Trier

 

Lesetipp: Kommunen im Online-Dialog

Kommune 21, Ausgabe 7 / 2010 Wie empfehlen in der aktuellen Ausgabe der Kommune 21 (7⁄2010) den Themenschwerpunkt „Elektronische Bürgerbeteiligung: Kommunen im Online-Dialog“: In 5 Beiträgen zum Thema elektronische Partizipation in Kommunen werden auch elektronisch unterstützte Bürgerhaushalte thematisiert. In dem Einleitungsbeitrag „Bürger dein Haushalt“ wird das Verfahren Bürgerhaushalt als eines der zurzeit „bliebtesten E-Partizipationsangebote“ anhand verschiedener Beispiele (Essen, Freiburg, Hamburg, Köln, Lichtenberg, Solingen, Trier) vorgestellt und die jeweiligen Konzepte der (mit Ausnahme Freiburgs und des Berliner Bezirks Lichtenberg) weitgehend online durchgeführten Beteiligungen diskutiert, unter anderem auch die Frage, wie diese Projekte weiterentwickelt und in gesamtstädtische Strategien elektronischer Partizipation integriert werden. In zwei weiteren Beiträgen „Bürgerhaushalt überzeugt“ und „Interaktives Forum“ werden die Bürgerhaushalt der Städte in Trier beziehungsweise Mülheim a.d.R. vorgestellt. Auch hier geht es um strategische und technische Fragen der Weiterentwicklung dieser Beteiligungsverfahren.

Zum Inhalsverzeichnis der Ausgabe 7⁄2010 (PDF) >>>

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eGovernment Computing: „Bürgerbeteiligung bremst Politikverdrossenheit“

So ein Artikel in der aktuellen Ausgabe (07⁄2010) von eGovernment Computing, der sich mit den folgenden Fragen beschäftigt:

„Wollen Kommunen in Sachen ePartizipation brillieren, führt derzeit kein Weg an einem Bürgerhaushalt vorbei. Nach den Vorreitern Köln und Essen haben jetzt auch Trier, Solingen und Gütersloh entsprechende Projekte gestartet. Doch was steckt wirklich hinter solchen Bürgerhaushalten? Wie werden sie erfolgreich aufgesetzt? Und vor allem: Was hat der Bürger davon?“

Der Artikel fasst die Handlungsempfehlungen der Studie „Leitfaden Online-Konsultation – Praxisempfehlungen für die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger über das Internet“ der Bertelsmann-Stiftung zusammen und beleuchtet die Bürgerhaushalte Gütersloh, Solingen und Trier.

Der Artikel ist bislang (noch?) nicht online verfügbar, kann aber über die Website von eGovernment Computing bezogen werden.

eGovernment Computing >>>

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Trier: Landesregierung unterstützt Bürgerhaushalt

16 vor – Nachrichten aus Trier berichtet:

„Die Landesregierung wird den Trierer Bürgerhaushalt mit weiteren 50.000 Euro unterstützen. Das teilte das Rathaus mit.

Mainz habe den zusätzliche Zuschuss für den Ausbau der Internet-Plattform zugesagt, heißt es. Dadurch sollen Bürgerbeteiligungen zu einzelnen aktuellen Themen und die stärkere Einbeziehung der Ortsbeiräte mit ihren Budgets ermöglicht werden. Außerdem sei der Aufbau eines dauerhaften Ideen‑ und Beschwerdemanagements geplant, erklärte die Verwaltung.

Die Onlinephase des zweiten Trierer Bürgerhaushalts dauert noch bis zum 30. Juni. Wer noch einsteigen möchte, aber keine oder nur wenig Erfahrung im Umgang mit dem Internet hat, kann am Freitag, 18. Juni, an einer kostenlosen Schulung der Volkshochschule teilnehmen. Der Kurs beginnt um 17 Uhr im Raum 5, Palais Walderdorff. “Die Teilnehmer lernen von einem erfahrenen EDV-Fachmann in entspannter Atmosphäre, ihren persönlichen Zugang für das Portal anzulegen, der dann auch von zu Hause aus genutzt werden kann”, kündigte die Verwaltung an.“

Zum Artikel von 16 vor >>>

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2. Bürgerhaushalt Trier startete am 2. Juni

Vom 2. bis 30. Juni können Triers Bürgerinnen und Bürger sich bereits zum zweiten Mal an der Haushaltsplanung der Stadt beteiligen. Vom 1. bis 20. Juni können Vorschläge gemacht werden, bis 30. Juni können diese bewertet werden.

InfoTrier.de berichtet:

Über www.buergerhaushalt-trier.de können sich Interessenten mit ihren Daten aus dem letzten Jahr einloggen oder einen neuen Zugang anlegen. Nach Angabe von Name, Anschrift und E-Mail-Adresse erhalten die Teilnehmer ein Passwort, mit dem sie alle Funktionen auf der überarbeiteten Plattform nutzen können. Die Bedienbarkeit ist im Vergleich zum letzten Jahr durch eine optimierte Nutzerführung verbessert. Im Archiv können die Vorschläge vom Vorjahr und deren Umsetzung verfolgt werden.

Vorschläge können scheinbar ausschließlich über das Internet eingegeben werden. Für Nicht-Onliner gibt es laut InfoTrier.de folgende Möglichkeiten:

Bis 21. Juni können registrierte Nutzer ihre Vorschläge einstellen. „Für Personen, die über keinen Internetzugang verfügen und sich dennoch beteiligen möchten, gibt es ein vielfältiges Angebot“, so Toni Loosen-Bach, Koordinator für Bürgerbeteiligung im Rathaus. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Institutionen und Vereinen in den Stadtteilen werde fortgesetzt. Die Lokale Agenda 21 bietet in ihrer Geschäftsstelle in der Palaststraße mittwochs, 14 bis 16 Uhr, und freitags, 10 bis 12 Uhr, wieder Hilfen bei der Veröffentlichung von Vorschlägen. Erstmals gebe es einen Vhs-Kurs am 4. und 18. Juni, 17 bis 19 Uhr, mit dem insbesondere ältere Bürger mit dem Internet und der Online-Plattform vertraut gemacht werden sollen.

Zum Bürgerhaushalt Trier >>>

In diesem Jahr existiert zudem ein Twitterkanal auf dem alle neu gemachten Vorschläge erscheinen:

Zum Twitterkanal Bürgerhaushalt Trier >>>

Wie der Stand der Vorschläge letzten Jahres aussieht kann man in der „Übersicht der Umsetzung 2009“ verfolgen >>>

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Kommune21-Report: „Bürger dein Haushalt“

Kommune21, Zeitschrift für E-Government, Internet und Informationstechnik, veröffentlichte am 29. März in ihrer Online-Ausgabe einen Report zum Thema Bürgerhaushalt. Beleuchtet werden darin Erfolgfaktoren und Strategien für Bürgerhaushalte sowie verschiedene Beispielstädte, die bereits einen Bürgerhaushalt durchgeführt haben: Köln, Trier, Solingen, Berlin-Lichtenberg, Solingen und Hamburg.

In Zeiten klammer Kassen ist es für Politik und Verwaltung wichtiger denn je, herauszufinden, an welcher Stelle die Bürger bereit sind, Verzicht zu üben. Die Krise der öffentlichen Haushalte ist somit ein Grund für das wachsende Interesse an Bürgerhaushalten. 67 Kommunen in Deutschland haben ein derartiges Beteiligungsprojekt bereits durchgeführt, beschlossen oder informieren die Bürger zumindest über den Haushalt. Durch die höhere Transparenz soll nicht zuletzt das Verständnis für finanzpolitische Zusammenhänge und Handlungszwänge gefördert werden.

Der Bürgerhaushalt Solingen als Beispiel für einen „Spar-Bürgerhaushalt“:

Rein ums Sparen ging es beim ersten Bürgerhaushalt der Stadt Solingen. Die Bürger konnten die 78 Sparvorschläge des Haushaltssicherungskonzeptes online diskutieren und bewerten. Hinzu kamen 30 Sondervorschläge mit denkbaren Sparmaßnahmen, wie etwa die Schließung von Museen oder der historischen Burganlage, die im Rahmen der vorhergegangenen verwaltungsinternen Beratungen verworfen worden waren. Zudem hatten Bürger die Möglichkeit, selbst Sparvorschläge einzureichen.

Der Bürgerhaushalt Hamburg mit Einsatz eines Haushaltsrechners:

Nicht sparen, aber rechnen mussten die Bürger der Freien und Hansestadt Hamburg, die sich für den Einsatz eines Haushaltsrechners entschieden hatte. Damit können Bürger selbst Haushalte aufstellen und die Ausgangsbudgets nach eigenem Gutdünken verändern. So soll ein Gefühl für die Möglichkeiten und Grenzen der Haushaltsplanung geweckt werden.

Zum Beitrag der Kommune21 >>>

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Zitat der Woche „Die Trierer haben nicht etwa utopische Wünsche…“

„Die Trierer haben nicht etwa utopische Wünsche, sondern ganz dezidierte, konkrete Vorschläge gemacht“

So wird der Trierer Oberbürgermeister, Klaus Jensen, zum Bürgerhaushalt in Trier in einem Beitrag des Volksfreund.de zitiert.

Quelle >>>
Trierer Bürgerhaushalt >>>

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Trierer Bürgerhaushalt gewinnt BIENE-Award 2009

Der erste Bürgerhaushalt der Stadt Trier (Konsultationsphase 25.09. bis 16.10.2009) hat einen Preis für barrierefreie Angebote im Internet gewonnen. Wie PRPort Rheinlandpfalz berichtet wurde der Tierer Bürgerhaushalt in der Kategorie „komplexe Gemeinschafts‑ und Interaktionsangebote“ ausgezeichnet:

Die Online-Plattform des Trierer Bürgerhaushalts ist in der Kategorie „komplexe Gemeinschafts‑ und Interaktionsangebote“ mit dem BIENE-Award 2009 ausgezeichnet worden. Der Preis wird von der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chance für die besten deutschsprachigen barrierefreien Angebote im Internet verliehen. Von den 326 Bewerbern für den BIENE-Award 2009 schafften es nur 24 in die engere Auswahl für die verschiedenen Kategorien, 17 wurden ausgezeichnet.

Auch die Beteiligung in Trier verlief erfolgreich. Gemessen an der Zahl der Wahlberechtigten, lag die Beteiligung bei 1,8 %, berichtet der Trierische Volksfreund:

1,8 Prozent aller Wahlberechtigten in Trier haben Vorschläge eingereicht, wofür die Stadt im nächsten Jahr Geld ausgeben soll und wo potenzielle Spar‑ und Einnahmemöglichkeiten schlummern. Mit dieser Beteiligungsquote am ersten Bürgerhaushalt liegt Trier bundesweit vorn: In Freiburg und Bergheim haben sich an ähnlichen Projekten 1,3 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt, in Köln nur 1,1 Prozent. Aber nicht nur prozentual gesehen waren die Trierer die aktivsten. Jeder Teilnehmer, der sich auf der Internet-Seite www.buergerhaushalt-trier.de registriert hatte, bewertete im Schnitt 37 Vorschläge anderer Teilnehmer.

Weiter heißt es:

„Jetzt sind Rat und Verwaltung am Zug“, erklärt Jensen. Die Dezernate haben sich bereits mit den Vorschlägen und Wünschen der Trierer auseinandergesetzt. Gestern und am heutigen Dienstag nimmt der Steuerungsausschuss die Bürgeransinnen in seine Haushaltsberatungen auf. In der nächsten Stadtratssitzung am 16. Dezember soll der so entstehende Haushalt 2010 verabschiedet werden.

Kritisch sieht die Onlinezeitung scharf-links in Trier einige Punkte bei der Umsetzung des Bürgerhaushalt:

In Trier wurde weder Vereine noch Institutionen die sich im Vorfeld bei Herrn bei Herrn Loosen Bach zur Verfügung gestellt haben, berücksichtigt um im Vorfeld zusammen mit der Verwaltung den Bürgerhaushalt vorzubereiten. Bedauerlich ist es, dass es die Stadt Trier ablehnte, über das Projekt in der Öffentlichkeit zu diskutieren.

Spannend bleibt jetzt, was mit den Bürgervorschlägen nach der Verabschiedung des Haushaltes weiter passieren wird und wie die Rechenschaft aussehen wird.

Zum Artikel von PRPort Rheinland Pfalz >>>

Zum Artikel des Trierischen Volksfreund >>>

Zum Beitrag der Onlinezeitung scharf-links >>>

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Online-Phase des Bürgerhaushalt Trier beendet

Die Online-Phase des Bürgerhaushalt in Trier ist seit gestern beendet. Vorschläge konnten vom 25.09. bis 16.10.2009 eingegeben werden. Auch bewertet und kommentiert werden konnten die Vorschläge während dieser Phase. Nach Ende Vorschlagseingabe-Phase konnte dann noch bis zum 25.10.2009 weiter bewertet werden.

Laut den Seiten der Stadt haben sich fast 1500 Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligt:

Als erstes sind die 1493 aktiven Bürgerinnen und Bürger zu nennen, die engagiert 411 Vorschläge und 628 Kommentare formuliert sowie rund 50.000 Bewertungen vorgenommen haben.

Oberbürgermeister Klaus Jensen ist zufrieden und möchte den Bürgerhaushalt auch in Zukunft wieder durchführen:

Der Bürgerhaushalt soll keine einmalige Angelegenheit bleiben, sondern fester Bestandteil der politischen Kultur unserer Stadt werden. Die vielen Beteiligten beim ersten Trierer Bürgerhaushalt zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Zum Umgang mit den Vorschlägen gibt die Stadt folgendes bekannt:

Ab dem 26. Oktober werden nun die Fachämter und Fraktionen die 58 Sparideen, die 51 Einnahmevorschläge und die 50 bestbewerten Ausgabe‑ und kostenneutralen Vorschläge prüfen, die positiv bewertet wurden, und öffentlich kommentieren. Im Dezember entscheidet schließlich der Rat, welche Ideen umgesetzt werden. Alle Ergebnisse werden hier (Seite des Bürgerhaushalt Trier >>>) laufend dokumentiert.

Die Trierer Webzeitung Publicus Treverensis schreibt zum Bürgerhaushalt:

Der Bürgerhaushalt hat nach den beiden Beteiligungsphasen die ersten wichtigen Prüfungen bestanden. Weder endete er als Muster ohne Wert, für das sich niemand interessiert, noch entwickelte er sich zum realitätsfernen Wunschzettel.

Jetzt wird es spannend sein, den Umgang mit den Bürgervorschlägen und ihre Umsetzung weiter zu verfolgen.

Zum Bürgerhaushalt Trier >>>

Zum Artikel der Webzeitung Publicus Treverensis >>>

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Trier: ab jetzt können Vorschläge gemacht werden

Der Trierer Bürgerhaushalt ist heute an den Start gegangen. Vom 25.9. bis zum 16.10.2009 können nun die Bürgerinnen und Bürger im Internet und vorort in den Stadtbezirken Vorschläge machen und bewerten. Ein weiteres Beispiel für den Trend von Bürgerhaushalten zu Vorschlags-oerientierten Verfahren. In Trier hat offensichtlich der Kölner Bürgerhaushalt Pate gestanden.

Artikel im volksfreund.de „Nur wer mitmacht, darf nachher meckern“ >>>

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Trier: erste Beteiligungsphase abgeschlossen

In Trier ist die erste Konsultationsphase des Bürgerhaushalts beendet. Die von 1997 bis 2007 aus Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger entstandenen Bürgergutachten, aus denen die Stadtverwaltung Stadtteilrahmenpläne für jeden Stadtteil erstellte hatte, konnten im Rahmen des Bürgerhaushalts bis 12. Juli bewertet werden. 16 vor – Nachrichten aus Trier berichtet dazu:

Die erste Beteiligungsphase beim Bürgerhaushalt ist abgeschlossen. 856 Trierer nutzten die Chance, Vorschläge und Projekte aus dem Bürgergutachten ihres Stadtteils einzustufen.

Die Notenskala reichte von einem bis zu maximal fünf Sternen. Insgesamt wurden auf der Online-Plattform 17.193 Einzelbewertungen abgegeben, teilte das Presseamt des Rathauses am Montag mit. Die Anzahl der Beteiligten habe zumeist ungefähr dem Anteil des Stadtteils an der Gesamtbevölkerung entsprochen, hieß es weiter.

Die Vorschläge und Bewertungen können auf der Seite der Stadt Trier eingesehen werden. Ab September geht es dann mit der Konsultation der Bürger weiter. In der zweiten Phase des Bürgerhaushaltes (23.09. bis 20.10.2009) können neue Vorschläge zu den Stadtteilen ergänzt werden. Außerdem können alle vorhandenen Vorschläge kommentiert und bewertet werden.

Der vollständige Artikel auf 16vor.de >>>

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Trier: 1. Phase des Bürgerhaushaltes gestartet

Von 1997 bis 2007 entstanden in der Stadt Trier aus Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger Bürgergutachten, aus denen die Stadtverwaltung Stadtteilrahmenpläne für jeden Stadtteil erstellte. Nun können in einer ersten Phase des Bürgerhaushaltes (bis 12. Juli 2009), die noch nicht umgesetzten Vorschläge aus den Bürgergutachten bewertet werden. Auf der Seite der Stadt heißt es:

Durch die Bewertung entstehen Ranglisten, die dem Stadtrat zeigen, welche Vorschläge den Bürgerinnen und Bürgern am wichtigsten sind. Die fünf bestbewerteten Vorschläge je Stadtteil gehen außerdem direkt in die heiße Phase des Bürgerhaushalts ein, die vom 22. September bis 20. Oktober 2009 stattfindet.

In dieser zweiten Phase des Bürgerhaushaltes (22.09. bis 20.10.2009) können dann weitere Vorschläge zu den Stadtteilen ergänzt werden. Außerdem können alle vorhandenen Vorschläge kommentiert und bewertet werden.

Zur Seite des Bürgerhaushalt Trier >>>

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Kölner Bürgerhaushalt-Modell jetzt auch in Trier

Die Stadt Trier gibt auf ihrer Seite den Beschluss des Stadtrats vom 25.03.2009 bekannt, einen Bürgerhaushalt in einem sechs-stufigen Verfahren einzuführen. Der erste Bürgerhaushalt wird bereits in diesem Jahr stattfinden.

Die Trierer Bürgerinnen und Bürgern werden bei den nächsten Haushaltsberatungen Gelegenheit haben, ihr Wissen und ihre Ideen in die Debatte um den Haushaltsentwurf einzubringen, bevor der Rat über den Etat entscheidet. Einstimmig beschloss der Stadtrat am Mittwoch ein sechsstufiges Verfahren zur Einführung des Bürgerhaushaltes.

Die Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger sollen vor allem über eine Internetplattform eingereicht werden, auf der diese dann auch bewertet werden können. Aber auch über den Postweg, besteht die Möglichkeit Ideen an die Stadt weiterzugeben.

Den Kern der Bürgerbeteiligung bildet eine Online-Plattform, auf der interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, Maßnahmen vorzuschlagen, zu kommentieren und zu bewerten. Die am Ende bestbewerteten Vorschläge werden von der Verwaltung mit Erläuterungen versehen und an den Rat zur Entscheidung im Rahmen der Haushaltsplanberatungen weitergeleitet.

Am Ende des Verfahrens soll ein Rechenschaftsbericht herausgegeben werden, der darüber informiert, was genau mit den Vorschlägen der Trierer Bürgerinnen und Bürger passiert ist: Das Verfahren endet mit einem Rechenschaftsbericht, der verdeutlicht, wie Rat, Ortsbeiräte und Verwaltung mit den Vorschlägen umgegangen sind.

Das Trierer Bürgerhaushalt-Verfahren lehnt sich insgesamt stark an den Kölner Bürgerhaushalt und den Bürgerhaushalt der Stadt Bergheim an, wobei Letzterer ebenfalls vom „Kölner Modell“ abgeleitet wurde. Auch bei diesen beiden Verfahren sind Eingabe, Kommentierung und Bewertung von Vorschlägen im Internet zentraler Bestandteil.

Schon jetzt ist es den Bürgerinnen und Bürgern von Trier möglich ihre Emailadresse in einem Onlineformular anzugeben, um alle aktuellen Informationen im Vorfeld des Bürgerhaushalts zu erhalten (Link zum Onlineformular >>>). So verspricht sich die Stadt eine größtmögliche Zahl von Bürgern zu erreichen, die dann auch in der Konsultationsphase des Bürgerhaushalts aktiv werden.

Ab Juni 2009 werden auf einer neuen Online-Plattform zum Bürgerhaushalt Trier die bereits umgesetzten Vorschläge aus den Bürgergutachten dargestellt. Die Hauptphase beginnt mit dem Online-Dialog ab September 2009. Bürgerinnen und Bürger, die keinen Internetzugang haben, können Vorschläge per Post übermitteln, oder sie erhalten Hilfe bei der Nutzung des Internets.

Die Bürgergutachten führte die Stadt Trier in den Jahren 2004 bis 2006 im Zusammenhang mit der Erstellung der Stadtteilrahmenpläne durch. Mehr Informationen dazu gibt es auf den Seiten des Amts für Stadtentwicklung und Statistik:

Die Bürgergutachten beinhaltet die Ideen und Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft ihres Stadtteils. Dabei werden konkrete Projekte vorgeschlagen, die sowohl kurzfristig als auch mittel und langfristig von der Verwaltung aber auch von privaten Akteuren umgesetzt werden sollen.

Auf der Basis der Bürgergutachten werden von der Verwaltung die Stadtteilrahmenpläne erarbeitet, die als räumliche Entwicklungskonzepte als Richtschnur für die künftigen Planungen und Investitionen in den Stadtteilen dienen sollen.

Alle Informationen zum Bürgerhaushalt
auf der Seite der Stadt Trier >>>

Der Trierische Volksfreund berichtete am 31.03.2009 über die Einführung des Bürgerhaushalt >>>

Wie haben heute den Status der Stadt Trier in unserer Karte von „D“ auf „B“ umgestellt: „‚B‘ = Beschluss: Die Einführung eines Bürgerhaltes wurde durch den Rat (im besten Fall: einstimmig) beschlossen. Ein Ratsbeschluss liegt vor.“

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Trier: Stadtrat entscheidet Ende März

Die Stadt Trier intensiviert ihre Vorbereitungen zur Einführung des Bürgerhaushalts. Schon für die Beratungen zum Haushalt 2010 wird eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger via Online-Plattform in Aussicht gestellt. Die Einzelheiten des Verfahrens sollen Ende März in einem Stadtratsbeschluss festgelegt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Zur Vorbereitung informierten sich die Kommunalpolitiker am 5. Februar auf Einladung von OB Klaus Jensen über Erfahrungen aus anderen Städten. Referenten bei der nach Angaben der Stadt Trier von rund 80 Mandatsträgern besuchten Veranstaltung waren Prof. Dr. Gunnar Schwarting, Geschäftsführer des Städtetags Rheinland-Pfalz, Alfred Fassbender, Kämmerer der Stadt Bergheim, und Volker Vorwerk, unabhängiger Berater für Bürgerdialoge.

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Trier (PLZ 54290)

Standortdaten

Stadt/Kommune

Name: Trier

Postleitzahl: 54290

Status: Einführung


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Trier: Fahrplan für Bürgerhaushalt

Die Stadt Trier (ca. 104 000 Einwohner) plant einen Bürgerhaushalt einzuführen. Auf der Seite der Stadt ist in der online verfügbaren Rathaus-Zeitung zu lesen:

Im Rathaus laufen die Vorbereitungen zur Einführung eines so genannten Bürgerhaushalts ab 2010. Dabei sollen die Bürgerinnen und Bürger über eine Informations‑, Dialog‑ und Rechenschaftsphase stärker als bisher an der Erstellung des städtischen Etats beteiligt werden. Die endgültige Entscheidung über den Finanzplan obliegt allerdings nach wie vor dem Stadtrat.

Im „Fahrplan für den Bürgerhaushalt“ heißt es weiter, man plane für Anfang 2009 Informations‑ und Diskussionsveranstaltung mit Experten aus Städten, in denen bereits mit Erfolg haushaltsbezogene Bürgerbeteiligungen entwickelt worden seien. Darauf folgend soll dann der Trierer Bürgerhaushalt vorbereitet werden.

Von den Fraktionen aus dem Rat der Stadt Trier scheint die Idee des Bürgerhaushalt überwiegend positiv aufgenommen zu werden:

Auch die im Rat vertretenen Fraktionen bekräftigten ihre Unterstützung für die Einführung eines Bürgerhaushalts. Den Fahrplan der Verwaltung bezeichnete CDU-Sprecher Jürgen Plunien allerdings als „sehr ehrgeizig“. Um keine falschen Vorstellungen zu wecken, sei es zudem besser, von einer Bürgerbeteiligung zu sprechen. Friedel Jaeger (SPD) sagte, es habe sich nichts daran geändert, dass man die Bürger stärker an den Prozessen beteiligen wolle. Dabei behalte der Rat seine Kompetenzen. Manfred Maximini schlug vor, die Ergebnisse der vorliegenden Bürgergutachten quasi als „Türöffner“ für einen Einstieg in den Bürgerhaushalt zu benutzen.

Zum Beitrag der Rathaus-Zeitung der Stadt Trier >>>

Interessant ist das auch das Interview der Trierer Online-Zeitung „16 Vor“ mit Vertretern der Stadtratsfraktionen zum aktuellen Haushalt und dem geplanten Bürgerhaushalt >>>

Trier hat in der Karte der Bürgerhaushalt-Kommunen Deutschlands den Status „D“ erhalten.
„D“ = Diskussion: Die Einführung eines Bürgerhaushaltes wird in der Kommune diskutiert. Der Bürgerhaushalt wird z.B. von einer Partei oder einer nicht-staatlichen Organisation eingefordert. Die Einführung ist oft umstritten. Ein Ratsbeschluss zur Einführung liegt nicht vor.

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