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	<title>Bürgerhaushalt.org &#187; Wiesbaden</title>
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	<description>Alles zu Bürgerhaushalten in Deutschland</description>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden: Mittelverwendung</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 12:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Beteiligung]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 1. bis 31. Juli 2009 fand in Wiesbaden die Konsultationsphase des ersten B&#252;rgerhaushalt statt. Dabei konnten die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger &#252;ber 129 von den Ortsbeir&#228;ten vorgeschlagenen Projekte abstimmen, aber keine eigenen Vorschl&#228;ge machen. Dieses Konzept...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1. bis 31. Juli 2009 fand in Wiesbaden die Konsultationsphase des ersten B&uuml;rgerhaushalt statt. Dabei konnten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber 129 von den Ortsbeir&auml;ten vorgeschlagenen Projekte abstimmen, aber keine eigenen Vorschl&auml;ge machen. Dieses Konzept wurde von Anfang an kritisch diskutiert. Lesen Sie dazu unseren Beitrag <a href="neuigkeiten/buergerhaushalt-wiesbaden-reine-abstimmung-ohne-neue-ideen/">&#8222;B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &ndash; reine Abstimmung ohne neue Ideen?&#8220; &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Inzwischen hat die <a href="http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/buergerhaushalt-wiesbaden-reine-abstimmung-ohne-neue-ideen/">Stadt Wiesbaden</a> zur Verwendung der B&uuml;rgerhaushalt-Mittel und zum Umgang mit den Ergebnissen folgendes ver&ouml;ffentlicht:</p>
<p><em>Trotz intensiver Werbung &uuml;ber &ouml;ffentliche Veranstaltungen, Beitr&auml;ge in Tagespresse und Fernsehen, Sonderbeilage Wiesbadener Kurier, Buswerbung, Flyer, Plakaten und Anzeigen in der Presse war die Beteiligung der Wiesbadenerinnen und Wiesbadener am B&uuml;rgerhaushalt sehr verhalten. Weniger als zwei Prozent der Einwohner haben &uuml;ber die Vorschl&auml;ge ihres Stadtteils abgestimmt. Deshalb haben Stadtverordnetenversammlung und Finanzausschuss im M&auml;rz 2010 beschlossen, dass die f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt veranschlagten Gelder in H&ouml;he von einer Million Euro (jeweils in 2010 und 2011) den Schulen und 26 Ortsbeir&auml;ten zugute kommen. Damit sind die Finanzmittel der Ortsbeir&auml;te so hoch wie noch nie.</em></p>
<p>Die Stadt Wiesbaden ist mit dem Verlauf des 2009 erstmals durchgef&uuml;hrten B&uuml;rgerhaushalts also wenig zufrieden. Und letztendlich wurde beschlossen den Ortbeir&auml;ten die Mittel, die f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt vorgesehen waren, frei zur Verf&uuml;gung zu stellen, ohne dass sie sich an die Voten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger halten m&uuml;ssen. Weiterhin wurden K&uuml;rzungen im Bereich der Schulen zur&uuml;ckgenommen und werden durch B&uuml;rgerhaushaltmittel finanziert.</p>
<p>Die Voten der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf Grund von zu geringer Teilnahme im Nachhinein unber&uuml;cksichtigt zu lassen, ist kritisch zu sehen. Zumal &uuml;ber das Internet oder per Post insgesamt 3234 Stimmabgaben registriert wurden&#160;&#8211; wenn diese 3234 Stimmen alle von unterschiedlichen Teilnehmern stammen, und so ist die Information der Stadt wohl zu verstehen, ist das im Vergleich zu anderen B&uuml;rgerhaushalten dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung gar keine so schlechte Zahl. Handelt es sich aber um Stimmabgaben und nicht um die Teilnehmerzahl, w&auml;re diese Zahl in der Tat noch ausbauf&auml;hig. F&uuml;r die B&uuml;rger, die sich beteiligt haben, ist diese Entwicklung sicherlich entt&auml;uschend. Andererseits ist aller Anfang schwer und die Stadt Wiesbaden wird ihr B&uuml;rgerhaushaltkonzept f&uuml;r die Zukunft m&ouml;glicherweise weiterentwickeln.<br />
<a href="http://www.wiesbaden.de/rathaus/finanzen/buergerhaushalt/index.php?p=1,6,2"><br />
Informationen zum B&uuml;rgerhaushalt der Stadt Wiesbaden &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Wiesbaden: kritische Diskussion um den B&#252;rgerhaushalt geht weiter</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 09:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Allgemeine Zeitung berichtet aktuell &#252;ber kritische Stimmen zum B&#252;rgerhaushalt aus dem Ortsteil Kostheim...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/7680838.htm">Allgemeine Zeitung</a> berichtet aktuell &uuml;ber kritische Stimmen zum B&uuml;rgerhaushalt aus dem Ortsteil Kostheim:</p>
<p><em>Kritisiert haben Ortsbeiratsmitglieder das vom Stadtparlament beschlossene Projekt B&uuml;rgerhaushalt, an dem sich im Sommer nur wenige Einwohner beteiligt hatten. Er f&uuml;hle sich mit seinen Vorbehalten best&auml;tigt, sagte Ortsvorsteher Karl-Herbert M&uuml;ller (FWG). Die Umsetzung sei mangelhaft gewesen, der Stadt sei es nicht gelungen, die Bev&ouml;lkerung zu aktivieren, f&uuml;gte Peter Stuppert (AUF) an.</em></p>
<p><a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/7680838.htm">Zum Artikel der Allgemeinen Zeitung &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Lesen Sie auch unsere zuvor erschienen Artikel zum<br />
<a href="/tag/wiesbaden">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden: Verbesserungsbed&#252;rftiges Verfahren aber kein schlechter Anfang</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erfolgsfaktoren]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wiesbadener B&#252;rgerhaushalt ist seit einiger Zeit beendet und die Verantwortlichen der Stadt ziehen eher entt&#228;uscht Bilanz. Aber so einfach...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wiesbadener B&uuml;rgerhaushalt ist seit einiger Zeit beendet &#8211;&#160;die Beteiligungsphase fand im Juli diesen Jahres statt&#160;&#8211; und die Verantwortlichen der Stadt ziehen eher entt&auml;uscht Bilanz. Das <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/7348312.htm">Wiesbadener Tageblatt</a> zitiert Oberb&uuml;rgermeister Helmut M&uuml;ller wie folgt:</p>
<p><em>Der sogenannte &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220; hatte wegen der geringen Beteiligung der Bev&ouml;lkerung nur einen m&auml;&szlig;igen Erfolg und d&uuml;rfte kaum wiederholt werden. Zu diesem Fazit kam Oberb&uuml;rgermeister Helmut M&uuml;ller, als er die Auswertung des Abstimmungsverfahrens vorstellte.</em></p>
<p>Den CDU-Finanzpolitiker Torsten Tollebeck zitiert das <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/7267497_1.htm">Wiesbadener Tageblatt</a> mit den Worten:</p>
<p><em>Ganz einfach. So etwas k&ouml;nnen wir uns im wahrsten Sinne des Wortes einfach sparen. Das Geld f&uuml;r diese Aktion ist weg und ob wir das Ganze &uuml;berhaupt wirklich nutzen k&ouml;nnen, ist jetzt eine v&ouml;llig offene Frage.</p>
<p>Ich pers&ouml;nlich meine, es ist zwar sch&ouml;n und gut, wenn die Leute vorschlagen k&ouml;nnen, wo sie die &ouml;ffentlichen Mittel ausgeben wollen, aber letztlich bleibt es dann doch den Stadtverordneten &uuml;berlassen, &uuml;ber Investitionen zu entscheiden.</em></p>
<p>Laut des Berichts des Wiesbadener Tageblatts soll die Stadt Wiesbaden 226&#160;000 Euro in die B&uuml;rgerbeteiligung am Haushalt investiert haben. F&uuml;r diesen finanziellen Aufwand sieht Stadt die 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung, die sich beteiligten, als zu gering an.</p>
<p><em>Nur etwas mehr als 3.200 Menschen haben sich beteiligt, knapp 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung. Dem steht ein hoher Aufwand gegen&uuml;ber: Das Budget betrug 226.000 Euro. &Uuml;berrascht ist M&uuml;ller auch vom geringen Anteil der Internet-Abstimmung. Nur 950 Teilnehmer votierten online, fast 2300 aber gaben ihre Stimmzettel bei den Ortsverwaltungen ab.</em></p>
<p>Hierzu ist zu sagen, dass eine aktive Beteiligung von 1,2 Prozent der Bev&ouml;lkerung, kein schlechter Anfang f&uuml;r eine neu eingef&uuml;hrte B&uuml;rgerbeteiligung ist. Denn zu den B&uuml;rgern, die sich aktiv beteiligen, kommt in der Regel ein weit gr&ouml;&szlig;erer Teil B&uuml;rger hinzu, die sich informieren, aber nicht aktiv beteiligen. Es w&auml;re also spannend auch diese Zahl zu kennen. Weiterhin w&auml;re interessant zu wissen, wie sich der doch relativ hohe Betrag von &uuml;ber 200&#160;000 Euro f&uuml;r das Projekt B&uuml;rgerhaushalt zusammensetzt. F&uuml;r das Geld w&auml;re sicherlich deutlich mehr m&ouml;glich gewesen. Insbesondere die verwendete Software entsprach nicht dem Stand der Kunst und ist sicherlich &#8211;&#160;neben konzeptionellen Problemen&#160;&#8211; eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r, warum nur wenige f&uuml;r diesen Beteiligungskanal entschieden, der sich in anderen Verfahren zunehmend zum &#8222;Hauptkanal&#8220; der Beteiligung entwickelt.</p>
<p>Schon w&auml;hrend dem Verfahren wurde Kritik am Verfahren laut (<a href="http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/buergerhaushalt-wiesbaden-reine-abstimmung-ohne-neue-ideen/">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &ndash; reine Abstimmung ohne neue Ideen?</a>) In Wiesbaden konnten die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger keine neuen und eigenen Vorschl&auml;ge einreichen, sondern f&uuml;nf f&uuml;r ihren Stadtteil vorgegebene Vorschl&auml;ge bewerten. Dieses Verfahren wurde von Anfang an viel diskutiert (<a href="http://www.buergerhaushalt.org/diskussion/buergerhaushalt-wiesbaden-weiter-in-diskussion/">&#8222;B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden weiter in Diskussion&#8220;</a>).</p>
<p>Zum Umgang mit den gerankten Vorschl&auml;gen gibt es auf den Seiten der Stadt (noch) keine Informationen. Lediglich die <a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/die_stadt/stadtinformation/menue.php&#038;content=/die_stadt/stadtinformation/haushalt/hh_2010_bh.php">Ergebnisse des Rankings</a> sind dort ver&ouml;ffentlicht. Der Artikel des Wiesbadener Tageblatts gibt dazu folgende Informationen:</p>
<p><em>Aus den Voten der B&uuml;rger wurde eine Liste erstellt, die je Ortsbezirk die beiden Ma&szlig;nahmen enth&auml;lt, die die meiste Zustimmung fanden. Au&szlig;erdem gibt es eine Priorit&auml;tenliste aller 129 Ma&szlig;nahmen, die zur Abstimmung standen. </p>
<p>Diese Listen sollen den Fraktionen in ihren Haushaltsberatungen zus&auml;tzlich zu den W&uuml;nschen der Fachverwaltung als Entscheidungshilfe dienen. Was letztendlich in den Haushalt kommt, beschlie&szlig;t die Stadtverordnetenversammlung.</em></p>
<p>Das Fazit des ersten B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden f&auml;llt sicherlich nicht so positiv aus, dennoch ist es sehr zu begr&uuml;&szlig;en, dass Wiesbaden den Schritt in Richtung B&uuml;rgerbeteiligung gemacht hat. Die Kritik sollte jetzt genutzt werden um das Verfahren weiterzuentwickeln. </p>
<p>Den B&uuml;rgerhaushalt vorschnell wieder aufzugeben, nur weil das Verfahren vermeintlich nicht gen&uuml;gend B&uuml;rger mobilisierte bzw. nicht dem Stand der Kunst entspricht, w&auml;re sehr schade. Auch der Bev&ouml;lkerung Desinteresse zu unterstellen ist sicherlich nicht die richtige Einsch&auml;tzung, vielmehr sollte &uuml;ber die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit nachgedacht werden. Au&szlig;erdem: 1,2 Prozent Beteiligung sind f&uuml;r ein eher schwer zug&auml;ngliches Thema wie Haushalt keine schlechte Bilanz. Wie viele haben sich vor der Einf&uuml;hrung beteiligt?</p>
<p>Es sollte vor allem &uuml;ber die Art und die Durchf&uuml;hrung des Verfahrens nachgedacht werden. Nur ein transparentes, gut verst&auml;ndliches Verfahren dessen Ziele von Anfang an klar werden, wird auch B&uuml;rger mobilisieren. Aber an dieser Stelle kann aus den Erfahrungen gelernt werden. Sowohl die Erfahrungen des eigenen Verfahrens, als auch von St&auml;dten, die eine deutlich positivere Bilanz gezogen haben.</p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden weiter in Diskussion</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Vielzahl an Pressemeldungen zeigt, dass es eine rege Diskussion um den B&#252;rgerhaushalt gibt. Zusammenfassung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen haben wir bereits mehrmals &uuml;ber den gerade laufenden <a href="/tag/wiesbaden">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden</a> berichtet. Die Vielzahl an Pressemeldungen zeigt, dass es eine rege Diskussion um den B&uuml;rgerhaushalt gibt.</p>
<p>Dieser Beitrag verweist nochmal auf die bereits eingestellten Beitr&auml;ge und Pressemeldungen. Aktuell zitierte die Allgemeine Zeitung den K&auml;mmerer der Stadt, der sich entt&auml;uscht &uuml;ber die geringe Resonanz der B&uuml;rger zeigt:</p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/wiesbaden-buergerhaushalt-duempelt-vor-sich-hin/">Wiesbaden: &bdquo;B&uuml;rgerhaushalt d&uuml;mpelt vor sich hin&#8220; &gt;&gt;&gt;</a>.</p>
<p>Es stellt sich nat&uuml;rlich die Frage, woran es liegt, dass sich in Wiesbaden verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig wenig B&uuml;rger beteiligen. M&ouml;glicherweise liegt es am Verfahren: Anders als in den meisten B&uuml;rgerhaushalt-Kommunen besteht f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in Wiesbaden lediglich die M&ouml;glichkeit Vorschl&auml;ge f&uuml;r jeden Ortsteil zu bewerten, die die Ortsbeir&auml;te im Vorfeld ausgew&auml;hlt haben. Eigene Ideen k&ouml;nnen so nicht eingebracht werden.</p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt.org/neuigkeiten/buergerhaushalt-wiesbaden-reine-abstimmung-ohne-neue-ideen/">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &ndash; reine Abstimmung ohne neue Ideen? &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Das Verfahren mit dem Ranking der Vorschl&auml;ge stellt sich als relativ komplex dar und ist auf der Internetseite des B&uuml;rgerhaushalts nicht ohne weiteres zu verstehen. M&ouml;glicherweise ist dem ein oder anderen B&uuml;rger die Beteiligung zu kompliziert.</p>
<p>Auch das konkrete Ziel des Verfahrens und der Umgang mit den gerankten Vorschl&auml;gen nach dem Beteiligungsverfahren werden bislang nicht deutlich. Ohne zu wissen, wie nach der Beteiligung mit den Vorschl&auml;gen umgegangen wird und wie viele Vorschl&auml;ge pro Ortsteil umgesetzt werden, k&ouml;nnte die Motivation sich zu beteiligen bei den B&uuml;rgern eher klein ausfallen.</p>
<p>Ein weiterer Grund f&uuml;r die m&auml;&szlig;ige Beteiligung k&ouml;nnte auch zu wenig &Ouml;ffentlichkeitsarbeit sein. Allerdings spricht die rege Diskussion des B&uuml;rgerhaushalts in der Presse dagegen. Seit Beginn der Beteiligungsphase hat die regionale Presse das Thema B&uuml;rgerhaushalt immer wieder aufgegriffen.</p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/buergerhaushalt-wiesbaden-in-der-presse/">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden in der Presse &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p>Trotz aller laut werdender Kritik&#160;&#8211; Fazit sollte sein: Die Einf&uuml;hrung eines B&uuml;rgerhaushalts ist immer ein Lernprozess. Grunds&auml;tzlich ist die Beteiligung der B&uuml;rger am Haushaltsplanverfahren zu begr&uuml;&szlig;en. Die aktuell laut werdende Kritik kann eine gute Chance sein, das Verfahren mit der Zeit weiterzuentwickeln.</p>
<p>So zum Beispiel auch die Stimmen der SPD-Fraktion zum den Stand des B&uuml;rgerhaushalts Wiesbaden:</p>
<p><a href="http://www.buergerhaushalt.org/kommunen/spd-wiesbaden-gute-idee-nicht-schlecht-reden/">Pressespiegel: SPD Wiesbaden: &bdquo;Gute Idee nicht schlecht reden&ldquo; &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Wiesbaden: &#8222;B&#252;rgerhaushalt d&#252;mpelt vor sich hin&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 15:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem Artikel der Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 24.07.2009, ist Wiesbadens K&#228;mmerer unzufrieden mit der geringen Beteiligung am B&#252;rgerhaushalt:
Eine magere Zwischenbilanz hat die Stadtk&#228;mmerei zum Projekt B&#252;rgerhaushalt gezogen. Die Beteiligung blieb bis zur Halbzeit niedrig. Rund 1000 Einwohner gaben nach Angaben von K&#228;mmereileiter Rainer Emmel bislang ihr Votum ab. Das seien 0,3 Prozent der rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem Artikel der Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 24.07.2009, ist Wiesbadens K&auml;mmerer unzufrieden mit der geringen Beteiligung am B&uuml;rgerhaushalt:</p>
<p><em>Eine magere Zwischenbilanz hat die Stadtk&auml;mmerei zum Projekt B&uuml;rgerhaushalt gezogen. Die Beteiligung blieb bis zur Halbzeit niedrig. Rund 1000 Einwohner gaben nach Angaben von K&auml;mmereileiter Rainer Emmel bislang ihr Votum ab. Das seien 0,3 Prozent der rund 270000 Menschen, die in Wiesbaden lebten. Im Moment seien man noch mit dem Verlauf zufrieden. Doch wenn es bis zum Ablauf der Aktion am 31. Juli bei den niedrigen Werten bleiben sollte, dann h&auml;tte sich die K&auml;mmerei mehr davon versprochen.</em></p>
<p><a href="http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3842536">Lesen Sie hier den Artikel der AZ &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<item>
		<title>SPD Wiesbaden: &#8222;Gute Idee nicht schlecht reden&#8220;</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jul 2009 07:21:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[SPD Wiesbaden "Auch B&#252;rgerbeteiligung will ge&#252;bt sein, die Menschen wollen von Anfang an mitbestimmen, daher gehen wir davon aus..."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Presserkl&auml;rung der SPD Stadverordnetenfraktion Wiesbaden vom 23.07.2009 zum B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden:</em></p>
<p><strong>SPD zum B&uuml;rgerhaushalt: Gute Idee nicht schlecht reden</strong></p>
<p>Schickel: &#8222;Echte Mitbestimmung braucht l&auml;ngere Vorbereitungszeit!&ldquo;</p>
<p>&bdquo;Es w&auml;re verfr&uuml;ht, die Idee eines B&uuml;rgerhaushaltes ad acta zu legen, nur weil das Projekt in Wiesbaden in einer ersten Beteiligungsphase auf wenig Resonanz gesto&szlig;en ist&ldquo;, gibt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Rathausfraktion angesichts der jetzt laut gewordenen grunds&auml;tzlichen Kritik am B&uuml;rgerhaushalt zu bedenken.</p>
<p>&#8222;Die SPD hat immer einen echten B&uuml;rgerhaushalt favorisiert, bei dem die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Stadt wirkliche Mitsprache bei der Vergabe von Haushaltsmitteln haben&ldquo;, betont Schickel. &bdquo;Der jetzt gefundene Kompromiss war der Tatsache geschuldet, dass die Zeit zur Durchf&uuml;hrung eines echten B&uuml;rgerhaushaltes recht knapp bemessen gewesen w&auml;re&ldquo;, erinnert der SPD-Politiker an die Entwicklung des von der SPD angesto&szlig;enen Projektes.</p>
<p>&#8222;Wir haben dem jetzigen Verfahren lediglich zugestimmt, um &uuml;berhaupt zu einem B&uuml;rgerhaushalt zu kommen, haben aber nie verhehlt, dass die Schwerpunktsetzung von f&uuml;nf vorher festgelegten Ortsbeiratsprojekten durch die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nicht wirklich unserer Vorstellung von B&uuml;rgerbeteiligung gen&uuml;gt&ldquo;, so Schickel. Hinzu k&auml;me das Problem, dass die Menschen noch nicht einmal die Garantie haben, dass das ausgew&auml;hlte Projekt realisiert wird.</p>
<p>Trotzdem d&uuml;rfe man das Projekt nicht schlecht reden, nur weil nach kurzer Vorbereitungszeit wenige Menschen abgestimmt h&auml;tten. &bdquo;Es gab kein grunds&auml;tzliches Beteiligungsverfahren, alles musste schnell gehen und wir sind in der traditionell politikfernen Sommerpause&ldquo;, erl&auml;utert der SPD-Politiker m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r die schleppende Beteiligung. Seine Fraktion wolle aber keine voreiligen Schl&uuml;sse ziehen, sondern die Abstimmungsfrist abwarten und anschlie&szlig;end beraten, wie man mit dem B&uuml;rgerhaushalt weiter vorgehen sollte.</p>
<p>F&uuml;r Schickel steht allerdings fest: &bdquo;Auch B&uuml;rgerbeteiligung will ge&uuml;bt sein, die Menschen wollen von Anfang an mitbestimmen, daher gehen wir davon aus, dass es nach dieser doch leicht improvisierten Testphase bei den n&auml;chsten Haushaltsberatungen einen echten B&uuml;rgerhaushalt nach dem Vorbild K&ouml;lns oder Berlin-Lichtenbergs geben wird&ldquo;, schlie&szlig;t der auch f&uuml;r B&uuml;rgerbeteiligung zust&auml;ndige SPD-Fachpolitiker, der keinen Grund sieht, &bdquo;jetzt schon die Flinte ins Korn zu werfen.&ldquo;</p>
<p>Zur <a href="http://www.spd-wiesbaden.de/presse/index.php?seitenID=PR-02-00-0103&amp;PHPSESSID=7bf10d1ef0494b6f5684934aef7abf9c">Presseerkl&auml;rung der SPD Stadverordnetenfraktion Wiesbaden &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden in der Presse</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 13:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1. Juli und noch bis Ende des Monats k&#246;nnen die Wiesbadener B&#252;rgerinnen und B&#252;rger &#252;ber Vorschl&#228;ge in ihren Ortsteilen abstimmen (Lesen Sie dazu unsere Beitr&#228;ge zum B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden). 
Das Wiesbadener Tageblatt schreibt zum B&#252;rgerhaushalt:  
Es ist also nicht erstaunlich, wenn sogar gestandene Kommunalpolitiker auf die Idee eines &#8222;B&#252;rgerhaushalts&#8220; mit gro&#223;er Skepsis reagieren. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 1. Juli und noch bis Ende des Monats k&ouml;nnen die Wiesbadener B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger &uuml;ber Vorschl&auml;ge in ihren Ortsteilen abstimmen (Lesen Sie dazu unsere Beitr&auml;ge zum <a href="/tag/wiesbaden">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden</a>). </p>
<p>Das <a href="http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/7045986.htm">Wiesbadener Tageblatt</a> schreibt zum B&uuml;rgerhaushalt:  </p>
<p><em>Es ist also nicht erstaunlich, wenn sogar gestandene Kommunalpolitiker auf die Idee eines &#8222;B&uuml;rgerhaushalts&#8220; mit gro&szlig;er Skepsis reagieren. So mancher ist sogar regelrecht &#8222;entsetzt&#8220;. &#8222;Damit&#8220;, so vermutet gar ein Mitglied aus Helmut M&uuml;llers CDU-Rathausfraktion, wolle der Oberb&uuml;rgermeister langsam die Abschaffung der Ortsbeir&auml;te einleiten.</p>
<p>Aber schon die Auswahl notwendiger Projekte in den Stadtteilen stie&szlig; vor Ort auf Bedenken. &#8222;Man sollte lieber erst die B&uuml;rger befragen&#8220;, formulierte es im Vorfeld der Nauroder Ortsvorsteher und stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel. Danach h&auml;tte man vor Ort eine B&uuml;rgerversammlung organisieren und die Menschen direkt befragen sollen, was ihnen in ihrem Umfeld am Wichtigsten erscheint.</em></p>
<p>Der <a href="http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3833467">Main-Rheiner</a> berichtet &uuml;ber die geringe Beteiligung an den Informationsveranstaltungen:</p>
<p><em>Ein wenig mehr Zuspruch hatten sich die Dezernenten doch erhofft: Gerade mal ein Dutzend Besucher kam zum B&uuml;rgerfragetag ins Rathaus, um sich &uuml;ber den B&uuml;rgerhaushalt zu informieren, der, wie berichtet, neu eingef&uuml;hrt worden ist.</em></p>
<p>Auch das B&uuml;rgerforum zu Beginn der Beteiligungsphase wurde wohl nur von wenigen B&uuml;rgern genutzt:</p>
<p><em>Das von der AZ am Dienstag Abend in der Ortsverwaltung veranstaltete Forum stie&szlig; allerdings trotz hochkar&auml;tiger Besetzung der Verwaltung sowie der drei Ortsvorsteher Maike Soultana (Am&ouml;neburg), Carlo M&uuml;ller (Kostheim) und Margot Sch&auml;fer (Kastel) auf m&auml;&szlig;iges B&uuml;rgerinteresse.</em></p>
<p><a href="http://www.wiesbaden.de/">Zum B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden &#8211; reine Abstimmung ohne neue Ideen?</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 16:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[E-Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Rechenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stadt Wiesbaden l&#228;sst die B&#252;rger nicht wie viele andere St&#228;dte...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="left" title="B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden" src="http://www.buergerhaushalt.org/wp-content/uploads/2009/07/wiesbaden-bhh.jpg" alt="B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden" width="120" height="54" /> In Wiesbaden hat die Konsultation der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf <a href="http://www.wiesbaden.de/">Wiesbaden.de</a> am 01.07.2009 begonnen und dauert noch bis zum 31.07.2009 an. Die Stadt Wiesbaden l&auml;sst die B&uuml;rger nicht wie viele andere St&auml;dte ohne weitere Vorgaben Vorschl&auml;ge einreichen, diskutieren und bewerten, sondern hat ein anderes Modell gew&auml;hlt: Die Ortsbeir&auml;te jedes der 26 Wiesbadener Stadtteile haben im Vorfeld f&uuml;nf Vorschl&auml;ge ausgew&auml;hlt &uuml;ber die die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger nun jeweils abstimmen kann.</p>
<p>Jeder dieser Vorschl&auml;ge kann von den registrierten Nutzern in den Abstufungen &bdquo;hohe Priorit&auml;t&ldquo;, &bdquo;mittlere Priorit&auml;t&ldquo;, &bdquo;niedrige Priorit&auml;t&ldquo; oder &bdquo;keine Priorit&auml;t&ldquo; bewertet werden. Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen unter jedem Vorschlag Kommentare eingestellt werden. Au&szlig;erdem gibt es noch zwei weitere Diskussions-Foren, das &bdquo;offene Forum&ldquo; und ein &bdquo;Eltern-Forum&ldquo; in denen zu unterschiedlichen Themen diskutiert werden kann.</p>
<p>Zum Ablauf gibt die Stadt Wiesbaden folgendes bekannt:<br />
<em>&Uuml;ber die f&uuml;nf Ma&szlig;nahmen jedes Ortsbeirats wird im November beraten. Zu diesem Termin, der bekannt gegeben wird, sind alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger herzlich eingeladen. Nach Beschlussfassung des Haushaltsplan im Dezember werden die Ergebnisse im Internet ver&ouml;ffentlicht.</em></p>
<p>Beim genauen Betrachten der Seite und der Informationen zum Verfahren bleiben einige Fragen offen und einige Aspekte beim B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden kann man durchaus kritisch bewerten.</p>
<p>So sind die vorgegeben Vorschl&auml;ge der Ortsbeir&auml;te sehr knapp formuliert, es geht wenig Information aus ihnen hervor. Zum Beispiel: <em>&bdquo;Russischer Friedhof &ndash; Neroberg: Finanzmittel zur Beteiligung der Stadt an der Instandhaltung des russischen Friedhofes auf dem Neroberg. Kostensch&auml;tzung: bis 250.000&#160;&#8364;.&ldquo;</em></p>
<p>In den Foren diskutieren die B&uuml;rger weitgehend unter sich. Antworten der Stadt sind keine zu finden. Es bleibt au&szlig;erdem offen, wie mit den Diskussions-Beitr&auml;gen der Teilnehmer umgegangen wird, ob die Stadt die Beitr&auml;ge auswertet und sie in die Entscheidungen mit einflie&szlig;en l&auml;sst.</p>
<p>Die Schritte des Verfahrens besonders der sp&auml;tere Umgang mit den gevoteten Vorschl&auml;gen werden (noch?) nicht ersichtlich. Zur Rechenschaft findet man bislang nur folgende Information:</p>
<p><em>Die Ergebnisse dienen bei den Haushaltsplanberatungen neben den Anmeldungen der Fachverwaltung als Entscheidungshilfe. Die Entscheidung &uuml;ber die Aufnahme in den Haushalt verbleibt bei der Stadtverordnetenversammlung. Die Beratung und Entscheidung wird offen erfolgen. Das hei&szlig;t, die B&uuml;rger sind an diesem Tag herzlich eingeladen, die Beratungen zu verfolgen. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.</em></p>
<p>Generell stellt sich die Frage, wie mit den jeweils f&uuml;nf von den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern bewerteten Vorschl&auml;gen f&uuml;r jeden Stadtteil umgegangen wird. Wie viele der bewerteten Vorschl&auml;ge pro Stadtteil werden verwirklicht? Bestimmen die Voten nur die Reihenfolge der Verwirklichung oder werden nur einzelne Vorschl&auml;ge umgesetzt? Wie werden die gevoteten Vorschl&auml;ge zwischen den Stadtteilen gegeneinander abgewogen, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass sowohl gro&szlig;e als auch kleine Stadtteile mit jeweils unterschiedlich vielen Bewohnern beteiligt sind. Antworten auf diese Fragen werden wohl erst die Haushalts-Beratungen im November geben, mit der Gefahr, dass sowohl gro&szlig;e Frustration aufseiten der Politik als auch aufseiten der B&uuml;rger/innen entstehen k&ouml;nnen, da der Umgang mit den Vorschl&auml;gen nicht vorher nicht transparent festgelegt wurde.</p>
<p>Unabh&auml;ngig davon kann man auch fragen, warum die Ortsbeir&auml;te Vorschl&auml;ge vorlegen, &uuml;ber die dann die B&uuml;rger/innen abstimmen sollen. Dieses Vorgehen gibt dem B&uuml;rgerhaushalt n&auml;mlich eine direkt-demokratische und repr&auml;sentative Anmutung, die bei den B&uuml;rger/innen Erwartungen weckt, die gar nicht erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen, da &#8222;gevotete Ergebnisse&#8220; so nicht anschlussf&auml;hig sind an den repr&auml;sentativ gew&auml;hlten Stadtrat. Dieser m&uuml;sste n&auml;mlich die Ergebnisse &uuml;bernehmen, um dem direkt-demokratischen Konzept zu folgen, einmal ganz abgesehen von den dann immer noch ungel&ouml;sten konzeptionellen Problemen, die schon bei der Stimmenerhebung auftreten und solchen der anschlie&szlig;enden Gewichtung und Behandlung aller Voting-Ergebnisse untereinander. Dass dies sowohl aus fachlichen als auch institutionellen Gr&uuml;nden (sprich: die Haushaltsberatungen haben einen v&ouml;llig anderen Charakter) kaum erwartet werden kann, spiegeln auch die folgenden Ausschnitte wider:</p>
<p>So hei&szlig;t es in einem Artikel im <a href="http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;key=standard_document_37404474">Online-Angebot des Hessischen Rundfunks</a>, dass auf Grund der Haushaltslage nur wenige der insgesamt 130 Vorschl&auml;ge verwirklicht werden k&ouml;nnen:</p>
<p><em>Allerdings werden sie bei den Haushaltsplan-Beratungen lediglich als Entscheidungshilfe dienen. Das letzte Wort hat die Stadtverordnetenversammlung. Vorsorglich wies die Stadt bereits daraufhin, dass aus finanziellen Gr&uuml;nden nur ein Bruchteil der 130 Projekte realisiert werden kann.</em></p>
<p>Laut einem <a href="http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/amoeneburg-kostheim-kastel/7050713.htm">Artikel der Allgemeinen Zeitung</a> &auml;u&szlig;ern sich mehrere Ortsbeir&auml;te kritisch zum Wiesbadener Verfahren mit f&uuml;nf vorgegeben Vorschl&auml;gen:</p>
<p><em>Skeptisch zeigte sich Kostheims Ortsvorsteher Carlo M&uuml;ller, der die eher zur&uuml;ckhaltende Meinung seiner Kolleginnen aus Am&ouml;neburg und Kastel zu best&auml;tigen schien: &#8222;Der Wunschvorschlag des B&uuml;rgers wird zwar registriert, findet aber keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis der vorgegebenen f&uuml;nf Ma&szlig;nahmen.&#8220;</em></p>
<p>Auch besteht bei einigen Ortsvorstehern die Angst daf&uuml;r verantwortlich gemacht zu werden, sollten nur wenige oder keine der von den B&uuml;rgern gevoteten Vorschl&auml;ge umgesetzt werden:</p>
<p><em>Skeptisch &auml;u&szlig;erte sich auch die Kasteler Ortsvorsteherin Margot Sch&auml;fer (SPD). Die Einwohner h&auml;tten hohe Erwartungen. Wer sich an der Abstimmung beteilige, wolle positive Konsequenzen. Faktisch h&auml;tten die B&uuml;rger aber keinen Einfluss auf die Entscheidungen von Magistrat und Stadtparlament.  Ob vierspuriger Ausbau der Boelckestra&szlig;e oder die Errichtung eines Gymnasiums, &#8222;das Votum muss den Magistrat nicht interessieren&#8220;, sagte Sch&auml;fer. Die Ortsbeir&auml;te als direkte Ansprechpartner wollten sich von den B&uuml;rgern daf&uuml;r nicht &#8222;pr&uuml;geln&#8220; lassen.<br />
</em></p>
<p>Diese konzeptionellen Probleme hat man zum Beispiel in <a href="/tag/koeln">K&ouml;ln </a>dadurch vermieden, indem zun&auml;chst die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger um Vorschl&auml;ge zum Haushalt gebeten wurden. Diese wurden dann in die haushaltspolitischen Beratungen eingespeist, zun&auml;chst fachlich von der Verwaltung gepr&uuml;ft und erst dann politisch beraten: in den Bezirksvertretungen, in den Fachaussch&uuml;ssen, im Finanzausschuss, im Rat der Stadt K&ouml;ln. Auch in K&ouml;ln wurde gevotet&#160;&#8211; aber nur zur Erzeugung <em>gesamtst&auml;dtischer </em> Rankinglisten, um die gro&szlig;e Menge der Vorschl&auml;ge auf eine handhabbare zu reduzieren, mit der Zusage der Verwaltung und Politik, dass die bestbewerteten Vorschl&auml;ge fachlich gepr&uuml;ft und politisch beraten werden. Von Anfang an war durch das Verfahren klar: die Letztentscheidung bleibt (wie in Wiesbaden) beim Rat.</p>
<p>Neben konzeptionellen Problemen kommt in Wiesbaden hinzu, dass die elektronische Beteiligung (E-Partizipation) nicht nach dem Stand der Kunst umgesetzt, also keine professionelle Beteiligungsplattform (wie z.B. in Bergheim, Hamburg, K&ouml;ln oder Lichtenberg) sondern lediglich ein Bulletin-Board eingesetzt wird, das sehr wahrscheinlich eine Beteiligung der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern zahlenm&auml;&szlig;ig nur auf einem verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen geringen Niveau erm&ouml;glicht, da erfahrungsgem&auml;&szlig; Bulletin-Boards nur eine geringer Gebrauchstauglichkeit (Usability) aufweisen und viele einfach an der Nutzung scheitern, ganz abgesehen von Fragen der Barrierefreiheit oder Sicherheit.</p>
<p>Es bleibt also abzuwarten, ob das Wiesbadener Modell sich bew&auml;hrt. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger k&ouml;nnen bei diesem Verfahren jedenfalls erstmal keine eigenen und neuen Ideen einbringen. Bei aller Kritik: jeder B&uuml;rgerhaushalt ist ein Lernprozess. Und nur die St&auml;dte, die sich auf den Weg begeben, k&ouml;nnen kritisiert werden&#160;&#8211; noch gibt es viel zu viele St&auml;dte, die Angst vor ihren B&uuml;rgern haben und noch nicht bereit sind, die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in die Beratungs&#8209; und Priorisierungsprozesse als Ideen&#8209; und Hinweisgeber einzubeziehen.</p>
<p><em>Oliver M&auml;rker<br />
Sophia Rieck</em></p>
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		<title>B&#252;rgerhaushalt Wiesbaden: Konsultationsphase hat begonnen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konsultationsphase f&#252;r den B&#252;rgerhaushalt Wiesabden hat heute begonnen und wird noch bis zum 31.07.2009 andauern...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konsultationsphase f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden hat heute begonnen und wird noch bis zum 31.07.2009 andauern. Jeder Ortsbeirat hat f&uuml;nf Vorschl&auml;ge ausgew&auml;hlt &uuml;ber die abgestimmt werden kann. Im &#8222;Forum B&uuml;rgerhaushalt&#8220; kann &uuml;ber die Vorschl&auml;ge der Ortsbeir&auml;te diskutiert werden. </p>
<p><em>Die Abstimmung erfolgt im Zeitraum vom 1. bis 31. Juli 2009 online oder schriftlich mit einem Abstimmungsformular, das ausgedruckt und ausgef&uuml;llt im Rathaus oder den jeweiligen Ortsverwaltungen abgegeben werden kann.<br />
</em><br />
<a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/die_stadt/stadtinformation/menue.php&#038;content=/die_stadt/stadtinformation/haushalt/hh_2010_bh.php">Zu den Abstimmungsformularen f&uuml;r die Ortsteile &gt;&gt;&gt;</a></p>
<p><a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/menues/forum_menue.php&#038;content=/bb/index.php?c=9">Zum Forum B&uuml;rgerhaushalt &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Wiesbaden: Konsultationsphase beginnt am 1. Juli 2009</title>
		<link>http://www.buergerhaushalt.org/pressespiegel/wiesbaden-konsultationsphase-beginnt-am-1-juli-2009/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 13:34:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressespiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger jedes Ortsteils k&#246;nnen dabei &#252;ber f&#252;nf Vorschl&#228;ge des jeweiligen Ortsbeirates abstimmen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konsultationsphase f&uuml;r den B&uuml;rgerhaushalt in Wiesbaden wird vom 1. bis 31. Juli 2009 stattfinden. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger jedes Ortsteils k&ouml;nnen dabei &uuml;ber f&uuml;nf Vorschl&auml;ge des jeweiligen Ortsbeirates abstimmen. </p>
<p><em>Die Abstimmung erfolgt im Zeitraum vom 1. bis 31. Juli 2009 <a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/die_stadt/stadtinformation/menue.php&#038;content=/die_stadt/stadtinformation/haushalt/hh_2010_bh.php">online</a> oder schriftlich mit einem Abstimmungsformular, das ausgedruckt und ausgef&uuml;llt im Rathaus oder den jeweiligen Ortsverwaltungen abgegeben werden kann.</em></p>
<p>Weitere Informationen geben Mitarbeiter der Stadt Wiesbaden auf Veranstaltungen am 14. uns 15. Juli 2009:</p>
<p><em>Wer Fragen oder Anmerkungen zu den einzelnen Ma&szlig;nahmen hat, kann sich direkt an die zust&auml;ndigen Dezernentinnen und Dezernenten wenden, die am 14. und 15. Juli 2009 im Rahmen von Fachgespr&auml;chen Rede und Antwort stehen.</em></p>
<p>Das weitere Vorgehen sieht dann laut <a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/die_stadt/stadtinformation/menue.php&#038;content=/die_stadt/stadtinformation/haushalt/hh_2010_bh.php">Wiesbaden.de</a> wie folgt aus:</p>
<p><em>Nach der Abstimmung dienen die Ergebnisse bei den Haushaltsplanberatungen neben den Anmeldungen der Fachverwaltung als Entscheidungshilfe. Die Entscheidung &uuml;ber die Aufnahme in den Haushalt verbleibt jedoch der Stadtverordnetenversammlung. </p>
<p>&Uuml;ber die f&uuml;nf Ma&szlig;nahmen jedes Ortsbeirats wird im November beraten. Zu diesem Termin, der bekannt gegeben wird, sind alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger herzlich eingeladen. Nach Beschlussfassung des Haushaltsplan im Dezember werden die Ergebnisse im Internet ver&ouml;ffentlicht.</em></p>
<p>Eine weitere Veranstaltung zum Thema B&uuml;rgerhaushalt in Wiesbaden findet laut <a href="http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3804078">Main Rheiner Regionlanachrichten</a> am 30.06.2009 statt:</p>
<p><em>&Uuml;ber B&uuml;rgerbeteiligung in der Stadt informiert unsere Redaktion bei einer Aktion in der Reihe &#8222;AZ vor Ort&#8220; am Dienstag, 30. Juni, um 18 Uhr in der Ortsverwaltung am Sankt Veiter Platz. Konkret geht es um das Projekt &#8222;B&uuml;rgerhaushalt&#8220;. </em></p>
<p><em>Beim Forum &#8222;AZ vor Ort&#8220;, das von der Redaktion moderiert wird, steht K&auml;mmereileiter Rainer Emmel Rede und Antwort. Informiert wird &uuml;ber die Ziele des B&uuml;rgerhaushalts und was mit dem Votum geschehen wird.</em></p>
<p><a href="http://www.wiesbaden.de/frame.php?menue=/die_stadt/stadtinformation/menue.php&#038;content=/die_stadt/stadtinformation/haushalt/hh_2010_bh.php">B&uuml;rgerhaushalt Wiesbaden &gt;&gt;&gt;<br />
</a><br />
<a href="http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=3804078">Zum Artikel des Main Rheiner &gt;&gt;&gt;</a></p>
]]></content:encoded>
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