Kenia: Haushaltsvorschläge über Social Media

Kenia: Haushaltsvorschläge über Social Media

Pressebericht |  Internationales |  Redaktion |  25.05.2011
Kenia: Haushaltsvorschläge über Social Media

Online-Bürgerhaushalte müssen nicht immer über aufwändige Plattformen umgesetzt werden. Wie Vorschläge auf simple Weise über Social-Media-Kanäle generiert werden können, zeigt ausgerechnet der stellvertretende kenianische Ministerpräsident und Finanzminister Uhuru Kenyatta.

Sein Facebook‑ und Twitter-Account erfreut sich schon seit längerem großer Beliebtheit (70.500 Fans auf Facebook, 4.150 Follower bei Twitter) und diese Popularität nutzte Kenyatta nun, um den kenianischen Bürgern eine Partizipationsplattform zu bieten: Er rief dazu auf, eigene Haushaltsvorschläge in ein Google-Dokument einzutragen. Diese Möglichkeit wurde insgesamt gut aufgenommen und verbreitet, viele posteten ihr Anliegen als Kommentar auf Facebook, einige trugen ihre Vorschläge direkt in das Dokument ein.

Seit dem 13. Mai ist die Beteiligungsmöglichkeit nun vorbei, Mitte Juni wird der aktuelle Haushalt Kenias beschlossen.

Link zum vollständigen Bericht über den kenianischen „Bürgerhaushalt“

Mittwoch, 25.5.2011 von Redaktion

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