„Trialog“ zum Haushalt in Münster mit Bürgern, Politik & Verwaltung

„Trialog“ zum Haushalt in Münster mit Bürgern, Politik & Verwaltung

Meldung |  Modelle und Verfahren |  Redaktion |  29.04.2016
„Trialog“ zum Haushalt in Münster mit Bürgern, Politik & Verwaltung

Seit dem 4. April können Münsteraner Bürgerinnen und Bürger wieder mit Politikerinnen und Politikern und Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung über Ihre Ideen zum Bürgerhaushalt ihrer Stadt diskutieren. Bis zum 16. Mai fordern Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier die Bürgerinnen und Bürger auf, Vorschläge für Einsparungen und Mehreinnahmen einzureichen, berichten die Westfälischen Nachrichten auf ihrer Internetseite.

Bereits seit 2011 wird in Münster im zweijährigen Rhythmus der Bürgerhaushalt durchgeführt. Hintergrund des diesjährigen Verfahrens ist die angespannte Finanzlage der Stadt, wie die Westfälischen Nachrichten berichten. Nach Informationen der Internetseite des Bürgerhaushalts Münster, übersteigen die Ausgaben im Haushaltsjahr 2016 die voraussichtlichen Einnahmen um circa 32 Millionen Euro. Zwar könne dieses Defizit mit der seit 2008 bewirtschafteten Ausgleichsrücklage gedeckt werden, im kommenden Jahr 2017 gelte es jedoch diesen Trend einzudämmen. Man wolle sicherstellen, so heißt es auf der Internetseite zum Bürgerhaushalt weiter, dass der finanzielle Handlungsspielraum der Stadt weiterhin flexibel bleibt.

Dieser Hintergrund macht die diesjährige Schwerpunktlegung des Münsteraner Bürgerhaushalts auf Vorschlägen für Einsparungen und Einnahmeerhöhungen deutlich. Die Stadtverwaltung betont jedoch, dass auch Vorschläge, die andere Bereiche betreffen dem Rat oder der Bezirksvertretung vorgelegt werden.

Gespannte Erwartung auf die Ideen der Münsteranerinnen und Münsteraner

Stadtkämmerer Reinkemeier erhofft sich über die Mitgestaltungsmöglichkeit am städtischen Haushalt durch die Bürgerinnen und Bürger eine größere Vielfalt der Lösungswege und eine breitere Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung: „[Die Bürgerinnen und Bürger - Ergänzung durch die Redaktion] können vorschlagen, an welcher Stelle sie städtische Ausgaben für verzichtbar halten oder wo die Stadt zusätzliche Einnahmen erzielen könnte“.

Auch sein Kollege Lewe blickt erwartungsvoll auf die Ideen der Münsteranerinnen und Münsteraner: „Bei der Frage nach dem Ausgleich des städtischen Haushalts sind wir gespannt auf die Vorschläge“, wie beide in den Westfälischen Nachrichten zu Wort gaben. Im Zuge vergangener Bürgerhaushalte hätten die Ideen aus der Bevölkerung sehr sinnvolle und zudem meist einfach umsetzbare Möglichkeiten aufgezeigt, um die Finanzen der Stadt zu schützen. Dies betraf insbesondere Vorschläge zur Einsparung von Energiekosten wie der Bezirksbürgermeister Stephan Brinktrine in einem Artikel der Westfälischen Nachrichten berichtete.

Der Bürgerhaushalt ist mehrkanalig angelegt. Vorschläge und Kommentare können über die Internetseite des Bürgerhaushaltes Münster, telefonisch, persönlich in den Bürgerbüros und im Büro der Münster-Information sowie auf verschiedenen Vor-Ort Veranstaltungen eingebracht werden. Vertreterinnen und Vertretern des Beirats Bürgerhaushalt und der Stadtbezirke stellen sich hierfür auf verschiedenen Wochenmärkten der Stadt als Ansprech- und Diskussionspartner zur Verfügung, wie das Münster Journal berichtet.

 

Mehr Informationen zum Bürgerhaushalt in Münster

Online Plattform des Bürgerhaushalts Münster.

Artikel in den Westfälischen Nachrichten zum Start des Bürgerhaushalts.

Artikel in den Westfälischen Nachrichten zur Info Veranstaltung in Münster West.

Information im Münster Journal zu den verschiedenen Vor-Ort Veranstaltungen.

Zusätzliche Information im Münster Journal zu den verschiedenen Vor-Ort Veranstaltungen.

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