Gladbeck: Sparen mit Bürgern

Gladbeck: Sparen mit Bürgern

Pressebericht |  Redaktion |  11.02.2011
Gladbeck: Sparen mit Bürgern

Im Rahmen des Haushaltskonsolidierungsverfahren will die Stadt Gladbeck ihre Bürger in die Haushaltsplanungen einbeziehen: Wo kann gespart werden? Worauf kann am ehesten verzichtet werden? Welche Angebote haben auch in Zeiten knapper Kassen eine große Bedeutung? Zu diesen Fragen können die Gladbecker Bürger nun Ihre Meinung abgeben.

Die Vorschläge können über ein Kontaktformular auf den Internetseiten der Stadt oder per Post eingereicht werden und werden nach einer Prüfung online veröffentlicht.

Damit das Ganze tatsächlich zu einer seriösen und konstruktiven Angelegenheit wird, müssen die Teilnehmer Namen und Adresse angeben. „Und das wird auch überprüft“, versichert Stadtpressesprecher Peter Breßer-Barnebeck. Nur in besonders einsehbaren Fällen will man anonyme Vorschläge akzeptieren. Innerhalb von vier Werktagen wird die Idee von der Kämmerei geprüft und erhält der Vorschlagende eine Antwort.„Das kann auch eine Erklärung sein, warum die Idee nicht umsetzbar ist“, sagt Bürgermeister Roland. Denn ein zweites Ziel der Aktion ist es, mehr Transparenz in die Haushaltsdebatte zu bringen. Roland: „Es geht auch um einen Diskurs.“ So mag ja der Vorschlag, die Straßenbeleuchtung nachts abzuschalten, Kosten sparen, würde aber das Sicherheitsgefühl besonders älterer Bürger stark beeinträchtigen, heißt es in einem Artikel von DerWesten. Als Informationsangebot hat die Stadt daher den Haushaltsentwurf 2011 online zur Verfügung gestellt.

Link zum vollständigen Artikel auf DerWesten.de

Link zur Informationsseite des Bürgerhaushaltes

Obwohl das Haushaltsverfahren der Stadt Gladbeck in Sachen Transparenz und Diskurs noch verbesserungsfähig ist, haben wie Gladbeck mit dem Status „E“ wie Einführung in unsere Karte aufgenommen.

Freitag, 11.2.2011 von Redaktion

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