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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Thüringen</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>B&#252;rgerhaushalte starten in neue Runde</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2008 04:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurzeit starten einige B&#252;rgerhaushalte in eine neue Runde. Dabei wird deutlich, wie vielf&#228;ltig B&#252;rgerhaushalte umgesetzt werden. Zunehmend spielt dabei das Internet als Informations-, Beteiligungs- und Dokumentationsmedium eine Rolle, wobei medien&#252;bergreifend...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zurzeit starten einige B&uuml;rgerhaushalte in eine neue Runde. Dabei wird deutlich, wie vielf&auml;ltig B&uuml;rgerhaushalte umgesetzt werden. Zunehmend spielt dabei das Internet als Informations&#8209;, Beteiligungs&#8209; und Dokumentationsmedium eine Rolle, wobei medien&uuml;bergreifend das Internet mit anderen Beteiligungsformaten wie zum Beispiel B&uuml;rgerversammlungen verkn&uuml;pft wird.</p>
<p><strong>Landau:</strong> In Landau startet zurzeit der 2. B&uuml;rgerhaushalt. Wieder werden die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger aufgefordert Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Haushalt&#160;&#8211; diesmal f&uuml;r 2009&#160;&#8211; einzureichen. Mithilfe des Internet wird das gesamte Verfahren abgebildet: Es wird &uuml;ber den Verlauf und die Ziele der Beteiligung informiert und ein Formular f&uuml;r Vorschl&auml;ge zum Herunterladen und Ausdrucken zur Verf&uuml;gung gestellt. Die schriftlich eingereichten Vorschl&auml;ge und die Ergebnisse der Vorschlagspr&uuml;fung (Stellungnahmen der Verwaltung) werden anschlie&szlig;end im Internet ver&ouml;ffentlicht. Das gesamte Verfahren wird &#8211;&#160;wenn auch mit recht minimalistischen Mitteln&#160;&#8211; im Internet abgebildet. Einzig die Rechenschaft scheint etwas d&uuml;rftig auszufallen. [<a href="http://www.landau.de"> www.landau.de &gt;&gt;&gt;</a>]</p>
<p><strong>Potsdam:</strong> Auch in Potsdam startete der 2. B&uuml;rgerhaushalt: Am 9. Juli 2008 findet die Auftaktveranstaltung f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt 2009 statt, die gleichzeitig auch die Abschlussveranstaltung f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt 2008 darstellt: Neben der Rechenschaftslegung zum Umgang mit den B&uuml;rgervorschl&auml;gen aus dem B&uuml;rgerhaushalt 2008 wird &uuml;ber den Beteiligungsprozess an dem Haushaltsplanungsverfahren f&uuml;r das kommende Jahr informiert, &uuml;ber die verschiedenen Formen der Beteiligungsangebote, insbesondere &uuml;ber die Internet-Plattform zum Austausch von<br />
Vorschl&auml;gen, Ideen und Fragen. Vorbildlich ist, dass in einer Brosch&uuml;re &#8211;&#160;wenn auch etwas textlastig&#160;&#8211; den B&uuml;rgeirnnen und B&uuml;rgern das dem Verfahren zugrundegelegte Konzept und der Ablauf erl&auml;utert wird: Von der Information &#8211;&gt; Konsultation mit Vorschlagssammlung, Priorisierung, Bearbeitung der Vorschl&auml;ge und Votierung &#8211;&gt; Entscheidung der Politik bis hin zur &#8211;&gt; Rechenschaftsphase)  [<a href="http://www.potsdam.de/cms/ziel/550079/DE/">zum B&uuml;rgerhaushalt Potsdam &gt;&gt;&gt;</a>]</p>
<p><strong>Jena:</strong> Auch in Jena geht die Beteiligung &uuml;ber die Verteilung von Mehreinnahmen weiter. Lesen Sie hier zu mehr im dem Beitrag <a href="/kommunen/jena-liebe-buergerinnen-und-buerger-wohin-mit-dem-ueberschuss/">&bdquo;Liebe B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &ndash; wohin mit dem &Uuml;berschuss?&ldquo; &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><strong>Lichtenberg:</strong> Der Berliner Bezirk Lichtenberg startet mit dem 4. B&uuml;rgerhaushalt. Dazu wurde im Netz ein Vorschlagseingabe&#8209; und bewertungssystem freigeschaltet. Lesen Sie hierzu mehr in dem Beitrag <a href="/kommunen/lichtenberg-4-buergerhaushalt-gestartet/">&#8222;Lichtenberg: 4. B&uuml;rgerhaushalt gestartet&#8220; &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><strong>Freiburg:</strong> In die letzte Beteiligungsrunde ging der medien&uuml;bergreifende B&uuml;rgerhaushalt zum Doppelhaushalt 2009&#8260;2010 in Freiburg. In Freiburg beruhte die Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger im ersten B&uuml;rgerhaushalt auf drei S&auml;ulen: Auf einer Befragung von 5500 Haushalten im Jahr 2007, auf einer Online-Beteiligungsphase im Fr&uuml;hjahr 2008 und zum Abschluss am 20. und 21. Juni auf einer Stadtteilkonferenz. [<a href="http://www.beteiligungshaushalt.freiburg.de/">zum Beteiligungshaushalt Freiburg &gt;&gt;&gt;</a>]</p>
<p><strong>K&ouml;ln:</strong> In K&ouml;ln hat der Rat der Stadt in dieser Woche &uuml;ber die 300 bestbewerten B&uuml;rgervorschl&auml;ge beraten und entschieden. Die Verwaltung bereitet zurzeit den Rechenschaftsbericht und eine detaillierte R&uuml;ckmeldung zu den bestbewerten Vorschl&auml;gen im Internet vor&#160;&#8211; dort werden die fachlichen Stellungnahmen aus der Verwaltung und die Voten aus den politischen Gremien zu jedem Vorschlag ver&ouml;ffentlicht werden. [<a href="https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/?page=information&#038;menucontext=8&#038;id_view=13">zum B&uuml;rgerhaushalt K&ouml;ln &gt;&gt;&gt;</a>]</p>
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		<title>Jena: &#8222;Liebe B&#252;rgerinnen und B&#252;rger&#160;&#8211; wohin mit dem &#220;berschuss?&#8220;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 16:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Jena hat aufgrund unerwarteter Gewerbesteuereinnahmen f&#252;r das Haushaltsjahr 2007 einen &#220;berschuss von mehreren Millionen Euro zu verbuchen. Daher kann zus&#228;tzlich &#252;ber 13,1 Mio € f&#252;r bisher ungeplante Ma&#223;nahmen entschieden werden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Jena hat aufgrund unerwarteter Gewerbesteuereinnahmen f&uuml;r das Haushaltsjahr 2007 einen &Uuml;berschuss von mehreren Millionen Euro zu verbuchen. Daher kann zus&auml;tzlich &uuml;ber 13,1 Mio &#8364; f&uuml;r bisher ungeplante Ma&szlig;nahmen entschieden werden. </p>
<p>Noch vor der Sommerpause will der Stadtrat &uuml;ber die Verwendung der Mehreinnahmen entscheiden und m&ouml;chte dabei auch das Votum der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ber&uuml;cksichtigen. Dazu wurde kurzfristig  eine Brosch&uuml;re <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/buergerhaushalt2008_mittelverwendung_der_mehreinnahmen_2007.pdf' title='B&uuml;rgerhaushalt 2008 –  Entscheiden Sie mit &uuml;ber die Verwendung der Mehreinnahmen des Vorjahres'> &#8222;B&uuml;rgerhaushalt 2008 &ndash;  Entscheiden Sie mit &uuml;ber die Verwendung der Mehreinnahmen des Vorjahres&#8220;</a> im Internet verf&uuml;gbar gemacht, in der die neue Situation erl&auml;utert und die Vorschl&auml;ge der Verwaltung und der Fraktionen vorgestellt werden. In der Brosch&uuml;re ist auch der Stimmzettel abgedruckt, den die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nutzen k&ouml;nnen, wenn sie nicht pers&ouml;nlich an der B&uuml;rgerversammlung am 30. Juni 2008 teilnehmen k&ouml;nnen oder wollen. Weiterhin wird auch auf den Stimmzettel im Internet hingewiesen.</p>
<p>Zus&auml;tzlich wird im Internet ein <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/verwendung-der-mehreinnahmen-jena-2008-2.jpg' title='Online-Bewertungstool f&uuml;r Vorschl&auml;ge'>&#8222;Online-Bewertungstool f&uuml;r Vorschl&auml;ge&#8220;<strong>)*</strong></a> bereitgestellt, das dem Stimmzettel in der Brosch&uuml;re entspricht&#160;&#8230; ein interessanter medien&uuml;bergreifender Ansatz. Bleibt abzuwarten, wieviele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger teilnehmen und welches Angebot sie nutzen werden: die B&uuml;rgerversammlung, den Stimmzettel aus der Brosch&uuml;re oder das Internet?</p>
<p>)* = Bildschirmfoto (Originalquelle: http://www.jena.de/buergerhaushalt | 16.06.2008)</p>
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		<title>Jena: B&#252;rgerhaushalt im Jahr 2007 eingef&#252;hrt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 16:51:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Jahre 2007 konnten sich die Jenaer B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erstmals an der Haushaltsplanung beteiligen. Zur Information wurde ein so genannter "Lesbarer Haushalt" f&#252;r die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erstellt. Zur Konsultation...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahre 2007 konnten sich die Jenaer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erstmals an der Haushaltsplanung (f&uuml;r den Haushalt 2008) beteiligen. Zur <em>Information </em> wurde ein so genannter &#8222;Lesbarer Haushalt&#8220; (weitere Beispiele anderer St&auml;dte&#160;&#8211; siehe Rubrik &#8222;<a href="/materialien/">Material</a>&#8222;) die &#8222;<a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/haushaltsbroschur_2007.pdf' title='Haushaltsbrosch&uuml;re der Stadt Jena 2007'>Haushaltsbrosch&uuml;re der Stadt Jena 2007</a>&#8220; f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erstellt. </p>
<p>Die <em>Konsultation</em> der Jenaer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erfolgte einmal mittels eines Fragebogens, der an 3200 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte Haushalte versandt wurde. Dar&uuml;ber hinaus wurde der Fragebogen zeitgleich in der Presse ver&ouml;ffentlicht und im Internet online zur Beteiligung freigeschaltet. Folgende Fragen wurden gestellt: </p>
<p>&#160;&#8211; Wie f&uuml;hlen Sie sich durch die Haushaltsbrosch&uuml;re 2007 der Stadt Jena informiert?<br />
&#160;&#8211; Welche Themen sollten in der n&auml;chsten Haushaltsbrosch&uuml;re im Jahr 2008 aufgegriffen werden?<br />
&#160;&#8211; In welchen Bereichen kann die Stadt Jena Ihrer Meinung nach sparen?<br />
&#160;&#8211; Welche zus&auml;tzlichen Leistungen sollte die Stadt Jena f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger erbringen?<br />
&#160;&#8211; Haben Sie Fragen zum Haushalt, die wir Ihnen z.B. in B&uuml;rgerveranstaltungen beantworten k&ouml;nnen?<br />
&#160;&#8211; Haben Sie bereits an B&uuml;rgerinformationsveranstaltungen oder an Stadtratssitzungen teilgenommen?<br />
&#160;&#8211; Nutzen Sie das st&auml;dtische Internetangebot unter www.jena.de?</p>
<p>Nach Abschluss der Befragung wurde eine Auswertung durchgef&uuml;hrt: Insgesamt wurden 372 Frageb&ouml;gen zur&uuml;ck gesandt, weitere 14 B&ouml;gen wurden im Internet ausgef&uuml;llt und ein einziger B&uuml;rger nutzte den in der Presse gedruckten Fragebogen. Die Auswertung der Befragung wurde von der Fachhochschule Jena vorgenommen und ist als <a href="http://www.jena.de/fm/41/Bericht_BHH%202007.pdf">Bericht online verf&uuml;gbar [PDF]</a>.</p>
<p>Zum anderen wurden drei B&uuml;rgerversammlungen mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen (&#8220;Verschuldung und Schuldenabbau&#8220;, &#8222;Familienpolitik, Kinder&#8209; und Jugendarbeit&#8220; und &#8222;Stadtentwicklung&#8220;) durchgef&uuml;hrt, in denen die Ziele und Ma&szlig;nahmen des B&uuml;rgerhaushalts in Jena, der aktuelle Stand der laufenden Haushaltsplanung (2008) und in einem Fachvortrag der jeweilige Dezernent (zum Themenschwerpunkt) seine Zielstellungen vor dem Hintergrund der Haushaltsplanung erl&auml;utert. Am Ende der B&uuml;rgerversammlung hatten die Teilnehmenden die M&ouml;glichkeit, mithilfe eines Stimmzetelles ihre Priorit&auml;ten zu benennen. </p>
<p>Die Ergebnisse der B&uuml;rgerversammlungen (&#8220;Stimmzettelveranstaltungen&#8220;) werden ebenfalls im Internetauftritt zum B&uuml;rgerhaushalt (<a href="http://www.jena.de/buergerhaushalt">http://www.jena.de/buergerhaushalt</a>) dokumentiert. Die Ergebnisse zeigen (auch), dass die Veranstaltungen nur von wenigen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern besucht wurden, was daraus schlie&szlig;en l&auml;sst, dass die Stadt Jena wom&ouml;glich zu wenig Ressourcen f&uuml;r die Mobilisierung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern (u.a. durch &Ouml;ffentlichkeitsarbeit) eingesetzt hat.<br />
Positiv ist jedoch, dass alle Ergebnisse im Internet dokumentiert werden und an verschiedenen Stellen zugesagt wird, dass sie in die Beratungsprozesse der Haushaltsplanung einflie&szlig;en werden.</p>
<p>Auch im Jahr 2008 ist eine B&uuml;rgerbeteiligung zum Haushalt 2009 geplant.</p>
<p>Eine weitere &#8211;&#160;kurzfristig realisierte&#160;&#8211; B&uuml;rgerbeteiligung wird zur Verwendung ungeplanter Mehreinnahmen des Vorjahres 2007 durchgef&uuml;hrt: vgl. Beitrag <a href="http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/jena-liebe-buergerinnen-und-buerger-wohin-mit-dem-ueberschuss/">&#8222;Liebe B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger&#160;&#8211; Wohin mit dem &Uuml;berschuss?&#8220;</a> und Artikel der jenanews.de &#8222;<a href="http://jenanews.de/content_news.php?id=1078">B&uuml;rgerhaushalt 2008: Verwendung der Mehreinnahmen des Vorjahres</a>&#8222;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>B&#252;rgerhaushalte in Deutschland&#160;&#8211; Anf&#228;nge und Ansatzpunkte</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/grundlagen/buergerhaushalte-in-deutschland-anfaenge-und-ansatzpunkte/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ahlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[In den Anf&#228;ngen des B&#252;rgerhaushaltes in Deutschland um die Jahrtausendwende waren es zun&#228;chst kleinere Kommunen, die das Konzept des B&#252;rgerhaushaltes aufgriffen. Mit einem ersten kleinen Pilotnetzwerk des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Bertelsmannstiftung erprobten auch erste gr&#246;&#223;ere St&#228;dte das Instrument B&#252;rgershaushalt. Seit dem von der Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung unter Beteiligung der Stiftungen der im Bundestag vertretenen Parteien durchgef&#252;hrten Pilotprojekt "B&#252;rgerhaushalt in Gro&#223;st&#228;dten" (Bundeszentrale f&#252;r politische Bildung, 2005) hat die Zahl der Gro&#223;st&#228;dte deutlich zugenommen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&Uuml;ber B&uuml;rgerhaushalt in Deutschland und Th&uuml;ringen berichtet Josef AHLKE, Stadtentwicklungsamt und Lokale Agenda der Stadt Erfurt. In Erfurt wurde 2008 erstmals ein B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt eingef&uuml;hrt.</p>
<p>Diesen Beitrag als PDF <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/burgerhaushalte-deutschland-thuringen.pdf' title='B&uuml;rgerhaushalte in Deutschland – Anf&auml;nge und Ansatzpunkte'>herunterladen &gt;&gt;&gt;</a></em></p>
<p><strong><br />
B&uuml;rgerhaushalte in Deutschland&#160;&#8211; Anf&auml;nge und Ansatzpunkte<br />
</strong></p>
<p>Der B&uuml;rgerhaushalt entwickelt sich in Deutschland seit einigen Jahren zu einem dreigestuften Verfahren mit den Schritten Information, Konsultation und Rechenschaft. Auf den bundesweiten Netzwerktreffen der InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) seit 2003 wird dies &#8211;&#160;ohne bewusste Formalisierung&#160;&#8211;  angestrebt, um so  bei B&uuml;rgern, Politik und Verwaltung zum einen nicht zu gro&szlig;e und zum anderen auch falsche Erwartungen zu wecken. Hintergrund ist, dass in Kommunen auch die Verteilung von Informationsheften oder Faltbl&auml;ttern mit &uuml;bersichtlichen Kurzinformationen als B&uuml;rgerhaushalt bezeichnet wurde, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Veranstaltungen zu Haushaltsthemen informiert und auch Anregungen im Sinne einer Konsultation aufgenommen wurden. &#8222;Spielregeln&#8220; wie diese in die Beratungen des Stadtrates einflie&szlig;en und mit ihnen weiter verfahren wurde, waren h&auml;ufig nicht  klar definiert. Eine R&uuml;ckinformation &#8222;Rechenschaft&#8220; zu den Anregungen wann, was, wie, warum nicht, sie ganz, teilweise oder sp&auml;ter realisiert werden konnten, fand und findet noch seltener statt.</p>
<p>In den Anf&auml;ngen des B&uuml;rgerhaushaltes in Deutschland um die Jahrtausendwende waren es zun&auml;chst kleinere Kommunen, die das Konzept des B&uuml;rgerhaushaltes aufgriffen. Mit einem ersten kleinen Pilotnetzwerk des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Bertelsmannstiftung erprobten auch erste gr&ouml;&szlig;ere St&auml;dte das Instrument B&uuml;rgershaushalt. Seit dem von der Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung unter Beteiligung der Stiftungen der im Bundestag vertretenen Parteien durchgef&uuml;hrten Pilotprojekt &#8222;B&uuml;rgerhaushalt in Gro&szlig;st&auml;dten&#8220; (Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung, 2005) hat die Zahl der Gro&szlig;st&auml;dte deutlich zugenommen, die ihre B&uuml;rger an der Haushaltsaufstellung beteiligen. Bis zum Jahr 2008 f&uuml;hrten mehr als 30 Kommunen in Deutschland ihre jeweils eigene Variante des B&uuml;rgerhaushaltes durch.  Wohl mehr als zwei dutzend Kommunen besch&auml;ftigen sich mit der Frage, ob sie einen B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt einf&uuml;hren wollen. Mit der von der Inwent betreuten Webseite www.buergerhaushalt.de wurde 2007 ein gemeinsames Forum f&uuml;r die deutschen Kommunen er&ouml;ffnet. </p>
<p>Ausgangspunkt sind oft <em>lokale Agenda 21 Prozesse</em> gewesen, wo der B&uuml;rgerhaushalt als fast logischer n&auml;chster Schritt der Entwicklung angesehen worden ist. Gleichzeitig spielt wohl h&auml;ufig auch der Ankn&uuml;pfungspunkt der Umstellung der <em>kommunalen Rechnungs&#8209; und Steuerungssysteme</em> in deutschen Kommunen eine bedeutende Rolle bei der Entscheidung zum B&uuml;rgerhaushalt. Diese Entwicklungsstr&auml;nge zur B&uuml;rgerorientierung und&#160;&#8211;n&auml;he und Effizienz/Wirtschaftlichkeit der &ouml;ffentlichen Verwaltung und Ans&auml;tze der partizipativen Demokratie als Elemente zur St&auml;rkung des etablierten deutschen Modells der repr&auml;sentativen Demokratie machen den B&uuml;rgerhaushalt zu einem ausgesprochen interessanten Ansatz. Die Komplexit&auml;t des B&uuml;rgerhaushaltes sowie die sehr hohe Erwartungshaltung von B&uuml;rgerschaft, Politik und Verwaltung birgt allerdings, in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;e als bei anderen Projekten z.B. der Lokalen Agenda 21, die Gefahr des Scheiterns in sich.  Dies insbesondere dann, sollte der Umgang mit den Anregungen als Alibibeteiligung, als &Ouml;ffentlichkeitsgag wahrgenommen werden oder gar parteipolitisch ausgenutzt werden. Dies war auch einer der Gr&uuml;nde in Erfurt in bewusst vorsichtigen &uuml;berschaubaren ersten Schritten aus der Lokalen Agenda 21 heraus den B&uuml;rgerhaushalt wachsen zu lassen. </p>
<p>Dass diese Schrittfolge nicht nur f&uuml;r Erfurt oder Deutschland nahelag, zeigt wohl auch das internationale Programm zu Learning community&#160;&#8211; Local Agenda 21&#160;&#38;&#160;Participatory Budget (Kate 2006), hier lassen sich die Bez&uuml;ge  knapp und anschaulich sehr gut nachvollziehen. Einige deutsche Kommunen sehen im B&uuml;rgerhaushalt einen <em>Baustein zur Entwicklung zur B&uuml;rgerkommune</em> ; ein Konzept, in dem sich die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger als Teilhaber am Gemeinwesen verstehen und in kontinuierlichen Beteiligungsprozessen die M&ouml;glichkeit haben, sich in Entscheidungen mit einzubringen und auch Verantwortung zu &uuml;bernehmen (Bogumil 2003). </p>
<p><strong><br />
B&uuml;rgerhaushalt als Beratungsinstrument f&uuml;r Politik und Verwaltung</strong></p>
<p>Die bisher verwendeten deutschen Begrifflichkeiten erl&auml;utern bereits eine zentrale Eigenheit der deutschen B&uuml;rgerhaushalte: Die B&uuml;rger werden <em>informiert und konsultiert</em>, und immer h&auml;ufiger erfolgt auch die <em>R&uuml;ckinformation </em>(Rechenschaft) was aus den Anregungen geworden ist. Hierzu werden transparente Spielregeln vereinbart, mit denen sich die gew&auml;hlten Stadtr&auml;te zu einer bestimmten Verfahrensweise selbst binden. Damit ist aber keinesfalls eine Abgabe oder &bdquo;Diffusion von Entscheidungs-Rechten&#8220;  verbunden oder gewollt. Eine Tatsache, die &#8211;&#160;vielleicht aufgrund unklarer Information in Form von griffigen Slogans&#160;&#8211; (&#8220;Deine Stadt&#160;&#8211; Dein Geld&#8220; oder &#8222;Denn schlie&szlig;lich ist es ihr Geld&#8220; bis hin zu &#8222;Helfen Sie uns beim Geldausgeben&#8220;) nicht selten von der B&uuml;rgerschaft anders aufgefasst wird: Ich bestimme nun &uuml;ber den Haushalt mit. An diesem Punkt setzt eine der h&auml;ufigsten Sorgen von Seiten der Politik ein, es k&ouml;nnte im Falle von Organisation, Pressure-groups und Lobbyismus eine Art Nebenparlament entstehen. Oder: Es k&auml;men &#8222;die &uuml;blichen Verd&auml;chtigen&#8220; und es bildet nicht alle gesellschaftlichen Schichten ab. </p>
<p>Inwieweit in dieser grunds&auml;tzlichen Begrenzung bzw. Ausrichtung des B&uuml;rgerhaushaltes als &bdquo;Beratungsinstrument&ldquo; ein m&ouml;glicher Stolperstein f&uuml;r einen umfassenden Erfolg des B&uuml;rgerhaushaltes sowohl in Hinsicht auf ein umfassendes Engagement auf Seiten der B&uuml;rger, aber auch in Hinsicht auf den Gedanken der Konsolidierung liegt ist in einigen Jahren zu pr&uuml;fen. Ohne diese Begrenzung w&auml;ren allerdings mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit B&uuml;rgerhaushalte in Deutschland nicht eingef&uuml;hrt worden.</p>
<p>Die eingesetzten finanziellen Mittel (ohne Personalkosten) reichen von 300.000 EURO in K&ouml;ln, 50.000 EURO in Potsdam (Ropertz 2008; Strotzer 2008) hin zu ca.&#160;10.000 EURO der Th&uuml;ringer Kommunen (ohne die Relation EURO Einwohner hier zu ber&uuml;cksichtigen). K&uuml;nftig auszuwerten bleibt, inwieweit neben dem Einsatz des Geldes auch Fragen der Qualit&auml;t der &Ouml;ffentlichkeitsarbeit oder des Gesamtkonzeptes oder auch der gewachsenen Qualit&auml;t von b&uuml;rgerschaftlichem Engagement und Beteiligungsprozesse sich in der Anzahl an Anregungen niederschlagen. In K&ouml;ln waren es im Jahr 2007 4.900 Anregungen, in anderen St&auml;dten weniger als 100 Anregungen. </p>
<p><strong><br />
B&uuml;rgerhaushalte in Th&uuml;ringen</strong></p>
<p>Th&uuml;ringen ist eines der f&uuml;nf neuen Bundesl&auml;nder in Deutschland, das nach der politischen Wende neu gebildet wurde. Es hat ca.&#160;2,3 Mio. Einwohner und unterst&uuml;tzt auf Anregung der Landeshauptstadt Erfurt als erstes deutsches Land ein B&uuml;rgerhaushaltsnetzwerk f&uuml;r Kommunen. Eine geringe finanzielle F&ouml;rderung, aber auch die fachliche Begleitung durch das Th&uuml;ringer Ministerium f&uuml;r Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt sind in Vertiefung der langj&auml;hrigen Agenda 21 Zusammenarbeit von Land und Kommunen ein n&auml;chster konsequenter Schritt einer nachhaltigen Entwicklung gewesen. Das Th&uuml;ringer Netzwerk wird auch von den Landesstiftungen der politischen Parteien unterst&uuml;tzt. Informations&#8209; und Weiterbildungsangebote werden bisher angeboten. Beabsichtigt ist auch die Zusammenarbeit mit den Hochschulen f&uuml;r begleitende Studien, insbesondere f&uuml;r die Evaluation und Weiterentwicklung der Beteiligungsinstrumente. Auch die Entwicklung und Vorbereitung von z.B. Konzepten f&uuml;r Kinder&#8209; und Jugendb&uuml;rgerhaushalte in Verbindung mit Stadtteilhaushalten w&auml;ren hier vorzudenken. </p>
<p>Bis Ende des Jahres 2007 haben die Kommunen Eisenach, Erfurt, Jena, Gro&szlig;breitenbach, Suhl, Westhausen und der Landkreis Nordhausen Beschl&uuml;sse zum B&uuml;rgerhaushalt gefasst und schon zum Teil umgesetzt. Weitere Kommunen pr&uuml;fen gerade die Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerhaushaltes oder haben sich wie z.B. Heiligenstadt mit einer ersten Informationsbrosch&uuml;re zum Haushalt f&uuml;r die B&uuml;rger dem Thema in einem ersten Schritt gen&auml;hert. </p>
<p><strong><br />
Praxisnetzwerk in Th&uuml;ringen und drei Ideen</strong></p>
<p>Mit dem Th&uuml;ringer Praxisnetzwerk verbinden sich drei Ideen, Zum ersten ganz einfach: wenn Jena es macht, h&ouml;rt Erfurt nicht auf&#160;&#8211; ein sportlicher Ansatz. Zum zweiten ist ein &#8222;bench learning&#8220; der Kommunen miteinander unter den Th&uuml;ringer Bedingungen angestrebt, um den B&uuml;rgerhaushalt dort weiter zu qualifizieren. Lassen sich zudem aus den Erfahrungen aller Kommunen verallgemeinerbare Ergebnisse ableiten, kann mit mehr Gewicht auf die Th&uuml;ringer Landesregierung zugegangenen werden um k&uuml;nftig ggf. in Satzungen und Gesetzen auf diese Erfahrungen zu reagieren. Es k&ouml;nnen aber auch drittens kosteneffizient gemeinsame Infrastrukturen wie z.B. die Einf&uuml;hrung einer E-Partizipationsplattform oder ein Grundger&uuml;st von Evaluationskriterien erarbeitet werden.</p>
<p><strong><br />
Quellen</strong><br />
<em>- Bertelsmann Stiftung (2004) Kommunaler B&uuml;rgerhaushalt: Ein Leitfaden f&uuml;r die Praxis). G&uuml;tersloh<br />
&#160;&#8211; Bogumil, J&ouml;rg; Holtkamp, Lars; Schwarz, Gudrun (2003) Das Reformmodell<br />
&#160;&#8211; B&uuml;rgerkommune&#160;&#8211; Leistungen-Grenzen-Perspektiven, Schriftenreihe Modernisierung des &ouml;ffentlichen Sektors Bd.&#160;22. Berlin<br />
&#160;&#8211; Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung (2005) B&uuml;rgerhaushalt in Gro&szlig;st&auml;dten. Bonn<br />
&#8211;&#160;Kate-Stuttgart (2006) Learning Community&#160;&#8211; Local Agenda 21&#160;&#38;&#160;Participatory Budget&#160;&#8211; Approaches, Methods, and Instruments for qualified and successful Citizen Participation at the local Level. Stuttgart<br />
&#160;&#8211; Ropertz, Manfred, stellvertretender K&auml;mmereiamtsleiter der Stadt K&ouml;ln (2008) m&uuml;ndlich. Berlin<br />
&#160;&#8211; Strotzer, Sibylle, Landeshauptstadt Potsdam, Zentrale Steuerungsunterst&uuml;tzung, B&uuml;rgerhaushalt (2008) m&uuml;ndlich. Berlin<br />
</em></p>
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		<title>B&#252;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ahlke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit den drei Phasen Information, Konsultation und Rechenschaft f&#252;gt sich der B&#252;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt in den aktuell angestrebten Standard voll ein. Zur Umsetzung des Konzeptes in Erfurt wurde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In Erfurt wurde wie in vielen anderen Kommunen Th&uuml;ringens ein B&uuml;rgerhaushalt eingef&uuml;hrt. &Uuml;ber den B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt in Erfurt berichtet Josef AHLKE, Stadtentwicklungsamt und Lokale Agenda, Erfurt.<br />
Diesen Beitrag <a href='http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2008/06/burgerbeteiligungshaushalt-erfurt.pdf' title='B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt'>als PDF herunterladen &gt;&gt;&gt;</a><br />
</em></p>
<p><strong><br />
B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt<br />
</strong></p>
<p>Erfurt ist eine Stadt, die viel zu bieten hat, in der es sich gut leben l&auml;sst. Als Landeshauptstadt Th&uuml;ringens mit zur Zeit 200.000 Einwohnern, Hochschulen, Hightechunternehmen oder dem Ruf als Blumenstadt und einer wundersch&ouml;n restaurierten Altstadt ist sie eine der St&auml;dte in den neuen Bundesl&auml;ndern in Deutschland, die Chancen haben, den gesellschaftlichen Wandel aktiv mit gestalten zu k&ouml;nnen. Mit einem Schuldenstand von wieder unter 200 Mio. EURO tr&auml;gt auch der Konsolidierungsprozess seit 2005 bereits Fr&uuml;chte. Prognosen sehen allerdings f&uuml;r das Jahr 2030 eine Absinken auf ca. &#177; 170.000 Einwohner voraus. Die Arbeitslosenquote betr&auml;gt zurzeit ca.&#160;14,5&#160;%, und der Leerstand an Wohnungen bel&auml;uft sich  auf immer noch ca.&#160;10.000 Wohnungen, nachdem in den letzen Jahren bereits ca.&#160;5.000 abgerissen wurden.  </p>
<p>In Erfurt wurde der B&uuml;rgerhaushalt bewusst unter dem sperrigen Begriff &bdquo;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&ldquo; eingef&uuml;hrt. Nach den in anderen St&auml;dten gemachten Erfahrungen sollte so versucht werden, falsche Erwartungshaltungen in der B&uuml;rgerschaft zu vermeiden: wir bestimmen jetzt wie das Geld ausgegeben wird. Inwieweit dieses Ziel so erreicht worden ist, ist aktuell noch schwer abzusch&auml;tzen.<br />
Mit den drei Phasen <em>Information, Konsultation und Rechenschaft</em> f&uuml;gt sich der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt in den aktuell angestrebten Standard voll ein. Zur Umsetzung des Konzeptes in Erfurt wurde eine Arbeitsgruppe &bdquo;Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&ldquo; bestehend aus den finanzpolitischen Sprechern der Stadtratsfraktionen, der Stadtk&auml;mmerei und des Amtes f&uuml;r Stadtentwicklung und Stadtplanung gebildet. Dieser oblag die Organisation des B&uuml;rgerbeteiligungshaushaltes 2008. Im ersten Jahr wurden alle Verfahrensschritte einstimmig beschlossen. Diese Arbeitsweise wird auch f&uuml;r den zweiten B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009 in unver&auml;nderter Form fortgesetzt. </p>
<p><strong><br />
Erfahrungen aus dem B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2008<br />
</strong></p>
<p><em>Informationsphase</em><br />
Im Juni 2007 wurde zun&auml;chst mit drei allgemeinen Informationsveranstaltungen der erste Schritt zur Einf&uuml;hrung des B&uuml;rgerbeteiligungshaushalts getan. Der Oberb&uuml;rgermeister und die Beigeordnete f&uuml;r Finanzen und Liegenschaften stellten die Brosch&uuml;re &#8222;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt der Th&uuml;ringer Landeshauptstadt 2007&#8220; vor. In dieser Informationsbrosch&uuml;re wurde umfassend anhand des st&auml;dtischen Haushaltes 2007 &uuml;ber das Finanzvolumen und die Zuordnung der Mittel informiert. Die Auflage der Brosch&uuml;re betrug 5.000 St&uuml;ck.</p>
<p><em>Konsultationsphase</em><br />
Mit der Einbeziehung der B&uuml;rger in die Beratung des Stadtrates zwischen der ersten und der zweiten Lesung des st&auml;dtischen Haushaltes f&uuml;r das Jahr 2008 wurde eine anspruchsvolle, intensive und sehr interessante Form der Beteiligung gew&auml;hlt, die so bisher in gr&ouml;&szlig;eren St&auml;dten in Deutschland nicht durchgef&uuml;hrt wurde. In drei zeitgleichen Informations&#8209; und Diskussionsveranstaltungen am 11. Oktober 2007 wurden hierzu die drei in einer Befragung im Fr&uuml;hsommer ausgew&auml;hlten Schwerpunktthemen &#8222;Soziales, Gesundheit und Jugend&#8220;, &#8222;Sicherheit und Ordnung&#8220; sowie &#8222;Stadtentwicklung, Umwelt, Bau und Verkehr&#8220; von den Fachbeigeordneten und ihren Mitarbeitern vorgestellt. Insgesamt nutzten ca.&#160;100 B&uuml;rger die Gelegenheit, mehr &uuml;ber den Haushaltsplan 2008 zu erfahren.</p>
<p>Bis zum 30. Oktober 2007 bestand die M&ouml;glichkeit, Vorschl&auml;ge und Ideen seitens der Erfurter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger einzureichen. Dies wurde von 49 Personen und Institutionen wahrgenommen. Die Vorschl&auml;ge wurden den Stadtratsfraktionen &uuml;bergeben, die diese sichteten und schlie&szlig;lich 95 fachliche Stellungnahmen von der Verwaltung abforderten und entschieden, welche Vorschl&auml;ge sie als Antrag in die Haushaltsdebatte einbringen. Die Fraktionen waren hierbei eine Art &#8222;Paten&#8220; auf der Suche nach Mehrheiten f&uuml;r die von Ihnen ausgew&auml;hlten Vorschl&auml;ge der B&uuml;rger. </p>
<p>In der Stadtratssitzung am 19. Dezember 2007 wurden in der Debatte einige Vorschl&auml;ge direkt und eine Reihe weiterer Vorschl&auml;ge indirekt  diskutiert und mit dem Haushalt f&uuml;r 2008 beschlossen. In einigen F&auml;llen waren dies Beschl&uuml;sse, die einen Pr&uuml;fauftrag oder eine Konzepterarbeitung zur Anregung an die Verwaltung  Anregung umfassten. Die zu Beginn von Politik und Verwaltung ge&auml;u&szlig;erte Sorge &#8222;wir wecken Erwartungen und es kommen W&uuml;nsche, die wir nicht realisieren k&ouml;nnen&#8220; bzw. &#8222;es kommen Beleidigungen und der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt wird f&uuml;r andere Intentionen missbraucht&#8220; trat nicht ein.<br />
Die Anregungen waren sachlich, h&auml;ufig sehr konkret und kreisten entweder um Themen im eigenen Umfeld oder waren an aktuellen Themen, die im Jahr 2007 die ganze Stadt besch&auml;ftigten orientiert. Beispiele hierf&uuml;r sind der neue st&auml;dtische Park &#8222;Hirschgarten&#8220; oder die Sanierung des Freibades &#8222;Nordbad&#8220;. Generell waren die Anregungen den Themenkomplexen Verkehr, Fahrradwege, Zustand von Stra&szlig;en und Pl&auml;tzen; Natur, Park, Alleen, Kinderspielpl&auml;tzen  oder sozialen Themen zuzuordnen. Zur Bezahlung des Arbeitslosengeldes bzw. der st&auml;dtischen Beteiligungsverwaltung oder der Finanzierung der st&auml;dtischen Umweltbildungsst&auml;tte wurden Anregungen bis hin zur Angabe von Satzungen und Gesetzen zugesandt. Interessant auch die H&auml;ufung von Anregungen zu &ouml;ffentlicher Sicherheit und Ordnung mit unter anderem ganz konkreten Vorschl&auml;gen zum Netz der &ouml;ffentlichen Toiletten. Ein Vorschlag der auch im Hinblick auf Erfurt als Stadt mit vielen Touristen begr&uuml;ndet wurde. Als direkter unmittelbarer Sparvorschlag im engeren Sinne lie&szlig; sich nur das Abschalten von Stra&szlig;enlaternen werten. Dies ist allerdings aufgrund der aktuellen Gesetzgebung nicht umsetzbar.</p>
<p><strong><br />
Hier geht es <a href="/beispiele/buergerbeteiligungshaushalt-erfurt-fortsetzung/">zum 2. Teil dieses Beitrages</a> &gt;&gt;&gt;</strong></p>
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		<title>B&#252;rgerbeteiligungshaushalt Erfurt (Fortsetzung)</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 13:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Ahlke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfurt ist eine Stadt, die viel zu bieten hat, in der es sich gut leben l&#228;sst. Als Landeshauptstadt Th&#252;ringens mit zur Zeit 200.000 Einwohnern, Hochschulen, Hightechunternehmen oder dem Ruf als Blumenstadt und einer wundersch&#246;n restaurierten Altstadt ist sie eine der St&#228;dte in den neuen Bundesl&#228;ndern in Deutschland, die Chancen haben, den gesellschaftlichen Wan-del aktiv mit gestalten zu k&#246;nnen. Mit einem Schuldenstand von wieder unter 200 Mio. EURO tr&#228;gt auch der Konsolidierungsprozess seit 2005 bereits Fr&#252;chte. Prognosen sehen allerdings f&#252;r das Jahr 2030...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/beispiele/buergerbeteiligungshaushalt-erfurt/">Hier geht es zum 1. Teil des Beitrags &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><em>&Ouml;ffentlichkeitsarbeit</em><br />
Intensive &Ouml;ffentlichkeitsarbeit begleitete die Informations&#8209; und die Konsultationsphase. Pressekonferenzen, weitere Vortragsveranstaltungen, die Nutzung des st&auml;dtischen Amtsblattes und ein eigener Internet Auftritt vervollst&auml;ndigten das Konzept des ersten Jahres. Sobald es etwas zu berichten gab wurde in Presse, Radio und Fernsehen kritisch aber sehr wohlwollend und umfangreich berichtet. Entsprechend dieser f&uuml;r die bisherige Lokale Agenda 21 Arbeit sehr umfangreichen &Ouml;ffentlichkeitsarbeit war mit mehr als den tats&auml;chlich an den Veranstaltungen teilnehmenden B&uuml;rgern gerechnet worden. Sehr gut angenommen wurde das Internet. Im Zeitraum vom 15.06. bis 30.11.2007 wurden ca.&#160;12.800 Besucher registriert und die Brosch&uuml;re &uuml;ber 3.000-mal heruntergeladen. </p>
<p><em>Rechenschaft</em><br />
Nach Beschluss des Haushaltes am 19. Dezember 2007 und seiner Genehmigung  wird der Oberb&uuml;rgermeister per Brief an jeden Einreicher von Vorschl&auml;gen im Fr&uuml;hjahr 2008 dar&uuml;ber Rechenschaft ablegen, welche Vorschl&auml;ge Mehrheiten gefunden haben und in den Haushalt 2008 aufgenommen werden konnten bzw. welche nicht oder erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt realisierbar sind. </p>
<p><strong><br />
Der Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009<br />
</strong></p>
<p>Aus den Erfahrungen der geringen Beteiligung der Erfurter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an den Informationsveranstaltungen legte die Arbeitsgruppe fest, die Informationsphase f&uuml;r den B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009 mit der Konsultationsphase komprimiert in den Herbst zu legen. Es ist vorgesehen, die Brosch&uuml;re mit den Daten des Haushaltplanentwurfes 2009 im Oktober 2008 zu drucken, um mit der Erfurter B&uuml;rgerschaft noch direkter gleich an den aktuellsten Finanzpl&auml;nen diskutieren zu k&ouml;nnen. In diesem Zeitrahmen werden auch die Informationsveranstaltungen stattfinden, wobei &uuml;ber die Volkshochschule, Stadtverwaltung und per Internet auch im Vorfeld der Diskussion Informationen zum Verfahren und Methodik des st&auml;dtischen Haushaltes angeboten werden. Um mehr Beteiligung bei den Erfurter B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zu erreichen, ist f&uuml;r den Erfurter B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt 2009 geplant, an 1.000 zuf&auml;llig ausgew&auml;hlte B&uuml;rger die Brosch&uuml;re mit den Einladungen zu den Foren zu versenden. Dies wird auch unter dem Gesichtspunkt einer ausgewogeneren gesellschaftlichen Basis der Beteiligung der B&uuml;rgerschaft vorgenommen, um den Vorwurf, es beteiligen sich immer die &#8222;&uuml;blichen Verd&auml;chtigen&#8220; zu begegnen.  </p>
<p><strong><br />
Ausblick<br />
</strong></p>
<p>Entwickelt sich der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt in Erfurt ein St&uuml;ck ann&auml;hernd zur in Porto Alegre und einigen anderen europ&auml;ischen St&auml;dten schon erreichten Qualit&auml;t und Quantit&auml;t der Beteiligung, erhofft sich auch die Stadt Erfurt eine St&auml;rkung der lokalen Demokratie, des zivilgesellschaftlichen Engagements und auch Konsolidierungseffekte. Insbesondere das Experte<em>nwissen des B&uuml;rgers in sein</em>em direkten Lebensumfeld im Zuge des gravierenden Wandels der Stadt wird sicherlich auch f&uuml;r Politik und Verwaltung zu ganz unverhofften Ergebnissen, aber auch eigenen Lernerfahrungen f&uuml;hren.<br />
Wird der B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt in den n&auml;chsten Jahren gut angenommen, so ist &uuml;ber die Einf&uuml;hrung eines geeigneten &#8222;Votingverfahrens&#8220; von Seiten der beteiligten B&uuml;rgerschaft nachzudenken, um so eine Vorauswahl der besten Vorschl&auml;ge zu treffen und Stadtrat und Verwaltung nicht mit hunderten Anregungen &#8222;lahmzulegen&#8220;. So geschehen im Berliner Bezirk Lichtenberg, im K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt oder bei der Beteiligung zum Haushalt in der Stadt Bergheim.</p>
<p>Interessiert beobachtet Erfurt die ersten Erfahrungen anderer St&auml;dte zu Stadteilhaushalten oder die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Form von Sch&uuml;lerhaushalten oder &auml;hnlichem. Insbesondere unter diesen Gesichtspunkten ist das voneinander Lernen der Kommunen im europ&auml;ischen/weltweiten Kontext &#8211;&#160;bench learning&#160;&#8211; auf der Grundlage von breiten Analysen auch Mut machend zu einem Ausprobieren</p>
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		<item>
		<title>Pressespiegel &#124; B&#252;rgerhaushalte in Th&#252;ringen</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/pressespiegel-brgerhaushalte-in-thueringen/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2007 08:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenach]]></category>
		<category><![CDATA[Erfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Großbreitenbach]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Landkreis Nordhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Suhl]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Westhausen]]></category>

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		<description><![CDATA[Zusammenstellung uns bekannter Presseartikel zu B&#252;rgerhaushalten in Th&#252;ringen, Stand 28.11.2007.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier finden Sie eine Zusammenstellung uns bekannter Presseartikel zu B&uuml;rgerhaushalten in Th&uuml;ringen. Stand 28.11.2007.</p>
<p><b>Th&uuml;ringer Landtag</b><br />
die-news.de (20.11.2007)<br />
&bdquo;Porto Alegre in Th&uuml;ringen&#160;&#8211; <i>B&uuml;rgerhaushalte</i> ist das Thema des 9. Kommunalen Agenda-21-Tages&ldquo;<br />
<a href="http://www.die-news.de/include.php?path=content/articles.php&#038;contentid=37300">Link zur Originalquelle</a><br />
<a href="http://www.thueringen.de/de/tmlnu/aktuell/presse/29735/uindex.html">Link zur Pressemitteilung aus dem Th&uuml;ringer Ministerium f&uuml;r Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt</a></p>
<p><b>Grossbreitenbach</b><br />
freies wort (03.11.2007, Klaus-Ulrich Hubert)<br />
&bdquo;Ehrenb&uuml;rgerschaften und B&uuml;rgerhaushalt&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,729040">Link zur Originalquelle</a></p>
<p>freies wort (28.04.2007, Klaus-Ulrich Hubert)<br />
&bdquo;Stadtrat und direkte Demokratie: Ernste Gespr&auml;che und freudiges Mitwirken?&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,645778">Link zur Originalquelle</a></p>
<p>freies wort (24.03.2007, Klaus-Ulrich Hubert)<br />
&bdquo;Gute Aussichten: Vom Turm und auf sagenhafte F&ouml;rderung: B&uuml;rgerhaushalt noch vertagt&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/ilmenau/ilmenaulokal/art2447,628063">Link zur Originalquelle</a></p>
<p><b>Suhl</b><br />
freies wort (17.10.2007, ru)<br />
&bdquo;Interesse am Suhler Haushalt fast null&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,721616">Link zur Originalqelle</a></p>
<p>freies wort (04.09.2007, Heike H&uuml;chtemann)<br />
&bdquo;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt: Eher Prozess als Ergebnis. Ein Schritt zu Transparenz und Dialog&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,703068">Link zur Originalqelle</a></p>
<p><b>Westhaushen</b><br />
freies wort (04.09.2007, Katja Semleit)<br />
&bdquo;Westhausen ist mehr als ein h&uuml;bsches Dorf: Zukunftsideen und Dinge, die den Westh&auml;usern auf den N&auml;geln brennen, sind gefragt&ldquo;<br />
<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/hildburghausen/hildburghausenlokal/art2480,718148">Link zur Originalqelle</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>B&#252;rgerhaushalte am 21. November 2007 als Thema im Th&#252;ringer Landtag</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/termine/buergerbeteiligungshaushalte-am-21-november-2007-im-thueringer-landtag/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/termine/buergerbeteiligungshaushalte-am-21-november-2007-im-thueringer-landtag/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 22:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen der des 9. Kommunalen Agenda 21-Tag findet wird am 21. November im Th&#252;ringer Landtag eine Veranstaltung zum Thema B&#252;rgerhaushalt durchgef&#252;hrt. Das Programm und die Anmeldung finden Sie unten zum Herunterladen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der des 9. Kommunalen Agenda 21-Tag findet wird am 21. November im Th&uuml;ringer Landtag eine Veranstaltung zum Thema B&uuml;rgerhaushalt durchgef&uuml;hrt. Das Programm und die Anmeldung finden Sie unten zum Herunterladen.</p>
<p>Kontakt:<br />
Ministerium f&uuml;r Landwirtschaft, Naturschutz<br />
und Umwelt<br />
Referat 17<br />
Beethovenstra&szlig;e 3<br />
99096 Erfurt<br />
Tel.: 0361&#8260;3799 176 oder 612<br />
<a href="http://www.agenda21.thueringen.de">www.agenda21.thueringen.de</a></p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2007/10/tmlnu-faltblatt1.pdf">Anmeldung und Programm</a></p>
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		<title>Beteiligungsangebot ohne Resonanz</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 11:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Ergebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Fragebogen]]></category>
		<category><![CDATA[Suhl]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[W&#228;hrend in den K&#246;lner Verwaltungs- und Politiketagen die Begeisterung &#252;ber die hohen Beteiligungszahlen zum ersten K&#246;lner B&#252;rgerhaushaltsforum "Deine Stadt - Dein Geld" gro&#223; ist, sehen sich die Verantwortlichen in Suhl gezwungen, Wege zu finden, wie sie Ihrer B&#252;rgerinnen und B&#252;rger zu einer regeren Beteiligung motivieren k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&auml;hrend in den K&ouml;lner Verwaltungs&#8209; und Politiketagen die Begeisterung &uuml;ber die hohen Beteiligungszahlen zum ersten K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushaltsforum &#8222;Deine Stadt&#160;&#8211; Dein Geld&#8220; gro&szlig; ist, sehen sich die Verantwortlichen in Suhl gezwungen, Wege zu finden, wie sie Ihrer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger zu einer regeren Beteiligung motivieren k&ouml;nnen.</p>
<p>Laut Auskunft von Finanzdezernent Erik Reigl nahmen bis zum 17. Oktober 2007 nur 26 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger die Gelegenheit wahr und brachten ihre Vorschl&auml;ge f&uuml;r den Haushalt 2008 ein (<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,721616" target="_blank">freies Wort</a>, 17.10.2007).</p>
<p><strong>Ein Informationsangebot&#160;&#8230;</strong><br />
Seit Anfang September liegt die 28-seitige B&uuml;rgerhaushaltsbrosch&uuml;re an den Pforten beider Rath&auml;user aus&#160;&#8211; derzeit noch in fast vollst&auml;ndiger Auflage. Im Internet hat die Finanzverwaltung einen Fragebogen zum B&uuml;rgerhaushalt geschaltet, wo die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ihre W&uuml;nsche zur Ausgestaltung des B&uuml;rgerhaushaltsverfahrens &auml;u&szlig;ern k&ouml;nnen. Beispielsweise wird gefragt, wie sehr sie sich f&uuml;r stadtpolitische Themen interessieren, welche Themen in einem B&uuml;rgerhaushaltsverfahren diskutiert werden sollten, inwieweit sie bereit w&auml;ren, sich in einem Beteiligungsverfahren zum Haushalt einzubringen oder welche Veranstaltungsform sie favorisieren w&uuml;rden.</p>
<p><strong>&#8230; mit Medienbr&uuml;chen</strong><br />
Weitere Informationen h&auml;lt die Suhler Internetpr&auml;sens leider nicht bereit. Eine Suche nach dem Schlagwort &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220; blieb erfolglos, &#8222;B&uuml;rgerbeteiligungshaushalt&#8220; f&uuml;hrte zu einer Pressemeldung und einem Link zum Online-Fragebogen. Die Haushaltsbrosch&uuml;re ist nicht &uuml;ber die Webseite abrufbar.</p>
<p>Ein erster L&ouml;sungsansatz f&uuml;r mehr Beteiligung k&ouml;nnte darin liegen, auch die Haushaltsbrosch&uuml;re online verf&uuml;gbar zu machen. Sie w&uuml;rde die Beantwortung der im Online-Fragebogen gestellten Fragen erheblich vereinfachen. Erst beim Rathaus vorbei gehen zu m&uuml;ssen k&ouml;nnten viele Interessierte als zu umst&auml;ndlich erachten.</p>
<p><strong>Und wie weiter?</strong><br />
Erste Ideen der Mitglieder des Finanzausschusses, wie mit dem geringen Interesse der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger umgehen sollten reichten von der &ouml;ffentlichen Diskussion des Haushaltes mit den B&uuml;rgerInnen (Reiner Miersch, Die Linke) bis zur Fokussierung der zur Debatte stehenden Themen (Finanzdezernent Reigl). Insbesondere die Mittelverwendung bei Investitionen sei dabei sehr wichtig und solle unbedingt in den Themenkatalog aufgenommen werden (Peter Hornschuch, Aktiv f&uuml;r Suhl) (<a href="http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,721616" target="_blank">freies Wort</a>, 17.10.2007).</p>
<p>Wie auch immer die Suhler Verwaltung weiter vorgehen wird, die Bereitstellung aller verf&uuml;gbaren Informationen im Internet ist sicherlich eine Grundvoraussetzung daf&uuml;r, dass der Online-Fragebogen st&auml;rker genutzt und die Suhlerinnen und Suhler mehr Interesse an einer Beteiligung in der Haushaltsdebatte zeigen.</p>
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		</item>
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		<title>Familienpolitik, Kinder&#8209; und Jugendarbeit</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 11:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder & Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: JenaTV online
Datum: 2. November 2007
Am Montag, 5. November 2007 findet im Rahmen des Jenaer B&#252;rgerhaushaltes die zweite B&#252;rgerversammlung statt. Nachdem sich am vergangenen Montag, 29. Oktober rund 35 B&#252;rgerinnen und B&#252;rger an der Diskussion zu Verschuldung und Schuldenabbau beteiligten, stehen diesmal die kommunale Familienpolitik sowie die Kinder&#8209; und Jugendarbeit in Jena im Zentrum.
Wie bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.jenatv.de/index.php?main=nachrichten&#038;lf=detail&#038;id=1194014113" target="_blank">JenaTV online</a><br />
Datum: 2. November 2007</p>
<p>Am Montag, 5. November 2007 findet im Rahmen des Jenaer B&uuml;rgerhaushaltes die zweite B&uuml;rgerversammlung statt. Nachdem sich am vergangenen Montag, 29. Oktober rund 35 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger an der Diskussion zu <a href="../pressespiegel/vorrang-fuer-soziales-und-abbau-der-schulden">Verschuldung und Schuldenabbau</a> beteiligten, stehen diesmal die kommunale Familienpolitik sowie die Kinder&#8209; und Jugendarbeit in Jena im Zentrum.</p>
<p>Wie bereits in der ersten Versammlung, soll der Meinungsaustausch ausgehend von der Gesamtsituation des Jenaer Haushaltes 2008 gef&uuml;hrt werden. Sie als B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind aufgefordert, Vorschl&auml;ge und Begr&uuml;ndungen abzugeben, in welchen Haushaltbereichen Ausgaben bzw. Einsparungen vorgenommen werden werden soll. Das Votum Ihrer B&uuml;rgerversammlung wird dem Stadtrat in der Haushaltsdiskussion vorgestellt.</p>
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