Internationales Observatorium zu Partizipativer Demokratie in Afrika

Internationales Observatorium zu Partizipativer Demokratie in Afrika

Meldung |  Internationales |  Redaktion |  06.06.2013
Internationales Observatorium zu Partizipativer Demokratie in Afrika

Das Internationale Observatorium zu Partizipativer Demokratie in Afrika (IOPD) startete im Dezember 2012 am Rande des 6. Gipfels afrikanischer Städte in Dakar. Seine Hauptziele sind:

  • einen Raum zu schaffen, in dem Erfahrungen mit partizipatorischer Demokratie geteilt werden können
  • die praktische Umsetzung der Erfahrungswerte zu fördern
  • Kooperationen zwischen Kommunen zu fördern
  • das Konzept partizipatorischer Demokratie zu vertiefen
  • die Entwicklung von demokratischen Mechanismen voranzutreiben

154 Teilnehmer aus 16 Ländern schlossen sich der Initiative an. Der Start wurde von Erfahrungsberichten aus partizipatorischen Projekten in ganz Afrika begleitet. Unter den Rednern war auch der Stadtplaner Prof. Yves Cabannes (Harvard Graduate School of Urban Design, Cambridge), der über Bürgerhaushalte in Afrika sprach. Bachir Kanoute, Koordinator der senegalesischen Entwicklungshilfeorganisation Enda-ECOPOP und eine der Schlüsselfiguren des IOPD, erklärte, die Stärkung von Bürgerhaushalten in Afrika werde eine der Kernaufgaben des IOPD sein.

Die folgenden Richtlinien wurden nach einem Austausch der Teilnehmer festgehalten:

  • Bürgerhaushalte in Afrika unterstützen und fördern
  • die Kapazitäten von Zivilgesellschaft und lokalen Behörden ausbauen, um lokale Kommunen zu stärken
  • Berücksichtigung von Erlassen zur finanziellen und technischen Unterstützung von Bürgerhaushalten
  • die Messbarkeit von Effekten der Bürgerhaushalte auf die Lebensstandards der Menschen erleichtern
  • den Zugang zu und die Verbreitung von Erfahrungswerten mit Bürgerhaushalten erleichtern

Quellen

Download Bericht zum Start des IOPD (eng., PDF)

Plattform für partizipatorische Demokratie in Afrika (frz.)

 

 

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