Veranstaltung

 

Veranstaltung „Beteiligungshaushalte in Europa – mehr Demokratie wagen auch in Freiburg?“

FREIBURG: Beteiligungshaushalte in Europa
Mehr Demokratie wagen – auch in Freiburg?
Veranstaltung mit Dr. Carsten Herzberg (Potsdam)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zwei Jahre nach dem ersten Freiburger Beteiligungshaushalt möchten wir die Debatte um diese zukunftsweisende Form der Bürgerbeteiligung erneuern. Dazu soll der Blick über Freiburg hinaus auf Europa gehen. Über 50 Städte haben in Europa mit einem Beteiligungshaushalt begonnen.

Mit Dr. Carsten Herzberg aus Potsdam konnten wir den deutschen Fachmann für Europäische Beteiligungshaushalte gewinnen, um der Freiburger Diskussion Anregungen zu geben. Wir laden Sie herzlich ein am

Donnerstag, 30. September 2010, 20–22 Uhr in die Landeszentrale für politische Bildung, Bertoldstr. 55 in Freiburg

Dr. Herzberg zeigt, welche Chancen ein Bürgerhaushalt bietet. Dazu schöpft er aus seinem Wissen über Beteiligungshaushalte bei vielen europäischen Nachbarn. Er geht u.a. der Frage nach, ob Bürgerbeteiligung nur ein Mittel zur Legitimation von Kürzungen ist oder doch die Möglichkeit besteht, Einwohner in die Gestaltung einzubeziehen. Dazu: Was sind Kriterien einer „guten Partizipation“? Worauf ist zu achten, wenn Bürgerbeteiligung eine positive Wirkung haben soll? Welche Rolle können Stadtteile bei einem solchen Beteiligungsverfahren haben?

Carsten Herzberg, Politikwissenschaftler am Berliner Centre Marc Bloch, ist derzeit an der Leitung einer Arbeitsgruppe zu partizipativer Demokratie beteiligt sowie an einem Projekt über öffentliche Wasserunternehmen. Von 2005 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Europäische Bürgerhaushalte“. Aus diesem kenntnisreichen Vortrag möchten wir Schlussfolgerungen für die Freiburger
Bürgerbeteiligung ziehen, es wird also Zeit für Fragen und Diskussion sein. Wir freuen uns auf die Debatte mit Ihnen!

Mit freundlichen Grüßen,
Franz-Albert Heimer
(Lokale Agenda Freiburg)
Dr. Michael Wehner
(Landeszentrale für politische Bildung Projektgruppe Beteiligungshaushalt, Außenstelle Freiburg)

Eine Veranstaltung der:
Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg
Außenstelle Freiburg
Dr. Michael Wehner
Bertoldstr. 55
Ⅾ – 79098 Freiburg ⅰ. Br.
Tel.: +49 761 20773–0
Fax: +49 761 20773–99
E-Mail: freiburg [ät] lpb.bwl.de

und
Lokale Agenda 21 Freiburg
Projektgruppe Beteiligungshaushalt
Franz-Albert Heimer
Treffpunkt Freiburg
Schwarzwaldstr. 78d
79117 Freiburg
Email: info [ät] treffpunkt-freiburg.de

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Seminar: BürgerInnenhaushalte‑ neue Formen der demokratischen Mitbestimmung in der Kommune

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 17:00–20:00 Uhr
Umweltzentrum Dresden, Schützengasse 16–18, 01067 Dresden

Um Anmeldung wird bis zum 8.10. gebeten. Der Eintritt ist frei.

Demokratie lebt vom Mitmachen, gerade auf kommunaler und lokaler Ebene. Viele BürgerInnen fühlen sich jedoch machtlos und aus den zentralen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen. Ein Mittel gerade an der
zentralen Stelle „Finanzen“ mehr Beteiligung der BürgerInnen zu erreichen, sind die partizipativen Haushalte oder „BürgerInnenhaushalte“. So lässt beispielsweise eine Stadt ihre BürgerInnen darüber entscheiden, wie Teile der frei verwendbaren Haushaltsmittel eingesetzt werden sollen. Mehr Beteiligung an der Prioritätensetzung bei der Vergabe von Steuergeldern und an der Gestaltung des direkten Lebensumfeldes stärkt die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region und die Entwicklung einer stabilen, mündigen Zivilgesellschaft.

Die Teilnehmenden können sich im Seminar allgemein über Konzepte partizipativer Haushalte und die konkrete praktische Umsetzung an verschiedenen Beispielen informieren. Ziel ist es, deutsche und tschechische kommunale EntscheidungsträgerInnen sowie bürgerschaftlich Engagierte und Interessierte zu vernetzen und Impulse für die Einführung bzw. Weiterentwicklung dieser Beteiligungsprojekte zu geben.

Alle Beiträge werden ins Deutsche und Tschechische übersetzt. Wir bieten einen kostenlosen Shuttle-Bus von Usti nach Dresden und zurück.

Details und Anmeldung unter: info@weiterdenken.de/+49–351–4943411
http://www.weiterdenken.de

Unsere Referenten:

 – Dr. Marco Schrul, Geschäftsführer der Heinrich Böll Stiftung Thüringen
und Mitglied des Stadtrates in Jena. Er ist interner Kenner und
Wegbereiter des partizipativen Bürgerhaushaltes in Jena und wird die
aktuelle wissenschaftliche Studie „Bürgerhaushalte in Ostdeutschland“
der Heinrich Böll Stiftungen vorstellen.

 – Dr. Oliver Märker, Bonn, Redakteur der Plattform
http://www.buergerhaushalte.de, im Auftrag der Bundeszentrale für Politische
Bildung und Servicestelle Kommune in der Einen Welt.
Er berät unter anderem Politik, Verwaltungen und
Nichtregierungsorganisationen bei der Konzeption und Umsetzung
elektronisch unterstützter Beteiligungsangebote.

Die Veranstaltung wird gefördert durch den Kleinprojektfonds Ziel 3 in
der Euroregion Elbe/Labe.

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Münster: Workshop zum Bürgerhaushalt

Das Presse‑ und Informationsamt der Stadt Münster kündigt für

Samstag, den 18. September 2010, 10 bis 16 Uhr, in der VHS‑Überwasser, Katthagen 7,

einen Workshop zum Thema Bürgerhaushalt in Münster an.

Hierzu lädt Oberbürgermeister Markus Lewe […] alle kommunalpolitisch Aktiven und Interessierten ein. Johannes Middendorf (Berlin) wird als Praxisbeispiel den Lichtenberger Bürgerhaushalt vorstellen. Volker Vorwerk (Bielefeld) erläutert unterschiedliche Modelle von Bürgerhaushalten. In Arbeitsgruppen wird anschließend ein für Münster passendes Verfahren für einen Bürgerhaushalt erarbeitet. Dieses wird dem Rat zur Entscheidung vorgelegt.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.muenster.de/stadt.

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Bonn: Workshop „Gender Budgeting and democratic Governance“

WORKSHOP
GENDER BUDGETING AND DEMOCRATIC GOVERNANCE
EXPERIENCE FROM AFRICA AND EUROPE

Friday, 24th September 2010
Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn – Bad Godesberg

The Africa-EU-strategy aims to promote democratic governance and to strengthen the implementation of human rights. Transparent and inclusive budgets that reflect the interests of all parts of the population are key to reach these goals. Against the background of structural gender inequalities in legal, political and social areas, gender budgeting plays an integral part
to democratise fiscal and political decisions. This applies both to budget revenues and disbursements. On the one hand, gender budgeting enables the systematic integration of the gender perspective into different budgeting phases. On the other hand, it is also the basis for the dialogue with civil society on political priorities and decisions. Thus, democratic control mechanisms and gender justice can be strengthened by gender budgeting initiatives.

Governments worldwide committed themselves to gender equality in all areas of society by signing the Beijing Platform for Action and the Convention on the Elimination of all forms of discrimination against women (CEDAW). In these declarations, Gender Mainstreaming and the integration of gender approaches into budget policies are considered integral parts of states’ efforts to implement gender justice. Nevertheless, 15 years after Beijing, this approach is not anchored in (public) budgets yet. Despite of single initiatives on the local or national level, the progress of implementation has been insufficient so far and the potential for democratization has not been used neither in Europe nor in Africa. However, social and gender budgeting is becoming an increasingly important topic, especially as new aid modalities in development cooperation include more and more direct support of national budgets by donors.

Against this background, the Workshop „Gender Budgeting and Democratic Governance“ aims to gather specific experience from Africa and Europe to commonly discuss potentials and risks of this approach. Its aim is to develop common strategies for gender budgeting and thus contribute to the further development of democracy and gender equality in both continents.

PROGRAMME
11 : 00 Welcome and Introduction
Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, VENRO
11 : 15 Gender Budgeting and (Gender) Democracy: What are the linkages?
Marion Böker, European Gender Budgeting Initiatives Network (EGBN)
12 : 00 Lunch
13 : 00 Experience from Africa
Patricia Munabi, Forum for Women in Democracy (FOWODE), Uganda
Patricia Nyman, South Africa Commercial, Catering and Allied Workers
Union (SACCAWU), South Africa
Comment: Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, VENRO, Germany
14 : 15 Experience from Europe
Dr. Elfriede Fritz, Federal Ministry of Finance, Austria
Comment: Tilder Kumichii, Gender Empowerment and Development
(GeED), Cameroon
15 : 00 Coffee Break
15 : 30 Discussion of Strategies on how to democratise budget processes
17 : 00 End

The workshop will be held in English.
For further information and registration please do not hesitate to contact:
Merle Bilinski
Coordinator
E-Mail: ⅿ.bilinski [add] venro.org
Tel.: 0049 30 28046670

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Hamburg: PEP-NET E-Partizipationsgipfel

23. September 2010, historische Speicherstadt der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die Veranstaltung wird ausgerichtet von Europas Netzwerk für ePartizipation PEP-NET – Pan European eParticipation Network.

Im Mittelpunkt der von Richard Wilson, dem Begründer von Involve and izwe, moderierten eintägigen Veranstaltung steht das Thema Online-Bürgerbeteiligung – ePartizipation.

Vorträge finden zum Status quo der E-Partizipation in Europa, zur Förderpolitik der EU-Kommission sowie zum aktuellen Stand von E-Partizipation, Government 2.0 und Open Data in Deutschland statt. Zudem werden Projekte, Trends und Tools vorgestellt, etwa der Bürgerhaushalt der Stadt Freiburg, E-Petitionen in den Niederlanden oder griechische Open-Government-Projekte.

Die internationale Tagung ist für die Bedürfnisse von Vertretern aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Bürgerorganisationen konzeptioniert.

Eine Anmeldung für die limitierte Veranstaltung ist ab sofort über die Online-Registrierung unter http://pep-net.eu/pep-net-summit/ möglich. Die Teilnahme ist beitragsfrei.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Kommune21 und auf pep-net.eu.

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Veranstaltungshinweis: »Mitmachen, ohne dabei zu sein« Neue Beteiligungsformen durch WEB 2.0

10. bis 11. September 2010, Evangelische Akademie Meißen

Chats, Mails, soziale Netzwerke, all die neuen Werkzeuge des Internets prägen zunehmend den Alltag und sie wirken auf das Kommunikationsverhalten. Immer mehr Onlinenutzer beteiligen sich durch Interaktion am Inhalt des Internets. Längst tummeln sich auch Kirchen und politische Parteien, Aktivgruppen und etablierte Organisationen mit eigenen Portalen, Angeboten und Technologien auf dem Feld der elektronischen Kommunikation. WEB 2.0: das ist unbegrenztes „Mitmach Web“.
Fallen die Grenzen wirklich oder kommunizieren im Internet vor allem Gleichgesinnte in quasi geschlossenen Räumen? Was leistet „Elektronische Demokratie“ für mehr Partizipation und Beteiligung bei Entscheidungsfindungen in der Gesellschaft? Entwickelt sich Kirche zu einer virtuellen Glaubensgemeinschaft mit weitem Horizont? Bergen die unendlichen Chancen des Internets nicht auch ungeahnte Risiken?
Bei dieser Akademietagung werden die Möglichkeiten der neuen Beteiligungen ausgelotet im Blick auf Kirche, Gemeinde und Gesellschaft, ganz konkrete Internetprojekte vorgestellt und neue Beteiligungsformen im Tagungsgeschehen ausprobiert.

Die Tagung wird in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und dem Evangelischen Büro Sachsen durchgeführt.

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen und dem Tagungsprogramm.

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Vorankündigung der Veranstaltung: Beteiligungshaushalte in Europa – mehr Demokratie wagen auch in Freiburg?

Veranstaltung mit Dr. Carsten Herzberg
am Donnerstag, 30. September 2010, 20 bis 22 Uhr
in der Landeszentrale für politische Bildung, Bertoldstr. 55, in Freiburg

Detailliertere Informationen liegen uns derzeit noch nicht vor.

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10 Years On: Participatory Budgeting & the Big Society

Die Konferenz findet statt am

Dienstag, 9. November 2010, 10.00 bis 16:00 Uhr

in London, Westminster Central Hall.

Die Konferenz befasst sich mit dem Erfolg von Bürgerhaushalten der letzten 10 Jahre im Vereinigten Königreich und den Möglichkeiten zukünftiger Beteiligungen.

Aus der Ankündigung:

A one-day conference exploring how PB can be taken forward in the new political and economic climate. Topics covered will include how PB enhances commissioning, co-production and Total Place.

Speakers
Sergio Baierle, CIDADE, Porto Alegre, Brazil
Professor Gerry Stoker, Southampton University
Ed Cox, IPPR
Lord John Shipley, Former Leader of Newcastle City Council
Professor Jonathan Tritter, Warwick University

The programme will include a mixture of plenary and panel sessions with opportunities for genuine interaction, networking and debate. Full details of speakers and the programme will be available shortly.

Lesen Sie hier die vollständige Ankündigung mit Informationen zur Anmeldung und den Kosten der Konferenzteilnahme.

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Multimediakongress 2010 – „Gemeinsam die digitale Welt gestalten“

Der Kongress findet statt am

Donnerstag, 2. September 2010, ab 9:30 Uhr

im Wilhelm-Hack-Museum in Ludwigshafen.

Bei dem Multimediakongress treffen sich Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Aus der Ankündigung:

Das Internet wandelt sich, Netzwerke entstehen, Grenzen verschwinden, Menschen kommunizieren anders miteinander. Jetzt gilt es: Gemeinsam die digitale Welt zu gestalten. Der Multimediakongress 2010 hat sich dieses Thema gewählt, um zusammen mit Ministerpräsident Kurt Beck und Entscheidern aus den Kommunen, der Wirtschaft, den Hochschulen, aus Politik und Verwaltung über die neuesten Trends und Entwicklungen der Informationstechnologie und bei eGovernment zu informieren und die Einsatzmöglichkeiten zu diskutieren. Der Veranstaltungsort, das Wilhelm-Hack-Museum, bietet reizvolle Möglichkeiten, neue interaktive Formen der Kommunikation auszuprobieren. Die Stadt Ludwigshafen, geprägt durch ihre besondere Lage in der Metropolregion Rhein-Neckar, geht als gutes Beispiel voran und zeigt, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit möglich gemacht wird. Frau Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin der Stadt, Renate Pepper, Vorsitzende der Versammlung der LMK, Ministerialdirektor Jürgen Häfner im Ministerium des Innern und für Sport sowie Thomas Köhler, 1. Vorsitzender des IT-Forums Rhein-Neckar e.V. eröffnen die Runde interessanter Gespräche und Diskussionen zur Weiterentwicklung des innovativen IT-Standorts Rheinland-Pfalz . […]

Lesen Sie hier die gesamte Ankündigung des Kongresses.

Den Einladungsflyer mit Programmablauf als pdf-Datei können Sie hier abrufen.

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Workshop: Bürgerhaushalt und kommunale Zukunftsplanung – Mitsprache von Bürgern im digitalen Zeitalter

Der Workshop findet statt:

am 26. August 2010 von 14.30 bis 17:00 Uhr

während der Kommdienstage im TGO Wechloy, Marie Curie Straße 1, 26129 Oldenburg.

Aus der Ankündigung:

In Zeiten knapper werdender (öffentlicher) Kassen und zurückgehender Wahlbeteiligungen suchen Kommunen zunehmend nach “neuen“ Wegen, ihre Einwohner zu “reaktivieren“ und an der kommunalen Entscheidungsfindung zu beteiligen. Aber wie begeistert man unterschiedlichste Bürgergruppen, sich mit politischen Themen und Prozessen –wie dem Kommunalhaushalt auseinanderzusetzen‑ deren “Spaßfaktor“ schwer zu vermitteln ist?

Die Nutzung von Computersimulationen wie “SimCity“, von öffentlichen OpenSpace-Diskussionen und anderen Medien zur Einbindung von Bürgern und Unternehmern in kommunale Entscheidungsprozesse wird ebenfalls intensiv diskutiert. Beamte der Kommunalverwaltungen Oldenburg und Groningen berichten von ihren jüngsten Erfahrungen mit Bürgerpartizipation.

Zielgruppe
Der Workshop richtet sich an leitende Beamte von Kommunalverwaltungen und Politiker in deren Aufgabenbereich die Bürgermitsprache fällt. Dabei ist es ausdrücklich die Absicht, einen bereichs‑ und länderübergreifenden Erfahrungsaustausch zu fördern. Ziel dieses Austausches ist es, voneinander zu lernen, aber gemeinsam auch zu neuen Erkenntnissen und Herangehensweisen zu kommen, also Synergieeffekte zu erzielen.


Zu Flyer und Anmeldung >>>

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Tagung 24.-26.09.2010: Die Zukunft der Bürgerbeteiligung

Veranstaltet von der Evangelischen Akademie Loccum und der Stiftung MITARBEIT findet im Rahmen des „Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie“ die Tagung „Die Zukunft der Bürgerbeteiligung: Herausforderungen – Trends – Methoden“ vom 24. bis 26. September in Loccum am Steinhuder Meer statt. Sie wendet sich an „Interessierte aus Bürgergesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die eine bürgernahe, kommunale Demokratie mit gestalten wollen“.

„Annähernd 50 Jahre nach dem Start einer gesellschaftlichen Diskussion um mehr »Demokratie von unten« will das »Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« eine Zwischenbilanz ziehen und fragen, wie es um die kommunale Bürgerbeteiligung in Deutschland derzeit steht. Wo befinden sich Hindernisse, wo Fallstricke und Selbstblockaden? Worin liegt aber auch die originäre Kraft der Bürgerbeteiligung, die Chancen eröffnet, Gesellschaft und Zukunft zu gestalten?

Expert/innen aus Bürgergesellschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft werden zusammen mit den Teilnehmer/innen darüber debattieren, welche Wege der Beteiligung in den nächsten Jahren beschritten, verbreitert oder völlig neu angelegt werden müssen.“

Zur Einladung und Anmeldung >>>

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Friedrich-Ebert-Stiftung in Starnberg: Bürgerbeteiligung durch Bürgerhaushalt

Quelle: SPD Ortsverein Starnberg

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Kommunalpolitiker mit Bürgerinnen und Bürgern in der Starnberger Volkshochschule über das Projekt „Bürgerhaushalt“ als neuen Weg der Bürgerbeteiligung. Dabei stellte Thomas Ködelpeter, Leiter der Ökologischen Akademie Linden, Konzepte sowie Praxisbeispiele aus dem In‑ und Ausland vor. Gerade in finanziell schwierigen Zeiten bietet sich die Bürgerbeteiligung bei der Aufstellung kommunaler Haushalten an. Bürger können sich im Vorfeld über die Haushaltslage informieren, konkrete Vorschläge machen und Prioritäten mitbestimmen. […]

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Infos zum Programm der Veranstaltungen finden Sie auf unserer Plattform >>>

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Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema Bürgerhaushalt in Starnberg

Eine Veranstaltung zum Thema:

Bürgerhaushalt – ein Instrument zur Beteiligung der Bürgerschaft an der Planung des kommunalen Haushalts
Konzept – Praxisbeispiele – Nutzen

findet am

08. Juni 2010
19:00 Uhr
in der vhs Starnberg
Bahnhofplatz 14
82319 Starnberg

statt.

Einladung und Anmeldung als PDF >>>

Hintergrundinformationen der FES zum Bürgerhaushalt von Martin Rüttgers „Bürgerhaushalt: Information, Partizipation, Rechenschaftslegung >>>

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Workshop zum Thema Bürgerhaushalt beim GRÜNEN-Tag in Hessen

19. Juni 2010, Opelvillen in Rüsselsheim

Mit Bürgerinnen und Bürgern den Haushalt diskutieren? „Unmöglich“ war zu Beginn die einhellige Meinung der kommunalen Experten. Dass es doch geht beweisen neben Großstädten wie Hamburg, Köln oder Freiburg auch kleinere wie Bannewitz (Sachsen), Bad Wildungen (Waldeck-Frankenberg) oder Groß-Umstadt (Darmstadt-Dieburg). Dabei werden durchaus unterschiedliche Wege beschritten.

Im Workshop wollen wir die Bausteine eines Bürgerhaushaltes und seiner Einführung betrachten, Querverbindungen zum „BürgerInnenhaushalt“ (Gender Budgeting) herstellen und die Frage diskutieren, wie „Sparen unter Bürgerbeteiligung“ aussehen kann.

Zur Anmeldung >>>

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Seminar im April 2010 „Mehr Mitverantwortung wagen“

Am 21. und 22. April 2010 findet in Berlin ein Seminar des Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und Governance International zum Thema

Mehr Mitverantwortung wagen –
Bürgerschaftliches Engagement als Chance in
der Finanzkrise?

statt. Aus dem Programm:

Bei erkennbar drastisch abnehmenden Ressourcen im öffentlichen Sektor sind neue Lösungen gefragt, um das bisherige Leistungsniveau gerade im freiwilligen Bereich zu halten. Eine Chance wird darin gesehen, zusätzlich zu dem Fachwissen der Verwaltung auch Alltagswissen und die aktive Mitwirkung der betroffenen Bürger einzubeziehen. Dazu muss die Verwaltung nicht bei Null beginnen, denn in vielen Kommunen bestehen bereits Initiativen zur Förderung des Bürgerschaftlichen Engagements. Zumeist handelt es sich jedoch um Beteiligungsinseln, die für sich stehen oder nur für Ehrenamt und Selbsthilfe aktivieren wollen.

Sie liefern für eine Mitverantwortung und belastbare Ergebnispartnerschaften noch keine greifbaren Zielbeiträge. Vor diesem Hintergrund sollen Strategien und Maßnahmen zur Einbindung von bürgerschaftlichem Engagement als partnerschaftliche Produktion von Leistungen und Verantwortung für Resultate dargestellt und anhand praktischer Beispiele und Veränderungsprojekten aus deutschen und europäischen Verwaltungen erörtert werden. Es werden beispielhafte Lösungswege aufgezeigt, wie

 – Plattformen für Information und Dialog mit Bürgerinnen und Bürgen aufgebaut werden können;

 – gemeinsam mit Bürgern Leistungen konzipiert und realisiert werden können, die an den Wirkungen ansetzen;

 – Bürgerinnen und Bürger in die aktive Bereitstellung von Leistungen eingebunden werden, um die
Mitverantwortung zu steigern und Kosten zu senken;

 – die Bereitschaft zu aktiver Koproduktion durch Bürgerinnen und Bürger unterstützt werden kann;

 – und wie sich Verwaltungen über kooperative Strategieprozesse und dezentralisierte Verantwortlichkeiten bürgernäher aufstellen können.

Das Programm als PDF zum Download >>>

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