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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Verwaltung modernisieren</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>&#214;ffentliche Bibliotheken im B&#252;rgerhaushalt&#160;&#8211; Diplomarbeit</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Doktorarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung modernisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Heike Stadler hat sich in Ihrer Diplomarbeit mit der Frage besch&#228;ftigt, inwiefern B&#252;rgerhaushalte das Potenzial haben, zur Modernisierung &#246;ffentlicher Bibliotheken beitragen kann. Sie ist im Universit&#228;tsverlag Potsdam erschienen und wurde unter anderem von Dr. Carsten Herzberg betreut. ... ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heike Stadler hat sich in Ihrer Diplomarbeit mit der Frage besch&auml;ftigt, inwiefern B&uuml;rgerhaushalte das Potenzial haben, zur Modernisierung &ouml;ffentlicher Bibliotheken beitragen kann. Sie ist im Universit&auml;tsverlag Potsdam erschienen und wurde unter anderem von Dr. Carsten Herzberg betreut.</p>
<p style="text-align: left;"><em>Intention der Arbeit war es, die bibliothekarische Fachwelt zun&auml;chst&nbsp;auf den Begriff und die Bedeutung des B&uuml;rgerhaushaltes aufmerksam zu&nbsp;machen und eine Auseinandersetzung mit der Thematik zu f&ouml;rdern. Die&nbsp;&Ouml;ffentliche Bibliothek kann ein Diskussions&#8209; bzw.&nbsp;Beteiligungsgegenstand zwischen B&uuml;rgerschaft und Politik sowie<br />
Verwaltung sein, wenn es im partizipatorischen Verfahren des&nbsp;B&uuml;rgerhaushaltes darum geht, Modernisierungsergebnisse in einer Stadt&nbsp;durch gezielte Finanzierung zu erlangen. Eruiert wurde, ob der&nbsp;B&uuml;rgerhaushalt das Potential hat, zur Modernisierung von&nbsp;Dienstleistungen &Ouml;ffentlicher Bibliotheken beizutragen. Mittels<br />
Interviews wurden Informationen gesammelt, aufbereitet und ausgewertet, </em>hei&szlig;t es im Klappentext der Ver&ouml;ffentlichung.</p>
<p style="text-align: left;">
<p>Stadler, Heike: &Ouml;ffentliche Bibliotheken im B&uuml;rgerhaushalt<br />
Potsdam : Universit&auml;tsverlag Potsdam, 2011.&#160;&#8211; 104 S. : Ill., graph.<br />
Darst.<br />
(KWI-Arbeitshefte ; 20)<br />
Zugl.: Potsdam, Fachhochschule, Diplomarbeit, 2010<br />
ISSN 1616&#8211;8127<br />
ISBN 978&#8211;3&#8211;86956&#8211;111&#8211;0</p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt K&#246;ln: Entscheider erhalten mit gr&#246;&#223;erer B&#252;rgern&#228;he neue Gestaltungsoptionen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 08:38:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[In der aktuellen Ausgabe des E-Government Portals eGovernment Computing wird &#252;ber den internet-gest&#252;tzten K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt berichtet. Manfred Klein verdeutlicht in seinem Artikel, dass mit innovativen Ans&#228;tzen Internet gest&#252;tzter B&#252;rgerbeteiligung Entscheider in Politik und Verwaltung v&#246;llig neue Gestaltungsoptionen erhalten k&#246;nnen. Er zeigt aber auch auf, dass Verfahren nicht einfach auf dem Papier entworfen werden k&#246;nnen, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der aktuellen Ausgabe des E-Government Portals eGovernment Computing wird &uuml;ber den internet-gest&uuml;tzten K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt berichtet. Manfred Klein verdeutlicht in seinem Artikel, dass mit innovativen Ans&auml;tzen Internet gest&uuml;tzter B&uuml;rgerbeteiligung Entscheider in Politik und Verwaltung v&ouml;llig neue Gestaltungsoptionen erhalten k&ouml;nnen. Er zeigt aber auch auf, dass Verfahren nicht einfach auf dem Papier entworfen werden k&ouml;nnen, sondern in das politisch-administrative Handeln einzubetten sind:</p>
<p><em>Der gro&szlig;e Erfolg des innovativen Ansatzes der Stadt K&ouml;ln bietet durch den intelligenten Einsatz innovativer Technologien gro&szlig;e Chancen f&uuml;r die B&uuml;rgerbeteiligung. Verwaltung und Politik stellt sie jedoch auch vor neue Herausforderungen. Denn die Vielzahl von Vorschl&auml;gen m&uuml;ssen bearbeitet und f&uuml;r Gremien, Bezirksvertretungen, Fachaussch&uuml;sse und den Rat so aufbereitet werden, dass sie auch umgesetzt werden k&ouml;nnen und f&uuml;r die B&uuml;rger nachvollziehbar bleiben. </em></p>
<p>Lesen Sie hier den ganzen Artikel der eGovernment Computing <a href="http://www.egovernment-computing.de/projekte/articles/170303/index.html">&#8222;K&ouml;lner an Haushaltsplanung der Stadt beteiligt&#8220; &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Interessant ist auch das auf dem gleichen Portal erschienene Interview mit dem Stadtdirektor Guido Kahlen zum Thema K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt und Einf&uuml;hrung elektronischer Partizipation <a href="http://www.egovernment-computing.de/fachanwendungen/articles/170308">&#8222;eParticipation als Gegenentwurf zur Politikverdrossenheit&#8220; &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>8. eGovernment-Wettbewerb: K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt gewinnt Publikumspreis</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 16:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstmals in der Geschichte des eGovernment-Wettbewerbs gab es in diesem Jahr einen &#246;ffentlichen Finalistentag. Hier konnte das Publikum entscheiden, wer den "Publikumspreis f&#252;r die beste eGovernment-Anwendung" gewinnt. Das Publikum entschied sich f&#252;r den K&#246;lner B&#252;rgerhaushalt, der damit zum dritten Mal...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='/wp-content/uploads/2008/09/sieger_gruppe.jpg' title='Siegergruppe 8. eGovernment-Wettbewerb'><img class="left" height="150" src='/wp-content/uploads/2008/09/sieger_gruppe.jpg' alt='Siegergruppe 8. eGovernment-Wettbewerb' /></a>Zum 8. mal wurde der  eGovernment-Wettbewerb f&uuml;r Bundes&#8209;, Landes&#8209; und Kommunalverwaltungen durchgef&uuml;hrt. Auch diesmal haben sich wieder viele Projekte aus Deutschland, der Schweiz und &Ouml;sterreich beworben. </p>
<p>Erstmals in der Geschichte des eGovernment-Wettbewerbs gab es in diesem Jahr einen &ouml;ffentlichen Finalistentag. Hier konnte das Publikum entscheiden, wer den <em>Publikumspreis f&uuml;r die beste eGovernment-Anwendung </em>gewinnt. Das Publikum entschied sich f&uuml;r den <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt">K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt</a>. </p>
<p>Damit hat der K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt &#8222;Deine Stadt&#160;&#8211; Dein Geld&#8220; neben dem <a href="/neuigkeiten/internationale-auszeichnung-fuer-koelner-buergerhaushalt/">UN-Public Service Award </a>und dem <a href="/neuigkeiten/weiterer-preis-fuer-koelns-buergerhaushalt/">2. NRW.BANK.Ideenwettbewerb</a> zum dritten Mal eine Auszeichnung gewonnen.</p>
<p>Zum Sieger des &#8222;Publikumspreis beste E-Government-Anwendung&#8220; hei&szlig;t es:</p>
<p><em>Einen Meilenstein in Richtung B&uuml;rokratieabbau geht das Projekt &#8222;E-Participation: Der K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt als Startinitiative&#8220; der Stadt K&ouml;ln. Von nun an haben K&ouml;lner B&uuml;rger die M&ouml;glichkeit, sich aktiv an der Haushaltsplanung beteiligen. Sie k&ouml;nnen Vorschl&auml;ge &uuml;ber eine elektronische Plattform eingeben, diskutieren und bewerten. Ebenfalls gefragt sind Anregungen zu Stadt-Themen, wie &#8222;Stra&szlig;en, Wege und Pl&auml;tze&#8220; oder &#8222;Sport&#8220;. Ziel ist, &uuml;ber B&uuml;rger-Ideen zus&auml;tzliches Wissen zu generieren und eine unb&uuml;rokratische Kommunikationsplattform zu schaffen. Dadurch soll das Verh&auml;ltnis zwischen B&uuml;rgerschaft und Politik deutlich verbessert werden.</em></p>
<p><a href="http://www.stadt-koeln.de/1/stadtfinanzen/news/00799/">Mitteilung der Stadt K&ouml;ln zum Preisgewinn &gt;&gt;&gt;</a><br />
Infos zum <a href="http://www.egovernment-wettbewerb.de">eGovernment-Wettbewerb &gt;&gt;&gt;</a><br />
<a href="http://www.egovernment-wettbewerb.de/gewinner-2008.html">Infos zu weiteren Kategorien und Gewinnern 2008 &gt;&gt;&gt;</a><br />
<a href="http://www.kommune21.de/web/de/meldungen,311_1_0_82.5,7766">Meldung der Kommune 21 zum Wettbewerb &gt;&gt;&gt;</a><br />
Wettbewerbsvortrag zum <a href="http://www.egovernment-wettbewerb.de/upload/pdf/8.Wettbewerb/Stadt_Koeln.pdf">K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalt [Folien in PDF] &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>16.10.2008: Fachtagung &#187;Kommune 2.0 &#8211; B&#252;rger beteiligen sich an der Haushaltsplanung&#171;</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/termine/16102008-fachtagung-kommune-20-buerger-beteiligen-sich-an-der-haushaltsplanung/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 22:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josef Wehner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[E-Government]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Fachtagung wird aufgezeigt, wie elektronisch unterst&#252;tzte B&#252;rgerbeteiligungsverfahren zur Haushaltsplanung funktionieren, welche organisatorischen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.iais.fraunhofer.de">Fraunhofer-Institut f&uuml;r Intelligente Analyse&#8209; und Informationssysteme IAIS</a> veranstaltet zusammen mit <a href="http://www.zebralog.de">Zebralog </a> am 16.10.2008 in K&ouml;ln eine Fachtagung &raquo;Kommune 2.0 &ndash; B&uuml;rger beteiligen sich an der Haushaltsplanung&laquo;</p>
<p>Die Tagung richtet sich an Entscheider aus der kommunalen Verwaltung und Politik in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen und Ergebnisse des <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt">K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalts</a>. Auf der Fachtagung wird aufgezeigt, wie elektronisch unterst&uuml;tzte B&uuml;rgerbeteiligungsverfahren zur Haushaltsplanung funktionieren, welche organisatorischen und technischen Vor&#8209; und Nachbereitungen erforderlich sind, wer an ihnen teilnimmt und wer sich fernh&auml;lt, was sie kosten und warum sie f&uuml;r Verwaltung, Politik und B&uuml;rgerschaft gleicherma&szlig;en lohnenswert sein k&ouml;nnen.</p>
<p>Im Mittelpunkt werden die Ergebnisse des <a href="http://www.stadt-koeln.de/buergerhaushalt">K&ouml;lner B&uuml;rgerhaushalts</a> stehen, der wegen seines gro&szlig;en Erfolgs mit nationalen und internationalen Preisen bedacht wurde und als zukunftsweisend gilt. Verantwortliche der Stadt K&ouml;ln werden deshalb &uuml;ber ihre Erfahrungen mit dem K&ouml;lner Modell berichten.</p>
<p>Die Tagung soll vorrangig zu einer Versachlichung der Debatte &uuml;ber die Chancen und Herausforderungen der haushaltsbezogenen B&uuml;rgerbeteiligung beitragen. Sie will aber auch f&uuml;r die Idee der B&uuml;rgerbeteiligung werben. Deshalb richtet sie sich vor allem an Entscheider aus der kommunalen Verwaltung und Politik und hier vor allen an K&auml;mmerer, K&auml;mmerei-Amtsleiterinnen und&#160;&#8211;Amtsleiter, sowie an weiter Entscheidungstr&auml;ger in der Verwaltung, zust&auml;ndig f&uuml;r E-Government und kommunale Online-Dienste.</p>
<p>&#160;&#8211;&#160;&#8211;   P  R  O  G  R  A  &#8559;  &#8559;  &#160;&#8211;&#160;&#8211; </p>
<p>10.30&#8211;11.00 Begr&uuml;&szlig;ung und Einf&uuml;hrung in das Programm<br />
Josef M&uuml;ller, B&uuml;rgermeister der Stadt K&ouml;ln und Ute Sch&uuml;tz, Fraunhofer IAIS</p>
<p>11.00&#8211;11.45 &bdquo;B&uuml;rgerhaushalte in Deutschland &ndash; R&uuml;ck&#8209; und Ausblicke&ldquo;<br />
Dr. Oliver M&auml;rker/Dr. Josef Wehner, Zebralog/Fraunhofer IAIS</p>
<p>11.45&#8211;12.30 &bdquo;Bedeutung der E-Partizipation f&uuml;r die E-Government&#160;&#8211; Strategie der Bundesregierung&ldquo;<br />
Ralf Dubbert, Referat IT1, Bundesministerium des Innern BMI</p>
<p><em>12.30&#8211;14.00: Mittagspause im Wallraf-Richartz-Museum</em></p>
<p>14.00&#8211;14.45 &bdquo;Das K&ouml;lner Modell &ndash; Erfolgsfaktoren f&uuml;r die moderne B&uuml;rgerbeteiligung&ldquo;<br />
Guido Kahlen, Stadtdirektor der Stadt K&ouml;ln</p>
<p>14.45&#8211;15.30 &bdquo;Deine Stadt &ndash; Dein Geld. Warum es sich bezahlt macht, die B&uuml;rger an der Haushaltsplanung zu beteiligen&ldquo;<br />
Peter Michael So&eacute;nius, K&auml;mmerer der Stadt K&ouml;ln</p>
<p><em>15.30&#8211;16.00: Kaffeepause</em></p>
<p>16.00&#8211;16.45 &bdquo;Kommunen unter Sparzwang &ndash; Welche Chancen bietet der B&uuml;rgerhaushalt?&ldquo;<br />
Monika Kuban, st&auml;ndige Vertreterin des Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrers des Deutschen St&auml;dtetages</p>
<p>16.45&#8211;17.15 Abschlussdiskussion</p>
<p>Weitere Informationen zur Tagung, zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der <a href="http://www.iais.fraunhofer.de/buergerbeteiligung.html">Website zur Tagung &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Hessische Gr&#252;ne: B&#252;rgerhaushalt als ideale Erg&#228;nzung zum parlamentarischen System</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/hessische-gruene-buergerhaushalt-als-ideale-ergaenzung-zum-parlamentarischen-system/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2007 07:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung modernisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Echo Online
Datum: 17.09.2007
Die hessische Gr&#252;nen-Abgeordnete und finanzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Sigrid Erfurth sieht B&#252;rgerhaushalte als Mittel gegen die weit verbreitete Politikverdrossenheit in Deutschland an.
Obwohl die kommunalen Etats dar&#252;ber entscheiden, was in einer Kommune verwirklicht werde, sind die Haushaltsverhandlungen und&#160;&#8211;verabschiedungen derzeit durch weitgehende Nichtteilnahme der Bev&#246;lkerung gekennzeichnet. Insbesondere in Zeiten knapper Finanzmittel k&#246;nne jedoch durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.echo-online.de" target="_blank">Echo Online</a><br />
Datum: 17.09.2007</p>
<p>Die hessische Gr&uuml;nen-Abgeordnete und finanzpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion Sigrid Erfurth sieht B&uuml;rgerhaushalte als Mittel gegen die weit verbreitete Politikverdrossenheit in Deutschland an.</p>
<p>Obwohl die kommunalen Etats dar&uuml;ber entscheiden, was in einer Kommune verwirklicht werde, sind die Haushaltsverhandlungen und&#160;&#8211;verabschiedungen derzeit durch weitgehende Nichtteilnahme der Bev&ouml;lkerung gekennzeichnet. Insbesondere in Zeiten knapper Finanzmittel k&ouml;nne jedoch durch B&uuml;rgerbeteiligungen bzw.&#160;&#8211;haushalte eine neue Qualit&auml;t im kommunalen Selbstverst&auml;ndnis des Gemeinwesens vorangebracht werden, so Erfurth.</p>
<p>Daher w&auml;ren B&uuml;rgerhaushalte eine ideale Erg&auml;nzung zum parlamentarischen System. So k&ouml;nnten die B&uuml;rgerInnen in einer Vorauswahl anstehende kommunale Projekte priorisieren. Dadurch w&uuml;rde die Verwaltung in den Dialog mit den Betroffenen treten, was zu mehr Transparenz&#160;&#8211; und schlie&szlig;lich auch Akzeptanz politischer Entscheidungen f&uuml;hre. Letztere sei jedoch nur gew&auml;hrleistet, wenn die Verwaltung auch Rechenschaft dar&uuml;ber ablege, ob und wie die Vorschl&auml;gen der B&uuml;rgerInnen im Haushalt ber&uuml;cksichtigt worden seien.</p>
<p>Als mittelfristiges Ziel nannte die Odenw&auml;lder Landtagsdirektkandidatin Claire Labigne die landesweite Aufstellung verst&auml;ndlicher und lesbarer Haushaltspl&auml;ne in allen Kommunen.</p>
<p>Lesen Sie den gesamten Artikel auf <a href="http://www.echo-online.de/suedhessen/template_detail.php3?id=512091" target="_blank">Echo Online</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Salzgitter: Faltblatt B&#252;rgerhaushalt 2006</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/salzgitter-faltblatt-buergerhaushalt-2006/</link>
		<comments>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/salzgitter-faltblatt-buergerhaushalt-2006/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 07:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nils Zierath</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung modernisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: www.salzgitter.de
Die Stadt Salzgitter erstellt j&#228;hrlich den sogenannten B&#252;rgerhaushalt. Dieses Faltblatt soll in geraffter Form einige Informationen &#252;ber die st&#228;dtischen Finanzen geben. B&#252;rgerhaushalt 2006: Tresor mit Geld.
So wird unter anderem &#252;ber den Produkthaushalt, die 24 kostentr&#228;chtigsten Produkte im Verwaltungshaushalt, Entwicklung des Haushaltsvolumens, die Pro-Kopf-Verschuldung und die Fehlbetragsentwicklung informiert. Aber auch die wichtigsten Steuer&#8209; und Geb&#252;hrens&#228;tze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: <a href="http://www.salzgitter.de">www.salzgitter.de</a></p>
<p>Die Stadt Salzgitter erstellt j&auml;hrlich den sogenannten B&uuml;rgerhaushalt. Dieses Faltblatt soll in geraffter Form einige Informationen &uuml;ber die st&auml;dtischen Finanzen geben. <strong>B&uuml;rgerhaushalt 2006: Tresor mit Geld.</strong></p>
<p>So wird unter anderem &uuml;ber den Produkthaushalt, die 24 kostentr&auml;chtigsten Produkte im Verwaltungshaushalt, Entwicklung des Haushaltsvolumens, die Pro-Kopf-Verschuldung und die Fehlbetragsentwicklung informiert. Aber auch die wichtigsten Steuer&#8209; und Geb&uuml;hrens&auml;tze werden dargestellt. Erh&auml;ltlich ist das Werk in den B&uuml;rger-Centern im Rathaus Lebenstedt und in der Au&szlig;enstelle Salzgitter-Bad sowie in der Stadtbibliothek und Volkshochschule.</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>Die Reform des st&auml;dtischen Rechnungswesens wurde auch in 2006 weiter fortgef&uuml;hrt, damit die Umstellung auf die doppische Haushaltsf&uuml;hrung zum 1. Januar 2007 erfolgen kann. Erstmalig wurde in 2006 ein produktorientierter Haushaltsplan aufgestellt. Dies erm&ouml;glicht dem B&uuml;rger eine gr&ouml;&szlig;ere Transparenz, f&uuml;r welche Aufgaben finanzielle Mittel eingesetzt wurden.</p>
<p>Lesen Sie den Originalartikel auf <a href="http://www.salzgitter.de/rathaus/presse_news/2006/126010100000016289.php" target="_blank">http://www.salzgitter.de/rathaus/presse_news/2006</a>.</p>
<p>Hier finden Sie das Faltblatt als <a href="http://www.salzgitter.de/rathaus/downloads/Buergerhaushalt2006.pdf" target="_blank">Download</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zur Haushaltsreform in Salzgitter finden Sie <a href="http://www.salzgitter.de/rathaus/presse_news/2006/126010100000017337.php" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>F&#252;r kommunale Entscheider: 10 Gr&#252;nde f&#252;r einen B&#252;rgerhaushalt</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 18:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung modernisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Ulrich Nitschke, Andreas Dellbr&#252;gge, Ulrich Kowalke, Servicestelle Kommunen in der einen Welt:
► 1. Mehr Akzeptanz bei besser abgestimmten Priorit&#228;ten
Die Einbeziehung von B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern erm&#246;glicht eine Mitwirkung, die nicht nur das Verst&#228;ndnis um die finanziellen Zw&#228;nge f&#246;rdert. Die &#246;ffentliche Diskussion sowohl um die haushaltspolitischen Rahmenbedingungen wie auch um das Nutzen vorhandener Handlungsspielr&#228;ume kann den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von <em>Ulrich Nitschke, Andreas Dellbr&uuml;gge, Ulrich Kowalke, Servicestelle Kommunen in der einen Welt:</em></p>
<p><strong>► 1. Mehr Akzeptanz bei besser abgestimmten Priorit&auml;ten</strong></p>
<p>Die Einbeziehung von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erm&ouml;glicht eine Mitwirkung, die nicht nur das Verst&auml;ndnis um die finanziellen Zw&auml;nge f&ouml;rdert. Die &ouml;ffentliche Diskussion sowohl um die haushaltspolitischen Rahmenbedingungen wie auch um das Nutzen vorhandener Handlungsspielr&auml;ume kann den Konsens in Zeiten knapper Kassen f&ouml;rdern. Wenn &uuml;ber den Bedarf und die Schwerpunkte von verbleibenden Investitionsm&ouml;glichkeiten eine breitere Verst&auml;ndigung gelingt, so bietet dies eine hervorragende Chance, auf dieser Grundlage schrittweise an einem umfassenden Konsolidierungskonzept zu arbeiten.</p>
<p><strong>► 2. Effizienzsteigerung des Verwaltungshandelns durch Einbeziehung von B&uuml;rgerwissen</strong></p>
<p>Sachverstand und Detailkenntnisse von B&uuml;rgern k&ouml;nnen besser nutzbar gemacht werden. W&auml;hrend einer Dialogphase zum Haushaltsentwurf k&ouml;nnen in B&uuml;rgerversammlungen, Internet-Foren usw., aber auch insbesondere in themenbezogenen Veranstaltungen Alltagswissen und Erfahrungen von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern f&uuml;r eine Qualit&auml;tsverbesserung der kommunalen Dienstleistungen &ndash; sei es bspw. zu &Ouml;ffnungszeiten &ouml;ffentlicher Einrichtungen oder zur Optimierung von Busstrecken &ndash; genutzt werden. Auch kann b&uuml;rgerschaftliches Wissen durch das organisierte Einbeziehen von Fachwissen von Vereinen oder Initiativen zur Verf&uuml;gung gestellt werden.</p>
<p><strong>► 3. Erh&ouml;hung der Probleml&ouml;sungskompetenz </strong></p>
<p>Der B&uuml;rgerhaushalt kann Konflikte reduzieren, die anderorts zu jahrelangen Verz&ouml;gerungen f&uuml;hren w&uuml;rden, wie es oft bei Gro&szlig;projekten, aber auch bei Sparma&szlig;nahmen der Fall ist. Rechtzeitige Auseinandersetzung und evtl. Konsensfindung &ndash; vermindert punktuelle Auseinandersetzungen zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt nach der Haushaltsverabschiedung, wenn Ma&szlig;nahmen in ihren praktischen Auswirkungen sp&uuml;rbar werden. Der B&uuml;rgerhaushalt erleichtert auch die Konsensfindung verschiedener Interessengruppen. Der Haushalt als ganzheitliche Grundlage der Kommunalpolitik wird nachvollziehbar. Unterschiedliche Interessen werden im &Uuml;berblick und Vergleich deutlich. Eigene Gruppen&#8209; bzw. Teilinteressen k&ouml;nnen in den Gesamtzusammenhang eingeordnet werden. Die Chance der Ber&uuml;cksichtigung auch anderer Interessen steigt. Zielkonflikte k&ouml;nnen u.&#160;U. entsch&auml;rft werden.</p>
<p><strong>► 4. Mehr Kostenbewusstsein </strong></p>
<p>Ein st&auml;rkeres Kostenbewusstsein kann bei B&uuml;rgern geschaffen werden, wenn &uuml;ber die Ausgaben f&uuml;r Dienstleistungen bzw. Produkte der Kommune und deren tats&auml;chlicher Kosten diskutiert wird. Was nach &bdquo;innen&ldquo; mit den vielfach laufenden verwaltungsinternen Reformen mit der Einf&uuml;hrung des &bdquo;Neuen Steuerungsmodells&ldquo; einschlie&szlig;lich Kosten-Leistungs-Rechnung und Produkthaushalt begonnen wurde, kann konsequent nach &bdquo;au&szlig;en&ldquo; fortgesetzt werden. B&uuml;rger als Steuerzahler wollen und sollen wissen, was sie &bdquo;ihre&ldquo; Verwaltung mit deren Dienstleistungen kostet. Dieser n&auml;chste Schritt bietet die M&ouml;glichkeit &uuml;ber mehr Kostenbewusstsein auch mehr Verantwortungsbewusstsein zu schaffen.</p>
<p><strong>► 5. Aktivierung von B&uuml;rgerengagement</strong></p>
<p>Die Politik zur F&ouml;rderung der B&uuml;rgerkommune und b&uuml;rgerschaftlichem Engagement bedeutet den Abschied von der Vorstellung der Allzust&auml;ndigkeit des Staates zu Gunsten der Gestaltungskompetenz und Eigenverantwortung von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern. Ein B&uuml;rgerhaushalt f&uuml;hrt zu h&ouml;herer Identifikation von B&uuml;rgern mit ihrer Kommune. Die Bereitschaft zur Mitarbeit steigt auch mit den M&ouml;glichkeiten der Mitentscheidung. Wenn dies bspw. zu erh&ouml;htem ehrenamtlichen (z.&#160;B. Altenbetreuung) oder b&uuml;rgerschaftlichen Engagement (z.&#160;B. &Uuml;bernahme von Patenschaften f&uuml;r &ouml;ffentliche Gr&uuml;nanlagen oder Selbstausf&uuml;hrung von Renovierungsarbeiten in von Vereinen genutzten st&auml;dtischen R&auml;umen) f&uuml;hrt, k&ouml;nnen s&auml;chliche und ggf. auch personelle Ressourcen eingespart werden.</p>
<p><strong>► 6. Abbau von Politik&#8209; und Parteienverdrossenheit</strong></p>
<p>Durch die gemeinsame Auseinandersetzung &uuml;ber den Haushalt k&ouml;nnen Vorurteile von B&uuml;rgern gegen&uuml;ber Politikern abgebaut werden. Auch bietet der B&uuml;rgerhaushalt Politikerinnen und Politkern die Gelegenheit, Interessen von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern noch besser kennen zu lernen und pers&ouml;nliche Kontakte auszubauen. Politikverdrossenheit kann vermindert werden. Evtl. gelingt es, die Anerkennung f&uuml;r politische Arbeit zu steigern. M&ouml;gliche bisherige Konfliktsituationen k&ouml;nnen im Sinne eines Weges &bdquo;von der Konfrontation zur Kooperation&ldquo; angegangen werden. Da Veranstaltungen zum B&uuml;rgerhaushalt m&ouml;glichst &uuml;berparteilich organisiert werden sollten, bietet dies evtl. die Chance zu h&ouml;herer interfraktioneller Verst&auml;ndigung. In einem B&uuml;rgerhaushalt k&ouml;nnen ggf. alle vom Haushalt betroffenen Gruppen zur Erarbeitung von Vorschl&auml;gen zusammengef&uuml;hrt werden, sodass bei Konsensfindung die politische Zufriedenheit erh&ouml;ht werden kann.</p>
<p><strong>► 7. F&ouml;rderung der Demokratie</strong></p>
<p>Um ihre Interessen einbringen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen die B&uuml;rger untereinander &ndash; aber auch mit Politik und Verwaltung &ndash; in die Diskussion treten. Der B&uuml;rgerhaushalt beinhaltet einen Lernprozess &uuml;ber das Funktionieren demokratischer Institutionen sowie von Demokratie &uuml;berhaupt: Wer etwas erreichen will, muss andere &uuml;berzeugen und tragf&auml;hige Mehrheiten suchen.  Die Transparenz der Gemeindehaushalte ist aber auch eine der gesellschaftlichen Anforderungen an die &ouml;ffentliche Hand. Wer die kommunale Selbstverwaltung st&auml;rken will, muss auf dieser Ebene, auf der die Bev&ouml;lkerung am unmittelbarsten die Auswirkungen von Politik erlebt, demokratiest&auml;rkende Mitwirkungsm&ouml;glichkeiten organisieren. B&uuml;rgerbeteiligung und insbesondere ein B&uuml;rgerhaushalt kann dabei langfristig ggf. das Interesse an politischem Engagement, an einer Mitarbeit in Parteien bzw. an einem Ratsmandat wecken.</p>
<p><strong>► 8. Unterst&uuml;tzung von verwaltungsinternen Modernisierungsprozessen</strong></p>
<p>Die im Rahmen der Einf&uuml;hrung des &bdquo;Neuen Steuerungsmodells&ldquo; st&auml;rker angestrebte Kunden&#8209; und B&uuml;rgerorientierung wird durch die Anforderungen eines B&uuml;rgerhaushalts unterst&uuml;tzt und ggf. beschleunigt. Dabei spielt die Notwendigkeit, sich seitens der F&uuml;hrungskr&auml;fte und Mitarbeiter hierauf einstellen zu m&uuml;ssen, eine wichtige Rolle, die durch zielgerichtete Personalentwicklung und dabei insbesondere Fortbildung begleitet werden kann. Solche praktischen Schritte in Richtung B&uuml;rgerkommune k&ouml;nnen durch den effizienten Einsatz von e-government/e-democracy ausgebaut werden. Im &uuml;brigen verbessern sich die Voraussetzungen f&uuml;r die Einf&uuml;hrung eines Ideen&#8209; und Beschwerdemanagements.</p>
<p><strong>► 9. Imagegewinn f&uuml;r die Kommune</strong></p>
<p>Mit dem B&uuml;rgerhaushalt ergeben sich verbesserte M&ouml;glichkeiten einer intensiveren Presse&#8209; und &Ouml;ffentlichkeitsarbeit. Es gibt ein h&ouml;heres Interesse bei den Medien, wenn eine breitere &Ouml;ffentlichkeit beteiligt ist. Ein Imagegewinn f&uuml;r die Gemeinde kann auch eintreten, wenn regionale oder bundesweite Aufmerksamkeit durch kreative Mitwirkungsformen erzeugt wird. Die Verbindung zum Stadtmarketing wird gest&auml;rkt, Standortvorteile im Verh&auml;ltnis zu Nachbargemeinden/-St&auml;dten k&ouml;nnen ggf. betont werden. Erh&ouml;hte Mitgestaltungsm&ouml;glichkeiten erh&ouml;hen die Attraktivit&auml;t der Kommune f&uuml;r bestimmte B&uuml;rgergruppen wie bspw. neue zuzugswillige Familien. Geschlechterspezifische Betrachtungen von Haushaltsans&auml;tzen unter st&auml;rkerer Einbeziehung von Betroffenen erm&ouml;glichen u.&#160;U. bedarfsgerechtere L&ouml;sungen (gender budgeting). Auch (Erfahrungs&#8209;)Potenziale in einer &auml;lter werdenden Gesellschaft mit der M&ouml;glichkeit zum punktuellen Engagement f&uuml;r &Auml;ltere k&ouml;nnen besser genutzt werden.</p>
<p><strong>► 10. Risiken sind vorhanden, aber beherrschbar</strong></p>
<p>Risiken k&ouml;nnen u.&#160;a. sein: Der Aufwand im Verh&auml;ltnis zur tats&auml;chlichen Qualit&auml;tsverbesserung ist zu hoch. Es werden Erwartungen bei B&uuml;rgern geweckt, die nicht erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen. Ratsmitglieder f&uuml;hlen sich in ihrer Entscheiderfunktion eingeschr&auml;nkt. Bisherige Erfahrungen zeigen jedoch, dass Aufwand und Nutzen in einem vern&uuml;nftigen Verh&auml;ltnis stehen. Dabei sind auch die mittelbaren Wirkungen zu sehen, die sich in der Kommune positiv auswirken. Selbst wenn der Prozess kurzfristig aufwendiger ist, so macht sich dies mittelfristig durch h&ouml;here Effektivit&auml;t und das Ausnutzen von Einsparpotentialen bezahlt. Die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushaltes bedeutet einen mehrj&auml;hrigen Lernprozess. Im Rahmen dieser Entwicklung k&ouml;nnen zun&auml;chst erste kleinere Schritte zur Erfahrungssammlung gegangen werden, die nach und nach sich vergr&ouml;&szlig;ern werden.</p>
<p><a title="10-Gr&uuml;nde-SKEW" href="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2007/06/20040206-10-grunde-fur-buha.pdf">Dieser Beitrag steht als PDF zur Verf&uuml;gung [85 KB]</a></p>
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		<title>Verwaltungsmodernisierung durch B&#252;rgerhaushalte?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 15:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ernst-Ulrich Reich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung modernisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Name ist Ernst&#8211;Ulrich Reich, im &#8222;normalen Leben&#8220; bin ich Leiter des Steuerungsdienstes im Bezirksamt Lichtenberg von Berlin. In der Zeit von Juni 2003 bis Juli 2006 habe ich die Leitung des Projekts der Berliner Neuordnungsagenda 2006 &#8222;Partizipative/r Haushaltsplanaufstellung,&#160;&#8211;beschluss und&#160;&#8211;kontrolle im Bezirk&#8220;&#160;&#8211; kurz &#8222;B&#252;rgerhaushalt&#8220; &#252;bernommen.
An dieser Stelle m&#246;chte ich auf die verwaltungsmodernisierenden Aspekte hinweisen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist Ernst&ndash;Ulrich Reich, im &bdquo;normalen Leben&ldquo; bin ich Leiter des Steuerungsdienstes im Bezirksamt Lichtenberg von Berlin. In der Zeit von Juni 2003 bis Juli 2006 habe ich die Leitung des Projekts der Berliner Neuordnungsagenda 2006 &bdquo;Partizipative/r Haushaltsplanaufstellung,&#160;&#8211;beschluss und&#160;&#8211;kontrolle im Bezirk&ldquo;&#160;&#8211; kurz &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo; &uuml;bernommen.</p>
<p>An dieser Stelle m&ouml;chte ich auf die <strong>verwaltungsmodernisierenden Aspekte</strong> hinweisen, die das Projekt B&uuml;rgerhaushalt, obwohl auf dem ersten Blick vermeindlich nicht direkt im Themenzusammenhang stehend, gerade f&uuml;r die Verwaltung mit sich gebracht hat.</p>
<p>Aber zun&auml;chst: Was hei&szlig;t eigentlich &bdquo;Verwaltungsmodernisierung&ldquo;? Hier gibt es diverse Begriffsinhalte:<br />
&bull;	Staats&#8209; und Verwaltungsreformen auf Macro&#8209; und Microebene<br />
&bull;	Rationalisierung und Leistungssteigerung<br />
&bull;	Reformen im Hinblick auf Strukturen, Verfahren, Ressourcen (Finanzen, Personal), Medien (Recht usw.) &ndash; u. &#8564;. a. &#8575;.</p>
<p>Ich m&ouml;chte nur jeweils einen der letztgenannten Aspekte aufzeigen, die im Sinne von Reformen des New Public Management (NPM) verstanden sein sollen &ndash; hier insbesondere aus den Reformfeldern<br />
&bull;	(internes) Verwaltungsmanagement und<br />
&bull;	Demokratisierung und B&uuml;rgerbeteiligung.</p>
<p><strong>(Internes) Verwaltungsmanagement</strong><br />
Die Kollision des geschichtlich in der &ouml;ffentlichen Verwaltung etablierten Ressortprinzips mit Sachverhalten des t&auml;glichen Lebens ist durch den &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt&ldquo; einmal mehr sichtbar geworden &ndash; in diesem Fall durch die Vorschl&auml;ge der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie der weitere Umgang damit.<br />
Es wurde deutlich, dass die jetzige Verwaltungs(aufbau)organisation ein nur suboptimales Reagieren auf die Bed&uuml;rfnisse der B&uuml;rger erlaubt. Das Lebenslagenprinzip steht wieder im Raum, denn der B&uuml;rgerhaushalt hat best&auml;tigt, was im Grunde bereits bekannt ist: Die Bed&uuml;rfnisse der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger lassen sich nicht nach Ressorts abgrenzen, folglich sollte die Verwaltung nach einem Prinzip organisiert werden, das eine ressort&uuml;bergreifende Zusammenarbeit m&ouml;glich macht und f&ouml;rdert.<br />
Ein erster Schritt hierzu ist im Bezirksamt Lichtenberg von Berlin insoweit vollzogen worden, als das eine (durch Politik moderierte) ressort&uuml;bergreifende Arbeitsgruppe, die sog. &bdquo;AG Planungsvernetzung&ldquo;, installiert wurde, in welcher alle Planungen der Bezirksverwaltung aufeinander abgestimmt werden; seit kurzem ist in dieser AG auch die (organisierte) B&uuml;rgerschaft vertreten.</p>
<p>Die &auml;mter&#8209; und abteilungs&uuml;bergreifende Zusammenarbeit der verschiedenen bezirklichen Organisationseinheiten hat nach deren Aussage sogar dazu gef&uuml;hrt, dass ein erheblich besseres Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Aufgaben und Aufgabenerledigung der jeweils Anderen sowie ein &bdquo;Wir-Gef&uuml;hl&ldquo; in der Darstellung der unterschiedlichen Aufgabenbereiche entstanden ist &ndash; ein nicht unerheblicher Beitrag im Rahmen eines entstehenden Corporate Identity.</p>
<p><strong>Demokratisierung und B&uuml;rgerorientierung</strong><br />
Das Zusammenspiel zwischen Politik und Verwaltung war bei der Umsetzung des Projektes, auch nach Auffassung der Evaluierenden, sehr gut. Die Projektorganisation von der Besetzung des Lenkungsgremiums bis hin zur Durchf&uuml;hrung der Veranstaltungen war so angelegt, dass sowohl Vertreter von der Politik als auch von der Verwaltung eingebunden wurden. Dieses Vorgehen hat sich bei Modernisierungsprojekten im Zusammenhang mit der Einf&uuml;hrung des Neuen Steuerungsmodells im &Uuml;brigen ebenfalls bew&auml;hrt .</p>
<p>Wie die am Projekt B&uuml;rgerhaushalt Beteiligten mittlerweile festgestellt haben, hat der B&uuml;rgerhaushalt Berlin-Lichtenberg gro&szlig;e Aufmerksamkeit bei &Ouml;ffentlichkeit und Politik auf den Bezirk gelenkt und damit eine wesentliche Imageverbesserung bewirkt.<br />
Lichtenberg hat sich nach den mir bekannt gewordenen Aussagen als modern, innovativ und vor allem b&uuml;rgernah pr&auml;sentiert. Die Verwaltung will, angesto&szlig;en durch das Projekt B&uuml;rgerhaushalt wissen, was die B&uuml;rgerschaft denkt; sie will b&uuml;rgerfreundlicher werden und l&auml;sst sich daf&uuml;r auch in die Karten schauen.<br />
Gleichzeitig hat der B&uuml;rger Einblick in die komplizierte Haushaltsthematik erhalten und ein besseres Verst&auml;ndnis entwickeln k&ouml;nnen, auch f&uuml;r die Schwierigkeiten und Grenzen politischer Entscheidungen. Ein derart &bdquo;trockenes&ldquo; Thema wie &ouml;ffentliche Haushalte den B&uuml;rgern verst&auml;ndlich n&auml;her gebracht zu haben, ist ein Erfolg f&uuml;r die Verwaltung.</p>
<p>&Auml;hnlich ist die Trennung beeinflussbarer und nicht beeinflussbarer Leistungen und Produkte zu betrachten. B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern sollte eine freie Bed&uuml;rfnis&auml;u&szlig;erung ohne R&uuml;cksicht auf Zust&auml;ndigkeiten m&ouml;glich gemacht werden. Es ist dann Aufgabe der Verwaltung, die entsprechenden Wege zu beschreiten, um eine Befriedigung dieser Bed&uuml;rfnisse zu realisieren, wobei hierunter nicht lediglich die Weiterleitung an entsprechend zust&auml;ndige Stellen zu verstehen ist.<br />
Das Lebenslagenprinzip bietet auch hier eine optimale Struktur an, innerhalb derer unterschiedliche Verwaltungsebenen gemeinsam an einer Probleml&ouml;sung arbeiten. Der Aufwand einer solchen, rechtlich verankerten, Umorganisation ist allerdings betr&auml;chtlich und m&ouml;glicherweise der Grund daf&uuml;r, dass ein solches Vorhaben bisher wohl nicht in Angriff genommen worden ist.</p>
<p>Projekte wie der B&uuml;rgerhaushalt zeigen jedoch die Grenzen und Schw&auml;chen der jetzigen Verwaltungsstruktur auf, die auf Dauer nicht ignoriert werden sollten .</p>
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		<title>Kann man mit dem B&#252;rgerhaushalt sparen?</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2007 14:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carsten Herzberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerschaftliches Engagement]]></category>
		<category><![CDATA[Sparen]]></category>
		<category><![CDATA[Verwaltung modernisieren]]></category>

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		<description><![CDATA[An den B&#252;rgerhaushalt werden hohen Erwartungen gestellt. Mitunter wird davon ausgegangen, dass ein B&#252;rgerhaushalt unmittelbar zu Einsparungen f&#252;hrt. Ist dies realistisch? Im folgenden soll dieser Frage nachgegangen sowie diskutiert werden, inwiefern Partizipation Teil eines alternativen Modernisierungsansatzes sein kann.
In Europa ist kein empirisches Beispiel bekannt, bei dem der B&#252;rgerhaushalt zu einer wesentlichen Kostenreduzierung gef&#252;hrt hat. Dies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den B&uuml;rgerhaushalt werden hohen Erwartungen gestellt. Mitunter wird davon ausgegangen, dass ein B&uuml;rgerhaushalt unmittelbar zu Einsparungen f&uuml;hrt. Ist dies realistisch? Im folgenden soll dieser Frage nachgegangen sowie diskutiert werden, inwiefern Partizipation Teil eines alternativen Modernisierungsansatzes sein kann.</p>
<p>In Europa ist kein empirisches Beispiel bekannt, bei dem der B&uuml;rgerhaushalt zu einer wesentlichen Kostenreduzierung gef&uuml;hrt hat. Dies mag verwundern, denn gerade in Deutschland ist die Entstehung des B&uuml;rgerhaushalts eng mit der Finanzkrise der Kommunen verbunden. Aus einiger Distanz l&auml;sst sich jedoch urteilen, dass der B&uuml;rgerhaushalt die Funktion &uuml;bernommen hat, den B&uuml;rgern zu erkl&auml;ren, dass die &ouml;ffentliche Verwaltung weniger Geld f&uuml;r Dienstleistungen zur Verf&uuml;gung hat als fr&uuml;her und dass mit Einsparungen zu rechnen sei. Kritiker werfen dem Verfahren deshalb vor, dass es lediglich zur Legitimation von Sparma&szlig;nahmen diene. Die Organisatoren in den Kommunen verteidigen sich, sie sagen, dass wenn schon gespart werden muss, dies nur in Absprache mit dem B&uuml;rger geschehen sollte. Selten allerdings stehen die gro&szlig;en finanzpolitischen Fragen auf der Tagesordnung. &Uuml;ber Privatisierungen kommunaler Einrichtungen wird genauso wenig diskutiert wie &uuml;ber umstrittene Gro&szlig;projekte. Die aus dem B&uuml;rgerhaushalt resultierenden Anregungen gehen eher auf Details ein. Es wird angegeben, wo zur Kostenreduzierung Energiesparlampen eingebaut oder ein Telefonanbieter durch einen anderen ersetzt werden k&ouml;nnte. Der B&uuml;rgerhaushalt dient von daher vor allem der Kommunikation zwischen B&uuml;rger und Verwaltung, mache sprechen hier auch von einem Kulturwandel. Dabei k&ouml;nnte er viel mehr sein.</p>
<p>Den deutschen Beispielen des B&uuml;rgerhaushalts ist es zu verdanken, dass Partizipation und Modernisierung in Zusammenhang gebracht werden. Es waren am Anfang vor allem Organisationen, die sich mit einer Modernisierung der Verwaltung besch&auml;ftigen, die den B&uuml;rgerhaushalt voran gebracht haben. Allerdings sind entgegen offizieller Diskurse diesbez&uuml;glich nur wenige Effekte nachweisbar. Viele Kommunen scheinen noch nicht zu wissen, was ein gut organisierter B&uuml;rgerhaushalt leisten kann. Weshalb die Frage zu stellen ist, welche Modernisierungseffekte prinzipielle m&ouml;glich sind.</p>
<p>An erster Stelle ist hier die Expertise der B&uuml;rger zu nennen. Durch eine geeignete Fragestellung und angemessene Formen der Beteiligung k&ouml;nnen B&uuml;rger als Nutzer &ouml;ffentlicher Einrichtungen und Infrastruktur R&uuml;ckmeldungen dar&uuml;ber geben, ob diese ihren Bed&uuml;rfnissen entsprechen. Dies kann so gar so weit gehen, dass organisierte Gruppen der Zivilgesellschaft, wie sie z.B. soziale Vereine und Verb&auml;nde darstellen, Gegenexpertisen erarbeiten. Ein weiterer Modernisierungsaspekt kann in der Beschleunigung von internen Prozessen liegen. Wenn Planungsvorhaben fr&uuml;hzeitig mit den B&uuml;rgern abgesprochen werden, k&ouml;nnen planungsverz&ouml;gernde Konflikte schon im Vorfeld aus dem Weg ger&auml;umt werden. In einigen F&auml;llen ist es des Weiteren vorgekommen, dass B&uuml;rger sich, wie beim Waldschwimmbad in Vlotho, angeboten haben, Leistungen der Verwaltung zu &uuml;bernehmen. Diesen Ansatz weiter verfolgt, k&ouml;nnte ein B&uuml;rgerhaushalt explizit auf die St&auml;rkung b&uuml;rgerschaftlichen Engagements ausgerichtet sein. Aber auch Kostenreduzierungen im eigentlichen Sinne w&auml;ren m&ouml;glich, z.B. dann, wenn mit den B&uuml;rgern verschiedenen Konsolidierungsstrategien diskutiert werden. Um auf die verschiedenen Anfragen zu reagieren kann Partizipation zudem zu einer besseren Zusammenarbeit der Fachbereiche der Verwaltung f&uuml;hren. In dieser Hinsicht kann der Druck der Partizipation dazu beitragen, einen Organisationswandel der Verwaltung zu unterst&uuml;tzen. Partizipation wird somit zum &bdquo;Kit&ldquo;, der die Fachbereiche zur Zusammenarbeit bringt. Durch Transparenz und Mitbestimmung k&ouml;nnen letztlich, wenn sie richtig organisiert sind, die Steuerungsf&auml;higkeit der Kommune sowie eine Kontrolle durch die B&uuml;rger gest&auml;rkt werden. </p>
<p>Partizipation kann somit genutzt werden, die Effizienz und Effektivit&auml;t der Verwaltung zu steigern, die auf diese Weise in die Lage versetzt wird, im Wettbewerb mit privaten Anbietern zu bestehen. Hierzu sind im Verfahren des B&uuml;rgerhaushalts entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Unter anderem m&uuml;sste mehr Raum f&uuml;r Diskussion, die das Einbringen einer B&uuml;rgerexpertise erm&ouml;glicht, geschaffen werden. Zu diesem Zweck w&auml;re auch die konkrete Fragestellung der Verwaltung an die B&uuml;rger zu verbessern. Partizipation allein wird allerdings die Verwaltung nicht modernisieren. Es kommt vielmehr auf eine Verbindung beider Prozesse an. Denn eine Binnenreform der Verwaltung allein, hat nur eine begrenzte Wirkung gezeigt. Durch Partizipation k&ouml;nnte eine neue Stufe der Modernisierung erreicht werden. Der eingeschlagene Weg ist richt, es gilt nun, mehr zu tun!</p>
<p>Beitrag von: Carsten Herzberg, Anja R&ouml;cke, Yves Sintomer</p>
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