Veranstaltung

 

Köln: Fachsymposium „Bürgerhaushalt und Gender Budgeting – (wie) geht das zusammen?“

Am Freitag den 5. Juni 2009 lädt die Stadt Köln zu einem Symposium zum Thema Bürgerhaushalt und Gender Budgeting in den Gürzenich ein. In der Einladung heißt es:

Das Kölner Symposium soll klären, ob und wie die innovativen Konzepte „Bürgerhaushalt“ und Gender Budgeting“ verknüpft werden können. Die Stadt Köln konnte einige Expertinnen und Experten gewinnen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Rahmen eines Fachsymposiums weitergeben.

Das Symposium ist geplant für:

Freitag, 5. Juni 2009, 10 bis 16:15 Uhr im
Isabellensaal des Kölner Gürzenich,
Martinstraße 29 bis 37,
50667 Köln

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um teilzunehmen, ist eine Anmeldung per E-Mail nötig:
buergerhaushalt@stadt-koeln.de

Die Tagesordnung beinhaltet verschiedene Vorträge und Arbeitsgruppen:

Teil 1: Vorträge
* Bürgerhaushalte und das Beispiel Köln (Dr. Oliver Märker, zebralog)
* Gender Budgeting (Dr. Elisabeth Klatzer, Bundeskanzleramt, Österreich)
* Bürgerhaushalt und Gender Budgeting verbinden (Prof. Dr. Christine Färber, HAW, Hamburg)
* Praxisbeispiel: Bürgerhaushalt und Gender Budgeting in Freiburg (Annette Schubert, Persönliche Referentin des Oberbürgermeisters, Freiburg)

Teil 2: Parallele Arbeitsgruppen (AG)
* AG 1: Was können Bürgerhaushalte und Gender Budgeting voneinander lernen? Wo gibt es Unterschiede wo Parallelen?
* AG 2: Wie könnten der Bürgerhaushalt und das Gender Budgeting in Köln verbunden werden?
* AG 3: Welche Chancen und Risiken folgen aus der Verbindung von Bürgerhaushalt und Gender Budgeting?

(Themenvorschläge der Beteiligten sind möglich.)

Die Einladung zum Fachsymposium als PDF-Dokument >>>
Die Tagesordnung als PDF-Dokument >>>
Hier geht es zu den Infos der Stadt Köln auf www.stadt-koeln.de >>>

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KGSt-Infotag Bürgerhaushalt am 18.09.2009

Die ursprünglich für Februar 2009 vorgesehene KGSt-Fachkonferenz zum Bürgerhaushalt ist auf den 18. September 2009 verlegt worden. Statt einer zweitägigen Veranstaltung wird es einen kompakten Infotag geben, an dem diverse Voträge über Erfahrungen großer und kleiner Kommunen mit dem Bürgerhaushalt informieren.

Ihre ursprünglich für Ende Februar vorgesehene, zweitägige Fachkonferenz zum Thema Bürgerhaushalt hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) auf den 18. September verschoben. Gleichzeitig wurde das Programm gestrafft und auf einen Tag verkürzt, der Teilnahmebeitrag wurde erheblich gesenkt. Unter dem Titel: „Infotag Bürgerhaushalt: Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen“ werden Expertinnen und Experten aus Kommunen und von beratenden Institutionen über gute und schlechte Erfahrungen und die kritischen Erfolgsfaktoren von Bürgerhaushalten berichten.

Berichten werden unter anderem Referenten aus Köln, Potsdam, Hilden und Groß-Umstadt. Prof. Tony Bovaird (Governance International und University of Birmingham) wird über Erfahrungen mit dem Bürgerhaushalt in Großbrittanien referieren.

Folgende Fragen werden im Mittelpunkt stehen:
→ Wie funktioniert ein Bürgerhaushalt in der Praxis?
→ Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?
→ Wie viel kostet ein Bürgerhaushalt?
→ Was bringt ein Bürgerhaushalt?
→ Wie lassen sich Bürgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?

Im Programm zum Infotag Bürgerhaushalt heißt es:
Welchen demokratischen und inhaltlichen Mehrwert ein Bürgerhaushalt hat, hängt nicht zuletzt von der örtlichen Gestaltung des Beteiligungsprozesses und der örtlichen Unterstützung durch Bürgergruppen, Medien, Politik und Verwaltung ab. Aus gelungenen Beteiligungsprozessen sind inzwischen die kritischen Erfolgsfaktoren bekannt und erleichtern den Kommunen, die jetzt erst mit Bürgerhaushalten beginnen, den Einstieg und die konzeptionelle Gestaltung.

Programm Infotag Bürgerhaushalt 2009 >>>
Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der KGSt >>>

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KGSt-Infotag Bürgerhaushalt verlegt auf 18. September 2009

Die die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) gibt in einer aktuellen Pressemitteilung bekannt, dass die ursprünglich für Februar 2009 vorgesehene Fachkonferenz zu Thema Bürgerhaushalt auf den 18.09.2009 verschoben wurde:

In der Pressemeldung heißt es:
Ihre ursprünglich für Ende Februar vorgesehene, zweitägige Fachkonferenz zum Thema Bürgerhaushalt hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) auf den 18. September verschoben. Gleichzeitig wurde das Programm gestrafft und auf einen Tag verkürzt, der Teilnahmebeitrag wurde erheblich gesenkt. Unter dem Titel: „Infotag Bürgerhaushalt: Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen“ werden Expertinnen und Experten aus Kommunen und von beratenden Institutionen über gute und schlechte Erfahrungen und die kritischen Erfolgsfaktoren von Bürgerhaushalten berichten.

Nachdem bisher in den meisten Kommunen die Skepsis überwog, machen positive Praxiserfahrungen inzwischen neugierig. Viele Kommunen stehen – nicht zuletzt durch entsprechende Initiativen aus Kommunalpolitik und Bürgerschaft – vor der Frage, wie sie ebenfalls aktiv werden können. Die beiden Veranstalter, neben der KGSt auch das internationale Beratungsnetzwerk Governance International, haben zu ihrer Konferenz kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus Köln, Potsdam, Hilden und Groß-Umstadt als Referenten eingeladen. Dieses Spektrum umfasst Bürgerhaushaltsprojekte von der Millionen‑ bis zur Kleinstadt. Vorgestellt werden auch Erfahrungen aus Großbritannien.

Die unterschiedlichen Vorgehensweisen nicht allein in den genannten Projekten werden anschließend im Überblick dargestellt und die daraus gewonnenen Erfahrungen bewertet. Den Abschluss macht KGSt-Altvorstand Prof. Gerhard Banner, der den Bürgerhaushalt als wichtigen Baustein der modernen Bürgerkommune auffasst und fragt, welche (Bürgerbeteiligungs‑)Strategien Erfolg versprechen.

Pressemitteilung der KGSt zum Infotag Bürgerhaushalt 2009 >>>
Programm zum Infotag Bürgerhaushalt 2009 >>>
Weitere Informationen auf den Seiten der KGSt >>>

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Berlin: Kommunalkongress 2009 der Bertelsmann Stiftung

Am 9. und 10. März findet in Berlin der 6. Kommunalkongress, der Kommunalkongress 2009 der Bertelsmann Stiftung statt. Im Mittelpunkt steht das Thema „Superwahljahr“ und „Führung“ und damit Fragen wie

→ Welchen Einfluss hat unser Führungsverhalten auf die Beziehungen zwischen Bürgern und ihrer Kommune?
→ Wird es gelingen, die Bürger für die gemeinsame Sache zu aktivieren?
→ Wie motivieren wir uns selbst?

Im Zusammenhang mit der Beteiligung der Bürger an der kommunalen Haushaltsplanung sind aus unserer Sicht insbesondere die angebotenen Foren 1 und 3 am ersten der beiden Kongresstage interessant:

1. Führen statt verführen: Finanzpolitik zwischen Wahlversprechen und Finanzkrise Nachhaltige Haushaltspolitik braucht neben der Methodenkompetenz insbesondere Führungspersönlichkeiten. Wie können die Verantwortlichen in den Kommunen wieder stärker in die Rolle des Gestalters kommen und wie sollen die notwendigen Kurskorrekturen kommuniziert werden?

Bürgerhaushalte könnten als ein Führungsinstrument in Zeiten der Finanzkrise eingesetzt werden, nicht nur um die kritische Situation in Kommunen besser für die Bürgerinnen und Bürger verständlich zu machen. Sie liefern auch wichtige Bürgerexpertise für das Führungspersonal, das dadurch seine Entscheidungen zusätzlich qualifizieren könnte. Und das aus Sicht des Führungspersonal entscheidendste ist wohl, dass durch Bürgerhaushalte die politischen Akteure und ihre verantwortungsvolle Rolle wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit rücken würde. Dass durch mehr Bürgerbeteiligung ein mehr an Führung möglich werden könnte, klingt zunächst paradox.
Es bleibt daher abzuwarten, inwiefern in dem 1. Forum das Thema „Führung durch Bürgerbeteiligung“ zur Sprache kommt, oder ob Instrumente wie Bürgerhaushalte überhaupt in diesem Zusammenhang diskutiert werden. Und wenn, ob sie dann eher als „führungshinderlich“ angesehen werden?

3. Web 2.0: neue Formen der Beteiligung Web 2.0 ermöglicht vollkommen neue Formen der Öffentlichkeit und der Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Bürgern. Wie lässt sich diese zweite Generation des Internets sinnvoll einsetzen, um Beteiligung zu effektivieren? Wir stellen innovative Instrumente vor.

Auch dieses Forum ist für das Thema Bürgerhaushalt interessant, da Bürgerhaushaltsverfahren auch auf das Internet als Beteiligungskanal setzen, wie etwa der Bürgerhaushalt Lichtenberg seit vielen Jahren das Internet als zusätzlichen Beteiligungskanal anbietet. Auch die Bürgerhaushalte in Bergheim, Freiburg, Jena, Köln oder Potsdam setzen auf das sogenannte „Mitmachweb“, das Web 2.0. In diesem Forum wird daher auch der Bürgerhaushalt 2008 in Köln von Guido Kahlen (Stadtdirektor, Stadt Köln) vorgestellt, an dem sich mehrere tausend Kölner/innen über eine Beteiligungsplattform mit ihren Vorschlägen zum Haushalt beteiligten.

Mehr Infos:
www.kommunalkongress.de >>>
www.bertelsmann-stiftung.de >>>
Mehr zu Bürgerhaushalte u. Web 2.0 auf dieser Plattform >>>
Mehr zum Bürgerhaushalt Köln auf dieser Plattform >>>

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26. und 27. Februar 2009 in Köln: Fachkonferenz zum Bürgerhaushalt

Wir rechnen mit Ihnen! Aber rechnet sich der Bürgerhaushalt?
Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen

So lautet der Titel der KGSt-Fachkonferenz am 26. und 27. Februar 2009 in Köln, die sich ausschließlich mit dem Bürgerhaushalt beschäftigen wird.

In der Vorankündigung heißt es:

Zeitgleich mit der Umstellung auf das doppische Haushalts‑ und Rechnungswesen schlagen einige Städte auch bei der Bürgerbeteiligung neue Wege ein. So hatten und haben die Kölner Bürgerinnen und Bürger für die Haushalte 2008 und 2009 die Möglichkeit, an der Aufstellung des Haushaltsplans mitzuwirken. Ähnliche Beteiligungsverfahren laufen in Freiburg im Breisgau und in einigen Berliner Bezirken, allen voran Berlin-Lichtenberg. Noch überwiegt bei den meisten Kommunen die Skepsis. Ist der Haushaltsplan schon für viele Feierabendpolitiker ein Buch mit sieben Siegeln, wie soll er dann für die Bürgerschaft verständlich und interessant gemacht werden? Und führt ein Dialog mit der Bürgerschaft nicht nur zu neuen, ohnehin nicht finanzierbaren Begehrlichkeiten? Manchen erscheint die Mitwirkung der Bürgerschaft auch aus demokratischer Sicht bedenklich, weil sie fürchten, dass das Angebot nur von einer kleinen Minderheit oder von den bekannten Interessenvertretern wahrgenommen wird. Daher stellt sich die Frage, welcher demokratische und inhaltliche Mehrwert der Idee des Bürgerhaushalts innewohnt und wie dieser Mehrwert in der Praxis realisiert werden kann.

In der Fachkonferenz werden folgende Fragen behandelt:
→ Wie funktioniert ein Bürgerhaushalt in der Praxis?
→ Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?
→ Wie viel kostet ein Bürgerhaushalt?
→ Was bringt ein Bürgerhaushalt?
→ Wie lassen sich Bürgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?

Weitere Infos zum Programm finden Sie auf den Seiten der KGSt >>>
Hier finden Sie die Ankündigung als PDF >>>

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26.2.2009: „Erfolgsfaktoren für die moderne Bürgerbeteiligung – Der Bürgerhaushalt der Stadt Köln

Manfred Ropertz, Stellvertretender Kämmerei-Amtsleiter der Stadt Köln, hält im Rahmen der Jahrestagung der Wirtschaftswoche „Neustart Kommune“ am 26. Februar 2009 einen Vortrag zum Bürgerhaushalt Köln:

Erfolgsfaktoren für die moderne Bürgerbeteiligung – Der Bürgerhaushalt der Stadt Köln

In seinem Vortrag werden u.a. folgende Punkte angesprochen:

* Die Herausforderungen bei der Umsetzung des ersten Bürgerhaushaltes in Köln
* Erste Ergebnisse und Rückschlüsse für die Zukunft
* Nutzen des Bürgerhaushaltes für die Kommune


Mehr Informationen >>>


Wenn Ihnen weitere Veranstaltungen bzw. Präsentationen und Vorträge zum Thema Bürgerhaushalt bekannt sind, freuen wir uns über Ihren Hinweis.

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Erste Ankündigung: International Congress on Peoples Budgeting Models

Bundeszentrale für politische Bildung

Servicestelle Kommunen in der Einen Welt Inwent – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH

Erste Ankündigung
International Congress on Peoples Budgeting Models
23.-24. November 2009 – Berlin, Germany

Vertretung des Landes NRW
Hiroshimastraße 12 – 16, 10785 Berlin
23.11.2009, 12 : 00 – 18:00 Uhr
24.11.2009, 09 : 30 – 15:00 Uhr

Hintergrund:
Der Bürgerhaushalt ist eines der wichtigsten Instrumente zur Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Verfahren wird versucht, den zentralsten Bereich kommunaler Politik transparenter und effizienter zu gestalten. Durch die Beteiligung der Öffentlichkeit an der kommunalen Haushaltsplanung sollen den Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten gegeben werden, ihre Ideen, Hinweise und Vorschläge, ihr Wissen in die Beratungsprozesse der Verwaltung und Politik einzubringen. Damit sollen in Zeiten immer knapper werdender Ressourcen Ausgaben und Einsparungen der öffentlichen Hand nicht mehr über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg, sondern gemeinsam mit ihnen abgestimmt werden. Bürgerinnen und Bürger sind die Experten von Alltagswissen. Sie werden über das Bürgerhaushaltsverfahren motiviert, ihre Kommune zukunftsfähig mitzugestalten. Die aktive Bürgerkommune bleibt nicht nur Leitbild, sondern wird politische Realität.

Bürgerhaushalte können einen effektiven Beitrag zur Demokratieentwicklung leisten. Nichtsdestotrotz gibt es für Euphorie keinen Anlass. Zurzeit haben lediglich knapp vierzig Kommunen in Deutschland den Bürgerhaushalt eingeführt. Nur wenige mehr diskutieren über die Einführung. Im europäischen Kontext gibt es ebenfalls nur wenige Länder bzw. Kommunen, die sich durch Fortschritte im Bürgerhaushalt auszeichnen. Bürgerhaushalt in Europa – eine Utopie?

Im Kontext der historischen Jubiläen 2009, die eine erhebliche Bedeutung für gesellschaftliche Prozesse in Europa hatten (60 Jahre Grundgesetz in West-Deutschland, 20 Jahre Fall der Berliner Mauer und die damit verbundenen Bestrebungen zur Demokratisierung in „Ostblock“-Staaten, EU-Beitritt von mehreren Staaten und die Bestrebung, ein gemeinsames „Haus Europa“ zu schaffen etc.), kann der Bürgerhaushalt der Katalysator für mehr Demokratie vor Ort werden.

Ziele und Inhalte:
Der Erfolg eines Bürgerhaushaltes hängt in vielen Bereichen von den Rahmenbedingungen ab, die auf Seiten der Politik und der Verwaltung geschaffen werden. Der Kongress wird die Entscheidungsträger/innen aus Politik und Verwaltung in einen konstruktiven Dialog bringen. Darüber hinaus werden im europäischen Kontext die Erfahrungen zu bestehenden Bürgerhaushaltsmodellen verglichen und kontrovers diskutiert. Dabei wird die außereuropäische Expertise mithilfe von ausgewählten renommierten Referenten/innen in den Diskurs eingeführt.

Durch den Kongress soll der Meinungsbildungsprozess sowohl auf der kommunalen als auch auf der politischen Ebene im nationalen und europäischen Kontext in Gang gesetzt werden. Sowohl Politiker/innen als auch Verwaltungsfachleute werden europaweit motiviert, den Bürgerhaushalt einzuführen.

Der Bürgerhaushalt wirft einige Fragezeichen und Kontroversen auf, die es zu diskutieren gilt. Folgende Fragen sollen unter anderem diskutiert werden:

• In welchem Verhältnis stehen Beteiligungsinstrumente wie Bürgerhaushalte zur repräsentativen Demokratie?
• Wird die repräsentative Demokratie durch Bürgerhaushalte gestärkt oder geschwächt?
• Ist der Föderalismus (Dezentralisierung) eher Vorteil oder Hindernis für die Einführung?
• Wie sind Bürgerhaushalte umzusetzen? Welche Verfahren und Instrumente gibt es in Europa?
• Inwieweit können Ansätze übertragen und genutzt werden? Oder auch: Inwieweit können Bürgerhaushalte sowohl national als auch international standardisiert werden?
• In welchem Verhältnis stehen Bürgerhaushalte zu formal vorgeschriebenen Verfahren?
• Wie können Bürgerhaushalte verglichen und ihre Wirkung(en) gemessen werden?
• Was sind die Indikatoren, die den Erfolg eines Bürgerhaushaltes messen?
• Kann der Bürgerhaushalt das Engagement der politikfernen Gruppen ins Leben rufen, unterstützen und weiterentwickeln oder werden bestimmte Bevölkerungsschichten durch den Prozess des Bürgerhaushaltes marginalisiert?
• Welche Rolle spielen bei der Umsetzung von Bürgerhaushalten neue Medien (E-Partizipation)?
• Sind Bürgerhaushalte auch auf regionaler und nationaler Ebene durchführbar?
• Inwiefern kann der Bürgerhaushalt als Armutsbekämpfungsstrategie genutzt werden?

Zielgruppe:
Ca. 200 Entscheidungsträger/innen und Meinungsführer/innen aus der Politik und Verwaltung (mit Erfahrung im Bürgerhaushalt und ohne) aus ganz Europa. Da der Bürgerhaushalt „Chefsache“ ist, richtet sich der Kongress an die Schlüsselakteure für die Einführung des Bürgerhaushaltes.

Methoden
Inputs und Diskussionen im Plenum; Workshops/Arbeitsgruppen, Streitgespräch/Pro-Contra-Debatte, Fischbowl, Projektpräsentationen, Posterpräsentationen

Arbeitssprachen
Deutsch und Englisch, mit Übersetzung

Veranstalter
Bundeszentrale für politische Bildung/Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, InWEnt

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Pressemitteilung zur KGSt Fachkonferenz zum Bürgerhaushalt

KGSt-LogoPRESSEINFORMATION
Bürgerhaushalt: KGSt veranstaltet Fachkonferenz

(Köln, 11.11.2008) Eine Fachkonferenz zum Thema Bürgerhaushalt veranstaltet die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) am 26. und 27. Februar 2009 in Köln. Unter dem Titel: „Wir rechnen mit Ihnen! Aber rechnet sich der Bürgerhaushalt?“ geht es um Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen.

Nachdem bisher in den meisten Kommunen die Skepsis überwog, machen positive Praxiserfahrungen inzwischen neugierig. Viele Kommunen stehen – nicht zuletzt durch entsprechende Initiativen aus Kommunalpolitik und Bürgerschaft – vor der Frage, wie sie ebenfalls aktiv werden können. Die bei-den Veranstalter, neben der KGSt auch das internationale Beratungsnetzwerk Governance International, haben zu ihrer Konferenz kommunale Vertreterinnen und Vertreter aus Köln, einem Berliner Bezirk und dem badischen Viernheim als Referenten eingeladen. Außerdem werden internationale Ansätze und Erfahrungen vorgetragen, Erfolgsfaktoren für die Bürgerbeteiligung am Haushaltsgeschehen entwickelt und ein Zukunftskonzept kommunaler Bürgerbeteiligung dargestellt, in dem der Bürgerhaushalt ein Element unter mehreren darstellt.

Unter den Referenten sind der Kölner Stadtkämmerer Peter Michael Soénius, KGSt-Altvorstand Prof. Gerhard Banner und Univ.-Prof. Dr. Helmut Klages von der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Fragen:

→ Wie funktioniert ein Bürgerhaushalt in der Praxis?

→ Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?

→ Wie viel kostet ein Bürgerhaushalt?

→ Was bringt ein Bürgerhaushalt?

→ Wie lassen sich Bürgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?

Weitere Informationen zur anderthalbtägigen Fachkonferenz, unter anderem das Programm mit allen Referentinnen und Referenten, können bei der KGSt angefordert oder auf den Internetseiten der KGSt abgerufen werden. Die Teilnahmegebühr für KGSt-Mitglieder beträgt 335 Euro (Nicht-Mitglieder 435 Euro), hinzu kommen eine Konferenzpauschale und die Übernachtung. Bei rechtzeitiger Anmeldung können Rechnungstellung und Bezahlung noch im Jahr 2008 abgewickelt werden.

Anmeldung und Organisation:
KGSt Seminare & Kongresse
Birgit Breuer, 02 21 – 3 76 89–82

Inhaltliche Beratung:
KGSt Programmbereich Finanzmanagement
Christiane Wenner, 02 21 – 3 76 89–40

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KGSt-Fachkonferenz zum Bürgerhaushalt

Wir rechnen mit Ihnen! Aber rechnet sich der Bürgerhaushalt?
Erfahrungen mit der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am kommunalen Haushaltsgeschehen

So lautet der Titel der KGSt-Fachkonferenz am 26. und 27. Februar 2009 in Köln, die sich ausschließlich mit dem Bürgerhaushalt beschäftigen wird.

In der Vorankündigung heißt es:

Zeitgleich mit der Umstellung auf das doppische Haushalts‑ und Rechnungswesen schlagen einige Städte auch bei der Bürgerbeteiligung neue Wege ein. So hatten und haben die Kölner Bürgerinnen und Bürger für die Haushalte 2008 und 2009 die Möglichkeit, an der Aufstellung des Haushaltsplans mitzuwirken. Ähnliche Beteiligungsverfahren laufen in Freiburg im Breisgau und in einigen Berliner Bezirken, allen voran Berlin-Lichtenberg. Noch überwiegt bei den meisten Kommunen die Skepsis. Ist der Haushaltsplan schon für viele Feierabendpolitiker ein Buch mit sieben Siegeln, wie soll er dann für die Bürgerschaft verständlich und interessant gemacht werden? Und führt ein Dialog mit der Bürgerschaft nicht nur zu neuen, ohnehin nicht finanzierbaren Begehrlichkeiten? Manchen erscheint die Mitwirkung der Bürgerschaft auch aus demokratischer Sicht bedenklich, weil sie fürchten, dass das Angebot nur von einer kleinen Minderheit oder von den bekannten Interessenvertretern wahrgenommen wird. Daher stellt sich die Frage, welcher demokratische und inhaltliche Mehrwert der Idee des Bürgerhaushalts innewohnt und wie dieser Mehrwert in der Praxis realisiert werden kann.

In der Fachkonferenz werden folgende Fragen behandelt:
→ Wie funktioniert ein Bürgerhaushalt in der Praxis?
→ Wer nimmt am Beteiligungsverfahren teil?
→ Wie viel kostet ein Bürgerhaushalt?
→ Was bringt ein Bürgerhaushalt?
→ Wie lassen sich Bürgerhaushalt, Doppik und strategische Steuerung sinnvoll integrieren?

Weitere Infos zum Programm finden Sie auf den Seiten der KGSt >>>
Hier finden Sie die Ankündigung als PDF >>>

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16.10.2008: Fachtagung »Kommune 2.0 – Bürger beteiligen sich an der Haushaltsplanung«

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse‑ und Informationssysteme IAIS veranstaltet zusammen mit Zebralog am 16.10.2008 in Köln eine Fachtagung »Kommune 2.0 – Bürger beteiligen sich an der Haushaltsplanung«

Die Tagung richtet sich an Entscheider aus der kommunalen Verwaltung und Politik in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen und Ergebnisse des Kölner Bürgerhaushalts. Auf der Fachtagung wird aufgezeigt, wie elektronisch unterstützte Bürgerbeteiligungsverfahren zur Haushaltsplanung funktionieren, welche organisatorischen und technischen Vor‑ und Nachbereitungen erforderlich sind, wer an ihnen teilnimmt und wer sich fernhält, was sie kosten und warum sie für Verwaltung, Politik und Bürgerschaft gleichermaßen lohnenswert sein können.

Im Mittelpunkt werden die Ergebnisse des Kölner Bürgerhaushalts stehen, der wegen seines großen Erfolgs mit nationalen und internationalen Preisen bedacht wurde und als zukunftsweisend gilt. Verantwortliche der Stadt Köln werden deshalb über ihre Erfahrungen mit dem Kölner Modell berichten.

Die Tagung soll vorrangig zu einer Versachlichung der Debatte über die Chancen und Herausforderungen der haushaltsbezogenen Bürgerbeteiligung beitragen. Sie will aber auch für die Idee der Bürgerbeteiligung werben. Deshalb richtet sie sich vor allem an Entscheider aus der kommunalen Verwaltung und Politik und hier vor allen an Kämmerer, Kämmerei-Amtsleiterinnen und –Amtsleiter, sowie an weiter Entscheidungsträger in der Verwaltung, zuständig für E-Government und kommunale Online-Dienste.

 – – P R O G R A Ⅿ Ⅿ  – –

10.30–11.00 Begrüßung und Einführung in das Programm
Josef Müller, Bürgermeister der Stadt Köln und Ute Schütz, Fraunhofer IAIS

11.00–11.45 „Bürgerhaushalte in Deutschland – Rück‑ und Ausblicke“
Dr. Oliver Märker/Dr. Josef Wehner, Zebralog/Fraunhofer IAIS

11.45–12.30 „Bedeutung der E-Partizipation für die E-Government – Strategie der Bundesregierung“
Ralf Dubbert, Referat IT1, Bundesministerium des Innern BMI

12.30–14.00: Mittagspause im Wallraf-Richartz-Museum

14.00–14.45 „Das Kölner Modell – Erfolgsfaktoren für die moderne Bürgerbeteiligung“
Guido Kahlen, Stadtdirektor der Stadt Köln

14.45–15.30 „Deine Stadt – Dein Geld. Warum es sich bezahlt macht, die Bürger an der Haushaltsplanung zu beteiligen“
Peter Michael Soénius, Kämmerer der Stadt Köln

15.30–16.00: Kaffeepause

16.00–16.45 „Kommunen unter Sparzwang – Welche Chancen bietet der Bürgerhaushalt?“
Monika Kuban, ständige Vertreterin des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Städtetages

16.45–17.15 Abschlussdiskussion

Weitere Informationen zur Tagung, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Website zur Tagung >>>

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24.09.2008: Netzwerktreffen Bürgerhaushalt – »Vom Projekt zum Programm«

Am 24.09.2008 findet das 6. bundesweite Netzwerktreffen Bürgerhaushalt statt. Diesmal unter dem Titel „Vom Projekt zum Programm“. Im Mittelpunkt der eintägigen Veranstaltung in Bonn steht also die Frage, wie und unter welchen Rahmenbedingungen Bürgerhaushalte als dauerhafter Bestandteil der kommunalen Hauhaltsplanung verstetigt werden können. Dazu dienen internationale Beispiele ebenso (Vortrag von Dr. Löffler,) wie erste Ansätze in Deutschland der interkommunalen Zusammenarbeit (Vortrag von Dr. Wehner) oder Beispiele von Kommunen, die schon mehrere Bürgerhaushalte durchgeführt haben (z.B. Vorträge von Klausgrete oder Michaelis).

Das diesjährige Treffen findet am 24. September 2008 wieder in der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt und in Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn statt (Friedrich-Ebert-Allee 40 von 11.00 – 16:30 Uhr im Saal A).

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte den Rückmeldebogen [PDF] >>>
Das Programm in PDF zum Herunterladen >>>

 – P R O G R A Ⅿ Ⅿ  –

11:00 Uhr Begrüßung
Ulrich Nitschke, Leiter der Servicestelle

11:15 Uhr Ablauf und Organisatorisches, Zielsetzung des Tages
Moderator Benno Trütken

11:35 Uhr bis 13:00 Uhr Input durch Referenten

 – Erfahrungsbericht über den Bürgerhaushalt in Großbritannien sowie über Pariser Modelle
Dr. Elke Löffler, Governance Internationa

 – Modelle der interkommunalen Zusammenarbeit, Bericht zum Verfahrens-Know-How und zur Nutzung von technischen Infrastrukturen
Dr. Josef Wehner, Fraunhofer Institut IAIS

 – Kurzberichte über die Verfahren und Herausforderungen bei Bürgerhaushalten in Klein‑, Mittel‑ und Großstädten
 – Heinrich Klausgrete, Kämmerer der Stadt Hilden
 – Reiner Michaelis, Projektkoordinator Bürgerhaushalt Groß-Umstadt
 – Josef Ahlke, Projektkoordinator zum Bürgerhaushalt der Stadt Erfurt

13:00 Uhr Mittagspause

13:45 Uhr Arbeitsphase im Rahmen vorbereiteter Diskussionsrunden

Tisch 1: Bürgerhaushalt und der Gender-Aspekt – wie kann man das
verbinden?
Inputgeberin: Annette Schubert, Stadt Freiburg, am Beispiel von
Freiburg (tbc)

Tisch 2: Internet und Bürgerhaushalt – wie geht das?
Inputgeber: Volker Vorwerk, Zebralog, am Beispiel der Stadt Bergheim

Tisch 3: Planspiel als Beteiligungsinstrument – wie funktioniert das?
–  Einbeziehung spezieller Gruppen
 – Instrument der Mobilisierung
Inputgeberin: Denise Engel, AsA-Stipendiatin

Tisch 4: Bürgerhaushalt und NKF – wie geht das zusammen?
Inputgeber: Dr. Lutz Brangsch, Rosa-Luxemburg-Stiftung

14:30 Uhr Pause

14:40 Uhr Fortführung der Arbeitsphase (Möglichkeit des Tischwechsels)

15:15 Uhr Diskussion zentraler Fragen aus der Diskussionsrunde


16:00 Uhr kurze Abschlussrunde

Themen und Ziele für das nächste Netzwerktreffen
Benno Trütken/Ulrich Nitschke

16:20 Uhr Verabschiedung

16:30 Uhr Ende

- Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit der Einführung in das Onlineportal www.buergerhaushalt.de –

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Workshop: „Neue Ansätze für Bürgerbeteiligung und politische Bildung am Beispiel des Bürgerhaushaltes“

Im Rahmen des 2. Bundesweiten Fortbildungs‑ und Netzwerkkongress für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen vom 29. bis 30. September in Leipzig wird auch ein Workshop zum Thema Bürgerhaushalt angeboten: „Neue Ansätze für Bürgerbeteiligung und politische Bildung am Beispiel des Bürgerhaushaltes“.

Der Workshop findet am 30. September von 11:15 Uhr bis 13:00 Uhr mit folgenden Vorträgen/Referenten statt:

Workshop 12: Neue Ansätze für Bürgerbeteiligung und Politische Bildung am Beispiel des Bürgerhaushaltes

Bürgerbeteiligungshaushalte in Deutschland: Beispiele – Entwicklungen – Wirkungen
Dr. Oliver Märker, Zebralog

Bürgerhaushalt-Online: Erfahrungen mit Internet gestützten Beteiligungsverfahren in Hamburg und Freiburg
Rolf Lührs, TuTech Innovation GmbH Hamburg, Abteilungsleiter

Bürgerhaushalt – Element oder Fremdkörper im modernenen Finanzmanagement der Städte?
Dr. Birgit Frischmuth, Deutscher Städtetag, Hauptreferentin im Dezernat für Finanzen

Der Workshop wird moderiert von Ralf Elsässer, CivixX – Werkstatt für Zivilgesellschaft

Weitere Informationen zum Netzwerk21-Kongress 2008 >>>

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Vorankündigung: 6. bundesweite Netzwerktreffen zum Bürgerhaushalt

Am 24.09.2008 findet in Bonn auch dieses Jahr von 11 – 16 Uhr das bereits 6. bundesweite Netzwerktreffen zum Bürgerbeteiligungshaushalt statt.

Neben dem Aspekt des innerdeutschen Austausches wollen wir ab diesem Jahr auch die internationalen Bürgerhaushalte den deutschen Kommunalvertretern und NGO´s näherbringen und zu einem zukünftigen internationalen Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und internationalen Städten hinführen. Eine erste Referentin, Frau Dr. Elke Löffler von Governance International, die internationale Bürgerhaushalte begleitet, darf ich Ihnen schon ankündigen. Weiterhin werden wir den „Einsatz neuer Medien/E-Partizipation“ thematisieren.

In der Vorbereitungszeit möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich an der Programmplanung zu beteiligen. Schreiben Sie uns mithilfe der Kommentarfunktion hier direkt unter dieser Ankündigung, welche Themen Sie besonders interessieren würden oder rufen Sie uns an. Wir werden dann versuchen, Ihre Vorschläge zu berücksichtigen.

Das endgültige Programm wird hier auf www.buergerhaushalt.de veröffentlicht werden.

Falls Sie jetzt schon wissen sollten, dass Sie an dem Netzwerktreffen teilnehmen möchten, können Sie uns gerne schon Ihre Teilnahme telefonisch mitteilen.

Die Tagung ist kostenlos. Reisekosten werden nach den Bestimmungen der Bundesreisekostenverordnung erstattet.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie auf dem diesjährigen Netzwerktreffen begrüßen dürfen!

Mit freundlichem Gruß
Im Auftrag

Christian Wilhelm
Team Servicestelle – Abt. 7.01 Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit (EB)/Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Project Manager – Development Education/Service Agency Communities in One World

InWEnt – Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH
Capacity Building International, Germany

Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn, Germany
Fon: +49 228 4460–1631, Fax: +49 228 4460–1601

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Edem08 – Konferenz für Elektronische Demokratie

Edem08 – Konferenz für Elektronische Demokratie Vom 29. bis 30. September findet die EDem2008, die Konferenz für Elektronische Demokratie in der Donau-Universität in Krems (Österreich) statt. Im Rahmen der Konferenz geht es um Fragen der elektronischen Unterstützung demokratischer Beteiligungs‑ und Entscheidungsprozesse:

„E-Democracy“ ist vom modischen Schlagwort zur empirischen Realität geworden – die vielfältigen E-Demokratie-Anwendungen können von reiner Information über Diskussion, Deliberation und Willensbildung bis hin zur Abstimmung reichen und umfassen somit den gesamten demokratischen Entscheidungsprozess.

In der Konferenz werden folgende Fragen diskutiert:
→ Inwiefern kann E-Democracy unsere Demokratie ergänzen und bereichern?
→ An welchen Schnittstellen und mit welchen Methoden ist E-Participation in vorhandene Politik‑ und Verwaltungsprozesse zu integrieren?
→ Wie lassen sich die Zugangs‑ und Nutzungsmöglichkeiten auf möglichst viele Personengruppen erweitern?
→ Wodurch können moderne Medien die politische Bildung unterstützen?
→ Welche Möglichkeiten eröffnet das Internet, die breite Beteiligung am demokratischen Diskurs zu fördern?
→ Wo liegen die Grenzen und Risiken der E-Democracy?

Diskutiert werden auch Bürgerhaushalte und die Möglichkeit, diese mit neuen Medien durchzuführen (E-Partizipation). So wird Matthias Rehkop von binary objects die in Deutschland mithilfe neuer Medien durchgeführten Bürgerhaushalte in Freiburg, Hamburg, Köln und Lichtenberg vorstellen und vergleichen.

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Großbritannien: Nationale Konferenz zum Bürgerhaushalt

In Manchester findet am 15. September 2008 eine eintägige Konferenz zum Thema Bürgerhaushalt/Participatory Budgeting statt. In der Konferenz mit dem Titel „MAKING SPENDING COUNT? A national conference on Participatory Budgeting and its role in community empowerment“ wird u.a. thematisiert:

Flyer

→ Bürgerhaushalte und Beteiligungskultur

→ Verschiedene Pilotprojekte in Großbritannien

→ Möglichkeiten von Participatory Budgeting für „Lokale Strategische Partnerschaften“ (Local Strategic Partnerships)

→ Erfolgsfaktoren und Prinzipien

→ Methoden und Instrumente (Participatory Budget Toolkit)

→ Einsatz von Informations‑ und Kommunikationstechnologien

Die Konferenz wird durch die Participatory Budgeting Unit mit Unterstützung des Department for Communities and Local Government organisiert und durchgeführt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite www.participatorybudgeting.org.uk >>>

Hier können Sie den offiziellen Flyer herunterladen [PDF] >>>

Falls Sie an der Konferenz teilnehmen oder weitere Informatinen erhalten möchten, können Sie sich mit Frau Dr. Löffler bei Governance International in Verbindung setzen.

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