Wenden: Bürgerhaushalt 2009

Wenden: Bürgerhaushalt 2009

Pressebericht |  Redaktion |  31.12.2008
Wenden: Bürgerhaushalt 2009

Nach einem Bericht der Siegener Zeitung werden die Bürger der 20 000-Einwohner-Gemeinde Wenden im Kreis Olpe im Sauerland 2009 erstmals am Haushaltsplanverfahren beteiligt. Seit dem 19.12.2008 existiert ein Faltblatt, das über den Haushalt Wendens informiert. Dieses Faltblatt wurde in den örtlichen Sparkassen und Volksbanken ausgelegt und ist auch im Internet unter www.wenden.de >>> abrufbar. Am 13.01.2009 findet dann eine Informationsveranstaltung statt, bei der die Bürgerinnen und Bürger auch die Möglchkeit haben aktiv Vorschläge zum Haushalt zu machen:

Die Siegener Zeitung schreibt dazu:Die Gemeinde Wenden stellt den Haushaltsplan für das Jahr 2009 als so genannten Bürgerhaushalt auf. Das heißt: Die Einwohner sollen aktiv in das Verfahren zur Aufstellung des Haushaltsplanes einbezogen werden. Neben den Vorschlägen und Anregungen seitens der Bürgerschaft soll der Bürgerhaushalt aber auch klare und leicht verständliche Informationen über die finanzielle Situation der Gemeinde liefern. Zu diesem Zweck wurde zunächst ein Faltblatt erstellt, das die wichtigsten Daten zum Entwurf des Haushaltes enthält. Das Blatt liegt ab Freitag, 19. Dezember, bei den Filialen der heimischen Sparkassen und Volksbanken aus.

Ebenso können dann Interessierte auf der Internetseite der Gemeinde die Broschüre, die diesjährige Haushaltsrede des Bürgermeisters sowie einzelne Teile des Haushaltsplanes 2009 einsehen und herunterladen. Schließlich findet am Dienstag, 13. Januar, ab 19:30 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema »Bürgerhaushalt 2009« statt. Hier haben alle Einwohner die Möglichkeit, eigene Vorschläge zum Haushaltsplan der Gemeinde vorzutragen.

Es wäre natürlich erfreulich wenn die Informationsveranstaltung von der Kommune so beworben wird, dass sie von den Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen und damit auch gut besucht wird. Außerdem bleibt zu hoffen, dass der Bürgerhaushalt in Wenden nicht nur informiert sondern auch Bürgervorschläge annimmt und darüber Rechenschaft ablegt.

Denn:Eine Informationsveranstaltung zum Haushalt kann nur dann erfolgreich sein wenn sie – neben einer professionellen und bürgerfreundlichen Durchführung – der Anfang und Auftakt einer Bürgerbeteiligung ist und mit ihr weitere Schritte verbunden werden:Erstens die Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger, Vorschläge der Politik oder Verwaltung zu bewerten und zu kommentieren oder eigene Vorschläge zum Haushalt zu unterbreiten.Zweitens Zusagen aus Politik und Verwaltung, dass die so gewonnenen Bürgerhinweise und –vorschläge in die Beratungen zur Entscheidungsfindung einfließen werden.Und Drittens, dass die Bürgerschaft ein Feedback darüber erhält, ob und wie Ihre Hinweise und Vorschläge in den Haushalt Eingang gefunden haben (Rechenschaft durch den Gemeinderat).

Mittwoch, 31.12.2008 von Redaktion

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