der B&uuml;rger unterst&uuml;tzt.<br />
&#160;&#8211;	Die Priorit&auml;ten der Ma&szlig;nahmenumsetzungen haben sich durch den B&uuml;rgerhaushalt jedoch ge&auml;ndert.<br />
&#160;&#8211;	Die Nutzung der Einrichtung und die Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Einrichtung standen manchmal in Diskrepanz (Beispiel: Schwimmbadnutzung)<br />
&#160;&#8211;	Gesetze stehen zum Teil gegen eine Umsetzung der Vorschl&auml;ge<br />
&#160;&#8211;	Der B&uuml;rgerhaushalt ist keine Konkurrenz zur repr&auml;sentativen Demokratie&#160;&#8211; die Politik geht mit den B&uuml;rgern lediglich in den Dialog</p>
<p><a title="B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen auf der 1. Bilanzveranstaltung" href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/11/dscf3032.JPG"><img class="left" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/11/dscf3032.JPG" alt="B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen auf der 1. Bilanzveranstaltung" height="125" /></a>Viele B&uuml;rger im Saal haben auch die M&ouml;glichkeit genutzt, Fragen an den Finanzausschuss, OB Schramma und den K&auml;mmerer zu stellen und Kritik loszuwerden.<br />
Hier hatte die Moderatorin des Abends einiges zu tun, da die B&uuml;rger sich nicht nur Fragen und Kritik zum Verfahren &uuml;berlegt haben, sondern auch inhaltliche Fragen gekl&auml;rt haben wollten. Die Abschlussveranstaltung war jedoch darauf ausgelegt, nur &uuml;ber das Verfahren des B&uuml;rgerhaushalts zu diskutieren.</p>
<p>So kam von einem B&uuml;rger die Kritik, dass die Senioren und Migranten bisher deutlich unterrepr&auml;sentiert sind. Auch dass es eine so hohe Beteiligungsdiskrepanz zwischen den Toplagen wie Lindenthal und den Brennpunkten wie Kalk gibt, wurde deutlich kritisiert.<br />
Dies best&auml;tigte der Finanzausschuss und &auml;u&szlig;erte, dass beim n&auml;chsten B&uuml;rgerhaushalt versucht wird, diese Diskrepanz zu verkleinern.</p>
<p>Des weiteren kam die Frage auf, wie man sich &uuml;ber den Fortgang der noch nicht umgesetzten Vorschl&auml;ge in Zukunft erkundigen k&ouml;nne!<br />
Herr Schramma berichtete daraufhin, dass es einen halbj&auml;hrlichen Fortschrittsbericht im Internet geben wird, der die Fragen &uuml;ber den Umsetzungsfortgang kl&auml;ren wird.</p>
<p>Auf die Frage, was der B&uuml;rgerhaushalt denn nun gekostet habe, entgegnete der Finanzausschuss, dass 160.000&#160;&#8364; in die Hand genommen wurde, jedoch ohne die Einrichtung der Onlineplattform. Die Onlineplattform k&ouml;nne nicht mit eingerechnet werden, da sie in Zukunft f&uuml;r alle B&uuml;rgerbeteiligungen und Abfragen genutzt werden soll.</p>
<p>Die Frage, welche Themen im n&auml;chsten B&uuml;rgerhaushalt zur Disposition stehen werden, konnte noch nicht beantwortet werden, da im 1. Quartal 2009 erst dar&uuml;ber entschieden w&uuml;rde.</p>
<p>Dr. Oliver M&auml;rker (Zebralog) und Dr. Josef Wehner (<a href="http://www.iais.fraunhofer.de">Fraunhofer IAIS</a>) gaben im Anschluss noch einen Ausblick auf den n&auml;chsten B&uuml;rgerhaushalt.</p>
<p>So fingen Sie Ihre Pr&auml;sentation damit an, dass Vieles erhalten bleibt, einiges wird sich aber auch ver&auml;ndern.</p>
<p>So werden zum einen neue Themen zur Diskussion stehen, zum anderen wird es anstatt einer demn&auml;chst zwei Phasen geben:<br />
&#160;&#8211; eine 3-w&ouml;chige Vorschlagseingabe&#8209; und Bewertungsphase<br />
&#160;&#8211; sowie eine 2-w&ouml;chige Bewertungsphase</p>
<p>Zudem wird das Verfahren im Ganzen &uuml;bersichtlicher, da die Themen st&auml;rker gegliedert werden.<br />
Vor allem aber die Auswertung wird nachvollziehbarer und transparenter. Und auch die Rechenschaft wird im Internet zeitnah sichtbar sein.</p>
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		<title>M&#252;ndige B&#252;rger: Video zum B&#252;rgerhaushalt Freiburg</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 21:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das TV-S&#252;dbaden hat einen Video-Beitrag betitelt mit "M&#252;ndige B&#252;rger" zum B&#252;rgerhaushalt in Freiburg online gestellt. Der Beitrag berichtet &#252;ber eine spannende Phase des Freiburger B&#252;rgerhaushaltes,  n&#228;mlich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2107&#038;showNews=284829' title='Hier geht es zum Videobeitrag des TV-S&uuml;dbadens zum B&uuml;rgerhaushalt in Freiburg'><img src='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/10/videobeitrag-tv-sudbaden.jpg' class="left" alt='Hier geht es zum Videobeitrag des TV-S&uuml;dbadens zum B&uuml;rgerhaushalt in Freiburg' /></a>Das TV-S&uuml;dbaden hat einen Video-Beitrag betitelt mit &#8222;M&uuml;ndige B&uuml;rger&#8220; zum B&uuml;rgerhaushalt in Freiburg online gestellt. Der Beitrag berichtet &uuml;ber eine spannende Phase des Freiburger B&uuml;rgerhaushaltes,  n&auml;mlich &uuml;ber den &Uuml;bergang von der Konsultation zur Rechenschaft, die in allen B&uuml;rgerhaushalten eine besondere kritische darstellt. Wie in allen B&uuml;rgerhaushalten geht es auch in Freiburg um die Frage, was mit den vielen eingegangen B&uuml;rgervorschl&auml;gen nun passieren, wie Verwaltung und Politik mit dem B&uuml;rger/innen-Input umgehen wird. </p>
<p>So fordert in dem Beitrag <em>Franz-Albert Heimer </em>von der &#8222;Projektgruppe Beteiligungshaushalt&#8220;, dass nun der Gemeinderat ernsthaft und gr&uuml;ndlich mit dem B&uuml;rgerinput umgehen m&uuml;sse. Denn: Wie ernsthaft und gr&uuml;ndlich der Gemeinderat dar&uuml;ber berate und die Form, wie die Entscheidungen des Rates den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zur&uuml;ckgemeldet w&uuml;rden, das alles w&uuml;rde schlie&szlig;lich dar&uuml;ber entscheiden, ob die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger beim n&auml;chsten mal wieder bereit seien, sich an einem B&uuml;rgerhaushalt zu beteiligen. </p>
<p>Nicht ganz so verbindlich klingt das Statement des Oberb&uuml;rgermeisters <em>Dieter Salomon </em>dar&uuml;ber, wie die Ergebnisse den Haushalt beeinflussen werden: &#8222;Ergebnis wird sein, dass man die Schwerpunkte im Haushalt vielleicht etwas anders gewichtet [&#8230;]&#8220;. Das klingt eher zur&uuml;ckhaltend. Vielleicht will der Oberb&uuml;rgermeister aber hier nur nicht den Beratungen des Finanzausschuss vorgreifen?</p>
<p>Deutlicher scheint das Statement von <em>Berthold Block </em>, CDU-Stadtrat, der in dem TV-S&uuml;dbaden-Beitrag den Bedarf an B&uuml;rgerbeteiligung insgesamt als nicht besonders hoch einsch&auml;tzt. Ob er damit das Verfahren insgesamt (Umfrage in ausgew&auml;hlten Haushalten, Beteiligungsangebot im Internet, Stadtkonferenz) meint, oder lediglich die abschlie&szlig;ende (m&auml;&szlig;ig besuchte) Stadtkonferenz bleibt offen: &#8222;Weil die [Stadtkonferenz] gezeigt hat, dass der Wunsch nach B&uuml;rgerbeteiligung so gro&szlig; gar nicht sein kann, wie er uns immer dargestellt wird [&#8230;]&#8220;. </p>
<p>Der Beitrag gibt sicherlich nur einen kleinen Einblick in die aktuellen Diskussion zum B&uuml;rgerhaushalt in Freiburg. Er zeigt aber: B&uuml;rgerhaushalte sind eine aufregende Angelegenheit, die, wenn sie auf nicht all zu kleiner Flamme durchgef&uuml;hrt werden, Menschen bewegen. Dies scheint in Freiburg schon jetzt gelungen zu sein. Wie es weiter gehen wird, bleibt spannend.</p>
<p>Hier geht es <a href="http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2107&#038;showNews=284829">zum Videobeitrag des TV-S&uuml;dbadens zum B&uuml;rgerhaushalt in Freiburg &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Bilanz: B&#252;rgerversammlung zum 1. B&#252;rgerhaushalt in K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Oct 2008 22:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 30.10.2008 wird in K&#246;lner G&#252;rzenich eine B&#252;rgerversammlung zum ersten K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt. Im Flyer zur Veranstaltung hei&#223;t es:
Aus der Bev&#246;lkerung gingen insgesamt 4.973 Vorschl&#228;ge ein, rund 10.000 Internet-Nutzer lie&#223;en sich auf der Plattform registrieren, etwa 120.000 Seitenzugriffe waren identifizierbar. Diese Zahlen haben alle Erwartungen &#252;bertroffen und sind bisher einmalig im Bereich von Beteiligungsverfahren.
Die B&#252;rgerinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 30.10.2008 wird in K&ouml;lner G&uuml;rzenich eine B&uuml;rgerversammlung zum ersten K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt. Im Flyer zur Veranstaltung hei&szlig;t es:</p>
<p><em>Aus der Bev&ouml;lkerung gingen insgesamt 4.973 Vorschl&auml;ge ein, rund 10.000 Internet-Nutzer lie&szlig;en sich auf der Plattform registrieren, etwa 120.000 Seitenzugriffe waren identifizierbar. Diese Zahlen haben alle Erwartungen &uuml;bertroffen und sind bisher einmalig im Bereich von Beteiligungsverfahren.</em></p>
<p><em>Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sprachen in der Mehrzahl Themen an, bei denen sie pers&ouml;nlich stark betroffen waren. Die Vorschl&auml;ge verteilen sich wie folgt auf die drei Themenbereiche:<br />
&#160;&#8211; Stra&szlig;en, Wege, Pl&auml;tze: 3.157 (64 Prozent)<br />
&#160;&#8211; Gr&uuml;nfl&auml;chen: 788 (16 Prozent)<br />
&#8211;&#160;Sport : 570 (11 Prozent)<br />
&#160;&#8211; Sonstiges: 458 (9 Prozent</p>
<p></em></p>
<p><em>Die 100 bestbewerteten Vorschl&auml;ge in jedem Themenbereich hat die Stadtverwaltung auf ihre rechtliche und faktische Umsetzbarkeit hin gepr&uuml;ft und in das politische Haushaltsberatungsverfahren eingebracht. Der Rat der Stadt K&ouml;ln entschied am 24. Juni 2008 &uuml;ber die Anregungen. Den Verlauf des Verfahrens und das Ergebnis der Abstimmungen pr&auml;sentiert die Stadtverwaltung auf einer B&uuml;rgerversammlung am 30. Oktober 2008 ab 18:30&#160;Uhr wieder im K&ouml;lner G&uuml;rzenich. Dazu sind Sie herzlich eingeladen!</em></p>
<p>In der Veranstaltung wird &uuml;ber den Verlauf des 1. B&uuml;rgerhaushaltes berichtet, dar&uuml;ber, wie viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sich beteiligten, &uuml;ber die Ergebnisse und dar&uuml;ber, wie anschlie&szlig;end mit den B&uuml;rgervorschl&auml;gen durch die Verwaltung und Politik umgegangen wurde, welche Entscheidungen durch den Rat der Stadt K&ouml;ln getroffen wurden, und wie es im n&auml;chsten Jahr mit dem B&uuml;rgerhaushalt weitergehen wird.</p>
<p>Den Flyer zum <a title="B&uuml;rgerversammlung zum 1. B&uuml;rgerhaushalt in K&ouml;ln" href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/10/flyer_bilanzbh_9.pdf">B&uuml;rgerversammlung zum 1. B&uuml;rgerhaushalt in K&ouml;ln [PDF] finden Sie hier &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Jena: Ergebnisse der B&#252;rgervoten ignoriert?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 14:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches Tauziehen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Werden Ergebnisse der Beteiligung ignoriert, so handelt es sich im Prinzip nicht um einen B&#252;rgerhaushalt. Allerdings stellt sich die Situation i.d.R. und auch nicht in Jena so einfach dar: So waren in Jena die Ergebnisse des Verfahrens...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beteiligung zu Mehreinnahmen</strong><br />
In Jena konnten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in den letzten Wochen &uuml;ber die Verwendung zus&auml;tzlicher Einnahmen ihr Votum abgeben. Die Stadt erhielt unverhofft Gelder durch zus&auml;tzliche Gewerbesteuereinnahmen. Daher wurde relativ kurzfristig eine zus&auml;tzliche Beteiligung organisiert, zus&auml;tzlich zu den Angeboten, die im Rahmen des &#8222;normalen&#8220; B&uuml;rgerhaushaltsverfahrens angeboten wurden bzw. im Laufe des Jahres 2008 noch vorgesehen sind. (<a href="/kommunen/jena-liebe-buergerinnen-und-buerger-wohin-mit-dem-ueberschuss/">Wir berichteten&gt;&gt;&gt;</a>)</p>
<p><strong>B&uuml;rgervoten liegen vor</strong><br />
Laut der offiziellen <a href="http://www.jena.de/buergerhaushalt">Seite zum B&uuml;rgerhaushalt in Jena</a> hatten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger <em>&#8222;&#8230;die Gelegenheit, &uuml;ber die von den Stadtratsfraktionen und dem Oberb&uuml;rgermeister unterbreiteten 18 Verwendungsvorschl&auml;ge zur Verwendung der Mehreinnahmen des Jahres 2007 Ihr Votum abzugeben. Als Medien wurden neben der Pressearbeit ein Faltblatt mit 5.000er Auflage sowie der Internetauftritt genutzt. Dar&uuml;ber hinaus kamen ca.&#160;100 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auch zur B&uuml;rgerversammlung, die hierzu am 30.06.2008 in der Rathausdiele stattfand. Insgesamt haben sich an der Umfrage 3.179 Personen beteiligt. Der &uuml;berwiegende Teil der B&uuml;rger (1.744) hat das Internet genutzt.&#8220;</em></p>
<p>Jeder B&uuml;rgerinnen und jeder B&uuml;rger konnte je drei Vorschl&auml;ge mit 3, 2 und 1 Punkt bewerten. Auf diese Weise wurden insgesamt 15.008 Punkte auf die Vorschl&auml;ge verteilt. (<a href="http://www.jena.de/fm/41/Buergerhaushalt2008_Mittelverwendung_Mehreinnahmen2007.pdf">Dokumentation der Auswertung &gt;&gt;&gt;</a>)</p>
<p>Soweit zum Verfahren. Interessant sind nun die aktuellen Berichte &uuml;ber den Umgang mit den Ergebnissen durch die Politik. Denn aus diesen Berichten ist zu entnehmen, <em>dass die Mehrheit im Stadtrat sich weitgehend nicht an den B&uuml;rgervoten orientiere und die Gelder mit einer deutlich anderen Gewichtung verteilt habe. </em> Lesen Sie hierzu auch die Presseberichte, auf die wir weiter unten verweisen.</p>
<p><strong>B&uuml;rgervoten ignoriert&#160;&#8211; ist der B&uuml;rgerhaushalt Jenas ein B&uuml;rgerhaushalt?</strong><br />
Werden Ergebnisse der Beteiligung ignoriert, so handelt es sich im Prinzip nicht um einen B&uuml;rgerhaushalt. Allerdings stellt sich die Situation &#8560;.d.R. und auch nicht in Jena so einfach dar: So waren in Jena die Ergebnisse des Verfahrens (die B&uuml;rgervoten) Gegenstand politischer Diskussions&#8209; und Entscheidungsfindung. W&auml;re das nicht der Fall gewesen, dann k&ouml;nnte man in der Tat nicht mehr von einem B&uuml;rgerhaushalt sprechen. Die Ergebnisse wurden aber in die politischen Entscheidungsprozesse eingespeist.</p>
<p>Allerdings entschied die Mehrheit der Ratsmitglieder Jenas anders als es das B&uuml;rgervotum nahelegte. Immer noch ein B&uuml;rgerhaushalt? Auch das widerspricht im Prinzip nicht der Definition eines B&uuml;rgerhaushaltes, denn diese Beteiligungsverfahren sind von ihrer Anlage her <em>indirektdemokratische Verfahren</em>, in der die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger um Rat gefragt werden, also <em>konsultiert </em>werden. Und die Ergebnisse der Konsultation flie&szlig;en als (zus&auml;tzliches) Beratungsmaterial in die politischen Beratungs&#8209; und Entscheidungsprozesse ein. Und die Entscheidungsmacht verbleibt beim representativ gew&auml;hlten Rat. Und der kann anders entscheiden als die B&uuml;rger vorgeschlagen oder votiert haben.</p>
<p><strong>Also alles in Ordnung?</strong><br />
Es scheint in Jena nicht gut angekommen zu sein, dass die Politik mehrheitlich anders entschied als die teilnehmenden B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mehrheitlich im Beteiligungsverfahren votierten. Zun&auml;chst ist auff&auml;llig, dass laut Presseberichten die Beteiligungsergebnisse ausgerechnet von denjenigen, die das B&uuml;rgerhaushaltverfahren nicht bef&uuml;rworteten, begr&uuml;&szlig;t wurde, w&auml;hrend diejenigen, die sich f&uuml;r das Verfahren einsetzten, dennoch mehrheitlich anderes entschieden. Da kommt aus Sicht der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger m&ouml;glicherweie der Verdacht auf, dass die Ergebnisse zum Spielball bereits abgeschlossener Entscheidungsbildungsprozesse wurden und letztlich auch das Beteiligungsverfahren nicht sonderlich ernst genommen wurde. Oder anders ausgedr&uuml;ckt: Die Ergebnisse wurden zwar im politischen Gremium diskutiert, eine &#8222;konstruktive Offenheit&#8220; den Ergebnissen gegen&uuml;ber war aber nur wenig vorhanden. Wahrscheinlich auch bei denen nicht, die die Ergebnisse begr&uuml;&szlig;ten. Hatten sie einfach nur das Gl&uuml;ck, dass diese ihrer Meinung entsprachen?</p>
<p>Auch wenn in Prinzip alles in Ordnung ist &#8211;&#160;denn der Rat hat nach demokratischen Regeln entschieden&#160;&#8211; so wird hier dennoch deutlich, dass B&uuml;rgerhaushalte als zus&auml;tzliche Beteiligungsangebote eine eigene Dynamik entfalten k&ouml;nnen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn es wie in Jena gelingt &#8211;&#160;und das ist zu Zeiten angeblicher Politikverdrossenheit positiv zu werten&#160;&#8211; viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zur Beteiligung zu bewegen.</p>
<p>Diese Dynamik kann sich positiv entfalten, wenn sich Politik mit den Ergebnissen konstruktiv auseinandersetzt und versucht sie in ihre Entscheidungen (zumindest teilweise) zu integrieren.</p>
<p>Aber es ist immer m&ouml;glich und ihr gutes Recht, dass die Politik sich gegen die B&uuml;rgervoten entscheided. Dann kann sich die Stimmung in der Bev&ouml;lkerung gegen die Politik und das Verfahren wenden, selbst dann, wenn es der Politik gelingt, ihre Entscheidungen inhaltlich gut zu begr&uuml;nden und sie sich nicht dazu verleiten l&auml;sst, das Beteiligungsverfahren (das sie selbst beautragte!) nachtr&auml;glich abzuwerten. Letzteres ist in Jena aus der Ferne betrachtet sicherlich nicht besonders gut gelungen.</p>
<p><strong>Die Verfahrensgestaltung entscheidet mit</strong><br />
Die Wahrscheinlichkeit eines positiven oder negativen Einfluss von B&uuml;gerhaushalten auf das Verh&auml;ltnis von Politik, Verwaltung und B&uuml;rger kann aber durch politische und methodische Entscheidungen im Vorfeld durchaus beeinflusst werden.</p>
<p>In Jena sind vermutlich Fehler im Vorfeld gemacht worden. So kann vermutet werden, dass dem B&uuml;rgerhaushalt in Jena wahrscheinlich eine breite politische Basis fehlt, also ein &uuml;berparteilicher Beschluss, durch den hervorgeht, dass <em>alle politischen Kr&auml;fte</em> das Beteiligungsverfahren wollen und unterst&uuml;tzen. Solch ein Beschluss w&uuml;rde die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Ergebnisse oder sogar das Beteiligungsverfahren selbst ausschlie&szlig;lich zum Spielball zwischenparteilicher Auseinandersetzungen werden.</p>
<p>Aber auch methodisch sind m&ouml;glicherweise Fehler gemacht worden. So wurde in Jena der aktuelle B&uuml;rgerhaushalt &uuml;ber die Verwendung der Mehreinnahmen darauf reduziert, dass die Teilnehmenden Punkte f&uuml;r Vorschl&auml;ge der Politik vergeben konnten. Am Ende dieses &#8222;Auswahl&#8209; und Bewertungsverfahrens&#8220; stand eine Rangliste der Vorschl&auml;ge. Es gab dar&uuml;ber hinaus keine M&ouml;glichkeit f&uuml;r die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Ihre Auswahl bzw. Gewichtung durch Diskussionsbeitr&auml;ge zu begr&uuml;nden (&#8220;zu qualifizieren&#8220;) oder alternative Vorschl&auml;ge zu unterbreiten. Dem Beteiligungsverfahren wurden dadurch direktdemokratische Z&uuml;ge &#8222;eingehaucht&#8220;. Abgesehen von der Frage der Repr&auml;sentativit&auml;t reiner Rankingverfahren, wird dadurch die Anschlussf&auml;higkeit der Ergebnisse an den repr&auml;sentativ gew&auml;hlten Rat unn&ouml;tig erschwert. Weil dieser n&auml;mlich angesichts des direktdemokratischen Ausrichtung der Methode im Vorfeld eigentlich die Zusage machen m&uuml;sste, die Ergebnisse zu &uuml;bernehmen. Insbesondere dann, wenn wie in Jena gesschehen, die Ergebnisse zu den zur Auswahls stehenden Vorschl&auml;gen nicht am Anfang sondern am Ende des politischen Abw&auml;gungs&#8209; und Entscheidungsprozesses vorliegen.</p>
<p><strong>Direkte oder indirekte Demokratie?</strong><br />
Es spricht prinzipiell nichts dagegen, B&uuml;rgerhaushalte (auch) in Richtung &#8222;direkter Demokratie&#8220; in Form von Referenden oder B&uuml;rgerentscheide &uuml;ber Haushaltsfragen weiterzuentwickeln, so wie sie in der Schweiz g&auml;ngige Praxis sind. Allerdings sprechen die Erfahrungen in Deutschland mit neuen Beteiligungsinstrumten wie den B&uuml;rgerhaushalten daf&uuml;r, diese Verfahren eher als indirektdemokratische Konsultationsinstrument einzusetzen, um so (paradoxerweise) die Erfolgsaussichten des Verfahrens und damit die Einflussm&ouml;glichkeiten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu erh&ouml;hen. Voraussetzung ist aber in allen F&auml;llen, dass Ergebnisse bzw. Ausgabe&#8209; und Sparvorschl&auml;ge nicht schon im Vorfeld unverr&uuml;ckbar festliegen, sondern die Ideen, Vorschl&auml;ge, Pr&auml;ferenzen und W&uuml;nsche der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger den Diskussionsprozess aufseiten der Politik und Verwaltung noch beeinflussen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Das meinte die Presse</strong><br />
Presseberichte &uuml;ber den Umgang mit den B&uuml;rgervoten des B&uuml;rgerhaushaltes in Jena durch den Stadtrat (kein Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit):<br />
&#8211;&gt; Jenakompakt.de <a href="http://www.jenakompakt.de/Politik/3542/stadtrat-jena-fuehrt-buergerhaushalt-ad-absurdum">&#8222;Stadtrat f&uuml;hrt B&uuml;rgerhaushalt ad absurdum&#8220; &gt;&gt;&gt;</a><br />
&#8211;&gt; jenanews.de <a href="http://jenanews.de/content_news.php?id=1151">&#8222;FDP: Stadtrat verw&auml;ssert B&uuml;rgerwillen&#8220; &gt;&gt;&gt;</a><br />
&#8211;&gt; jenanews.de <a href="http://jenanews.de/content_news.php?id=1150">Mehreinnahmen: Entscheidung gegen&#8230;&#8220; &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8222;Die B&#252;rger sind bereit zu sparen&#8220;&#160;&#8211; Interview mit dem Politiker Rolf Kn&#246;fel aus Bergheim</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wichtig-ist-der-mut-zur-offenheit-interview-mit-dem-politiker-rolf-knoefel-aus-bergheim/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/wichtig-ist-der-mut-zur-offenheit-interview-mit-dem-politiker-rolf-knoefel-aus-bergheim/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 May 2008 22:38:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Märker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Bergheim f&#252;hrte in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Beteiligung der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger an der Haushaltsplanung durch. Anl&#228;sslich der B&#252;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2008/2009 sprachen wir mit Herrn Kn&#246;fel, dem Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergheim....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadt Bergheim f&uuml;hrte in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger am Haushaltsplanungsverfahren durch. Anl&auml;sslich der B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2008&#8260;2009 sprachen wir mit Herrn Kn&ouml;fel, dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Bergheim. Die Fragen stellte Oliver M&auml;rker.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kn&ouml;fel,<br />
warum beteiligt die Stadt Bergheim die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Haushaltsplanung? Warum haben sich Politik und Verwaltung f&uuml;r dieses Beteiligungsverfahren entschieden?</em></p>
<p>Wir haben die B&uuml;rgerbeteiligung an der Haushaltsplanung eingef&uuml;hrt, weil wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber die schwierige finanzielle Situation in unserer Kommune in Kenntnis setzen wollen. Wir m&ouml;chten, dass auch die B&uuml;rger &uuml;ber die finanzielle Situation in ihrer Kommune Bescheid wissen und nicht nur ihre gew&auml;hlten Vertreter. Mit der Einf&uuml;hrung der B&uuml;rgerbeteiligung haben wir auf das Verst&auml;ndnis der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gesetzt, da aufgrund der finanziellen Situation andere  Schwerpunkte bei den freiwilligen Ausgaben&#160;&#8211; und um die geht es ja haupts&auml;chlich&#160;&#8211; gesetzt werden m&uuml;ssen als dies in Zeiten einer guten Kassenlage der Fall war. Dar&uuml;ber hinaus wollen wir mit der Durchf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes gemeinsam mit dem B&uuml;rger herausfinden, wo bei den freiwilligen Ausgaben diese Schwerpunkte gesetzt werden sollten. Letztlich geht es uns darum, in einem gemeinsamen Abw&auml;gungsprozess mit der B&uuml;rgerschaft hier den richtigen Weg zu finden.</p>
<p><em>Was haben Sie als Politiker davon&#160;&#8211; was verspricht sich die Politik?</em></p>
<p>F&uuml;r Politiker ist es nicht immer leicht, herauszufinden, wo die B&uuml;rger bereit sind, Verzicht zu &uuml;ben und an welcher Stelle sie nicht dazu bereit sind. Schon bei der ersten B&uuml;rgerbeteiligung zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006  haben wir die Erfahrung gemacht, wie wichtig dieses Instrument f&uuml;r die Politik sein kann, um hier mehr Klarheit zu bekommen. Schon damals haben wir erkennen k&ouml;nnen, dass der B&uuml;rger Schwerpunkte setzt, die wir so als Politiker zun&auml;chst so nicht gesehen haben.<br />
Bei manchen Punkten waren wir regelrecht &uuml;berrascht, wie zum Beispiel bei der Parkraumbewirtschaftung: So haben wir Politiker von manchen Interessensgruppen suggeriert bekommen, dass die B&uuml;rgerschaft unter den Parkgeb&uuml;hren sehr leiden w&uuml;rden. W&auml;hrend der Beteiligung kam aber heraus, dass die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger durchaus Verst&auml;ndnis daf&uuml;r haben, dass in Zeiten schmaler Kassen die Bewirtschaftung der Parkpl&auml;tze eine wichtige Einnahmequelle darstellt. Und dass damit in einigen F&auml;llen auch Probleme wie Dauerparken reduziert werden k&ouml;nnen. Hier sah der B&uuml;rger das also viel differenzierter als wir vermuteten.<br />
Andererseits ist es aber auch wichtig, in den eigenen Schwerpunktsetzungen und Vorstellungen best&auml;rkt zu werden: So lagen wir beispielsweise richtig in der Idee, Jugend, Familie und Bildung zu f&ouml;rdern, hier also m&ouml;glichst viel Geld zu investieren. So gesehen wurde uns dieser Akzent &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt best&auml;tigt und hat sich deshalb als ein sehr hilfreiches Instrument erwiesen.</p>
<p><em>Kritiker des Verfahrens werfen der Politik vor, dass sie sich nur die &bdquo;Rosinen picken&ldquo; w&uuml;rden&#160;&#8211; was antworten Sie auf diese Kritik?<br />
</em></p>
<p>Wenn wir nur die Ergebnisse herausnehmen w&uuml;rden, die uns gefallen, dann m&uuml;sste man sich diesen Vorwurf gefallen lassen. Ich kann f&uuml;r meine Fraktion jedoch sagen, dass wir uns in den vielen Sitzungen und Klausuren sehr intensiv mit den Ergebnissen auseinander setzen. Und da geht es nicht nur darum, eigene Ideen und Zielvorstellungen wiederzufinden, sondern gerade auch darum, unser Programm mit dem Meinungsbild und den Anregungen der B&uuml;rgerschaft abzugleichen und soweit erf&uuml;llbar an den Stellen Korrekturen durchzuf&uuml;hren, die in unserer Wahrnehmung nicht erkannt wurden, also genau da, wo wir Dinge anders einsch&auml;tzten oder noch nicht bedacht und ber&uuml;cksichtigt haben. Wir nehmen die B&uuml;rgerbeteiligung ernst&#160;&#8211; &bdquo;Rosinenpickerei&ldquo; w&auml;re in der Tat nicht gut, in der Sache falsch und ein schlechtes Zeichen an die B&uuml;rger.</p>
<p><em>Wir beurteilen Sie den Verlauf des aktuellen Beteiligungsverfahrens zum Haushalt 2008&#8260;2009?<br />
</em></p>
<p>Bei der ersten Beteiligung zum Doppelhaushalt 2005&#8260;2006 haben wir die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mithilfe eines Fragebogens und eines abendlichen B&uuml;rgerforums beteiligt. Aufgrund der der guten Erfahrungen haben wir diese Instrumente beibehalten und versucht das Verfahren durch die Einf&uuml;hrung des Internets als zus&auml;tzliche Beteiligungsm&ouml;glichkeit weiter zu optimieren und abzurunden. Und wie wir gesehen haben, hat der Einsatz des Internets noch einmal einen gro&szlig;en Schub in das Verfahren hereingebracht. Die Hinzunahme des Internets war insofern von Bedeutung, weil dadurch noch mehr ein repr&auml;sentativer Charakter in das Verfahren gekommen ist. Das Verfahren ist zwar immer noch nicht repr&auml;sentativ, aber die Zunahme der Beteiligung gibt uns Politiker noch mehr Sicherheit in unserer Besch&auml;ftigung mit den B&uuml;rgervorschl&auml;gen. Alle drei Elemente, also der Fragbogen, das Internet und das abendliche B&uuml;rgerforum haben zu einer gr&ouml;&szlig;eren Ausgeglichenheit gef&uuml;hrt. Im Prinzip k&ouml;nnen wir uns in der CDU-Fraktion eine Haushaltsberatung ohne B&uuml;rgerbeteiligung und schon gar nicht ohne das Instrument &bdquo;Internet&ldquo; mehr vorstellen.</p>
<p><em>Wie sch&auml;tzen Sie die Qualit&auml;t der Ergebnisse ein?</em></p>
<p>Uns liegt jetzt ein sehr umf&auml;ngliches Ausarbeitung mit den Ergebnissen des Verfahrens vor. Klar ist, dass wir Politiker uns nicht mit allen dokumentierten Feinheiten und Details auseinandersetzen k&ouml;nnen. Dazu fehlt dann doch die Zeit. Aber: Wir suchen nach den grunds&auml;tzlichen Schwerpunkten und fragen uns: &bdquo;Was hat uns der B&uuml;rger zusagen, mit welchen Themen hat er sich befasst?&ldquo; Und dazu ist die Ergebnisdokumentation sehr hilfreich und n&uuml;tzlich.</p>
<p><em>Wie gehen Sie bei der Auswertung vor?</em></p>
<p>Wie bereits erw&auml;hnt, vergleichen wird die Ergebnisse mit unseren Zielsetzungen, korrigieren an den Stellen wo wir etwas noch nicht bedacht haben oder sogar anderer Auffassung waren, und passen dies vor dem Hintergrund der Machbarkeit an. So sind wir in der Lage, den B&uuml;rger mitzunehmen und seine Anregungen Wirklichkeit werden zu lassen. Hierzu m&uuml;ssen wir uns angucken, wie die Ideen umgesetzt k&ouml;nnen, welche Auswirkungen mit einer Umsetzung jeweils verbunden sind. Aber wie gesagt: Die B&uuml;rger sind bereit zu sparen. Der B&uuml;rger ist bereit, auch auf Dinge zu verzichten, wie zum Beispiel auf die kurzfristige Ausstattung von Sportpl&auml;tzen mit Kunstrasen. Dies sehen die Vereine unserer Stadt als Interessengruppe naturgem&auml;&szlig; anders. Aber gerade hier wird deutlich, dass die breite B&uuml;rgerschaft eine differenziertere Meinung hat.  Dies soll nicht hei&szlig;en, dass der Kunstrasen auf Sportpl&auml;tzen mittel&#8209; bzw. langfristig gesehen keine Berechtigung hat. Hierzu m&uuml;ssen jedoch tiefer gehende Untersuchungen erfolgen, die letztlich zu dem Ergebnis f&uuml;hren m&uuml;ssen, dass sich die verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohen Investitionen auch rechnen. Die Sichtung der Ergebnisse zeigt: Nicht nur die &bdquo;W&uuml;nscher&ldquo; kamen zu Wort, sondern auch die, die erkannt haben, dass nicht alles machbar ist, dass auch sch&ouml;ne Dinge, wie zum Beispiel der o.&#160;g. Kunstrasen, aufgrund der finanziellen Situation nicht oder vorerst nicht umgesetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Wir fassen in unseren Haushaltsklausuren alle Beratungsergebnisse zusammen, arbeiten diese in den Haushaltsentwurf ein, und nehmen einen Abgleich mit unseren Vorstellungen und unseren sachlichen und politischen Zielen vor. Besonders schwer betroffen sind naturgem&auml;&szlig; die freiwilligen Ausgaben. Die freiwilligen Ausgaben sind uns besonders wichtig. Hier gilt es, die geringen Spielr&auml;ume (zum Beispiel Sport, Jugend, Bildung, &auml;ltere Menschen) optimal, sinnvoll und sachdienlich zu nutzen. Vor diesem Hintergrund fragen wir uns: Wo setzen wir die Schwerpunkte? Und gerade f&uuml;r diese Akzentuierung ist der B&uuml;rgerhaushalt n&uuml;tzlich; denn wir sind immerhin eine aus 22 Stadtr&auml;ten und 43 sachkundigen B&uuml;rgern bestehende Fraktion, und da f&auml;llt die Meinungsbildung nicht immer leicht, sodass jede zus&auml;tzliche Orientierung hilfreich ist.</p>
<p><em>Wie werden Sie den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern eine R&uuml;ckmeldung geben?</em></p>
<p>F&uuml;r die CDU-Fraktion kann ich sagen, dass wir uns in einem Pressegespr&auml;ch auf die Verwendung der B&uuml;rgervorschl&auml;ge eingehen werden. Wir werden dort Rede und Antwort stehen&#160;&#8211; die Presse fragt da schon, das k&ouml;nnen Sie sich vorstellen. Auch die B&uuml;rgermeisterin wird sich an die &Ouml;ffentlichkeit wenden, um &uuml;ber die Ergebnisverwertung zu berichten. Die Verwaltung wird auch einen Bericht erstellen.</p>
<p><em>Wie wird es weiter gehen?</em></p>
<p>Erkenntnisse aus dem aktuellen Verfahren m&uuml;ssen wir zur methodischen Weiterentwicklung des Verfahrens nutzen. Die Rolle des Internets wird sicherlich auch in den n&auml;chsten Verfahren von gro&szlig;er Bedeutung sein. Hier hat sich gezeigt, dass es richtig ist, Neuerungen und Erfahrungen aus anderen St&auml;dten aufzunehmen und zu ber&uuml;cksichtigen. F&uuml;r meine Fraktion kann ich sicher sagen, dass wir eine Weiterf&uuml;hrung des Verfahrens bef&uuml;rworten. Aber ich denke auch, dass alle anderen Fraktionen eine Weiterf&uuml;hrung wollen. So war es ein sehr gutes Zeichen, dass die Gelder, die zur Durchf&uuml;hrung der diesj&auml;hrigen Beteiligung notwendig waren, einschlie&szlig;lich der Erweiterung des Verfahrens durch die Hinzunahme des Internets, einstimmig bereitgestellt wurden.</p>
<p><em>Was w&uuml;rden Sie Politikern einer anderen Stadt sagen, in der die &Ouml;ffentlichkeit  bislang nicht an der Haushaltsplanung beteiligt wird, um sie von dem Verfahren zu &uuml;berzeugen?</em></p>
<p>Im Grunde genommen w&uuml;rde ich all die Dinge sagen, die ich Ihnen eben auch gesagt habe. Vielleicht w&uuml;rde ich es noch auf folgende Kernaussage zuspitzen: Nur mit einer Beteiligung k&ouml;nnen wir Volksvertreter sicher sein, dass wir Gedanken und Vorschl&auml;ge aus der B&uuml;rgerschaft auch aufgenommen haben, und dort wo sie umsetzbar waren, das auch getan haben. Und ich w&uuml;rde sagen: In der Regel sind viele Gedanken umsetzbar, denn die meisten  B&uuml;rger bringen vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge ein. Es sind eben nicht die &bdquo;ewigen N&ouml;rgler&ldquo;, sondern gerade, die, die sich verantwortungsbewusst in der Diskussion verhalten.<br />
Man darf allerdings einen Fehler nicht machen: Man muss die B&uuml;rgerbeteiligung ernst nehmen und darf sie auf keinen Fall nur als Alibi nutzen, um nachher doch nur das umzusetzen, was man eh schon vorhatte. Wichtig ist der Mut zur Offenheit. Der B&uuml;rgerhaushalt darf nicht als Makulatur behandelt werden. Man muss das ganze Verfahren ernst nehmen. Wir m&uuml;ssen gewissenhaft hin schauen und uns fragen: &bdquo;Was will der B&uuml;rger uns sagen?&ldquo;</p>
<p>Kurzum: f&uuml;r die Zukunft kann ich mir nicht vorstellen, ohne die Mitwirkung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einen Haushalt zu beraten und zu verabschieden.</p>
<p><em>Sehr geehrter Herr Kn&ouml;fel,<br />
wir danken Ihnen f&uuml;r das Gespr&auml;ch.</em></p>
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		<title>K&#246;ln: B&#252;rgerhaushalt wird fortgef&#252;hrt</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 11:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einer Meldung der Stadt K&#246;ln vom 25.4.2008 zur gestrigen Sitzung des Rats der Stadt K&#246;ln, werden sich die K&#246;lnerinnen und K&#246;lner &#252;ber 2008 hinaus an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen k&#246;nnen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer <a href="http://www.stadt-koeln.de/stadtinitiativ/finanzen/news/artikel/12220/index.html">Meldung der Stadt K&ouml;ln vom 25.4.2008 zur gestrigen Sitzung des Rats der Stadt K&ouml;ln</a>, werden sich die K&ouml;lnerinnen und K&ouml;lner &uuml;ber 2008 hinaus an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen k&ouml;nnen. Weiterhin wurden Entscheidungen zur Rechenschaftslegung getroffen:</p>
<p><em>In seiner Sitzung am 24. April hat der Rat der Stadt K&ouml;ln beschlossen, den B&uuml;rgerhaushalt fortzuf&uuml;hren und die Verwaltung beauftragt, entsprechende Schritte zur Umsetzung einzuleiten und durchzuf&uuml;hren:</p>
<p>&#8222;Die im Rahmen des Doppelhaushalts 2008&#8260;2009 zu beschlie&szlig;enden Ma&szlig;nahmenprogramme, die sich aus den Ergebnissen des B&uuml;rgerhaushalts herleiten, sollen z&uuml;gig und soweit m&ouml;glich, im Geltungszeitraum des Doppelhaushalts umgesetzt werden.&#8220; F&uuml;r den Hauhalt 2010 wird es nach dem Ratsbeschluss dann ein erneutes B&uuml;rgerbeteiligungsverfahren geben.</p>
<p>Mit dem Beschluss wurde dar&uuml;ber hinaus festgelegt, die im Beteiligungsverfahren vorgesehene &ouml;ffentliche Rechenschaftslegung f&uuml;r den ersten K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt in zwei Schritten zu vollziehen:&#160;&#8230; </em></p>
<p><a href="http://www.stadt-koeln.de/stadtinitiativ/finanzen/news/artikel/12220/index.html">Lesen Sie den gesamten Artikel &gt;&gt;&gt;</a></p>
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